MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle: Anja Aichele, Ayleen Ambs, Vierfachmord von Annecy 2012, Bärbel B. (Bremerhaven) u. Ingrid R. (Bremen), Annika Brill, Tristan Brübach, Christoph Bulwin, Anne D. (Lorch), Suzanne Eaton, Michaela Eisch, Victor Elling, Sonja Engelbrecht, Trude Espas, Regina Fischer, Abby G. & Libby W. (USA-Indiana), Maren Graalfs, Valeriia Gudzenko, Mara-Sophie H. (Kirchdorf), Marion & Tim Hesse, Jutta Hoffmann, Bärbel K. (Lübeck), Milina K. (Luckenwalde), Peggy Knobloch, Cindy Koch, Martina Gabriele Lange, Lola (FR-Paris), Karl M. (Berlin), Khadidja M. (Ingolstadt), Stefan M. (Salzgitter), Jelena Marjanović, Margot Metzger, Karin N. (Borchen), N. N. (Lampertheim), Gabby Petito, Heike Rimbach, Elmar Rösch, Gustav Adolf Ruff, Carina S. (Iserlohn), Hannah S. (Hamm), Lena S. (Wunsiedel), Gabriele Schmidt, Mord in Sehnde-Höver, Yasmin Stieler, Simone Strobel, Elisabeth Theisen, Karsten & Sabine U. (Wennigsen), Nicky Verstappen, Hanna W. (Aschau)
Turmfalke23
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Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

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arcimboldo2.0 hat geschrieben: Mittwoch, 25. Februar 2026, 20:06:02 .. irgendwo stand noch: der 81-jährige ist nicht der typ vom phantombild, damals ..
wenn er in 2026 81 jahre alt ist, wurde er etwa 1945 geboren
Ja hier :
Es handele sich um einen 81 Jahre alten Deutschen aus dem Raum Koblenz, der auch zur Tatzeit schon dort gelebt habe. Er sei bereits 1999 für eine versuchte Sexualstraftat an einer 16-Jährigen in Koblenz verurteilt worden, sowie später wegen einer weiteren Straftat. Es handelt sich nach Angaben der Ermittler aber nicht um den Mann, der in den 1990er Jahren mit einem Phantombild gesucht worden war.
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland ... z-100.html
arcimboldo2.0
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Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

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TIMELINE

1940 .......................... geburtsjahr amys vater Robert Rimbau, lebte in den USA austin/texas
1944/1945 .................. geburtsjahr amy-tätermutmaßlich (eigene schätzung) / 1994 = 50 jahre / 2026 = 81 jahre)

1968 .......................... sexualdelikt (+ verurteilung amy-tätermutmaßlich) *101
1974 .......................... sexualdelikt (+ verurteilung amy-tätermutmaßlich) *101
1979 .......................... Mord Claudia Wilbert *50
1979 .......................... Mord Regina Neudorf (selber täter wie 1984-hingkeldey, lt polizei dna) *50

1983 .......................... Mord reiner-josef pommerening
1984 .......................... Mord Ulrike Hingkeldey (20) anhalterin, psychologiestudentin *50
1985 .......................... Mord anja fiedler anhalterin kiesgrube, schuhe fehlen u.a., krunkel, horhausen, koblenz *51
1988 .......................... märz vergewaltigung weiteres opfer; zusammenhang zu 1988-UW Ute werner vermutet / FINDER *52
1988 .......................... august Mord an Ute Werner anhalterin Bad Rothenfelde, Osnabrück *52

26. September 1994 Montag amy lopez 1994-AL Mord
( ??? ) ......................... Frühstück (mit) ihrer amerikanischen Gruppe im Hotel *30 *31
08:00 (gegen) ............... check-out an der rezeption *1
08:04 ......................... ankunft bus bei der festung ehrenbreitstein; fragt busfahrer nach weg jugendherberge *6
08:30 - 09:00 ................ zeugensichtungen in "wohnstraße"; AL hat sich verlaufen *2
08:50 (kurz vor 09:00) ..... amy auf dem gehweg der b42 unterwegs, einzig sichere angabe lt KSR *3
( ??? ) ......................... zeuge blond + amy treffen sich am aufgang zum felsenweg *16 *17
08:50 (gegen) ............... amy ist allein auf dem felsenweg *16
08:50 (gegen) ............... zeuge blond auf dem felsenweg *15
( ??? ) ......................... herrenfahrrad fahrradkorb am treppenhäuschen GA-haus *25
09:15 ......................... AL noch unterwegs (siehe KSR: "stell dir vor es ist morgen...") *10
09:00 - 10:15................ MORD *11
09:30 (gegen) ............... Bediensteter bergauf auf GA-weg, kommt am GA-zimmer vorbei *12
09:30 (etwa) ................ Lehrer + Azubi bergab kommen am GA-zimmer vorbei *13
10:15 ......................... 2x jungen/jugendliche-schulfrei im GA-zimmer, finden leiche *4
( ??? ) ......................... herrenfahrrad nicht mehr am treppenhäuschen / felsenweg
( ??? ) ......................... polizei trifft ein

1994 .......................... dna-spur, technisch nicht auswertbar: winziger hautschuppenrest an amys jeans / oberschenkel ? unklar *101 *102
1994 .......................... sexual-schwerverbrecher (50) und aktuell amy tatverdächtiger wohnt in koblenz "taten aus 60/70/80er" *102
1999 .......................... ermittlungsspur wegen sexualdelikt (verurteilung des 54jährigen, 7j haft/versuchte vergewaltigung 16j in koblenz *101 *102
1999 .......................... DNA-Analyse-Datei Eintrag beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden, wegen versuchter vergewaltigung 16jährige *101
( ??? ) ......................... DNA-Analyse-Datei Eintrag wird gelöscht (gesetzliche löschfrist) *101
2019-05-15 .................. 1988-UW az xy / 15. Mai 2019 1988-ute werner *52
2022 cold case .............. 1994-AL wiederaufnahme des falls KSR Simone Röder Kriminalhauptkommissarin Koblenz
................................. nochmalige untersuchung "der proben"? neue dna-spur wird gefunden (vermutl an der stelle der alten spur) oder am vom oberschenkel des opfers) *101
2022(?) ....................... BKA DNA-Analyse-Datei kein treffer *101
2023 oder 2024 ............. 1994-AL DNA-überprüfung; "an einem gegenstand gefunden, den der täter berührt haben dürfte" / *102: das war wohl der hosenbund
2024 [ende] ................. 1994-AL OFA operative fallanalyse, neue täterbeschreibung in az2025-AL
2025-05-14 .................. 1983-RJP az xy / 14.05.2025 reiner-josef pommerening (verschwunden aus zdf-mediathek)
2025-09-17 .................. 1994-AL az xy / 17.09.2025 amy lopez (versteckte hinweise)
( ??? ) ......................... dna-probe vom 81jährigen koblenzer
2026-02-23 .................. verhaftung des 81j-mutmaßlichen-amy-täters in koblenz *101
.
AUFKLAPPEN ---- QUELLEN
KSR = kriminalhauptkomissarin simone röder koblenz
KJR = kommissarin jünger
GA = general aster
AL = amy lopez opfer


*1 az2025
vermutlich hotel Hotel Scholz Koblenz, Moselweißer Str. 121, 56073 Koblenz-rauental, nähe bushaltestelle MARIENHOF
fragt an der rezeption nach einer stadtkarte
fährt mit buslinie 6a bis zentralplatz; umstieg in bus 8 zur haltestelle ehrenbreitstein (polizeibestätigt)

*2 az2025
"amy lopez wird an diesem morgen zwischen 08:30 und 09:00 von mehreren zeugen gesehen."
im filmbeitrag in einer wohnstraße dargestellt: mann mit retriever, frau mit kinderwagen

lt insidern auf allesmist gab es eine solche straße dort nie: keine anwohner-häuser, keine gartenzäune etc.
also fiktive umgebung im AL-az2025 um "bells zu ringen" bei täter/mitwissern/mittätern ?

*3 az 2025
KSR "sicher nur, dass sie an der b42 war, aus der richtigen bushaltestelle ehrenbreitstein ausgestiegen ist"
KSR "was wir sicher von amy lopez wissen. sie war kurz vor 9 uhr auf dem gehweg der b42 unterwegs"

.. damit nicht sicher, ob sie jemals auf dem felsenweg war ..
KJ "hat sie den felsenweg gefunden?" - KSR "denke schon"

10-15 min : (meineschätz) fußweg von bushaltestelle auf b42 zum "einstieg" (eingang/aufgang) felsenweg und weiter bis zur halbrunden einbuchtung des treppenhäuschens GA-haus; dort wo auch das herrenfahrrad abgestellt war

08:50 wird in allen quellen genannt - ausser aktenzeichen. in az2025 heisst es: "kurz vor 9 uhr"

*4 az2025
"wir kommen den weg hoch"
"dann fällt uns das gebäude auf"
..sagt, sie waren noch nie da..
annahme: sie kommen von der bushaltestelle, aus richtung stadt. wollen zur festung. lt google könnte der fußweg bis zum general-aster-haus etwa 5 minuten betragen, bei jungen leuten vielleicht noch weniger. reingehen, sich umschauen, dauert auch nochmal.

*6 allesmist
jemand nannte präzise 08:04 als ankunftszeit an der bushalte ehrenbreitstein

*10 az2025
KSR: stell dir vor, das wetter ist wärmer, herbstlich mild, die sonne scheint. es ist 09:15 uhr.
=> kann man daraus schließen: AL ist zu diesem zeitpunkt in der nähe des GA-hauses ?

*11 az2025
KSR: 1994 sahs hier noch schlimmer aus. ermordet wurde sie zwischen 09:00 und 10:15 uhr

*12 az2025
ab 31:30 26. september 1994 gegen 09:30
während amy opfer eines sexualmörders wird, kommt zeitgleich ein bediensteter der festungsanlage am general-aster-zimmer vorbei.
normalerweise kontrolliert er den raum. heute aus zeitgründen nicht.

mMn bediensteter + lehrer/schüler müssen sich begegnet sein auf dem weg zur festung.

*13 az2025
"etwa zur gleichen zeit gehen auch andere personen am tatort vorbei. ein lehrer und ein auszubildender kommen von der festung und wollen in die stadt. auch sie nehmen die abkürzung."

mMn bediensteter + lehrer/schüler müssen sich begegnet sein auf dem weg um die festung. einer geht bergauf, die anderen müssen ihm auf dem felsenweg eigentlich entgegenkommen.

*15 rz2023
KSR "die person wurde durch zeugen gegen 08:50 auf dem felsenweg gesehen. die person war ca 18 oder wurde beschrieben mit 18-22 jahre, auffallend hellblonde haare, ca 180 cm groß und sehr schlank. die person konnte bis heute nicht eindeutig ermittelt werden."

*16 hd2025
KSR "wir haben den hinweis, dass amy lopez am ende des felsenweges oder am aufgang des felsenweges mit einer männlichen person gesehen worden ist. " (das ist die person vom phantombild)
sprecher: sicher ist nur, dass amy den rest des weges allein geht. gegen 08:50 wird sie zuletzt von zeugen gesehen.

*17 az2025
im az2025 kommt der gesprächspartner BERGAB, also von richtung festung; AL geht hinauf, spricht ihn an, zur bestätigung, obs der richtige weg ist.

*25 hd2025
KSR "durch zeugen wurde an dem abgang auf dem felsenweg an die dortige felswand ein herrenfahrrad wahrgenommen. dieses fahrrad war dann nach auffinden von amy lopez nicht mehr da."

*30 hd2025 ab 02:11
KSR "am morgen des 26.09. hat sie noch im hotel mit der reisegruppe gefrühstückt. die reisegruppe ist dann wie geplant weitergefahren."

*31 az2025
der US-reiseleiter fragt sie, ob sie noch beim gruppenfrühstück sein wird: NEIN, will ganz früh auschecken
(könnte ja allein gefrühstückt haben, hätte man zeigen können im az-video statt treppenabgang)

*35 https://www.burgerbe.de/2014/10/04/vor- ... reitstein/
Robert Rimbau (zum Zeitpunkt des Gesprächs 74) hat die sinnlose Tat nie verwunden

*50 „Wir sind uns sicher, dass es sich um den gleichen Täter handelt“, sagt Ulrich Löhe, Leiter der Pressestelle der Kreispolizei Mettmann. Das habe eine DNA-Untersuchung jetzt ergeben
https://ga.de/region/voreifel-und-vorge ... d-43317819
.. also gleicher täter 1979 Mord Regina Neudorf und 1984 Mord Ulrike Hingkeldey (20) anhalterin, psychologiestudentin

*51 mord an anja fiedler 1985 koblenz horhausen krunkel kiesgrube gelbes stufenheck-auto
fehlen: schuhe, jeans, jeans-umhängetasche
https://het-forum.de/viewtopic.php?p=304457#p304457
https://het-forum.de/viewtopic.php?p=304459#p304459
https://het-forum.de/viewtopic.php?p=304460#p304460
https://het-forum.de/viewtopic.php?p=304462#p304462
weiterer mitfahrer, stieg vorher aus.

*52
ute werner (22), 10. august 1988 mord + vergewaltigung
auf HET @talida
(XY-Sendung vom 15. Mai 2019)
https://het-forum.de/viewtopic.php?p=139695#p139695
https://het-forum.de/viewtopic.php?p=138840#p138840

"Sie wurde sexuell missbraucht und auf bestialische Weise ermordet. Wie genau, wissen nur der unbekannte Täter und die Polizei."
bezahlartikel paywalled:
https://www.noz.de/deutschland-welt/nie ... wieder-auf
1988 junge Anhalterin getötet
Osnabrücker Ermittler rollen Mordfall Werner wieder auf
Von Dirk Fisser und Melanie Heike Schmidt | 27.01.2018, 08:01 Uhr

*101
25. Februar 2026 / Mario Zender
https://www.wochenspiegellive.de/kreis- ... hatgpt.com

Fünf Jahre nach dem schrecklichen Mord vertritt der junge Staatsanwalt Mannweiler im Jahr 1999 die Anklage in einem Sexualstrafverfahren vor dem Landgericht Koblenz. Angeklagt ist ein damals 54-jähriger Mann. Tatvorwurf: versuchte Vergewaltigung einer 16-Jährigen in Koblenz. Der Täter war einschlägig vorbestraft, unter anderem 1968 und 1974 wegen Sexualdelikten. Der Mann wird zu sieben Jahren Haft verurteilt. Was weder Mannweiler noch die Kripo damals wissen: Der Verurteilte soll mutmaßlich fünf Jahre zuvor bereits zugeschlagen und die US-Amerikanerin ermordet haben. Ein Zusammenhang zum Mord an Amy Lopez lässt sich damals jedoch nicht herstellen. Es fehlt die entscheidende Spur.

Schon 1994 sichern Ermittler eine minimale DNA-Spur an der Innenseite der Jeans von Amy Lopez – ein winziger Hautschuppenrest. Damals technisch nicht auswertbar. 1999 wird der nun Festgenommene nach seiner Verurteilung in die DNA-Analyse-Datei beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden aufgenommen. Dort sind aktuell über eine Million Personen-DNA-Profile gespeichert. Doch eine Übereinstimmung gibt es nicht – weil es aus dem Mordfall noch kein verwertbares Profil gibt. Später wird sein Datensatz nach den gesetzlichen Löschfristen entfernt. „Das war rechtlich zwingend“, heißt es aus Ermittlerkreisen. „Daten dürfen nur gespeichert bleiben, solange sie erforderlich sind.“ Der Fall bleibt ungelöst. Jahr für Jahr. Jahrzehnt für Jahrzehnt.

Auch über 200 alte Spurenakten werden erneut geprüft. Darunter der Mann, den Mannweiler 1999 angeklagt hatte. Er lebt inzwischen als Rentner in der Region, ist 81 Jahre alt. Die Ermittler sprechen ihn an. Er gibt freiwillig eine DNA-Probe ab. Ein Glücksfall. Denn bei der dünnen Indizienlage wäre eine richterliche Anordnung möglicherweise nicht ergangen. Dann kommt der Anruf, der alles verändert. Eine eindeutige Übereinstimmung – sowohl an der Innenseite der Jeans als auch an einer weiteren Spur am Oberschenkel des Opfers.

Ziel ist eine zügige Anklage vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Koblenz. Sollte sich der Vorwurf bestätigen, droht lebenslange Haft.

*102
diverse snippets https://het-forum.de/viewtopic.php?p=324025#p324025




transkript aus einem Zeitungsartikel von 1988 der Neuen Osnabrücker zeitung
weiter unten im thread


21.08.1988 Mord Ute Werner - war in az xy
dna gefunden, vergewaltigt
hatte abwehrspray dabei
osnabrück bad rothenfelde
merkwürdig (auch): finder = mann der in einem maisfeld maiskolben pflückt und sich beobachtet fühlt (hallo?) und deshalb in den wald abbiegt (hä?) und dort dann die leiche findet.. och..
öhhh, wie..?

im märz 1988 evtl zusammenhang lt polizei, vergewaltigung, springmesser, opfer überlebt
https://www.allesMist.de/themen/km137670#id25029539
mann im ROTEN KLEINWAGEN (ein knallroter käfer stand bei RJP prominent an der straße)
BLOND, zurück gekämmte haare, auffällige geheimratsecken
schwarz-weiß gestreiftes hemd, grünliche hose
anderer akzent als o
.
.
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Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

Ungelesener Beitrag von arcimboldo2.0 »

.. nur für den fall dass im laufe der jahre wichtige berichte verschwinden ..

„Im ersten Moment war ich ungläubig“
25. Februar 2026 / Mario Zender
https://www.wochenspiegellive.de/kreis- ... unglaeubig

aufklappen - ganzer bericht
Koblenz. Der Mord an Amy Lopez scheint aufgeklärt – es ist ein Verbrechen, das selbst hartgesottene Ermittler nicht unberührt lässt. Und es hätte vermutlich bereits früher aufgeklärt werden können.

Als ihn am Schwerdonnerstag die Nachricht erreichte, musste Mario Mannweiler zweimal lesen. Eine DNA-Übereinstimmung. Nach 32 Jahren. Im Mordfall Amy Lopez. „Im ersten Moment war ich ungläubig, das muss ich ehrlicherweise zugeben“, sagt der heutige Leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Koblenz. „Weil ich genau wusste, um welchen Fall es geht und welche Bedeutung er hat.“ Der Fall Amy Lopez. Ein Name, der die Menschen an Rhein und Mosel bis heute bewegt. Am 26. September 1994 wird die 24-jährige US-Studentin Amy Lopez unterhalb der Festung Ehrenbreitstein ermordet aufgefunden. Die junge Frau war auf Europareise – ein Geschenk ihres Vaters zum bestandenen Medizinstudium. Am Morgen wollte sie die Festung besichtigen. Zwischen 9 und 10 Uhr muss sie im sogenannten General-von-Aster-Zimmer auf ihren späteren Mörder getroffen sein.

Täter nahm Slip des Opfers mit

Was die Gerichtsmediziner feststellen, ist kaum in Worte zu fassen: Amy Lopez wird stranguliert. Ihr Schädel wird mit einem Stein zertrümmert. Mehrere Messerstiche fügen ihr tödliche Verletzungen zu. Sie wird sexuell missbraucht. Der Täter nimmt ihren Slip als Trophäe mit – offenbar, um jede mögliche Spur einer Zeugung auszuschließen. Zur Tatzeit sitzt Mario Mannweiler noch im Hörsaal. Er ist Jurastudent. Doch auch er verfolgt das Verbrechen in den Medien.„Der Fall hat die ganze Region bewegt. Es wurde überall darüber gesprochen.“ Niemand ahnt damals, dass sich sein beruflicher Weg Jahre später immer wieder mit diesem Verbrechen kreuzen wird. Fünf Jahre nach dem schrecklichen Mord vertritt der junge Staatsanwalt Mannweiler im Jahr 1999 die Anklage in einem Sexualstrafverfahren vor dem Landgericht Koblenz. Angeklagt ist ein damals 54-jähriger Mann. Tatvorwurf: versuchte Vergewaltigung einer 16-Jährigen in Koblenz. Der Täter war einschlägig vorbestraft, unter anderem 1968 und 1974 wegen Sexualdelikten. Der Mann wird zu sieben Jahren Haft verurteilt. Was weder Mannweiler noch die Kripo damals wissen: Der Verurteilte soll mutmaßlich fünf Jahre zuvor bereits zugeschlagen und die US-Amerikanerin ermordet haben. Ein Zusammenhang zum Mord an Amy Lopez lässt sich damals jedoch nicht herstellen. Es fehlt die entscheidende Spur. „Ich kann mich an die konkrete Verhandlung heute nicht mehr erinnern“, sagt Mannweiler offen. Erst durch einen alten Zeitungsartikel sei ihm bewusst geworden, dass es sich um denselben Mann handelt.

DNA-Spuren an Kleidung der Leiche gesichert

Schon 1994 sichern Ermittler eine minimale DNA-Spur an der Innenseite der Jeans von Amy Lopez – ein winziger Hautschuppenrest. Damals technisch nicht auswertbar. 1999 wird der nun Festgenommene nach seiner Verurteilung in die DNA-Analyse-Datei beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden aufgenommen. Dort sind aktuell über eine Million Personen-DNA-Profile gespeichert. Doch eine Übereinstimmung gibt es nicht – weil es aus dem Mordfall noch kein verwertbares Profil gibt. Später wird sein Datensatz nach den gesetzlichen Löschfristen entfernt. „Das war rechtlich zwingend“, heißt es aus Ermittlerkreisen. „Daten dürfen nur gespeichert bleiben, solange sie erforderlich sind.“ Der Fall bleibt ungelöst. Jahr für Jahr. Jahrzehnt für Jahrzehnt.
Bei der Staatsanwaltschaft, sagt Mannweiler, habe es „an allen genagt“, dass dieses Verbrechen möglicherweise nie aufgeklärt werden könnte. Wie sehr es die Ermittler beschäftigte, zeigt auch die Tatsache, dass sich bei der heutigen Pressekonferenz einige ehemalige Ermittler unter die Journalisten gemischt hatten. Sie waren vor ihrer Pensionierung mit dem Fall betraut. Der Fall hatte auch sie nicht losgelassen, und deshalb waren sie noch einmal an ihre alte Wirkungsstätte im Polizeipräsidium gekommen, um den Ausführungen der jüngeren Kollegen zu lauschen, das der „Festungsmord“, wie er genannt wurde, offenbar gelöst ist.

Moderne Analysemethoden bringen die Wende

Die Wende kommt mit moderner Forensik. Experten des Hessischen Landeskriminalamts nehmen sich erneut der Asservate an. Kleidung, Spurensicherungsfolien – alles wird noch einmal untersucht. Rund 1.600 Proben werden präpariert. Und plötzlich: Aus einem minimalen, nicht sichtbaren Substanzrest lässt sich ein verwertbares DNA-Profil extrahieren. An der Innenseite der Hose von Amy Lopez wird DNA-Material gesichert. „Die kriminaltechnischen Möglichkeiten haben sich enorm weiterentwickelt“, erklärt Ermittlerin Simone Röder. „Was 1994 unmöglich war, ist heute machbar.“ Doch der erste Abgleich bringt Enttäuschung. Kein Treffer in der DNA-Datenbank. Die Cold-Case-Ermittler lassen nicht locker. Simone Röder übernimmt die Abteilung „Cold Case“ bei der Kripo Koblenz. Sie beißt sich mit ihrem Team an dem Fall fest, überprüft zahlreiche Aussagen und Spuren und dreht die alten Akten noch einmal auf links. In der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY“ sucht sie im September vergangenen Jahres gemeinsam mit Moderator Rudi Cerne vor einem Millionenpublikum nach Zeugen. Auch über 200 alte Spurenakten werden erneut geprüft. Darunter der Mann, den Mannweiler 1999 angeklagt hatte. Er lebt inzwischen als Rentner in der Region, ist 81 Jahre alt. Die Ermittler sprechen ihn an. Er gibt freiwillig eine DNA-Probe ab. Ein Glücksfall. Denn bei der dünnen Indizienlage wäre eine richterliche Anordnung möglicherweise nicht ergangen. Dann kommt der Anruf, der alles verändert. Eine eindeutige Übereinstimmung – sowohl an der Innenseite der Jeans als auch an einer weiteren Spur am Oberschenkel des Opfers.

"Mir ist ein Stein vor Herzen gefallen"

„Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen“, sagt Mannweiler. „Ich wusste zwar noch nicht, wie sich die Beweislage weiter verdichten würde. Aber es war endlich Bewegung in diesem Fall.“ Am Montag nehmen Ermittler den 81-Jährigen in einem Seniorenheim nahe Koblenz fest. Er wird der Haftrichterin vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: heimtückischer Mord zur Befriedigung des Geschlechtstriebs. Der Beschuldigte schweigt. „Auch für ihn gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung“, betont Mannweiler. „Der Tatnachweis ist noch nicht abschließend geführt.“ Die Ermittler rekonstruieren nun akribisch die Tatabläufe. Aufgrund des hohen Alters des Beschuldigten laufen die Arbeiten mit Hochdruck. Ziel ist eine zügige Anklage vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Koblenz. Sollte sich der Vorwurf bestätigen, droht lebenslange Haft. Kurz nach der Tat hatte Amy Lopez’ Vater Koblenz besucht und in einem Gespräch mit dem damaligen Oberbürgermeister darum gebeten, niemals aufzugeben. Nun, 32 Jahre später, konnten die Ermittler ihm die Festnahme in einer Videokonferenz mitteilen. „Ich bin froh, dass er diese Nachricht noch erleben durfte“, sagt Chef-Staatsanwalt Mannweiler.

Für die Kripo-Ermittler um Simone Röder und Chef-Staatsanwalt Mannweiler ist die Festnahme ein großer Erfolg. Ein fader Beigeschmack bleibt allerdings. Dafür können die Ermittler nichts – sondern der Gesetzgeber. Möglicherweise hätte der Fall nämlich bereits deutlich früher aufgeklärt werden können, wenn das damals erhobene DNA-Profil des Mannes weiterhin in der zentralen DNA-Analyse-Datei gespeichert gewesen wäre. Durch die gesetzlich vorgeschriebene Löschung der Daten fehlte beim späteren Abgleich zunächst genau jene Spur, die nun – Jahrzehnte später – zum entscheidenden Durchbruch führte.
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Catch22
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Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

Zentrale Frage ist:
Verjährung – Totschlag oder Mord?

Totschlag verjährt i. d. R. nach 20 bis maximal 40 Jahren. Die rechtlichen Hintergründe:

Spoiler – hier klicken!

Bei Totschlag (§§ 212, 38 StGB) kommt eine Verjährungsfrist von 20 Jahren in Betracht (§ 78 Abs. 3 Nr. 2 StGB).

Bestimmte Ermittlungshandlungen unterbrechen den Lauf der Verjährung (§ 78c Abs. 1 Satz 1 StGB). Nach jeder Unterbrechung beginnt die Verjährung von neuem. Spätestens jedoch nach der doppelten gesetzlichen Verjährungsfrist ist die Tat endgültig verjährt (§ 78c Abs. 3 StGB).

Unter der Voraussetzung, dass die Verjährung hinsichtlich eines bestimmten Beschuldigten rechtzeitig unterbrochen wurde, wäre eine Verfolgung im Einzelfall bis zu 40 Jahre nach Beendigung der Tat möglich.


1999 war der nun in U-Haft genommene Tatverdächtige erstmals und auch nur für einen begrenzten, nicht näher benannten Zeitraum in den Fokus der Ermittler geraten. Ob er damals als Beschuldigter geführt wurde, wissen wir nicht. Nur dann aber wäre es bei bestimmten Ermittlungshandlungen zu einer Unterbrechung (= zu einem Neustart) der Verjährungsfrist gekommen.

Demzufolge gehe ich davon aus, dass Totschlag hinsichtlich dieses Tatverdächtigen verjährt ist.

Tritt zum Grundtatbestand des Totschlags jedoch mindestens ein Mordmerkmal hinzu, handelt es sich um Mord (§ 211 Abs. 2 StGB). Mord verjährt nicht (§ 78 Abs. 2 StGB).

Bemerkenswert sind die bei der Pressekonferenz von der StA ins Feld geführten Mordmerkmale:
► Tötung zur Befriedigung des Geschlechtstriebs,
► Heimtücke.

Eine Tötung zur (= zum Zweck der) Befriedigung des Geschlechtstriebs kommt nur äußerst selten vor. Sie erscheint mir im Fall Lopez weit hergeholt und wohl kaum beweisbar.

Ebenfalls schwer beweisbar dürfte sein, dass der Täter die Arg- und Wehrlosigkeit seines Opfers bewusst ausgenutzt hatte (= Heimtücke). Denn der genaue Tathergang konnte wohl nicht ermittelt werden: Angriff von hinten? In einen Hinterhalt gelockt? Hält die StA weitere Erkenntnisse in der Hinterhand?

Zudem prüfe die StA das Vorliegen „sonst niedriger Beweggründe“. Dies klingt fast, als sei sie auf der Suche nach einem rettenden Strohhalm.

Am ehesten erwartet hatte ich das Mordmerkmal der Tötung zur Verdeckung einer anderen Straftat (namentlich eines vorangegangenen Sexualdelikts). Davon aber war bei der Pressekonferenz mit keinem Wort die Rede!

Keiner der Journalisten hatte hinsichtlich Verjährung und Mordmerkmalen nachgefragt – eine schwache Leistung der Vierten Gewalt. Die heutige Pressekonferenz von StA und Polizei Koblenz in voller Länge:

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland ... z-100.html
Download der MP4-Videodatei (1,1 GByte):
https://swr-dl.ard-mcdn.de/swr/swraktue ... c-1080.mp4
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Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

Ungelesener Beitrag von arcimboldo2.0 »

..
1999 - vergewaltigung in koblenz, 16jährige
tat des amy-tatverdächtigen - er wurde schnell als amy-tatverdächtiger ausgeschlossen

laut chatgpt soll das mit einem fall in 1999, vergewaltigung 16jährige, im zusammenhang stehen.
ein urteil vom 8. März 1999 Aktenzeichen 2 StR 409/99
Das Landgericht hat den Angeklagten wegen sexuellen Mißbrauchs von Schutzbefohlenen in zehn Fällen, davon in zwei Fällen in Tateinheit mit Vergewaltigung, in einem Fall in Tateinheit mit sexueller Nötigung und in Tatmehrheit hierzu wegen eines Vergehens gemäß § 53 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 a Buchst. a Waffengesetz zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt und die Einziehung einer näher bezeichneten Waffe angeordnet.

Es hat drei Fälle des Oralverkehrs (Fälle 8, 9 und 10 der Urteilsgründe) abgeurteilt, obwohl die Staatsanwaltschaft unter Beachtung des Zweifelssatzes bewußt lediglich zwei Fälle dieser Art (Fälle 49 und 50) angeklagt hat.

BGH 2 StR 409/99 - 20. Oktober 1999 (LG Koblenz)
https://www.hrr-strafrecht.de/hrr/2/99/2-409-99.php
arcimboldo2.0
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Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

Ungelesener Beitrag von arcimboldo2.0 »

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DNA-Spur war ausschlaggebend
Mord an Amy Lopez: Verurteilter Sexualstraftäter steht unter Verdacht
25.2.2026, 16:14 Uhr / Von Autor/in Pia Nicoley, Sarah Mauer
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland ... z-100.html

aufklappen - ganzer bericht
Die US-Touristin Amy Lopez ist vor 31 Jahren mutmaßlich von einem bereits verurteilten Sexualstraftäter getötet worden. Nach Angaben der Ermittler kamen sie ihm mit einer neuen DNA-Probe auf die Spur.

Nach der Festnahme am Montag hat die Staatsanwaltschaft Koblenz jetzt weitere Details zu dem Verdächtigen bekannt gegeben, der Amy Lopez vor fast 32 Jahren getötet haben soll. In einer Pressekonferenz am Mittwochnachmittag sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Mario Mannweiler, der Tatverdächtige sei am Montag an seinem Wohnort, einer Altenpflegeeinrichtung, festgenommen worden.

Verdächtiger ist bereits wegen Sexualstraftaten verurteilt
Es handele sich um einen 81 Jahre alten Deutschen aus dem Raum Koblenz, der auch zur Tatzeit schon dort gelebt habe. Er sei bereits 1999 für eine versuchte Sexualstraftat an einer 16-Jährigen in Koblenz verurteilt worden, sowie später wegen einer weiteren Straftat. Es handelt sich nach Angaben der Ermittler aber nicht um den Mann, der in den 1990er Jahren mit einem Phantombild gesucht worden war.

Der Festgenomme habe aber bereits bei den ersten Ermittlungen in den 1990er Jahren zum Kreis der Verdächtigen gehört. Unter anderem hatte die Polizei nach eigenen Angaben damals sein Alibi überprüft und eine DNA-Probe von ihm genommen. Eine Übereinstimmung konnten die Ermittler aber nicht nachweisen. Damals habe es noch nicht die entsprechenden kriminaltechnischen Möglichkeiten gegeben, um eine Vergleichsspur zu erhalten, so Oberstaatsanwalt Mannweiler.

Neue DNA-Spuren brachten entscheidenden Hinweis
Erst 2022 sei es dem Hessische Landeskriminalamt gelungen, neue DNA-Spuren an den Asservaten finden. Unter anderem wurde die Jeans von Amy Lopez untersucht, die ihr der Täter – so glauben die Ermittler – ausgezogen hatte. Auf der linken Seite der Hose fand sich demnach fremde DNA. Trotzdem habe es zunächst keinen Treffer in der DNA-Datenbank gegeben. Denn die Probe des Tatverdächtigen aus dem Jahr 1999 sei bereits aus Datenschutzgründen gelöscht worden. Eine Übereinstimmung gab es demnach erst, als er erneut eine freiwillige Speichelprobe abgegeben hatte.

Staatsanwaltschaft geht von Mord aus
Die Staatsanwaltschaft geht nach eigenen Angaben von Mord aus und nennt als Mordmerkmale Befriedigung des Geschlechtstriebs und Heimtücke. Sie behalte aber auch das Mordmerkmal der niedrigen Beweggründe im Blick.

Der Sexualmord mag lange zurückliegen, aber der Fall hat sich in das Gedächtnis der Menschen in der Region eingebrannt.

Dem Festgenommenen wird vorgeworfen, die damals 24-jährige Amy Lopez vergewaltigt und getötet zu haben. Laut Staatsanwaltschaft soll er die junge Frau stranguliert, mit einem Stein gegen ihren Kopf geschlagen und mit einem Messer auf sie eingestochen haben. Die persönlichen Gegenstände von Amy Lopez, die der Täter mutmaßlich nach der Tat mitgenommen hatte, konnten nach Angaben des Oberstaatsanwalts nicht bei dem Tatverdächtigen gefunden werden.

Tatverdächtiger hat sich bislang nicht geäußert
Oberstaatsanwalt Mannweiler erklärte, der Mann habe sich zur Sache bislang nicht eingelassen - er habe die Tötung von Amy Lopez weder bestritten noch gestanden. Er sitzt den Angaben zufolge jetzt in Untersuchungshaft. Er sei in einer Justizvollzugsanstalt altersgerecht untergebracht. Die Staatsanwaltschaft hält ihn seinem Alter entsprechend für fit, sowohl geistig als auch körperlich.

Die amerikanische Studentin Amy Lopez wurde 1994 in Koblenz ermordet.
Tatort an der Festung Ehrenbreitstein Koblenz
Mordfall Amy Lopez: Festnahme nach über 30 Jahren
1994 wurde unterhalb der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz die Leiche von Amy Lopez gefunden. Die junge US-Amerikanerin war missbraucht und ermordet worden. Jetzt gibt es eine Festnahme.

Leichenfund in der Nähe der Festung Ehrenbreitstein
Am 26. September 1994 wurde unterhalb der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz die Leiche von Amy Lopez entdeckt: Die 24 Jahre alte US-Touristin wollte sie an diesem Tag besichtigen. Sie wurde am Vormittag zuletzt gesehen, als sie hoch zur Festung laufen wollte. Spielende Kinder fanden später ihre halbnackte Leiche in einem abgelegenen Raum. Jahrzehntelang gelang es nicht, den Fall aufzuklären.

Festnahme bedeutet große Erleichterung für Angehörige
Im Gespräch mit dem SWR zeigte sich der Vater von Amy Lopez am Dienstag erleichtert. Die Festnahme sei eine gute Nachricht, sagte er und lobte die Polizeiarbeit. Er hoffe aber noch auf weitere Informationen - vor allem dazu, wie die Polizei auf den Tatverdächtigen gekommen ist. Das Alter des Festgenommenen habe ihn überrascht. In der Vergangenheit war die Polizei von einem deutlich jüngeren Mann ausgegangen. Der inzwischen 86-jährige Vater der Getöteten hofft, dass er bald dieses Kapitel in seinem Leben beenden und die Last ablegen kann.

Auch der leitende Oberstaatsanwalt Mario Mannweiler zeigte sich bewegt: "Der Sexualmord mag lange zurückliegen, aber der Fall hat sich in das Gedächtnis der Menschen in der Region eingebrannt." Der Cold Case habe Polizei und Staatsanwaltschaft nie losgelassen. Solche Fälle seien wie eine offene Wunde, die nicht verheile.
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arcimboldo2.0
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Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

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verurteilung versuchte vergewaltigung 1999
in der pressekonferenz wird gesagt, es sei damals umfassend in der lokalen presse berichtet worden
kann jemand was dazu finden ?

der typ war 50, als er den mord an amy begangen hat.

also lehrer (der z.b. was auf ehrenbreitstein zu tun hatte) kann er ja nicht gewesen sein - bei so einem vorstrafenregister..

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"ich hoffe, dass endlich jemand gefunden wird, der das gemacht hat"
"für mich wird es keine gerechte strafe geben"

dorina lange nach aktenzeichen xy 05. nov 2025
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