Heckengäu hat geschrieben: ↑Donnerstag, 10. September 2026, 15:49:05
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Emotionaler Schlagabtausch im Gerichtssaal
Als der Richter entgegnet, er verstehe ihre Erklärung nicht, wird Gina H. deutlich emotionaler. „Woher soll ich wissen, dass Fabian verdammt nochmal verschwindet. Ich hab damit nichts zu tun!“, sagt sie mit Nachdruck. Schütt erwidert, genau darum drehe sich das gesamte Verfahren. Darauf reagiert Gina H. sichtbar aufgebracht: „Das find ich schlimm genug! Ich hab keinen Grund, diesem armen Kind was zu tun.“ Anschließend fügt sie hinzu: „Wenn, hätte ich ja Matthias was antun müssen!“
DA genau, in diesem Moment eines emotionalen Ausrutschers, in die Enge getrieben, kommt das, was meine bereits geschilderte Theorie absolut unterstreicht - sie HAT Matthias ja etwas angetan, indem sie seinen Sohn umgebracht hat.
Und ja, interessante Aussage, sie hatte eigentlich für sich keinen Grund, das Kind umzubringen - stimmt, den Grund hat er ihr ja quasi gegeben. Das bekannte vermischen von Wahrheit mit Lüge.
Das ist für mich das eigentlich Tatmotiv gewesen, nicht der unbedingte Wille, ihn damit zurück zu kriegen, sondern ihn zu bestrafen. Wenn nicht ich, dann auch nicht dein Sohn!
Auch dieses auffällige aufgewühlt und anders sein am 9.10. passt natürlich sehr dazu. Die Entscheidung stand dann alsbald.
Unterm Strich würde ich das als niederen Beweggrund ansehen. Mord, lebenslang. Auf Wiedersehen (oder auch nicht).