MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Heckengäu hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 10:49:08 Wer könnte das sein :?
[…]
:idea: Spekulatius: Die Schwester noch mal? Der Grossvater? Ihre Mutter?
Letztere wäre höchst wünschenswert, um die gemeine Horde bösartiger Lügen über sie blosszustellen
Gastleser hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 10:11:57Ist bekannt, ob der namentlich nicht genannt werden wollende Zeuge am Freitag, der auch nicht auf dem Aushang namentlich genannt werden wird, ein Zeuge der Staatsanwaltschaft, oder ein „Beweisantrag Zeuge“ der Verteidigung, oder ein „Beweisantrag Zeuge“ der Nebenklage ist?
Es gibt ja noch weitere Verwandtschaftsgrade neben Eltern, Geschwistern & Großeltern.

Dass diese Person nicht namentlich genannt werden möchte, könnte doch ein Hinweis darauf sein, dass sie [ähnlich der Schwester] nicht mit Gina in Verbindung gebracht werden möchte. Daraus könnte man schließen, dass etwas Belastendes vorgetragen wird. Das ist allerdings höchst spekulativ.

^^^^^^

Nachtrag, 11:49 Uhr:

Wurden bisher überhaupt Beweisanträge der Verteidigung positiv beschieden?
Wann passierte was? Zeitstrahl unter:
https://het-forum.de/viewtopic.php?t=8778
Korkplatte
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Korkplatte »

Anna17 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 09:51:50Nicht außer acht zu lassen ist hierbei, dass GH (nachweislich!) nicht die einzige Lügnerin in diesem Fall ist.
Die anderen Lügner stehen aber nicht unter Tatverdacht und haben Alibis....... der offensichtlichste Lügner hat ja schon eine Anzeige wegen unendlicher Falschaussage an der Backe. Es ist ja nicht so, als ob relevanten Lügen nicht nachgegangen würde.
--------------------------------------
Anna17 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 09:51:50 Liebe Jeanne, auch ich gehe - im Falle einer Verurteilung - von einer solchen, möglichen Folgewirkung aus.
Im Falle einer Verurteilung oder im Falle einer zu Unrecht erfolgten Verurteilung?

Bisher hat sie angeblich mindestens zwei Mal versucht sich umzubringen und hat es nicht hin bekommen. Ich gehe davon aus, dass sie entsprechend überwacht wird, auch nach dem Prozess. So einfach geht das auch nicht im Gefängnis.
Zuletzt geändert von Sronson am Donnerstag, 27. August 2026, 11:59:17, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitatformat korrigiert
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Sway hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 10:06:41[…..]

Zudem kommt - das hat hier auch ein anderer Forist gestern geschrieben - sie selbst hat in ihrer Vernehmung gesagt, der Täter muss Fabian gekannt haben und ortkundig gewesen sein. Irgendwie krass, dass sie das selbe sagt wie die OFA. Mir fallen leider auch keine alternativen Möglichkeiten für eine Täterschaft ein, die plausibler wäre. Vor allem hinsichtlich eines Motivs in Kombination mit dem Verschwinden von F. […..]

Zuerst war die Angeklagten OFA, inmitten des Verhörs aus dem fusseligen Ärmel geschüttelt und ohne ChatGPT formuliert.
Erst Monate später das gleich lautende BKA/LKA-Profiler OFA-Plagiat :D


^^^^^^


Die Ortskunde könnte durch die nächtlichen Autofahrten, in Art einer modernen Yogaübung, entstanden sein.

Der Journalist meinte in einem Live, es gibt mehrere Personen mit Ortsbezug zum Tümpel bzw. dessen Umgebung.

Der Adi wurde „nur“ befragt, wenn die Ticker richtig wiedergeben haben, ob er den Tümpel und Umgebung aus der gemeinsamen Zeit kannte, oder?

Es gab eine Zeugin mit ehemals Bezug zur nächsten Ortschaft.

Wen der Journalist meinte, hat er nicht ausgeführt.


^^^^^^


Zu Alternativtäterschaften im Allgemeinen und am Beispiel des „Fall Daniel“: Eine zielgerichtete Hinrichtung einer friedvollen, umgänglichen Person, Täterschaft und Motiv unbekannt.

Unter der Annahme eines Täterschaft Milieus, welches möglicherweise von Formen des Alkoholismus geprägt sein könnte, einfache Wertvorstellungen hat und bereits im täglichen Leben bestimmte Formen des Konfliktmanagements bevorzugt:

Nur zur Veranschaulichung, „Psychotizismus“ ist kein gegenwärtiges, anerkanntes „Gutachter-Niveau“ oder Begriflichkeit.
Zusammengefasst sind die Anzeichen für Psychotizismus durchaus in Einklang mit der Tathypothese "Hinrichtung", es ist mutmasslich eine "Überreaktion" auf einen Konflikt, durch die Täterschaft auf dem Höhepunkt nur durch eine "Hinrichtung" zu lösen, "die kurze Reaktionsleitung" der Täterschaft auf den Punkt gebracht: […..]
Im Gegensatz zu ausgeprägten Psychotizismus steht ein erfolgreiches Konfliktmanagement, dann wäre die "Hinrichtung" für die Täterschaft keine "Lösung gewesen: […..]
gastleser hat geschrieben: Freitag, 21. August 2026, 14:20:25
Was soll eine Täterschaft, möglicherweise gehörnt worden, möglicherweise Umgang mit den Kindern der Täterschaft, beim Anblick des Körperschmucks vom Daniel gehalten haben?

Persönliche Konflikte, möglicherweise eine Affäre mit einer verheirateten Person, sind ein gutes Motiv. Wenn auf der anderen Seite ein besonders gefestigter Glaube, Alkoholismus, Psychosen und Stress dazu kommen, könnte das möglicherweise der Beginn einer geplanten Hinrichtung gewesen sein.

[…..]
Zum „Psychotizismus“ gehörende Merkmale sind Aggressivität, Gefühlskälte, Egozentrik, Impulsivität, Kreativität und Antisozialität.
Weitergehende Beschreibung:
https://het-forum.de/viewtopic.php?p=358248#p358248


^^^^^^

Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 10:54:44[…..]
anbei die Anleitung […..]
wünscht euch weiterhin eine anregende & friedliche Diskussion!
Spoiler


"Auf einer Skala von eins bis zehn,
wie gerne diskutieren Sie?"


"Geht auch elf?"


"Nein."


"Warum nicht?"


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Gastikus
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastikus »

Pentax77 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 02:00:54 Also wir neulich dort einige Zeit spazieren waren kamen in dieser Zeit zwei normale PKW da durch wo ich mich auch fragte woher bzw wohin zur Hölle die da fahren.
Seit dem 10.10.2025 gibt es keine Normalität mehr. Wieso gehst du dort spazieren und wieso fahren da jetzt wohl PKW rum? Wegen der einzigartig tollen Waldluft nahe Klein Upahl? Meine Aussage bleibt somit bestehen, weil sie sich auf den Zeitraum vor der Tat bezieht
Gastikus hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 01:50:11 Normalerweise fährt da keine Sau mit einem PKW durch. Nur forst-/landwirtschaftliche Fahrzeuge etc.
Pentax77 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 10:54:28 Da wurde wohl also noch lange gemeinsam herumgelaufen. Und selbst wenn alldem so war sagt es aber auch nichts über den Vorsatz schon beim Abholen aus. Vielleicht hat sich das auch erst beim herumlaufen und unterhalten/aushorchen spontan ergeben. Wird man auch nie erfahren.
Das sie einige Zeit spazieren waren, bis es mit dem Auto weiterging, denke ich auch. Aber ein Messer in der Hose bzw. in der Hand hat sich auch spontan ergeben? Nein. Der Vorsatz ist eindeutig belegbar und zu dieser Überzeugung wird auch das Gericht gelangen.
wikipedia hat geschrieben:„Hauptstück des Indizienbeweises ist also nicht die eigentliche Indizientatsache, sondern der daran anknüpfende weitere Denkprozess, Kraft dessen auf das Gegebensein der rechtserheblichen weiteren Tatsache geschlossen wird.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Indizienprozess
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Erniesfriend hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 11:39:50 Hallo Ihr Lieben! Ein Satz aus dem BILD-Ticker lässt mich irgendwie nicht in Ruhe.

"26.08.2026 - 17:49 Uhr
Nachricht vor mutmaßlicher Fahrt zum Tatort
Der Handy-Gutachter nimmt nun den 13. Oktober 2025 (gemeint ist sicher der 10. Oktober?!) unter die Lupe. Um 10.14 Uhr verschickt Gina H. demnach eine Nachricht mit dem Inhalt: „F a h r e j e t z t l o s.“ Wenige Minuten später registriert das Smartphone eine Autofahrt .

Brisant wird der Zeitraum danach: Zwischen 10.25 und 11.13 Uhr gibt es laut Auswertung keine Nutzung des Handys. In diese Zeit fällt eine Zeugenaussage, wonach gegen 11.10 Uhr ein orangefarbener Ford Ranger in der Nähe des späteren Tatorts gesehen worden sein soll. Das Handy selbst liefert für diesen Zeitraum keine weiteren Aktivitäten.


WTF - an wen schreibt Sie das?! Wenn hier jetzt der 10.10. gemeint ist wäre das doch wirklich wichtig zu wissen wem sie denn da gerade Bescheid gibt, dass sie losfährt! Oder sehe ich das jetzt falsch?


https://www.bild.de/regional/rostock/li ... 34c45a3b9c
Das verstehe ich im gesamten Prozess schon nicht. Sowohl dass man ihrer ausgewerteten Nachricht keinen Empfänger zuordnen kann als auch dass die gelöschten Nachrichten des CD auf ihrer Seite nicht doch noch da sind. :shock:
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Gastikus
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastikus »

Erniesfriend hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 11:39:50 Hallo Ihr Lieben! Ein Satz aus dem BILD-Ticker lässt mich irgendwie nicht in Ruhe.
Gemeint ist tatsächlich der vormittag des 13. Oktober und die Zeugenaussage der Aushilfshirtin Ulrike spielt eine wichtige Rolle. Lies mal ab hier
Gastikus hat geschrieben: Mittwoch, 26. August 2026, 18:10:47
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sway »

Anna17 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 11:24:46 Ich komme einfach nicht umhin, mir bei der vorgenommenen “Abschlachtung” die Handschrift eines erfahrenen Jägers vorzustellen. D.h. allerdings nicht zwingend, dass es die Handschrift von CD gewesen sein muss bzw. könnte. Es gab keine äußeren Blutungen. Dies ist absolut verwunderlich und unüblich. Jedenfalls ist mir kein Fall von „Messerstecherei“ ohne äußeren Blutaustritt bekannt (ich lasse mich gerne des besseren belehren).

Insofern kann davon ausgegangen werden, dass die zahlreichen Einstichwunden von jm. verübt sein mussten, der / die über ausreichende Anatomiekenntnisse verfügte.
Der Mediziner hat mE mit ziemlicher Sicherheit gesagt, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass es keine äußeren Blutungen gab (sondern Blutungen in den Bauchraum ebenso möglich sind und die Obduktion sowieso schwierig war aufgrund der Verbrennung). Und ich fände es ziemlich fahrlässig, wenn Experten wie der Mediziner als auch OFA unterschlagen würden, dass der Täter womöglich anatomische Kenntnisse gehabt habe. Stattdessen sind sie beide konform, dass eine Frau die Tat begangen haben könnte. Auch hinsichtlich der Kraft.

Und für mich persönlich auch nicht überzeugend, da ich mir wesentlich "schlimmere" Taten bzw. "Abschlachtungen" von Frauen bekannt sind.

ich hatte gestern über die Tötung nachgedacht. Wenn ich mich - sagen wir mal mit einem Edding - auf eine überrumpelte Person werfe, sie fixiere bzw. mich auf sie setze und mit meinem Arm schnelle Stichbewegungen ausführe (nur aus dem Bizeps/Trizeps bzw. einer Curl-Bewegung heraus) - die schwarzen Punkte würden mit ziemlicher Sicherheit an der nahezu gleichen Stelle landen. Ebenso wäre das für mich vorstellbar von hinten in einer Schwitzkastensituation.

(Hatte gestern kurzzeitig überlegt Variante 2 an meinem Partner zu testen - der wäre 1,90m. Wenn's hier klappt, dann sicher bei einer körperlich unterlegenen Person. Zu Fall würde ich ihn allerdings nicht kriegen :D )
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Korkplatte »

Anna17 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 11:24:46 Dies ist absolut verwunderlich und unüblich. Jedenfalls ist mir kein Fall von „Messerstecherei“ ohne äußeren Blutaustritt bekannt (ich lasse mich gerne des besseren belehren).

Aber: Sollte das tatsächlich die Handschrift einer GH gewesen sein?
Es war keine Messerstecherei. Dies würde implizieren, dass es einen Kampf gab.
Hier im Forum wurde schon diskutiert, warum man nichts von Blutspuren gefunden hat. Es gab wohl einen Fall in Amerika?, da wurde eine Frau im Bus erstochen und da war auch kein Blut. Die Tage bin ich über den Mord an Kaiserin Sissi gestoßen, auch da war kein Blut oder?

Ich kann aus Eigenerfahrung erzählen, ich bin in jungen Jahren auf eine Art Speerspitze gefallen. In der Hose war ein winziges Loch, in der Strumpfhose gar nichts und erst nach dem Ausziehen hat man das Loch im Bein entdeckt. Blut war so gut wie keins vorhanden. Das Loch war ca 2cm tief und einen halben cm breit.
Das sprudelt nicht einfach in Strömen raus. Zumal wenn das Herz nicht mehr pumpt.

Der Fachmann hat doch deutlich gesagt, dass es jeder gewesen sein kann, der nicht gerade kaputte Arme hat. Also warum nicht G und welche Handschrift braucht es denn dazu? Wie sähe den eine Handschrift von G aus?
Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Gastikus hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 12:04:08 Gemeint ist tatsächlich der vormittag des 13. Oktober und die Zeugenaussage der Aushilfshirtin Ulrike spielt eine wichtige Rolle. Lies mal ab hier
Daraus kann man nur entnehmen dass ein schwarzer SUV Tümpelzeuge 0 herkarrte bzw umgekehrt
‪Low driven shot‬

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von ‪Low driven shot‬ »

Zum Thema "Handschrift" von GH bei der Tat: Sie selbst sagt, sie hätte ihrem Sohn schon auch mal ordentliche eine gescheuert.
Für mich ist das per se also jemand, der Gewalt regelmäßig ausübt.

Ich kann von mir sagen, ich hab noch nie meine Kinder geschlagen und könnte mir das nicht vorstellen. Sie kann sich das vorstellen, tat es und gibt es selbst zu als sei es sgewöhnlich. Das ist für mich die einfach die Handschrift einer Person, die Gewalt ausübt und darin auch in gewisser Weise geübt ist. Ihre eigenen "Suzidiversuche" wird sie mit Messer verübt haben, wohl wenigstens das eine Mal und scheint da ja zumindest auch Erfahrung zu haben.
Zuletzt geändert von Sronson am Donnerstag, 27. August 2026, 13:22:43, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Nutzername angepasst
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Anna17 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 11:24:46 Befasst man sich dann in Folge mit dem BJagdG kommt man automatisch auf andere Paragraphen, die ausschließlich auf die Tötung von Tieren mittels Messer ohne innere Einblutungen (!) ausgelegt sind.

So z.B. das sog. “Abfangen” bzw. den sog. “Blattfang”.
Das ist so nicht richtig. Eine Kritik an dem Gutachten halte ich mit diesen Mutmaßungen für nicht tragfähig.

Bei den von beschrieben Szenarien der KI verbleibt am liegenden Wild, „Stück“, das Blut bedingt durch die Schwerkraft in einer Körperhöhle, „Brusthöhle“ im Brustkorb, vergleichbar mit der Annahme im Gutachten. Erst nach drehen des Körpers kann das Blut ablaufen.
Das war lt. Gutachten und Spurenlage an Tümpel nicht der Fall, so dass es weitestgehend in der Brusthöhle verblieben ist.

Nach Tierschutzschlachtverordnung, und damit angelehnt an die Regelungen für die Jagd, Nachsuchen und Wildunfälle, ist die Methode „Ausbluten“, auch für die Fleischhygiene, die anerkannte und zu bevorzugende.

Kein signifikanter Blutaustritt ist auch bei Geschosspenetrationen zu beobachten, insbesondere wenn es keinen Ausschuss gab, oder ausschussseitig nur eine kleine kalibergroße Wunde ist. Eine kleine Bewegung reicht aus, dass die Lederhaut, „Fell“, „Decke“, „Schwarte“, durch leichte Verschiebung die Wundlöcher verschließt. Dann ist der permanent verbleibende Wundkanal „abgedichtet“.

Für Blutaustritt, Blutflussgeschwindigkeit, ist Blutdruck, Blut und eine Öffnung notwendig, damit es austreten kann. Dazu ist es erforderlich ein oder mehrere Gefäße zu öffnen und länger offen zu halten, damit sind Blutgefäße, Arterien, Venen, gemeint. Kapillar ist Austrittsdauer und Menge zu gering, um Verbluten zu bewirken.


@Anna17 hat geschrieben:
Jedenfalls ist mir kein Fall von „Messerstecherei“ ohne äußeren Blutaustritt bekannt (ich lasse mich gerne des besseren belehren).
Ein Beispiel für wenig bis keinen Blutaustritt ohne „Fachkenntnisse“ des Täters, Video und Auszüge aus dem Obduktionsbericht sind veröffentlicht worden:
https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6tu ... a_Zarutska
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Gastleser hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 11:52:01 […..]
Unter der Annahme eines Täterschaft Milieus, welches möglicherweise von Formen des Alkoholismus geprägt sein könnte, einfache Wertvorstellungen hat und bereits im täglichen Leben bestimmte Formen des Konfliktmanagements bevorzugt: […..]

Die Korrelation ein Messer als Tatwerkzeug auszuwählen:

[…..] Personen aus der Gruppe "Tatmittel Messer" signifikant häufiger psychische Vorbelastungen, frühere Klinikaufenthalte, problematischen Alkoholkonsum und Mischkonsum psychotroper Substanzen sowie eine beeinträchtigte Schuldfähigkeit aufwiesen, als dies in der Vergleichsgruppe ohne Messer der Fall war. Auch ein Review von Browne et al. (2022) ermittelte u. a. psychische/psychiatrische Auffälligkeiten wie Psychosen, Angststörungen und Selbstbeschädigung/ Selbstverletzung als Faktoren, die mit Gewaltstraften mit dem Tatmittel Messer assoziiert sind […..]

PDF Quelle
Messergewalt in Deutschland: Eine empirische Untersuchung zu Risikofaktoren sowie Täter- und Tatcharakteristika
May 2023, Forensische Psychiatrie Psychologie Kriminologie 17(3):1-11
DOI:10.1007/s11757-023-00777-5
Authors:
Elena Rausch, Kriminologische Zentralstelle
Whitney Hatton, Kriminologische Zentralstelle (KrimZ)
Hauke Brettel
Martin Rettenberger, Kriminologische Zentralstelle
https://www.researchgate.net/publicatio ... kteristika
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

‪Low driven shot‬ hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 12:35:06[…..] Das ist für mich die einfach die Handschrift einer Person, die Gewalt ausübt und darin auch in gewisser Weise geübt ist. Ihre eigenen "Suzidiversuche" wird sie mit Messer verübt haben, wohl wenigstens das eine Mal und scheint da ja zumindest auch Erfahrung zu haben.

Es hieß „einmal“, „einmalig“ sei ihr die Hand gegenüber dem eigenen Nachwuchs ausgerutscht.

„Mal einen Klaps auf die Finger“ hieß es in den ersten Prozesstagen, als der erzieherische Umgang mit dem Opfer zur Aussage kam.

Scheinbar nicht ungewöhnlich bei der Opferfamilie?

Die mutmaßlich beobachtete „Gewalt“ war von der Angeklagtenseite immer sehr spontan mit anschließender Reue und Selbstreflexion, „Pferd in den folgenden Tagen besonders verwöhnt“, in der Art einer Person mit BL-Störung.

Die Suizide waren Schnittverletzungen mutmaßlich ohne ernsthafte Selbsttötungsabsichten, ansonsten auch „Ritzen“, z.B. der gescheiterte Alkoholverzicht-Ritzverzicht-Deal.

Eine „Handschrift“ wie diese ist nicht vergleichbar mit „geplant, Messer parat, spurenarm und zielgerichtet töten, unmittelbare Spuren kaschieren, anschließend Treffen mit verheirateten guten Freund“ und im späteren Verhör die OFA diktieren, oder?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von kingramos90plus »

‪Low driven shot‬ hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 12:35:06 Zum Thema "Handschrift" von GH bei der Tat: Sie selbst sagt, sie hätte ihrem Sohn schon auch mal ordentliche eine gescheuert.
Für mich ist das per se also jemand, der Gewalt regelmäßig ausübt.

Ich kann von mir sagen, ich hab noch nie meine Kinder geschlagen und könnte mir das nicht vorstellen. Sie kann sich das vorstellen, tat es und gibt es selbst zu als sei es sgewöhnlich. Das ist für mich die einfach die Handschrift einer Person, die Gewalt ausübt und darin auch in gewisser Weise geübt ist. Ihre eigenen "Suzidiversuche" wird sie mit Messer verübt haben, wohl wenigstens das eine Mal und scheint da ja zumindest auch Erfahrung zu haben.
In die gleiche Richtung denke ich auch..
Es gibt Menschen, für die solche Sachen (z.B. Gewalt gegen Kinder, Verletzungen mit Messern o.ä.) durchaus "machbar" sind, und es gibt Menschen wie z.B. mich die so etwas niemals machen würden, weder Gewalt durch die Hand oder halt durch Messer etc. (einzige Ausnahme wäre wahrscheinlich Notwehr)

Sie gehört damit für mich durch Ihre eigenen Aussagen zur ersten Beschreibung, das heißt nicht direkt dass sie es wirklich getan hat, erhöht aber in meinem Kopf die Wahrscheinlichkeit..
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sway »

‪Low driven shot‬ hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 12:35:06 Ihre eigenen "Suzidiversuche" wird sie mit Messer verübt haben, wohl wenigstens das eine Mal und scheint da ja zumindest auch Erfahrung zu haben.
Sie sagte in Ihrer Einlassung, sie habe M sinngemäß gesagt "Wenn du mit dem Trinken aufhörst, höre ich auf mit dem Ritzen" ;)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Korkplatte »

Sway hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 14:56:01 Sie sagte in Ihrer Einlassung, sie habe M sinngemäß gesagt "Wenn du mit dem Trinken aufhörst, höre ich auf mit dem Ritzen" ;)
Zwischen Ritzen und Selbstmordversuch ist eigentlich ein Unterschied. Bei G weiß ich allerdings nicht, ob irgendwas einem üblichen Verhalten entspricht.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sway »

Korkplatte hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 15:09:44 Zwischen Ritzen und Selbstmordversuch ist eigentlich ein Unterschied. Bei G weiß ich allerdings nicht, ob irgendwas einem üblichen Verhalten entspricht.
Ja, kam mir nur wieder in den Sinn. Und ebenso zu einem Mord. Aber alles schon Formen der Gewalt.

Naja. Ich bin eh der Meinung, dass man keine Messererfahrung braucht für eine solche Tat. Siehe auch Luisa, Freudenberg. Zumal Taten aus persönlichen und niederen Beweggründen oft grausam sind. Der Unterschied ist hier wahrscheinlich die Motivation dahinter (z.B. jmd leiden lassen vs jmd aus dem Weg räumen)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Karo3 »

Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 11:46:32 Es gibt ja noch weitere Verwandtschaftsgrade neben Eltern, Geschwistern & Großeltern.

Dass diese Person nicht namentlich genannt werden möchte, könnte doch ein Hinweis darauf sein, dass sie [ähnlich der Schwester] nicht mit Gina in Verbindung gebracht werden möchte. Daraus könnte man schließen, dass etwas Belastendes vorgetragen wird. Das ist allerdings höchst spekulativ.

^^^^^^

Nachtrag, 11:49 Uhr:

Wurden bisher überhaupt Beweisanträge der Verteidigung positiv beschieden?
Es ist laut OZ der Cousin von Gina.

Am Freitag (28. August) geht der Prozess im Fall des ermordeten Fabian (8) aus Güstrow weiter. Vor dem Rostocker Landgericht sagt dann ein ominöser Zeuge aus. Das Gericht hüllt sich zur Identität des Mannes bisher in Schweigen.

„Am Freitag wird ein Zeuge aus dem familiären Umfeld der Angeklagten erwartet“, sagt eine Gerichtssprecherin. Namentlich will das Gericht den Zeugen nicht nennen, „zum Schutz seiner Privatsphäre“, wie es weiter heißt. Nach OZ-Informationen handelt es sich dabei aber um einen Cousin der Angeklagten.
https://www.ostsee-zeitung.de/mecklenbu ... 1787835985
Wow

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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‪Low driven shot‬ hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 12:35:06 Zum Thema "Handschrift" von GH bei der Tat: Sie selbst sagt, sie hätte ihrem Sohn schon auch mal ordentliche eine gescheuert.
Für mich ist das per se also jemand, der Gewalt regelmäßig ausübt.
Wo kann man das nachlesen das die TV aussagt, ihrem Sohn "schon auch mal ordentliche eine gescheuert" zu haben? Bisher habe ich lediglich davon gelesen das MR bei seinem Sohn in seiner Erziehung Handgreiflichkeiten befürwortete und eingesetzt hat.
‪Low driven shot‬ hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 12:35:06 Ich kann von mir sagen, ich hab noch nie meine Kinder geschlagen und könnte mir das nicht vorstellen. Sie kann sich das vorstellen, tat es und gibt es selbst zu als sei es sgewöhnlich. Das ist für mich die einfach die Handschrift einer Person, die Gewalt ausübt und darin auch in gewisser Weise geübt ist.
Selbst wenn der TV bei ihrem (wohl etwas schwierigen) Kind mal die Hand ausgerutscht sein sollte, dann muss man deiner Meinung nach, also davon ausgehen, dass diese Person somit zwangsläufig eine sehr gewalttätige Person ist und deshalb auch ein grausamer Kindsmord ihrerseits sehr nahe liegt. Ist das die Quintessenz ?
‪Low driven shot‬ hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 12:35:06 Ihre eigenen "Suzidiversuche" wird sie mit Messer verübt haben, wohl wenigstens das eine Mal und scheint da ja zumindest auch Erfahrung zu haben.
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Zuletzt geändert von Sronson am Donnerstag, 27. August 2026, 17:17:07, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Sarkastischer Angriff entfernt
Karo3
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Wow hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 15:41:33 Wo kann man das nachlesen das die TV aussagt, ihrem Sohn "schon auch mal ordentliche eine gescheuert" zu haben? Bisher habe ich lediglich davon gelesen das MR bei seinem Sohn in seiner Erziehung Handgreiflichkeiten befürwortete und eingesetzt hat.

26.08.2026 - 15:56 Uhr
Später geht es um Fabians Verhalten. Gina H. beschreibt den Jungen auf den Videoaufnahmen erneut als provozierend. Ihr eigener Sohn habe einmal „ordentlich eine geklatscht bekommen“, sagt sie.

Bei Fabian sei das anders gewesen. „Fabian habe ich nie angefasst, nie“, betont Gina H. Im Video sagt sie, sie habe ihn höchstens angeschrien, wenn er nicht gehört habe.
https://www.bild.de/regional/rostock/li ... 34c45a3b9c
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