Sollte SS wirklich auf der E6 gefunden werden, trifft wohl zu, dass man das kaum glauben mag. Dann bräuchte man tatsächlich eine Erklärung für die whatsapp um 17 Uhr. Da das Handy den Funkbereich Todtmoos nicht verlassen haben soll. Ich glaube nicht, dass SS auf der E6 verunfallt ist. Sie da irgendwo hilflos liegen geblieben ist. Genau das aber, will man mit obiger Meinung dartun.
VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
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z3001x
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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
Ja zum einen deckt der Empfangsbereich dieser Funkzelle ja schon noch einen Teil der Strecke entlang der E6 ab, wobei ich nicht weiß wieviel genau. Da kommen ja noch die Todtmooser Ortsteile Schwarzenbach und Au. Ganz banal argumentiert, kann ich mir nicht vorstellen, dass es da kein O2-Netz gibt (aber ich mag mich irren).Data hat geschrieben: ↑Montag, 09. März 2026, 07:21:12 Sollte SS wirklich auf der E6 gefunden werden, trifft wohl zu, dass man das kaum glauben mag. Dann bräuchte man tatsächlich eine Erklärung für die whatsapp um 17 Uhr. Da das Handy den Funkbereich Todtmoos nicht verlassen haben soll. Ich glaube nicht, dass SS auf der E6 verunfallt ist. Sie da irgendwo hilflos liegen geblieben ist. Genau das aber, will man mit obiger Meinung dartun.
Und dann ist da noch die Frage wie zuverlässig diese Info ist, dass diese 17:01-Nachricht sofort auch auf Scarletts Handy empfangen wurde. Also ja, ich kenn auch den Screenshot von VEs Handy, wo auch der Zeitstempel für 17:01 als Empfangszeit zu lesen ist. Insofern sollte es eig als belegt gelten.
Ich kenn's nur selbst von WhatsApp, dass wenn du z.B. WA auf dem Handy und auf dem PC und dem Notebook hast, dass es vorkommen kann, dass du unterschiedliche Haken für dieselbe Nachricht hast. Und das speziell, wenn eine der WA-Installationen erst erfolgt ist nachdem die Nachricht versendet wurde, und die ganzen Infos also neu vom Server gezogen werden.
Und wenn man sich die Summe der Screenshots von speziell dieser letzten Nachricht ansieht, die von VEs Handy kursieren, wird ersichtlich, dass sie ihr Handy in den 6 Jahren mind 2x gewechselt hat. Was ja auch zu erwarten ist. D.h. einige dieser Screenshots dürften Backups restaurierter Versionen dieser Nachricht darstellen. Und da ist dann eben die Frage wie zuverlässig so ein Zeitstempel und Empfangs-Status bei solchen Prozessen erhalten bleibt. Wie gesagt, jeder der WA benutzt und dieses meist ganz unwichtige Detail genau beobachte, wird da "Dreher" bemerken.
Einer solcher Dreher war z.B. auch, dass in einem der Screenshots die Sendezeit der letzten Nachricht plötzlich auf 17.00 statt 17.01 datiert. Was ja ein Beleg dafür ist dass bei Backup-Prozessen diese Detaildaten nicht immer präzise restauriert werden. Wenn der Zeitstempel wacklig transportiert werden kann, kan es ggf auch der Sendestatus, oder?
In einer RTL-Sendung von 2022 sagte VE überdies, dass diese Nachricht gar nicht mehr zugestellt worden sei. Dazu sagten kundige Leute allerdings, das sei ein Redaktionsfehler von RTL (wie es sie in dem Feature einige gab) und die Nachricht, die nicht mehr zugestellt wurde, sei die vom 11.9. gewesen, wo VE sich wundert, wann und ob SS überhaupt kommt, nicht die Peti-Nachricht von 17:01 am 10.09.
So, lange Rede, eine sehr geringwahrscheinliche Restmöglichkeit, dass die 17:01 nicht mehr auf SS-Handy einging, existiert. Wäre dann ein technischer Fehler.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sie zu Beginn des Wegs verunglückt ist, ist natürlich extrem gering, zugegeben. Einfach wg der prinzipiellen Harmlosigkeit des Abschnitts und weil sie eben dort nicht gefunden wurde. Aber diese Wahrscheinlichkeit ist dennoch nicht 0. Außerdem könnte das Handy auch am Anfang des Wegs liegen geblieben sein, als sie Opfer eines gewaltsamen Übergriffs und verschleppt wurde, wie es ja oft z.B. anlässlich des Sonnenbrillenfunds in diesem Abschnitt vermutet wurde.
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Heckengäu
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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
Habe ich das richtig in Erinnerung dass nicht einer der verschiedenen Suchhunde zum Einstieg des Wanderweges lief,
sondern stattdessen alle jeweils zu Edeka und dem sogenannten Steinernen Kreuz, oberhalb Todtmoos?
In einer Entfernung von ca 7 Km auf der Strassse, Wanderweg etwas kürzer, Hm...
Der seltsame Mann, "Das Universalgenie" - mit heftigem Tourette-Syndrom,
. .
brachte einen interessanten Gedanken, zu einer schwachen Spur entlang der Strasse (Talwärts Richtung Todtmoos), durch eine Mitfahrt von SS in einem PKW oder Transporter/Umgangssprachlich Bus (VW-Bus, Ford Transit Custom, FIAT Ducato, etc.) bei offenem Seitenfenster.
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Data
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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
Und später wird dann schnell mal der Funkbereich Todtmoos verlassen.
So was halte ich für die Wahrscheinlichste Variante. Wovon ich hier einen freiwilligen Zustieg nicht ausschliesse. Ja sogar eher annehme.
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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
Bei der Annahme frag ich mich immer, wozu hätte sie in ein Auto steigen sollen? Also um wohin zu kommen? Dass sie an sich so mentalitätsmässig eher easy-going war/ist und nicht so die Superbedenken im Stil von "böser Fremder, sei vorsichtig" gehabt haben würde, das könnte schon hinkommen, aber trotzdem müsst es einen Grund gehabt haben. Sie wäre vermutlich nicht einfach nach Wehr mitgefahren um sich das Wandern zu sparen. Und ich würde auch nicht annehmen, dass sie auch nur die kurze Strecke vom Kurpark bis zur Reha hoch mitgefahren wäre. Um sich die 50 Höhenmeter Aufstieg zu sparen. Ist natürlich völlig gemutmaßt, an sich kann man das via Einschätzung nicht klären - aber wenn man selbst wandert, dann weiß man, dass sowas das absolute No-Go ist v.a bzgl. dem eigenen Ehrgeiz. Also dass man eine Strecke, die man erwandern wollte, mit dem Auto fährt. Das macht "man" nur, wenn es nicht anders geht (Zeitdruck, Verletzung, Erschöpfung, Extremunwetter).
Ich könnte mir nur vorstellen, dass sie sich für jmd interessiert hat und nur um der Person willen einstieg, nicht des vermeintlichen Ziels wegen. Aber da wiederum würde ich denken, dass man so eine Person ausfindig machen können sollte, da ja eine vorherige Kontaktaufnahme, bzw. ein Sich-Kennenlernen unterwegs auf der Route in den 5T davor, anzunehmen ist. Nat ist in dem Zusammenhang denkbar, dass man das sogar hat - bzw. der Teil der Ermittlungen, der bekannt ist, hat ja gezeigt, dass Wanderkontakte von ihr oder welche, die durch die Anfahrt aus OWL zustandekamen, durchaus ausfindig gemacht und auch befragt wurden. Das heißt aber nicht, dass daraus auch eine mögliche Kontaktaufnahme am 10.9.20 vormittags erkennbar wurde.
Dazu müsste sich ja letztlich der betreffende Zeuge derartig äußern. Was sicher heikel wäre, und ggf. selbst ein unbescholtener Zeuge evtl. lieber unterlassen würde, da er sich verdächtig machen würde. Und einer der einen guten Grund hat, darüber zu schweigen, um so mehr.
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Gast
Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
Gewaltsam verschleppt, mit einem grösseren Fahrzeug, kann ich mir keine schwache Spur für die Hunde vorstellen.
Im Auto beim Frauenanquatscher mit offenem Fenster schon.
Die 15 m Felsspalte hat sich die KI von einer Person in einer Gletscherspalte geklaut.
Im Auto beim Frauenanquatscher mit offenem Fenster schon.
Die 15 m Felsspalte hat sich die KI von einer Person in einer Gletscherspalte geklaut.
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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
Spielst du damit auf die vermeintliche K9-Parkplatzfährte an? Und die Annahme, dass die schon auf zwar schwachen, aber echten Duftsignalen von Scarlett beruht, die sich übermagisch monatelang bzw. sogar über mehr als ein Jahr erhalten haben würden?Gast hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. März 2026, 14:07:25Gewaltsam verschleppt, mit einem grösseren Fahrzeug, kann ich mir keine schwache Spur für die Hunde vorstellen.
Im Auto beim Frauenanquatscher mit offenem Fenster schon.
Ich verfüge nicht über künstliche Intelligenz und kann mich nur auf meine natürliche Dummheit verlassen. Und diese vermutet, dass dieser "Treffer" ausschließlich auf dem feinen Gespür der eingesetzten Hunde beruht, und zwar dem Gespür dafür, was ihr Führer (oder dem Fall ihre Führerin) erwartet. Hunde wollen das Alphatier ihres Rudels bauchpinseln, um von dem ihrerseits wahrgenommen, anerkannt, belohnt und geliebt zu werden. Also eig wie Menschen
Dass diese Spuren auf tatsächlichen Duftmarken von Scarlett beruht, ist eigentlich ausgeschlossen. Seriöses Mantrailing sollte nicht einmal 24 Stunden nach Spurenlegung erfolgen. Hier haben wir aber mit 5.000 bis 15.000 Stunden später zu tun. Das ist außerhalb der ernsthaften Wertung. Man hätte das eigentlich so spät nicht mehr durchführen sollen. Das hat bloß einen Mythos erzeugt. Vermutlich eine falsche Spur
Hatte an die Felsspalte gedacht, in der die Leiche von Sonja Engelbrecht "entsorgt" und 2021 gefunden wurde. Der Fall wurde von der Google KI on Steroids ja auch in Zusammenhang mit Amy Lopez und deren Mörder Peter K gebracht, genau wie Scarlett. Aber ich glaub’, die Felsspalte bei Kipfenberg war nur etwa 2 m tief, keine 15.Gast hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. März 2026, 14:07:25Die 15 m Felsspalte hat sich die KI von einer Person in einer Gletscherspalte geklaut.
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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
Nachtrag: wenn die Duftspuren, die die Personenspürhunde des K9 von Scarlett gefunden haben wollen, von einer in einem Auto bei geöffnetem Fenster sitzenden Scarlett gelegt worden wären, wären sie nicht entlang der Wanderroute der Etappe #6 erschnüffelt worden, sondern entlang einer Straße, am ehesten der L148.
Einfach weil auf dem Routenabschnitt vom Start in Todtmoos-Mitte zum Parkplatz auf halbem Weg im Wehratal kein Auto fährt, bzw. nicht durchgehend fahren kann. An einigen Stellen wäre es zwar möglich, weils breite befestigte Forstwege sind, aber viele Abschnitte sind nur Trampelpfad. Das kann also so nicht gewesen sein.
Einfach weil auf dem Routenabschnitt vom Start in Todtmoos-Mitte zum Parkplatz auf halbem Weg im Wehratal kein Auto fährt, bzw. nicht durchgehend fahren kann. An einigen Stellen wäre es zwar möglich, weils breite befestigte Forstwege sind, aber viele Abschnitte sind nur Trampelpfad. Das kann also so nicht gewesen sein.
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Gast
Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
Nee, das gabs doch die Spur nach ein paar Tagen zum Ibacher Kreuz oder nicht?Spielst du damit auf die vermeintliche K9-Parkplatzfährte an
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z3001x
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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
Jo stimmt. Da war die Merkwürdigkeit die, dass sowohl der Hund, der vom Edeka am Südrand von Todtmoos aus startet als auch die (drei waren es glaub ich, wurde berichtet), die von der Kirchberghütte oder vom Hotel Rössle aus starteten, wo Scarlett übernachtet hatte, beide zunächst in die Ortsmitte liefen und ab da eben dieselbe Spur hochwehratalaufwärts zum IK verfolgten.Gast hat geschrieben: ↑Freitag, 13. März 2026, 01:13:11Nee, das gabs doch die Spur nach ein paar Tagen zum Ibacher Kreuz oder nicht?
Da muss dann zumindest ein Team abgekürzt haben. Oder halt die Rückwärtsspur vom Vortag verfolgt haben, wo sie vom IK nach Todmoos und da direkt ins Asia in der Hauptstr. marschiert war bzw. sein muss.
Was deine These angeht, dass sie im Auto saß. Da ist es jedenfalls auch so, dass der normale Wanderweg und die Autostraße zweierlei verschiedene Routen sind. Aber es wurde ja nicht verraten, welche die Hunde zum IK folgten, Wanderweg oder Autostraße . Wenn sie die Fährte auf der Autostraße nach St. Blasien aufgenommen hätten, wäre es allerdings einigermaßen erwähnenswert gewesen.
Insgesamt haben es diese IK-Fährten ja nicht in die offizielle Sichtweise des Falls gemacht. Scheinbar gibt es Zweifel an der Zuverlässigkeit auch dieser noch recht frühen Spuren. Waren das eig Polizei-Suchen? Oder privat?
Konkret gesprochen wäre es echt "weird", wenn sie nochmal zum IK marschiert wäre, nach dem Edeka. Auto schon eher, aber dann müsste man halt wissen, ob die Hunde der Straße oder dem Wanderpfad folgten.
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Gast
Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
Großes Thema war im vergangenen Monat in den USA die Entführung von Nancy Guthrie. Da wurde ein K9 Mantrailer befragt, der seit Jahrzehnten für FBI und Polizei arbeitet. Der sagte, dass die längste ihm bekannte Entfernung, über die eine Spur verfolgt werden konnte, beinahe eine dreiviertel Meile betrug, was in etwa 1 Kilometer entspricht. Er sagte außerdem dass ein feuchter Boden optimale Bedingung besitzt und auch ein ganz leichter Regen die Geruchsspur verstärken kann. Ein richtiger Regen würde jedoch die Spuren wegwaschen.
Zusammengefasst:
-ca. 1km maximale Distanz
-ein ordentlicher Regen spült die Spuren weg
Wie wahrscheinlich erscheint da eine Verfolgung der Spur bis zum Wanderparkplatz?
Zusammengefasst:
-ca. 1km maximale Distanz
-ein ordentlicher Regen spült die Spuren weg
Wie wahrscheinlich erscheint da eine Verfolgung der Spur bis zum Wanderparkplatz?
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Arcangel
Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
@Gast
In Scarletts Fall hatte man eben nur die Vermutung, sie sei von Todtmoos Richtung Wehr losgewandert, und ja es sieht auch so aus als wäre es so gewesen (Schmitzmarkt Kamera-Überwachung).
Da die erste Flächensuche aber nichts ergab, ist es schwierig von einer Spur zu sprechen, die man dann eben mit Mantrailern verfolgen kann.
Aber egal ob Vermutung oder "Anfangsspur" Man muss es eben versuchen, und so war es dann ja auch.
Die Angehörigen greifen jeden Strohhalm, da kann man der Familie / dem Vater keine Vorwürfe machen.
Trozdem ist es erstaunlich das man ein Jahr später auf dem Parkplatz eine Spur gefunden haben will.
Der Vater sagte ja immer wieder, die Polizei hatte die Zeugensichtung auf dem Parkplatz sehr ernst genommen,
wenn das tatsächlich so war, dann hätte die Pol mit Mantrailern zum damaligen Zeitpunkt, zeitnahe auf dem Parkplatz aufschlagen müssen um die Zeugensichtung zu festigen,
nur, ist es denn auch so gewesen?
Grundsätzlich kann man nur eine Spur verfolgen wenn man eine Anfangsspur /Anfangspunkt vorliegen hat, die man dann eben weiter verfolgt bis diese dann wo auch immer endet.Gast hat geschrieben: ↑Samstag, 14. März 2026, 09:16:24Wie wahrscheinlich erscheint da eine Verfolgung der Spur bis zum Wanderparkplatz?
In Scarletts Fall hatte man eben nur die Vermutung, sie sei von Todtmoos Richtung Wehr losgewandert, und ja es sieht auch so aus als wäre es so gewesen (Schmitzmarkt Kamera-Überwachung).
Da die erste Flächensuche aber nichts ergab, ist es schwierig von einer Spur zu sprechen, die man dann eben mit Mantrailern verfolgen kann.
Aber egal ob Vermutung oder "Anfangsspur" Man muss es eben versuchen, und so war es dann ja auch.
Die Angehörigen greifen jeden Strohhalm, da kann man der Familie / dem Vater keine Vorwürfe machen.
Trozdem ist es erstaunlich das man ein Jahr später auf dem Parkplatz eine Spur gefunden haben will.
Der Vater sagte ja immer wieder, die Polizei hatte die Zeugensichtung auf dem Parkplatz sehr ernst genommen,
wenn das tatsächlich so war, dann hätte die Pol mit Mantrailern zum damaligen Zeitpunkt, zeitnahe auf dem Parkplatz aufschlagen müssen um die Zeugensichtung zu festigen,
nur, ist es denn auch so gewesen?
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Jolu65
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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
Hunde hin oder her. Es gibt auch so etwas wie eine Self-fulling-prophecy- Hunde haben ein feines Gespür und Hunde wollen die Belohnung.....
Es ist ja klar, dass SS an dem Parkplatz vorbeikam und somit ist deren Sichtung dort nichts Sensationelles.
Die Frage wäre dann, wie ging es von dort aus weiter.
Nun wissen wir alle SS war kontaktfreudig, zumindest im engeren Wortsinne, ob auch im weiteren Sinne ist nicht klar, spielt jedoch keine Rolle. Ob es bei ihr Naivität war oder eine spezielle Form von weiblicher Grausamkeit Männern den Kopf zu verdrehen, weiß ich nicht. Ich habe in meinem langen Leben beides erlebt.
Auf den Fall bezogen steht eindeutig fest, dass einige Männer genau wussten zu welchem Zeitpunkt SS am Parkplatz eintreffen würde, wenn sie vormittags in Todtmoos losläuft, um am frühen Abend in Wehr zu sein.
Für mich ist vorstellbar, dass sich ein Mann, der SS kennengelernt hat, sich zu dem Zeitpunkt am Parkplatz aufhielt, um SS abzupassen- und das nicht mit einer erkennbar bösen Absicht. Eher so
SS: Ach hallo, was machst Du denn hier ?
Mann: Ich wollte Dich unbedingt noch einmal sehen und mich verabschieden. Eigentlich würde ich gerne noch mit Dir einen Kaffee trinken.
SS: Ich bin doch hier zum Wandern
Mann: Ja schon, aber das letzte Stück kannst Du Dir auch schenken. Du musst doch auch noch nach Stühlingen. Ich kann Dich fahren.....
SS: Ich weiß nicht...
usw. in der Art.
Ich glaube SS hat nachdem sie in das Auto eingestiegen die Situation nicht richtig eingeschätzt- sie dachte es wäre ein netter Kerl, so wie es in 99,99% immer abläuft. Entweder es kommt zum Sex oder zum Korb. in diesen 99,99% passiert nicht viel bei einer Zurückweisung. Aber manchmal brennen auch die Sicherung durch.....
Es ist ja klar, dass SS an dem Parkplatz vorbeikam und somit ist deren Sichtung dort nichts Sensationelles.
Die Frage wäre dann, wie ging es von dort aus weiter.
Nun wissen wir alle SS war kontaktfreudig, zumindest im engeren Wortsinne, ob auch im weiteren Sinne ist nicht klar, spielt jedoch keine Rolle. Ob es bei ihr Naivität war oder eine spezielle Form von weiblicher Grausamkeit Männern den Kopf zu verdrehen, weiß ich nicht. Ich habe in meinem langen Leben beides erlebt.
Auf den Fall bezogen steht eindeutig fest, dass einige Männer genau wussten zu welchem Zeitpunkt SS am Parkplatz eintreffen würde, wenn sie vormittags in Todtmoos losläuft, um am frühen Abend in Wehr zu sein.
Für mich ist vorstellbar, dass sich ein Mann, der SS kennengelernt hat, sich zu dem Zeitpunkt am Parkplatz aufhielt, um SS abzupassen- und das nicht mit einer erkennbar bösen Absicht. Eher so
SS: Ach hallo, was machst Du denn hier ?
Mann: Ich wollte Dich unbedingt noch einmal sehen und mich verabschieden. Eigentlich würde ich gerne noch mit Dir einen Kaffee trinken.
SS: Ich bin doch hier zum Wandern
Mann: Ja schon, aber das letzte Stück kannst Du Dir auch schenken. Du musst doch auch noch nach Stühlingen. Ich kann Dich fahren.....
SS: Ich weiß nicht...
usw. in der Art.
Ich glaube SS hat nachdem sie in das Auto eingestiegen die Situation nicht richtig eingeschätzt- sie dachte es wäre ein netter Kerl, so wie es in 99,99% immer abläuft. Entweder es kommt zum Sex oder zum Korb. in diesen 99,99% passiert nicht viel bei einer Zurückweisung. Aber manchmal brennen auch die Sicherung durch.....
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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
@Jolu Das Szenario, dass sie einer noch einmal sehen wollte, um sich vordergründig von ihr zu "verabschieden", aber als echter Grund sich beim Verabschieden an sie ranmachen wollte, ist ja schon rein aus Alltagsanschauung plausibel im Sinn von vorstellbar, möglich. Der Ort dafür müsste aber nicht unbedingt dieser Parkplatz in der Mitte von Nirgendwo gewesen sein. Für mich könnte sich das auch schon direkt am Kurpark, vor oder beim Aufbrechen in Todtmoos so wie du es skizzierst oder ähnlich abgespielt haben. Wäre jedenfalls "logistisch" viel simpler und mMn auch naheliegender, wenn derjenige sich selbst auch in Todtmoos aufgehalten haben würde. Warum soll der dann noch einmal 4 bis 5 Stunden warten? Für das Abpassen am Parkplatz müsste er ja auch einen zeitl. "Sicherheitszeitpuffer" von mindestens sagen wir 1 Stunde einbauen, weil er ja nicht exakt weiß, zu welchem Zeitpunkt sie da vorbeikommt, v.a. weil er nicht weiß, wo und wie sie vorher lange Pausen macht. Und auch ihr Tempo kann er nicht 100 % kennen.
Also ziemlich aufwendig sie da abzupassen. Erst einmal 1-2 Stunden warten.
In meiner "inneren Sicht" auf den Fall hab ich diese vermeintliche Parkplatz-Sichtung und auch die Mantrailer-Spuren dahin als irrelevant abgehakt. Die Mantrailer kamen außerhalb aller seriösen Bedingung zum Einsatz. Die Zeugensichtung hat das Manko aller Zeugensichtungen. Die sind oft in jedem beliebigen Detail (Uhrzeit, Ort, Details) des Gesehenen unrichtig. Speziell, wenn der Zeuge die beobachtete Person nicht kennt und sie dementsprechend gar nicht wiedererkennen kann, sondern die Zuordnung/"Identifizierung" erst im Nachhinein erfolgt. Richtig gute Zeugen sind ausgesprochen rar ("Super Recognizer" zum Googeln).
Das Problem ist, dass es ansonsten eben gar keine Zeugen gibt, die Scarlett sahen, auf dem ganzen Weg. Und das ist schon entgegen der Erwartung. Eigentlich hätte sie jemand sehen müssen, wäre sie da gelaufen. Wenn sie weitermarschiert wäre, nach dem Parkplatz, wäre ihr Handy zudem alsbald in Wehr eingebucht gewesen. Auch Kameras, die es angeblich laut Vater auf dem Weg gibt, nahmen keine Scarlett auf. Da allso alles fehlt, was zumindest in Teilen vorliegen müsste, wäre sie die E#6 ein signifikantes Stück weit gewandert, würde ich vermuten, dass was auch immer passiert ist, sich zeitlich und örtlich nahe zu Todtmoos zugetragen hat. Evtl. auch schon in Todtmoos im Gemeindebereich. Der Täter (schätzungsweise gibt es ja einen, auch wenn andere Erklärungen nicht 100 % ausgeschlossen sind) kann in der Tat ein (flüchtiger Reise-) Bekannter gewesen sein. Ein Muss ist das aber auch nicht. Es kann kommt auch ein Fremder infrage.
Also ziemlich aufwendig sie da abzupassen. Erst einmal 1-2 Stunden warten.
In meiner "inneren Sicht" auf den Fall hab ich diese vermeintliche Parkplatz-Sichtung und auch die Mantrailer-Spuren dahin als irrelevant abgehakt. Die Mantrailer kamen außerhalb aller seriösen Bedingung zum Einsatz. Die Zeugensichtung hat das Manko aller Zeugensichtungen. Die sind oft in jedem beliebigen Detail (Uhrzeit, Ort, Details) des Gesehenen unrichtig. Speziell, wenn der Zeuge die beobachtete Person nicht kennt und sie dementsprechend gar nicht wiedererkennen kann, sondern die Zuordnung/"Identifizierung" erst im Nachhinein erfolgt. Richtig gute Zeugen sind ausgesprochen rar ("Super Recognizer" zum Googeln).
Das Problem ist, dass es ansonsten eben gar keine Zeugen gibt, die Scarlett sahen, auf dem ganzen Weg. Und das ist schon entgegen der Erwartung. Eigentlich hätte sie jemand sehen müssen, wäre sie da gelaufen. Wenn sie weitermarschiert wäre, nach dem Parkplatz, wäre ihr Handy zudem alsbald in Wehr eingebucht gewesen. Auch Kameras, die es angeblich laut Vater auf dem Weg gibt, nahmen keine Scarlett auf. Da allso alles fehlt, was zumindest in Teilen vorliegen müsste, wäre sie die E#6 ein signifikantes Stück weit gewandert, würde ich vermuten, dass was auch immer passiert ist, sich zeitlich und örtlich nahe zu Todtmoos zugetragen hat. Evtl. auch schon in Todtmoos im Gemeindebereich. Der Täter (schätzungsweise gibt es ja einen, auch wenn andere Erklärungen nicht 100 % ausgeschlossen sind) kann in der Tat ein (flüchtiger Reise-) Bekannter gewesen sein. Ein Muss ist das aber auch nicht. Es kann kommt auch ein Fremder infrage.
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gastmann
Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
Hallo,
der Wochentag ihres Verschwindens war ein Samstag.
Wir haben vor wenigen Tagen im Schwarzwald an einem Samstag eine interessante Beobachtung gemach. Die Örtlichkeit war ein an einer Wanderroute liegender Rastplatz mitten im Wald. Parallel zur Wanderroute, die durch eine Schlucht mit Bachlauf führte, verlief in ca. 100 m Abstand eine Ortsverbindungsstrasse.
In Sichtweite des Rastplatz an einer Wegekreuzung hatte wir unsere "Stellung" bezogen, mit Wanderrucksack und Stöcken versteht sich.
Nur kurze Zeit später beobachteten wir, wie einen dunkler Kombi mit verdunkelten Scheiben, der wohl etwas überrascht durch unsere Anwesenheit seinen Parkplatz in einem Seitenweg verlieẞ.
Der konnte entweder an uns vorbeifahren um wieder auf die Strasse zu kommwn , oder in einen Weg abbiegen der nach wenigen hunder Metern durch einen kürzlich umgefallenen Baum für Fahrzeuge dieser Art nicht passierbar war.
Die Fahrerin konnte sich nicht so recht entscheiden, also ging ich zum Fahrzeug. Die Dame war nicht alleine im Fahrzeug, auf der Rückbank saßen noch ein paar Herren mit schwarzen Haaren und die im Millieu typischen schwarzen Bomberjacken.
Auf meine Frage, ob sie die Revierjägerin sei mit der wir uns zu diesem Zeitpunkt verabredet hatten, verneinte sie, sie sei auf dem Weg zum "Grillplatz". Nun, einen Grillplatz gib es in dieser Ecke keinen. Sie fuhr dann weiter und entschied sich für den Baumstammweg.
Ich nahm auf einer Bank platz, direkt auf dem Rastplatz wenige Minuten später kam ein junger Herr mit kleinem Rucksack vorbei, der wusste nicht so recht was er machen sollte. Der war ziemlich verwirrt, stotterte etwas daher, er wolle hier nur sein Bier trinken, ging dann aber auch gleich den Weg wieder zurrück wo er herkam. Platz zum Hinsetzen gab es genug, der wollte aber lieber gleich weiter.
Mein Bauchgefühl sagte mir, dass hier wohl niemand anderes erwartet wurde.
Am Folgetag habe ich mir die Umgebung dann etwas genauer unter die Lupe genommen. Mein Interesse galt felsigen Hängen mit Spalten, kleinen Hohlräumen die sich ergeben, wenn Felsbrocken verschränkt übereinanderlagern.
In einem Hohlraum fand ich einen wasserdichten Behälter, den man nur mit einem langen Stock hervorziehen konnte.
Der Behälter war leer und machte den Eindruck, dass er hier schon länger unbewegt lag. Welche Funktion er einmal hatte konnte ich leider nicht klären.
Am Wochenende arbeiten hier keine Waldarbeiter. Der Rastplatz ist von der Strasse nur ca. 100m entfehrnt. Für einen Treffpunkt für illegale Geschäfte kein ungeeigneter Ort.
der Wochentag ihres Verschwindens war ein Samstag.
Wir haben vor wenigen Tagen im Schwarzwald an einem Samstag eine interessante Beobachtung gemach. Die Örtlichkeit war ein an einer Wanderroute liegender Rastplatz mitten im Wald. Parallel zur Wanderroute, die durch eine Schlucht mit Bachlauf führte, verlief in ca. 100 m Abstand eine Ortsverbindungsstrasse.
In Sichtweite des Rastplatz an einer Wegekreuzung hatte wir unsere "Stellung" bezogen, mit Wanderrucksack und Stöcken versteht sich.
Nur kurze Zeit später beobachteten wir, wie einen dunkler Kombi mit verdunkelten Scheiben, der wohl etwas überrascht durch unsere Anwesenheit seinen Parkplatz in einem Seitenweg verlieẞ.
Der konnte entweder an uns vorbeifahren um wieder auf die Strasse zu kommwn , oder in einen Weg abbiegen der nach wenigen hunder Metern durch einen kürzlich umgefallenen Baum für Fahrzeuge dieser Art nicht passierbar war.
Die Fahrerin konnte sich nicht so recht entscheiden, also ging ich zum Fahrzeug. Die Dame war nicht alleine im Fahrzeug, auf der Rückbank saßen noch ein paar Herren mit schwarzen Haaren und die im Millieu typischen schwarzen Bomberjacken.
Auf meine Frage, ob sie die Revierjägerin sei mit der wir uns zu diesem Zeitpunkt verabredet hatten, verneinte sie, sie sei auf dem Weg zum "Grillplatz". Nun, einen Grillplatz gib es in dieser Ecke keinen. Sie fuhr dann weiter und entschied sich für den Baumstammweg.
Ich nahm auf einer Bank platz, direkt auf dem Rastplatz wenige Minuten später kam ein junger Herr mit kleinem Rucksack vorbei, der wusste nicht so recht was er machen sollte. Der war ziemlich verwirrt, stotterte etwas daher, er wolle hier nur sein Bier trinken, ging dann aber auch gleich den Weg wieder zurrück wo er herkam. Platz zum Hinsetzen gab es genug, der wollte aber lieber gleich weiter.
Mein Bauchgefühl sagte mir, dass hier wohl niemand anderes erwartet wurde.
Am Folgetag habe ich mir die Umgebung dann etwas genauer unter die Lupe genommen. Mein Interesse galt felsigen Hängen mit Spalten, kleinen Hohlräumen die sich ergeben, wenn Felsbrocken verschränkt übereinanderlagern.
In einem Hohlraum fand ich einen wasserdichten Behälter, den man nur mit einem langen Stock hervorziehen konnte.
Der Behälter war leer und machte den Eindruck, dass er hier schon länger unbewegt lag. Welche Funktion er einmal hatte konnte ich leider nicht klären.
Am Wochenende arbeiten hier keine Waldarbeiter. Der Rastplatz ist von der Strasse nur ca. 100m entfehrnt. Für einen Treffpunkt für illegale Geschäfte kein ungeeigneter Ort.
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Sindlovic
Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
Was mir noch eingefallen ist.. Vllt. war das Handy ausgeschaltet aber ein Wecker für 17:00 Uhr gestellt (vllt. "in 30 min. Freund anrufen") daraufhin hat sich wegen des Weckers das Handy eingeschaltet, die Nachricht empfangen und wegen leerem Akku wieder ausgeschaltet
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Gast_VZ
Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
Der Tag ihres Verschwindens war ein Donnerstag!gastmann hat geschrieben: ↑Dienstag, 17. März 2026, 23:12:49 Hallo,
der Wochentag ihres Verschwindens war ein Samstag.
Wir haben vor wenigen Tagen im Schwarzwald an einem Samstag eine interessante Beobachtung gemach. Die Örtlichkeit war ein an einer Wanderroute liegender Rastplatz mitten im Wald. Parallel zur Wanderroute, die durch eine Schlucht mit Bachlauf führte, verlief in ca. 100 m Abstand eine Ortsverbindungsstrasse.
In Sichtweite des Rastplatz an einer Wegekreuzung hatte wir unsere "Stellung" bezogen, mit Wanderrucksack und Stöcken versteht sich.
Nur kurze Zeit später beobachteten wir, wie einen dunkler Kombi mit verdunkelten Scheiben, der wohl etwas überrascht durch unsere Anwesenheit seinen Parkplatz in einem Seitenweg verlieẞ.
Der konnte entweder an uns vorbeifahren um wieder auf die Strasse zu kommwn , oder in einen Weg abbiegen der nach wenigen hunder Metern durch einen kürzlich umgefallenen Baum für Fahrzeuge dieser Art nicht passierbar war.
Die Fahrerin konnte sich nicht so recht entscheiden, also ging ich zum Fahrzeug. Die Dame war nicht alleine im Fahrzeug, auf der Rückbank saßen noch ein paar Herren mit schwarzen Haaren und die im Millieu typischen schwarzen Bomberjacken.
Auf meine Frage, ob sie die Revierjägerin sei mit der wir uns zu diesem Zeitpunkt verabredet hatten, verneinte sie, sie sei auf dem Weg zum "Grillplatz". Nun, einen Grillplatz gib es in dieser Ecke keinen. Sie fuhr dann weiter und entschied sich für den Baumstammweg.
Ich nahm auf einer Bank platz, direkt auf dem Rastplatz wenige Minuten später kam ein junger Herr mit kleinem Rucksack vorbei, der wusste nicht so recht was er machen sollte. Der war ziemlich verwirrt, stotterte etwas daher, er wolle hier nur sein Bier trinken, ging dann aber auch gleich den Weg wieder zurrück wo er herkam. Platz zum Hinsetzen gab es genug, der wollte aber lieber gleich weiter.
Mein Bauchgefühl sagte mir, dass hier wohl niemand anderes erwartet wurde.
Am Folgetag habe ich mir die Umgebung dann etwas genauer unter die Lupe genommen. Mein Interesse galt felsigen Hängen mit Spalten, kleinen Hohlräumen die sich ergeben, wenn Felsbrocken verschränkt übereinanderlagern.
In einem Hohlraum fand ich einen wasserdichten Behälter, den man nur mit einem langen Stock hervorziehen konnte.
Der Behälter war leer und machte den Eindruck, dass er hier schon länger unbewegt lag. Welche Funktion er einmal hatte konnte ich leider nicht klären.
Am Wochenende arbeiten hier keine Waldarbeiter. Der Rastplatz ist von der Strasse nur ca. 100m entfehrnt. Für einen Treffpunkt für illegale Geschäfte kein ungeeigneter Ort.
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Jolu65
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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020
@z300x
Ich glaube eher an den Parkplatz. Ein Täter, der sie absolut nicht verpassen wollte, konnte mit sehr viel größerer Sicherheit wissen, dass sie hier vorbeikommen MUSS. Ein solcher Täter oder Verliebter wartet dann auch wie ein Jäger am Ansitz auf das Opfer oder die begehrte Frau. Ein weiterer Aspekt kommt dazu: Sie will ja wandern. Eine Begegnung in Todtmoss selbst hätte die Wanderstrecke sehr stark verkürzt und wenn man einen Lift nach Stühlingen angeboten hätte, wäre es da viel zu früh gewesen. Am Parkplatz ist die Situation ein bisschen anders.....
Wenn ich mich unter diesen Aspekt in den Täter - der vielleicht noch gar keine Tat vorhatte- hineinversetze, würde ich an diesem Parkplatz warten. Und wenn ich stark verliebt gewesen wäre, hätte ich auch länger gewaertet....
Ich glaube eher an den Parkplatz. Ein Täter, der sie absolut nicht verpassen wollte, konnte mit sehr viel größerer Sicherheit wissen, dass sie hier vorbeikommen MUSS. Ein solcher Täter oder Verliebter wartet dann auch wie ein Jäger am Ansitz auf das Opfer oder die begehrte Frau. Ein weiterer Aspekt kommt dazu: Sie will ja wandern. Eine Begegnung in Todtmoss selbst hätte die Wanderstrecke sehr stark verkürzt und wenn man einen Lift nach Stühlingen angeboten hätte, wäre es da viel zu früh gewesen. Am Parkplatz ist die Situation ein bisschen anders.....
Wenn ich mich unter diesen Aspekt in den Täter - der vielleicht noch gar keine Tat vorhatte- hineinversetze, würde ich an diesem Parkplatz warten. Und wenn ich stark verliebt gewesen wäre, hätte ich auch länger gewaertet....
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