KFN-Studie von Haug und Zähringer (2017): Tötungsdelikte an 6- bis 13-jährigen Kindern in Deutschland (Strafverfahrensakten 1997–2012, Forschungsbericht Nr. 134). Analysiert wurden 169 Akten mit 192 Opfern und 166 Täterinnen/Tätern.
Was die Studie zu Täterinnen und Beziehung sagt
Rund zwei Drittel der Opfer (65,7 %) wurden von leiblichen oder sozialen Eltern getötet.
Es gibt nur einen einzigen Fall einer sozialen Mutter als Täterin.
13,9 % der Täterinnen/Täter hatten ein Bekanntschaftsverhältnis, 13,3 % waren dem Opfer völlig unbekannt.
Sexualmorde in dieser Altersgruppe wurden ausschließlich von Männern begangen.
Weibliche Täterinnen außerhalb der leiblichen Mutter sind also extrem selten. Drei der vier Fälle in der kleinen Gruppe „psychische Erkrankung“ waren leibliche Mütter; einer betraf eine Verwandte.
Was die Studie zu den Tötungsarten sagt
Häufigste Methoden insgesamt:
Unterbindung der Luftzufuhr (Ersticken, Erdrosseln, Ertränken) – etwa die Hälfte der Opfer
Erstechen – knapp jedes fünfte Opfer (18,8 %), zusammen mit Axthieben ca. 21 % scharfe Gewalt
Schüsse – 6,3 %
Eine Kombination aus Erstechen und Anzünden durch eine Frau, die nicht die Mutter des Kindes ist, wird nirgends beschrieben.
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Christine Schürrer wurde mehrfach genannt. Die Studie hat diesen Fall ausgeklammert. Der Grund ist offensichtlich.
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Julia Quezada Cruz kann gerne von der "Presse" (ippen media) verglichen werden. Eine Relevanz hat der Fall nicht. Die Begründung ergibt sich aus besagter Studie.