MORDFALL LIEBS -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
BLInvestigations
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Zebra hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 23:06:10 Er könnte ihr geschrieben haben, nee, komme nicht, weil xyz nervt mich. Können uns aber danach noch sehen.
Frauke ging dann offiziell nach Hause, sagte das den anderen gegenüber auch so, traf sich aber mit Niels und hat sich von ihm noch irgendwo abholen lassen?!
Denn sie schrieb Chris nie, dass sie gleich kommt. Vllt hatte sie das auch gar nicht vor und keine Lust sich den anderen gegenüber zu rechtfertigen. Aber ok, er hatte wohl ein ausreichendes Alibi für den Abend.
Ganz genau so kann ich mir das auch vorstellen. Wer weiß, wie sich die Verhältnisse in der Clique nach Thomas' Selbstmord gestalten haben? Vielleicht hat sich die ein oder andere Different ergeben, die vorher noch nicht existiert hat.
BLInvestigations
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von BLInvestigations »

Nuschka hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 15:00:37 Ja, diesen T.K. meine ich (verschwunden am 25.5. bzw. in der Nacht vom 24. zum 25.5.).
Im Podcast wird es so dargestellt, dass sich Thomas an Niels' Geburtstag suizidiert hat. Niels hat am 23.5. Geburtstag, somit ist Sterbetag von Thomas K. der 23.5.
ocram84
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von ocram84 »

BLInvestigations hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 17:46:43 Ganz genau so kann ich mir das auch vorstellen. Wer weiß, wie sich die Verhältnisse in der Clique nach Thomas' Selbstmord gestalten haben? Vielleicht hat sich die ein oder andere Different ergeben, die vorher noch nicht existiert hat.
Daraus könnte sich eine "wirre" Dynamik ergeben haben. Ähnlich "wirr" wie das Täterverhalten.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HP1 »

Else hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 15:39:30 Möchte zu diesem tragischen Suizid wissen, ob man man ihn evtl. mit Mord verwechseln könnte?

Natürlich ist jeder Suizid tragisch. Traurig....
Wenn sich jemand erhängt, hat er Hämatome am Hals und durch die Blutstauung im Kopf oft Einblutungen in die Augen. Da brauchts keine Autopsie, nur Augenschein bei ausreichend Licht, um das festzustellen.

Wenn man eine Leiche aufhängt, hat sie keine Hämatome am Hals und Einblutungen in die Augen. Außer sie war vorher schonmal aufgehängt oder wurde sonstwie erdrosselt. Dann muss man halt schauen, ob alle Male am Hals vom verwendeten Strick herrühren, oder ob da etwa zwei Linien mit Quetschungen/leichten Abschürfungen vorhanden sind. Dafür muss man weder studiert haben noch seine Mittagspause opfern.
Schwierig wirds halt, wenn jemand ohne Gegenwehr (Abwehrverletzungen, Fesselung...) genötigt bzw. gezwungen wird sich aufzuhängen. Aber wer lässt denn schon sowas mit sich machen?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zebra »

Man stelle sich vor, Frauke und Thomas wären auf dem selben Friedhof beigesetzt. (Sind sie nicht, ich weiß). Aber wenn, dann lägen da zwei junge Menschen, die wären im selben Zeitraum zwei Menschen zu Tode gekommen, die einen deckungsgleichen Freundes- aber mindestens Bekanntenkreis hätten.
Gehe ich davon aus, dass der Suizid zweifelhaft war, wären das zwei ungeklärte Todesfälle. Und das sollte Zufall sein? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass das schlicht ein blöder Zufall war?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Ich weiß nicht so recht..... viele der Mitdiskutanten sind im Gestern stecken geblieben. N war es nicht und der Selbstmord seines Jugendfreund hat mit dieser Tat nichts zu tun. Das steht inzwischen fest, genauso übrigens wie ehemals Beschuldigte aus igendwelchen Dörfern in der Nähe des Auffindeortes der Leiche und einem Bezug zum sogenannten Horrorhaus in Höxter.
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Iven
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Iven »

Nuschka hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 12:53:03 In welchem Monat ist dieser Thomas geboren?

Die Mitteilung, dass wir Bilder vom Grabstein haben, war schon etwas grenzwertig und könnte uns als pietätloses Verhalten ausgelegt werden (falls die Angehörigen von Thomas K. das mal lesen sollten), deshalb werde ich jetzt ganz sicher nicht auch noch den Geburtsmonat, der öffentlich nie genannt wurde, bekanntgeben. Da bitte ich um Verständnis.
Wann wird er kommen, der gesetzliche Feiertag "Tag der Befreiung von linker Ideologie"?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nesrin »

Jolu65 hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 18:36:51 Ich weiß nicht so recht..... viele der Mitdiskutanten sind im Gestern stecken geblieben. N war es nicht und der Selbstmord seines Jugendfreund hat mit dieser Tat nichts zu tun. Das steht inzwischen fest, genauso übrigens wie ehemals Beschuldigte aus igendwelchen Dörfern in der Nähe des Auffindeortes der Leiche und einem Bezug zum sogenannten Horrorhaus in Höxter.
Ja, ich sehe das wie du.

N. hat mit Fraukes Tod nichts zu tun. Ich weiß nicht warum das hier immer wieder aufgegriffen wird.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Jolu65 hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 18:36:51 Ich weiß nicht so recht..... viele der Mitdiskutanten sind im Gestern stecken geblieben. N war es nicht und der Selbstmord seines Jugendfreund hat mit dieser Tat nichts zu tun. Das steht inzwischen fest, genauso übrigens wie ehemals Beschuldigte aus igendwelchen Dörfern in der Nähe des Auffindeortes der Leiche und einem Bezug zum sogenannten Horrorhaus in Höxter.
Das kommt halt darauf an, worauf man sich verlassen möchte. Ich mein, einige hier sind auch immer noch der Meinung Frauke habe nicht selbst gesprochen. Da wird Chris, Karen und Frank nicht geglaubt, die alle sagen es war zweifelsfrei Frauke.
Ich nehme an, du weißt um die Fehler seitens der Behörden bescheid oder? Was macht dich dann so sicher, dass bei den Überprüfungen (egal auf welchen TV bezogen) nicht auch Fehler passierten oder Dinge versäumt wurden?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nesrin »

Zebra hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 23:06:10 Er könnte ihr geschrieben haben, nee, komme nicht, weil xyz nervt mich. Können uns aber danach noch sehen.
Frauke ging dann offiziell nach Hause, sagte das den anderen gegenüber auch so, traf sich aber mit Niels und hat sich von ihm noch irgendwo abholen lassen?!
Denn sie schrieb Chris nie, dass sie gleich kommt. Vllt hatte sie das auch gar nicht vor und keine Lust sich den anderen gegenüber zu rechtfertigen. Aber ok, er hatte wohl ein ausreichendes Alibi für den Abend.
Du schreibst es ja schon selber.
N. hatte für den Abend ein ausreichendes Alibi.
Und für die Zeiten der Anrufe von Frauke hatte er auch Alibis.
Er wurde von den Ermittlungsbeamten überprüft und als Tatverdächtiger ausgeschlossen.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Nesrin hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 18:59:54 Du schreibst es ja schon selber.
N. hatte für den Abend ein ausreichendes Alibi.
Und für die Zeiten der Anrufe von Frauke hatte er auch Alibis.
Er wurde von den Ermittlungsbeamten überprüft und als Tatverdächtiger ausgeschlossen.
Worauf stützt sich denn das ausreichende Alibi von Niels für diesen Abend? Richtig, NUR auf die Aussage von Andy. Man konnte nicht mehr überprüfen, ob die Angaben zum Dönermann und der Spielothek stimmen, da Videoaufzeichnungen bereits überspielt waren und niemand sich mehr an die beiden erinnerte. Das wird doch im Podcast genau SO gesagt. Tut mir leid, aber ein Alibi das auf der Aussage eines Kumpels basiert ist für mich kein Alibi. Das kann ebenso gut ein Freundschaftsdienst sein.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nesrin »

Trodat5203 hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 18:58:48 Das kommt halt darauf an, worauf man sich verlassen möchte. Ich mein, einige hier sind auch immer noch der Meinung Frauke habe nicht selbst gesprochen. Da wird Chris, Karen und Frank nicht geglaubt, die alle sagen es war zweifelsfrei Frauke.
Ich nehme an, du weißt um die Fehler seitens der Behörden bescheid oder? Was macht dich dann so sicher, dass bei den Überprüfungen (egal auf welchen TV bezogen) nicht auch Fehler passierten oder Dinge versäumt wurden?
Es kann sein, das den Ermittlungsbeamten Fehler unterlaufen sind.
Aber zumindest N. kann ausgeschlossen werden.
Er war berufstätig, die Anrufe fanden während seiner Arbeitszeit statt oder kurz nach seinem Feierabend, so dass er es nicht rechtzeitig von seiner Arbeitsstelle zu den Gewerbegebieten geschafft hätte. Er hätte fliegen müssen, um rechtzeitig da zu sein. Und vorher erst noch Frauke aus ihrem Versteck abholen. Es passt zeitlich überhaupt nicht bei ihm
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Nesrin hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 19:05:26 Es kann sein, das den Ermittlungsbeamten Fehler unterlaufen sind.
Aber zumindest N. kann ausgeschlossen werden.
Er war berufstätig, die Anrufe fanden während seiner Arbeitszeit statt oder kurz nach seinem Feierabend, so dass er es nicht rechtzeitig von seiner Arbeitsstelle zu den Gewerbegebieten geschafft hätte. Er hätte fliegen müssen, um rechtzeitig da zu sein. Und vorher erst noch Frauke aus ihrem Versteck abholen. Es passt zeitlich überhaupt nicht bei ihm
Dann frag dich Mal, für welche Tage er bzgl. der Anrufzeiten überhaupt ein Alibi mit der Arbeit und der Strecke von dort gehabt haben müsste und dann frag dich ebenso mal, was man mit den ebenfalls im Podcast erwähnten Stempelkarten wohl machen kann....
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nesrin »

Trodat5203 hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 19:04:00 Worauf stützt sich denn das ausreichende Alibi von Niels für diesen Abend? Richtig, NUR auf die Aussage von Andy. Man konnte nicht mehr überprüfen, ob die Angaben zum Dönermann und der Spielothek stimmen, da Videoaufzeichnungen bereits überspielt waren und niemand sich mehr an die beiden erinnerte. Das wird doch im Podcast genau SO gesagt. Tut mir leid, aber ein Alibi das auf der Aussage eines Kumpels basiert ist für mich kein Alibi. Das kann ebenso gut ein Freundschaftsdienst sein.
Die Ermittlungsbeamten werden die Handydaten von N. und A. überprüft haben. Allein daraus lässt sich schon ableiten, dass die beiden weder in der Funkzelle von Niehein noch zu den Anrufzeiten in den Funkzellen der Gewerbegebiete eingeloggt waren.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von caro »

HP1 hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 18:06:35 Wenn sich jemand erhängt, hat er Hämatome am Hals und durch die Blutstauung im Kopf oft Einblutungen in die Augen. Da brauchts keine Autopsie, nur Augenschein bei ausreichend Licht, um das festzustellen.

Wenn man eine Leiche aufhängt, hat sie keine Hämatome am Hals und Einblutungen in die Augen. Außer sie war vorher schonmal aufgehängt oder wurde sonstwie erdrosselt. Dann muss man halt schauen, ob alle Male am Hals vom verwendeten Strick herrühren, oder ob da etwa zwei Linien mit Quetschungen/leichten Abschürfungen vorhanden sind. Dafür muss man weder studiert haben noch seine Mittagspause opfern.
Schwierig wirds halt, wenn jemand ohne Gegenwehr (Abwehrverletzungen, Fesselung...) genötigt bzw. gezwungen wird sich aufzuhängen. Aber wer lässt denn schon sowas mit sich machen?
Ein Betrunkener.
Und jemand, der sich vor dem Erhängen "Mut" antrinkt oder sich betäubt, ist vermutlich nicht so aussergewöhnlich.

_________________________

Will diese Diskussion eigentlich gar nicht weiterspinnen. Ich glaube, das alles genau untersucht und geklärt wurde.
Und der Spruch mit den Kerzen. Das trifft doch eher auf eine wesentlich ältere Personengruppe zu. Da ist der Tod erwartbar, da wird vielleicht nicht immer genau hingeschaut. Anders aber bei einem jungen Menschen, wo die Umstände eher ungewöhnlich sind.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Ich gehe von Folgendem aus:
Die Tat war sehr gut vorbereitet. Eine Tatperson hat Vorbereitungen getroffen, wann und wie er FL in seine Gewalt bringen konnte, an welchen Orten er sie versteckte, vor allem an welchen Orten er recht ungestört Kontakt mit nahestehenden Peronen aufnehmen konnte und wo er die Leich ablegen konnte.

Ich glaube das Motiv der Tat liegt in Lübbecke und ich glaube die Tat richtet sich explizit gegen FL und deren Mutter.
Davon auszugehen, dass ein Täter ihm in seinem persönlichen Nahbereich bekannte Orte zur Kontaktaufnahme zu benutzen, ist eine so dumme Annahme, dass es mir eigentlich die Sprache verschlägt. Denn warum sollte ein Täter, der eine so ausgeklügelte Tat begeht ausgerechnet im persönlichem Nahbereich bleiben. Würde man nicht das genaue Gegenteil erwarten ?

Wahrscheinlich hielt sich eine Tatperson recht weit entfernt von Paderborn auf.

Warum sagt FL zuletzt dreimal Mama ?
Es kann sein einfach aufgrund einer psychischen Ausnahmesituation, es kann sein, dass sie in einem Transporter einer Firma transportiert wurde, deren Logo das Wort Mama enhielt oder sie wollte darauf hinweisen, dass ihre Muuter etwas mit dem Motiv der Tat etwas zu tun hat. Letzteres wird ach deshalb vom Täter so vorgeschrieben worden sein, dass es als eine Art Bekenntnis wirkt.

Ich würde die Tat einer Tatperson zuschreiben, die sowohl FL als auch deren Mutter gehasst hat. Diese Person stammt vermutlich aus Lübbecke.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nesrin »

Trodat5203 hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 19:08:06 Dann frag dich Mal, für welche Tage er bzgl. der Anrufzeiten überhaupt ein Alibi mit der Arbeit und der Strecke von dort gehabt haben müsste und dann frag dich ebenso mal, was man mit den ebenfalls im Podcast erwähnten Stempelkarten wohl machen kann....
Ich verstehe deinen Beitrag nicht.
N. Arbeitszeit ging bis 22.15 Uhr. Die Strecke bis zu den Gewerbegebieten dauerte ca. 45 Minuten.
Er wäre so gegen 23 Uhr dort gewesen.
Die Anrufe von Frauke ereigneten sich gegen ca. 22.30 Uhr. Ein Anruf war um kurz nach 23 Uhr, aber wenn er hätte Frauke noch aus irgendeinem Versteck holen musste, passt das zeitlich auch nicht.
Was möchtest du mit den Stempelkarten andeuten?
Das da manipuliert wurde?
Und du meinst, das wäre niemanden in der Schicht aufgefallen?
Das ein Mitarbeiter die ganze Woche über eine Stunde eher geht und nicht richtig aus stempelt.
Meinst du, das wäre niemanden von den Kollegen aufgefallen, ausgerechnet in dieser Woche, wo Frauke vermisst wurde und die Polizei in dieser Firma aufschlug und dort Ermittlungen anstellte?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Nesrin hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 19:10:45 Die Ermittlungsbeamten werden die Handydaten von N. und A. überprüft haben. Allein daraus lässt sich schon ableiten, dass die beiden weder in der Funkzelle von Niehein noch zu den Anrufzeiten in den Funkzellen der Gewerbegebiete eingeloggt waren.
Hmm...im Podcast heißt es in etwa : ....sie hatten auch erfahren, dass Niels immer wieder spät abends allein auf einem Friedhof gewesen ist. Dem Friedhof auf dem Dören. Woher die Ermittler das erfahren haben wird nicht gesagt. Zumindest erfolgten 2 Anrufe, die SMS am Freitag und das Telefonat mit Frank aus der Nähe dieses Friedhofs. Ob man die Telefondaten von Niels damals überhaupt noch anfordern konnte, wissen wir nicht.
Selbst die restlichen Daten von Frauke wurden erst angefordert, als Frauke sich schon einige Zeit nicht mehr gemeldet hatte. Damals waren die Speicherfristen noch kürzer als heute.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HP1 »

caro hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 19:15:22 Ein Betrunkener.
Und jemand, der sich vor dem Erhängen "Mut" antrinkt oder sich betäubt, ist vermutlich nicht so aussergewöhnlich.
Ich denk mal, der Pegel wurde sicher überprüft (ändert sich ja nach dem Tod erstmal kaum noch) und wenn der so hoch ist, dass jemand das "mit sich machen" lassen würde, dann ist doch eigentlich klar, dass der es gleichzeitig selbst wohl nicht mehr hingekiregt hätte. Also schon, sich eigenständig dorthin zu begeben.
Naja, was weiß ich. War nicht dabei, kenne keine Akten dazu.
caro hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 19:15:22 Will diese Diskussion eigentlich gar nicht weiterspinnen. Ich glaube, das alles genau untersucht und geklärt wurde.
Und der Spruch mit den Kerzen. Das trifft doch eher auf eine wesentlich ältere Personengruppe zu. Da ist der Tod erwartbar, da wird vielleicht nicht immer genau hingeschaut. Anders aber bei einem jungen Menschen, wo die Umstände eher ungewöhnlich sind.
Im Haushalt "verunfallt", schleichend vergiftet, den betagten herzkranken Opa mit dem Kissen erstickt - ich denke in der Richtung passiert einiges.
Gerade im Bereich häusliche Pflege sind die Beziehungen und Emotionen oft massiv toxisch, echte Abgründe.
Da will die betagte Person auf keinen Fall ins Heim, irgendwer übernimmt (meist unfreiwillig und von den anderen im Stich gelassen) die Pflege, alle sind unzufrieden und jeder lässt es am andern aus. Die gepflegte Person erpresst sich per Erbschaft moralisch oder faktisch Unterwürfigkeit, ihren Willen. Baut dabei immer mehr ab, oft eher zügig als schleichend. Ist ein Pulverfass, funktioniert hier und heute sehr oft überhaupt nicht, das Modell mit der häuslichen Pflege.
Aber das nur am Rande, ohne Fallbezug.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Jolu65 hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 19:16:05
Davon auszugehen, dass ein Täter ihm in seinem persönlichen Nahbereich bekannte Orte zur Kontaktaufnahme zu benutzen, ist eine so dumme Annahme, dass es mir eigentlich die Sprache verschlägt. Denn warum sollte ein Täter, der eine so ausgeklügelte Tat begeht ausgerechnet im persönlichem Nahbereich bleiben. Würde man nicht das genaue Gegenteil erwarten ?
Na da frag Mal Polizei, Fallanalytiker und Kriminalpsychologen. Die würden dir bestätigen, dass Täter meistens Orte wählen an denen sie sich auskennen. Weil sie sich sicherer fühlen. Weil sie das Risiko besser einschätzen können. Es ist nicht ausgeschlossen, dass du nicht Recht haben könntest, aber Studien dazu zeichnen ein anderes Bild.
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