MORDFALL LIEBS -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
EOD

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von EOD »

Da sie oft in den Anrufen die gleichen Wörter und Sätze sagt, kam mir der Gedanke, dass zB. Auf einem Keyboard je Taste ein Wort oder Satz aufgenommen wurde und der Täter die Anrufe damit selber gestaltete.
Leider gibt es ja keine Aufzeichnungen der Anrufe.
Der letzte fällt evtl. raus, wenn da 5 Minuten gesprochen wurde.
Mich würde eher interessieren, warum sich der beste Freund umbrachte.
Vielleicht taten er und N. Straftaten,z.B. mit KO Tropfen oder so, und er konnte mit seinem schlechten Gewissen nicht leben.
Selbstmord( sofern es einer war)am Geburtstag des besten Kumpels ist schon sehr seltsam…
HHmoin

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HHmoin »

@Zebra

Es könnte für den Täter einiges schief gelaufen sein.. Vielleicht konnte F ihn sogar irgendwie dominieren.. das muss ja auch unangenehm für den Täter sein..
Jolu65
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

So ähnlich habe ich das auch schon beschreiben wollen.
Da ist ein junger Mann N. - eher kein Hardcore-Einzelgänger, aber auch kein umschwärmter Tausendsassa- mit wohl zahlreichen Sozialkontakten. Näheres wird trotz sehr intensiver Beschäftigung hier nicht bekannt, nur dass er ganz offenbar mit I. besser bekannt ist, die wiederum als so etwas wie eine "beste Freundin" von FL beschrieben wird. Dessen "bester Freund" (so wird er jedenfalls genannt) begeht Selbstmord- ausgerechnet am Geburtstag von N.. Nun kann man annehmen, dass die Wahl dieses Datums igendetwas mit N. zu tun. Was das genau sein könnte, weiß niemand und N. hat sich offenbar dahingehend öffentlich nicht geäußert bzw. er weiß es nicht.
In relativ zeitlichem Zusammenhang kommt es zum Tatgeschehen um FL. Deshalb ist es ja naheliegend N. eine zentrale Bedeutung im Fall beizumessen. Eine weitere zentrale Bedeutung erlangt ja eindeutig auch C., weil er der einzige Adressat der im Fall bedeutsamen Anrufe war. Eine Tatperson hätte ja auch andere Personen wie die Familienangehörigen, N. oder I. in den Fall einbeziehen können. Aber genau das geschieht nicht, sondern es ist immer C., der die Anrufe entgegennimmt. Bemerkenswerterweise gehen die Anrufe bei C. immer dann ein, dass er sie entgegen nehmen kann. Das wirkt so, dass die Tatperson auch wissen konnte, dass er die Anrufe auch wirklich entgegen nehmen wird.
Bekanntlich war zwar die Schwester einmal anwesend, als der Anruf einging- das jedoch nachdem sie mit der Familie bei C. auf einen gewartet hatte und nur sie zurückblieb. Demnach unterband eine Tatperson ganz offensichtlich den Kontakt mit der Mutter und FL. Dahingehend könnte man mutmaßen, dass eine Tatperson die Wohnung von C. beobachtet hat. Das würde auch implizieren, dass hier mehrere Tatbeteiligte am Werk waren, wenn das der Fall gewesen wäre.

Wo liegt das Motiv oder Überschneidungen ?
Es sind hier zwei junge Männer im Zentrum des Geschehens, die beide in gewisser Weise Bezugspersonen von FL sind.
Wen stört das ?

Wie muss man den Suizid in der Umgebung von N. bewerten ?
Diese Person muss ja sehr verzweifelt gewesen sein.
Woher kommt diese Verzweiflung, wenn sich N. diese Verzweiflung nicht erklären kann ?
Gast7469

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion!!

Ungelesener Beitrag von Gast7469 »

Trodat5203 hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 14:56:56 Einige deiner Fragen stellen sich mir nicht, N. könnte gar nicht die SMS aus Nieheim aufgeschreckt haben, sondern die Tatsache, dass bereits polizeilich ermittelt wurde. Die Anrufe machen mehr Sinn für jemanden aus ihrem Umfeld, der damit rechnen musste, dass man auf der Suche nach Frauke in wohlmöglich kurzer Zeit bei ihm steht.

Stattdessen Frage ich mich eher:
Wo hätte N. sie überhaupt festhalten können?
Warum diese knapp gewählten Zeiten, die nur schwierig zu schaffen sind? Warum nicht z.b. später des Nachts? Weil das aufgefallen wäre, da er noch bei seinen Eltern lebte? Nachts hätten ja etliche andere Leute auch kein Alibi. Dann müsste es um eine Alibi-Beschaffung gegangen sein, dies funktioniert im Fall von N. nur wenn andere Leute mit involviert sind.
Woher soll N. den Ablageort gekannt haben? Der Täter muss nicht zwingend ein Ortsansässiger sein, aber ich für mich schließe aus, dass dieser Ort zufällig gefunden wurde.
Na ja, was heißt bereits? Frauke war Donnerstagabend fast schon 48 Stunden lang verschwunden. Schon am Mittwochvormittag hatte er mitbekommen, dass I und den anderen Fraukes Verschwinden aufgefallen war. Dass Frauke bei der Polizei als vermisst gemeldet wurde und eine Suchaktionen u.a mit Plakaten gestartet wurde, dürfte er zeitig mitbekommen haben. Hätte die Polizei die ganze Sache ernst genommen, wäre man so oder so bei ihm aufgetaucht, immerhin war er ihr zweitletzter Kontakt an dem Abend und sie hatte ihn erst kürzlich kennengelernt. Und bei sich zu Hause dürfte er Frauke eh nicht versteckt und festgehalten haben. Warum also Frauke aus ihrem Versteck holen, im Auto herumfahren und irgendwo aus Paderborn anrufen lassen? Und das ausgerechnet kurz nach Feierabendzeit, was aufwendig die Beschaffung eines Komplizen voraussetzt oder eine Manipulation der Arbeitszeit?
Miwei

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Miwei »

Lassen wir bei unseren Ermittlungen die unmittelbaren
Tatverdächtigen einmal sein und schauen nach vorn. Anfang
Oktober jährt sich der Tod von F.L. zum 20ten Mal und
einige Tatbestände verjähren.(ausgenommen Mord) ..
und dieser kann in diesem Fall ja nicht zu hundert Prozent
nachgewiesen werden. Vielleicht kommt hier noch einmal
Etwas von Mitwissern und ev. Mitbeteiligten
Im Mordfall Lolita Brieger appelierte damals der zuständige
Ermittler Schu in der Sendung Aktenzeichen XY an etwaige
Mitwisser endlich zu reden, um das unfassbare Leid und die Ungewissenheit in der Familie des Opfers zu beenden. Was denkt Ihr dazu?
Mitleserin

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Mitleserin »

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass meine Beiträge niemand liest vielleicht auch nicht lesen soll ich weiß es nicht??
Was mir jedenfalls noch in den Sinn kam ist, das vielleicht der Täter der sich an IL rechnen wollte, das ganze so inszeniert hat, weil ihm selbst einmal in der Vergangenheit so etwas widerfahren ist - dass er also hingehalten wurde mit irgendwas vielleicht z.B bei IL in der Schule.
Es wird ja nicht nur Frauke gequält sondern auch IL

oder zu der These ob Frauke den Mörder jetzt kannte oder nicht, dass sie vielleicht gar nicht umgebracht wurde, sondern aus Versehen gestorben ist durch eine Überdosis von irgendwas und weil derjenige oder diejenigen der/ die bei Frauke war(en), sich nicht besser zu helfen wusste(n) uns er/sie sie dann einfach zum Ablageort gebracht hat/ haben...
Vielleicht waren ja auch mehrere dabei....
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

I. sagt ja in dir Doku (ca Minute 22:44), dass sie vor F‘s Wohnung im Auto gewartet hat. Sie wollte sehen, dass F. auch wirklich nach Hause kommt.

1. Frage: macht man das wirklich? Vor der Wohnung warten und gucken ob jemand zurückkehrt?

2. Woher sollte I. wissen, in welchem Zeitraum sie kommen würde. F. sagt ja lediglich, sie käme heute nach Hause.

3. Wer hat ihr die Info gegeben, dass F. nach Hause kommen wird?

4. Wieso wird diese beiläufige Aussage überhaupt in die Doku gepackt?

Ich finde das merkwürdig. Aber man kann leider viel in alles mögliche reininterpretieren…
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

caro hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 22:32:18 Könnte mir vorstellen, dass es Absprachen gegeben hat.
Z.b. was erlaubt war zu fragen, oder zu welchen Dingen er sich nicht äußern wollte.
Das Stawski nicht zu tief "bohren" wollte, um N. nicht zu verlieren (glaube so einen ähnlichen Satz gibt es auch von Frau Liebs über Frauke).

Und dann frage ich mich, ob er nicht - als Unschuldiger - dennoch "negative" Gefühle gegenüber Frauke entwickelt haben könnte.
Erst hat er mit der Sache von T. zu kämpfen, dann passiert ihm auch noch das mit Frauke.
Er hatte sie ja blos vielleicht 4 mal getroffen gehabt.
Und im Anschluss ist "sie" bis heute verantwortlich über zusätzliches Leid und ungewünschte Öffentlichkeit.
Da stimme ich dir zu. Daran hatte ich auch schon gedacht.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Mitleserin hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 07:11:50 Meine Gedanken und Hypothesen im Moment
Motiv
Ich glaube, das Motiv war Hass.
Beziehung zwischen Frauke und dem Täter
Ich vermute, dass Frauke ihren Täter kannte.
Mögliches Ziel des Täters
Ich denke, es könnte sich um jemanden gehandelt haben, der C, N oder IL schaden oder ihnen „eins auswischen“ wollte.
Aussage von Frauke im Telefonat mit C
In dem Gespräch mit C antwortet Frauke auf seine Frage, wo sie sei, mit den Worten: „Das weißt du doch.“
Diese Aussage deutet darauf hin, dass es zuvor ein Gespräch gegeben haben muss, in dem Frauke C gegenüber erwähnt hat, was sie an diesem Abend oder in naher Zukunft vorhatte – möglicherweise auch, mit wem.
Eventuell wurde bereits beim gemeinsamen Essen am Abend des Spiels darüber gesprochen, wo Frauke später noch hingehen wollte.
Alternativ könnte sie C an einem der Tage zuvor erzählt haben, was sie nach dem Pub-Besuch oder an einem anderen Abend plante.
Wenn sie sagt: „Das weißt du doch“, spricht das dafür, dass C diese Information bereits kannte und es ein entsprechendes Vorgespräch gegeben haben muss.
Auffällige Häufung von Todesfällen im Umfeld
Es erscheint merkwürdig, dass innerhalb kurzer Zeit zwei junge Menschen aus dem Umfeld von N beziehungsweise aus dieser neu entstandenen Clique verstorben sind.
Todesfälle in diesem Alter innerhalb eines so kurzen Zeitraums sind eher ungewöhnlich, was die Gesamtsituation zusätzlich auffällig erscheinen lässt.
Wenn du möchtest, kann ich das Ganze auch noch in eine besonders nüchterne, protokollartige Fassung bringen.
Lösch nächstes Mal den letzten Satz raus, dann fällt es nicht auf, dass du ne KI benutzt.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

Sofern man N. weiterhin mit einbezieht wäre ja DIE Frage, warum am Abend des Verschwindens der Großraum Nieheim eine Schlüsselrolle gespielt hat oder gibt es diese Schlüsselrolle gar nicht, weil man einfach "drauf los" gefahren ist.

Also welche Verbindung gibt es zu Nieheim - welcher Anreiz war da, diese Fahrtstrecke auf sich zu nehmen?

Was wäre an diesem Abend noch diesen Ausflug wert gewesen oder was hätte man ggf. zeigen wollen/können?

Losgelöst von N. wurde ja immer von diesem ominösen "Schrauber" gesprochen.

Es gibt unweit von Nieheim in 10 Minuten Entfernung die Rennstrecke "Bilster Berg". Das wäre aus meiner Sicht so ein Hotspot, der ein mögliches Ziel hätte sein können. Auch nachts. Aber diese Strecke gibt es nun erst seit 2011. Frauke soll ja auch Motorrad gefahren sein, also ein gewisses Faible zu Autos/Fahrzeugen war ggf. vorhanden.

Es muss eine Querverbindung zur Gegend Nieheim geben, irgendetwas, das der Täter ausspielen konnte und einen Anreiz geschaffen hat, erstmal dieses realistische Ziel ins Auge zu fassen. Dass es dann zur Eskalation, einem Übergriff oder ähnliches gekommen sein würde ich nah einbeziehen.

Hat Jemand eine Idee oder gibt es ggf. Jemanden, der aus der Gegend kommt und hier "Hotspots" nennen kann?
Scheich Manfred
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Scheich Manfred »

Mitleserin hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 07:11:50

Wenn du möchtest, kann ich das Ganze auch noch in eine besonders nüchterne, protokollartige Fassung bringen.
Ich habe es von anfang gesagt: Die KI wird der schleichende mentale Tod für manche Menschen werden...
Gast7469

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast7469 »

JohnLemon hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 14:16:38 Sofern man N. weiterhin mit einbezieht wäre ja DIE Frage, warum am Abend des Verschwindens der Großraum Nieheim eine Schlüsselrolle gespielt hat oder gibt es diese Schlüsselrolle gar nicht, weil man einfach "drauf los" gefahren ist.

Also welche Verbindung gibt es zu Nieheim - welcher Anreiz war da, diese Fahrtstrecke auf sich zu nehmen?

Was wäre an diesem Abend noch diesen Ausflug wert gewesen oder was hätte man ggf. zeigen wollen/können?

Losgelöst von N. wurde ja immer von diesem ominösen "Schrauber" gesprochen.

Es gibt unweit von Nieheim in 10 Minuten Entfernung die Rennstrecke "Bilster Berg". Das wäre aus meiner Sicht so ein Hotspot, der ein mögliches Ziel hätte sein können. Auch nachts. Aber diese Strecke gibt es nun erst seit 2011. Frauke soll ja auch Motorrad gefahren sein, also ein gewisses Faible zu Autos/Fahrzeugen war ggf. vorhanden.

Es muss eine Querverbindung zur Gegend Nieheim geben, irgendetwas, das der Täter ausspielen konnte und einen Anreiz geschaffen hat, erstmal dieses realistische Ziel ins Auge zu fassen. Dass es dann zur Eskalation, einem Übergriff oder ähnliches gekommen sein würde ich nah einbeziehen.

Hat Jemand eine Idee oder gibt es ggf. Jemanden, der aus der Gegend kommt und hier "Hotspots" nennen kann?
Ich denke nicht, dass man Frauke gegen 23 Uhr noch mit einem Schrauber oder sonstig Abenteuerliches nach Nieheim und Umgebung hätte locken können, schon gar nicht, wenn sie müde war, C auf sie wartete und sie am nächsten Tag Schule hatte. Welche Frau überhaupt würde sich auf so eine nächtliche Fahrt raus aus Paderborn einlassen, vor allem da es jemand sein müsste, den sie nur oberflächlich oder nicht kannte (man hat schließlich in ihrem nahen Umfeld ausgiebig ermittelt). Ich denke eher, die Fahrt sollte zu einem Ziel innerhalb Paderborns gehen, zu etwas, was sie interessierte. Aber auf dem Weg dahin ist etwas passiert, und die Freiwilligkeit endete, und der Täter fuhr weiter mit ihr nach Nieheim oder Umgebung, wo er wahrscheinlich lebte.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von sista-b »

JohnLemon hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 14:16:38 Sofern man N. weiterhin mit einbezieht wäre ja DIE Frage, warum am Abend des Verschwindens der Großraum Nieheim eine Schlüsselrolle gespielt hat oder gibt es diese Schlüsselrolle gar nicht, weil man einfach "drauf los" gefahren ist.

Also welche Verbindung gibt es zu Nieheim - welcher Anreiz war da, diese Fahrtstrecke auf sich zu nehmen?

Was wäre an diesem Abend noch diesen Ausflug wert gewesen oder was hätte man ggf. zeigen wollen/können?

Losgelöst von N. wurde ja immer von diesem ominösen "Schrauber" gesprochen.

Es gibt unweit von Nieheim in 10 Minuten Entfernung die Rennstrecke "Bilster Berg". Das wäre aus meiner Sicht so ein Hotspot, der ein mögliches Ziel hätte sein können. Auch nachts. Aber diese Strecke gibt es nun erst seit 2011. Frauke soll ja auch Motorrad gefahren sein, also ein gewisses Faible zu Autos/Fahrzeugen war ggf. vorhanden.

Es muss eine Querverbindung zur Gegend Nieheim geben, irgendetwas, das der Täter ausspielen konnte und einen Anreiz geschaffen hat, erstmal dieses realistische Ziel ins Auge zu fassen. Dass es dann zur Eskalation, einem Übergriff oder ähnliches gekommen sein würde ich nah einbeziehen.

Hat Jemand eine Idee oder gibt es ggf. Jemanden, der aus der Gegend kommt und hier "Hotspots" nennen kann?
Ich denke, dass FL sich bereits im Pub verabredet hat und gar nicht mehr mit in Nieheim war. Von daher braucht es da kein Ziel. Zu der Zeit war sie nach meiner Vermutung bereits iwo, wo sie festgehalten wurde und der Täter hat sich aus Paderborn (oder dem sehr nahen Umkreis) entfernt, um die letzte SMS zu checken. Die Frage war aus Tätersicht ja nicht unerheblich, ob jemand wusste, mit wem sich FL noch treffen wollte.
Paderborn vermute ich, weil die anderen Kontaktaufnahmen aus Paderborn kamen und der zeitliche Ablauf gut passt. Wesentlich besser als Chris um 00:49 zu schreiben, dass es später wird, wo es doch schon später ist.
Ich denke auch, dass der / die Täter über Mobilfunk Abfragen bzw. Überwachung zumindest rudimentäre Kenntnisse besassen.
Nesrin
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nesrin »

JohnLemon hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 14:16:38 Sofern man N. weiterhin mit einbezieht wäre ja DIE Frage, warum am Abend des Verschwindens der Großraum Nieheim eine Schlüsselrolle gespielt hat oder gibt es diese Schlüsselrolle gar nicht, weil man einfach "drauf los" gefahren ist.

Also welche Verbindung gibt es zu Nieheim - welcher Anreiz war da, diese Fahrtstrecke auf sich zu nehmen?

Was wäre an diesem Abend noch diesen Ausflug wert gewesen oder was hätte man ggf. zeigen wollen/können?

Losgelöst von N. wurde ja immer von diesem ominösen "Schrauber" gesprochen.

Es gibt unweit von Nieheim in 10 Minuten Entfernung die Rennstrecke "Bilster Berg". Das wäre aus meiner Sicht so ein Hotspot, der ein mögliches Ziel hätte sein können. Auch nachts. Aber diese Strecke gibt es nun erst seit 2011. Frauke soll ja auch Motorrad gefahren sein, also ein gewisses Faible zu Autos/Fahrzeugen war ggf. vorhanden.

Es muss eine Querverbindung zur Gegend Nieheim geben, irgendetwas, das der Täter ausspielen konnte und einen Anreiz geschaffen hat, erstmal dieses realistische Ziel ins Auge zu fassen. Dass es dann zur Eskalation, einem Übergriff oder ähnliches gekommen sein würde ich nah einbeziehen.

Hat Jemand eine Idee oder gibt es ggf. Jemanden, der aus der Gegend kommt und hier "Hotspots" nennen kann?
Es gab hier Mal eine Userin, die hatte Informationen über den Bilster Berg hier eingestellt.
Vielleicht findest du über die Suchfunktion etwas

Sorry, ich habe kurz die KI gefragt zum Bilster Berg:

"Der Bilster Berg war vor seiner Umwandlung in ein modernes Drive Resort (eröffnet 2013) ein ehemaliges Munitionsdepot der britischen Rheinarmee, das von 1970 bis 1993 als Lagerstätte für explosive Stoffe diente. Das 84 Hektar große, abgewirtschaftete Gelände wurde danach in eine anspruchsvolle 4,2 km lange Test- und Rennstrecke umgewandelt. "

Also 2006 war da wohl ein Munitionslager der britischen Arme.

Es soll damals auch Proteste von Umweltverbänden gegen den Bau der Rennstrecke gegeben haben, weil sie durch ein Naturschutzgebiet führt.
Gast7777

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast7777 »

Hat Frauke irgendetwas mitbekommen was sie nicht wissen sollte was den Tod von N's Freund betrifft?
Ist schon alles sehr komisch. Jemand fand vielleicht, dass sie zu neugierig war was diese Sache betrifft.
Und weil sie nicht locker lies war derjenige der Meinung, er müsste sie aus dem Weg räumen.
Wer weiß in was die da verstrickt waren, wenn einer von ihnen Suizid begeht. - wenn es denn einer war...
Wenn nicht aufgrund von Depressionen oder Liebeskummer...
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Im ARG-Thread hat @Yorna ja interessanterweise zu "Das Spiel war lustig" "Nieheim = Nie Heim" und "Totengrund" etwas geschrieben.
Betrachtet man Nieheim als Ausgangspunkt der Tat, dann ist der Totengrund deren Ende. Nur bleibt es ein Rätsel was es mit den kryptischen Antworten während der Telefonate und den gewählten Orten, von denen telefoniert wurde, auf sich hat.

Ich denke, dass jedes Detail in diesem Fall bedeutsam ist, und dass eine Tatperson alles genau geplant und durchgeführt hat.
Alles erinnert an ein Spiel oder eine Anordnung. Ich nehme an, dass FL solange am Leben gelassen wurde, wie es der Spielverlauf zuließ oder erforderte. Ziel war wahrscheinlich nicht, dass lebend gefunden wird, sondern durch die Interaktionen der Mitspieler am Leben gehalten wird. Das letzte Telefonat verlief - so könnte man vielleicht vermuten - für den Täter ungünstig, weil sich plötzlich eine weitere Mitspielerin in das Spiel einbrachte......

Zufällig erscheint mir in diesem Fall gar nichts zu sein.
JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

sista-b hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 15:23:55 Ich denke, dass FL sich bereits im Pub verabredet hat und gar nicht mehr mit in Nieheim war. Von daher braucht es da kein Ziel. Zu der Zeit war sie nach meiner Vermutung bereits iwo, wo sie festgehalten wurde und der Täter hat sich aus Paderborn (oder dem sehr nahen Umkreis) entfernt, um die letzte SMS zu checken. Die Frage war aus Tätersicht ja nicht unerheblich, ob jemand wusste, mit wem sich FL noch treffen wollte.
Paderborn vermute ich, weil die anderen Kontaktaufnahmen aus Paderborn kamen und der zeitliche Ablauf gut passt. Wesentlich besser als Chris um 00:49 zu schreiben, dass es später wird, wo es doch schon später ist.
Ich denke auch, dass der / die Täter über Mobilfunk Abfragen bzw. Überwachung zumindest rudimentäre Kenntnisse besassen.
Der Ansatz ist auch interessant. Was ein wenig auffällig ist, dass der Süd/Westen Paderborns nie angesteuert wurde, also die grobe Richtung Wewern.

Bis dato kamen die Kontaktaufnahmen inkl. erster SMS aus dem Norden, Osten und Zentrum PB.

Das bietet wiederum eine Menge Spekulationsmöglichkeiten, auch im Zusammenhang mit N.
Mitleserin

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Mitleserin »

Trodat5203 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 14:06:35 Lösch nächstes Mal den letzten Satz raus, dann fällt es nicht auf, dass du ne KI benutzt.
Was ist daran schlimm??? Ich sitze im Auto und diktiere meine Gedanken. Tippen geht nicht beim Fahren
Mitleserin

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Mitleserin »

Scheich Manfred hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 14:36:40 Ich habe es von anfang gesagt: Die KI wird der schleichende mentale Tod für manche Menschen werden...
Es ist bedauerlich was hier daraus gemacht wird wenn man eine KI benutzt ich kann eine KI benutzen um Schwachsinn zu generieren oder z.B aber auch um Texte zu schreiben deren Gedanken von mir stammen während ich im Auto sitze und fahre und deshalb nicht am Handy sein darf also verstehe ich ehrlich gesagt hier diese künstliche Aufregung nicht
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

JohnLemon hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 15:59:16 Der Ansatz ist auch interessant. Was ein wenig auffällig ist, dass der Süd/Westen Paderborns nie angesteuert wurde, also die grobe Richtung Wewern.

Bis dato kamen die Kontaktaufnahmen inkl. erster SMS aus dem Norden, Osten und Zentrum PB.

Das bietet wiederum eine Menge Spekulationsmöglichkeiten, auch im Zusammenhang mit N.
Es gab doch am Samstagnachmittag einen Anruf aus dem Gewerbegebiet Mönkeloh. Das liegt neben Wewer.
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