TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
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Gast
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Wenn sie angeblich mit einem trockenen Handy bis zum Regeneinlauf des Seilbahnparkplatzes gekommen ist, müsste man doch mit einem gleichen Handy in der Jackentasche oder im Umhängetäschen, die angebliche Strecke sooft nachlaufen bis das Handy bei gleicher Grundeinstellung die gleichen Gps Punkte aufzeichnet. Zur Zeit sind die Bäume halt nicht belaubt was Unterschiede bringen könnte.
Ein frühzeitiger Sturz am Brückchen ist natürlich schwieriger nach zustellen
Ein frühzeitiger Sturz am Brückchen ist natürlich schwieriger nach zustellen
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Bislang unberücksichtigt blieb die Netzverbindung nach dem fehlgeschagenen Anrufversuch von 2:32:09 Uhr.Gast hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. Februar 2026, 22:09:15 Ja, Unfall selbstverschuldet würde meiner Meinung nach nur am Brückerl für mich erklärbar sein. …
► Der Nachbar P. rief Hanna um 2.36 Uhr und um 2.37 Uhr an – nicht erreichbar, weil kein Netz; Mailbox. (Um 2.38 Uhr schickte er Hanna eine WhatsApp-Nachricht – Zustellstatus nicht bekannt.)
► Um 2.40 Uhr hingegen wurde von Hannas Handy eine SMS des Providers empfangen (Info über entgangene Anrufe).
Quelle: aufgehobenes Urteil, Rdnr. 280, 594
Zumindest um 2.40 Uhr musste das Handy kurzzeitig wieder Verbindung zum Mobilfunknetz gehabt haben, nachdem zuvor keine Verbindung bestanden hatte.
► Der Anrufversuch von 2:32:09 Uhr erfolgte in der südlichen Funkzelle (d. h. südlich der Straße „Am Hofbichl“).
► Die SMS von 2.40 Uhr wurde in der nördlichen Funkzelle zugestellt.
Quelle: aufgehobenes Urteil, Rdnr. 588 ff
Bis 2.40 Uhr dürfte das Handy schätzungsweise bereits bis in den Bereich der Mündung des Bärbachs in die Prien gelangt sein.
Damit eine kurzzeitige Netzverbindung überhaupt möglich war, musste das Handy um 2.40 Uhr wieder an die Oberfläche gespült worden sein (aufgehobenes Urteil, Rdnr. 601).
Dies spricht dafür, dass sich das Handy in der Umhängetasche befunden hatte, als Hanna in den Bärbach stürzte. Andernfalls wäre es wohl längst auf den Bachgrund gesunken, wo eine Netzverbindung aufgrund der starken Abschirmung kaum möglich ist.
Die Brückerl-Theorie von @Lento wird dadurch weiter gestützt.
Ja, zumal vergleichbares Hochwasser mit vergleichbarer Strömung nicht alle Tage herrscht. Hinsichtlich Geo-Daten, Thermodynamik, Auftriebsverhalten, Netzverbindung und Zeitstrahl wäre ein solcher Feldversuch aber superspannend!Gast hat geschrieben: ↑Montag, 02. Februar 2026, 13:48:08 … Ein frühzeitiger Sturz am Brückchen ist natürlich schwieriger nach zustellen.
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Du hattest recht! Im Zusammenhang mit der Identifizierung des aufgefundenen Leichnams wird im ersten Urteil ein Johanniter-Einsatz erwähnt:
In demselben Absatz ist auch vom Unterbinden der Trunkenheitsfahrt (§ 316 StGB) einer Eiskeller-Besucherin in jener Nacht die Rede:
Ich hatte mich geirrt und bitte um Entschuldigung. Selbst die unscheinbarsten Nebensächlichkeiten hast Du Dir beim Lesen eingeprägt. Chapeau!
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
@Catch22
VIELEN DANK !!!
Ich dachte schon, ich wäre ein Fall den den Herrn Steller und bilde mir groben Unfug ein ! Es ist ja nun nicht bahnbrechend wichtig, aber die Info mit der jungen Dame , fiel mir immer dann ein, wenn von der Gegenseite die Umstände insofern verharmlost wurden, dass die Eiskellerbesucher doch alle nur ein wenig lustig waren aber noch topfit. Hat man ja auch an Nachbar P. gesehen, der kam selbstständig auch nicht zu Hause an, hat aber wenigstens den Rückweg zum Eiskeller noch geschafft !
VIELEN DANK !!!
Ich dachte schon, ich wäre ein Fall den den Herrn Steller und bilde mir groben Unfug ein ! Es ist ja nun nicht bahnbrechend wichtig, aber die Info mit der jungen Dame , fiel mir immer dann ein, wenn von der Gegenseite die Umstände insofern verharmlost wurden, dass die Eiskellerbesucher doch alle nur ein wenig lustig waren aber noch topfit. Hat man ja auch an Nachbar P. gesehen, der kam selbstständig auch nicht zu Hause an, hat aber wenigstens den Rückweg zum Eiskeller noch geschafft !
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
YouTube: Gipfelkreuz des Bullshits
Lügen wie aus einer Stalinorgel feuert ein YouTube-Kanal unters Volk, der sich paradoxerweise „TrueCrime“ nennt. Toxische 61 Sekunden:
https://youtu.be/_-6-58MXbkE
Verblödete KI oder künstliche Verblödung? Entspringt in derlei Gefilden der Quell für Hass und Argwohn des gemeinen Chiemgauers?
Radio Charivari: Noch voller als Vollsuff geht immer
Lügen wie aus einer Stalinorgel feuert ein YouTube-Kanal unters Volk, der sich paradoxerweise „TrueCrime“ nennt. Toxische 61 Sekunden:
https://youtu.be/_-6-58MXbkE
Verblödete KI oder künstliche Verblödung? Entspringt in derlei Gefilden der Quell für Hass und Argwohn des gemeinen Chiemgauers?
Radio Charivari: Noch voller als Vollsuff geht immer
Tja, wenn ein fränkischer Innenminister und Ministerpräsident nach drei Mass noch mit dem Auto heimfährt, dann schafft das ein Eiskeller-Besucher nach ‘ner Flasche Wodka zu Fuß schon lange! Mit läppischen zwei Promille gilt ein strammer Oberbayer gemeinhin noch als nüchtern. Radio Charivari berichtet heute:
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Herr Holderle ist wieder unterwegs auf chiemgau24 !
Ist das seitens chiemgau24 und Herrn Holderle überhaupt mit den Eltern von Frau W. abgesprochen ? Ist das in deren Sinne , dass nach einem rechtskräftigen Urteil keine Ruhe einkehrt ?
Ist das seitens chiemgau24 und Herrn Holderle überhaupt mit den Eltern von Frau W. abgesprochen ? Ist das in deren Sinne , dass nach einem rechtskräftigen Urteil keine Ruhe einkehrt ?
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
OVB: Holderles Zeter- und Mordio-Geschrei exklusiv
Gift und Galle spuckt Nebenklagevertreter Holderle exklusiv im Oberbayerischen Volksblatt (OVB) – wo auch sonst?
► ARD-Doku als Dokumentation getarnte Fiktion
► haltlose Thesen, einseitig und falsch
► nur 60 Sekunden Holderle in ARD-Doku
► nach zweistündigen Filmaufnahmen in Holderles Kanzlei
► Sticheleien gegen Sabine Rückert („Die Zeit“)
► Diskreditierung der Sachverständigen der Verteidigung
► Kritik an Wills Jugendkammer
► „ganz bewusst komplett einseitige“ Berichterstattung
► Lob für aufgebobenes Urteil
► Umgang mit Aßbichler sei unerträglich
Anstatt mit medialem Nachdruck bei der StA hinsichtlich weiterer Ermittlungen nachzubohren, gewährt der Märchenonkel des OVB auf Rosenheim24 weiterer Brandstiftung eine Bühne:
Die Leserkommentare dazu:
https://www.rosenheim24.de/rosenheim/ch ... d-Comments
Ein erster, versöhnlicher Leserkommentar:
Gift und Galle spuckt Nebenklagevertreter Holderle exklusiv im Oberbayerischen Volksblatt (OVB) – wo auch sonst?
► ARD-Doku als Dokumentation getarnte Fiktion
► haltlose Thesen, einseitig und falsch
► nur 60 Sekunden Holderle in ARD-Doku
► nach zweistündigen Filmaufnahmen in Holderles Kanzlei
► Sticheleien gegen Sabine Rückert („Die Zeit“)
► Diskreditierung der Sachverständigen der Verteidigung
► Kritik an Wills Jugendkammer
► „ganz bewusst komplett einseitige“ Berichterstattung
► Lob für aufgebobenes Urteil
► Umgang mit Aßbichler sei unerträglich
Anstatt mit medialem Nachdruck bei der StA hinsichtlich weiterer Ermittlungen nachzubohren, gewährt der Märchenonkel des OVB auf Rosenheim24 weiterer Brandstiftung eine Bühne:
Die Leserkommentare dazu:
https://www.rosenheim24.de/rosenheim/ch ... d-Comments
Ein erster, versöhnlicher Leserkommentar:
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Danke! Das weinerliche Gezeter Holderles war überfällig. Mein obiger Beitrag steckte schon in der Pipeline.
Ein vom Feuer besessener Brandstifter gibt nicht auf, ehe die Hütte nicht bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist. Fragt sich nur, wessen Hütte er da immer wieder in Brand setzt.
Eine Einwilligung der Familie W. muss dafür nicht unbedingt vorliegen. Holderle verbreitet nichts, was er nicht auch schon zuvor (ggf. mit Zustimmung seiner Mandanten) abgesondert hatte, und auch nichts Neues, was der Schweigepflicht unterliegen könnte.
Schlechter Stil aber wäre es allemal. Und seine Mandanten könnten ihm einen Maulkorb verpassen.
Einen Feuerteufel vorzuschicken, liegt in niemandes Interesse. Außer in des Zündlers eigenem Gelüst. Wer hiervon letztlich profitiert und wer dabei auf der Strecke bleibt, mag sich jeder selbst ausrechnen.
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Der Weiser ist derzeit offenbar wieder häufiger in Aschau anzutreffen – ich habe ihn kürzlich zufällig beim Einkaufen gesehen. Bedauerlich finde ich, dass Herr Holderle aus meiner Sicht weiterhin eine sehr einseitige und wenig realistische Betrachtung der Ereignisse vertritt. Manche seiner öffentlichen Aussagen wirken eher belastend für die Familie als hilfreich.
Insbesondere die Äußerungen gegenüber Frau Asbichler haben bei vielen für Unverständnis gesorgt. Unabhängig von unterschiedlichen Sichtweisen sollte der Umgang miteinander respektvoll bleiben und nicht zusätzliches Leid erzeugen. Am Ende geht es um eine tragische Situation, in der Besonnenheit und Rücksicht wichtiger wären als persönliche Schuldzuweisungen.
Insbesondere die Äußerungen gegenüber Frau Asbichler haben bei vielen für Unverständnis gesorgt. Unabhängig von unterschiedlichen Sichtweisen sollte der Umgang miteinander respektvoll bleiben und nicht zusätzliches Leid erzeugen. Am Ende geht es um eine tragische Situation, in der Besonnenheit und Rücksicht wichtiger wären als persönliche Schuldzuweisungen.
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Mal was anderes Bezug: „Plötzlich unter Mordverdacht | ARD Crime Time | Folge 1“
Habt ihr euch einmal die Kommentare unter diesem YouTube-Video angesehen? Ich war ehrlich gesagt erschrocken, was dort teilweise geschrieben wird. Manche Beiträge gehen aus meiner Sicht bereits deutlich in Richtung Verleumdung. Es werden Dinge als angebliche Fakten dargestellt, bei denen ich starke Zweifel habe, ob sie überhaupt stimmen oder jemals belegt wurden.
Natürlich darf und soll man unterschiedliche Meinungen haben. Aber oft entsteht der Eindruck, dass sich einige gar nicht wirklich mit der Thematik auseinandergesetzt haben und trotzdem sehr harte Urteile fällen. Das wird weder dem Fall noch den betroffenen Menschen gerecht.
Mich würde interessieren, wie ihr das wahrnehmt. Findet ihr auch, dass die Diskussion stellenweise völlig aus dem Ruder läuft? Wie kann man einen respektvolleren und sachlicheren Austausch fördern?
Habt ihr euch einmal die Kommentare unter diesem YouTube-Video angesehen? Ich war ehrlich gesagt erschrocken, was dort teilweise geschrieben wird. Manche Beiträge gehen aus meiner Sicht bereits deutlich in Richtung Verleumdung. Es werden Dinge als angebliche Fakten dargestellt, bei denen ich starke Zweifel habe, ob sie überhaupt stimmen oder jemals belegt wurden.
Natürlich darf und soll man unterschiedliche Meinungen haben. Aber oft entsteht der Eindruck, dass sich einige gar nicht wirklich mit der Thematik auseinandergesetzt haben und trotzdem sehr harte Urteile fällen. Das wird weder dem Fall noch den betroffenen Menschen gerecht.
Mich würde interessieren, wie ihr das wahrnehmt. Findet ihr auch, dass die Diskussion stellenweise völlig aus dem Ruder läuft? Wie kann man einen respektvolleren und sachlicheren Austausch fördern?
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Meinst Du Folge 1 der ARD-Doku auf YouTube („Tod nach der Disco – Der Jogger in der Nacht“)?
https://youtu.be/l5BHAAtlp7Y
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Ja genau @Catch22
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Neues Video zum Eiskeller-Fall: Reaktion von MontanaBlack auf die SPIEGEL-TV-Doku
Inzwischen hat der Fall offenbar eine noch größere Reichweite erreicht: Selbst MontanaBlack hat auf YouTube auf die SPIEGEL-TV-Dokumentation „Ein Mörder, der keiner ist – Justizskandal im Eiskeller-Fall“ reagiert. Damit wird das Thema nun auch in einer ganz anderen Community diskutiert, die sich zuvor vielleicht kaum mit den Hintergründen beschäftigt hat.
https://youtu.be/kdwWP2uRj6o?si=e-mQPS5kjgCEPzD-
Inzwischen hat der Fall offenbar eine noch größere Reichweite erreicht: Selbst MontanaBlack hat auf YouTube auf die SPIEGEL-TV-Dokumentation „Ein Mörder, der keiner ist – Justizskandal im Eiskeller-Fall“ reagiert. Damit wird das Thema nun auch in einer ganz anderen Community diskutiert, die sich zuvor vielleicht kaum mit den Hintergründen beschäftigt hat.
https://youtu.be/kdwWP2uRj6o?si=e-mQPS5kjgCEPzD-
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Bahnt sich etwa die nächste Schlammschlacht an? Diesem Mann vom OVB sollte niemand die Hand schütteln, ohne anschließend die eigenen Finger abzuzählen.
Dies ist auch mein Eindruck. Eines Tages fliegt der ausgebreitete Dreck zurück an seinen Ursprung …
Du hast recht. Verleumdung ist nicht gedeckt vom Grundrecht auf freie Meinungsäußerung. Vielen ist das nicht bewusst oder sie verstehen es nicht.String27 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. Februar 2026, 19:57:07 … Manche Beiträge [YouTube-Kommentare zur ARD-Doku] gehen aus meiner Sicht bereits deutlich in Richtung Verleumdung. … Natürlich darf und soll man unterschiedliche Meinungen haben. Aber oft entsteht der Eindruck, dass sich einige gar nicht wirklich mit der Thematik auseinandergesetzt haben und trotzdem sehr harte Urteile fällen. …
Ein paar Vorschläge:
Durch Fakten. Durch Aufklärung. Durch weniger Voreingenommenheit. Durch mehr Bereitschaft zu sachbezogener Auseinandersetzung. Durch weniger Fokus auf Pornos und ein unaufgeräumtes Jugendzimmer (wie soeben wieder in einem Leserkommentar zum jüngsten OVB-Artikel zu lesen ist). Und vor allem: durch mehr Verantwortlichkeit der örtlichen Krawallpresse.
Größere Reichweite und eine ganz andere Community als Zielgruppe sind ja nicht verkehrt.String27 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. Februar 2026, 21:18:30 Neues Video zum Eiskeller-Fall: Reaktion von MontanaBlack auf die SPIEGEL-TV-Doku
Inzwischen hat der Fall offenbar eine noch größere Reichweite erreicht … Damit wird das Thema nun auch in einer ganz anderen Community diskutiert …
https://youtu.be/kdwWP2uRj6o?si=e-mQPS5kjgCEPzD-
Jetzt wissen wir, dass es Nudel-Pizza von Doktor Oetker gibt. Wem aber hilft die hirnlose Kommentierung? Die fundamental falschen Infos zur Haftentschädigung wurden zudem wohl mit ebenso falschen aus dem Badewannen-Fall verquirlt. Tutti-frutti-Pizza mit Quatsch? Wer lässt sich von solchem Quark motivieren, sich näher mit dem Fall zu befassen? Was versteht ein Rezipient an der Original-Reportage von Spiegel-TV nicht, dass er derartiger „Hilfestellung“ bedarf?
Lieber nicht vorstellen möchte ich mir, was die Leute an dem ARD-Dreiteiler alles nicht (oder falsch) verstehen (wollen). Ist das der Untergang des Abendlands?
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Ich sehe die Punkte von Dir @Catch22 ähnlich. Aus meiner persönlichen Wahrnehmung könnte sich erneut eine Art „Schlammschlacht“ entwickeln – gerade weil das Auftreten von Herrn Weiser in der Öffentlichkeit auf mich nicht immer neutral wirkt. In Interviews erscheinen mir manche Fragen eher suggestiv gestellt, sodass Antworten bereits in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. Dadurch entsteht bei mir der Eindruck, dass vor allem ein bestimmtes Narrativ bestätigt werden soll.
Unabhängig davon steht für mich das Auftreten von Herrn Holderle. Ob Herr Holderle selbst wirklich von seiner Sichtweise überzeugt ist, kann und will ich nicht beurteilen. Rein logisch betrachtet wirkt auf mich das Festhalten an der Mordthese jedoch zunehmend schwer nachvollziehbar.
Als Beispiel: Wäre am vermuteten Tatort tatsächlich massive Gewalt angewendet worden, hätte man meiner Einschätzung nach sehr wahrscheinlich Spuren finden müssen – etwa Blut- oder Faserspuren oder andere eindeutige Hinweise. Nach dem, was öffentlich bekannt ist, haben auch Suchhunde nichts in diese Richtung angezeigt. Die beschriebenen fünf Riss- und Quetschwunden lassen sich aus meiner laienhaften Sicht zumindest teilweise auch durch das Wehr erklären. Deshalb erscheint mir die Mordthese persönlich fragwürdig.
Was die Kommentarspalten betrifft, empfinde ich einen Teil der Beiträge als grenzwertig und teilweise respektlos – gegenüber beiden Familien. Mir fehlt dort oft das Bewusstsein, dass es um echte Menschen und reales Leid geht und nicht um ein fiktives True-Crime-Format.
Gleichzeitig sollte man meiner Meinung nach zwischen seriöser Berichterstattung und stärker zuspitzender Boulevardpresse unterscheiden. Schlagzeilen erzeugen Aufmerksamkeit und Klicks – das mag vieles erklären, rechtfertigt für mich aber nicht jede Form der Darstellung.
Auch Nebenaspekte wie angebliche „Pornovorlieben“ halte ich persönlich für ungeeignet, um daraus Rückschlüsse auf ein strafbares Verhalten zu ziehen. Solche Themen lenken aus meiner Sicht vom eigentlichen Kern ab.
Die SPIEGEL-Reportage habe ich zudem als nicht ganz ausgewogen empfunden, weil einzelne Punkte, die im ARD-Dreiteiler ausführlicher vorkamen, für mein Empfinden fehlten oder verkürzt wurden. Eine umfassendere Zusammenführung hätte ich mir gewünscht, auch wenn sie dann deutlich länger hätte ausfallen müssen.
Am Ende bleibt für mich das Problem, dass viele nur Überschriften oder kurze Clips sehen und daraus sehr schnell eine feste Meinung ableiten. Ich würde mir einen ruhigeren, faktenbasierten Austausch wünschen – ohne Vorverurteilungen und ohne Sensationslust.
Unabhängig davon steht für mich das Auftreten von Herrn Holderle. Ob Herr Holderle selbst wirklich von seiner Sichtweise überzeugt ist, kann und will ich nicht beurteilen. Rein logisch betrachtet wirkt auf mich das Festhalten an der Mordthese jedoch zunehmend schwer nachvollziehbar.
Als Beispiel: Wäre am vermuteten Tatort tatsächlich massive Gewalt angewendet worden, hätte man meiner Einschätzung nach sehr wahrscheinlich Spuren finden müssen – etwa Blut- oder Faserspuren oder andere eindeutige Hinweise. Nach dem, was öffentlich bekannt ist, haben auch Suchhunde nichts in diese Richtung angezeigt. Die beschriebenen fünf Riss- und Quetschwunden lassen sich aus meiner laienhaften Sicht zumindest teilweise auch durch das Wehr erklären. Deshalb erscheint mir die Mordthese persönlich fragwürdig.
Was die Kommentarspalten betrifft, empfinde ich einen Teil der Beiträge als grenzwertig und teilweise respektlos – gegenüber beiden Familien. Mir fehlt dort oft das Bewusstsein, dass es um echte Menschen und reales Leid geht und nicht um ein fiktives True-Crime-Format.
Gleichzeitig sollte man meiner Meinung nach zwischen seriöser Berichterstattung und stärker zuspitzender Boulevardpresse unterscheiden. Schlagzeilen erzeugen Aufmerksamkeit und Klicks – das mag vieles erklären, rechtfertigt für mich aber nicht jede Form der Darstellung.
Auch Nebenaspekte wie angebliche „Pornovorlieben“ halte ich persönlich für ungeeignet, um daraus Rückschlüsse auf ein strafbares Verhalten zu ziehen. Solche Themen lenken aus meiner Sicht vom eigentlichen Kern ab.
Die SPIEGEL-Reportage habe ich zudem als nicht ganz ausgewogen empfunden, weil einzelne Punkte, die im ARD-Dreiteiler ausführlicher vorkamen, für mein Empfinden fehlten oder verkürzt wurden. Eine umfassendere Zusammenführung hätte ich mir gewünscht, auch wenn sie dann deutlich länger hätte ausfallen müssen.
Am Ende bleibt für mich das Problem, dass viele nur Überschriften oder kurze Clips sehen und daraus sehr schnell eine feste Meinung ableiten. Ich würde mir einen ruhigeren, faktenbasierten Austausch wünschen – ohne Vorverurteilungen und ohne Sensationslust.
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Natürlich hätte ich mir – wie vermutlich viele – für beide Eltern gewünscht, dass es eine eindeutige Aufklärung gibt. Nach den bekannten Aufnahmen der Überwachungskamera ist noch zu sehen, wie sie die Straße hinunterläuft, anschließend nach rechts in die Kampenwandstraße einbiegt – und ab diesem Punkt verliert sich ihre Spur. Für den weiteren Weg gibt es offenbar keine Zeugen, keine weiteren Videoaufnahmen und keine gesicherten Wahrnehmungen. Genau hier beginnt das zentrale Problem der Aufklärung.
Wenn sich ein Geschehen ab diesem Moment nicht mehr rekonstruieren lässt, stößt jede Ermittlung zwangsläufig an ihre Grenzen. Nach allem, was öffentlich bekannt ist, wurde lediglich ein Schrei gehört – mehr gesicherte Wahrnehmungen scheint es nicht zu geben. Ohne Menschen, die etwas gesehen haben, ohne verwertbare Spuren und ohne neue Hinweise bleibt vieles im Ungewissen.
Wir können leider nicht in eine „Glaskugel“ schauen. So traurig das auch ist: Wenn sich niemand mehr meldet – sei es aus Angst, aus Unsicherheit oder weil tatsächlich niemand etwas wahrgenommen hat – sind die Möglichkeiten zur Aufklärung schlicht begrenzt. Das macht die Situation für alle Beteiligten schwer erträglich, besonders für die Familien.
Gleichzeitig zeigt es, dass nicht jeder ungeklärte Fall zwangsläufig auf ein großes Geheimnis oder eine Vertuschung hindeuten muss, sondern manchmal schlicht an fehlenden Beweisen scheitert. Diese Realität auszuhalten, ohne vorschnell Schuldige zu suchen, fällt vielen schwer – ist aber aus meiner Sicht der ehrlichste Umgang mit den vorhandenen Fakten.
Wenn sich ein Geschehen ab diesem Moment nicht mehr rekonstruieren lässt, stößt jede Ermittlung zwangsläufig an ihre Grenzen. Nach allem, was öffentlich bekannt ist, wurde lediglich ein Schrei gehört – mehr gesicherte Wahrnehmungen scheint es nicht zu geben. Ohne Menschen, die etwas gesehen haben, ohne verwertbare Spuren und ohne neue Hinweise bleibt vieles im Ungewissen.
Wir können leider nicht in eine „Glaskugel“ schauen. So traurig das auch ist: Wenn sich niemand mehr meldet – sei es aus Angst, aus Unsicherheit oder weil tatsächlich niemand etwas wahrgenommen hat – sind die Möglichkeiten zur Aufklärung schlicht begrenzt. Das macht die Situation für alle Beteiligten schwer erträglich, besonders für die Familien.
Gleichzeitig zeigt es, dass nicht jeder ungeklärte Fall zwangsläufig auf ein großes Geheimnis oder eine Vertuschung hindeuten muss, sondern manchmal schlicht an fehlenden Beweisen scheitert. Diese Realität auszuhalten, ohne vorschnell Schuldige zu suchen, fällt vielen schwer – ist aber aus meiner Sicht der ehrlichste Umgang mit den vorhandenen Fakten.
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
@String27
Deine Beiträge sind wohltuend reflektiert und sachorientiert. Danke dafür! Ohne Dir widersprechen zu wollen, möchte ich ein paar Anmerkungen hinzufügen:
Holderle steckte in der Zwickmühle. Hochgelobt hatte er das Aßbichlersche Urteil und die „exzellente Arbeit“ der Rosenheim Cops. Der Revision sprach er jede Chance ab und als der BGH das Urteil aufgehoben hatte, verbreitete Holderle die Mär, dass das alte Urteil trotz des scheinbar nebensächlichen „Formfehlers“ der Befangenheit inhaltlich richtig sei. Eine öffentlichkeitswirksame, aber törichte Eskalation in eine Sackgasse.
Dann brach die Anklage Stück für Stück in sich zusammen, ein Freispruch rückte zum Greifen nah. Holderles Beweisanträge hätten sich, wäre die Kammer ihnen gefolgt, als blanke Farce entpuppt. Tragfähige Argumente, geschweige denn Beweismittel, standen ihm nicht zu Gebot. Wie hätte er seine kruden Theorien vertreten und – entgegen der StA – für einen Schuldspruch plädieren können? Eine fulminate Blamage stand bevor!
Viel auf dem Spiel stand plötzlich für Holderle höchstselbst: seine regionale Reputation und zahlreiche einzelne Mandate, von denen er lebt – nicht zuletzt wegen des Medienrummels, den er einst selbst mitentfacht und genährt hatte. Es blieb ihm gar nichts anderes übrig, als der Familie W. zu raten, die Segel zu streichen, um nicht selbst in den Abgrund gerissen zu werden. Deshalb zog sich die Nebenklage nach dem vierten Sitzungstag zurück – mit lautem Getöse, das in der medialen Wahrnehmung ein ganz anderes Narrativ verbreiten sollte: eine von der Justiz im Stich gelassene Familie.
Bei Gericht war der Krieg verloren – frühzeitig absehbar und final. Wo sonst, wenn nicht auf einer medialen Bühne, gibt es für Holderle noch etwas zu gewinnen?
Im Münchener Merkur und in der Frankfurter Rundschau (beide wie auch das OVB zur Ippen-Gruppe gehörig) erschien, verfasst von der Münchener Zentralredaktion, am 30. und am 31.01.2026 ein Artikel mit der Headline „‚Mama, ich bin jetzt der Hauptverdächtige‘: 945 Tage unschuldig in Haft – Justizskandal im Eiskeller-Fall“:
https://www.merkur.de/bayern/hauptverda ... 43599.html
https://www.fr.de/panorama/hanna-unschu ... 48482.html
Ins Portal von Ippen-Media wurde dieser Artikel am 31.01.2026 gleich zweifach eingestellt:
https://www.ippen.media/netzwerk/panora ... 48482.html
https://www.ippen.media/netzwerk/welt/h ... 48490.html
Bei einem Redakteur oder dem CvD (Chef vom Dienst) des OVB muss der Passus „Justizskandal im Eiskeller-Fall“ wohl einen Schutzreflex ausgelöst haben. Auf die Seiten der OVB-Medien fand der Artikel seinen Weg nicht:
https://www.rosenheim24.de/panorama/han ... 48482.html
https://www.rosenheim24.de/welt/hanna-u ... 48490.html
viewtopic.php?p=296239#p296239
https://images.bild.de/691eee26263defd4 ... 6,3200dc9f
viewtopic.php?p=315988#p315988 (im Spoiler)
Deine Beiträge sind wohltuend reflektiert und sachorientiert. Danke dafür! Ohne Dir widersprechen zu wollen, möchte ich ein paar Anmerkungen hinzufügen:
Nehmen wir doch einmal die Perspektive eines RAs ein. Dann halte ich Folgendes für sehr wahrscheinlich:
Holderle steckte in der Zwickmühle. Hochgelobt hatte er das Aßbichlersche Urteil und die „exzellente Arbeit“ der Rosenheim Cops. Der Revision sprach er jede Chance ab und als der BGH das Urteil aufgehoben hatte, verbreitete Holderle die Mär, dass das alte Urteil trotz des scheinbar nebensächlichen „Formfehlers“ der Befangenheit inhaltlich richtig sei. Eine öffentlichkeitswirksame, aber törichte Eskalation in eine Sackgasse.
Dann brach die Anklage Stück für Stück in sich zusammen, ein Freispruch rückte zum Greifen nah. Holderles Beweisanträge hätten sich, wäre die Kammer ihnen gefolgt, als blanke Farce entpuppt. Tragfähige Argumente, geschweige denn Beweismittel, standen ihm nicht zu Gebot. Wie hätte er seine kruden Theorien vertreten und – entgegen der StA – für einen Schuldspruch plädieren können? Eine fulminate Blamage stand bevor!
Viel auf dem Spiel stand plötzlich für Holderle höchstselbst: seine regionale Reputation und zahlreiche einzelne Mandate, von denen er lebt – nicht zuletzt wegen des Medienrummels, den er einst selbst mitentfacht und genährt hatte. Es blieb ihm gar nichts anderes übrig, als der Familie W. zu raten, die Segel zu streichen, um nicht selbst in den Abgrund gerissen zu werden. Deshalb zog sich die Nebenklage nach dem vierten Sitzungstag zurück – mit lautem Getöse, das in der medialen Wahrnehmung ein ganz anderes Narrativ verbreiten sollte: eine von der Justiz im Stich gelassene Familie.
Bei Gericht war der Krieg verloren – frühzeitig absehbar und final. Wo sonst, wenn nicht auf einer medialen Bühne, gibt es für Holderle noch etwas zu gewinnen?
Eine Anekdote aus dem Panoptikum des OVB:
Im Münchener Merkur und in der Frankfurter Rundschau (beide wie auch das OVB zur Ippen-Gruppe gehörig) erschien, verfasst von der Münchener Zentralredaktion, am 30. und am 31.01.2026 ein Artikel mit der Headline „‚Mama, ich bin jetzt der Hauptverdächtige‘: 945 Tage unschuldig in Haft – Justizskandal im Eiskeller-Fall“:
https://www.merkur.de/bayern/hauptverda ... 43599.html
https://www.fr.de/panorama/hanna-unschu ... 48482.html
Ins Portal von Ippen-Media wurde dieser Artikel am 31.01.2026 gleich zweifach eingestellt:
https://www.ippen.media/netzwerk/panora ... 48482.html
https://www.ippen.media/netzwerk/welt/h ... 48490.html
Bei einem Redakteur oder dem CvD (Chef vom Dienst) des OVB muss der Passus „Justizskandal im Eiskeller-Fall“ wohl einen Schutzreflex ausgelöst haben. Auf die Seiten der OVB-Medien fand der Artikel seinen Weg nicht:
https://www.rosenheim24.de/panorama/han ... 48482.html
https://www.rosenheim24.de/welt/hanna-u ... 48490.html
Ja, vor allem Blutspuren.
Leichenspürhunde, die kleinste Blutspuren anzeigen, wurden nicht eingesetzt. Vor Ort waren nur Mantrailer, die der Fährte von Menschen folgen, aber nicht auf die Anzeige von Blut trainiert sind. Und diese Mantrailer-Einsätze waren noch dazu aufgrund der Missachtung der BGH-Rechtsprechung nicht gerichtsverwertbar. Folgenschwere Versäumnisse.
Kennst Du das Bild einer der Kopfwunden aus der Bild-Zeitung?
viewtopic.php?p=296239#p296239
https://images.bild.de/691eee26263defd4 ... 6,3200dc9f
viewtopic.php?p=315988#p315988 (im Spoiler)
Es gibt Geo-Daten, Mobilfunkdaten, Temperaturdaten des Handy-Akkus und hydrologische Erkenntnisse zu einem Totwasserbereich im Bärbach. Hier müsste die StA nochmals unvoreingenommen und ergebnisoffen ansetzen.
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Danke – und auch dir vielen Dank für deine durchdachten Beiträge, @Catch22. Wenn es möglich wäre, würde ich den Fall am liebsten gemeinsam mit Menschen wie dir aufklären. Die große Frage ist doch, wo man überhaupt noch ansetzen kann, wenn so wenige Anhaltspunkte vorhanden sind, außer die Sachen, die Du oben geschrieben hattest.
Ja, ich kenne das Bild der Kopfverletzungen und die Aufnahmen vom Fundort sowie weitere Bilder aus der Verhandlung. Das war nicht leicht anzusehen.
Ich bin mal gespannt, ob die Sta noch was machen wird.
Die Kommentare im Beitrag von Ovb sind mal wieder…. Aber kann man sich ja denken so.
ich hatte dir eigentlich eine private Nachricht geschrieben, aber komischerweise hängt sie noch im Postausgang. Ich habe dir jetzt zusätzlich eine Freundschaftsanfrage geschickt und probiere es dann gleich noch einmal.
Ja, ich kenne das Bild der Kopfverletzungen und die Aufnahmen vom Fundort sowie weitere Bilder aus der Verhandlung. Das war nicht leicht anzusehen.
Ich bin mal gespannt, ob die Sta noch was machen wird.
Die Kommentare im Beitrag von Ovb sind mal wieder…. Aber kann man sich ja denken so.
ich hatte dir eigentlich eine private Nachricht geschrieben, aber komischerweise hängt sie noch im Postausgang. Ich habe dir jetzt zusätzlich eine Freundschaftsanfrage geschickt und probiere es dann gleich noch einmal.
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