MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sway
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 09:44:37
Der Richter ist halt evtl. schlau genug, um zu erkennen, dass es sich bei den genannten Orten nicht um Täterwissen handeln kann, weil es relativ konkretes Ermittlerwissen zu dem Zeitpunkt war:

- Schweriner Straße: wegen Fs Wohnort (aber vermutlich auch wegen der gefundenen Videoaufnahme von Gs Auto)
- Schöninselbrücke (Suche am Inselsee am Vormittag des aufgrund einer Spur der Leichenspürhunde)
- Zehna Bushaltestelle (Leichenhund schlug hier ERST am 13.10. an - hat RF da in ihre Kristallkugel geschaut, wo er das machen wird?)
- Klein Upahl (Fundort)

Ich gehe davon aus Zehna und der Inselsee wurden genannt, weil man evtl. noch die Tatwaffe oder weitere Beweise wie evtl. Kleidung finden wollte und es noch nicht 100%ig klar war, wo F getötet wurde. Denke die Fussspuren waren ggf. am 18.10. noch nicht forensisch untersucht bzw. bewertet und klein Upahl lediglich Fund- aber nicht definierter Tatort.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Sway hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 09:54:24 Der Richter ist halt evtl. schlau genug, um zu erkennen, dass es sich bei den genannten Orten nicht um Täterwissen handeln kann, weil es relativ konkretes Ermittlerwissen zu dem Zeitpunkt war:

- Schweriner Straße: wegen Fs Wohnort (aber vermutlich auch wegen der gefundenen Videoaufnahme von Gs Auto)
- Schöninselbrücke (Suche am Inselsee am Vormittag des aufgrund einer Spur der Leichenspürhunde)
- Zehna Bushaltestelle (Leichenhund schlug hier ERST am 13.10. an - hat RF da in ihre Kristallkugel geschaut, wo er das machen wird?)
- Klein Upahl (Fundort)

Ich gehe davon aus Zehna und der Inselsee wurden genannt, weil man evtl. noch die Tatwaffe oder weitere Beweise wie evtl. Kleidung finden wollte und es noch nicht 100%ig klar war, wo F getötet wurde. Denke die Fussspuren waren ggf. am 18.10. noch nicht forensisch untersucht bzw. bewertet und klein Upahl lediglich Fund- aber nicht definierter Tatort.

Ja jetzt verstehe ich dich. :idea: Dann wäre es doch schlauer gewesen zu sagen das was im Video aufgezählt wurde war konkretes Ermittlerwissen, welches am 13.10. noch nicht vorliegen konnte. Fertig.

Wenn er sein Urteil so begründet wie das hier dann gute Nacht.....

Dass RF mit ihrem Trupp (ich denke ich habe etliche von denen bereits in der August-Bebel-Straße in Rostock gesehen) ohnehin ihren ganzen Tag damit verbracht hat den Ermittlern am Arsch zu hängen ist ja bekannt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Spannend ist ja in dem Zusammenhang noch, dass die TV zur Suche am Inselsee sagte, dass die ja totaler Quatsch ist, weil F NIE in einen Wald gehen würde (aber in Klein Upahl schon?). Da könnte man ja wieder besagtes Täterwissen unterstellen ;)

Wieso ist der Wald beim Wohnort seines Vaters so abwegig, aber Klein Upahl ohne jeglichen familiären Bezug ganz und gar nicht?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Sway hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 10:06:03 Spannend ist ja in dem Zusammenhang noch, dass die TV zur Suche am Inselsee sagte, dass die ja totaler Quatsch ist, weil F NIE in einen Wald gehen würde (aber in Klein Upahl schon?). Da könnte man ja wieder besagtes Täterwissen unterstellen ;)

Wieso ist der Wald beim Wohnort seines Vaters so abwegig, aber Klein Upahl ohne jeglichen familiären Bezug ganz und gar nicht?
Ganz einfach, weil bei ihr die Fähigkeit, logisch, vorausschauend und zusammenhängend zu denken, nicht gerade gut ausgeprägt ist :P
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 10:24:36 Ganz einfach, weil bei ihr die Fähigkeit, logisch, vorausschauend und zusammenhängend zu denken, nicht gerade gut ausgeprägt ist :P
Touché. In der Tat auch nicht so abwegig :P
In der Gesamtschau betrachtet, aber doch wieder auffällig - und darauf kommt‘s am Ende an.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Übrigens, auch wenn es keine Vorlage sein kann, eine interessante Sache zu Herrn Schütt:

https://www.zeit.de/news/2024-10/28/tei ... -fuer-mann

Auffällig dabei: "Schütt widersprach dem Sachverständigen bei der Frage nach verminderter Schuldfähigkeit: Diese habe nicht vorgelegen."
"...zu einer Haftstrafe von elf Jahren verurteilt....Das Strafmaß liegt über der Forderung der Staatsanwaltschaft, die eine Gesamtfreiheitsstrafe von neuneinhalb Jahren gefordert hatte. "

Muss jetzt nichts für diesen Fall heißen aber im Grunde können wir uns hier das Hirn über den Ausgang und die Urteilshöhe zermartern wie wir wollen, manchmal wird selbst die StA überrascht ;-)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 24. September 2026, 21:38:37 Im internationalen Forschungsraum wird man fündig, [...]

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6258786/
Vielen Dank für die Quelle, sehr interessant und überraschend hoch von den Zahlen her!
Auch wenn die Zahlen aus Norwegen stammen, gibt es sicherlich keinen Grund zu erwarten, dass diese Beobachtungen nicht auch auf Deutschland übertragbar sind. Jedenfalls würde ich jetzt nicht denken, dass es hier signifikant anders aussieht.

Was solche Erinnerungslücken angeht, würde ich vielleicht aber noch unterscheiden wollen zwischen
- Tätern, denen bewusst ist, dass sie die Tat begangen haben und nur das eigentliche Tatgeschehen psychisch verdrängt haben, weil es z.B. zu grausam war
- Tätern, die nicht nur das Tatgeschehen verdrängt haben, sondern auch das drum herum, so dass ihnen nicht mal bewusst ist, dass sie diejenigen sind, die die Tat begangen haben

Meine Überlegungen, mit denen ich bei Gina liebäugel, tendieren in die zweite Kategorie. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür nicht sehr hoch sein mag, könnte ich mir zumindest vorstellen, dass Gina ernsthaft davon überzeugt ist, dass sie nicht diejenige gewesen sein kann, die Fabi getötet hat.
Eine solche Form der dissosiativen Amnesie gepaart mit der potentiellen Charktereigenschaft eines pathologischen Lügners führt dann dazu, dass sie sogar sich selbst mit den absurdesten Dingen davon zu überzeugen versucht, dass die ganzen Indizien, die die Ermittler gesammelt haben, anders zu erklären sind
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 07:42:27 Also die drei jetzt als Missbrauchstrio in Verdacht zu bringen,
Hm, da fehlt auch bei mir das Verständnis und die Phantasie.
Mir ebenso. Das ist keine Theorie, die auch nur ansatzweise mit der Beweisaufnahme in Einklang zu bringen ist.

Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 07:42:27 Mir gefallen auch nicht die Begründungen der richterlichen Instanz in Punkto Ablehnung von Beweisanträgen.
Nichts darf als bedeutungslos in einem Mordprozess
abgetan werden was der Aufklärung hätte dienlich sein können.
Naja, wenn es dafür keine gesetzlichen Vorgaben gäbe und das Gericht nicht selbst entscheiden dürfte, was es "der Aufklärung dienlich" erachtet und was nicht, dann würden solche Prozesse sich über Jahre ziehen.
Außerdem, nur weil wir mit unseren Bruchteil von Informationen, etwas für intersubjektiv als dienlich erachten, heißt das noch lange nicht, dass es auch dienlich ist, wenn man alles berücksichtigt.

Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 07:42:27 Die Auswertung der Handys von CD hätte eine Stärkung der Indizien bzgl der nachträglichen Verbrennung von Fabian bedeuten können oder eine Entlastung der Angeklagten.
Das Gericht hat hier völlig nachvollziehbar argumentiert, dass man aus den Handydaten von CD rein gar nichts für den Aufenthalt von Gina ableiten kann. Egal, was dabei rausgekommen wäre, juristisch gesehen hätte das Gina damit kein Stück entlasten können. Von daher ist die Einschätzung des Gerichtes als "bedeutungslos" aus meienr Sicht vollkommen korrekt.

Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 07:42:27 Letzteres [Anmerkung von mir: gemeint ist "Gina entlasten]" ist natürlich nicht erwünscht.
Come on!
Willst du dich wirklich auf Verschwörungstheorieniveau begeben und unterstellen, das Gericht möchte gar keine entlastende Dinge betrachten?!

Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 07:42:27 Wie man diese Ablehnung im sicherlich folgenden Revisionsverfahren bewerten wird, wird sich noch zeigen.
Ich denke, in puncto Revision ist mal etwas mehr Aufklärung nötig, nachdem was hier einige Leute von sich geben:
Der BGH wird in einer Revision nichts bewerten (!), sondern Dinge nur prüfen (!). Das ist ein meilenweiter Unterschied, der einigen hier überhaupt nicht klar zu sein scheint.
Die Ablehnung einiger Beweisanträge wird sicherlich bei einer Revision zur Sprache kommen. Aber ist dann nicht so, dass die Richterinnen und Richter des BGH den Sachverhalt bewerten und sich überlegen welche Entscheidungen sie bezüglich dieser Anträge getroffen hätten und falls die nicht mit denen des Landgerichtes übereinstimmen das Urteil kassieren.
Nein, das was passiert ist "nur", dass die Richterinnen und Richter sich die Begründung des Landgerichtes anschauen und prüfen, ob diese Begründung frei von Rechtsfehlern ist, sprich formal korrekt und mit allen Gesetzen in Einklang zu bringen ist. Ob sie selbst mit einer anderen Begründung, anders entschieden und die Anträge stattgegeben hätten, ist völlig egal.

Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 07:42:27 Auch das Auswerten der Fahrzeugdaten des Ford Rangers, bzw der nicht vorhandenen Fahrzeugdaten hätte durch ein weiteres externes Gutachten zb durch Ford wiederholt werden müssen. Aber auch hier keinerlei Bemühungen.
Ein " kann ich mir auch nicht erklären "des Experten
war ausreichend.
Insbesondere keine Bemühungen der Verteidigung 😉
Die Verteidigung hat gefühlt für jeden Furz einen Beweisantrag gestellt, nur in diesem Punkt, gerade nicht. Frag dich mal warum!!!

Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 07:42:27 Anscheinend hat auch seitens der Ermittlungsbehörden keine Überprüfung der kindlichen Zeugen bzgl Sichtung von Fabian
Am Freitag stattgefunden in Punkto Wahrheitsgehaltes.
Sonst hätte es jetzt nicht diese nachträglichen Zeugenbefragungen gegeben.
Alles, was wir im Zusammenhang der kindlichen Zeugen vor Geriicht gehört haben, war bereits vorher in den Akten!!
Von daher ist mir unklar, wie du darauf kommst, dass es erst mit der Zeugenbefragung zur einer Überprüfung dieser Sichtung gekommen sein soll.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 11:25:16[…..] Insbesondere keine Bemühungen der Verteidigung 😉. […..]
„Sie hofft, dass sie freigesprochen wird“

stern.de, von Jonas Fedders, 25. September 2026, 09:36 Uhr 6 Min.
Spoiler
Bild
Rechtsanwalt Andreas Ohm verteidigt Gina H. Seiner Mandantin wird vorgeworfen, den achtjährigen Fabian aus Güstrow erstochen zu haben
© stern-Montage: Fotos: Picture Alliance

Andreas Ohm entzündete eine Kerze für Fabian, dann verteidigte er dessen mutmaßliche Mörderin. Im Interview erklärt er, warum er an der Schuld von Gina H. zweifelt.

Schranke:
https://https://www.stern.de/panorama/v ... 87124.html
Spoiler
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 09:13:12 Wie du sagst sind die für uns offenen Lücken evtl. in den Akten erklärt. Aber bei diesem Mammutprozess wäre es dann ein leichtes gewesen, dies so öffentlich in den Prozess einzuführen/der Öffentlichkeit zu erklären, dass es nachvollziehbar ist, und nicht die Hälfte im Selbstleseverfahren machen und alle drumherum (außer Jens) gucken dumm aus der Wäsche.

[Farbliche Hervorhebungen von mir]
Das ist doch komplett widersprüchlich. Gerade weil es ein Mammutprozess ist, wäre es ein Mammutaufgabe, alle Dinge so in den Prozess einzuführen, dass der Öffentlichkeit alles genauso klar wird, wie dem Gericht und den Ermittlern.
Wir haben nunmal keinen Anspruch darauf, alles zu erfahren, was in den Akten steht. Damit müssen wir leben.
Wir können doch schon froh sein, dass Herr Schütt alles dafür getan hat, dass die Plädoyers öffentlich gehalten werden können.

Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 09:44:37 Stichwort Täterwissen. Es geht doch dabei überhaupt nicht um Täterwissen. Niemand hat RF je Täterwissen unterstellt. Sondern ging es darum, jemanden (zufällig) auf einen Ort gebracht zu haben.
Herr Ohm hat RF mit seinem Beweisantrag sehr wohl potentielles Täterwissen unterstellt.
Von daher ist es auch vollkommen richtig, dass das Gericht hier dagegen argumentiert und darlegt, warum es sich nicht zwingend um Täterwissen handeln muss, selbst wenn das Video vom 13.10. wäre.
Zusätzlich hat das Gericht ja auch noch gesagt, dass außer bei der Einlassung von Gina niermals ein solches Video als Grund genannt wurde, insbesondere sich aus der Sprachnachricht von Gina an CD klar ergibt, dass sie dort suchen wollte, weil sie da mal Schlittenfahren war.
Mit anderen Worten, das Gericht hat disen Antrag abgelehnt, weil es sich aus seiner Sicht um eine offensichtliche Schutzbehauptung handelt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 11:44:25 Herr Ohm hat RF mit seinem Beweisantrag sehr wohl potentielles Täterwissen unterstellt.
Das hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm. Dann ziehe ich meine Aussage dazu zurück :-)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Maria »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 10:05:42 Ja jetzt verstehe ich dich. :idea: Dann wäre es doch schlauer gewesen zu sagen das was im Video aufgezählt wurde war konkretes Ermittlerwissen, welches am 13.10. noch nicht vorliegen konnte. Fertig.

Wenn er sein Urteil so begründet wie das hier dann gute Nacht.....

Dass RF mit ihrem Trupp (ich denke ich habe etliche von denen bereits in der August-Bebel-Straße in Rostock gesehen) ohnehin ihren ganzen Tag damit verbracht hat den Ermittlern am Arsch zu hängen ist ja bekannt.
Muss es denn Täterwissen gewesen sein, damit Gina durch das Video auf die Idee gebracht worden sein kann, dort zu suchen? Dass die Hunde am Inselsee angeschlagen haben, wurde in der Presse meines Wissens erst am Abend des 13.10.2025 bekannt gegeben. Ist das ein Ausschlusskriterium dafür, dass es sich informell schon früher rumgesprochen haben kann, dass dort Hunde im Einsatz sind?


Bin ich eigentlich die einzige, die sich immer noch vorstellen kann, dass der Tatort in der Nähe des Inselsees war und Fabian nach Klein-Upahl gebracht wurde, vielleicht am 13.10. als die Schäferin ihre Beobachtungen machte?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Zusammenfassung des Stern-Interviews mit Ginas Strafverteidiger Andreas Ohm, geführt von Jonas Fedders

Ohm ist erstmalig Ende Oktober mit ihr bzgl. des Falls in Kontakt gekommen. Sie hat ihn damals angerufen, um zu fragen, wie lange die Untersuchung ihres Fahrzeugs dauern wird. Dass ausgerechnet sie den toten Fabian gefunden hat, fand er nicht seltsam. Obwohl es damals noch keinen Verteidigungsauftrag gab, hat er ihr geraten, mit ihren Aussagen vorsichtig umzugehen, damit sie nicht in den Kreis der Verdächtigen gerät. Er hatte zu dieser Zeit nicht das Gefühl, dass sie sich selbst als Verdächtige sieht.

Am 14.10. erfuhr er durch ein Familienmitglied vom spontanen Gedenkgottesdienst für den verstorbenen Fabian. Dort hat er eine Kerze für das Kind angezündet. Viele Menschen seien damals verunsichert gewesen, weil sie nicht wussten, ob weiterhin eine Gefahr für die Gemeinde besteht. Ohm hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine Vorahnung, dass ihn der Fall beruflich beschäftigen würde.

Doch am 06.11. wurde er von Gina angerufen, weil die Polizei mit einem Großaufgebot das Haus ihrer Großeltern durchsuchte. Er ist sofort nach Reimershagen gefahren, wo alles mit einer Hundertschaft abgesperrt war. 15–20 Polizisten hätten das Haus durchsucht. Er hat damals darauf geachtet, dass alles im gesetzlichen Rahmen bleibt. Angaben haben weder er noch Gina damals gemacht. Obwohl er Gina bereits in Aussicht gestellt hatte, dass sie eventuell verhaftet werden könnte, war die Festnahme für sie ein großer Schock.

Er hat nicht gezögert, das Mandat anzunehmen. Er sieht es als seine Aufgabe, die Interessen der Angeklagten wahrzunehmen und für ein gerechtes Verfahren zu sorgen. Dies geschieht unabhängig davon, dass er das Verbrechen an Fabian für „ganz schlimm“ hält.

Er kritisiert, dass sehr viele Zeugen aus Ginas Umfeld gehört wurden, die gar nichts zum Tatgeschehen beitragen konnten, sondern nur Angaben zu Ginas Charakter machten. Er hat den Eindruck, dass diese Zeugen gezielt ausgesucht wurden. Das Interesse, entlastende Informationen vorzutragen, sei seiner Meinung nach bei der Staatsanwaltschaft nicht vorhanden. So hätten z.B. die beiden Mitschüler von Fabian, die ihn am Freitagnachmittag gesehen haben wollen, viel eher geladen werden müssen, da sie mit ihrer Sichtung Entlastendes vorbrachten.

Dass Gina doch noch ausgesagt hat, entsprach nicht seinem Wunsch, sondern war eine Entscheidung seines Kollegen. Ohm hielt diese Einlassung für keine gute Idee, hat Ginas Wunsch aber respektiert. Er findet, dass sie trotz der Widersprüche ihre Einlassung gut umgesetzt hat.

Ihr Strafverteidiger leugnet nicht, dass es belastende Indizien gibt, findet jedoch, dass diese nicht ausreichen, um von ihrer Schuld überzeugt zu sein und fragt:
Was wäre denn, wenn der Kindsvater oder die Kindsmutter Fabian gefunden hätten?
Dass der Vater oder die Mutter zum Zeitpunkt des Verschwindens nicht in der Nähe waren, wüssten wir nicht. Ohm will den Vater zwar nicht verdächtigen, sieht die Überprüfung der Alibis aber als eine der schlecht ausgeführten Maßnahmen der Ermittler.

Seiner Meinung nach wurde nicht in alle Richtungen ermittelt, da die Angeklagte sehr früh in Verdacht geriet. Es könnte seiner Meinung nach auch ganz anders gewesen sein.
Stellen Sie sich doch mal für nur einen Moment vor, dass die Angeklagte möglicherweise unschuldig ist.
Für ihn spielt es keine Rolle, ob er sie für schuldig hält oder nicht, denn es würde an seiner Aufgabe, sie zu verteidigen, nichts ändern. Deshalb versucht er, solche Überlegungen auszublenden. Gina hätte ihm gegenüber von Beginn an abgestritten, die Täterin zu sein; deshalb hat er nicht nachgefragt.

Seine Mandantin hofft weiterhin, freigesprochen zu werden und dass sich mit dem Urteil alles aufklärt. Herr Ohm hat ihr jedoch mitgeteilt, dass derzeit alles in Richtung Verurteilung läuft. Sie weiß also, dass eine realistische Gefahr besteht, schuldig gesprochen zu werden.

https://www.stern.de/panorama/verbreche ... 87124.html

Herzlichen Dank für den Hinweis zum Artikel @Gastleser!
Wann passierte was? Zeitstrahl unter:
https://het-forum.de/viewtopic.php?t=8778
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Maria hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 11:54:29 Bin ich eigentlich die einzige, die sich immer noch vorstellen kann, dass der Tatort in der Nähe des Inselsees war und Fabian nach Klein-Upahl gebracht wurde, vielleicht am 13.10. als die Schäferin ihre Beobachtungen machte?
Ich fürchte ja ;-)

Denn die Frage ist ja nach wie vor wie trägt man eine 1,44m große über 50kg schwere Leiche 100m quer über ein eher matschiges Feld?
Die Antwort lautet gar nicht ;-)
Die mutmaßlichen F-Fußspuren bräuchten dann ebenfalls eine andere Erklärung.

Das Gericht in Form des Vorsitzenden ist zudem bereits festgelegt, dass da am 10.10. 15Uhr Fs Leichnam gebrannt hat. Alles andere würde auch wenig Sinn machen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Maria »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 12:12:44 Ich fürchte ja ;-)

Denn die Frage ist ja nach wie vor wie trägt man eine 1,44m große über 50kg schwere Leiche 100m quer über ein eher matschiges Feld?
Die Antwort lautet gar nicht ;-)
Die mutmaßlichen F-Fußspuren bräuchten dann ebenfalls eine andere Erklärung.

Das Gericht in Form des Vorsitzenden ist zudem bereits festgelegt, dass da am 10.10. 15Uhr Fs Leichnam gebrannt hat. Alles andere würde auch wenig Sinn machen.
Wenn es nicht einer alleine war, wäre das Tragen eventuell einfacher? Warum wurde in einer frühen Pressekonferenz vorn der Ablage am späteren Fundort gesprochen?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Maria hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 12:44:51 Wenn es nicht einer alleine war, wäre das Tragen eventuell einfacher? Warum wurde in einer frühen Pressekonferenz vorn der Ablage am späteren Fundort gesprochen?
Bau doch deine eigenen Puzzleteile mal zusammen. F wird am Inselsee getötet, dann ins Auto gehievt (natürlich zu zweit) und zum Tümpel nach Klein Upahl gebracht, dort angehalten und zu zweit aus dem Auto raus und quer übers Feld geschleppt.
Warum sollte man ihn dann überhaupt dorthin bringen?
Wer sollte die zweite Person gewesen sein und wieso?

Erst recht wenn man deine Vermutung dass das erst am 13.10. gewesen sein soll dazu nimmt:
Was soll mit ihm 3 Tage lang gewesen sein?
Sollten die Gutachter tatsächlich den Unterschied zwischen einer 4 Tage alten Brandleiche und einer Leiche die nach 3 Tagen angezündet wurde nicht merken?
Was hat dann am 10.10. genau an dieser Stelle dort gebrannt?
(gleiches gilt für die These dass er bereits als Brandleiche dorthin gebracht sein könnte..äääähhemm.....)

Wie passen die beiden Versionen zu den ganzen bekannten Handy und Fahrzeugdaten und Sprachnachrichten?
Usw.usf.

Es bringt halt nichts sich immer nur einen kleinen Ausschnitt zu nehmen und zu sagen das könnte aber auch anders gewesen sein wenn der Rest dann so gar nicht mehr passt. (und auch nicht zu einzelnen Gegenfragen wieder einzelne Alternativszenarien zu bauen)

Das Wort "Ablage" würde ich hier nicht überinterpretieren, sondern eher unter Fachdeutsch verbuchen. Wie soll man es sonst nennen?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Maria hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 12:44:51 Wenn es nicht einer alleine war, wäre das Tragen eventuell einfacher? Warum wurde in einer frühen Pressekonferenz vorn der Ablage am späteren Fundort gesprochen?
Ich bin auch zuerst davon ausgegangen, dass der Fundort nicht der Tatort war. Jedoch konnte nachgewiesen werden bzw. erklärt werden warum der Fundort auch zugleich der Tatort ist.

Es ging ja grundlegend um die nicht vorhandene Blutmenge, die bei so einer Tat bei dem Fundort vermutet wurde. Deshalb gabe es zuerst die Vermutung, dass der Tatort ein anderer war. Der Rechtsmediziner (glaub ich zumindest) äußerte, dass das Blut aus der Wunde eher in Richtung Körperinneren fließt anstatt nach außen. Deswegen wurde nicht allzuviel Blut vorgefunden.

Das er an den Fundort getragen wurde, konnte mit den aufgefunden Fußspuren widerlegt werden. Da F vermutlich noch selbst und unbedacht zum Tümpel (Schweinesule) gelaufen ist. Die Möglichkeit das F getragen wurde und dann aufrecht hingestellt wurde halte ich für äußert unwahrscheinlich.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Ich möchte Bezug nehmen auf eine mögliche Amnesie von G. Ich hatte das zuerst auch vermutet (wohl in der Hoffnung, dass sie doch angesichts der erdrückenden Indizien ansonsten auspacken würde).
Davon bin ich aber abgekommen. Weil wenn sie nicht mehr wüsste, was sie vermutlich getan hat, hätte es den Tümpeltourismus ja gar nicht geben können.
Über den bin ich mittlerweile fast dankbar. Sonst hätte Dorina vielleicht noch immer keine Gewissheit über den Verbleib des Kindes. Es war schon die kalte Jahreszeit, dadurch evtl keine starke Geruchsbildung. Eine matschige Gegend, wo man nicht ohne weiteres hinkommt. Auch keine Erntezeit. Vielleicht hätte man Fabian erst weit später gefunden. Ich hab heute ein Lied gehört von Sängern deren Tochter vor Jahren verschwunden ist und keiner weiß wohin. Das ist so schlimm.
Deswegen ist das gezielte hinführen der Tümpelzeugen als positiv zu werten, auch wenn sich ein Teil derer nicht mit Ruhm bekleckert hat.

Zum Thema "ablegen". Wenn Fabian gestanden ist, zugestochen wurde, dann wurde er ja auch vom stehen abgelegt, als er zusammen gesackt ist.
Was ist mit dir? :roll:
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Korkplatte hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 13:31:36 Ich möchte Bezug nehmen auf eine mögliche Amnestie von G. Ich hatte das zuerst auch vermutet [...]
Davon bin ich aber abgekommen. Weil wenn sie nicht mehr wüsste, was sie vermutlich getan hat, hätte es den Tümpeltourismus ja gar nicht geben können.
Das ist natürlich a priori ein sehr naheliegendes und auch starkes Argument, das gegen die Theorie einer dissosiativen Amnesie spricht.

Ich würde mir in dieser Theorie die Tümpelbesuche jedoch wie folgt erklären (ohne genau zu wissen oder bisher danach gesucht zu haben, ob das exakt so überhaupt theoretisch möglich wäre. Und natürlich alles rein hypothetisch unter der Prämisse, dass Gina die Täterin ist):
Den Entschluss diese Tat durchzuziehen, die Planung und die Tat selbst werden schon kurz, nachdem alles vorbei ist, durch ihre Psyche zu ihrem Schutz aus ihrem Bewusstsein verdrängt und all diese Informationen sind ab da für Gina vollkommen unzugänglich nur noch im Unterbewusstsein verfügbar.
Das Unterbewusstsein will diese Informationen auch unter gar keinen Umständen wieder preisgeben, weil es weiß, dass das großen Schaden anrichten würde. Stattdessen klafft im Bewusstsein für den Tatzeitraum nun also eine Lücke. Das Unterbewusstsein weiß, dass diese Lücke schnellstmöglich mit "halbwes sinnvollen" Erklärungen geschlossen werden muss und manipuliert also das Bewusstsein, wo es nur kann. Gina fällt so auf ihre eigenen Lügen rein und glaubt diese entweder oder interessiert sich nicht für die Dinge, die sich nicht mehr genau weiß. Sie lebt also mehr oder minder völlig normal weiter.
Nach ein paar Tagen merkt das Unterbewusstsein aber, alles dreht sich in der Welt um Gina herum nur noch um Fabian, insbesondere leidert ihr geliebter MR sehr und hat auch kaum mehr Zeit für sie. Das finden sowohl Bewusstsein als auch Unterbewusstsein blöd. Das Unterbewusstsein weiß aber weiterhin, dass das Preisgeben der geheimen Informationen eine absolute Katastrophe wäre. Was macht es also, es pflanzt lediglich den Gedanken Klein Upahl in den Kopf oder als Bauchgefühl bei Gina ein und maniupliert sie so dort mit CD suchen zu fahren. Das Unterbewusstsein lenkt dabei geschickt zum Tümpel und das Bewusstsein merkt nichts davon und denkt am Ende, dass das "alles ein scheiß Zufall" war.
Tümpelbesuch 2 und 3 sind dann geschenkt und das Unterbewusstsein braucht hier gar nichts mehr machen, weil das Bewusstsein nun durch den scheinbar zufälligen Tümpelbesuch 1 auch den Tatort kennt.
Spoiler
Btw: Ich finde Tümpelbesuch 2 und 3 werden in der ganzen Geschichte so oder so vollkommen überbewertet, denn offensichtlich gilt, dass Tümpelbesuch 2 und 3 genau dann logisch erklärbar sind, wenn Tümpelbesuch 1 logisch erklärbar ist.
Naja, klingt alles mehr wie in einem Film und ich halte die Wahrscheilichkeit dafür, dass das möglich ist, auch für geringer als 2 %.
Keks22
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 11:25:16
Hast du denn Akteneinsicht?

Na es wäre doch dann gar nicht notwendig gewesen den Beweisantrag zuzulassen. Ich sehe das hier eher so das der Richter Klarheit haben wollte weil die Zeugenaussagen eben nicht genau überprüft wurden.
Zb die Zeugenaussage des Mädchens: Das Mädchen konnte sich nicht erinnern in welche Straße Fabian eingebogen sein soll. In der Akte müsste ja aber vermerkt sein in welche Straße Fabian eingebogen ist wenn man die Zeugenaussage
zusammen mit dem Mädchen vor Ort überprüft hätte. Dann hätte man in der Zeugenvernehmung dem Mädchen ja eine Karte vorlegen können und das Mädchen hätte gezeigt wo Fabian aus Ihrem Sichtfeld verschwunden ist. Man hat das aber nicht abgeklärt in der Zeugenaussage vor Gericht. Aber weil sie jetzt ausgesagt hat das es zwei Männer waren, damals aber nur von einem Mann die Rede war wird sie als unglaubwürdig abgekanzelt. Wer weiß was der Polizeibeamte damals wissen wollte. Vielleicht ist ja nur ein Mann schneller hinter Fabian her. Vielleicht hätte man vor 11 Monaten direkt abklären sollen ob an der Zeugenaussage was dran ist und den Beweisantrag ablehnen können mit einer plausiblen Begründung. Das hätte Zeit gespart und dem Mädchen eine Zeugenvernehmung vor Gericht.
Auch die beiden Hortbetreuer wurden damals nicht gehört, aber jetzt schien es auf einmal doch notwendig.

Wir beide haben halt eine andere Betrachtungsweise und eine andere Beurteilung der Dinge die wichtig sind oder nicht so wichtig. Das ist für mich auch völlig akzeptabel.

Und was die Verteidigung angeht in Punkto Fahrzeugdaten da hast du völlig recht. Ich fand sowieso das die beiden zu Prozessbeginn ziemlich defensiv vorgegangen sind.
Aber da habe ich halt keine Ahnung von, da ich kein RA bin.

Anfangs hatte ich noch den Eindruck das die richterliche Instanz an einer Aufklärung und Erklärung des Tatgeschehens interessiert war.
Aktuell sehe ich nur noch das Prozess zu Ende gebracht werden muss.
Die Staatsanwaltschaft definitiv nicht. Ermittlungsbehörden sind Jäger und keine Sammler von entlastenden Informationen eines Tatverdächtigen. Und haben sie erstmal ihr Wild gefangen dann wird es nicht in Watte gepackt sonder zerlegt und gerupft.
Daß hat überhaupt nichts mit Verschwörungstheorien zu tun.
Zuletzt geändert von Sronson am Freitag, 25. September 2026, 16:07:14, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt
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