MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Ostseewelle
09:51 Uhr: erste Zeugin - eine Familienbetreuerin von Gina H.
sie sagt bereits zum zweiten Mal aus, es gibt Ergänzungen zur ersten Aussage
die Betreuerin hatte dem Gericht im Juli ein Schreiben mit weiteren Ergänzungen geschickt
das reicht dem Gericht nicht, deshalb muss sie nochmal aussagen
sie ergänzt, dass Gina H. sich als Kind sehr distanziert und zurück gezogen hat
die Erziehungsberaterin erlebte die Angeklagte sehr vorsichtig, wenn sie jemanden mochte, dann sehr innig
Gina H. wurde in der Schule gemobbt, Ranzen in Mülleimer gesteckt, Zöpfe angezündet
09:51 Uhr: erste Zeugin - eine Familienbetreuerin von Gina H.
sie sagt bereits zum zweiten Mal aus, es gibt Ergänzungen zur ersten Aussage
die Betreuerin hatte dem Gericht im Juli ein Schreiben mit weiteren Ergänzungen geschickt
das reicht dem Gericht nicht, deshalb muss sie nochmal aussagen
sie ergänzt, dass Gina H. sich als Kind sehr distanziert und zurück gezogen hat
die Erziehungsberaterin erlebte die Angeklagte sehr vorsichtig, wenn sie jemanden mochte, dann sehr innig
Gina H. wurde in der Schule gemobbt, Ranzen in Mülleimer gesteckt, Zöpfe angezündet
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Sway
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Heckengäu hat geschrieben: ↑Dienstag, 01. September 2026, 10:00:14
01.09.2026 - 09:53 Uhr
Gina H. will Fragen beantworten
Das Gericht will von der Verteidigung wissen, ob die Gina H. bereit ist, Fragen zu ihrer Einlassung zu beantworten. „Das ist sie“, sagt Löcker. Der Richter fragt nochmal: „Sie wird Fragen beantworten?“ Der Anwalt bejaht.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
RTL
Vor 8 Minuten
Nele Hasselbusch
AWO-Mitarbeiterin über Gina H.: „Hatte eine Außenseiterrolle“
Die erste Zeugin des Tages wird aufgerufen. Es handelt sich um eine Mitarbeiterin der AWO Güstrow, die bereits vor Gericht ausgesagt hatte. Anlass für ihre erneute Vernehmung ist ein Schreiben, in dem sie nachträglich weitere Erinnerungen mitgeteilt hat. „Eine Frage von Ihnen hatte ich falsch verstanden“, erklärt die Zeugin. Außerdem seien ihr weitere Details eingefallen.
Nun schildert sie ihren Eindruck von Gina H. als Kind, als ihre Großeltern mit ihr bei der Familienhilfe der AWO vorstellig wurden. „Sie konnte kein Vertrauen zu anderen Menschen aufbauen. Dadurch konnte sie keine Freundschaften zu anderen Kindern knüpfen. Daher war sie für andere Kinder nicht händelbar und hatte eine Außenseiterrolle“, berichtet die Zeugin.
Außerdem korrigiert sie einen Punkt aus ihrer ersten Aussage. Damals sei sie gefragt worden, ob Mobbing ein Thema gewesen sei. Die Zeugin habe die Frage so verstanden, ob Gina H. andere Kinder gemobbt habe und dies verneint. Dass Gina H. selbst von anderen Kindern gemobbt worden sei, sei dagegen durchaus Thema gewesen. "Zum Beispiel, dass der Ranzen in die Mülltonne gesteckt wurde oder sie auf dem Schulweg geärgert wurde." Gina H. habe damals zudem angegeben, dass ihre Haarspitzen angezündet worden seien.
Vor 8 Minuten
Nele Hasselbusch
AWO-Mitarbeiterin über Gina H.: „Hatte eine Außenseiterrolle“
Die erste Zeugin des Tages wird aufgerufen. Es handelt sich um eine Mitarbeiterin der AWO Güstrow, die bereits vor Gericht ausgesagt hatte. Anlass für ihre erneute Vernehmung ist ein Schreiben, in dem sie nachträglich weitere Erinnerungen mitgeteilt hat. „Eine Frage von Ihnen hatte ich falsch verstanden“, erklärt die Zeugin. Außerdem seien ihr weitere Details eingefallen.
Nun schildert sie ihren Eindruck von Gina H. als Kind, als ihre Großeltern mit ihr bei der Familienhilfe der AWO vorstellig wurden. „Sie konnte kein Vertrauen zu anderen Menschen aufbauen. Dadurch konnte sie keine Freundschaften zu anderen Kindern knüpfen. Daher war sie für andere Kinder nicht händelbar und hatte eine Außenseiterrolle“, berichtet die Zeugin.
Außerdem korrigiert sie einen Punkt aus ihrer ersten Aussage. Damals sei sie gefragt worden, ob Mobbing ein Thema gewesen sei. Die Zeugin habe die Frage so verstanden, ob Gina H. andere Kinder gemobbt habe und dies verneint. Dass Gina H. selbst von anderen Kindern gemobbt worden sei, sei dagegen durchaus Thema gewesen. "Zum Beispiel, dass der Ranzen in die Mülltonne gesteckt wurde oder sie auf dem Schulweg geärgert wurde." Gina H. habe damals zudem angegeben, dass ihre Haarspitzen angezündet worden seien.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Weissbier Fokus kommt doch noch aus dem Quark! 1 Wunder!
Jetzt gerade
Niklas Schapperer
Angeklagte Gina H. will "demnächst" Fragen beantworten
Im Mordprozess zum Tod des achtjährigen Fabians aus Güstrow will die wegen Mordverdachts angeklagte 30-Jährige demnächst Fragen beantworten. Das kündigte ihr Anwalt Thomas Löcker beim 25. Verhandlungstag im Landgericht Rostock an. Für seine Mandantin werde das "sehr, sehr strapaziös", sagte er.
Das Gericht plante die Befragung für den 10. September ein. "Sie bemüht sich das auch durchzuhalten", kündigte Löcker an. Der Vorsitzende Richter, Holger Schütt, versprach, Rücksicht zu nehmen. Man werde etwa die Verhandlung unterbrechen, wenn das notwendig sei oder gegebenenfalls die Befragung an einem zusätzlichen Tag fortführen. Die Angeklagte hatte vor rund einer Woche eine lange Erklärung vorgelesen und die Tat abgestritten. Fragen an sie waren nicht möglich.
Laut Anklage soll die Frau den achtjährigen Fabian am 10. Oktober 2025 an einem Teich, etwa 15 Kilometer südlich von Güstrow, erstochen haben. Das Motiv soll demnach mit dem Verhältnis der Angeklagten zu Fabians Vater und dem zeitweisen Ende dieser Beziehung zusammenhängen. Der Prozess läuft seit 28. April.
Jetzt gerade
Niklas Schapperer
Angeklagte Gina H. will "demnächst" Fragen beantworten
Im Mordprozess zum Tod des achtjährigen Fabians aus Güstrow will die wegen Mordverdachts angeklagte 30-Jährige demnächst Fragen beantworten. Das kündigte ihr Anwalt Thomas Löcker beim 25. Verhandlungstag im Landgericht Rostock an. Für seine Mandantin werde das "sehr, sehr strapaziös", sagte er.
Das Gericht plante die Befragung für den 10. September ein. "Sie bemüht sich das auch durchzuhalten", kündigte Löcker an. Der Vorsitzende Richter, Holger Schütt, versprach, Rücksicht zu nehmen. Man werde etwa die Verhandlung unterbrechen, wenn das notwendig sei oder gegebenenfalls die Befragung an einem zusätzlichen Tag fortführen. Die Angeklagte hatte vor rund einer Woche eine lange Erklärung vorgelesen und die Tat abgestritten. Fragen an sie waren nicht möglich.
Laut Anklage soll die Frau den achtjährigen Fabian am 10. Oktober 2025 an einem Teich, etwa 15 Kilometer südlich von Güstrow, erstochen haben. Das Motiv soll demnach mit dem Verhältnis der Angeklagten zu Fabians Vater und dem zeitweisen Ende dieser Beziehung zusammenhängen. Der Prozess läuft seit 28. April.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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01.09.2026 - 10:08 Uhr
Gina H. war „sozial verunsichertes Kind“
Gina H. sei ein „sozial verunsichertes Kind“ gewesen, deshalb sei ihre Großmutter mit ihr zur AWO-Erziehungshilfe gekommen. Gina H. sei „sehr loyal gegenüber denen, die sie als Freunde gesehen hat“ gewesen. „Gina H. hat sich möglicherweise auch mal in Gefährdungssituationen gebracht, um diese zu schützen“, sagt die Zeugin. Das habe ihr die Großmutter damals berichtet.
01.09.2026 - 10:07 Uhr
Frage falsch verstanden
Die AWO-Mitarbeiterin hatte Gina H. schon als Kind betreut. Sie erklärt, dass sie unter anderem eine Frage des Richters beim letzten Mal falsch verstanden habe.
01.09.2026 - 10:06 Uhr
AWO-Zeugin tritt erneut auf
Nun sagt noch einmal die AWO-Mitarbeiterin (63) aus, die bereits am 19. Verhandlungstag einmal gehört wurde. Nach ihrer Aussage hatte sie dem Gericht eine Mail mit Ergänzungen geschickt. Der Richter erklärt, dass vor Gericht der „Grundsatz der Mündlichkeit und Unmittelbarkeit“ gelte. Daher müsse sie ihre Ergänzungen noch einmal mündlich vortragen.
01.09.2026 - 10:08 Uhr
Gina H. war „sozial verunsichertes Kind“
Gina H. sei ein „sozial verunsichertes Kind“ gewesen, deshalb sei ihre Großmutter mit ihr zur AWO-Erziehungshilfe gekommen. Gina H. sei „sehr loyal gegenüber denen, die sie als Freunde gesehen hat“ gewesen. „Gina H. hat sich möglicherweise auch mal in Gefährdungssituationen gebracht, um diese zu schützen“, sagt die Zeugin. Das habe ihr die Großmutter damals berichtet.
01.09.2026 - 10:07 Uhr
Frage falsch verstanden
Die AWO-Mitarbeiterin hatte Gina H. schon als Kind betreut. Sie erklärt, dass sie unter anderem eine Frage des Richters beim letzten Mal falsch verstanden habe.
01.09.2026 - 10:06 Uhr
AWO-Zeugin tritt erneut auf
Nun sagt noch einmal die AWO-Mitarbeiterin (63) aus, die bereits am 19. Verhandlungstag einmal gehört wurde. Nach ihrer Aussage hatte sie dem Gericht eine Mail mit Ergänzungen geschickt. Der Richter erklärt, dass vor Gericht der „Grundsatz der Mündlichkeit und Unmittelbarkeit“ gelte. Daher müsse sie ihre Ergänzungen noch einmal mündlich vortragen.
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Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Außerdem sagt die Zeugin, dass sie in der letzten Vernehmung die Frage des Richters nach Mobbing so verstanden habe, ob Gina H. andere Kinder gemobbt habe. „Das ist mir nicht bewusst oder nicht bekannt“, sagt die Zeugin.
„Dass umgekehrt sie gemobbt wurde von anderen Kindern, war Thema in der Beratung“, sagt sie. So sei sie etwa auf dem Schulweg geärgert worden.
Damit ist die erste Zeugin auch schon entlassen.
Zum Abschied nickt sie Gina H. zu, die Angeklagte blickt sie traurig an.
#Stern
„Dass umgekehrt sie gemobbt wurde von anderen Kindern, war Thema in der Beratung“, sagt sie. So sei sie etwa auf dem Schulweg geärgert worden.
Damit ist die erste Zeugin auch schon entlassen.
Zum Abschied nickt sie Gina H. zu, die Angeklagte blickt sie traurig an.
#Stern
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Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Heckengäu hat geschrieben: ↑Dienstag, 01. September 2026, 09:53:34 Verteidiger Thomas Löcker betont noch einmal, dass die Befragung angesichts der Verfassung von Gina H. eine große Herausforderung sei […] Sie esse seitdem wenig und schlafe sehr schlecht. „Wir werden auf Frau H. Rücksicht nehmen und Pausen machen“, erklärt Schütt. Sollte die Angeklagte nicht weitermachen können, werde die Befragung am Folgetag fortgesetzt.
Herr Löcker gibt sich allergrößte Mühe, seine Mandantin als besonders fragiles & bemitleidenswertes Opfer des Prozesses darzustellen. Eine derartige Darstellung habe ich bislang bei keinem anderen Mordprozess erlebt.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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01.09.2026 - 10:18 Uhr
Zöpfe angezündet
Einmal sei Gina H.s Schulranzen in den Mülleimer gesteckt worden. Einmal habe es einen schwerwiegenderen Vorfall gegeben. Ihre Zöpfe seien angezündet worden. Auch das habe die Großmutter damals berichtet. „Gina H. reagierte mit Rückzug und Ohnmacht“, sagt die Zeugin.
01.09.2026 - 10:15 Uhr
Mobbing-Frage missverstanden
Zudem hätte der Richter gefragt, ob Gina H. mit Mobbing zu tun hatte. Das habe sie missverstanden – sie habe gedacht, dass der Richter meint, ob Gina H. selbst jemanden gemobbt habe. „Das ist nicht bekannt. Umgekehrt war das Thema“, sagt die AWO-Mitarbeiterin.
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01.09.2026 - 10:18 Uhr
Zöpfe angezündet
Einmal sei Gina H.s Schulranzen in den Mülleimer gesteckt worden. Einmal habe es einen schwerwiegenderen Vorfall gegeben. Ihre Zöpfe seien angezündet worden. Auch das habe die Großmutter damals berichtet. „Gina H. reagierte mit Rückzug und Ohnmacht“, sagt die Zeugin.
01.09.2026 - 10:15 Uhr
Mobbing-Frage missverstanden
Zudem hätte der Richter gefragt, ob Gina H. mit Mobbing zu tun hatte. Das habe sie missverstanden – sie habe gedacht, dass der Richter meint, ob Gina H. selbst jemanden gemobbt habe. „Das ist nicht bekannt. Umgekehrt war das Thema“, sagt die AWO-Mitarbeiterin.
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Anna17
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Ja, sorry, liebe Sronson. „Ständig“ sollte nicht automatisch
„ jeder“ heißen, könnte in „öfters“ umgewandelt werden / korrigiert werden. Du warst keineswegs gemeint. Aber bei der Flut von Nachrichten, ist es mir tatsächlich weder möglich auf ALLES zu reagieren, geschweige denn eine namentliche Aufstellung zu erzeugen.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Ostseewelle
10:10 Uhr: zweite Zeugin - Anstaltspsychologin
sie steht mit der Angeklagten seit der Inhaftierung am 07. November 2025 in Kontakt
10:10 Uhr: zweite Zeugin - Anstaltspsychologin
sie steht mit der Angeklagten seit der Inhaftierung am 07. November 2025 in Kontakt
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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01.09.2026 - 10:20 Uhr
Zeugin zum 9. Oktober: „Kein Widerspruch“
Jetzt geht es um den 9. Oktober 2025. An diesem Tag hätte Gina H. eigentlich einen Termin um 14 Uhr gemeinsam mit ihrem leiblichen Sohn J. bei der AWO Güstrow gehabt. Den Termin hatte sie jedoch auf Nachfrage abgesagt, mit der Begründung, ihr Sohn sei krank. Der war aber an diesem Tag in der Schule.
Das spielt eine Rolle bei der Frage, ob Gina H. an diesem Tag vielleicht bereits Fabian in Güstrow begegnet sein könnte. „Sie hatten zusammengefasst, dass da ein Widerspruch besteht. Für mich besteht da kein Widerspruch“, sagt jetzt die Zeugin.
(Erklärend dazu aus RTL: „Es könnte sein, dass er vormittags in der Schule war und nachmittags krank“, sagt die Zeugin.)
01.09.2026 - 10:20 Uhr
Zeugin zum 9. Oktober: „Kein Widerspruch“
Jetzt geht es um den 9. Oktober 2025. An diesem Tag hätte Gina H. eigentlich einen Termin um 14 Uhr gemeinsam mit ihrem leiblichen Sohn J. bei der AWO Güstrow gehabt. Den Termin hatte sie jedoch auf Nachfrage abgesagt, mit der Begründung, ihr Sohn sei krank. Der war aber an diesem Tag in der Schule.
Das spielt eine Rolle bei der Frage, ob Gina H. an diesem Tag vielleicht bereits Fabian in Güstrow begegnet sein könnte. „Sie hatten zusammengefasst, dass da ein Widerspruch besteht. Für mich besteht da kein Widerspruch“, sagt jetzt die Zeugin.
(Erklärend dazu aus RTL: „Es könnte sein, dass er vormittags in der Schule war und nachmittags krank“, sagt die Zeugin.)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
RTL
Vor 7 Minuten
Nele Hasselbusch
Gina H. verpasst Beratungstermin am Tag vor dem Verschwinden
Die AWO-Mitarbeiterin berichtet auch von einem Beratungstermin, den Gina H. gemeinsam mit ihrem Sohn J. am 9. Oktober um 14 Uhr gehabt habe. Zu diesem Termin sei sie allerdings nicht erschienen. Die Zeugin habe Gina H. daraufhin angerufen. Diese habe erklärt, ihr Sohn sei krank. „Es könnte sein, dass er vormittags in der Schule war und nachmittags krank“, sagt die Zeugin.
Brisant: Etwa in diesem Zeitraum, zwischen 14 und 14.30 Uhr, soll ein orangefarbener Pickup in der Ulmenstraße gesehen worden sein. Die Ermittlungen beschäftigen sich mit der Frage, ob Gina H. dort möglicherweise auf Fabian getroffen sein könnte, als dieser auf dem Weg zum Jugendclub war – einen Tag vor seinem Verschwinden. Ob es sich bei dem gesichteten Fahrzeug tatsächlich um Gina H.s Pickup handelte und ob es zu einem Treffen mit Fabian kam, ist damit nicht bewiesen.
Die Zeugin wird anschließend entlassen. Als sie den Gerichtssaal verlässt, lächelt Gina H.
Vor 7 Minuten
Nele Hasselbusch
Gina H. verpasst Beratungstermin am Tag vor dem Verschwinden
Die AWO-Mitarbeiterin berichtet auch von einem Beratungstermin, den Gina H. gemeinsam mit ihrem Sohn J. am 9. Oktober um 14 Uhr gehabt habe. Zu diesem Termin sei sie allerdings nicht erschienen. Die Zeugin habe Gina H. daraufhin angerufen. Diese habe erklärt, ihr Sohn sei krank. „Es könnte sein, dass er vormittags in der Schule war und nachmittags krank“, sagt die Zeugin.
Brisant: Etwa in diesem Zeitraum, zwischen 14 und 14.30 Uhr, soll ein orangefarbener Pickup in der Ulmenstraße gesehen worden sein. Die Ermittlungen beschäftigen sich mit der Frage, ob Gina H. dort möglicherweise auf Fabian getroffen sein könnte, als dieser auf dem Weg zum Jugendclub war – einen Tag vor seinem Verschwinden. Ob es sich bei dem gesichteten Fahrzeug tatsächlich um Gina H.s Pickup handelte und ob es zu einem Treffen mit Fabian kam, ist damit nicht bewiesen.
Die Zeugin wird anschließend entlassen. Als sie den Gerichtssaal verlässt, lächelt Gina H.
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Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Nun sitzt die Anstaltspsychologin im Zeugenstand. Gina H. sei an einem Freitagnachmittag in die JVA gekommen, es habe gleich ein erstes Gespräch gegeben, auch um abzuklären, ob eine Suizidgefahr besteht.
„Frau H. berichtete mir von der aktuellen Situation. Wie es ihr in den letzten Tagen, den letzten Wochen ergangen ist“, sagt sie. „Sie wirkte sehr überfordert, aufgelöst, besorgt, hat viel geweint.“ Eine Suizidalität sei aber nicht festgestellt worden.
[…]
#Stern
„Frau H. berichtete mir von der aktuellen Situation. Wie es ihr in den letzten Tagen, den letzten Wochen ergangen ist“, sagt sie. „Sie wirkte sehr überfordert, aufgelöst, besorgt, hat viel geweint.“ Eine Suizidalität sei aber nicht festgestellt worden.
[…]
#Stern
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Ostseewelle
10:10 Uhr: zweite Zeugin - Anstaltspsychologin
sie steht mit der Angeklagten seit der Inhaftierung am 07. November 2025 in Kontakt
die Psychologin führte gleich zu Beginn der U-Haft ein Gespräch mit der Angeklagten
vor allem um herauszufinden ob es Selbstmord- oder Selbstverletzungsabsichten gibt
Gina H. war beim ersten Gespräch sehr aufgelöst, hat viel geweint und hat sich Sorgen um ihren Sohn gemacht
10:10 Uhr: zweite Zeugin - Anstaltspsychologin
sie steht mit der Angeklagten seit der Inhaftierung am 07. November 2025 in Kontakt
die Psychologin führte gleich zu Beginn der U-Haft ein Gespräch mit der Angeklagten
vor allem um herauszufinden ob es Selbstmord- oder Selbstverletzungsabsichten gibt
Gina H. war beim ersten Gespräch sehr aufgelöst, hat viel geweint und hat sich Sorgen um ihren Sohn gemacht
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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01.09.2026 - 10:25 Uhr
Gefängnispsychologin sagt jetzt aus
Jetzt betritt die Gefängnispsychologin den Saal. Sie ist Diplompsychologin in der JVA Bützow.
01.09.2026 - 10:23 Uhr
Richter: „Da ist ein Widerspruch“
Der leibliche Sohn J. habe häufiger während der Schule Kopfschmerzen bekommen. Auch das habe die AWO-Mitarbeiterin berichtet bekommen. „Deswegen habe ich es nicht hinterfragt. Es kann also sein, dass J. vormittags in der Schule war und nachmittags trotzdem krank war“, sagt die AWO-Mitarbeiterin. Der Richter: „Aber nach diesem Erkenntnisstand ist das nicht der Fall. Also ist da doch ein Widerspruch.“ Die Zeugin wird entlassen.
01.09.2026 - 10:25 Uhr
Gefängnispsychologin sagt jetzt aus
Jetzt betritt die Gefängnispsychologin den Saal. Sie ist Diplompsychologin in der JVA Bützow.
01.09.2026 - 10:23 Uhr
Richter: „Da ist ein Widerspruch“
Der leibliche Sohn J. habe häufiger während der Schule Kopfschmerzen bekommen. Auch das habe die AWO-Mitarbeiterin berichtet bekommen. „Deswegen habe ich es nicht hinterfragt. Es kann also sein, dass J. vormittags in der Schule war und nachmittags trotzdem krank war“, sagt die AWO-Mitarbeiterin. Der Richter: „Aber nach diesem Erkenntnisstand ist das nicht der Fall. Also ist da doch ein Widerspruch.“ Die Zeugin wird entlassen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
„Sie integrierte sich zunehmend in den Haftalltag. Sie nahm am Aufenthalt im Freien teil, bekam Kontakt zu einzelnen Mitgefangenen“, sagt die Gefängnispsychologin. „Sie berichtete aber auch, dass sie Anfeindungen und Bedrohungen durch Mitgefangene ausgesetzt sei.“
Momentan pflege sie zu zwei Mitgefangenen einen engeren Kontakt, sagt die Zeugin.
#Stern
Momentan pflege sie zu zwei Mitgefangenen einen engeren Kontakt, sagt die Zeugin.
#Stern
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
RTL
Vor 3 Minuten
Nele Hasselbusch
Psychologin: Gina H. weinte in Haft immer wieder
Jetzt sagt eine Diplom-Psychologin aus der JVA Bützow aus. Gina H. befindet sich dort seit dem 7. November in Untersuchungshaft. Ein Mal in der Woche habe sie Kontakt zu der Angeklagten. Zu Beginn habe die Psychologin unter anderem geprüft, ob bei der Angeklagten Suizidgefahr bestehe. Sie wirkte sehr überfordert, aufgelöst, besorgt, emotional, hat viel geweint“, beschreibt sie Gina H. Gleichzeitig sei sie sehr auskunftsbereit gewesen.
Mit der Zeit habe Gina H. Vertrauen zu ihr gefasst und von ihren Belastungen erzählt. Auch „Anfeindungen und Bedrohungen“ hätten ihr zugesetzt. Gespräche, Sport, Kochen und Spielen mit anderen Häftlingen hätten dagegen für „Entlastung“ gesorgt. Mit einer Insassin habe es einmal Streitigkeiten gegeben, mit zwei Gefangenen habe sie engen Kontakt. Hinweise darauf, dass Gina H. sich etwas antun könnte, habe es nicht gegeben. Deshalb habe die Psychologin angeregt, die Überwachungsintervalle in der Haft zu reduzieren.
Während der Aussage blickt Gina H. traurig und umklammert mit der rechten Hand fest ihren Stressball. Zuvor hatte sie beim Betreten der Psychologin noch ihrem Verteidiger Andreas Ohm etwas zugeflüstert und dabei gelacht.
Vor 3 Minuten
Nele Hasselbusch
Psychologin: Gina H. weinte in Haft immer wieder
Jetzt sagt eine Diplom-Psychologin aus der JVA Bützow aus. Gina H. befindet sich dort seit dem 7. November in Untersuchungshaft. Ein Mal in der Woche habe sie Kontakt zu der Angeklagten. Zu Beginn habe die Psychologin unter anderem geprüft, ob bei der Angeklagten Suizidgefahr bestehe. Sie wirkte sehr überfordert, aufgelöst, besorgt, emotional, hat viel geweint“, beschreibt sie Gina H. Gleichzeitig sei sie sehr auskunftsbereit gewesen.
Mit der Zeit habe Gina H. Vertrauen zu ihr gefasst und von ihren Belastungen erzählt. Auch „Anfeindungen und Bedrohungen“ hätten ihr zugesetzt. Gespräche, Sport, Kochen und Spielen mit anderen Häftlingen hätten dagegen für „Entlastung“ gesorgt. Mit einer Insassin habe es einmal Streitigkeiten gegeben, mit zwei Gefangenen habe sie engen Kontakt. Hinweise darauf, dass Gina H. sich etwas antun könnte, habe es nicht gegeben. Deshalb habe die Psychologin angeregt, die Überwachungsintervalle in der Haft zu reduzieren.
Während der Aussage blickt Gina H. traurig und umklammert mit der rechten Hand fest ihren Stressball. Zuvor hatte sie beim Betreten der Psychologin noch ihrem Verteidiger Andreas Ohm etwas zugeflüstert und dabei gelacht.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Ostseewelle
Gina H. war beim ersten Gespräch sehr aufgelöst, hat viel geweint und hat sich Sorgen um ihren Sohn gemacht
die Psychologin berichtet, dass Gefangene meist mit der Situation überfordert sind, wenn sie das erste Mal in Haft sind
auch bei anderen Gesprächen gab es keine Anzeichen für Selbstmordabsichten
die Angeklagte hat mit der Psychologin über Belastungen und Probleme gesprochen
Gina H. hat bei Gesprächen viel geweint, sie vertraute der Psychologin
die Angeklagte belastete vor allem die 24 Stunden-Überwachung
zu einzelnen Mitgefangenen gab es Kontakt, es gab aber auch viele Anfeindungen und Bedrohungen
Gina H. war beim ersten Gespräch sehr aufgelöst, hat viel geweint und hat sich Sorgen um ihren Sohn gemacht
die Psychologin berichtet, dass Gefangene meist mit der Situation überfordert sind, wenn sie das erste Mal in Haft sind
auch bei anderen Gesprächen gab es keine Anzeichen für Selbstmordabsichten
die Angeklagte hat mit der Psychologin über Belastungen und Probleme gesprochen
Gina H. hat bei Gesprächen viel geweint, sie vertraute der Psychologin
die Angeklagte belastete vor allem die 24 Stunden-Überwachung
zu einzelnen Mitgefangenen gab es Kontakt, es gab aber auch viele Anfeindungen und Bedrohungen
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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01.09.2026 - 10:31 Uhr
Gina H. „hat viel geweint“
Das erste Mal habe die Gefängnispsychologin Gina H. an einem Freitagnachmittag kurz vor dem Wochenende getroffen. Sie habe von der aktuellen Situation erzählt. „Sie war überfordert, aufgelöst, besorgt, sehr emotional, hat viel geweint“, sagt die Psychologin. Trotzdem sei sie „auskunftsbereit und sehr offen“ gewesen.
01.09.2026 - 10:28 Uhr
Gina H. auf Suizidgefahr untersucht
Nachdem Gina H. am 6. November 2025 festgenommen wurde, wurde die Psychologin schnell informiert, „dass sie emotional aufgelöst ist“. Die Psychologin sollte einschätzen: Wie geht es Gina H.? Wie ist die emotionale Belastung? Gibt es Suizidgefahr oder Selbstverletzungsgefahr? Müssen besondere Maßnahmen ergriffen werden, um Gina H. vor sich selbst zu schützen?
01.09.2026 - 10:25 Uhr
Gefängnispsychologin sagt jetzt aus
Jetzt betritt die Gefängnispsychologin den Saal. Sie ist Diplompsychologin in der JVA Bützow.
01.09.2026 - 10:31 Uhr
Gina H. „hat viel geweint“
Das erste Mal habe die Gefängnispsychologin Gina H. an einem Freitagnachmittag kurz vor dem Wochenende getroffen. Sie habe von der aktuellen Situation erzählt. „Sie war überfordert, aufgelöst, besorgt, sehr emotional, hat viel geweint“, sagt die Psychologin. Trotzdem sei sie „auskunftsbereit und sehr offen“ gewesen.
01.09.2026 - 10:28 Uhr
Gina H. auf Suizidgefahr untersucht
Nachdem Gina H. am 6. November 2025 festgenommen wurde, wurde die Psychologin schnell informiert, „dass sie emotional aufgelöst ist“. Die Psychologin sollte einschätzen: Wie geht es Gina H.? Wie ist die emotionale Belastung? Gibt es Suizidgefahr oder Selbstverletzungsgefahr? Müssen besondere Maßnahmen ergriffen werden, um Gina H. vor sich selbst zu schützen?
01.09.2026 - 10:25 Uhr
Gefängnispsychologin sagt jetzt aus
Jetzt betritt die Gefängnispsychologin den Saal. Sie ist Diplompsychologin in der JVA Bützow.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Der Vorsitzende Richter Holger Schütt fragt die Zeugin, ob Gina H. mal über die ihr vorgeworfene Tat gesprochen habe.
„Nicht im Detail. Sie sagt aber, auch wiederholt, dass sie unschuldig ist“, sagt die Zeugin.
„Was hat sie denn nicht im Detail dazu gesagt?“, fragt Schütt.
„Frau H. beschäftigt sich sehr viel damit, wie sie hier dargestellt wird. Welche Sachverhalte besprochen wurden in den Gerichtsverhandlungen. Wie das bewertet wird“, sagt die Zeugin.
Der Vorsitzende Richter hakt nochmal nach: Ob Gina H. mal vor Prozessbeginn darüber gesprochen habe, was sie am Tattag gemacht habe. Die Zeugin verneint.
#Stern
„Nicht im Detail. Sie sagt aber, auch wiederholt, dass sie unschuldig ist“, sagt die Zeugin.
„Was hat sie denn nicht im Detail dazu gesagt?“, fragt Schütt.
„Frau H. beschäftigt sich sehr viel damit, wie sie hier dargestellt wird. Welche Sachverhalte besprochen wurden in den Gerichtsverhandlungen. Wie das bewertet wird“, sagt die Zeugin.
Der Vorsitzende Richter hakt nochmal nach: Ob Gina H. mal vor Prozessbeginn darüber gesprochen habe, was sie am Tattag gemacht habe. Die Zeugin verneint.
#Stern
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