MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Bastian
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Bastian »

Zebra hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 17:21:47 Ja, das meine ich nicht. Ich meine, ob und wieso die Entscheidung gefallen ist, dass N mitkommt?
Vielleicht um ein Bild zu erschaffen. Stawski war von der Situation so überrascht, dass er es nicht mehr auf dem Schirm hatte, die Geschichte zu hinterfragen.
caro
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von caro »

Zebra hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 17:21:47 Ja, das meine ich nicht. Ich meine, ob und wieso die Entscheidung gefallen ist, dass N mitkommt?
Die Meinungen fallen unterschiedlich aus, je nachdem, ob man N. für einen (Mit-)Täter hält oder nicht.

Ganz pragmatisch; früher oder später wäre Stawski ohnehin auf N. gestoßen.
Spätestens dann, wenn I. von dem Abend im Pub und dem SMS-Verkehr erzählt hätte.
Vielleicht hat sich ja auch I. bei dem Gedanken wohl gefühlt, nicht alleine dort zu sitzen, sondern jemanden neben sich zu haben, der ja auch mit zur Geschichte gehört.
Trodat5203
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

caro hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 19:11:22 Die Meinungen fallen unterschiedlich aus, je nachdem, ob man N. für einen (Mit-)Täter hält oder nicht.

Ganz pragmatisch; früher oder später wäre Stawski ohnehin auf N. gestoßen.
Spätestens dann, wenn I. von dem Abend im Pub und dem SMS-Verkehr erzählt hätte.
Vielleicht hat sich ja auch I. bei dem Gedanken wohl gefühlt, nicht alleine dort zu sitzen, sondern jemanden neben sich zu haben, der ja auch mit zur Geschichte gehört.
Dazu müsste man wissen, von wem die Initiative ausging.

Es hätte einfach so viele wichtige Fragen gegeben, die der Stawski entweder gar nicht gestellt oder nicht in die Folge aufgenommen hat. Sehr ärgerlich. Z.B. wüsste ich gerne, ob es emotionale Antworten von N. gab. Wie er das alles damals empfunden hat als Frauke weg war, stattdessen wurde das Thema Thomas hoch gekocht und die Ermittlungen gegen ihn. Dabei geht es doch um Frauke.
sɹǝpuɐ lɐɯ ǝƃuıp ǝıp ǝʇɥɔɐɹʇǝq
Gast TS

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast TS »

Hallo,

wenn N. der Täter wäre. Warum hat Frauke beim letzten Telefonat seinen Namen nicht ins Telefon geschrien?
Weil sie schon tot war? Nur so würde es bei einem ihr bekannten Täter funktionieren.
Wenn sie weiß, daß sie sterben wird, wird sie den Täter verraten. Und der Täter könnte sich trotz aller möglicher Drohungen z. B. gegen Fraukes Familie und möglicher Sedierung nie sicher sein, dass sein Name nicht fällt. Gerade bei Sedierung reagieren Patienten paradox und sind enthemmt.
Also wenn N., dann war Frauke tot!
VG.
Trodat5203
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Gast TS hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 19:48:22 Hallo,

wenn N. der Täter wäre. Warum hat Frauke beim letzten Telefonat seinen Namen nicht ins Telefon geschrien?
Weil sie schon tot war? Nur so würde es bei einem ihr bekannten Täter funktionieren.
Wenn sie weiß, daß sie sterben wird, wird sie den Täter verraten. Und der Täter könnte sich trotz aller möglicher Drohungen z. B. gegen Fraukes Familie und möglicher Sedierung nie sicher sein, dass sein Name nicht fällt. Gerade bei Sedierung reagieren Patienten paradox und sind enthemmt.
Also wenn N., dann war Frauke tot!
VG.
Nein, Frauke war nicht vorher schon tot. :roll:
Es gibt schon Gründe, warum sie keinen Namen genannt hat, auch wenn sie ihn kannte. Und es gibt genügend Opfer, die ihre Täter nicht verraten oder in Situationen, in denen sie Hilfe bekommen könnten, nicht um Hilfe fragen. Nenn es Angst, nenn es Lähmung, nenn es erlernte Hilflosigkeit, Compliance oder eben einfach Überlebensmodus. Frauke wusste die ganze Woche, dass sie nichts über den Täter oder den Ort verraten darf, das war ihre einzige Chance da wieder raus zu kommen. Selbst in einer lebensbedrohlichen Lage passt sich das Gehirn weiter an diesen Kodex an, sowas passiert gar nicht bewusst. Das Opfer denkt nicht mehr rational, sondern tut alles um das eigene Überleben zu sichern. Jetzt kannste natürlich sagen:"Ja aber gerade den Namen zu nennen hätte doch das Überleben gesichert". Ja rational und objektiv, vermutlich schon.
Aber das war eben nicht das was Frauke in der Wocher "erlernt" hat.
sɹǝpuɐ lɐɯ ǝƃuıp ǝıp ǝʇɥɔɐɹʇǝq
Tequila

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Tequila »

Bastian hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 18:51:55 Vielleicht um ein Bild zu erschaffen. Stawski war von der Situation so überrascht, dass er es nicht mehr auf dem Schirm hatte, die Geschichte zu hinterfragen.
Man kann ja den Leuten nicht hinter die Stirn schauen. Vielleicht wurde damals - und bis heute - viel spekuliert. Vielleicht wollte er nur nicht, dass irgendwelcher Mist erzählt wird? Wir alle wissen doch nicht, wie eng die Freundschaft zu I. damals gewesen ist.

Just my 2 cents!
ocram84
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von ocram84 »

Trodat5203 hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 20:09:55 Nein, Frauke war nicht vorher schon tot. :roll:
Es gibt schon Gründe, warum sie keinen Namen genannt hat, auch wenn sie ihn kannte. Und es gibt genügend Opfer, die ihre Täter nicht verraten oder in Situationen, in denen sie Hilfe bekommen könnten, nicht um Hilfe fragen. Nenn es Angst, nenn es Lähmung, nenn es erlernte Hilflosigkeit, Compliance oder eben einfach Überlebensmodus.
Stockholm Syndrom.
Trodat5203
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

ocram84 hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 20:31:04 Stockholm Syndrom.
Das denke ich eher nicht. Aber eine vor der Entführung entstandene emotionale Bindung wäre denkbar. Und bei Tätern zu denen es vorher eine Sympathie gab, fällt es schwerer denjenigen zu verraten.
sɹǝpuɐ lɐɯ ǝƃuıp ǝıp ǝʇɥɔɐɹʇǝq
Zebra
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zebra »

Gerade WEIL Frauke den Täter kannte, hat sie ihm vertraut, dass er sie noch gehen lässt.
Umgekehrt muss der Täter sie auch gut gekannt haben und gewusst haben, dass sie ihn nicht verrät. In dieser Situation haben sich beide paradoxerweise vertraut.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Zebra hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 20:37:53 Gerade WEIL Frauke den Täter kannte, hat sie ihm vertraut, dass er sie noch gehen lässt.
Umgekehrt muss der Täter sie auch gut gekannt haben und gewusst haben, dass sie ihn nicht verrät. In dieser Situation haben sich beide paradoxerweise vertraut.
Wenn es vorher eine Vertrauensbasis gab, dann könnte ich mir vorstellen, dass es seitens des Opfers Gedanken gibt wie: "Der wird mich nicht töten, das traue ich ihm nicht zu", "vllt hab ich was falsch gemacht und bin mit Schuld", "ich kann ihn ja irgendwie auch verstehen", "ich kann ihn überzeugen mich gehen zu lassen, wir finden eine Lösung" oder auch "hab ich mich echt so getäuscht in ihm? Er war doch so nett".

Auf Fraukes Seite ist die Erklärung deutlich einfacher.

Was den oder die Täter angeht wird es schon schwieriger. Einerseits hatte er nicht das Vertrauen sie gehen lassen zu können und wenn sie sediert wurde, dann wohlmöglich um sie besser zu kontrollieren. Andererseits ließ er sie telefonieren. Vllt waren aus seiner Sicht diese Telefonate zwingend notwendig und er versuchte wenigstens das Risiko durch irgendwelche Substanzen und Drohungen zu minimieren. Das hatte von seiner Seite aus mMn nichts mit Vertrauen zu tun, sondern war die Wahl zwischen Pest und Cholera und um die Kontrolle über ein Anfangschaos zurück zu gewinnen. Vllt auf gut Glück von Tag zu Tag neu gedacht, eigentlich schon mit der Ahnung, dass es schwierig wird eine anständige Lösung zu finden aber mit Zögern in Bezug auf eine finale Entscheidung.
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Jolu65
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Das Ganze ist ja wie ein Spiel aufgebaut. Ein Täter, ob er FL nun kannte oder nicht oder von ihr erkannt wurde, kann ihr ohne Weiteres erklärt haben, dass sie am Ende des Spiels lebend davonkommt, vor allem dann wenn sie alle Instruktionen folgt und die "Mitspieler" mitspielen. Deshalbbist dieser Aspekt eher zweitrangig.
Oliver Cromwell
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Oliver Cromwell »

Ich vermute vielmehr, dass Frauke bis zum Schluss nicht davon ausging, da nicht mehr lebend raus zu kommen und gehe eher von einer Art Resignation aus, dass sie immer noch nicht frei war.

Vermutlich gab es seitens des Täters auch immer wieder entsprechende Zusagen, um sie "bei der Stange" zu halten

Aber ja, ich bin dabei, dass sie ihren Peiniger kannte.
Trodat5203
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 21:01:28 Das Ganze ist ja wie ein Spiel aufgebaut. Ein Täter, ob er FL nun kannte oder nicht oder von ihr erkannt wurde, kann ihr ohne Weiteres erklärt haben, dass sie am Ende des Spiels lebend davonkommt, vor allem dann wenn sie alle Instruktionen folgt und die "Mitspieler" mitspielen. Deshalbbist dieser Aspekt eher zweitrangig.
Wenn die von der OFA auch so gedacht haben, dann ist es kein Wunder, dass da nichts bei rum gekommen ist....
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Gast7777

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast7777 »

Ich bin ein Jahr jünger als Frauke
Der Täter muss überhaupt nicht in ihrem Tel oder Internetkontakten gewesen sein. Zb Ein Türsteher oder Barkeeper dessen Nr muss man nicht unbedingt haben...
Tequila

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Tequila »

ocram84 hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 20:31:04 Stockholm Syndrom.
Mutige, aber diskutable These!

Normalerweise neigt ein Opfer dazu, zu kooperieren, wenn es von einem unbekannten Täter "bedroht" wird. Dsas bildet dieses Syndrom aber nicht ab.

Das sog. Stockholm Syndrom assoziiert irgendeine persönliche, mindestens psychologische Verbundenheit zum - und jetzt kommts - Geiselnehmer!!! Mir ist kein Fall seit Ursprung 1973 bekannt. Nicht mal bei Gladbeck! Und ich sehe keine Anhaltspunkte dafür, dass Frauke als Geisel genutzt wurde....

Wie kommst Du darauf?
Zebra
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zebra »

Das Vertrauen, das er in sie hatte muss auch immens gewesen sein. Man überlege mal, was er ihr alles erlaubt hat: Spontan mit dem Bruder telefonieren, das Gepspräch mit C. völlig in die Hand nehmen und kurzhand spontan beschließen, mit K. zu sprechen.
Der Täter muss ja tiefenentspannt gewesen sein, dass sie keinesfalls was verrät. Wie konnte er sich so verdammt sicher sein?
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Ich kannte ... kenne so viele Leute aber habe nicht von allen die Telnr
Da trifft man sich spontan und geht zusammen weiter was trinken.
Vielleicht war es echt jemand der an dem Abend da war..
Aber selbst wenn die beiden ihre Nummern hatten aber nicht geschrieben haben, sondern sich an dem Abend nur gesehen haben kurz gesprochen haben.. wird das keiner nachvollziehen können
caro
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von caro »

Trodat5203 hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 19:40:13 Dazu müsste man wissen, von wem die Initiative ausging.

Es hätte einfach so viele wichtige Fragen gegeben, die der Stawski entweder gar nicht gestellt oder nicht in die Folge aufgenommen hat. Sehr ärgerlich. Z.B. wüsste ich gerne, ob es emotionale Antworten von N. gab. Wie er das alles damals empfunden hat als Frauke weg war, stattdessen wurde das Thema Thomas hoch gekocht und die Ermittlungen gegen ihn. Dabei geht es doch um Frauke.
Könnte mir vorstellen, dass es Absprachen gegeben hat.
Z.b. was erlaubt war zu fragen, oder zu welchen Dingen er sich nicht äußern wollte.
Das Stawski nicht zu tief "bohren" wollte, um N. nicht zu verlieren (glaube so einen ähnlichen Satz gibt es auch von Frau Liebs über Frauke).

Und dann frage ich mich, ob er nicht - als Unschuldiger - dennoch "negative" Gefühle gegenüber Frauke entwickelt haben könnte.
Erst hat er mit der Sache von T. zu kämpfen, dann passiert ihm auch noch das mit Frauke.
Er hatte sie ja blos vielleicht 4 mal getroffen gehabt.
Und im Anschluss ist "sie" bis heute verantwortlich über zusätzliches Leid und ungewünschte Öffentlichkeit.
Zebra
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zebra »

caro hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 22:32:18 Könnte mir vorstellen, dass es Absprachen gegeben hat.
Z.b. was erlaubt war zu fragen, oder zu welchen Dingen er sich nicht äußern wollte.
Das Stawski nicht zu tief "bohren" wollte, um N. nicht zu verlieren (glaube so einen ähnlichen Satz gibt es auch von Frau Liebs über Frauke).

Und dann frage ich mich, ob er nicht - als Unschuldiger - dennoch "negative" Gefühle gegenüber Frauke entwickelt haben könnte.
Erst hat er mit der Sache von T. zu kämpfen, dann passiert ihm auch noch das mit Frauke.
Er hatte sie ja blos vielleicht 4 mal getroffen gehabt.
Und im Anschluss ist "sie" bis heute verantwortlich über zusätzliches Leid und ungewünschte Öffentlichkeit.
…was ja auch wieder ein heftiger Zufall wäre, oder? Erst nimmt sich dein bester Freund das Leben und keine 4 Wochen später wird dein neues Date entführt, getötet und bist du kurzzeitig Hauptverdächtiger . Bisschen viel Action in solch kurzer Zeit.
Also man kann natürlich mal schlechte Wochen im Laufe eines Lebens haben, aber das toppt ja wohl alles. Mir ist das einfach too much für ein bisschen „blöd für ihn gelaufen.“ Ich schließe das ne horrende Summe an Pech hoch hundert aber nicht völlig aus.
Und klar wäre er da wüten, auch noch 20 Jahre später.
Mitleserin

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Mitleserin »

Meine Gedanken und Hypothesen im Moment
Motiv
Ich glaube, das Motiv war Hass.
Beziehung zwischen Frauke und dem Täter
Ich vermute, dass Frauke ihren Täter kannte.
Mögliches Ziel des Täters
Ich denke, es könnte sich um jemanden gehandelt haben, der C, N oder IL schaden oder ihnen „eins auswischen“ wollte.
Aussage von Frauke im Telefonat mit C
In dem Gespräch mit C antwortet Frauke auf seine Frage, wo sie sei, mit den Worten: „Das weißt du doch.“
Diese Aussage deutet darauf hin, dass es zuvor ein Gespräch gegeben haben muss, in dem Frauke C gegenüber erwähnt hat, was sie an diesem Abend oder in naher Zukunft vorhatte – möglicherweise auch, mit wem.
Eventuell wurde bereits beim gemeinsamen Essen am Abend des Spiels darüber gesprochen, wo Frauke später noch hingehen wollte.
Alternativ könnte sie C an einem der Tage zuvor erzählt haben, was sie nach dem Pub-Besuch oder an einem anderen Abend plante.
Wenn sie sagt: „Das weißt du doch“, spricht das dafür, dass C diese Information bereits kannte und es ein entsprechendes Vorgespräch gegeben haben muss.
Auffällige Häufung von Todesfällen im Umfeld
Es erscheint merkwürdig, dass innerhalb kurzer Zeit zwei junge Menschen aus dem Umfeld von N beziehungsweise aus dieser neu entstandenen Clique verstorben sind.
Todesfälle in diesem Alter innerhalb eines so kurzen Zeitraums sind eher ungewöhnlich, was die Gesamtsituation zusätzlich auffällig erscheinen lässt.
Wenn du möchtest, kann ich das Ganze auch noch in eine besonders nüchterne, protokollartige Fassung bringen.
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