MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle: Anja Aichele, Ayleen Ambs, Vierfachmord von Annecy 2012, Bärbel B. (Bremerhaven) u. Ingrid R. (Bremen), Annika Brill, Tristan Brübach, Christoph Bulwin, Anne D. (Lorch), Suzanne Eaton, Michaela Eisch, Victor Elling, Sonja Engelbrecht, Trude Espas, Regina Fischer, Abby G. & Libby W. (USA-Indiana), Maren Graalfs, Valeriia Gudzenko, Mara-Sophie H. (Kirchdorf), Marion & Tim Hesse, Jutta Hoffmann, Bärbel K. (Lübeck), Milina K. (Luckenwalde), Peggy Knobloch, Cindy Koch, Martina Gabriele Lange, Lola (FR-Paris), Karl M. (Berlin), Khadidja M. (Ingolstadt), Stefan M. (Salzgitter), Jelena Marjanović, Margot Metzger, Karin N. (Borchen), N. N. (Lampertheim), Gabby Petito, Heike Rimbach, Elmar Rösch, Gustav Adolf Ruff, Carina S. (Iserlohn), Hannah S. (Hamm), Lena S. (Wunsiedel), Gabriele Schmidt, Mord in Sehnde-Höver, Yasmin Stieler, Simone Strobel, Elisabeth Theisen, Karsten & Sabine U. (Wennigsen), Nicky Verstappen, Hanna W. (Aschau)
gast562

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von gast562 »

Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 07:28:24 Was ich nicht so ganz verstehe:
Wer ist der Besitzer der Wohnung in der Schellingstraße. Es wird immer von Jugentlichen gesprochen, die dort gewohnt haben sollen. Wie alt waren die denn ?
Ansonsten scheint nur folgendes wirklich festzustehen:
SE gehörte der Gothic-Szene an und ging aus, so dass sie am 11.4. dem in Okkultisten-Szene verehrten "Verschwinde-Tag" nicht zu Hause war.
Jahre später wird ihre Leiche rund 100 Kilometer nördlich von München in einer recht abgelegenen Gegend gefunden.
Mehr scheint man nicht sicher zu wissen. Es gibt außer dem Begleiter, mit dem sie verabredet war und Jugendliche aus ein Wohnung in der Münchner Schellingstraße keine Zeugen, die SE in ihres im wahrsten Wortsinn Verschwindens geseheh haben. Nach Aussage der Mutter soll sie recht auffällig gekleidet gwesen sein, als sie das Haus verließ. Näheres über ihr Rendez-vous hat SE gegenüber ihrer Mutter wohl nicht geäüßert.

Kipfenberg hat mit dem Michalsberg ein spirituelle Bedeutung als Kraftort, allerdings gibt es offenbar erkennbare Beziehung zum Datum 11.4, die Bedeutung haben könnte, wenn man die KI befragt. Es könnte jedoch individuell für Ortskundige anders sein.

Kleiner Exkurs zu meiner Jugend:
Ohne Sinn und ohne Bezug zum Okkultismus hatten wir als Gruupe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen auch nächtliche Ausflüge in Wälder und Höhlen unternommen.

Ich stelle mir einfach die Frage, ob eine Gruppe junger gleichgesinnter Leute in der Nacht zum 11.4. einen Ausflug nach Kipfenberg gemacht haben könnten ?
Zu deinem letzten Satz. Weshalb hätte sich Markbert als letzter Begleiter dann ins Visier der Ermittlungen geben sollen? Dann hätte man doch einfach ausgesagt, dass Sonja die Gruppe eher verlassen hatte, weil sie nach Hause wollte. Dazu hätte er sich ja noch ein Ei gelegt, in dem er behauptete, dass sie die Schwester anrufen wollte, obwohl sie das lt. Eltern nie gemacht habe. Die Schwester hatte in dieser Nacht das Auto, die Elterrn das Kind derselben. Warum also nicht? Vielleicht hatte Sonja auch Drogen oder Alkohol intus und wollte auf keinen Fall, dass die Eltern das mitbekamen?
Jolu65
Beiträge: 1106
Registriert: Montag, 16. Dezember 2019, 10:02:16
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit einer Goldenen Krone für 1000 Beiträge)
Sterne:

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Ich weiß nicht so recht, ob man das glauben kann und soll.
Da verreisen Eltern und lassen ihren 14- oder 15-jährigen Sohn alleine in einer Wohnung mitten in einer Großstadt alleine. Und dann sollen 2 junge Erwachsene mit noch "Fast-Kindern" in deren Wohnung gegangen sein, um dann- ja was dort mit diesen Kindern zu tun ? Monopoly-Spielen ?
Also ich halte diese Darstellung für ziemlich fragwürdig. Als ich 19 Jahre alt war, bin ich nicht zu solchen "Kindergeburtstagen" gegangen. Tut mir leid ich glaube diese Geschichte einfach nicht.
Angenommen - und nur als Hypothese:
Man hatte beschlossen nachts in die bayerische Provinz zu fahren, um dort an einen sogenannten Kraftort für Okkultisten bedeutenden Ort aufzusuchen. Warum kann es dann nicht sein, dass SE ausgerutscht ist und so tödlich verunfallt ist ?
Ja, dagegen spicht die "Verpackung" von deren Leiche- das ist natürlich richtig. Auch die deckungsgleichen Aussagen der beiden aus Schellingstraße und dem Begleiter stützen diese Hypothese nicht.
Aber wenn SE während eines solchen Ausflugs verschwand, wäre es für ihre Verabredung sicher besser gewesen zu behaupten am Stigelmaierplatz nachts um 3 in eine Tram eingestiegen zu sein.
gast562

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von gast562 »

Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 09:18:28 Ich weiß nicht so recht, ob man das glauben kann und soll.
Da verreisen Eltern und lassen ihren 14- oder 15-jährigen Sohn alleine in einer Wohnung mitten in einer Großstadt alleine. Und dann sollen 2 junge Erwachsene mit noch "Fast-Kindern" in deren Wohnung gegangen sein, um dann- ja was dort mit diesen Kindern zu tun ? Monopoly-Spielen ?
Also ich halte diese Darstellung für ziemlich fragwürdig. Als ich 19 Jahre alt war, bin ich nicht zu solchen "Kindergeburtstagen" gegangen. Tut mir leid ich glaube diese Geschichte einfach nicht.
Angenommen - und nur als Hypothese:
Man hatte beschlossen nachts in die bayerische Provinz zu fahren, um dort an einen sogenannten Kraftort für Okkultisten bedeutenden Ort aufzusuchen. Warum kann es dann nicht sein, dass SE ausgerutscht ist und so tödlich verunfallt ist ?
Ja, dagegen spicht die "Verpackung" von deren Leiche- das ist natürlich richtig. Auch die deckungsgleichen Aussagen der beiden aus Schellingstraße und dem Begleiter stützen diese Hypothese nicht.
Aber wenn SE während eines solchen Ausflugs verschwand, wäre es für ihre Verabredung sicher besser gewesen zu behaupten am Stigelmaierplatz nachts um 3 in eine Tram eingestiegen zu sein.
Weil das Gerücht umging, dass einer der beiden Jugendlichen mit Drogen "dealte" ? Vlt wusste das Markbert und Sonja und haben sich deshalb mit den beiden getroffen. Der Stiglmaierplatz ist meiner Meinung nach nicht erfunden. Ich wiederhole mich ungern. Aber weswegen hätte der letzte Begleiter sich in den Focus der Ermittlungen stellen sollen. Besser wäre doch gewesen zu behaupten, dass Sonja im Laufe des Abends alleine die Drei verlassen hat. Mit wem wären sie in die Bayr. Provinz gefahren? Dazu hätten sie jemanden mit Fahrzeug gebraucht. Du kannst natürlich diese sehr weit hergeholte Version von shadow übernehmen. Aber wenn das so gewesen wäre, hätten das die Ermittler herausbekommen. Hätten sie dann von der Provinz aus die Maria nachts angerufen? Mit Handy? 1995? Da hätten sie wahrlich andere Sorgen gehabt.
HP1
Beiträge: 1047
Registriert: Samstag, 05. Februar 2022, 23:01:41
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von HP1 »

Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 09:18:28 Ich weiß nicht so recht, ob man das glauben kann und soll.
Da verreisen Eltern und lassen ihren 14- oder 15-jährigen Sohn alleine in einer Wohnung mitten in einer Großstadt alleine. Und dann sollen 2 junge Erwachsene mit noch "Fast-Kindern" in deren Wohnung gegangen sein, um dann- ja was dort mit diesen Kindern zu tun ? Monopoly-Spielen ?
Also ich halte diese Darstellung für ziemlich fragwürdig. Als ich 19 Jahre alt war, bin ich nicht zu solchen "Kindergeburtstagen" gegangen. Tut mir leid ich glaube diese Geschichte einfach nicht.
Angenommen - und nur als Hypothese:
Man hatte beschlossen nachts in die bayerische Provinz zu fahren, um dort an einen sogenannten Kraftort für Okkultisten bedeutenden Ort aufzusuchen. Warum kann es dann nicht sein, dass SE ausgerutscht ist und so tödlich verunfallt ist ?
Ja, dagegen spicht die "Verpackung" von deren Leiche- das ist natürlich richtig. Auch die deckungsgleichen Aussagen der beiden aus Schellingstraße und dem Begleiter stützen diese Hypothese nicht.
Aber wenn SE während eines solchen Ausflugs verschwand, wäre es für ihre Verabredung sicher besser gewesen zu behaupten am Stigelmaierplatz nachts um 3 in eine Tram eingestiegen zu sein.
Wenn man eine gemeinsame Zugehörigkeit zu einer sozialen Randgruppe (wie etwa Goths, Metaler, Hobbysatanisten...) annimmt, dann wäre es mMn weit weniger ungewöhnlich, auch bei nennenswerten Altersunterschieden miteinander abzuhängen.
Aber sonst gebe ich dir da recht, mit 19 hatte ich auch keine 15jährigen in meinem Freundeskreis.

In die Provinz fahren wirft halt zuallererst wieder die Frage nach Fahrzeug+Fahrer auf.

Tödliches Verunfallen durch ausrutschen bedeutet in aller Regel Schädelbruch. Bei den Überresten wurde nichts dergleichen festgestellt, bzw. wenn, wurde nichts derartiges kommuniziert. Wäre als erkennbare Todesursache jedenfalls einer Erwähnung wert gewesen, allerdings auch als zurückgehaltenes Täterwissen denkbar.
Die einzige andere Alternative wäre eine so tiefe Fleischwunde oder Torsoverletzung, dass arterieller Blutverlust oder Pneumothorax mit Kollaps beider Lungenflügel einen Tod in Minuten bedeutet hätte. Absolut unwahrscheinliches Szenario bei "Ausrutschen", da wäre auf alle Fälle ein Unfallszenario anzunehmen, für das man dann wieder klare Spuren an den Knochen gefunden hätte.
Einziges plausibles Szenario wäre wohl eine tiefe Stich-/Schnittverletzung mit arterieller Blutung und ohne Knochenverletzung, etwa in Bauchraum oder Oberschenkel. Sehr unwahrscheinlich für einen Unfallhergang ohne weitere Spuren am Skelett.
Man könnte natürlich noch die eine oder andere originelle Version ergänzen, verschluckte Biene sticht in den Rachen und sie erstickt, oder so.

Nur - bei allen Unfallszenarien, warum sollte man dann ihre Leiche verschwinden lassen und vortäuschen, von nichts zu wissen? Nur weil man einen Ausflug zu einer schwarzen Faschingsparty gemacht und niemandem vorher Bescheid gesagt hat?
Uleb

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Uleb »

Shadow hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 16:03:58
Quelle : https://m.youtube.com/watch?v=8XY5s9CLieo
Man merkt hier schnell, wie Frau Engelbrecht in ihrer Verzweiflung jedem noch so abstrusen Gerücht anheim fällt. Sonja wurde verschleppt, Sonja kannte den erstochenen Drogen- und Waffenhändler, die Nachbarin hat da was erzählt, der Erna ihre Bekannte hat von ihrer Bekannten was gehört, was xy gehört haben soll... das kann alles keine Basis sein für irgendwas.
Uleb

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Uleb »

Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 09:18:28 Ich weiß nicht so recht, ob man das glauben kann und soll.
Da verreisen Eltern und lassen ihren 14- oder 15-jährigen Sohn alleine in einer Wohnung mitten in einer Großstadt alleine. Und dann sollen 2 junge Erwachsene mit noch "Fast-Kindern" in deren Wohnung gegangen sein, um dann- ja was dort mit diesen Kindern zu tun ? Monopoly-Spielen ?
Also ich halte diese Darstellung für ziemlich fragwürdig. Als ich 19 Jahre alt war, bin ich nicht zu solchen "Kindergeburtstagen" gegangen. Tut mir leid ich glaube diese Geschichte einfach nicht.
Der Robert war zu dem Zeitpunkt noch 17, Sonja gerade erst 19 geworden. Die Jungs können ebenfalls schon kurz vor ihrem 15. und 16. Geburtstag gestanden haben. So riesig ist der Abstand nun auch wieder nicht. Da sollte man auch nicht von sich auf andere schließen. Und Drogen konsumierende und vertickende Teenies sind sicher keine Spielplatzkinder mehr, so wie sie hier dargestellt werden. Es war ja auch nur eine Zufallsbegegnung mit denen.
Shadow
Beiträge: 684
Registriert: Donnerstag, 26. Januar 2023, 21:54:17
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Shadow »

Kipfenberg hat mit dem Michalsberg ein spirituelle Bedeutung als Kraftort, allerdings gibt es offenbar erkennbare Beziehung zum Datum 11.4, die Bedeutung haben könnte, wenn man die KI befragt.
Ich stelle mir einfach die Frage, ob eine Gruppe junger gleichgesinnter Leute in der Nacht zum 11.4. einen Ausflug nach Kipfenberg gemacht haben könnten ?
Danke @ Jolu65 für die Info.
Interessant das Kipfenberg eine spirituelle Bedeutung als Kraft Ort besitzt.
Mir ist aufgefallen das Sonjas Fundort oft beschrieben wird mit „Hexenkessel auf zwei Beinen“ oder die Bezeichnung
„Felsformation Fusseisen bei Grösdorf“.

Aussteiger aus der Szene berichteten von Fels bzw. Felsformation die für Rituale , eine immer wiederkehrende Rolle spielten.
Zudem wurde berichtet das sie zur Teilnahme an Ritualen gezwungen wurden gegen ihren Willen und aus Angst vor Rache geschwiegen haben.

Bild
Uleb

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Uleb »

Wie wäre es mit Hufeisen, weil es schlicht die Form von selbigem hat? 🧐✌️
Uleb

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Uleb »

Ei jo!

"In Kipfenberg bezieht sich der Begriff „Hexenkessel auf zwei Beinen“ auf eine humorvolle Beschreibung der Fasenickl, der traditionellen Fastnachtsfiguren des Ortes".

Hier, das is aber mal interessant, hier! ✌️
Jolu65
Beiträge: 1106
Registriert: Montag, 16. Dezember 2019, 10:02:16
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit einer Goldenen Krone für 1000 Beiträge)
Sterne:

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Ja gut, ob das Alter in der Gothic-Szene bedeutsam ist, kann ich nicht beurteilen.
Es muss ja ein irgendwie gearteter Kontakt zwischen den Jugendlichen und SE sowie ihrem Begleiter gegeben haben. Vielleicht waren die beiden Jugendlichen Protagonisten in der Szene. Das würde vielleicht erklären, dass man sich kennt. Ansonsten wird die Geschichte absurd unglaubwürdig.

Denn aus welchem Grund sollte eine attraktive 19-Jährige bis spät in der Nacht in einer spießigen Etagenwohnung verbringen ?
Diese Story stimmt irgendwie nicht.

Ich denke man wollte in dieser Nacht etwas erleben- da waren nicht nur SE, ihr Begleiter und die beiden Kinder beteiligt.
Ich stelle mir vor, dass man sich in einer Gruppe verabredete, um eben etwas zu erleben. Da werden schon auch Autobesitzer dabei gewesen sein- so ungewöhnlich würde ich das nicht sehen. Man nimmt eben die beiden Jugendliche mit, vielleicht weil man muss (kleiner Bruder-große Schwester, kleiner Bruder alleine zu Hause-sie soll aufpassen, so etwas in der Art).
Irgendwer kennt halt Kipfenberg, es ist der "Verschwindetag" im Okkultismus. Man beschließt ein kleine nächtliche Exkursion unternehmen.

Die genaue Todesursache von SE scheint nicht bekannt gemacht worden zu sein oder sie ist nicht bekannt.
Ein Unfall bei einer solchen Aktion würde ich nicht ausschließen - nun ist SE wahrscheinlich tot (hoffentlich war sie nicht nur bewusstlos)- man bekommt Panik - man beeilt sich wieder nach München zurückzufahren.

In einer solchen Situation mit einer fraglichen unterlassenen Hilfeleistung oder wie auch immer man so etwas bezeichnen will, wenn man Rettungsdienst und Polizei nicht alarmiert, ist es gut man beschafft sich ein Alibi. Und da bietet sich doch an, zu behaupten man habe den Abend gemütlich bei Orangensaft und Gitarregeklampfe in der Schellingstraße verbracht. Damit begäbe sich zunächst gar niemand unter einen Verdacht.
gast562

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von gast562 »

Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 16:29:32 Ja gut, ob das Alter in der Gothic-Szene bedeutsam ist, kann ich nicht beurteilen.
Es muss ja ein irgendwie gearteter Kontakt zwischen den Jugendlichen und SE sowie ihrem Begleiter gegeben haben. Vielleicht waren die beiden Jugendlichen Protagonisten in der Szene. Das würde vielleicht erklären, dass man sich kennt. Ansonsten wird die Geschichte absurd unglaubwürdig.

Denn aus welchem Grund sollte eine attraktive 19-Jährige bis spät in der Nacht in einer spießigen Etagenwohnung verbringen ?
Diese Story stimmt irgendwie nicht.

Ich denke man wollte in dieser Nacht etwas erleben- da waren nicht nur SE, ihr Begleiter und die beiden Kinder beteiligt.
Ich stelle mir vor, dass man sich in einer Gruppe verabredete, um eben etwas zu erleben. Da werden schon auch Autobesitzer dabei gewesen sein- so ungewöhnlich würde ich das nicht sehen. Man nimmt eben die beiden Jugendliche mit, vielleicht weil man muss (kleiner Bruder-große Schwester, kleiner Bruder alleine zu Hause-sie soll aufpassen, so etwas in der Art).
Irgendwer kennt halt Kipfenberg, es ist der "Verschwindetag" im Okkultismus. Man beschließt ein kleine nächtliche Exkursion unternehmen.

Die genaue Todesursache von SE scheint nicht bekannt gemacht worden zu sein oder sie ist nicht bekannt.
Ein Unfall bei einer solchen Aktion würde ich nicht ausschließen - nun ist SE wahrscheinlich tot (hoffentlich war sie nicht nur bewusstlos)- man bekommt Panik - man beeilt sich wieder nach München zurückzufahren.

In einer solchen Situation mit einer fraglichen unterlassenen Hilfeleistung oder wie auch immer man so etwas bezeichnen will, wenn man Rettungsdienst und Polizei nicht alarmiert, ist es gut man beschafft sich ein Alibi. Und da bietet sich doch an, zu behaupten man habe den Abend gemütlich bei Orangensaft und Gitarregeklampfe in der Schellingstraße verbracht. Damit begäbe sich zunächst gar niemand unter einen Verdacht.
Ich schließe diese Theorie aus. Wenn an dieser was dran wäre, hätte sich irgendwann einer der Jugendlichen verquatscht und das war offensichtlich nicht der Fall, denn weder die Jungs aus der Schellingwohnung, noch der letzte Begleiter wurden nach den Befragungen verdächtigt bzw. gerieten in Verdacht, mit dem Verschwinden zu tun zu haben. Ich bleibe bei der Version, dass Markbert und Sonja sich vom "angeblichen, jungen Dealer" etwas besorgen wollten, evtl. hat der Jungdealer (falls es überhaupt stimmt) die Ware auch über eine Person im Vollmond erhalten. Wären sie wirklich zu irgendeinem Treffen aufgebrochen, hätte irgendwer ausgepackt, denn dort wären sie bestimmt nicht alleine gewesen. Zudem hätte nicht die ganze Gruppe über eine Tötung/Mord/Totschlag/Unfall dicht gehalten. Das sind für mich schon sehr große Phantasien, weil es einfach nicht so sein darf, dass eine junge Frau nachts an die falsche Person gerät. Nee, es muss schon etwas abenteuerlich sein.
Shadow
Beiträge: 684
Registriert: Donnerstag, 26. Januar 2023, 21:54:17
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Shadow »

Ich stelle mir vor, dass man sich in einer Gruppe verabredete, um eben etwas zu erleben.
Vorallendingen die Vorraussetzungen um etwas zu erleben wäre ja für Junge Leute recht günstig gewesen.
Sturmfreie Bude = Gruppe war unbewacht.
Osterwoche = Urlaubszeit / Ferienzeit
11.4.Ehrennacht Anton La Vey = mögl. Grund zum Feiern
Kontakte der Gruppe = mögliche mobile Kontakte

Meine Vermutung ist , das der Vollmond nur vorgeschoben sein könnte , um vom möglichen Abholtreff in der Schelling Straße abzulenken.
Dabei könnte die Nachbarin die Gruppe kurz gesehen haben & darum hatte der Nachbar wahrscheinlich gar keine Geräusche ( Gitarrenklänge , Schritte, ) hören können.
Jolu65
Beiträge: 1106
Registriert: Montag, 16. Dezember 2019, 10:02:16
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit einer Goldenen Krone für 1000 Beiträge)
Sterne:

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Als ich jung war, hätte ich werktags in einer Etagenwohnung nicht nachts mit meinen Freunden feiern können.
Nun soll da auch noch eine wachsame Nachbarscaft im Spiel gewesen sein- Gitarrengeklampfe hätte wahrscheinlich um 22:30 durch das Eintteffen von Ordnungskräften ein Ende gehabt. ich glaube auch kaum, dass die beiden Jugendlichen so ganz ohne Aufsicht sich selbst überlassen worden waren.

Diese Schellingstraßen /Stigelmaierplatz-Schilderung werte ich als Alibi. Man hatte an dem Abend etwas Spezielles vor- man erinnere sich, dass Sonjas Mutter sich über deren "Aufmachung" gewundert hat. Bei dieser Unternehmung ist etwas Sclimmes passiert. Die schwächsten Glieder in der Kette sind die beiden Jugendlichen, die man noch am besten einschüchtern konnte, damit sie sich als Alibigeber bereiterklärten.
Kjansen86

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Kjansen86 »

HP1 hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 02:40:37 Zum "Vollmond" gab es wohl ein unstimmiges Detail.
Man will laut Aussagen allein an einem Tisch gewesen sein (ansonsten hätte es ja auch quasi Zeugen für die Anwesenheit der Gruppe geben müssen). Allerdings gab es damals dort wohl nur große Tische, 8er oder so, und da war abends immer(!) voll und alle Plätze belegt. Es hätten also doch andere mit am Tisch gesessen haben müssen.
Weiß nicht, woher die Infos stammen, habe ich noch so in Erinnerung - schon eine Weile her, dass ich mich damit beschäftigt hatte.
Wenn ich mich recht erinnere, gab es Tische für sechs Personen. Aber mein eigentliches Problem ist, dass nicht wirklich in eine alternative Theorie passt. Wenn die Gruppe zum Beispiel nie im Vollmond war, wozu dann die Lüge? In welchem Szenario macht es Sinn darüber zu lügen?
HP1 hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 02:40:37 Die Nachbarin will die Gruppe im Flur gesehen haben, der Nachbar will keinen Mucks im hellhörigen Haus aus der ansonsten oft lauten Wohnung gehört haben. Was denn nun?
Das ist das eigentliche Problem mit all den angeblichen Unstimmigkeiten. Es handelt sich um reines Anomaly Hunting, denn diese Unstimmigkeiten passen (i) nicht zusammen und (ii) auch nicht in eine kohärente alternative Theorie.

Die Ermittler waren und sind sich dessen natürlich bewusst, da Ermittlungen auf Hypothesen basieren. Es ist jedoch überraschend schwierig, dies Laien zu vermitteln. Vielleicht kommt hier meinerseits der Curse of Knowledge ins Spiel.
Uleb

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Uleb »

Shadow hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 17:18:19 Meine Vermutung ist , das der Vollmond nur vorgeschoben sein könnte , um vom möglichen Abholtreff in der Schelling Straße abzulenken.
Dabei könnte die Nachbarin die Gruppe kurz gesehen haben & darum hatte der Nachbar wahrscheinlich gar keine Geräusche ( Gitarrenklänge , Schritte, ) hören können.
Die Nachbarin hat angeblich Sonja und Robert gesehen, nicht die Gruppe!
Kjansen86

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Kjansen86 »

HP1 hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 13:41:45 Nur - bei allen Unfallszenarien, warum sollte man dann ihre Leiche verschwinden lassen und vortäuschen, von nichts zu wissen? Nur weil man einen Ausflug zu einer schwarzen Faschingsparty gemacht und niemandem vorher Bescheid gesagt hat?
Ja, die Theorie ergibt nicht viel Sinn. Die Polizei geht weiterhin davon aus, dass es sich um eine Sexualstraftat handelt, was darauf hinweist, dass nichts gefunden wurde, was auf einen Unfall hindeutet. Die fehlende Kleidung, die äußerst aufwendige Verbringung und das Schweigen mehrerer Beteiligter trotz der Verjährungsfrist sprechen eindeutig alle gegen diese Theorie.

Aber zumindest ist es mal eine Theorie und nicht das übliche Geraune und Andeuten. Man kann damit arbeiten und Gegenargumente finden, von denen es natürlich mehr als genug gibt.
Data
Beiträge: 390
Registriert: Freitag, 27. Januar 2023, 07:51:21
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Data »

Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 16:29:32 Denn aus welchem Grund sollte eine attraktive 19-Jährige bis spät in der Nacht in einer spießigen Etagenwohnung verbringen ?
Diese Story stimmt irgendwie nicht.
Ja sowas verwundert schon. Auf der andern Seite, wollt SE gar nicht ausgehen. Eigentlich war dieses treffen mit dem bekannten nur ein Gefälligkeit von SE. Und war sicher von keiner Partei zum abfeiern gedacht. Anbei hielt man sich nach dem Vollmond aus purer Langeweile noch kurz in dieser spiessigen Etagenwohnung auf.
Shadow hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 17:18:19 Meine Vermutung ist , das der Vollmond nur vorgeschoben sein könnte , um vom möglichen Abholtreff in der Schelling Straße abzulenken.
Ich halt das das für Unwahrscheinlich. Das würde ja bedeuten, dass der Begleiter von dieser Wohnung wusste. Weiter passt das auch nicht zu einem Abholtreff.
Shadow hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 17:18:19 Dabei könnte die Nachbarin die Gruppe kurz gesehen haben & darum hatte der Nachbar wahrscheinlich gar keine Geräusche ( Gitarrenklänge , Schritte, ) hören können.
Berücksichtigt man diese widersprüchliche Aussage. Widersprüchlich deshalb, weil der Nachbarin will die Gruppe gesehen haben, der Nachbar hingegen in der hellhörigen Wohnung kein Geräusche gehört haben.
Ich halte ein verweilen im Vollmond für durchaus realistisch. Und glaube auch dieser Darstellung.
gast562 hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 17:07:37 Das sind für mich schon sehr große Phantasien, weil es einfach nicht so sein darf, dass eine junge Frau nachts an die falsche Person gerät. Nee, es muss schon etwas abenteuerlich sein.
Ich teile diese Phantasien auch nicht. Und stimme voll zu, dass SE am SMP an die falsche Person geriet.
HP1
Beiträge: 1047
Registriert: Samstag, 05. Februar 2022, 23:01:41
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von HP1 »

Kjansen86 hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 18:11:13 Wenn ich mich recht erinnere, gab es Tische für sechs Personen. Aber mein eigentliches Problem ist, dass nicht wirklich in eine alternative Theorie passt. Wenn die Gruppe zum Beispiel nie im Vollmond war, wozu dann die Lüge? In welchem Szenario macht es Sinn darüber zu lügen?



Das ist das eigentliche Problem mit all den angeblichen Unstimmigkeiten. Es handelt sich um reines Anomaly Hunting, denn diese Unstimmigkeiten passen (i) nicht zusammen und (ii) auch nicht in eine kohärente alternative Theorie.

Die Ermittler waren und sind sich dessen natürlich bewusst, da Ermittlungen auf Hypothesen basieren. Es ist jedoch überraschend schwierig, dies Laien zu vermitteln. Vielleicht kommt hier meinerseits der Curse of Knowledge ins Spiel.
Naja, wenn man bekanntermaßen zusammen war und etwas mit zeitlicher Ausdehnung gemacht hätte wovon keiner wissen soll, dann muss man sich wohl oder übel was ausdenken, was man vorgeblich stattdessen gemacht hat.
Aber ich halte eine glaubwürdige Aussage mehrerer Jugendlicher über einen erfundenen Ablauf zum gemeinsamen Abend jedenfalls für sehr unwahrscheinlich und ebenso, dass da alle bis heute schweigen würden - insbesondere, wenn die Hypothese da nicht von federführenden Tatpersonen, sondern eingeschüchterten Zeugen oder bestenfalls als Jugendliche irgendwie genötigten Helfern ausgeht.
Die Unstimmigkeit mit Tischgröße/allein am Tisch habe ich nur ergänzt, weil die eben (so meine Erinnerung) wohl bestand. Die Darstellung mit den großen Tischen und "immer voll" stammte von einer damaligen Angestellten im Vollmond, meine ich mich dunkel zu erinnern. Aber null Gewähr an der Stelle.

Ja, der konkrete Einzelfall als solcher ist oft ein maximal unwahrscheinliches Ereignis, wenn man nur weit genug reinzoomt. Wirklich valide ist da in erster Linie die Abschätzung, wie plausibel/wahrscheinlich etwa Wirkzusammenhänge sind. Wenn es regnet und danach ist die Straße trocken, dann ist das unwahrscheinlich, bedarf einer besonderen Erklärung, einer zusätzlichen, hinreichenden Bedingung. Wenn in der Zeitung steht, irgendwo sei ein toter Storch vom Himmel gefallen, dann ist das nicht unwahrscheinlich. Es fliegen viele Störche herum, und es fällt wohl immer ab und an irgendwo einer tot vom Himmel. Das WO mag einem da als völlig beliebige Variable der Aufmerksamkeit entgehen - weil der Ort ja in Einheit mit dem Geschehen in der Zeitung steht, stellt man die irreführende Frage nach der großen Unwahrscheinlichkeit für einen toten Storch in Deppenhofen.
Und bei der Beschäftigung mit einem ungelösten Fall stellt das latente Motiv relevanten Erkenntnisgewinns wohl den größten perception filter dar. Wenn man dann sich selbst gegenüber genauso misstrauisch ist wie gegenüber den betrachteten Details, kann man zumindest die confirmation bias vermeiden - auch wenns manchmal schwerfällt ;)
Jolu65
Beiträge: 1106
Registriert: Montag, 16. Dezember 2019, 10:02:16
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit einer Goldenen Krone für 1000 Beiträge)
Sterne:

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Ja, klingt abenteuerlich - ist ja auch nur eine Idee, eine Hypothese.
Nun könnte es ja auch so gewesen sein:
Vollmond-Wohnung Schellingstr-Stigelmaierplatz
Zeugen für diese Variante scheint es keine zu geben. SE war Münchnerin und wird gewusst haben, dass man in der Aufmachung in der Gegend und um diese Zeit für eine Prostituierte gehalten werden wird, wenn man versucht Autos anzuhalten. Für mich ist es somit nicht so klar, dass sie das versucht haben könnte.
Wenn doch, dann wird der Fall hier nicht weiter diskutierbar, weil die Tat so rein zufällig geschah, dass man außer der Decke keine weiteren Anhaltspunkte hat, über die man in diesem Rahmen reden könnte.

Für mich ergeben sich jedoch starke Zweifel, dass es sich so zugetragen haben könnte.
HP1
Beiträge: 1047
Registriert: Samstag, 05. Februar 2022, 23:01:41
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von HP1 »

Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 20:56:26 Ja, klingt abenteuerlich - ist ja auch nur eine Idee, eine Hypothese.
Nun könnte es ja auch so gewesen sein:
Vollmond-Wohnung Schellingstr-Stigelmaierplatz
Zeugen für diese Variante scheint es keine zu geben. SE war Münchnerin und wird gewusst haben, dass man in der Aufmachung in der Gegend und um diese Zeit für eine Prostituierte gehalten werden wird, wenn man versucht Autos anzuhalten. Für mich ist es somit nicht so klar, dass sie das versucht haben könnte.
Wenn doch, dann wird der Fall hier nicht weiter diskutierbar, weil die Tat so rein zufällig geschah, dass man außer der Decke keine weiteren Anhaltspunkte hat, über die man in diesem Rahmen reden könnte.

Für mich ergeben sich jedoch starke Zweifel, dass es sich so zugetragen haben könnte.
Ob sie da uU den Daumen rausgehalten hätte, vielleicht auch eine Frage des etwaigen vorherigen Alkohol- oder Graskonsums.
Eine augenscheinliche Prostituierte, die sich dann aber weigert - sicher nicht der unwahrscheinlichste Anlass für eine folgende Übergriffigkeit, Spontantat.
Die aufwändige Ablage in weiter Entfernung, egal ob man da nun einen Transport lebend oder tot annimmt, spricht mMn allerdings eher für eine geplante Tat. Aber auch dies letztlich keine übermäßig hoch wahrscheinliche oder gar sichere Schlussfolgerung.
Antworten