Das sehe ich ganz ähnlich..Pentax77 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 10. September 2026, 17:20:44 Ganz so pauschal kannst du das nicht machen. Manche Fragen sind natürlich so dass man sich nicht zwingend daran erinnern muss.
Aber es sind genug fragen dabei gewesen, auf die sie eine gute Antwort hätte haben können. Die am Ende entscheidende Phase war ihre Auffindeaktion. Wie zur Hölle kam sie auf diese Stelle???
Jeder weiß wie relevant das ist, auch ihre Verteidigung, und es kommt nichts substanzielles.
Allerdings frage ich mich mich ebenso, wie die beiden Anwälte Gina überhaupt auf diese enorm wichtige Befragung vorbereitet haben? Ich mein, die kennen die Akten doch und wissen somit ganz genau, welch explizite Sachverhalte in diesem Fall besondere Aufmerksamkeit zu Teil werden und dem Richter bei seiner Aufklärung und Wahrheitsfindung von größter Bedeutung und höchstem Interesse sein wird. Warum lässt man seine Mandantin da, offenbar völlig unvorbereitet, einfach so ins offene Messer laufen? Das sich ein Hr. Löcker dann auch noch bezüglich des Portemonnaie Widerspruchs (aus der 95. Seiten umfassenden Einlassung) dem Richter erklären muss, ist mE. an Groteske in einem Mordprozess nur noch schwer zu überbieten. Ich frage mich eh schon seit Beginn des Prozess, welche Strategie die beiden Anwälte da überhaupt genau fahren bzw. im Vorfeld für Ihre Mandantin erfolgversprechend ausgearbeitet haben? Einen roten Faden oder aber zielführende Befragungen von Zeugen, welche konsequent eine erfolgversprechende Strategie verfolgen, kann ich da bisher jedenfalls weit und breit nicht erkennen. Zu einer Visitenkarte ihrer Verteidigungskunst und Strategie, wird dieser Prozess sicher nicht für die Beiden werden. Renommee verdient man sich auf diese Weise (unabhängig eines Sieges) sicher nicht.
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