2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle in Foren: Truus & Harry Langendonk (Doppelmord im Chiemgau)

Fälle in Themen: Göhrde-Morde, Der Tod von Kris Kremers u. Lisanne Froon, Doris Seyffarth, YOG'TZE-Fall
Hbs900
Beiträge: 5939
Registriert: Dienstag, 03. November 2015, 04:36:03
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit fünf Goldenen Kronen für 5000 Beiträge)
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Hbs900 »

Hbs im
Der goehrde Mörder reiste eventuell mit einem Diplomatenpass

Der goehrde Mörder beobachtete sein opferpaar 1. wahrscheinlich schon öfters....weil sie sich dort in der der senke versteckt vor anderen Menschen nackt sonnen könnten....und wahrscheinlich zwischendurch auch sexuelle Aktivitäten gut in der freien Natur ausüben konnten.
+++++Wer es nur im Bett tut gilt als stur, der koenner tut es auch in der Natur....die Wandluft dabei einatmen u. Die Sonnenstrahlen dabei zu geniessen....Luxus pur.
In der Creme Ausgabe gab es Foto...paar eins tanzte im Wohnzimmer....beide gebräunt wie ein gegrilltes Hähnchen ....FKK Anhänger..die keine Spanner sichten wollten...daher die Einsamkeit suchten +++++++
Der, die goehrde Mörder fanden das Fahrzeug im Wald parkend...und suchten in der Nähe nach ihnen....oder verfolgten die an Parkplatz mit mega Abstand....opferpaar trug sicherlich zwei Decken zum Sonnen.
Oder Herr r . Geriet seinen waldplatz als sie im Tor zur goehrde zuvor übernachteten.
Das Paar würde zuvor wahrscheinlich nur von weiterer Entfernung beobachtet.....spannen nannte man dies mit Alleinbefriedigung....
Warum...immer auf Abstand....sonst war immer bello von familie f. Mit.
Nur am Sonntag im Mai blieb der Schäferhund mix bei der Tochter zu Hause...siehe auch xy Film ...12. 1989.
Ob kww es persönlich so nötig hatte...??
Als der Hund der Opfer nicht mit war, entschloss sich der oder die Täter.....bewaffnet......das Opfer paar zu ueberfallen u. Zu quälen....
Wahrscheinlich erfolgte Gegenwehr vom Opfermann ...ex Seemann.
Vielleicht würde er geschlagen u.. gefesselt...U. durfte schwer verletzt gefesselt zusehen, wie seine. Frau vergewaltigt wurde.
Der Schmuck der Opfer wurde hängen gelassen...kein Sinn dafür..oder Allergie
Frau r sah den fremden Mann im Wald zu ihrem Platz schreiten....schlüpfte noch schnell in ihren
Rock...Unterleib vor fremden blicken schützen.. Herr r. Blieb nackt.
Täter muss dort in der Nähe einen bach gekannt haben...wo er sich wusch.
.Blut Entfernung....vielleicht könnte Herr r. Ihn nach auch eintreffen....auch verletzen....und der Täter sah rot.
Vielleicht liege ich mit meiner tat Vision ca. Richti
Opfer u. Täter kannten sich bestens in der goehrde aus.
Täter kamen wohl an Ausweispapiere,,,wohnungsschluessel, Bargeld, Fahrzeugschlüssel
U. Kleidung der Opfer....
Einzigartiger Fall. Habe mich extrem viel damit beschaeftigt.
Leider ohne erfolgt.
Was hatte ich aus dem Fall gelernt...etwas vorsichtiger zuc sein..

...nicht zu einsam im Wald umherlaufen..auch nicht mlt dem Hund.
Bitte Fehler entschuldigen. Tablet verdreht mNxhmal Worte, buchstaben


.
Lucky Luciano
Beiträge: 579
Registriert: Montag, 16. August 2021, 18:07:09
Kronen:
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Kiepenkerl hat geschrieben: Samstag, 07. März 2026, 21:42:45 Ich sage mal so, als mein Großvater starb war ich sieben und ich kann mich an die Beerdigung ziemlich gut erinnern.
Das war vermutlich auch ein einschneidendes Erlebnis, was Du beschreibst, weil er Dir sicher etwas bedeutet hat und Du vieles mit ihm verbunden hast.
Kiepenkerl hat geschrieben: Samstag, 07. März 2026, 21:42:45Sprich das den Menschen doch nicht ab.
Das tue ich auch nicht. Ich beziehe mich auf "selektive Wahrnehmung", die Zeugenaussagen im Rahmen polizeilicher Ermittlungen so schwer machen. Erinnerungen, z.T. nur kurz zurückliegende, verwischen und / oder vermischen sich mit anderen Eindrücken und dem tatsächlich Erlebten. Wissenschaftlich belegt ist in der Kriminalpsychologie zudem, dass je länger ein Sachverhalt zurückliegt, desto unpräziser werden die Erinnerungen.
Kiepenkerl
Beiträge: 33
Registriert: Sonntag, 16. November 2025, 18:29:00
Kronen:
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Kiepenkerl »

Lucky Luciano hat geschrieben: Montag, 09. März 2026, 10:34:47 Das war vermutlich auch ein einschneidendes Erlebnis, was Du beschreibst, weil er Dir sicher etwas bedeutet hat und Du vieles mit ihm verbunden hast.


Ganz genau, darum geht es. Und eine Vergewaltigung oder ein Mordversuch sind mit ziemlicher ein noch viel einschneidenderes Erlebniss.
Also ich an Stelle der Polizei würde solche Aussagen aber mal ganz ernst nehmen
Lucky Luciano
Beiträge: 579
Registriert: Montag, 16. August 2021, 18:07:09
Kronen:
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

@kiepenkerl

Das wird die POL grundsätzlich dann tun, wenn sie Anhaltspunkte sieht, die der Aussage eine ausreichende Glaubwürdigkeit verleihen.

Mein Hinweis / meine Antwort, die ich Dir gab, bezog sich aber auf die Aussage Deiner Freundin, die sich sicher war, Kurt Werner Wichmann im besagten Umfeld gesehen oder wahrgenommen zu haben. Das ist bei einem ortsüblichen Besuch einer Veranstaltung, Diskothek oder Bar aber kein einschneidendes Erlebnis, sondern der Alltag eines Feier-Wochenendes. Und das liegt zudem noch Jahrzehnte zurück.

Da wirst Du sicher Verständnis dafür haben, dass ich daran dann schon erhebliche Zweifel habe.
Kiepenkerl
Beiträge: 33
Registriert: Sonntag, 16. November 2025, 18:29:00
Kronen:
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Kiepenkerl »

Lucky Luciano hat geschrieben: Montag, 09. März 2026, 15:17:39 @kiepenkerl

Das wird die POL grundsätzlich dann tun, wenn sie Anhaltspunkte sieht, die der Aussage eine ausreichende Glaubwürdigkeit verleihen.

Mein Hinweis / meine Antwort, die ich Dir gab, bezog sich aber auf die Aussage Deiner Freundin, die sich sicher war, Kurt Werner Wichmann im besagten Umfeld gesehen oder wahrgenommen zu haben. Das ist bei einem ortsüblichen Besuch einer Veranstaltung, Diskothek oder Bar aber kein einschneidendes Erlebnis, sondern der Alltag eines Feier-Wochenendes. Und das liegt zudem noch Jahrzehnte zurück.

Da wirst Du sicher Verständnis dafür haben, dass ich daran dann schon erhebliche Zweifel habe.
Ja sicher -ich verstehe das Du das nicht akzeptieren kannst. Weißt Du, als Mann kann man das vielleicht nicht o nachvollziehen, aber es gibt Typen an die kannst Du dich als Frau noch nach Jahrzehnten erinnern. Glaube mir einfach mal
Gast4712

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Gast4712 »

Assis hat geschrieben: Sonntag, 08. März 2026, 09:19:18
Wurde dasselbe Kaliber (7,65 mm) wie beim Mord in Göhrde verwendet?!
Wie ist das mit dem Kaliber gemeint?
Eine Waffe mit diesem Kaliber wurde meines Wissens bei den Kopfschussmorden verwendet, aber doch wohl nicht in der Göhrde. Oder habe ich da jetzt etwas übersehen?

Die 1993 bei KWW gefunden Waffen waren doch angeblich alles Kleinkaliber-Waffen!?

7,65 mm war auch damals schon ein Kaliber, für dass man weder so einfach Munition noch eine Waffe bekam.
Lucky Luciano
Beiträge: 579
Registriert: Montag, 16. August 2021, 18:07:09
Kronen:
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Kiepenkerl hat geschrieben: Montag, 09. März 2026, 21:51:08 Ja sicher -ich verstehe das Du das nicht akzeptieren kannst. Weißt Du, als Mann kann man das vielleicht nicht o nachvollziehen, aber es gibt Typen an die kannst Du dich als Frau noch nach Jahrzehnten erinnern. Glaube mir einfach mal
Selektive Wahrnehmung tritt aber nicht geschlechterspezifisch auf. Es betrifft alle Menschen gleich.

Sie beschreibt das psychologische Phänomen, bei dem Menschen bestimmte Informationen aus ihrer Umgebung wahrnehmen und andere Aspekte ausblenden. Das Gehirn sucht ständig nach neuen Mustern, um neue Informationen an individuelle Bedürfnisse und Erwartungen anzupassen. Das hilft Menschen in einer komplexen Welt zurechtzukommen. In diesem Prozess "überschreibt" das Gehirn dauernd Informationen, so dass sich das Erinnerungsvermögen verschiebt, vermischt und verändert.

Was für Menschen individuell lebenswichtig ist, wirkt für Cold Case Ermittlungen wie ein "Radiergummi" oder ein Puzzle, wo die entscheidenden Teile fehlen.
Lucky Luciano
Beiträge: 579
Registriert: Montag, 16. August 2021, 18:07:09
Kronen:
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Gast4712 hat geschrieben: Montag, 09. März 2026, 22:52:25 Wie ist das mit dem Kaliber gemeint?
Eine Waffe mit diesem Kaliber wurde meines Wissens bei den Kopfschussmorden verwendet, aber doch wohl nicht in der Göhrde. Oder habe ich da jetzt etwas übersehen?
Nein hast Du nicht. In der Göhrde wurden Ausmessungen der Schussverletzungen vorgenommen. Dabei kommen .22, 5,6 und 6,35 Kaliber in Betracht (Kleinkaliber). Da man weder Patronenhülsen, noch die Projektile selbst fand, kann man das Kaliber nicht mit Bestimmtheit benennen.
Gast4712 hat geschrieben: Montag, 09. März 2026, 22:52:25Die 1993 bei KWW gefunden Waffen waren doch angeblich alles Kleinkaliber-Waffen!?
Auch das ist richtig.
Gast4712 hat geschrieben: Montag, 09. März 2026, 22:52:257,65 mm war auch damals schon ein Kaliber, für dass man weder so einfach Munition noch eine Waffe bekam.
Wobei man den Erwerb einer Waffe mit einem solchen Kaliber Wichmann durchaus zutrauen dürfte. Wer an eine Maschinenpistole nebst Munition ran kam, dürfte für die Beschaffung einer Selbstladepistole mit einem Kaliber 7,65 vermutlich wenig bis keine Probleme gehabt haben.
Assis
Beiträge: 964
Registriert: Sonntag, 24. Mai 2020, 07:55:15
Kronen:
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Assis »

Gast4712 hat geschrieben: Montag, 09. März 2026, 22:52:25 Wie ist das mit dem Kaliber gemeint?
Eine Waffe mit diesem Kaliber wurde meines Wissens bei den Kopfschussmorden verwendet, aber doch wohl nicht in der Göhrde. Oder habe ich da jetzt etwas übersehen?

Die 1993 bei KWW gefunden Waffen waren doch angeblich alles Kleinkaliber-Waffen!?

7,65 mm war auch damals schon ein Kaliber, für dass man weder so einfach Munition noch eine Waffe bekam.
Sorry, aber dies war gemeint; 'Wurde dasselbe Kaliber (7,65 mm) auch beim Mord in Göhrde verwendet?!'.

Als Laie frage ich mich, ob die 7,65-mm-Patrone möglicherweise aus einer CZ70-Pistole stammt.

Wenn derselbe Täter tatsächlich sowohl am Kopfschussmorde als auch an die Göhrde Morde beteiligt war, würde man erwarten, dass dieselbe Waffe, Kaliber 7,65 mm, verwendet wurde! Das muss natürlich nicht der Fall sein, aber der Göhrde Mörder benutzte seit 1997 ausschließlich eine Waffe Kaliber 7,62 mm.

Beide Kaliber könnten von einer osteuropäischen Waffe (CZ70 und TT-33) stammen.

Da der Mord an Wioletta Pourissa eine frappierende Ähnlichkeit mit dem Mord an Patricia Wilhelm (die der Tochter des Täters sehr ähnlich sieht) aufweist, frage ich mich, welches Kaliber – 7,65 mm oder 7,62 mm – beim Mord an Wioletta Pourissa verwendet wurde. Wenn es sich um die 7,62 mmm Kalibers handelt, bestätigt das meinen Verdacht, dass es sich höchstwahrscheinlich um ein und denselben Täter handelt.
Lucky Luciano
Beiträge: 579
Registriert: Montag, 16. August 2021, 18:07:09
Kronen:
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Assis hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 09:12:39 Da der Mord an Wioletta Pourissa eine frappierende Ähnlichkeit mit dem Mord an Patricia Wilhelm (die der Tochter des Täters sehr ähnlich sieht) aufweist, frage ich mich, welches Kaliber – 7,65 mm oder 7,62 mm – beim Mord an Wioletta Pourissa verwendet wurde. Wenn es sich um eines dieses Kalibers handelt, bestätigt das meinen Verdacht, dass es sich höchstwahrscheinlich um ein und denselben Täter handelt.
Dann müsste der von Dir favorisierte Täter aber seit 1997 ein Gewehr eingesetzt haben. 7,62 ist klassische Gewehrmunition und wird viel im militärischen Umfeld für Sturmgewehre und Maschinengewehre eingesetzt. 7,65 hingegen ist üblicherweise für Selbstladepistolen.
Assis
Beiträge: 964
Registriert: Sonntag, 24. Mai 2020, 07:55:15
Kronen:
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Assis »

Lucky Luciano hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 09:28:03 Dann müsste der von Dir favorisierte Täter aber seit 1997 ein Gewehr eingesetzt haben. 7,62 ist klassische Gewehrmunition und wird viel im militärischen Umfeld für Sturmgewehre und Maschinengewehre eingesetzt. 7,65 hingegen ist üblicherweise für Selbstladepistolen.
7,62 Tokarev TT-33 / 7,65 CZ70 wurde ich sagen.
Lucky Luciano
Beiträge: 579
Registriert: Montag, 16. August 2021, 18:07:09
Kronen:
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Assis hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 10:44:26 7,62 Tokarev TT-33 / 7,65 CZ70 wurde ich sagen.
Auch das wäre tatsächlich möglich. Es gibt halt für alles immer auch Ausnahmen von der Regel. Gerade die russischen und tschechischen Fabrikate haben ja z.T. ungewöhnliche Kaliber.
Assis
Beiträge: 964
Registriert: Sonntag, 24. Mai 2020, 07:55:15
Kronen:
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Assis »

Lucky Luciano hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 11:04:28 Auch das wäre tatsächlich möglich. Es gibt halt für alles immer auch Ausnahmen von der Regel. Gerade die russischen und tschechischen Fabrikate haben ja z.T. ungewöhnliche Kaliber.
Angesichts der Informationen, die über die Göhrde Morde vorliegen, würde ich zunächst davon ausgehen, dass es sich bei der Tatwaffe um eine osteuropäische Waffe handelte, wahrscheinlich um einen Revolver (es wurden scheinbar keine Patronenhülsen gefunden) aber das ist nur meine persönliche Meinung, mehr nicht.
Gast4712

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Gast4712 »

Assis hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 13:37:48 Angesichts der Informationen, die über die Göhrde Morde vorliegen, würde ich zunächst davon ausgehen, dass es sich bei der Tatwaffe um eine osteuropäische Waffe handelte, wahrscheinlich um einen Revolver (es wurden scheinbar keine Patronenhülsen gefunden) aber das ist nur meine persönliche Meinung, mehr nicht.
Wie kommst Du darauf?
Es ist doch relativ eindeutig, dass aus den öffentlich zugänglichen Informationen nicht hervorgeht, mit welchem Kaliber die Morde begangen wurden.
Beim ersten Doppelmord war offenbar gar nichts mehr feststellbar.
Wie kannst Du dann Vermutungen über eine mögliche Tatwaffe und deren Herstellungsland anstellen?
Das keine Hülsen gefunden wurden heißt nicht, dass es zwingend ein Revolver gewesen sein muss. Schließlich kann man die auch hinterher einsammeln.
Assis
Beiträge: 964
Registriert: Sonntag, 24. Mai 2020, 07:55:15
Kronen:
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Assis »

Gast4712 hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 20:20:28 Wie kommst Du darauf?
Du liest meine Beiträge wirklich nicht, oder?

Es ist auch nur meine Einschätzung, aber du hast recht, es muss kein Revolver sein, wenn keine Patronenhülsen gefunden werden. Natürlich könnte der Täter auch die Patronenhülsen gesucht und dann mitgenommen haben, aber das wird nicht oft gemacht.

PS: Bei die Kopfschussmorde wurden Patroonhülsen gefunden!!
Lucky Luciano
Beiträge: 579
Registriert: Montag, 16. August 2021, 18:07:09
Kronen:
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Die große Schwierigkeit ist besteht darin, dass weder Patronenhülsen, noch die Projektile selbst am Tatort / Fundort gesichert werden konnten.

Das lässt natürlich eine Vielzahl an Optionen offen, welcher Waffentyp zur Anwendung kam. Eine Eingrenzung ist zumindest bezogen auf das verwendete Kaliber möglich. Aber mehr eben auch nicht.

Was zudem nicht auszuschließen ist, ist, dass der von Assis favorisierte Täter in der Göhrde schlichtweg eine andere Waffe eingesetzt haben könnte, als er das möglicherweise, nach seinen Recherchen in anderen Fällen, tat.
Assis
Beiträge: 964
Registriert: Sonntag, 24. Mai 2020, 07:55:15
Kronen:
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Assis »

Man versucht, hier eine Verbindung zu den Morden an Bärbel Barnkow und Ingrid Remmers im Jahr 1991 (dem sogenannten „Kopfschussmorde“) herzustellen, was nicht abwegig ist.

Sollte es jedoch eine Verbindung geben, deutet sie nicht auf KWW hin, sondern auf die Person, die von Zeugen (Görde Morde) gesehen wurde! Bei den Morden, bei denen diese Person auch von Zeugen gesehen wurde, benutzte er mMn seinen 5. Dan im Karate (brutale Gewalt), ein Messer und/oder in mehreren Fällen eine 7,62-mm-Waffe.

Es ist durchaus möglich, dass er bei den Göhrde Morde aus irgendeinem Grund eine Waffe eines anderen Kalibers verwendete. Hätte der Täter der Kopfschussmorde die gleiche Waffe benutzt, wäre dies ein starkes Indiz dafür, dass es sich um denselben Täter handeln könnte, was wie gesagt KWW weiter entlasten würde.

Basierend auf @Lucky Lucianos Beschreibung des möglichen Kalibers im Mordfall Göhrde ist dies aber nicht der Fall.

Es wäre also hilfreich zu wissen, welches Kaliber im Mordfall Wioletta Pourissa und im Mordfall Jutta Hebel verwendet wurde, falls dort überhaupt eine Schusswaffe zum Einsatz kam.
Heckengäu
Beiträge: 742
Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
Kronen:
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Assis hat geschrieben: Mittwoch, 11. März 2026, 10:07:33 Es wäre also hilfreich zu wissen, welches Kaliber im Mordfall Wioletta Pourissa und im Mordfall Jutta Hebel verwendet wurde, falls dort überhaupt eine Schusswaffe zum Einsatz kam.
von Nordlicht » Sonntag, 05. Februar 2017, 13:56:03

Bei Jutta Hebel wurde die Leiche am Sonntag nach ihrem Verschwinden mittags von einem Schäfer entdeckt und war nackt, aber laut Staatsanwaltschaft fanden sich keine Hinweise auf eine Vergewaltigung.

Todesursächlich waren schwere Kopfverletzungen, durch einen stumpfem Gegenstand.
Der Befund war ähnlich wie bei Ingrid Warmbier, auch sie starb an schweren Kopfverletzungen.
https://het-forum.de/viewtopic.php?p=64349#p64349
Assis
Beiträge: 964
Registriert: Sonntag, 24. Mai 2020, 07:55:15
Kronen:
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Assis »

Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 11. März 2026, 10:35:13 https://het-forum.de/viewtopic.php?p=64349#p64349
Okay, danke.

PS:
Nordlicht hat geschrieben: Sonntag, 05. Februar 2017, 13:56:03 Irma Busch (ermordet 1984, in der Lucie) und Elsbeth M. (ermordet 1986 auf einem Grünackerstreifen am Ortseingang vor Jarlitz, Kreisstraße nach Rosche) sind beide vergewaltigt worden.
Ist bekannt ob in diesen Mordfällen DNA gefunden wurde?

Der Mordfall Irma Busch weist wirklich alle Merkmale auf, die man vom Göhrde-Killer erwarten würde, mit Ausnahme der Vergewaltigung das passt nicht.

Falls Irma Busch tatsächlich vergewaltigt wurde (ich habe da meine Zweifel), war es also definitiv nicht der Göhrde-Mörder.
Lucky Luciano
Beiträge: 579
Registriert: Montag, 16. August 2021, 18:07:09
Kronen:
Sterne:

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Assis hat geschrieben: Mittwoch, 11. März 2026, 12:10:39Ist bekannt ob in diesen Mordfällen DNA gefunden wurde?
Im Fall Irma Busch wurden keine Täter DNA Spuren gesichert. Spurenlage gleich null, wie sich ein damaliger Ermittler einmal ausdrückte. Die Leiche war zudem stark verwest und von DNA hatte man in 1984 noch nicht mal gehört.

Irma Buch ist m. W. erstochen worden. Zumindest bzgl. der Todesursache gibt es da keine Übereinstimmungen zu den Göhrde Opfern.

Bzgl. einer Vergewaltigung wurde dazu jedenfalls nichts bekannt.
Antworten