MORDFALL LIEBS -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Nuschka
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nuschka »

gastmann hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 15:11:10 Nein!
Der Herr kam aus dem Raum Höxter, wurde als vermisst gemeldet. Nach langer intensiver Suche fand man sein Skelett auf dem Dachboden einer Scheune, direkt neben dem Wohnhaus.
Ok, danke Dir für die Info
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Nuschka
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nuschka »

Gast hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 15:22:55 Und daraus „strickt“ man sich also das Motiv für eine Einführung und MORD ?!

Wie gesagt, ich halte das für wenig plausibel und würde in solch einem Szenario eher in Richtung „ein Problem Aus dem Weg geräumt“ gedanklich tendieren, was dann mMn. auch sehr viel plausibler und schlüssiger anzunehmen wäre.
Stimmt schon, ist ziemlich unplausibel und weit hergeholt. War auch nur ein spekulativen Gedanke.
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caro
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von caro »

Laut der Podcastfolge Nr. 5 (Der neue Bekannte) hat N. für diesen Abend nur einen einzigen objektiven Beleg: den Kontoauszug.

Diese Bank - das ist doch stark anzunehmen - war in Schloß Neuhaus, also auf dem Weg nach Paderborn.
Er hätte, trotz Zwischenstopp, Frauke also immer noch auf ihrem Weg vom Pub nach Hause treffen können.

Ja, die Alibis von N. und A. wurden ausgiebig geprüft.
Aber das gilt (meinem Eindruck nach) nur für die Anrufe, die zwei Tage nach Fraukes Verschwinden begannen.
Für den ersten Abend ist ihr Alibi relativ dünn - finde ich.
Nuschka
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nuschka »

Iven hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 16:57:23 Bleibt Ihr beide mal in Eurer Telegram-Gruppe. Dort seid Ihr gut aufgehoben und dort könnt Ihr auch Eure Späßchen und Euren Bullshit verbreiten.
Jetzt sei doch nicht so knatzig mit mir.
Das mit der 3 statt 5 war übrigens absolut nicht böse gemeint von mir, sondern eine für mich vorstellbare Eklärung.
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SasiSaarbrooklyn
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SasiSaarbrooklyn »

caro hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 18:18:33 Erst mehrere Wochen nach Fraukes Verschwinden überprüfte die Polizei die Alibis.
Die Frau in der Spieliothek konnte sich nicht mehr an N. erinnern, und auch der Dönermann wusste nicht, ob N. und A. an diesem Tag dort gewesen sind.

Wäre es vorstellbar, dass sich A. an den falschen Tag erinnert hat?
Dass er und N. zum Beispiel am Montag, in der Nacht zu Dientag in der Spieliothek gewesen sind?
Oder Dönermann mit McDonald’s verwechselt?
Tequila

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Tequila »

Menschen, die sich bedauerlicherweise suizidieren, sind nicht selten depressiv! Die können um 15:12 Uhr lachen und feixen, um 20:12 Uhr nehmen sie sich den Strick oder springen traurigerweise vor den Zug. Menschen, die unter Depressionen leiden sind meist unberechenbar und keiner gängigen Logik zuzuordnen.

Insofern kann man in meinen Augen nicht zwingend davon ausgehen, dass der Suizid von T.K. irgendwie mit dem Verhältnis zwischen ihm und N.S. zu tun haben muss. Alles pure Spekulation und nicht einmal geeignet, irgendwelche Indizien hieraus herzuleiten.

Fakt ist aber eine Sache. Kurz vor 23:00 Uhr ist Fraukes Handy stromlos und sie begibt sich aufgrund beruflicher Verpflichtungen in Richtung WG, um 00:49 Uhr hat das Handy in der Nieheimer Funkzelle wieder Strom, und dann noch innerhalb der folgenden Woche, war ja immer nur kurz an und aus! Die Nokias damals haben das zugelassen. Die waren damals auch in 30 Minuten wieder voll geladen und hielten selbst bei Betrieb locker auch 1-2 Tage oder mehr bei sog. "Powersimsern".

Nieheim ist zur Nachtzeit in maximal 30 Minuten erreichbar, laut Google Maps.

Die Fragen sind in meinen Augen also, wo erfolgte die Ladung des Akkus. Noch in Paderborn oder erstmals wieder in Richtung Nieheim oder in Nieheim selbst. Und viel spannender, wer hatte ggf. Kenntnis vom PIN der SIM, sofern dieser nicht deaktiviert wurde? Ich habe damals auch Nokias genutzt, mir kam es aber bis heute nie in den Sinn, den PIN meines Mobiltelefons pauschal zu deaktivieren.

Warum? Damals gab es kein Whatsapp, Flatrate & Co.. Alles lief über Anrufe und SMS gegen Gebühr. Zur Hochzeit (Hoch-Zeit, nicht Vermählung!) damals gern mal bis zu 0.99 EUR pro angefangene Minute oder SMS, je nach Betreiber. PIN deaktiviert und verlorenes Handy in fremden Händen führten binnen einer Stunde und aufwändiger Sperrung der SIM gern mal zu einer Monatsrechnung von 1.000 EUR aufwärts!

Ergo: Entweder hat/haben "Täter" den PIN gekannt, oder Frauke bei jedweder Kontaktaufnahme dazu genötigt, genau das zu kommunizieren, was man ihr vorgab. Beides ist sicher möglich. Was ist aber realistischer? Letztlich hätte die erste SMS aus der Nieheimer Zelle doch auch ein Anruf gewesen sein können, oder?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

N. wird nicht verteidigt. N. war es einfach nicht.
Zurückzukommen auf meinen Post von heute morgen:
Wo soll das Motiv liegen ?
FL und N waren junge Leute, die nicht bestimmt wussten ob und wie sie zusammenkommen. Eine total banale Alltagssituation. Ich sehe hier weit und breit kein Motiv. Soweit bekannt ist N. auch nicht durch merkwürdiges "Sozialverhalten" aufgefallen- früher nicht und bis heute auch nicht.

Welche Gelegenheit hatte N. zur Tatbegehung ?
Ich sehe keine. So wie berichtet wurde lebte er bei seinen Eltern. Er war auch offenbar kein einzelgängerischer Sonderling. Er hatte eine - wie ich finde - recht anstrengende Arbeit und ein soziales wahrscheinlich unspektakuläres Leben. Natürlich hätte er FL überwältigen können, wobei das Zeitfenster sehr knapp bemessen ist so etwas zu bewerkstelligen. Was weder die Polizei oder auch hier Diskutierende bedenken- er hätte FL im Trubel der WM-Euphorie erst ausfindig machen müssen und auf einem von drei Nachhausewegen abpassen müssen.
Aber wie und wo hätte er FL festhalten wollen ? Wie hätte er sie sedieren können ? Wie hätte er sie transportiert- und vor allem wie hätte er sie versorgt ?
Er hatte bei Betrachtung dieser Aspekte weder Gelegenheit noch Mittel ein solch ausgeklügelte Tat zu begehen.
Deshalb war es nicht.
JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

Dann fragen wir mal anders herum:

- Wer hatte min. ein Auge auf Frauke geworfen und "bandelte" mit ihr an? (viel Kommunikation via SMS, Treffen, Ausgehabend(e), Kuss, usw.)
- Wer war nur zwei Tage vor Fraukes Verschwinden in Zweisamkeit picknicken?
- Wer hat für den Abend des Verschwindens nur einen "Alibi-Zeugen"?
- Wer wusste wo sich Frauke an jenem Abend aufhielt und hätte es entsprechend auch so timen und sie abfangen können?
- Bei wem wäre Frauke problemlos ins Auto gestiegen?

... die Liste kann fortgeführt werden ...

Es wird ja oft nach Motiven gefragt. Die Motivlage kann sich beispielsweise aus dem Treffen vom Sonntag zuvor ergeben haben - Frauke teilt N. mit, dass es mehr als Freundschaft nicht gibt/wird und er kommt darauf nicht klar. Das wäre nicht das erste und auch nicht das letzte Motiv für eine abscheuliche Tat - Beziehungskisten und verschmähte Liebe sind leider viel zu oft Auslöser für Taten mit schwerwiegenden Folgen. Damit deckelt sich dann auch das Kontaktverhalten zu Fraukes Ex. Neid, Missgunst und Eifersucht.

Ein weiteres Motiv kann sich im Laufe des Abends ergeben haben - es kam ggf. zu einem Übergriff und einer Situation, die dann ihren Lauf genommen hat und mit der öffentlichen Suchaktion so richtig Fahrt aufnahm, sodass dem Täter vor Angst alles aus den Händen glitt.

Nochmal: ich glaube nicht dass es zwangsläufig die "perfekte" Tat gewesen ist. Hier hat sich etwas verselbstständigt, dass dann im Fiasko geendet ist. Da bedarf es keiner speziellen Örtlichkeit oder einem Festhalteort, da reicht auch ein primitives Fixieren im Fahrzeug. Und ja: es wurden keine Spuren im Fahrzeug gefunden... gab es darüber hinaus weitere Zugriffsoptionen an Fahrzeugen, etc. pp - diese (uns bekannte) Polizeirecherche wirkt auf mich recht ... naja, wir haben halt nur die Daten und Info, die zugänglich sind.

Bei den damaligen hochsommerlichen Außentemperaturen ist dann auch der sprachlich/geistige Zustand einer Person während der Telefonate zu erklären.

Bin davon überzeugt, dass die Tat aus einer Beziehungsthematik heraus entstanden ist - wie und wer auch immer indirekt und auch direkt beteiligt gewesen ist. Eine Kombination aus gehörigem Täterglück, polizeilichen Ermittlungsfehlern und einer gewissen Eigendynamik vom Verschwinden bis zum Todesfall halte ich für die wahrscheinlichste Lösung.
caro
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von caro »

Jolu65 hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 20:24:42 Er hatte eine - wie ich finde - recht anstrengende Arbeit und ein soziales wahrscheinlich unspektakuläres Leben.
Ja, das kann ich mir schon vorstellen. Bis zu dem Ereignis wenige Wochen zuvor.
ocram84
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von ocram84 »

Jolu65 hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 20:24:42 N. wird nicht verteidigt. N. war es einfach nicht.
Zurückzukommen auf meinen Post von heute morgen:
Wo soll das Motiv liegen ?
Das Motiv ist in diesem Fall sehr wahrscheinlich eine Verdeckungstat, um einen Vorfall just an dem Abend des Verschwindens zu verdecken. Dafür muss es vorher keine "Geschichte" gegeben haben.

Deswegen ist es auch ein Mordfall und derjenige, der dafür verantwortlich ist, wird bis zu seinem Lebensende, falls er noch lebt, keine echte Ruhe haben.
caro
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von caro »

SasiSaarbrooklyn hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 20:05:05 Oder Dönermann mit McDonald’s verwechselt?
Ich kam jetzt nach deinem sarkastischen Kommentar ins Grübeln.
Vielleicht stehe ich ja grad voll auf dem Schlauch und es gibt den einen (oder mehrere) ganz offensichtliche Gründe, warum das auf keinen Fall sein kann.
Gibt es die? Wäre es dir zu "blöd", mir die zu erklären?
Trelleborg

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trelleborg »

Eine Motivlage kann sich durchaus beim Picknick ergeben haben.
Frauke äußerte ja gegenüber Isabell sowas wie " hast einen lieben Freund , aber schüchtern ist er echt nicht "
Was bedeutet das ?
Hat N. beim Picknick einen Annäherungsversuch gestartet und wurde zurückgewiesen ?
Er äußert sich später bei Stawski auch abfällig über ihren "Samaritaeffekt" den sie an ihm ausleben wollte.
Es ist natürlich für jemanden, der noch nie eine Freundin hatte , schon eine Enttäuschung, wenn vermeintliches Interesse sich eher als Helfersyndrom herausstellt und es wieder mit den Frauen nicht klappt.
Geld , Eifersucht , nichterwiderte Gefühle - älteste Motive der Menschheit.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von ABC123 »

caro hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 20:43:33 Ich kam jetzt nach deinem sarkastischen Kommentar ins Grübeln.
Vielleicht stehe ich ja grad voll auf dem Schlauch und es gibt den einen (oder mehrere) ganz offensichtliche Gründe, warum das auf keinen Fall sein kann.
Gibt es die? Wäre es dir zu "blöd", mir die zu erklären?
Fraukes Mutter hat gesagt sie kann sich vorstellen dass Frauke mit jemandem/dem Täter zu McD. in Bad Driburg gefahren ist da sonst zu der Uhrzeit in PB fast nichts mehr auf hatte und von da aus weiter Richtung Nieheim
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Jolu65 hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 20:24:42 N. wird nicht verteidigt. N. war es einfach nicht.
Egal wer da vor der Tür steht und fragt?
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caro
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von caro »

ABC123 hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 20:49:18 Fraukes Mutter hat gesagt sie kann sich vorstellen dass Frauke mit jemandem/dem Täter zu McD. in Bad Driburg gefahren ist da sonst zu der Uhrzeit in PB fast nichts mehr auf hatte und von da aus weiter Richtung Nieheim
ABC123,

ja, ich kenne diese Theorie.
Es geht aber hier um etwas anderes. Und zwar um das Alibi von N. an diesem Abend mit A. gemeinsam gesnookert und Döneressen gewesen zu sein.
So viel Erinnerungsvermögen traue ich A. schon zu, ob das gemeinsame Essen beim Dönerladen oder bei McDonalds war.
Aber nach mehreren Wochen (oder gar Monate - der Podcast liefert hierzu keine Eindeutige Angabe) noch zu wissen, ob das jetzt der Montag, Dienstag oder Mittwoch gewesen ist, ist deutlich schwieriger zu beantworten (mMn).
Nesrin
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nesrin »

JohnLemon hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 20:25:02 Dann fragen wir mal anders herum:

- Wer hatte min. ein Auge auf Frauke geworfen und "bandelte" mit ihr an? (viel Kommunikation via SMS, Treffen, Ausgehabend(e), Kuss, usw.)
- Wer war nur zwei Tage vor Fraukes Verschwinden in Zweisamkeit picknicken?
- Wer hat für den Abend des Verschwindens nur einen "Alibi-Zeugen"?
- Wer wusste wo sich Frauke an jenem Abend aufhielt und hätte es entsprechend auch so timen und sie abfangen können?
- Bei wem wäre Frauke problemlos ins Auto gestiegen?

... die Liste kann fortgeführt werden ...

Es wird ja oft nach Motiven gefragt. Die Motivlage kann sich beispielsweise aus dem Treffen vom Sonntag zuvor ergeben haben - Frauke teilt N. mit, dass es mehr als Freundschaft nicht gibt/wird und er kommt darauf nicht klar. Das wäre nicht das erste und auch nicht das letzte Motiv für eine abscheuliche Tat - Beziehungskisten und verschmähte Liebe sind leider viel zu oft Auslöser für Taten mit schwerwiegenden Folgen. Damit deckelt sich dann auch das Kontaktverhalten zu Fraukes Ex. Neid, Missgunst und Eifersucht.

Ein weiteres Motiv kann sich im Laufe des Abends ergeben haben - es kam ggf. zu einem Übergriff und einer Situation, die dann ihren Lauf genommen hat und mit der öffentlichen Suchaktion so richtig Fahrt aufnahm, sodass dem Täter vor Angst alles aus den Händen glitt.

Nochmal: ich glaube nicht dass es zwangsläufig die "perfekte" Tat gewesen ist. Hier hat sich etwas verselbstständigt, dass dann im Fiasko geendet ist. Da bedarf es keiner speziellen Örtlichkeit oder einem Festhalteort, da reicht auch ein primitives Fixieren im Fahrzeug. Und ja: es wurden keine Spuren im Fahrzeug gefunden... gab es darüber hinaus weitere Zugriffsoptionen an Fahrzeugen, etc. pp - diese (uns bekannte) Polizeirecherche wirkt auf mich recht ... naja, wir haben halt nur die Daten und Info, die zugänglich sind.

Bei den damaligen hochsommerlichen Außentemperaturen ist dann auch der sprachlich/geistige Zustand einer Person während der Telefonate zu erklären.

Bin davon überzeugt, dass die Tat aus einer Beziehungsthematik heraus entstanden ist - wie und wer auch immer indirekt und auch direkt beteiligt gewesen ist. Eine Kombination aus gehörigem Täterglück, polizeilichen Ermittlungsfehlern und einer gewissen Eigendynamik vom Verschwinden bis zum Todesfall halte ich für die wahrscheinlichste Lösung.

Du schreibst: "Wer hat für den Abend des Verschwindens nur einen Alibi-Zeugen?"
Meine Frage dazu: ab wie vielen Zeugen, zählt es für dich denn als richtiges Alibi?
Ab 2?
Oder 5?
Oder 10 ?
Oder 20?

Bin ich denn verpflichtet jeden Augenblick meines Lebens komplett lückenlos zu belegen?
Hast du denn immer Leute um dich rum, die jeden Augenblick deines Lebens bezeugen können?

Was ist eigentlich mit alleinstehenden Menschen, die nach der Arbeit in ihre Single-Wohnung fahren und den Abend alleine verbringen. Wenn da eine Tat geschieht, wie können solche Menschen denn beweisen, dass sie unschuldig sind?

N. hatte zumindest einen Zeugen, der aussagte, den Abend mit ihm verbracht zu haben.
Wenn sein Handy ausgewertet wurde, müsste das Bewegungsprofil eigentlich auch beweisen, dass er zur Tatzeit in Schloss Neuhaus in der Snooker Halle war.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Nesrin hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 21:06:04 Du schreibst: "Wer hat für den Abend des Verschwindens nur einen Alibi-Zeugen?"
Meine Frage dazu: ab wie vielen Zeugen, zählt es für dich denn als richtiges Alibi?
Ab 2?
Oder 5?
Oder 10 ?
Oder 20?

Bin ich denn verpflichtet jeden Augenblick meines Lebens komplett lückenlos zu belegen?
Hast du denn immer Leute um dich rum, die jeden Augenblick deines Lebens bezeugen können?

Was ist eigentlich mit alleinstehenden Menschen, die nach der Arbeit in ihre Single-Wohnung fahren und den Abend alleine verbringen. Wenn da eine Tat geschieht, wie können solche Menschen denn beweisen, dass sie unschuldig sind?

N. hatte zumindest einen Zeugen, der aussagte, den Abend mit ihm verbracht zu haben.
Wenn sein Handy ausgewertet wurde, müsste das Bewegungsprofil eigentlich auch beweisen, dass er zur Tatzeit in Schloss Neuhaus in der Snooker Halle war.
Wann hat man denn die Handys ausgewertet? Vor- oder nach Auffinden der sterblichen Überreste von Frauke?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

Nesrin hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 21:06:04 Du schreibst: "Wer hat für den Abend des Verschwindens nur einen Alibi-Zeugen?"
Meine Frage dazu: ab wie vielen Zeugen, zählt es für dich denn als richtiges Alibi?
Ab 2?
Oder 5?
Oder 10 ?
Oder 20?

Bin ich denn verpflichtet jeden Augenblick meines Lebens komplett lückenlos zu belegen?
Hast du denn immer Leute um dich rum, die jeden Augenblick deines Lebens bezeugen können?

Was ist eigentlich mit alleinstehenden Menschen, die nach der Arbeit in ihre Single-Wohnung fahren und den Abend alleine verbringen. Wenn da eine Tat geschieht, wie können solche Menschen denn beweisen, dass sie unschuldig sind?

N. hatte zumindest einen Zeugen, der aussagte, den Abend mit ihm verbracht zu haben.
Wenn sein Handy ausgewertet wurde, müsste das Bewegungsprofil eigentlich auch beweisen, dass er zur Tatzeit in Schloss Neuhaus in der Snooker Halle war.
Ein neutraler Zeuge oder ein wirklich objektiver Nachweis wäre aus meiner Sicht zwingend, um N. komplett auszuschließen. Da ist ein Kontoauszug, wohl auf dem Weg Strecke Richtung PB, nicht ausreichend. A. ist nun mal als Kumpel, so wird er beschrieben, aus meiner Sicht nicht als neutral zu werten. Hat immer einen Beigeschmack, unabhängig von diesem Fall.

Es geht doch nicht um das Führen eines lückenlosen Lebens. Niemand führt das.

Hier gehts um Frauke und mögliche Konstellationen, die aus meiner Sicht in vielerlei Richtung Sinn ergeben können.

Dass das Bewegungsprofil samt Aufenthalt in Neuhaus geprüft wurde: darüber gibt es keine Infos. Ich tendiere daher zu einem Nein.
caro
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von caro »

Nesrin hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 21:06:04 N. hatte zumindest einen Zeugen, der aussagte, den Abend mit ihm verbracht zu haben.
Wenn sein Handy ausgewertet wurde, müsste das Bewegungsprofil eigentlich auch beweisen, dass er zur Tatzeit in Schloss Neuhaus in der Snooker Halle war.
Ok, guter Punkt.
Im Podcast wird aber mWn. nur von einer Handyauswertung bezüglich der Anruforte (Industriegebiete) gesprochen, nicht aber von dem Abend in der Spieliothek+Dönerladen.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von ocram84 »

Nesrin hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 21:06:04 Wenn sein Handy ausgewertet wurde, müsste das Bewegungsprofil eigentlich auch beweisen, dass er zur Tatzeit in Schloss Neuhaus in der Snooker Halle war.
Glaubst du wirklich an das Snookern? Weißt du exakt, was das ist? Wie man es spielt?
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