MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Tulpe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gastleser hat geschrieben: Dienstag, 30. Juni 2026, 23:48:08 :D
Die nächsten Zeugen halten sich bisher öffentlich zurück und bedeckt, sehr vorbildlich.


[/spoiler]
Die wissen vielleicht noch nichts von ihrem zukünftigen Glück? :mrgreen:

Der JS, möglicherweise als Busch verkleidet, wird sich garantiert noch an die heranpirschen oder anschleichen, um sein Interview zu bekommen?

Ausserdem haben BILD und RTL sicher noch frische unbekannte Gesichter, da ist man arglos.

Tulpe‘s Tipp:

Den Hinterausgang des Rostocker’s Gericht nehmen und in ein vorbestelltes Taxi schlüpfen. Sonnenbrille und Hut nicht vergessen. Dann in ein Restaurant absetzen lassen, dort den Hinterhausgang nehmen und in ein weiteres Taxi steigen.
Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Ostseewelle

09:36 Uhr: erste Zeugin, Mitarbeiterin der Jugendgerichtshilfe

sie hat im Januar etwa eine halbe Stunde in der JVA Bützow gesprochen und trägt ihren Bericht vor
es ging um die Entwicklung der Angeklagten, Verhältnis zur Mutter
die Angeklagte sagte damals: "Meine Mutter hat die Männer häufiger gewechselt als die Schlüpfer."
Gina H. hat einen Hauptschulabschluss gemacht, die Lehre hat sie abgebrochen
nach einer Vergewaltigung gab es viele Probleme
in der Beziehung mit einem polnischen Partner spielte Gewalt immer wieder eine große Rolle
die Gerichtshelferin beschreibt, dass Gina H. ein sehr enges Verhältnis zu ihren Tieren hatte
zum Tatvorwurf sagte Gina H: "Ich soll etwas getan haben, was ich nicht getan habe!"
Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Ostseewelle

09:36 Uhr: erste Zeugin, Mitarbeiterin der Jugendgerichtshilfe

sie hat im Januar etwa eine halbe Stunde in der JVA Bützow gesprochen und trägt ihren Bericht vor
es ging um die Entwicklung der Angeklagten, Verhältnis zur Mutter
die Angeklagte sagte damals: "Meine Mutter hat die Männer häufiger gewechselt als die Schlüpfer."
Gina H. hat einen Hauptschulabschluss gemacht, sie wurde wohl oft gemobbt in der Schule
sie hat eine Lehre als Lackiererin begonnen, die nach einer angezeigten Vergewaltigung aber dann abgebrochen
in der Beziehung mit einem polnischen Partner spielte häusliche Gewalt immer wieder eine große Rolle, der Mann soll sie mit Füßen getreten haben, selbst als sie schwanger von ihm war
die Gerichtshelferin beschreibt, dass Gina H. ein sehr enges Verhältnis zu ihren Tieren hatte
Tiere waren ihr einziger Halt, selbst in der Kinderheit
zum Tatvorwurf sagte Gina H: "Ich soll etwas getan haben, was ich nicht getan habe!"
in der Beziehung mit Fabians Vater gab es immer wieder Streit um das Thema "Alkohol"
in dem Gespräch sprach Gina H. von Suzidgedanken und einer Borderlinestörung
die Gerichtshelferin war davon beeindruckt, als Gina H. davon sprach, dass sie keine Mutter mehr ist, weil ihr das Sorgerecht entzogen wurde
als es um Fabian ging, wirkte es als wünsche sie sich eine heile Familie

Der Ticker wird permant im bereits geschriebenen "nachgebessert"
Maria
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Maria »

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 30. Juni 2026, 22:42:25 Den ausbezahlten Versicherungsbetrag soll „Adi“ an Dorina weitergegeben haben.
Woher hast Du die Info?
SonntagsGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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HE_Gffnkkd hat geschrieben: Mittwoch, 01. Juli 2026, 09:52:11 Allein, das passt doch schon nicht zusammen,

Auf die anderen Punkte könnte ich jetzt auch alle eingehen und z.B. kontern, wie lächerlich es ist
Auch dass du vollkommen verkennst, dass Ermittlungen ein dynamischer Prozess
Ja sehr dynamisch, so dynamisch dass Ermittlungsergebnisse ständig umgekehrt wurden.
vollkommen normal ist, dass man mit zunehmenden Erkenntnisgewinn, Ansichten verändert, um sie dem aktuellen Kenntnisstand anzupassen, erspar ich mir jetzt nochmal extra zu betonen.
Na klar, total normal. Und weils so normal ist, kannst du bestimmt Referenzfälle bennenen.
Da mich mehr und mehr das Gefühl beschleicht, dass du Angeklagte sogar persönlich kennst,
Falls du andere von Mainstream Meinungen ganz dolle überzeugen möchtest, wirst du vermutlich etwas mehr in die Waagschale legen müssen. Andere Foristen mit in die Diskussion einbinden, Hate gg Google sowie Allgemeinplätze loslassen wie "Gina-Fan" oder "Die verschweigen nix" ist ganz nett, wirkt nur etwas unsachlich, findest du nicht
Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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01.07.2026 - 10:09 Uhr
Verhandlung unterbrochen

Nach der Aussage der Gerichtshelferin unterbricht das Landgericht die Verhandlung. Weiter geht es um 10.30 Uhr. Dann soll die nächste Zeugin gehört werden.
01.07.2026 - 10:08 Uhr
Zeugin entlassen

Richter Holger Schütt hat keine weiteren Fragen. Nebenklagevertreterin Christina Habetha hakt noch zur finanziellen Situation von Gina H. nach und bezweifelt, dass die geschilderte Rentenhöhe zu ihrem bisherigen Lebenslauf passt. Die Gerichtshelferin kann dazu keine Angaben machen.

Anschließend wird die Zeugin entlassen.
01.07.2026 - 10:07 Uhr
Gerichtshelferin: Keine Trauer um Fabian erkennbar

Die Zeugin schildert ihren Eindruck aus dem Gespräch. Gina H. habe berichtet, an Borderline und einer Persönlichkeitsstörung zu leiden. Außerdem habe sie von Suizidgedanken sowie der Einnahme von Antidepressiva und Schlaftabletten gesprochen.

Auffällig sei gewesen: Als Gina H. über ihre Tiere sprach, habe ihre Sorge authentisch gewirkt. Als sie über Fabian erzählte, habe sie dagegen keine Trauer oder Betroffenheit wahrgenommen. „Es wirkte mehr, als würde sie aus einer heilen Familienwelt der Vergangenheit berichten“, sagt die Gerichtshelferin.
01.07.2026 - 10:07 Uhr
„Fabian war wie ein zweites Kind“

Die Gerichtshelferin berichtet weiter, Gina H. habe ihre Tiere als „einzigen Halt“ in ihrem Leben bezeichnet. Besonders der Tod ihrer Lieblingsstute habe sie schwer getroffen.

Über Fabian habe die Angeklagte gesagt, er sei für sie „wie ein zweites Kind“ gewesen. Er und ihr leiblicher Sohn hätten „wie Zwillinge ausgesehen“, wenn sie zusammen gewesen seien. Zugleich habe sie erklärt, sie verstehe nicht, warum ihr das Sorgerecht für ihren Sohn entzogen worden sei. Sie fühle sich körperlich und seelisch am Ende, wolle aber „weiter kämpfen“.
01.07.2026 - 10:07 Uhr
„Matthias steht immer hinter mir“

Nach Angaben der Gerichtshelferin sprach Gina H. Anfang Januar auch über ihre Beziehung zu Matthias R. Er sei für sie „Ex-Freund und Vielleicht-Freund“ und stehe weiterhin hinter ihr. Er wisse, „dass sie nichts mit der Tat zu tun habe“.

Als wichtigste Menschen in ihrem Leben habe Gina H. ihre Großeltern, Matthias R., ihren Sohn sowie ihren verstorbenen „Papa“ genannt.
01.07.2026 - 10:01 Uhr
Trennung von Matthias R. traf sie schwer

Beim Bau eines Carports habe Gina H. später Matthias R. kennengelernt, berichtet die Gerichtshelferin. 2022 seien beide gemeinsam mit ihrem Sohn nach Krakow am See gezogen.

Die Trennung am 13. August habe Gina H. nach Darstellung der Zeugin stark belastet. Die gemeinsame Wohnung sei gekündigt worden, anschließend sei sie zu ihren Großeltern zurückgezogen.

Während dieser Schilderungen wendet sich Gina H. mehrfach ihrem Verteidiger Andreas Ohm zu, nickt und kommentiert leise: „Stimmt.“
01.07.2026 - 10:00 Uhr
Schwere Vorwürfe gegen früheren Partner

Nach Angaben der Gerichtshelferin schilderte Gina H. ihren aus Polen stammenden früheren Lebensgefährten als alkoholabhängig und gewalttätig. Er habe sie geschlagen und getreten – sogar während einer Schwangerschaft.

Richter Holger Schütt fragt nach, ob Gina H. auch von einer Vergewaltigung oder Zwangsprostitution durch den Mann berichtet habe. Das verneint die Zeugin. Aus ihrem Bericht zitiert der Richter jedoch, dass Gina H. nach der Trennung befürchtet habe, der Vater könne den gemeinsamen Sohn ins Ausland bringen. Deshalb habe sie ein gerichtliches Kontaktverbot erwirkt.
01.07.2026 - 09:59 Uhr
Mobbing, Vergewaltigung und Frührente

Die Gerichtshelferin berichtet weiter, Gina H. habe ihr erzählt, in der Schule häufig zurückstecken zu müssen – auch zugunsten ihrer Halbschwester. Sie sei gemobbt worden. Zu den schlimmsten Erlebnissen hätten gehört, dass Mitschüler ihr die Haare angezündet und sie in eine Mülltonne gesteckt hätten.

Außerdem habe Gina H. von einer Vergewaltigung im Jahr 2013 berichtet. Einen Täter oder eine Strafanzeige habe sie dabei nicht erwähnt. Wegen ihrer psychischen Belastung habe sie ihre Ausbildung schließlich abgebrochen. „Sie war nicht mehr frei im Kopf“, schildert die Zeugin. Seit 2015 beziehe Gina H. eine Erwerbsminderungsrente in Höhe von rund 1400 Euro.
01.07.2026 - 09:58 Uhr
„Den nannte sie Papa“

Richter Holger Schütt fragt nach einem Mann, den Gina H. in dem Gespräch mit der Gerichtshelferin erwähnt hatte. Dabei handelte es sich um einen früheren Partner ihrer Mutter.

Die Zeugin berichtet, Gina H. habe diesen Mann als „Papa“ bezeichnet. Er sei die einzige männliche Bezugsperson gewesen, zu der sie ein väterliches Verhältnis aufgebaut habe. Auch nach der Trennung ihrer Mutter habe sie den Kontakt zunächst gehalten. Erst später sei dieser abgebrochen. Von seinem Tod habe sie schließlich über soziale Medien erfahren.

01.07.2026 - 09:56 Uhr
„Mein Ex und Vielleicht-Freund“

Über Fabians Vater Matthias R. habe Gina H. Anfang Januar so gesprochen, als bestehe weiterhin Kontakt. Er unterstütze sie und habe auch Kontakt zu ihren Großeltern, berichtet die Gerichtshelferin.

Irritiert habe sie dabei eine Formulierung der Angeklagten: Sie habe Matthias R. als „meinen Ex und Vielleicht-Freund“ bezeichnet.

Auffällig sei außerdem gewesen, dass Gina H. große Schwierigkeiten gehabt habe, Lebensabschnitte zeitlich einzuordnen. Sobald es um ihre Pferde ging, habe sie jedoch „alles wie aus der Pistole geschossen“ gewusst. Zum Tatvorwurf selbst habe sie lediglich erklärt: „Sie soll etwas getan haben, was sie nicht getan hat.“ Weitere Angaben habe sie nicht gemacht.
01.07.2026 - 09:56 Uhr
Vergewaltigung als Wendepunkt

Nach Angaben der Gerichtshelferin schilderte Gina H., dass sie nach einer Vergewaltigung psychisch „nicht mehr auf die Beine gekommen“ sei. Eine begonnene Ausbildung habe sie nicht abgeschlossen, beruflich habe sie sich nicht stabilisieren können.

Aus einer früheren Beziehung stamme ihr leiblicher Sohn. Diese Partnerschaft sei nach Angaben von Gina H. wegen häuslicher Gewalt gescheitert.
01.07.2026 - 09:55 Uhr
Schwierige Kindheit geschildert

Die Gerichtshelferin berichtet aus dem Gespräch mit Gina H. Anfang Januar. Die Angeklagte habe von einer schwierigen Kindheit erzählt. Ihren leiblichen Vater habe sie nie kennengelernt. Die Beziehung zu ihren Großeltern beschrieb sie dagegen als besonders eng. „Das sind ihre wichtigsten Bezugspersonen“, sagt die Zeugin.

Außerdem habe Gina H. von zahlreichen Schulwechseln und einer Halbschwester berichtet.
Gast8888
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast8888 »

Die Halbschwester wird wohl S.H gewesen sein !
Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Sie - S. H. - ist es immer noch
Waldi
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Waldi »

Schon viele Neuigkeiten.
Ihr „Vater“ ist garnicht ihr leiblicher Vater, S. ist ihre Halbschwester. Anderer Vater? Oder ist Herr H. der leibliche Vater von S. aber nicht von Gina? Ich hab es nicht auf dem Schirm, wer ist älter? S. oder Gina?

Zu ihrem Zieh-Papa hatte sie lange keinen Kontakt und hat von seinem Tod durch SM erfahren, obwohl er einer ihren wichtigsten Personen in ihrem Leben war.

Ihre Mutter scheint ja trotz ständig wechselnder Partner auch mal einen geheiratet zu haben.

Gina auf der Suche nach einer heilen Familie, Gina auf der Suche nach einem Leben in dem SIE endlich mal im Mittelpunkt steht.
Betty

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Betty »

Ich finde die Ähnlichkeit der Schwestern verblüffend. Beide absolut nicht die typischen Muttis.
Beide suchen sich anstrengende Männerberufe aus.
Beide stehen auf Tattoos, die Schwester tätowiert selbst..
Beide sind Pferdenärrisch und halten selbst welche.
Schwester zeigt sich gerne mit ihrer Kettensäge auf Social Media.

Ich könnte mir vorstellen, dass die Schwestern in starker Konkurrenz zueinander standen.
Sway
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sway »

Waldi hat geschrieben: Mittwoch, 01. Juli 2026, 10:31:08
Gina auf der Suche nach einer heilen Familie, Gina auf der Suche nach einem Leben in dem SIE endlich mal im Mittelpunkt steht.
Das ist schon sehr tragisch und irgendwie auch nachvollziehbar, dass sie so ist wie sie ist. Aber rechtfertigt trotzdem nicht wie man mit Menschen ggf. umgeht oder die eigenen Taten. Hilfe war ja tendenziell schon da.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Ostseewelle

10:30 Uhr: zweite Zeugin, die Tierärztin die sich um die Tiere der Angeklagten gekümmert hat

kennt Gina H. schon seit mindestens zehn Jahren
betreut die Tiere der Angeklagten bereits mehrere Jahre
eine private Freundschaft gab es nicht
die Zeugin berichtet, dass Gina H. im Netz und Status sehr offen ihre Probleme berichtet hat
Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Waldi hat geschrieben: Mittwoch, 01. Juli 2026, 10:31:08 Ich hab es nicht auf dem Schirm, wer ist älter? S. oder Gina?
Letztere

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01.07.2026 - 10:46 Uhr
„Die Pferde waren ihr sehr wichtig“

Auf die Frage nach dem Stellenwert der Tiere sagt die Tierärztin: „Ich glaube, ihr waren alle Pferde sehr wichtig.“

Schon vor Tiffys Tod habe Gina H. ihr immer wieder gesagt, sie wisse nicht, was sie machen solle, wenn das Pferd einmal sterbe. Nach dem Tod habe es eine Gedenkstätte gegeben – nach Erinnerung der Zeugin ein Kreuz im Garten. Außerdem habe Gina H. regelmäßig in den sozialen Medien über Tiffy gepostet.
01.07.2026 - 10:45 Uhr
Tierärztin erinnert sich an Tiffys Tod

Richter Holger Schütt fragt nach Gina H.s Pferden. Die Tierärztin berichtet, dass die Angeklagte heute fünf Pferde habe. Zuvor habe sie das Reitpferd „Tiffy“ besessen.

Das Tier sei bei einem Kutschenausflug plötzlich zusammengebrochen und gestorben. „Sie hat mich damals angerufen und so geweint, dass ich mit Matthias sprechen musste“, erinnert sich die Zeugin. Gemeinsam habe man überlegt, wie das tote Pferd vom Feld geborgen werden könne. Sie habe angeboten, eine Einäscherung zu organisieren. „Das hat sie aber abgelehnt.“
01.07.2026 - 10:42 Uhr
„Sie schrieb, sie habe keinen Grund mehr zu leben“

Besonders in Erinnerung geblieben ist der Zeugin die Zeit nach der Trennung von Matthias R. Damals habe Gina H. öffentlich gepostet, sie habe „keinen Grund mehr, für den es sich zu leben lohnt“.

„Das ging mir auch nahe“, sagt die Tierärztin. „Für mich könnte die Welt untergehen. Aber solange ich Kinder habe, habe ich einen Grund zu leben.“

Matthias R. habe sie nur gelegentlich kennengelernt. Auch Fabian habe sie drei- bis viermal gesehen. Einen persönlichen Bezug zu beiden habe sie jedoch nicht gehabt.
01.07.2026 - 10:41 Uhr
„Vieles war öffentlich zu sehen“

Obwohl beide privat nicht befreundet gewesen seien, habe sie viel über Gina H. mitbekommen. „Sie hat über Facebook und ihren WhatsApp-Status viel kundgetan“, sagt die Tierärztin.

Neben Beiträgen über ihre Pferde habe Gina H. auch freizügige Fotos von sich veröffentlicht. In schwierigen Lebensphasen habe sie zudem öffentlich geschrieben, dass es ihr schlecht gehe und wer aus ihrer Sicht dafür verantwortlich sei.
01.07.2026 - 10:41 Uhr
Tierärztin sagt aus

Als nächste Zeugin wird eine selbstständige Tierärztin vernommen. Die 37-Jährige betreut seit vielen Jahren die Pferde von Gina H. und kennt die Angeklagte bereits seit 2014. Privat habe es jedoch keinen Kontakt gegeben.

„Sie war eine meiner ersten Kundinnen in meiner eigenen Praxis“, berichtet die Zeugin.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 01. Juli 2026, 10:44:06 Ostseewelle

10:30 Uhr: zweite Zeugin, die Tierärztin die sich um die Tiere der Angeklagten gekümmert hat

kennt Gina H. schon seit mindestens zehn Jahren
betreut die Tiere der Angeklagten bereits mehrere Jahre
eine private Freundschaft gab es nicht
die Zeugin berichtet, dass Gina H. im Netz und Status sehr offen ihre Probleme berichtet hat

Dafür das keine private Freundschaft bestand wusste die Tierärztin ja bestens Bescheid über die offen komunzierten Probleme der TV im Netz oder im Status (vermutlich WhatsApp).
Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Ostseewelle

10:30 Uhr: zweite Zeugin, die Tierärztin die sich um die Tiere der Angeklagten gekümmert hat

kennt Gina H. schon seit mindestens zehn Jahren
betreut die Tiere der Angeklagten bereits mehrere Jahre
eine private Freundschaft gab es nicht
die Zeugin berichtet, dass Gina H. im Netz und Status sehr offen ihre Probleme berichtet hat
die Tierärztin berichtet über den Tod eines Pferdes "Tiffy", sie hat ihre Hilfe für den Abtransport oder auch ein Tierkrematorium angeboten
Gina H. hing sehr doll an "Tiffy"
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Ostseewelle

Gina H. hing sehr doll an "Tiffy"
während die Angeklagte bei vielen anderen Zeugen fast nur auf den Boden schaute und teilnahmslos wirkte, hörte sie bei der Tierärztin aufmerksam zu
Gina H. erhielt in fünf Jahren Rechnungen über gut 8.000 EUR für die Pferde, alle Rechnungen wurden pünktlich bezahlt, die Ärztin weiß aber nicht, wer die Rechnungen bezahlt hat
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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8000€ in 5 Jahren für mehrere Pferde finde ich jetzt aber nicht viel. Da haben meine Hunde in der Zeit mehr beim Tierarzt gekostet.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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01.07.2026 - 10:58 Uhr
Auffällige Funkstille am Tattag

Dann geht es um den 10. Oktober 2025. Die Tierärztin berichtet, dass Gina H. sie wegen eines Hautproblems ihres Pferdes „Teddy“ kontaktiert hatte. Am Vormittag des Tattags schickte sie der Angeklagten eine Sprachnachricht und fragte, ob sie das Tier vor dem Wochenende noch untersuchen solle.

Die Antwort kam erst mehr als eine Stunde später. „Normalerweise antwortet sie innerhalb von etwa acht Minuten“, sagt die Zeugin. Auf die ungewöhnlich lange Funkstille sei sie allerdings erst durch die Ermittler aufmerksam gemacht worden.

Nun will das Gericht den WhatsApp-Verlauf vom 10. Oktober gemeinsam anhören.
01.07.2026 - 10:57 Uhr
8000 Euro Tierarztkosten

Richter Holger Schütt fragt nach den hohen Behandlungskosten. Für die Tierärztin ist die Summe nicht ungewöhnlich. „Wenn man sich gut um seine Pferde kümmert, dann ist das eine angemessene Größenordnung“, erklärt sie.

Wer die Rechnungen letztlich bezahlt habe, könne sie allerdings nicht sagen. Die Abrechnung laufe über eine externe Stelle.
01.07.2026 - 10:57 Uhr
„Sie kümmerte sich gut um ihre Pferde“

Die Tierärztin beschreibt Gina H. als fürsorgliche Pferdehalterin. „Sie hat sich sehr gut um ihre Pferde gekümmert, deshalb haben wir uns regelmäßig gesehen.“

Auch finanzielle Probleme habe sie in der Praxis kaum erlebt. Rund 30 Rechnungen über insgesamt knapp 8000 Euro seien nahezu immer pünktlich bezahlt worden. Nur zweimal habe es Ratenzahlungen und eine erste Mahnung gegeben. „Es gab nie Probleme damit.“
Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Ostseewelle

Gina H. erhielt in fünf Jahren Rechnungen über gut 8.000 EUR für die Pferde, alle Rechnungen wurden pünktlich bezahlt, die Ärztin weiß aber nicht, wer die Rechnungen bezahlt hat
es werden Nachrichten zwischen Gina H. und der Tierärztin von Tagen rund um den Tatzeitpunkt vorgespielt
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O-welle

es werden Nachrichten zwischen Gina H. und der Tierärztin von Tagen rund um den Tatzeitpunkt vorgespielt
am 10.10.25 wirkte Gina H. recht verwirrt auf die Ärztin, auch dauerte es über eine Stunde bis sie eine Antwort bekam, normalerweise antwortete Gina H. innerhalb von wenigen Minuten
als die Beiden damals über Fabian redeten, wirkte Gina H. sehr entspannt, es war für die Ärztin eine befremdliche Situation
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