VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Ungeklärte Fälle: Martin Bach, Tabita Cirvele, Heidi Dannhäuser, Anna E. (Herrieden), Sergej Enns, Nancy Förster, Denis Franke, Helga Frings, Monika Frischholz, Inga Gehricke, Leonie Gritzka, Jascha Hardenberg, Karl Erivan Haub, Felix Heger, Ines Heider, Ina K. (Gorleben), Anett Carolin Kaiser, Baris Karabulut, Elke Kerll, Inka Köntges, Katrin Konert, Ralf Kottmann, Leitner/Baumgartner, Monika Liebl, Wolfgang Loh, Danuta Lysien, Jennifer M. (Bühl/Bremen), Alexandra May, Maddie McCann, Lars Mittank, Tanja Mühlinghaus, Mandy Müller, Mine O. (Duisburg), Harald Oelschläger, Alexandra R. (Nürnberg), Birgit Rösing (gen. Storck), Petra Schetters, Dirk Schiller, Émile Soleil, Rosi Strohfus, Anton Thanner, Hartmut Weiske

Geklärte Fälle: Vera B. (Datteln), Liam Colgan, Fritz Hagedorn, Kevin Hantl, Maria Henselmann, Rondk Kaniwar, Birgit Keller, Malina Klaar, Timo Kraus, Mike Mansholt, Marc Otto, Rainer Schaller, Sophie Sherpa, Jeannette Stehr, Annika T. (Seelze-Lohnde), Lars Wunder
HP1
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von HP1 »

AngRa hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 04:42:17 Es wurde zur Ablage der Knochen ein Ort im Wald gewählt, der zwar so nahe am Ort des Verschwindens lag, dass der Kleine ihn zu Fuß erreichen konnte, der aber auch so abseits gelegen war, dass ein früheres Auffinden nicht hätte erfolgen müssen, so dass niemand stutzig werden konnte, dass die Knochen nicht längst gefunden worden waren. Die Verlagerung der Knochen war im Nachhinein gesehen ein Fehler, denn nun gab es etwas zum Untersuchen ( Knochen, Kleidung, Fundort) und nach den heutigen Möglichkeiten kann man auch nach langer Lagerungszeit viel feststellen. .
Ja, das vermittelt ein bisschen den Eindruck, als hätte da jemand im Nachgang und wohl nicht anfänglich/längerfristig geplant ein eigenmächtiges Verschwinden und Versterben Emiles ohne Einwirkung Dritter vortäuschen wollen.
Natürlich ist uns aufgrund der Details (etwa Bekleidungsstatus als Beispiel) unmittelbar klar, dass es so nicht gewesen sein kann. Einem so motivierten Täter hätte das eigentlich klar sein müssen, dass das so nicht funktionieren kann.
Ja, "eigentlich". Da könnte man jetzt zu dem Schluss kommen, so kanns nicht gewesen sein.

Oder aber man überlegt, für was für einen Täter das denn nicht unbedingt so klar (und handlungsweisend) gewesen sein müsste.
Da komme ich in meiner Vorstellung erstmal auf einen ausgeprägt einfach gestrickten, vielleicht auch einfältigen Menschen, oder aber einen auffallend naiven Menschen. Also so oder so auf jemanden, der sich von der Situation ein für sich selbst wohl recht anschauliches, aber in den Details wenig ausgeprägtes, realistisches Bild macht.
Da sehe ich entweder einen deutlich unterdurchschnittlich intelligenten Menschen, oder ein Kind. Auch einen Jugendlichen/Heranwachsenden könnte ich mir da vorstellen.

Warum? Es geht weniger (jedenfalls nicht nur) darum, dass die Person vollumfänglich meinen und nach reiflicher Überlegung überzeugt sein müsste, wenn die Überreste da im Wald gefunden werden, dann wäre ja naheliegend klar, dass Emile wohl weggelaufen und dort zu Tode gekommen sei.
Es geht auch darum, dass derjenige seine Anschauung der Situation vielleicht auf diesem einfachen Niveau hält und nicht weiter hinterfragt, um sich Handlungsfähigkeit herzustellen. So eine Herangehensweise/Handlungsstrategie, die auch oder vielleicht sogar überwiegend auf Glauben/Hoffen basiert, dass es gutgehen kann. So ein "ich mach das, was mir spontan/intuitiv plausibel erscheint" - etwa weil der Mensch keine (oder keine gute) Erfahrung mit sorgfältig und detailliert durchdachten Entscheidungsprozessen hat.
Und da wären wir neben dem naiven Kind (wo das als Muster der Entscheidungsfindung voll passt) und dem unterintelligent-einfältigen Erwachsenen eben auch bei dem Jugendlichen/Heranwachsenden, wo wenig durchdachte Spontanhandlungen, Überreaktion und Handeln nach vereinfachten Anschauungen wegen "Wollen" statt "Akzeptieren der Sachlage" kein unerwartetes Muster wären.

Kurz, unsere Wahrnehmung der Situation im Nachgang, in Kenntnis und Beachtung der Details, intelligent analysierend und im gegenseitigen Austausch reflektierend - das muss nicht die Entscheidungs- und Handlungsgrundlage des Täters widerspiegeln, bei Weitem nicht. Plausibles Täterhandeln und argumentativ beste Handlungsoption sind nicht deckungsgleich - was aber natürlich nicht heißt, jedes x-beliebige Handeln wäre gleich wahrscheinlich. Es muss aus Täterperspektive schon gute Gründe dafür geben, ihn überzeugende Sinnhaftigkeit haben.

Ja, Angst ist ein schlechter Berater. In meinen Augen würde der Stress und das emotional starke Bedürfnis nach einer (irgendeiner) Lösung, wenn man die Überreste aus Entdeckungsangst loswerden will/muss, genau so eine Entscheidungsgrundlage (Handeln nach einfacher Anschauung, auf Glauben/Hoffen bauend) begünstigen.

In dem Zusammenhang, die Überreste loswerden "müssen"... gerade wenn ich mir einen Täter wie die oben herausgestellten Typen vor Augen halte, könnte so ein Akt des "Loswerdens" der Überreste und Kolportieren eines verbrechenfreien Hergangs auch stark emotional motivert sein, so ein "sich freimachen" von der Last der Tat, die (auch) durch die fortdauernden Ermittlungen bedrohlich präsent bleibt. Also gar nicht unbedingt aus einer objektiv gegebenen Notwendigkeit, etwa weil die Überreste am vorigen Ort akut auffindungsgefährdet wären, eher in Richtung Entlastungshandlung für den inneren Stress fortlaufend empfundener Bedrohung.


Das alles natürlich nicht mehr als ein paar Gedanken ins Blaue, ausgehend vom spontanen Eindruck und der Möglichkeit, dass mit der Ablage vielleicht ein eigenmächtiges Verschwinden Emiles mit Todesfolge vorgespiegelt werden sollte.
Natürlich gut möglich, dass das überhaupt nicht zutrifft.
AngRa
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Ein neuer Bericht über den Fortgang der Ermittlungen vom 28.1.2026

Mort du petit Emile : l'enquête avance, deux vélos saisis et expertisés, les traces d'ADN permettront-elle de résoudre le mystère ?


Deux vélos saisis lors d'une récente perquisition au domicile des grands-parents dans le hameau du Haut-Vernet seraient en cours d'expertise dans un laboratoire spécialisé, révèle BFMTV. Les enquêteurs espèrent y déceler des traces d'ADN qui permettraient de faire la lumière sur les circonstances de la mort de l'enfant en 2023.


S'approche-t-on de la fin du mystère qui entoure la mort du petit Emile au Haut-Vernet à l'été 2023 ? Ce mercredi, BFMTV révèle que les enquêteurs tentent de faire "parler" les deux vélos saisis en décembre dernier lors d’une perquisition menée au domicile des grands-parents de l'enfant, l’un dans le garage, le second dans une remise de la propriété.

Recherche d'ADN

Les vélos seraient actuellement en cours d'analyse au laboratoire d'Hématologie Médico-légale (LHML) de Bordeaux, afin de tenter d'y isoler des traces d'ADN issues d’empreintes digitales, de sang ou de tout autre élément corporel. Dirigée par le professeur Christian Doutremepuich considéré comme "le pape de l'ADN" en France, c'est cette même équipe qui a repéré la trace d'au moins un ADN étranger à la famille lors de l'analyse des ossements et vêtements du petit garçon. Son corps avait été retrouvé le 30 mars 2024 à proximité du hameau Vernet où il avait disparu à l'âge de 2 ans.

Contactés par France 3 Provence-Alpes, le laboratoire n'a pas donné suite, et le procureur d'Aix-en-Provence Jean-Luc Blachon a fait savoir qu'il ne s'exprimerait pas. Selon une source proche de l'enquête contactée par BFMTV, les analyses "seraient toujours en cours".

Vélos utilisés par un oncle
Les vélos saisis étaient utilisés par Maximin, l’un des neuf oncles et tantes du petit garçon, lors de ses vacances au Haut-Vernet. Aujourd'hui âgé de 20 ans, le jeune homme était présent dans le hameau lors de la disparition du petit garçon, le 8 juillet 2023.



Depuis le sud de la France où il vit aujourd'hui, il ne s'est jamais exprimé, appelant à la préservation de son anonymat. Aux côtés de ses parents Philippe et Anne Vedovini (grands-parents d'Émile), ainsi que de Marthe, une autre tante de l'enfant, Maximin avait été placé en garde à vue en mars 2025 pour "homicide involontaire" et "recel de cadavre", avant d'être relâchés sans poursuite. Néanmoins le procureur de la République d'Aix-en-Provence a déclaré ultérieurement que "la piste familiale n'est pas écartée" et que ces personnes avaient été remises en liberté parce que "les charges n'étaient pas suffisantes pour conduire à une mise en examen quelconque dans ce dossier." Le 9 décembre 2025, les quatre protagonistes ont une nouvelle fois été auditionnés par les juges d'instruction du pôle criminel d'Aix-en-Provence, cette-fois-ci en tant que parties civiles, comme l'apprenait France Télévisions.

Témoin clé
Ces gardes à vue faisaient suite au témoignage d'un voisin du Haut-Vernet, relayé par Le Parisien. Témoin clé dans l'affaire et dernière personne à avoir vu Emile en vie, l'homme affirme ainsi l'avoir aperçu descendre la rue devant chez lui peu avant sa disparition.



Quelques minutes après le passage d'Emile, il aurait observé le grand-père d'Emile, Philippe Vedovini, suivre le même chemin, puis un peu plus tard l'oncle et la tante Maximin et Marthe, descendant à leur tour la rue. Le grand-père serait remonté en sens inverse 7 à 10 minutes plus tard, selon ce témoin. Soit moins d'une heure avant que la disparition de l'enfant ne soit officiellement déclarée à la gendarmerie par sa grand-mère Anne Vedovini, auparavant restée au domicile familial.

Coup intentionnel
La dernière expertise anthropologique de la boîte crânienne a mis en évidence une lésion de petite taille au niveau du zygomatique droit, laissant suggérer un coup intentionnel et brutal porté au petit Emile avec un objet, qui serait à l'origine du décès.


Übersetzt:
Tod des kleinen Emile: Die Ermittlungen schreiten voran, zwei Fahrräder wurden sichergestellt und untersucht – werden DNA-Spuren zur Aufklärung des Falls beitragen?


Zwei Fahrräder, die bei einer kürzlichen Durchsuchung des Hauses der Großeltern im Weiler Haut-Vernet sichergestellt wurden, werden laut BFMTV in einem Speziallabor untersucht. Die Ermittler hoffen, DNA-Spuren zu finden, die Aufschluss über die Umstände des Todes des Kindes im Jahr 2023 geben könnten.

Nähern wir uns dem Ende des Rätsels um den Tod des kleinen Emile in Haut-Vernet im Sommer 2023? BFMTV enthüllt diesen Mittwoch, dass die Ermittler versuchen, die beiden Fahrräder zu „erklären“, die im vergangenen Dezember bei einer Durchsuchung des Hauses der Großeltern des Kindes beschlagnahmt wurden – eines in der Garage, das andere in einem Schuppen auf dem Grundstück.

DNA-Forschung
Die Fahrräder werden derzeit im Labor für forensische Hämatologie (LHML) in Bordeaux analysiert, um DNA-Spuren aus Fingerabdrücken, Blut oder anderen Körperspuren zu sichern. Unter der Leitung von Professor Christian Doutremepuich, dem in Frankreich als „Papst der DNA“ geltenden Experten, identifizierte dasselbe Team bei der Analyse der Knochen und Kleidung des kleinen Jungen mindestens eine Spur fremder DNA. Seine Leiche wurde am 30. März 2024 in der Nähe des Weilers Vernet gefunden, wo er im Alter von zwei Jahren verschwunden war.

Das Labor reagierte nicht auf eine Anfrage von France 3 Provence-Alpes, und der Staatsanwalt von Aix-en-Provence, Jean-Luc Blachon, erklärte, er werde sich nicht äußern. Laut einer Quelle aus dem Umfeld der Ermittlungen, die von BFMTV kontaktiert wurde, dauern die Analysen noch an .

Fahrräder, die ein Onkel benutzt
Die beschlagnahmten Fahrräder wurden von Maximin, einem der neun Onkel und Tanten des kleinen Jungen, während seiner Ferien in Haut-Vernet benutzt. Der heute 20-jährige junge Mann befand sich in dem Weiler, als der kleine Junge am 8. Juli 2023 verschwand.

Von seinem derzeitigen Wohnsitz in Südfrankreich aus schweigt er und bittet um Anonymität. Zusammen mit seinen Eltern, Philippe und Anne Vedovini (Émiles Großeltern), und Marthe, einer weiteren Tante des Kindes, wurde Maximin im März 2025 wegen fahrlässiger Tötung und Leichenverheimlichung festgenommen, später jedoch ohne Anklageerhebung wieder freigelassen. Die Staatsanwaltschaft in Aix-en-Provence erklärte später, dass eine familiäre Verbindung nicht ausgeschlossen werden könne und die Freilassung der Betroffenen erfolgte, da die Beweislage für eine Anklageerhebung nicht ausreiche. Am 9. Dezember 2025 wurden die vier Personen erneut von den Untersuchungsrichtern der Strafabteilung in Aix-en-Provence vernommen, diesmal als Nebenkläger, wie France Télévisions berichtete .


Hauptzeuge
Diesen Verhaftungen gingen die Aussagen eines Nachbarn aus Haut-Vernet voraus, über die Le Parisien berichtete . Der Mann, ein wichtiger Zeuge in dem Fall und der Letzte, der Emile lebend gesehen hat, behauptet, ihn kurz vor seinem Verschwinden die Straße vor seinem Haus entlanggehen gesehen zu haben.

Wenige Minuten nachdem Emile vorbeigegangen war, sah er angeblich Emiles Großvater, Philippe Vedovini, denselben Weg entlanggehen und kurz darauf dessen Onkel und Tante, Maximin und Marthe. Laut diesem Zeugen kehrte der Großvater 7 bis 10 Minuten später in entgegengesetzter Richtung zurück. Dies geschah weniger als eine Stunde, bevor Emiles Verschwinden von seiner Großmutter, Anne Vedovini, die im Haus der Familie geblieben war, offiziell bei der Polizei gemeldet wurde.

Absichtlicher Treffer
Die jüngste anthropologische Untersuchung des Schädels ergab eine kleine Verletzung am rechten Jochbein, was auf einen absichtlichen und brutalen Schlag mit einem Gegenstand gegen den kleinen Emile hindeutet, der seinen Tod verursacht haben dürfte.


https://france3-regions.franceinfo.fr/p ... 89641.html




Die Ermittlungen der Polizei gehen also weiter. Von den in Auftrag gegebenen Ermittlungen der Großmutter ist bislang nichts zu lesen.

Offenbar gerät nun der Onkel näner in den Focus der Ermittlungen.

Ob er es war den ein Zeuge mit einem Rucksack hat in die Berge gehen sehen? Er könnte es auch gewesen sein, der sich soinngemäß geäußert hat, dass Émile nicht zu bändigen gewesen sein und dass so etwas mal hat kommen müssen.
AngRa
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Hier noch der Bericht von BFMTV auf den Bezug genommen worden ist in Auszügen:
Selon nos informations, ces deux vélos ont été envoyés au laboratoire bordelais du professeur Christian Doutremepuich, l'un des plus grands spécialistes français de l’analyse ADN, pour y être expertisés. Une source proche de l’enquête précise à BFMTV que "ces expertises sont toujours en cours".

Ce sont des vélos qui n'ont pas été saisis "au hasard". Le 16 décembre dernier, les enquêteurs de la section de recherches de Marseille ont saisi deux vélos chez les grands-parents d'Émile, petit garçon disparu en juillet 2023 puis retrouvé mort en mars 2024, au Haut-Vernet: le premier dans le garage et le second dans une remise de leur maison. Selon les informations de BFMTV, si les enquêteurs se sont intéressés à ces deux vélos en particulier c'est parce que Maximin, l'un des oncles du petit garçon avait pour habitude de les utiliser lors de ses vacances au Haut-Vernet.

Toujours selon nos informations, ces deux vélos ont été envoyés au laboratoire bordelais du professeur Christian Doutremepuich, l'un des plus grands spécialistes français de l’analyse ADN, pour y être expertisés. "Ces expertises sont toujours en cours", indique une source proche de l’enquête contactée par BFMTV.

Le laboratoire a pour mission de mettre au jour tous les éléments d’ADN identifiables sur les deux vélos, d’identifier les profils des personnes derrière ces éventuelles traces, et d’indiquer s’il s’agit d’empreintes digitales, de sang ou de tout autre élément d’ADN. À charge ensuite aux deux juges d’instruction d'Aix-en-Provence d’analyser ces éventuels éléments, et d’en tirer des conclusions si nécessaire.

Présent au Haut-Vernet
Maximin, 20 ans aujourd'hui, était présent au Haut-Vernet lors de la disparition du petit garçon, le 8 juillet 2023. Il vit aujourd'hui dans le sud de la France et travaille. Il n'a jamais pris publiquement la parole et tient à "préserver son anonymat". Il est l'un des neuf oncles et tantes d'Émile et fils de Philippe et Anne Vedovini.

Philippe et Anne Vedovini, les grands-parents d'Émile, Maximin et Marthe, l'une des tantes du petit garçon, avaient été placés en garde à vue en mars 2025, sans qu'aucune poursuite ne soit retenue contre eux à l'issue.

Ces gardes à vue avaient été déclenchées notamment après les déclarations faites par un témoin qui dit avoir aperçu le petit Émile descendre la rue le jour de sa disparition, puis dans un laps de temps "très court" de quelques minutes Philippe, le grand-père, Maximin, l'oncle et Marthe, la tante du petit garçon descendent à leur tour cette rue du hameau. Ce même témoin a ensuite rapidement aperçu ces trois membres de la famille remonter la rue en sens inverse.

Au total, six enquêteurs de la section de recherches de Marseille se sont rendus au Haut-Vernet, le 16 décembre dernier, là même où Émile, deux ans et demi, a disparu. Ces mêmes enquêteurs y sont retournés le lundi 22 décembre 2025 au matin, soit à deux reprises, en moins de huit jours.

Übersetzt:

Unseren Informationen zufolge wurden die beiden Fahrräder zur Untersuchung an das Labor von Professor Christian Doutremepuich in Bordeaux geschickt, einem der führenden DNA-Experten Frankreichs. Eine Quelle aus dem Umfeld der Ermittlungen teilte BFMTV mit, dass die Untersuchungen noch andauern.

Diese Fahrräder wurden nicht zufällig beschlagnahmt. Am 16. Dezember beschlagnahmten Ermittler der Kriminalpolizei Marseille zwei Fahrräder bei den Großeltern von Émile, einem kleinen Jungen, der im Juli 2023 verschwand und im März 2024 in Haut-Vernet tot aufgefunden wurde: das erste in der Garage und das zweite in einem Schuppen auf ihrem Grundstück. Laut BFMTV konzentrierten sich die Ermittler insbesondere auf diese beiden Fahrräder, da Maximin, einer der Onkel des Jungen, sie regelmäßig während seiner Ferien in Haut-Vernet benutzte.

Unseren Informationen zufolge wurden die beiden Fahrräder zur Untersuchung an das Labor von Professor Christian Doutremepuich in Bordeaux geschickt, einem der führenden DNA-Experten Frankreichs. „Die Untersuchungen dauern noch an“, sagte eine Quelle aus dem Umfeld der Ermittlungen gegenüber BFMTV.

Das Labor hat die Aufgabe, alle identifizierbaren DNA-Spuren auf den beiden Fahrrädern zu sichern, die Profile der Personen hinter diesen Spuren zu ermitteln und festzustellen, ob es sich um Fingerabdrücke, Blut oder eine andere Art von DNA handelt. Anschließend obliegt es den beiden Untersuchungsrichtern in Aix-en-Provence, diese Beweise zu analysieren und gegebenenfalls Schlussfolgerungen zu ziehen.


Anwesend in Haut-Vernet
Maximin, heute 20 Jahre alt, war in Haut-Vernet anwesend, als der kleine Junge am 8. Juli 2023 verschwand. Er lebt und arbeitet derzeit in Südfrankreich. Er hat sich nie öffentlich geäußert und möchte anonym bleiben. Er ist einer von Émiles neun Onkeln und Tanten und der Sohn von Philippe und Anne Vedovini.





https://www.bfmtv.com/bfm-dici/info-bfm ... 80379.html


War es dieser Onkel, der ursprünglich an einer Hochschule Kunst und Design studiert hat? Er galt wohl nach einem früheren Bericht als schwarzes Schaf der Familie, was immer das auch heißen mag.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Zur Klarstellung:

Im französischen Strafgesetzbuch ( Code Penal, Art 434-7) ) gibt es den Straftatbestand "recel de cadavre" , was in den Berichten der Zeitungen oft mit "verbergen einer Leiche" übersetzt wird. Es handelt sich um ein Vergehen, das mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe und Geldstrafe geahndet wird.

Wegen Tötung und wegen dieses Delikts wird im Falle von Émile seit längerem ermittelt. In unserem Strafgesetzbuch gibt es diesen Straftatbestand "Verbergen einer Leiche" nicht.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Gast A »

Möglicherweise deutet etwas auf einen Aufprall bei einem der Fahrräder hin.
Wir, als Aussenstehende können nur spekulieren, was wirklich geschah und hoffen, dass die Wahrheit ans Licht kommt.
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