MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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weaselW
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von weaselW »

Fragjanur hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 13:39:19 Ich betrachte das hier besprochene Video übrigens anders.

Ich sehe es nicht negativ konnotiert. Es zeigt den Verlust des geliebten Tieres und die Trauer der Tiere auf dem Hof. Tierische Trauer. So sehr ich ihr auch sonst nichts abgewinnen kann, kann ich ihr das hier nicht unterstellen, was einige von euch da reininterpretieren.
Das überrascht mich selbst am meisten.

Es fängt die Situtation ganz gut auf und blutrünstig finde ich es auch nicht. Nicht zu vergessen, ein anderer hat es gefilmt. Für mich zeigt es das o.g. sehr gut und mehr kann ich da auch nicht reindeuten.


Ich spreche ihr die Trauer um ihr geliebtes Tier keineswegs ab, die war sicher echt.
Mir ging‘s in erster Linie dabei um die Veröffentlichung mehrerer expliziter Fotos und Szenen des ihr geliebten dort tot liegenden Tieres und dass man dies anderen zur Schau stellt.
Schön ist es jedenfalls nicht, ein Foto des gerade erst zusammengebrochenen Pferdes, noch mit Kutschgeschirr, zu veröffentlichen.
Das Bild zum Ende hin - halbgeöffnete Augen, Blut läuft aus dem Pferdemaul - ebenso wenig.
Ein würdevolles Abschiedsvideo hätte durch Bilder aus glücklichen gemeinsamen Zeiten gestaltet werden können.
Dass sie sich beim Trauern und Weinen filmen ließ, okay - möchte man bestimmt für sich als private Erinnerung des Abschieds haben. Solch persönliche Momente zu veröffentlichen, nimmt jedoch jede Natürlichkeit und rückt nicht das Tier, sondern die eigene Selbstdarstellung ins Zentrum.
Man erkennt nicht, ob sie alles filmen lassen hat oder sie selbst teilweise hinter der Kamera stand.

Also wie gesagt, ihre Trauer kaufe ich ihr ab. Die Bilder empfinde ich persönlich nach wie vor als verstörend für eine Veröffentlichung auf Social Media-Plattformen. Dabei spielte Rücksicht auf andere offenbar auch keine Rolle. Genauso war es ja später auch der Fall bei ihrem verletzten Unterarm.

Also zusammenfassend ging es hauptsächlich um ihr Verhalten…Geltungsbedürfnis, die Grenze des Schamgefühls und Respekt des toten Pferdes gegenüber.
Fragjanur
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Fragjanur »

Jane.Doe hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 15:10:29 Ein anderer hats gefilmt? Sorry. Aber was'n das für Argument? Sie hats veröffentlicht. Sie posiert. Sie hat die Anweisung gegeben.
Das steht dort nicht so. Ich weise lediglich darauf hin, dass nicht sie durch die Kamera guckt und diese Bilder einfängt.
Ihr interpretiert hier, dass es genau jene Kutschfahrt war. Ich sehe einen schönen Feldweg, der endlos scheint und sie das nur als Intro nutzt in Erinnerung an ihr Pferd und die Ausfahrten. Mehr kann ich von hier aus einfach nicht da reindeuten und das solltest du mir auch zugestehen.
weaselW hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 15:25:27

Mir ging‘s in erster Linie dabei um die Veröffentlichung mehrerer expliziter Fotos und Szenen des ihr geliebten dort tot liegenden Tieres und dass man dies anderen zur Schau stellt.

Die Bilder empfinde ich persönlich nach wie vor als verstörend für eine Veröffentlichung auf Social Media-Plattformen. Dabei spielte Rücksicht auf andere offenbar auch keine Rolle. Genauso war es ja später auch der Fall bei ihrem verletzten Unterarm.

Also zusammenfassend ging es hauptsächlich um ihr Verhalten…Geltungsbedürfnis, die Grenze des Schamgefühls und Respekt des toten Pferdes gegenüber.
Das mag alles sein, da will ich nicht widersprechen. Ganz unabhängig davon, waren das meine Gedanken beim erstmaligen Anschauen und auch den weiteren Malen. Ohne diese Verbindung zum Fall Fabian, hätte man nicht so geschlussfolgert. Das ist, worauf ich hinaus wollte.

Möglicherweise sagt das was über sie als Person aus, über ihren Charakter. Da warte ich aber erstmal weiter ab. Das, was sich hier im Fall bezüglich Fabian bei ihr auftut, sind für mich wahre Abgründe.
Jane.Doe
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jane.Doe »

Fragjanur hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 16:35:23 Das steht dort nicht so. Ich weise lediglich darauf hin, dass nicht sie durch die Kamera guckt und diese Bilder einfängt.
Ihr interpretiert hier, dass es genau jene Kutschfahrt war. Ich sehe einen schönen Feldweg, der endlos scheint und sie das nur als Intro nutzt in Erinnerung an ihr Pferd und die Ausfahrten. Mehr kann ich von hier aus einfach nicht da reindeuten und das solltest du mir auch zugestehen.
Sei Dir absolut zugestanden, wenn es Dir hilft. Für mich persönlich ist es in der Gesamtsituation absolut krankhaft (unabhängig vom Fall) und ergibt ein Muster (in Abhängigkeit zum Fall).
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Apropos
Jane.Doe hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 16:47:13 […..] in der Gesamtsituation absolut krankhaft (unabhängig vom Fall) […..]
ist die Borderline-Annahme aufgrund des durch Hubschrauberflug wohl authentischen Handgelenkfotos und @MeTa Darstellung
MeTa hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 13:53:57[…..]
Ihre Borderline-Störung verstärkt vermutlich den Drang, durch extrem dramatische und makabre Situationen eine Art von innerer Leere zu kompensieren und durch die Schockreaktionen anderer die eigene Existenz zu spüren.
als wahrscheinlicher anzunehmen, oder ist das nur eine Begrifflichkeit für dieses breite Störungs-Spektrum?
Jane.Doe
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jane.Doe »

Gastleser hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 17:10:04 Apropos

ist die Borderline-Annahme aufgrund des durch Hubschrauberflug wohl authentischen Handgelenkfotos und @MeTa Darstellung

als wahrscheinlicher anzunehmen, oder ist das nur eine Begrifflichkeit für dieses breite Störungs-Spektrum?

Also Borderline seh da weniger. Eher narzisstisches Spektrum mit ausgeprägten antisozialen Komponenten.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Jane.Doe hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 17:56:11 Also Borderline seh da weniger. Eher narzisstisches Spektrum mit ausgeprägten antisozialen Komponenten.
Damit bin ich d'ac­cord, bezüglich deiner und @Caris Meinung, aber die Fibrin-Faktor XIII-Spuren wären dann Zufall oder allgemein präsuizidales Handwerk, und wären keine „Borderline spezifische Ritz-Symptomatik“?
Kobra6
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gastleser hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 18:13:02 Damit bin ich d'ac­cord, bezüglich deiner und @Caris Meinung, aber die Fibrin-Faktor XIII-Spuren wären dann Zufall oder allgemein präsuizidales Handwerk, und wären keine „Borderline spezifische Ritz-Symptomatik“?
Es ist absolut möglich, dass narzisstische (NPS), Antisoziale (APS) und Borderline-Störungen (BPS) (oderz. B. NPS und BPS) zusammen in einer Person auftreten, denn sie gehören alle zum sogenannten „Cluster B“ der Persönlichkeitsstörungen. Da sie denselben Ursprung haben (oft frühe Traumata oder genetische Faktoren), überschneiden sie sich häufig.

Man spricht dann von einer Komorbidität oder einer kombinierten Persönlichkeitsstörung.

Wenn z. B. diese drei Diagnosen aufeinandertreffen, entsteht ein sehr instabiles und oft gefährliches Verhaltensmuster:
  • Vom Narzissmus: Der Drang nach Bewunderung, das Gefühl der Überlegenheit und die Unfähigkeit, Kritik zu ertragen.
  • Vom Antisozialen: Die Missachtung von Regeln und Gesetzen, Skrupellosigkeit, fehlendes Reuegefühl und die Tendenz zur Manipulation oder Gewalt.
  • Vom Borderline: Die massive Angst vor dem Verlassenwerden, die chronische innere Leere und die extremen Stimmungsschwankungen (von Idealisierung zu tiefer Abwertung).
Es ist sogar recht häufig, dass Menschen mit einer antisozialen Störung auch narzisstische Züge haben oder dass Borderline-Patienten antisoziale Verhaltensweisen entwickeln, um ihren inneren Schmerz zu betäuben. Wenn alle drei vorliegen, spricht man oft von einer hochgradig dysfunktionalen Persönlichkeitsstruktur, die therapeutisch nur sehr schwer zu erreichen ist, da die Empathielosigkeit (NPS/APS) die Beziehungsarbeit (BPS) massiv blockiert.

Ich empfehle hier Otto F. Kernberg, der ein Buch dazu schrieb.
Aber warten wir den Prozess ab und was die Fachleute sagen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Turmfalke23 hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 12:30:03 Tatverdacht ist in Deutschland ein juristischer Fachausdruck aus dem Bereich des Strafverfahrensrechtes sowie der Behörden  mit unterschiedlicher Ausprägung /Annahmen und deren Schlussfolgerungen daraus.

Hier nachfolgend einfach und schön beschrieben: …
Vielen Dank für deine Ausführungen zum Thema Tatverdacht.

Wie verhält es sich, wenn sich während einer Zeugenvernehmung ein Anfangsverdacht gegen den Zeugen entwickelt?
Gastleser hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 17:10:04 Apropos

ist die Borderline-Annahme aufgrund des durch Hubschrauberflug wohl authentischen Handgelenkfotos und @MeTa Darstellung

als wahrscheinlicher anzunehmen, oder ist das nur eine Begrifflichkeit für dieses breite Störungs-Spektrum?
Gina H. soll an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung leiden. Für eine verbindliche Auskunft müssen wir die Hauptverhandlung abwarten.

[Hat sich mit dem Beitrag von @Kobra6 überschnitten.]

*********************

@Fragjanur
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Cocodiealte hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 21:12:49(............: ..................)
Gab es eine Traueranzeige der Eltern/sonst. Familie von Fabian? Geboren am – gewaltsam aus den Leben gerissen am …. ?? Im Netz findet man dazu nichts.Ist der Geburtstag ein Geheimnis? Wurde ebenfalls von dieser Person (mMn durchschaubar manipulativ) bei dem Spendenaufruf ein Kleinkinder-Bild von Fabian ausgewählt? Es gab doch aktuellere Fotos.
(................., ................)
.
Spoiler
bk1.JPG
bk1.JPG (32.2 KiB) 3154 mal betrachtet
.
Ich weiss nicht wie glaubwürdig das ist, denn der BK hat einen bösen Ruf und gehört zu jenen Schundblättern, die es mit der Wahrheit nicht genau nehmen. Die Blumendiebin wäre leicht zu ermitteln, wenn sie nicht gefangen im Turm mit Eisenkugel am Bein sässe, auf faulem Stroh mit hartem Brot und schalem Wasser. So kann man leichthin Andersgläubige verdächtigen, die natürlichen Feinde der christlichen Kirchenkasper.
Denn es hat noch niemals eine Muslima oder ein Muslim in 1400 Jahren Mitgefühl gezeigt. Das gibt es im Islam nicht.
Jane.Doe hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 17:56:11 Also Borderline seh da weniger. Eher narzisstisches Spektrum mit ausgeprägten antisozialen Komponenten.
Toxic auf Neudeutsch geschwurbelt
Eine toxische Beziehung ist eine ›schädliche Beziehung‹, die durch die Art, wie sie durch die Beziehungspartner geführt wird, einem oder beiden Beteiligten Schaden zufügt, ihnen Kraft und Energie, das Gefühl von Liebe und Geborgenheit raubt; kurz: eine toxische Beziehung macht unglücklich.

Denkt man diese Reihe weiter, so kann letztlich alles, was einem nicht guttut, was einem schadet, als toxisch bezeichnet werden: toxische Personen, eine toxische Familie, toxische Freundschaften, ein toxischer Lebensstil …
https://gfds.de/toxisch/

Die Nachbarn wurden in der Presse erwähnt, warum lässt sich der das gefallen, ständige Zänkereien und Beschimpfungen von dieser "bodabeisa Schendmärra" (Schwäbisch, ungefähr zu übersetzen mit: ein überaus bösartiges, streitsüchtiges, keifendes Weib), der ackert doch wie ein Tier um ihr Ställe für ihre x Pferde zu bauen, wo auch dann eine alte Mähre ihr Gnadenbrot einnehmen kann und sie dann ihre 4 Hotties am Wohnplatz hat und mit den Schlappen im Morgenrock raus kann; ihr dazu noch eine Geschäftsgrundlage nebenbei geschaffen hat, mit der sie wirtschaften kann, Pferde kaufen und verkaufen, auch an den Schlachter: Sind Franzmänner in der Nähe, schnalzen diese mit den Zungen. Und bald springen eine Handvoll Fohlen und Füllen (Hoffentlich mindestens 1 Pinto dabei, die hübschesten Pferde überhaupt) mit lustigen Bocksprüngen umher und die Dorfjugend hat was zu glotzen und amüsieren - anstatt in ihre Händys starr zu stieren, rund um die Uhr.
Doch das alles ist bereits zu einer nie zu verwirklichenden Geschichte zerronnen.

Wenn sich die Gefängnispforte wieder für diese Frau öffnet und sie untergehakt mit Katy Karrenbauer herausströmt, sind Opa und Oma schon lange Schocktot früh verstorben, Haus und Hof für Schuldenzahlen versteigert, die Schwester Försterin unsichtbar und ihre Pferde, in alle Winde zerstreut, inzischen ebenso ganz tot.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von MeTa »

Kobra6 hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 19:01:30 Es ist absolut möglich, dass narzisstische (NPS), Antisoziale (APS) und Borderline-Störungen (BPS) (oderz. B. NPS und BPS) zusammen in einer Person auftreten, denn sie gehören alle zum sogenannten „Cluster B“ der Persönlichkeitsstörungen. Da sie denselben Ursprung haben (oft frühe Traumata oder genetische Faktoren), überschneiden sie sich häufig.

Man spricht dann von einer Komorbidität oder einer kombinierten Persönlichkeitsstörung.

Wenn z. B. diese drei Diagnosen aufeinandertreffen, entsteht ein sehr instabiles und oft gefährliches Verhaltensmuster:
  • Vom Narzissmus: Der Drang nach Bewunderung, das Gefühl der Überlegenheit und die Unfähigkeit, Kritik zu ertragen.
  • Vom Antisozialen: Die Missachtung von Regeln und Gesetzen, Skrupellosigkeit, fehlendes Reuegefühl und die Tendenz zur Manipulation oder Gewalt.
  • Vom Borderline: Die massive Angst vor dem Verlassenwerden, die chronische innere Leere und die extremen Stimmungsschwankungen (von Idealisierung zu tiefer Abwertung).
Es ist sogar recht häufig, dass Menschen mit einer antisozialen Störung auch narzisstische Züge haben oder dass Borderline-Patienten antisoziale Verhaltensweisen entwickeln, um ihren inneren Schmerz zu betäuben. Wenn alle drei vorliegen, spricht man oft von einer hochgradig dysfunktionalen Persönlichkeitsstruktur, die therapeutisch nur sehr schwer zu erreichen ist, da die Empathielosigkeit (NPS/APS) die Beziehungsarbeit (BPS) massiv blockiert.

Ich empfehle hier Otto F. Kernberg, der ein Buch dazu schrieb.
Aber warten wir den Prozess ab und was die Fachleute sagen.
Danke - du hast es im Gegensatz zu @Gastleser kapiert, ich schrieb ja auch von einer Verstärkung durch mögliche BPS. Die Kombi dieser Störungen – oft als multisymptomatische oder kombinierte Persönlichkeitsstörung bezeichnet – erzeugt in der Tat ein hochexplosives Gemisch. Besonders die Verbindung aus der emotionalen Instabilität von BPS und der kühlen Skrupellosigkeit der APS/NPS macht das Verhalten für das Umfeld oft unvorhersehbar und gefährlich.
Das ist nur meine persönliche Einschätzung. Irrtum ausdrücklich vorbehalten.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Caris »

MeTa hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 20:57:02 Danke - du hast es im Gegensatz zu @Gastleser kapiert, ich schrieb ja auch von einer Verstärkung durch mögliche BPS. Die Kombi dieser Störungen – oft als multisymptomatische oder kombinierte Persönlichkeitsstörung bezeichnet – erzeugt in der Tat ein hochexplosives Gemisch. Besonders die Verbindung aus der emotionalen Instabilität von BPS und der kühlen Skrupellosigkeit der APS/NPS macht das Verhalten für das Umfeld oft unvorhersehbar und gefährlich.

genau, man wird ihr wahrscheinlcih eine kombinierte Persönlichkeitsstörung diagnostizieren können. Die Borderlinemerkmale dominieren nicht bzw. haben auch einfach nicht die höchste Toxizität hier, sondern die im Rahmen von antisozial bzw. darüber hinausgehend die gravierenden emotionalen Defizite von Psychopathisch (ebenfalls nur als kombinierte PKS verschlüsselbar).
Was auch noch oft der Fall ist, ist, dass Frauen die eigtl. eher in Richtung narz. oder antisoziale PKS oder eben gar Psychopathie gehen, als Borderline diagnostiziert werden, weil es wohl politisch korrekter ist.
Im neuen ICD-11 kommt man um die Namen herum und kann einfach eine schwere PKS vergeben und dann optional die dazugehörigen Merkmale beschreiben. Da kann man sich dann individuell etwas Passendes zusammenbasteln.
Kalle
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

weaselW hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 01:35:30 Sronson war schneller beim Raussuchen —> Danke dir.
Dieses verstörende Video hatte sie öffentlich auf ihrem Instagramkanal gestellt. Es beinhaltete hauptsächlich Fotos und Videosequenzen des toten Tieres. Lediglich am Anfang ein Foto vom lebenden Pferd und ein Ausschnitt der Kutschfahrt. Danach folgten Bilder des toten Tieres liegend neben der Kutsche usw. Auch mehrere Ausschnitte wie sie trauernd und weinend bei „Tiffy“ ist. Dabei ließ sie sich offensichtlich filmen.
Ich bin grad lost in dieser Diskussion um den Pferdetod und ihren Umgang damit. Wenn ich es richtig verstehe kursiert hier ein Video ? Ist das öffentlich oder darf ich um eine PN diesbzgl fragen? Danke
SonntagsGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SonntagsGast »

Da muss dann wohl eine neue Ferndiagnose her, denn es liegt in der Natur der Antisozialen, keine Angst zu spüren. Der Sinn der Sache ist ja gerade wegen einer Eiseskälte überhaupt erst zu schwersten Straftaten imstande zu sein.
Glaubt man J. Schw., machte sich G.H. mehrmals ins Hemd. Angst vor Wildtierkameras oder vor der Sendung Aktenzeichen XY. Sie war weinerlich, als ihr der Haftbefehl verkündet wurde. Dann wären da ihre SM Beiträge, die sich sehr wehleidig angehört haben. Psychopathie lässt sich nicht ableiten; die müsste aber klar erkennbar sein und überwiegen bei dem Ausmaß an Gewalt und Heimtücke.
Caris
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Caris »

SonntagsGast hat geschrieben: Montag, 06. April 2026, 14:45:30 Da muss dann wohl eine neue Ferndiagnose her, denn es liegt in der Natur der Antisozialen, keine Angst zu spüren. Der Sinn der Sache ist ja gerade wegen einer Eiseskälte überhaupt erst zu schwersten Straftaten imstande zu sein.
Glaubt man J. Schw., machte sich G.H. mehrmals ins Hemd. Angst vor Wildtierkameras oder vor der Sendung Aktenzeichen XY. Sie war weinerlich, als ihr der Haftbefehl verkündet wurde. Dann wären da ihre SM Beiträge, die sich sehr wehleidig angehört haben. Psychopathie lässt sich nicht ableiten; die müsste aber klar erkennbar sein und überwiegen bei dem Ausmaß an Gewalt und Heimtücke.
Weinerlichkeit spricht nicht gegen Psychopathie. Sich als Opfer zu fühlen oder darzustellen ist in diesem Rahmen nicht unüblich. Angst vor Entdeckung spricht auch nicht dagegen. Diese Angst ist idR schon da.
SonntagsGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SonntagsGast »

Caris hat geschrieben: Montag, 06. April 2026, 18:29:21 Weinerlichkeit spricht nicht gegen Psychopathie. Sich als Opfer zu fühlen oder darzustellen ist in diesem Rahmen nicht unüblich. Angst vor Entdeckung spricht auch nicht dagegen. Diese Angst ist idR schon da.
Ich versuchs nochmal. Psychopathen fühlen nichts, die haben keine Angst.
Sie soll in Tränen ausgebrochen sein etc. und sie will entlassen werden, sagte ihr Anwalt zum Ende der Ermittlungen. Jemand mit der Diagnose brüstet sich mit seinen Taten oder nimmt widerstandslos hin, überführt zu werden. Was derjenige 'vollbracht' hat, war schließlich eine bewusste Entscheidung, meist geplant sowie vor dem geistigen Auge mehrmals durchgespielt.
Jane.Doe
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jane.Doe »

SonntagsGast hat geschrieben: Montag, 06. April 2026, 19:59:50 Ich versuchs nochmal. Psychopathen fühlen nichts, die haben keine Angst.
Sie soll in Tränen ausgebrochen sein etc. und sie will entlassen werden, sagte ihr Anwalt zum Ende der Ermittlungen. Jemand mit der Diagnose brüstet sich mit seinen Taten oder nimmt widerstandslos hin, überführt zu werden. Was derjenige 'vollbracht' hat, war schließlich eine bewusste Entscheidung, meist geplant sowie vor dem geistigen Auge mehrmals durchgespielt.
Ich versuchs auch nochmal. Das ist eine ziemlich naive Sicht auf Psychopathie.
Eine ganze Armee psychopathischer Serientäter hätte keine Serien vollbracht, wenn ihr Verhalten so komprimiert und eindimensional gewesen wäre wie Du oben beschreibst.

Reduzierte Gefühlsstruktur bedeutet nicht keine. Das sind ja keine Roboter. Das sind Menschen. Ein Psychopath kann durchaus weinen, überspitzt formuliert könnte ihn zu Tränen rühren, dass ihm ein Fingernagel abbrach während er jemanden tötet.

Und natürlich kann er "Angst" empfinden, insbesondere die Angst entdeckt zu werden und seine Freiheit zu verlieren. Seine Amygdala wird nicht übermäßig feuern, aber die Angst auf der kognitiven Ebene ist durchaus vorhanden. Ebenso wie erlernte Emphatie als gern eingesetzter Mechanismus.

Auch sind Psychopathen nicht überdurchschnittlich intelligent, sie machen durchaus Fehler.
SonntagsGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SonntagsGast »

per Ferndiagnose wurden ihr bereits Psychosen nachgesagt auf denen man hier wochenlang herumgeritten ist ohne einen Millimeter davon abzurücken. Ergo ist das müßig zu diskutieren. Von psych. Krisen ist in dieser Runde jedenfalls heute keine Rede mehr. Ob demnächst noch irgendetwas von Psychopathie hängenbleibt, darf bezweifelt werden.
Überlegung

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Überlegung »

Jane.Doe hat geschrieben: Montag, 06. April 2026, 21:24:18 Ich versuchs auch nochmal. Das ist eine ziemlich naive Sicht auf Psychopathie.
Eine ganze Armee psychopathischer Serientäter hätte keine Serien vollbracht, wenn ihr Verhalten so komprimiert und eindimensional gewesen wäre wie Du oben beschreibst.

Reduzierte Gefühlsstruktur bedeutet nicht keine. Das sind ja keine Roboter. Das sind Menschen. Ein Psychopath kann durchaus weinen, überspitzt formuliert könnte ihn zu Tränen rühren, dass ihm ein Fingernagel abbrach während er jemanden tötet.

Und natürlich kann er "Angst" empfinden, insbesondere die Angst entdeckt zu werden und seine Freiheit zu verlieren. Seine Amygdala wird nicht übermäßig feuern, aber die Angst auf der kognitiven Ebene ist durchaus vorhanden. Ebenso wie erlernte Emphatie als gern eingesetzter Mechanismus.

Auch sind Psychopathen nicht überdurchschnittlich intelligent, sie machen durchaus Fehler.
Sehr interessant zu lesen .
Velen Dank an alle, die hier psychologische Erklärungen abgegeben, bzw. Sachverhalte erklären.

Wäre jemand mit derartigen psychischen Störungen voll schuldfähig?
SonntagsGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SonntagsGast »

Sehr interessant in der Tat. Vor Monaten wurde ihr Narzissmus attestiert, heuer ist sie antisozial und bald wird bei ihr die Hühnerpest diagnostiziert
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Überlegung hat geschrieben: Montag, 06. April 2026, 22:39:09Wäre jemand mit derartigen psychischen Störungen voll schuldfähig?
Nach § 20 des StGB ist ausschlaggebend, ob Gina H. bei Begehung der Tat fähig war, das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln.
Ohne Schuld handelt, wer bei Begehung der Tat wegen einer krankhaften seelischen Störung, wegen einer tiefgreifenden Bewußtseinsstörung oder wegen einer Intelligenzminderung oder einer schweren anderen seelischen Störung unfähig ist, das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln [1].
Planung spricht oft dafür, dass der Täter/die Täterin die Situation verstanden hat und zielgerichtet handelte. Nichtsdestotrotz gibt es Ausnahmen, bspw. wenn die Tat im Wahn geplant wird. Siehe hierzu den Fall Deanna Laney [2].

[1] https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__20.html
[2] https://psychiatryonline.org/doi/10.117 ... 4.00390016
SonntagsGast hat geschrieben: Montag, 06. April 2026, 22:57:31…und bald wird bei ihr die Hühnerpest diagnostiziert
H5N1 überträgt sich nur sehr selten auf den Menschen. Gina dürfte also erstmal sicher sein.

https://de.statista.com/statistik/daten ... %20starben.
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