TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle: Arian Arnold, Jenny Böken, Kirsten Heisig, Unbek. Junge (Oelsa/Osterzgebirge), Isabelle Kellenberger, Malina Klaar, Yolanda Klug, Elisa Lam, Paula Maaßen, Christian Morgenstern, Theresa Stahl, Georgeta Tapu
Gast

Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Gast »

Wenn sie angeblich mit einem trockenen Handy bis zum Regeneinlauf des Seilbahnparkplatzes gekommen ist, müsste man doch mit einem gleichen Handy in der Jackentasche oder im Umhängetäschen, die angebliche Strecke sooft nachlaufen bis das Handy bei gleicher Grundeinstellung die gleichen Gps Punkte aufzeichnet. Zur Zeit sind die Bäume halt nicht belaubt was Unterschiede bringen könnte.
Ein frühzeitiger Sturz am Brückchen ist natürlich schwieriger nach zustellen
Catch22
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

Gast hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 22:09:15 Ja, Unfall selbstverschuldet würde meiner Meinung nach nur am Brückerl für mich erklärbar sein. …
Bislang unberücksichtigt blieb die Netzverbindung nach dem fehlgeschagenen Anrufversuch von 2:32:09 Uhr.

► Der Nachbar P. rief Hanna um 2.36 Uhr und um 2.37 Uhr an – nicht erreichbar, weil kein Netz; Mailbox. (Um 2.38 Uhr schickte er Hanna eine WhatsApp-Nachricht – Zustellstatus nicht bekannt.)

► Um 2.40 Uhr hingegen wurde von Hannas Handy eine SMS des Providers empfangen (Info über entgangene Anrufe).

Quelle: aufgehobenes Urteil, Rdnr. 280, 594

Zumindest um 2.40 Uhr musste das Handy kurzzeitig wieder Verbindung zum Mobilfunknetz gehabt haben, nachdem zuvor keine Verbindung bestanden hatte.

► Der Anrufversuch von 2:32:09 Uhr erfolgte in der südlichen Funkzelle (d. h. südlich der Straße „Am Hofbichl“).

► Die SMS von 2.40 Uhr wurde in der nördlichen Funkzelle zugestellt.

Quelle: aufgehobenes Urteil, Rdnr. 588 ff

Bis 2.40 Uhr dürfte das Handy schätzungsweise bereits bis in den Bereich der Mündung des Bärbachs in die Prien gelangt sein.

Damit eine kurzzeitige Netzverbindung überhaupt möglich war, musste das Handy um 2.40 Uhr wieder an die Oberfläche gespült worden sein (aufgehobenes Urteil, Rdnr. 601).

Dies spricht dafür, dass sich das Handy in der Umhängetasche befunden hatte, als Hanna in den Bärbach stürzte. Andernfalls wäre es wohl längst auf den Bachgrund gesunken, wo eine Netzverbindung aufgrund der starken Abschirmung kaum möglich ist.

Die Brückerl-Theorie von @Lento wird dadurch weiter gestützt.

Gast hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 13:48:08 … Ein frühzeitiger Sturz am Brückchen ist natürlich schwieriger nach zustellen.
Ja, zumal vergleichbares Hochwasser mit vergleichbarer Strömung nicht alle Tage herrscht. Hinsichtlich Geo-Daten, Thermodynamik, Auftriebsverhalten, Netzverbindung und Zeitstrahl wäre ein solcher Feldversuch aber superspannend!
Catch22
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

andi55 hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 22:05:04 … es gab an jenem Abend sogar einen RTW-Einsatz wegen einer jungen Dame. …
andi55 hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 00:32:38 … Spontan dachte ich, im ersten Urteil darüber gelesen zu haben. …
Du hattest recht! Im Zusammenhang mit der Identifizierung des aufgefundenen Leichnams wird im ersten Urteil ein Johanniter-Einsatz erwähnt:

Spoiler – hier klicken!
… Um 18:51 Uhr sei von der Pl Prien mitgeteilt worden, dass es sich bei dem Leichnam möglicherweise um … handeln könne, bezüglich derer in der Nacht ein Johanniter-Einsatz am „Eiskeller“ erfolgt gewesen sei. Frau … habe zwar nicht persönlich zu Hause angetroffen werden können, allerdings sei über ihren Arbeitsplatz (Krankenhaus Traunstein) und die erhaltene Personenbeschreibung um 20:56 Uhr festgestanden, dass sie aufgrund sehr auffälliger Tattoos nicht die in Kaltenbach aufgefundene Leiche habe sein können. …

Aufgehobenes Urteil, Rdnr. 149
https://www.gesetze-bayern.de/Content/D ... 24-N-26699

In demselben Absatz ist auch vom Unterbinden der Trunkenheitsfahrt (§ 316 StGB) einer Eiskeller-Besucherin in jener Nacht die Rede:

Spoiler – hier klicken!
… Sie referierte, dass um 18:47 Uhr am „Eiskeller“ das Fahrzeug der …, bezüglich derer das Unterbinden einer Trunkenheitsfahrt in der Nacht 02./03.10.2022 bekannt gewesen sei, festgestellt worden wäre. Es sei abgeklärt worden, ob es sich bei der gefundenen unbekannten weiblichen Leiche um … habe handeln können. Diese sei schließlich aber am gleichen Tag um 19:45 Uhr telefonisch erreicht worden. …

Aufgehobenes Urteil, Rdnr. 149
https://www.gesetze-bayern.de/Content/D ... 24-N-26699

Catch22 hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 23:54:59 … Im aufgehobenen Urteil ist darüber nichts zu finden. …
Ich hatte mich geirrt und bitte um Entschuldigung. Selbst die unscheinbarsten Nebensächlichkeiten hast Du Dir beim Lesen eingeprägt. Chapeau!
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von andi55 »

@Catch22
VIELEN DANK !!!
Ich dachte schon, ich wäre ein Fall den den Herrn Steller und bilde mir groben Unfug ein ! Es ist ja nun nicht bahnbrechend wichtig, aber die Info mit der jungen Dame , fiel mir immer dann ein, wenn von der Gegenseite die Umstände insofern verharmlost wurden, dass die Eiskellerbesucher doch alle nur ein wenig lustig waren aber noch topfit. Hat man ja auch an Nachbar P. gesehen, der kam selbstständig auch nicht zu Hause an, hat aber wenigstens den Rückweg zum Eiskeller noch geschafft !
Catch22
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

YouTube: Gipfelkreuz des Bullshits

Lügen wie aus einer Stalinorgel feuert ein YouTube-Kanal unters Volk, der sich paradoxerweise „TrueCrime“ nennt. Toxische 61 Sekunden:

https://youtu.be/_-6-58MXbkE

Verblödete KI oder künstliche Verblödung? Entspringt in derlei Gefilden der Quell für Hass und Argwohn des gemeinen Chiemgauers?


Radio Charivari: Noch voller als Vollsuff geht immer
andi55 hat geschrieben: Dienstag, 03. Februar 2026, 18:35:02 … dass die Eiskellerbesucher doch alle nur ein wenig lustig waren aber noch topfit. …
Tja, wenn ein fränkischer Innenminister und Ministerpräsident nach drei Mass noch mit dem Auto heimfährt, dann schafft das ein Eiskeller-Besucher nach ‘ner Flasche Wodka zu Fuß schon lange! Mit läppischen zwei Promille gilt ein strammer Oberbayer gemeinhin noch als nüchtern. Radio Charivari berichtet heute:

Spoiler – hier klicken!
Rosenheimer Polizei sammelt Betrunkene mit drei und vier Promille ein

Bild

Die Polizei Rosenheim hat sich mit zwei stark alkoholisierten Männern beschäftigen müssen.

Am frühen Nachmittag gestern meldeten Zeugen einen torkelnden Fußgänger in der Mangfallstraße. Die Beamten trafen dort einen 59-jährigen Rosenheimer an. Ein Atemalkoholtest ergab rund drei Promille, eine Verständigung war kaum möglich. Später folgte ein ähnlicher Einsatz in der Pettenkoferstraße. Dort wurde ein 55-jähriger Mann aus Traunstein mit etwa vier Promille Alkohol festgestellt. Auch er war nicht mehr ansprechbar.

Radio Charivari Rosenheim am 03.02.2026
https://radio-charivari.de/nachrichten- ... omille-ein
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