MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Verteidiger

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Verteidiger »

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 12:38:01 So arbeiten Ermittler nicht: Sie berechnen keine Wahrscheinlichkeiten und schließen nicht einfach auf das Tatgeschehen
In dem Fall würde es ja reichen, wenn die Verteidigung diese Fragen sowie viele weitere und Wahrscheinlichkeiten aufzeigt, um mehr als begründete Zweifel an der Schuld zu sähen.

Außerdem arbeiten Ermittler nicht nur, aber auch so.
Fragjanur

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Fragjanur »

SonntagsGast hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 15:05:52 'Haftprüfung abgelehnt' heißt für die Mehrheit automatisch, dass eine immense Beweislast vorliegt.
Überhaupt wird jemand nur dann mit einem Tatverdacht belegt, wenn er das, was ihm zu Last gelegt wird, tatsächlich begangen hat.
Ist das wirklich so?


Wer sich die Mühe macht, alle Artikel zum Fall auf einen imaginären Tisch oder an einer Pinnwand auszubreiten, dem könnte etwas auffallen. Hinter den Medienberichten verbirgt sich offensichtlich eine Strategie, die JohnDoe ja sehr häufig hat anklingen lassen. So auffallend einseitig in Richtung der TV zu berichten, ließe sich auf eine sehr umstrittene Taktik deutscher Justizbehörden zurückführen. In den entsprechenden Kreisen ist der Glaubenssatz ja in aller Munde: "U-Haft schafft Rechtskraft". Dahinter verbirgt sich häufig eine juristische Grauzone, ein letzter Strohhalm, nämlich mit maximaler Gewalt die Daumenschrauben ansetzen. Der oder die TV wird spontan und unerwartet in eine Zelle verfrachtet mit dem Ziel, dass die Person auspackt. Es soll also ein Geständnis erzwungen werden mit extremsten Einschnitten in die Freiheit. Job, Wohnung, der eigene Ruf stehen auf dem Spiel, was zur Mitarbeit bewegen soll. Um die Blitzhaft festzuzurren, wird eine Fluchtgefahr als elementares Kriterium der Untersuchungshaft einfach angenommen und unterstellt. Klingt doch sehr nach Verschwörungstheorie, nicht wahr? Sitzt da etwa der Aluhut zu eng? U-Haft mit sogenannten apokryphen Haftgründen zu untermauern, wird tatsächlich oft beanstandet und ist seit jeher gängige Praxis von Staatsanwälten. https://blog.burhoff.de/2013/10/24737/

In der öffentlichen Meinung ist G.H. die Haupt- und Alleinschuldige. Warum sollte sie sonst in U-Haft sitzen UND in U-Haft verbleiben? Es geht gar nicht anders, und ihr Verteidiger hat ja eh auch den Kürzeren gezogen mit seinen unnötigen 14 Seitern, so der allgemeine Tenor. Und genau deshalb MUSS G.H. die Haupt- und Alleinschuldige sein.
Ein Trugschluss, weil sich daraus allein nicht ableiten lässt, wie stark jemand verwickelt ist in dem, was ihm zur Last gelegt wird. https://www.freitag.de/autoren/fabian-g ... -zu-lassen
(zu öffnen mit archiv.ph)
"Weil man Beweismittel schafft, die es zu diesem Zeitpunkt oft nicht gibt. Deswegen sagt man: U-Haft schafft Rechtskraft. Die Staatsanwaltschaft ist sich zu diesem frühen Verfahrenszeitpunkt ihrer Sache regelmäßig absolut sicher, weil bis dato die Polizei in der Regel nur Belastendes ermittelt hat und Beschuldigte Entlastendes noch gar nicht vorbringen konnten. Aber wenn man sich das dann mal genauer als Verteidigerin anschaut, bleibt vom vermeintlich dringenden Tatverdacht meist sehr wenig übrig."
Wie viele Strafverfahren resultieren eigentlich aus der U-Haft im Schnitt? "Meine empirische Untersuchung zeigt, dass bei Leuten, die über sechs Monate in Untersuchungshaft waren, am Ende in 42 Prozent der Fälle keine vollstreckungsfähigen Freiheitsstrafen stehen."
(Lara Wolf, Strafverteidigerin in Berlin, Quelle siehe oben)

Die Untersuchungshaft in unserem Land ist nur begrenzt aussagekräftig. Das Argument 'sie sitzt, sie's schuldig' entfällt bei näherer Betrachtung.
Gegen eine Masse, die von etwas ausgeht, anstatt sich zu vergewissern, wird man nicht anstinken können.
So ist am Urteil der öffentl. Meinung nicht zu rütteln, aber inwieweit das realitätsnah sein wird, was der Mainstream glaubt zu wissen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Dieser Beitrag dürfte in der Versenkung verschwinden und das ist völlig okay. Der Vollständigkeit halber sollte halt nicht unerwähnt bleiben, dass eine U-Haft nicht das bedeutet, was die meisten da gerne reininterpretieren.

https://www.spiegel.de/kultur/strafjust ... 0305f99d08
https://www.liebert-roeth.de/de/rechtsg ... chungshaft
https://www.zeit.de/1994/15/u-haft-schafft-rechtskraft
(im Google-Speicher abgelegte Artikel sind über archive.ph abzurufen)
So argumentiert hier aber niemand. Es gibt ja Umstände, warum sie überhaupt in U-Haft gelandet ist und fortlaufenden Ermittlungen sollen das eher noch verstärkt haben. Stell die Mitforisten hier nicht als kleine Mitläufer dar, die sich so banal auf jemanden stürzen, als wüsste hier niemand, was eine U-Haft besagt. Es wird ihr Mord zur Last gelegt. Wenn man hier manche so liest, könnte man meinen, sie hätte nen Kaugummi geklaut.

Wie man auch nonstop versucht, den Zeugen Olaf zu diskreditieren. Nun hat er sich sogar schon mit seinen Kollegen abgesprochen. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Solche Äußerungen sollten entsprechend mit Vorsicht vorgetragen werden. Es geht hier um Mord. Da wäre eine falsche Zeugenaussage strafbar und darüber hat man auch den Zeugen belehrt.
Ihr könnt doch sicher begründen, warum er lügt? Welchen Vorteil er davon hat?
Keks22
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Einanwalt1 hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 18:02:52 Verbindet man diese angebliche Verspätung mit dem Fakt, der hier im Raum steht – nämlich dass er am Tattag nicht allein, sondern mit Kollegen bei der Arbeit (Wiese/Steine) war – ergibt sich ein klares Bild.

Wenn ich als unbeteiligter Bürger bei der Arbeit in Tatortnähe ein verdächtiges Auto sehe, melde ich das sofort. Spätestens, wenn das Kind dort gefunden wird.

Warum also wochenlang schweigen, sofern das wie von euch behauptet so gewesen sei?

​Der Grund:
Vielleicht genau wegen der Kollegen.
Wer nicht alleine ist, kann nicht einfach irgendwas behaupten. Man muss sich erst absprechen.

"Haben wir das Auto gesehen?"
"Sagen wir was? Halten wir uns raus?"
Diese Wochen der Stille braucht man nicht, wenn man die Wahrheit ohne Rücksprache sagt. Die braucht man, um eine Version zu finden, die von der Gruppe (den Kollegen) mitgetragen oder zumindest nicht bestritten wird oder wenn man nicht so reicht weiß, ob man sich raushalten soll.

​Das Gesamtbild:
Er arbeitet vor Ort, hat an diesem Tag bewiesenermaßen thematisch "Feuer" (siehe der Flyer-Post vom selben Tag) im Kopf und meldet sich dann erst Wochen später mit einer Beobachtung, die genau in den Zeitplan der Ermittlungen passt?
​Das wirkt wie ein sehr aufmerksamer Zeuge. Wer soll bitte allein auf Basis nur dieses Faktes jemanden mit dieser Aussage noch verurteilen, wenn es so gewesen sein sollte.
Momentan muss man die beiden Kollegen aussen vorlassen.
Es liegen keine Informationen dazu vor ob diese sich überhaupt, wann und in welcher Form zum Sachverhalt geäußert haben. Es wird immer nur davon geredet das der Zeuge OL eine Aussage gemacht hat. Im Interview bezieht er die beiden Kollegen mit ein. Seine genaue Zeugenaussage kennen wir nicht. Wir wissen also nicht ob die beiden Kollegen zeitnah zu Ol 's Zeugenaussage ihre Aussage gemacht haben, oder ob sie aufgefordert wurden sich schriftlich zum Sachverhalt zu äußern bzw ob sie sich überhaupt schon geäußert haben.
Und wenn ja dann wird ja jeder der beiden unabhängig seine Sicht geschildert haben. Sind die Zeugenaussagen völlig identisch dann wäre das merkwürdig , da ja jeder eine andere Wahrnehmung hat.
Und untereinander abgeschprochene Versionen erwecken nicht unbedingt Glaubwürdigkeit.
Verteidiger

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Verteidiger »

Fragjanur hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 19:18:10 Wie man auch nonstop versucht, den Zeugen Olaf zu diskreditieren. Nun hat er sich sogar schon mit seinen Kollegen abgesprochen. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Solche Äußerungen sollten entsprechend mit Vorsicht vorgetragen werden. Es geht hier um Mord. Da wäre eine falsche Zeugenaussage strafbar und darüber hat man auch den Zeugen belehrt.
Ihr könnt doch sicher begründen, warum er lügt? Welchen Vorteil er davon hat?
Genau so diskreditierst du gerade andere Postende. Was hat derjenige geschrieben? Er hat angeblich verspätete Zeugenaussage mit mehreren Zeugen und einem seltsamen Post verbunden und aus Sicht eines Verteidigers dargestellt. Das hat absolut nichts damit zu tun, was du hier dem Poster unterstellst sondern zeigt nur die Gesamtschau, die sich ergeben könnte - und da geht es eben genau darum, dass es sich um einen schweren Tatvorwurf handelt und man alles betrachten sollte. Niemand unterstellt hier falsche Aussagen und das steht auch nicht dort.
Matthias aus Plau
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Matthias aus Plau »

Kann mir jemand genau sagen wann Herr Lambert seine Aussage bei den EB getätigt hat. Ich hatte das schon einmal gefragt aber bisher keine Antwort darauf bekommen. Vielen Dank für eine Info.
Kalle
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Statistiker hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 03:08:41 Update zur Stochastik

Warum die Wahrscheinlichkeit noch viel geringer ist (und ein Logik-Check)

Bezugnehmend auf die vorangegangene Berechnung der Wahrscheinlichkeiten (die bereits eine Quote von 1 zu mehreren Millionen ergab):
Diese Rechnung basierte auf nur 6 Basis-Variablen. Bei genauerer Betrachtung der Datenlage und der Zeitabläufe existieren jedoch mindestens 5 weitere statistische Variablen, die in die Gleichung einfließen müssten.
Dazu gehören unter anderem, aber nicht erschöpfend:

* Standort-Routinen: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Ablageort gewählt wird, der exakt mit den Bewegungsmustern unbeteiligter Dritter (Freundinnen) übereinstimmt.
* Narrative Anomalien: Das Auftauchen ungewöhnlicher Erklärungen vor Ort ("Verwechslung mit Gegenständen", vgl. XXX-Puppe Rostock), die das Verhalten Dritter steuern.
* Aussage-Dynamiken: Die statistische Auffälligkeit, wenn Zeugenaussagen nach externen Kontakten signifikant geändert werden.
* Verhaltens-Paradoxe: (Siehe unten).
Würde man diese Faktoren hinzurechnen, bewegt sich die Wahrscheinlichkeit für einen "Zufall" endgültig im theoretischen Nullbereich.

Besonders Punkt 4 (Verhaltens-Paradoxe) wird in Diskussionen oft falsch interpretiert. Daher hier ein Logik-Check zu der These, eine Finderin habe weitere Personen nur deshalb zum Fundort geführt, um "Spuren zu verwischen".

Analyse: Warum die "Spuren-Verwirrungs-Theorie" kriminalistischer Unsinn ist

Das Argument lautet oft: Person A hat Personen B und C zum Fundort gebracht, um deren DNA/Abdrücke dort zu verteilen und die Ermittler zu täuschen.

Betrachtet man dieses Szenario rein spieltheoretisch, bricht es aus drei logischen Gründen zusammen:

1. Das Risiko-Paradoxon ("Suicide Mission")
Ein Täter hat ein oberstes Ziel: Das Versteck geheim zu halten.
Wenn ein Täter freiwillig zwei unabhängige Zeugen zur Leiche führt, geht er ein unkalkulierbares Risiko ein.
* Was, wenn einer der Zeugen sofort die Polizei ruft?
* Was, wenn einer der Zeugen die Person festhält?
* Was, wenn die Frage aufkommt: "Woher wusstest du so schnell, dass es hier liegt?"

Kein rationaler Akteur liefert sich selbst ans Messer, nur um ein paar fremde Fußabdrücke zu produzieren. Das Risiko der sofortigen Entdeckung ist um ein Vielfaches höher als der Nutzen von "Spurenverwirrung".

,, Aber sie ist ja nicht rational! " - - >,, Das Pferd wurde auch verbrannt!"
2. Der Profil-Widerspruch ("Mastermind vs. Verwirrt")
Die Argumentation ist in sich widersprüchlich:

* Auf der einen Seite wird die Person oft als psychisch labil oder realitätsfern dargestellt (glaubt an Verwechslungen, erzählt Wirres).

* Auf der anderen Seite traut man ihr eine forensisch hochkomplexe Strategie zu ("Counter-Forensics": Gezieltes Legen von Trugspuren durch Dritte).

Man kann nicht beides sein. Entweder ist man verwirrt – dann plant man keine strategische DNA-Manipulation. Oder man ist ein eiskaltes Genie – dann rennt man aber nicht mit Zeugen in den Wald, sondern bleibt unauffällig.

3. Ockhams Rasiermesser (Die einfachste Lösung)
In der Kriminologie gilt: Wer versteckt, will schweigen. Wer zeigt ("Guckt mal da"), weiß in der Regel nicht, was es wirklich ist (oder wurde getäuscht).

Dass jemand Dritte zum Fundort bringt, ist statistisch gesehen das stärkste Indiz für Unwissenheit oder Neugier, nicht für Täterschaft.

Fazit der Datenanalyse:
Die Behauptung, das Hinführen der Zeugen sei ein genialer Schachzug zur Spurenverwischung gewesen, hält einer logischen Prüfung nicht stand. Es wirkt eher wie der Versuch, ein harmloses und entlastendes, wenn auch natives Verhalten (Offenheit/Zeigen) nachträglich in etwas Belastendes umzudeuten.
Ach herrje, soviel Mühe für den Versuch einer Logik. Dein Würfelexperiment hat ein Problem: Du kennst den Würfel nicht. Nein, das ist kein deterministisch festgelegter Ereignisraum. Deine Variablen beziehen sich leider wiederum auf einen heiß diskutierten Variablenhaufen. Nennen wir es mal eine Architektur auf dem Fundament „Gelee“. Tut mir leid, aber Scheingenauigkeit zu propagieren unter falscher Anwendung richtiger Regeln der Mathematik ist meiner Meinung nach unseriös und manipulativ. Das ist meine sachliche Kritik. Bitte erläutere deine „Laborbedingungen“ v.a. In Bezug auf eine Schätzung der Kohorte unter der Abwägung des Einflusses „Erwartung“, „Interessen“, „Erinnerung“, „Erfahrung“, „Absicht“, „Beziehungen“, „Abhängigkeiten“ usw.
Dein beschriebenes Würfelexperiment ist unabhängig von einer Ergebniserwartung. Dieser Fall aber eben nicht. Ein Maler kann sich die Mühe manchen mit dem Hammer vom Schreiner zu streichen. Führt aber nicht zum Ergebnis, sorry. Du kannst noch 18 weitere Variablen auf eine beliebige Beschreibung des Ereignisraumes setzen. Das ändert aber auch nichts. Wenn ich z.B. den Tümpel aus meiner Erfahrung kenne oder -alternativ- noch nie im Leben wusste dass er überhaupt existiert- dann werf mal deine KI oder den Taschenrechner an. Und das dann multipliziert mit Deinen anderen Annahmen unbekannter Individualität, Lebensumstände und Verhalten.
Fazit: Wenn es so leicht wäre, wäre jedes Urteil mathematisch. Wir würden jeden < als oder > als wie aburteilen? Auf der Basis „unbekannter Ereignis- und Ergebnisraum“ ? Nicht möglich, und daher leider wie in der Schule: „Themaverfehlung, setzen.“ Oder Neudeutsch: Nice try.
Keks22
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

SonntagsGast hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 15:05:52 'Haftprüfung abgelehnt' heißt für die Mehrheit automatisch, dass eine immense Beweislast vorliegt.
Überhaupt wird jemand nur dann mit einem Tatverdacht belegt, wenn er das, was ihm zu Last gelegt wird, tatsächlich begangen hat.
Ist das wirklich so?


Wer sich die Mühe macht, alle Artikel zum Fall auf einen imaginären Tisch oder an einer Pinnwand auszubreiten, dem könnte etwas auffallen. Hinter den Medienberichten verbirgt sich offensichtlich eine Strategie, die JohnDoe ja sehr häufig hat anklingen lassen. So auffallend einseitig in Richtung der TV zu berichten, ließe sich auf eine sehr umstrittene Taktik deutscher Justizbehörden zurückführen. In den entsprechenden Kreisen ist der Glaubenssatz ja in aller Munde: "U-Haft schafft Rechtskraft". Dahinter verbirgt sich häufig eine juristische Grauzone, ein letzter Strohhalm, nämlich mit maximaler Gewalt die Daumenschrauben ansetzen. Der oder die TV wird spontan und unerwartet in eine Zelle verfrachtet mit dem Ziel, dass die Person auspackt. Es soll also ein Geständnis erzwungen werden mit extremsten Einschnitten in die Freiheit. Job, Wohnung, der eigene Ruf stehen auf dem Spiel, was zur Mitarbeit bewegen soll. Um die Blitzhaft festzuzurren, wird eine Fluchtgefahr als elementares Kriterium der Untersuchungshaft einfach angenommen und unterstellt. Klingt doch sehr nach Verschwörungstheorie, nicht wahr? Sitzt da etwa der Aluhut zu eng? U-Haft mit sogenannten apokryphen Haftgründen zu untermauern, wird tatsächlich oft beanstandet und ist seit jeher gängige Praxis von Staatsanwälten. https://blog.burhoff.de/2013/10/24737/

In der öffentlichen Meinung ist G.H. die Haupt- und Alleinschuldige. Warum sollte sie sonst in U-Haft sitzen UND in U-Haft verbleiben? Es geht gar nicht anders, und ihr Verteidiger hat ja eh auch den Kürzeren gezogen mit seinen unnötigen 14 Seitern, so der allgemeine Tenor. Und genau deshalb MUSS G.H. die Haupt- und Alleinschuldige sein.
Ein Trugschluss, weil sich daraus allein nicht ableiten lässt, wie stark jemand verwickelt ist in dem, was ihm zur Last gelegt wird. https://www.freitag.de/autoren/fabian-g ... -zu-lassen
(zu öffnen mit archiv.ph)
"Weil man Beweismittel schafft, die es zu diesem Zeitpunkt oft nicht gibt. Deswegen sagt man: U-Haft schafft Rechtskraft. Die Staatsanwaltschaft ist sich zu diesem frühen Verfahrenszeitpunkt ihrer Sache regelmäßig absolut sicher, weil bis dato die Polizei in der Regel nur Belastendes ermittelt hat und Beschuldigte Entlastendes noch gar nicht vorbringen konnten. Aber wenn man sich das dann mal genauer als Verteidigerin anschaut, bleibt vom vermeintlich dringenden Tatverdacht meist sehr wenig übrig."
Wie viele Strafverfahren resultieren eigentlich aus der U-Haft im Schnitt? "Meine empirische Untersuchung zeigt, dass bei Leuten, die über sechs Monate in Untersuchungshaft waren, am Ende in 42 Prozent der Fälle keine vollstreckungsfähigen Freiheitsstrafen stehen."
(Lara Wolf, Strafverteidigerin in Berlin, Quelle siehe oben)

Die Untersuchungshaft in unserem Land ist nur begrenzt aussagekräftig. Das Argument 'sie sitzt, sie's schuldig' entfällt bei näherer Betrachtung.
Gegen eine Masse, die von etwas ausgeht, anstatt sich zu vergewissern, wird man nicht anstinken können.
So ist am Urteil der öffentl. Meinung nicht zu rütteln, aber inwieweit das realitätsnah sein wird, was der Mainstream glaubt zu wissen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Dieser Beitrag dürfte in der Versenkung verschwinden und das ist völlig okay. Der Vollständigkeit halber sollte halt nicht unerwähnt bleiben, dass eine U-Haft nicht das bedeutet, was die meisten da gerne reininterpretieren.

https://www.spiegel.de/kultur/strafjust ... 0305f99d08
https://www.liebert-roeth.de/de/rechtsg ... chungshaft
https://www.zeit.de/1994/15/u-haft-schafft-rechtskraft
(im Google-Speicher abgelegte Artikel sind über archive.ph abzurufen)
Deinen Ausführungen kann ich nur zustimmen.
Wenn ich das auf meine paar Worte runterbreche die mir einfallen , dann würde ich sagen
JA SO SIEHT DIE REALITÄT AUS
Keks22
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Matthias aus Plau hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 19:44:40 Kann mir jemand genau sagen wann Herr Lambert seine Aussage bei den EB getätigt hat. Ich hatte das schon einmal gefragt aber bisher keine Antwort darauf bekommen. Vielen Dank für eine Info.
Ja der Staatsanwalt und OL persönlich. :arrow:

Was meinst du warum wir hier spekulieren und diskutieren.
Weil den Tag und die Uhrzeit hier keiner kennt.
Fragjanur

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Fragjanur »

Matthias aus Plau hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 19:44:40 Kann mir jemand genau sagen wann Herr Lambert seine Aussage bei den EB getätigt hat. Ich hatte das schon einmal gefragt aber bisher keine Antwort darauf bekommen. Vielen Dank für eine Info.
Nein, das kann natürlich niemand. Es reicht aber, das einfach so in den Raum zu stellen und so zu tun als ob. Nur weil er sich ab einem bestimmten Zeitpunkt zu erkennen gab. Mit Gesicht und Namen im TV und allen anderen Medien und trotzdem behaupten einige hier, er hätte das nur gemacht, um Gina zu belasten und als good old friend von Raffaela, weil die zwar angeben sich nicht zu kennen, aber irgendwo mal ein Like gesetzt haben.

Wieviele von den Leuten bei Instagram und Facebook kennt ihr denn persönlich, denen ihr followed und jeden Pups liked? Was ist das überhaupt für ne Kindergarten Herleitung?
Xaver hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 19:38:59

Genau so diskreditierst du gerade andere Postende. Was hat derjenige geschrieben? Er hat angeblich verspätete Zeugenaussage mit mehreren Zeugen und einem seltsamen Post verbunden und aus Sicht eines Verteidigers dargestellt. Das hat absolut nichts damit zu tun, was du hier dem Poster unterstellst sondern zeigt nur die Gesamtschau, die sich ergeben könnte - und da geht es eben genau darum, dass es sich um einen schweren Tatvorwurf handelt und man alles betrachten sollte. Niemand unterstellt hier falsche Aussagen und das steht auch nicht dort.
Doch, genau das wird unterstellt. Man hätte sich erst so spät gemeldet (obwohl niemand von euch überhaupt weiß, wann diese Zeugenaussage stattgefunden hat!) weil man sich erstmal mit den Kollegen absprechen müsse, ob man was sagt.
So so, aus Sicht eines Verteidiger dargestellt. :mrgreen: Was für ne Hybris.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Fragjanur hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 19:18:10 ….. Es geht hier um Mord. Da wäre eine falsche Zeugenaussage strafbar und darüber hat man auch den Zeugen belehrt. …..
Das gilt immer vor Gericht. Die Falschaussage vor
dem Richter ist strafbar. (Vgl. § 153 StGB Falsche uneidliche Aussage/ § 154 StGB Meineid).

Aber nur eingeschränkt bei anderen Vernehmungen.
Gastleser hat geschrieben: Dienstag, 06. Januar 2026, 12:20:01 …..
„ ….
staatsanwaltschaftliche Vernehmung
…. Im Gegensatz zur richterlichen Vernehmung ist jedoch eine Falschaussage vor dem Staatsanwalt
– wenn hierdurch nicht zugleich andere Straftatbestände wie z.B. Begünstigung, Strafvereitelung oder Falsche Verdächtigung verwirklicht werden – straflos.
…..

polizeiliche Vernehmung
….. Es besteht für einen Zeugen auch keine Aussageverpflichtung gegenüber der Polizei.
Eine Aussage vor der Polizei ist nur strafbar, wenn – wie bei der staatsanwaltlichen Vernehmung – zugleich andere Straftatbestände verwirklicht werden. ….“


Rechte und Pflichten des Zeugen im Strafverfahren (Belehrungspflicht), Ausbildungsgang mittlerer Polizeivollzugsdienst, KOK Steinert
https://kriminalwissenschaft.de/Lehrmat ... _Zeuge.pdf

Strafgesetzbuch (StGB)
§ 138 Nichtanzeige geplanter Straftaten
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__138.html
Verteidiger

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Verteidiger »

Ich bin sicher, der Zeuge sagt die Wahrheit.

Es geht mir nur um die möglichen Gerichtsvorgänge aus Anwaltssicht, die eben denkbar wären als Verteidigungsstrategie - deswegen ja der Name.

Vermutlich hat er auch direkt danach ausgesagt.

Advokat dijaaaboli sozusagen.
Matthias aus Plau
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Matthias aus Plau »

Keks22 hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 20:01:11 Ja der Staatsanwalt und OL persönlich. :arrow:

Was meinst du warum wir hier spekulieren und diskutieren.
Weil den Tag und die Uhrzeit hier keiner kennt.
So. Endlich. Warum wird dann andauernd angemerkt das seine Aussage verspätet kam ??? Erübrigt sich ja dann. Ich habe einige Beiträge hier geschrieben… aber ganz ehrlich… macht als Ortskundiger überhaupt keinen Sinn mehr.
Verteidiger

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Verteidiger »

Fragjanur hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 20:02:05
Wieviele von den Leuten bei Instagram und Facebook kennt ihr denn persönlich, denen ihr followed und jeden Pups liked? Was ist das überhaupt für ne Kindergarten Herleitung?
Das ist wieder ein ganz anderes Thema und wird die Verteidigung garantiert aufgreifen.
Ichhier
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Ichhier »

Matthias aus Plau hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 20:09:30 So. Endlich. Warum wird dann andauernd angemerkt das seine Aussage verspätet kam ??? Erübrigt sich ja dann. Ich habe einige Beiträge hier geschrieben… aber ganz ehrlich… macht als Ortskundiger überhaupt keinen Sinn mehr.
Bitte weiter hier mitschreiben, ich lese Deine Beiträge sehr gerne! Schätzt Du OL als glaubwürdig ein?
Verteidiger

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Verteidiger »

Matthias aus Plau hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 20:09:30 So. Endlich. Warum wird dann andauernd angemerkt das seine Aussage verspätet kam ??? Erübrigt sich ja dann. Ich habe einige Beiträge hier geschrieben… aber ganz ehrlich… macht als Ortskundiger überhaupt keinen Sinn mehr.
So sollte das nicht wirken, es ist ein Hobby Ermittler Forum und es sind Hypothesen im mehrfach gekennzeichneten Konjunktiv - ich freue mich auch immer über deine Beiträge.
Kalle
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

SonntagsGast hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 15:05:52 'Haftprüfung abgelehnt' heißt für die Mehrheit automatisch, dass eine immense Beweislast vorliegt.
Überhaupt wird jemand nur dann mit einem Tatverdacht belegt, wenn er das, was ihm zu Last gelegt wird, tatsächlich begangen hat.
Ist das wirklich so?


Wer sich die Mühe macht, alle Artikel zum Fall auf einen imaginären Tisch oder an einer Pinnwand auszubreiten, dem könnte etwas auffallen. Hinter den Medienberichten verbirgt sich offensichtlich eine Strategie, die JohnDoe ja sehr häufig hat anklingen lassen. So auffallend einseitig in Richtung der TV zu berichten, ließe sich auf eine sehr umstrittene Taktik deutscher Justizbehörden zurückführen. In den entsprechenden Kreisen ist der Glaubenssatz ja in aller Munde: "U-Haft schafft Rechtskraft". Dahinter verbirgt sich häufig eine juristische Grauzone, ein letzter Strohhalm, nämlich mit maximaler Gewalt die Daumenschrauben ansetzen. Der oder die TV wird spontan und unerwartet in eine Zelle verfrachtet mit dem Ziel, dass die Person auspackt. Es soll also ein Geständnis erzwungen werden mit extremsten Einschnitten in die Freiheit. Job, Wohnung, der eigene Ruf stehen auf dem Spiel, was zur Mitarbeit bewegen soll. Um die Blitzhaft festzuzurren, wird eine Fluchtgefahr als elementares Kriterium der Untersuchungshaft einfach angenommen und unterstellt. Klingt doch sehr nach Verschwörungstheorie, nicht wahr? Sitzt da etwa der Aluhut zu eng? U-Haft mit sogenannten apokryphen Haftgründen zu untermauern, wird tatsächlich oft beanstandet und ist seit jeher gängige Praxis von Staatsanwälten. https://blog.burhoff.de/2013/10/24737/

In der öffentlichen Meinung ist G.H. die Haupt- und Alleinschuldige. Warum sollte sie sonst in U-Haft sitzen UND in U-Haft verbleiben? Es geht gar nicht anders, und ihr Verteidiger hat ja eh auch den Kürzeren gezogen mit seinen unnötigen 14 Seitern, so der allgemeine Tenor. Und genau deshalb MUSS G.H. die Haupt- und Alleinschuldige sein.
Ein Trugschluss, weil sich daraus allein nicht ableiten lässt, wie stark jemand verwickelt ist in dem, was ihm zur Last gelegt wird. https://www.freitag.de/autoren/fabian-g ... -zu-lassen
(zu öffnen mit archiv.ph)
"Weil man Beweismittel schafft, die es zu diesem Zeitpunkt oft nicht gibt. Deswegen sagt man: U-Haft schafft Rechtskraft. Die Staatsanwaltschaft ist sich zu diesem frühen Verfahrenszeitpunkt ihrer Sache regelmäßig absolut sicher, weil bis dato die Polizei in der Regel nur Belastendes ermittelt hat und Beschuldigte Entlastendes noch gar nicht vorbringen konnten. Aber wenn man sich das dann mal genauer als Verteidigerin anschaut, bleibt vom vermeintlich dringenden Tatverdacht meist sehr wenig übrig."
Wie viele Strafverfahren resultieren eigentlich aus der U-Haft im Schnitt? "Meine empirische Untersuchung zeigt, dass bei Leuten, die über sechs Monate in Untersuchungshaft waren, am Ende in 42 Prozent der Fälle keine vollstreckungsfähigen Freiheitsstrafen stehen."
(Lara Wolf, Strafverteidigerin in Berlin, Quelle siehe oben)

Die Untersuchungshaft in unserem Land ist nur begrenzt aussagekräftig. Das Argument 'sie sitzt, sie's schuldig' entfällt bei näherer Betrachtung.
Gegen eine Masse, die von etwas ausgeht, anstatt sich zu vergewissern, wird man nicht anstinken können.
So ist am Urteil der öffentl. Meinung nicht zu rütteln, aber inwieweit das realitätsnah sein wird, was der Mainstream glaubt zu wissen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Dieser Beitrag dürfte in der Versenkung verschwinden und das ist völlig okay. Der Vollständigkeit halber sollte halt nicht unerwähnt bleiben, dass eine U-Haft nicht das bedeutet, was die meisten da gerne reininterpretieren.

https://www.spiegel.de/kultur/strafjust ... 0305f99d08
https://www.liebert-roeth.de/de/rechtsg ... chungshaft
https://www.zeit.de/1994/15/u-haft-schafft-rechtskraft
(im Google-Speicher abgelegte Artikel sind über archive.ph abzurufen)
Puh „die Meisten“ , „Beweismittel schafft“, „letzter Strohhalm für Daumenschrauben“ ….Diese „Feststellungen“ einer unterstellten „allgemeinen Ansicht“ kann ich nicht erkennen. Dass die U—Haft ein Grauzustand ist, ist vielleicht hinlänglicher bekannt, als hier behauptet und unterstellt? Fakten fehlen.
Sicher hast Du eine im globalen Vergleich durchdachtere und bessere Strafprozessordnung als Vorschlag. Fifty-fifty wäre meine Info was U-Haft und spätere Anklage oder Entlassung betrifft. Zwangsläufige Statistik in einem guten Rechtsstaat, oder ? Liege ich da falsch? Gerne auch „Fleisch“ hinter Behauptungen. Wieviel % von U Häftlingen werden I. S. des dringenden TV am Ende auch so verurteil?
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Unfassbar in welchem Sumpf Fabian mitsamt seiner Mutter durch des Vaters Bekanntschaft geriet...Fabians Mutter ist noch jung und vielleicht auch eher zu gutmuetig und leichtglaeubig...es ist dramatisch wie sich so was ins Unglueck abwenden kann.
Ist auch sehr gemein Mutter Dinge zu unterstellen..Fuersorgepflicht etc., wenn ich ..nach Recherchen erfuhr wie unmenschlich es in manchen Konzernen und Betrieben zugeht...Fabians Mutter war ja mit Sicherheit auf Einkommen angwiesen..da traute sie sich einfach nicht ..der Arbeit fern zu bleiben ..oder zu telefonieren..noch dazu in Betracht ziehend..dass es da oft Kollegen gibt ..die einen dann noch bei Chefs verpfeiffen
Verteidiger

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Fragjanur hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 20:02:05 Nein, das kann natürlich niemand. Es reicht aber, das einfach so in den Raum zu stellen und so zu tun als ob. Nur weil er sich ab einem bestimmten Zeitpunkt zu erkennen gab. Mit Gesicht und Namen im TV und allen anderen Medien und trotzdem behaupten einige hier, er hätte das nur gemacht, um Gina zu belasten und als good old friend von Raffaela, weil die zwar angeben sich nicht zu kennen, aber irgendwo mal ein Like gesetzt haben.

Wieviele von den Leuten bei Instagram und Facebook kennt ihr denn persönlich, denen ihr followed und jeden Pups liked? Was ist das überhaupt für ne Kindergarten Herleitung?



Doch, genau das wird unterstellt. Man hätte sich erst so spät gemeldet (obwohl niemand von euch überhaupt weiß, wann diese Zeugenaussage stattgefunden hat!) weil man sich erstmal mit den Kollegen absprechen müsse, ob man was sagt.
So so, aus Sicht eines Verteidiger dargestellt. :mrgreen: Was für ne Hybris.
Das ist doch lächerlich - wir sind in einem Forum, das per se auf Spekulation aufgebaut ist und durch Konjunktion und:...,, wenn, dann"... Ganz klar als ,, ich weiß es nicht sicher " theoretische Hypothesen aufzeigt, die man nicht weiß. Wenn du nur deine Vermutungen oder sogar nur Möglichkeiten zulassen willst, dann solltest du das auch so kennzeichnen.
Zuletzt geändert von z3001x am Mittwoch, 14. Januar 2026, 09:34:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Liebe Mitglieder,

bitte unterlasst weitere Mutmaßungen und Unterstellungen gegenüber dem Zeugen Olaf, bis verlässliche Informationen zum Zeitpunkt seiner Aussage bei der Polizei vorliegen.
Olaf ist nun wirklich zur Genüge diskreditiert worden. Beiträge, die den Zeugen weiterhin verunglimpfen oder sich mit dem Zeitpunkt seiner Aussage befassen, werden kommentarlos gelöscht und gegebenenfalls mit einer Sperre geahndet.

Vielen Dank für euer Verständnis und eure Mithilfe, die Diskussion sachlich zu halten.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Gast hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 21:27:54 Unfassbar in welchem Sumpf Fabian mitsamt seiner Mutter durch des Vaters Bekanntschaft geriet...Fabians Mutter ist noch jung und vielleicht auch eher zu gutmuetig und leichtglaeubig...es ist dramatisch wie sich so was ins Unglueck abwenden kann.
Ist auch sehr gemein Mutter Dinge zu unterstellen..Fuersorgepflicht etc., wenn ich ..nach Recherchen erfuhr wie unmenschlich es in manchen Konzernen und Betrieben zugeht...Fabians Mutter war ja mit Sicherheit auf Einkommen angwiesen..da traute sie sich einfach nicht ..der Arbeit fern zu bleiben ..oder zu telefonieren..noch dazu in Betracht ziehend..dass es da oft Kollegen gibt ..die einen dann noch bei Chefs verpfeiffen
Die Annahme, dass es sich um einen unmenschlichen Konzern handelt, wäre bitte vor dem Hintergrund der Finanzierung der Beerdigung dann auch zu begründen. Es liegt mir fern D eine Schuld zuzuschieben, aber vor dem Hintergrund verfügbarer Informationen- eine Repräsentantin einer Überforderung adäquater Erziehung. Nasenbluten und Unwohlsein bei gleichzeitiger digitaler Betäubung. Klingt sehr nach Unterschichten-Logik und wenig Selbstbewusstsein sich in alle Richtungen zu positionieren. Das erachte ich aber in all seinen sozio-festgefahren Aspekten als traurige Zwangssituation und doch irrelevant hinsichtlich der Tat
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