MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
DocMitleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von DocMitleser »

Man muss sich auch immer bewusst machen, warum dieser Fall soviele Menschen bewegt, soviel Aufmerksamkeit erzeugt und auch bei vielen innere Abwehr und Unglauben: es ist unser eigenes und gesellschaftlich verankert es Bild von einem Kindermörder. Ein Kindermörder stellen sich die aller meisten männlich vor, der "böse fremde Mann" (also niemand aus dem nächsten Umfeld), womöglich ein Einzelgänger, Tierquäler und/oder verschrobenen Mensch, mit wenig oder schwierigen zwischenmenschlichen Beziehungen.
Gina H. ist das komplette Gegenteil: eine junge Frau, mit vielen Bekanntschaften und Sozialkontakte, aus dem näheren Umfeld des Kindes, jung, attraktiv, Tierfreundin (Hundehalterin, Pferde...), pflegt Großeltern und selbst junge Mutter. Sie erschüttert damit unser Bild von Kindermördern, unser Bild vom absolut "Bösen und Gefährlichen". Deshalb gibt es trotz aller Fakten und Indizien so Viele, die den Gedanken an ihre Unschuld nicht aufgeben können. Neben der "Amnesiehypothese" liest man hier im Forum oft davon, dass dieses oder jenes Verhalten von ihr unlogisch wäre, wenn sie die Mörderin wäre. Es lässt sich aber gut nachvollziehen, wenn man in Betracht zieht, dass eine Psychopathie und/oder Narzissmus vorliegen könnten (parasitärer Lebensstil, regelmäßiges Lügen, Verantwortungslosigkeit, vermindertes Empathieempfinden, hochgradig manipulatives Verhalten, oberflächlicher Charme). Die Bewertung dessen wird das psychologische Gutachten bringen. Sieht man sich andere Fälle von psychopathischen Mördern an, könnte man auch das Verhalten von MR in Analogie setzen sowie das ihrer Großeltern (zb. Ted Bundys Frau, Watts Schwiegereltern, Peterson Söhne...).
Um also gewisse Verhaltensweisen nachvollziehen zu können, sollte man sich 1. eigener Stereotypen bewusst sein und 2. das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung bei der TV in Betracht ziehen (ganz besonders vor dem Hintergrund Ihrer sonstigen nachweisbaren Biographie).
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Pentax77
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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DocMitleser hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 18:14:55 Vollzitat
Nein ich glaube der Fall ist nicht so hochgekommen weil da eine junge attraktive Frau/Mutter, die im Leben steht (etc), die mutmaßliche Mörderin ist, sondern vor allen dingen wegen der Unfassbarkeit, dass die Ex des Vaters zufällig die Leiche 12km entfernt in einem Tümpel gefunden haben will.
DAS war eine Schlagzeile die viele richtig verduzt und die halbe Nation auf den Fall aufmerksam gemacht hat.

Das ganze krude Zeug mit den Tümpelzeugen und der psychischen Krankheit (und und und) kam ja erst später raus als es da medial schon hoch her ging.

Wie ich schonmal sagte, der dümmste move in der Norddeutschen Kriminalgeschichte ever.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 17:21:25 Mal ein paar ernst gemeinte Fragen zwischendurch die mir auch nach einem größeren chat-crawling leider unbeantwortet bleiben:

Wo genau war das Treffen von M&M und dem Förster? Der Wald bei Groß Breesen ist immerhin ca.4x1,5km groß.
Meiner Erinnerung nach wurde das nie genau benannt. Es muss gar nicht in der Nähe von Gross Breesen gewesen sein. Es war ein Treffen mit dem zuständigen Revierförster. Auf Karten von MV Wald u. ä. sieht man die Forstbezirke und die sind alle ziemlich gross.
https://www.wald-mv.de/landesforst-mv/s ... rstaemter/
Spoiler
Grosse Folianten, Münsterländer und Bracke mit ihren Forstwirtinnen
Bild
Welchem Forstbezirk dieser Förster vorstand ist unbekannt. Meiner Meinang nach wäre M. und Bruder R. der Förster bekannt gewesen wenn sein Revier G. B. beinhaltet hätte.
Vielleicht hat M. R. per Fratzenbuch S. H. angeschrieben um von ihr, als Landesforstenangestellte Forstwirtin, einen Brennholztipp zu erhalten. Kapitel nichts genaues weiss man nicht.
Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 17:21:25 Wo genau war das Auto ergo der Beobachtungsposten der Steinesammler? Es heißt eine Kreuzung von Feldwegen, da gibts eigentlich nur zwei die infrage kommen:
steinesammler.jpg

Danke schonmal!
Genau so und nicht anders war es zu lesen. Da sind auch gleich 2 Riesenackerflächen. Ausserdem dass die Steine maschinell gesammelt wurden. Wenn dazu 3 Mann erforderlich sind dann muss das Gerät so gross und gefährlich wie ein Drache sein. Da sie ihr Mittagessen geliefert bekamen, war das womöglich ein ganzer Arbeitstag oder sogar mehr. Wir wissen dazu keine weiteren Details, ausser dass sie ihr Mahl abseits von Wegen bzw. daneben am Waldrand löffelten, zu 3. in einem Wagen ergo Pickup Doppelkabine oder Transporter mit Mannschafskabine
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Heckengäu hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 19:21:13 Meiner Erinnerung nach wurde das nie genau benannt. Es muss gar nicht in der Nähe von Gross Breesen gewesen sein. Es war ein Treffen mit dem zuständigen Revierförster. Auf Karten von MV Wald u. ä. sieht man die Forstbezierke und die sind alle ziemlich gross.
uhh, danke.
Ich meine irgendwo habe ich das aufgeschnappt, dass es diese Waldfläche war. Dass die Forstämter so riesig sind hätte ich nicht erwartet. Aber es kann auch nicht ganz so weit weg gewesen sein wegen der Fahr- bzw. Abwesenheitszeiten von Matthias.
Genau so und nicht anders war es zu lesen. Da sind auch gleich 2 Riesenackerflächen. Ausserdem dass die Steine maschinell gesammelt wurden. Wenn dazu 3 Mann erforderlich sind dann muss das Gerät so gross und gefährlich wie ein Drache sein. Da sie ihr Mittagessen geliefert bekamen, war das womöglich ein ganzer Arbeitstag oder sogar mehr. Wir wissen dazu keine weiteren Details, ausser dass sie ihr Mahl abseits von Wegen bzw. daneben am Waldrand löffelten, zu 3. in einem Wagen ergo Pickup oder Transporter mit Mannschafskabine
Abgesehen davon dass der Beruf des Steinesammlers in meinem bisherigen Leben noch nie vorkam und ich hier wieder was gelernt habe, frage ich natürlich, weil man nicht nur nicht von der L11 aus, sondern selbst wenn man da schon auf den Ackerflächen ist den Tümpel im Grunde nur sehen kann, wenn man direkt an dem Feld steht auf dem der Tümpel sich befindet. Sprich, dann müsste man auch Feuer/Rauch oder anderweitige Besuche an dem Tag registriert haben. Oder ist man als Steinesammler so auf seine Arbeit konzentriert dass man da nichts mehr mitbekommt? Selbst mein ... ha sich neulich bei einem ambulanten Eingriff mit Lokalanästhesie während seiner Arbeit locker mit mir unterhalten, wobei ich emotional hin und her gerissen war zwischen höflich sein und unterhalten einerseits und andererseits den Mann so in Ruhe arbeiten zu lassen, dass er bloß nicht abgelenkt ist und einen Fehler riskiert....
Für meinen Sohn ist der Beruf des Steinesammlers uninteressant, einen entsprechenden aktuellen Praktikumsvorschlag hat er abgelehnt. Schade. Trotz Suppe mit Bockwurst.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 18:45:47 Nein ich glaube der Fall ist nicht so hochgekommen weil da eine junge attraktive Frau/Mutter, die im Leben steht (etc), die mutmaßliche Mörderin ist, sondern vor allen dingen wegen der Unfassbarkeit, dass die Ex des Vaters zufällig die Leiche 12km entfernt in einem Tümpel gefunden haben will.
DAS war eine Schlagzeile die viele richtig verduzt und die halbe Nation auf den Fall aufmerksam gemacht hat.

Das ganze krude Zeug mit den Tümpelzeugen und der psychischen Krankheit (und und und) kam ja erst später raus als es da medial schon hoch her ging.

Wie ich schonmal sagte, der dümmste move in der Norddeutschen Kriminalgeschichte ever.
So sehe ich das auch. Das "zufällige" Aufinden von Fabian durch die Ex hat alle Alarmglocken klingeln lassen. Und zwar nicht nur bei den Polizisten sondern auch den Angehörigen, Freunden und
den ganzen SM Kommunitis.
Unabhängig davon ob GH nun die Mörderin ist oder nicht, hätte der Mordfall sicherlich eine hohe mediale Präsenz erreicht. Aber bei weitem nicht so wie es jetzt abläuft.
Hätte man Fabian früher oder durch wen anders gefunden wäre die Dynamik doch eine ganz andere gewesen.
Es geht ja gar nicht darum das man einer Frau keinen Mord zutraut, sondern das einem hier viele Merkwürdigkeiten auffallen die das von der Anklage dargelegte Tatgeschen
zweifeln lassen. Jedenfalls mich.
Hätte zb der Vater bei seinen Suchaktionen Fabian gefunden
wäre er ggf anfänglich auch Tatverdächtiger gewesen. Bis man ihn Aufgrund von Alibi oder enderen entlastenden Momenten ausgeschlossen hätte. Die jetzige Angeklagte wäre ggf erst später in den Verdacht geraten. Vielleicht hätte man sich auch erstmal noch andere Familienangehörige näher angeschaut. Wer weiss.
Aber es ist nunmal so gelaufen.
Und GH ist ja nicht nur eine Frau die ein Kind ermordet haben soll, sondern auch eine Person die andere noch mit in den Schlamassel mit reingezogen hat.
Sie wird von vielen Menschen als abgrundtief böse und minderwertig auf Grundlage ihres bisherigen Lebenswandels und des Tatgeschens dargestellt.
Dabei ist sie noch nichtmal verurteilt.
Also wie ist ihr ganzes Lügenkonstrukt zu bewerten?
Für die meisten ganz klar, weil sie sie für die Täterin halten.
Für einige wenige ist das Lügenkonstrukt ein Schutzmechanismus und ihrer Persönlichkeitsstörung geschuldet.

Ich habe jetzt mal die Indizien mit Absicht aussen vorgelassen, weil es in meinem Post nur um die Persönlichkeit der GH geht.
Denn wäre es kein "zufälliges " Aufinden durch GH gewesen
gebe es einige Indizien auch nicht.
z.B. die vorherige Kenntnis des Fundortes.

Ich bin nachwievor noch nicht davon überzeugt das sie Mörderin ist. Schließe aber nicht aus das sie etwas mit dem Verschwinden von Fabian zu tun hatte. Aber auch das muss nicht sein.

Es ist ja nun auch nicht so das Frauen nur still und unblutigund morden, sondern sie sind auch zu grausamen gewalttätigen Handeln in der Lage. Aber meistens doch heimlich, versteckt möglichst darauf bedacht nicht aufzufallen.
Aber hier im Falle muss man das Geschehen mal Schritt für Schritt durchgehen.
Sie soll Fabian abgeholt haben, mit ihm noch einige Zeit im Wald verbracht haben, ihn dann zum Tümpel geführt haben,
Ihn dann von vorne attackiert haben und mehrere tödliche Messerstiche versetzt haben. Das heisst sie hat auch das
Messer wieder rausgezogen und wieder zugestochen. 2 Messerstiche direkt ins Herz. Also geziehlt. Dann noch Lunge und Leber. Und das Brustbein verletzt also Knochen kaputt gemacht. Also nicht etwa im mordrausch durch Wut oder Hass immer wieder wahllos zugestochen.
Der Gereichtsmediziner kann nicht mal definitiv ausschliessen das Fabian von hinten gepackt wurde und gewürgt wurde, und sein Körper als Widerlager genutzt wurde.
Fabian hatte anscheinend keine Möglichkeit sich zur Wehr zu setzen, zu fliehen , zu kämpfen, zu schreien( Es waren Menschen in der Nähe) gegen Gina H.

Kann man denn hier nicht zu Recht vermuten das es auch ein starker Mann oder mehrere Täter getan haben könnten.
Ist das wirklich so abwegig?

Und um wie viel realistischer ist es das die Person/en ihn direkt verbrannt haben als das eine GH nach ihrem Smalltalk mit CD nochmal zurück ist um Fabian anzuzünden.

Wie sicher ist es das GH Fabian abgeholt hat . Ist die Zeugenaussage der Anwohnerin also 100 prozentig. Dann muss ja GH gelogen haben. Oder ist die Zeugenaussage anzuzweifeln weil die Zeugin sogar vom Richter korrigiert werden musste. Hat sie GH Fahrzeug vielleicht nur wahrgenommen weil es vor ihr fuhr und sie es vielleicht schon früher gesehen hat zb als GH Fabian im August nach Hause brachte.
Und wenn wir hier schon keine Klarheit bekommen, wie sieht es dann erst damit aus ob Fabian wirklich das Haus verlassen hat gegen 10.50 uhr.

Könnte nicht doch alles ganz anders gewesen sein?

Aber es geht hier nicht darum andere Alternativen aufzuzeigen sondern das in der Anklage dargestellte Tatzenario zu beweisen und eine Verurteilung herbeizuführen. Das ist das Ziel.
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Bernhard
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Bernhard »

Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 21:00:23 Sie wird von vielen Menschen als abgrundtief böse und minderwertig auf Grundlage ihres bisherigen Lebenswandels und des Tatgeschens dargestellt.
Sie wird so dargestellt? Sie stellt sich selbst so dar würde ich sagen. Sie schwört auf das Leben ihres Sohnes und lügt dann. Ich finde das schon ziemlich "böse"
Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 21:00:23 Dabei ist sie noch nichtmal verurteilt.
Das musste ja kommen. Nur aufpassen: Nach dem erfolgten Urteil kann man mit der Unschuldsvermutung dann nicht mehr kommen. Du wirst dann umschwenken und auf Fehlurteile verweisen. Wetten?
Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 21:00:23 Ich bin nachwievor noch nicht davon überzeugt das sie Mörderin ist. Schließe aber nicht aus das sie etwas mit dem Verschwinden von Fabian zu tun hatte. Aber auch das muss nicht sein.
Nein, ich schließe auch nicht aus, dass sie was mit dem Verschwinden von Fabian zu tun hat. An der Stelle kommen wir ja nahezu zusammen.
Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 21:00:23 Kann man denn hier nicht zu Recht vermuten das es auch ein starker Mann oder mehrere Täter getan haben könnten.
Ist das wirklich so abwegig?
Prinzipiell ist das überhaupt nicht abwegig. In diesem Fall spricht aber einiges dagegen.
Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 21:00:23 Wie sicher ist es das GH Fabian abgeholt hat . Ist die Zeugenaussage der Anwohnerin also 100 prozentig.
Das viel stärkere Indiz ist die Kamera, nicht die Zeugenaussage.
Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 21:00:23 Dann muss ja GH gelogen haben.
Ach was
Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 21:00:23 Könnte nicht doch alles ganz anders gewesen sein?
Mach doch mal einen Vorschlag
Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 21:00:23 Aber es geht hier nicht darum andere Alternativen aufzuzeigen sondern das in der Anklage dargestellte Tatzenario zu beweisen und eine Verurteilung herbeizuführen. Das ist das Ziel.
Das klingt arg nach Verschwörungstheorie. Alle gegen Gina.
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Pentax77
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 21:00:23 Vollzitat
Für die Ausführungen gibts sicher gleich Feuer, aber ich verstehe was du sagen willst. Es ist aber nicht sachlich möglich ihre Welt zu beschreieben weil es für viele wie Relativierung aussieht. Ich bin allerdings im Gegensatz zu dir total davon überzeugt, dass sie die Täterin ist. Nur nicht so ganz über den Ablauf und eine eventuelle Tatbeteiligung oder Mitwisserschaft von anderen.

Ich freue mich wirklich wirklich von Dir zu lesen. Ich habe die letzten Tage wirklich nur damit zugebracht hier das Forum Zentimeter für Zentimeter zu durchforsten (noch lange nicht fertig), viel rauskopiert, muss ich nochmal ordnen. So im 'schnelldurchlauf' merkt man dass doch einiges auf der Strecke geblieben ist an Fragen.
Sehr unterhaltsam der Tag bevor Mama R. aussagte, wie gespannt alle waren ...herrlich wenn man das nochmal liest und ja weiß was kommt :lol: :lol:

Aber was ich sagen wollte, wieso ich mich freue, es gab un-zählige Beiträge bei denen ich oft dachte oh mal ein guter Kommentar, sachlich, zielführend von wem ist der, kurz hochgescrollt, Keks, Keks Keks, immer wieder Keks. Respekt!!
Leider sind _Gast und GästinF offenbar auf der Strecke geblieben.

Das Thema nighthunter und rahmsbums war mir vorher nicht geläufig, habe auch nicht das Jahr 2025 nachgelesen, aber im nachhinein finde ich das, was der offenbar an den Ermittlungen in irgendeiner mittelbaren oder unmittelbaren Form beteiligte Mensch gemacht hat, relativ armselig. Ich weiß was, ich weiß was!!! Warum haut man interna raus, die später sowieso offiziell werden? Entweder um die Ermittlungen auch im Forum in eine bestimmte Richtung zu lenken, weil man natürlich parteiisch ist, und/oder aus purer Wichtigtuerei. Aus heutiger Sicht waren die ganzen frühen Beiträge nutzlos. Wie wenn du im Kino sitzt und ständig sagt einer "pass auf, gleich kommt ne gute Stelle!". Lächerlich.

Bei der Gelegenheit: Meint Ihr die ganzen Infoweitergaben (nighthunter, Sprach-CD etc) und Zeugenbeeinflussungen, die Aktionen von RF und dem Steuerfachangestellten (wohlgemerkt nicht Steuerberater!) der sich Journalist nennt, von der Verteidigung nochmal aufgegriffen und prozessrelevant werden, ggf. beim Plädoyer? Von der Kammer selber passiert ist ja bislang nicht wirklich was.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Bernhard hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 21:35:01 Sie wird so dargestellt? Sie stellt sich selbst so dar würde ich sagen. Sie schwört auf das Leben ihres Sohnes und lügt dann. Ich finde das schon ziemlich "böse"
Lass uns auch nicht vergessen, wie sie ihr geliebtes Ziehkind beschuldigt hat, einen Feldzug gegen sie zu führen oder wie sie sich abfällig über die Trauerfeier eben dieses Kindes geäußert hat, das zuvor ermordet wurde. Zu solchen Äußerungen ist nur jemand fähig, dem es an Empathie fehlt. Ein Mensch ohne Herz.

An dieser Stelle stellt sich noch einmal die Frage, ob man einem unansehnlichen Mann dasselbe Verständnis entgegenbringen würde, wenn er sich in ihrer Position befände. Würde man all diese entgleisten Verhaltensweisen & Äußerungen ebenfalls mit einer Krankheit entschuldigen?
Wann passierte was? Zeitstrahl unter:
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 21:45:12 Zu solchen Äußerungen ist nur jemand fähig, dem es an Empathie fehlt. Ein Mensch ohne Herz.
Definitiv empathielos. Sie hat ja auch selber gesagt, dass sie nicht lieben kann. Auch wenns vielleicht so dahingesagt war wie sie vieles einfach dahingesagt hat. Aber da ist schon was dran. Ohne Herz wäre mir jetzt wieder eine Stufe zu hoch. Völlig gefühlskalt ist sie ja nun nachweislich nicht. Scheiß Lebenslauf, tragisches Ende (wahrscheinlich).
Wie gesagt, das soll jetzt nicht die Tat relativieren (nervig eigentlich dass man das immer dazu schreiben muss).
An dieser Stelle stellt sich noch einmal die Frage, ob man einem unansehnlichen Mann dasselbe Verständnis entgegenbringen würde, wenn er sich in ihrer Position befände. Würde man all diese entgleisten Verhaltensweisen & Äußerungen ebenfalls mit einer Krankheit entschuldigen?
Sicher nicht. Zwar schon vereinzelt, Antileute gibts immer, aber bei Weitem nicht in dem Maße.
Aber ich bin ja auch der Meinung zu dem, dass die Person Gina für sich schon sehr polarisierend ist, kommen noch die unanständigen Sidekicks/Aktionen von RF&co dazu, die nicht unerhebliche Teile der Interessiertenschaft gegen sich aufbringen und damit zur Parteilichkeit pro Gina bewegen. Guck dir doch die Zuschauerränge im Gerichtssaal an. Das ist teilweise wie zur Hinrichtungszeit auf einem Marktplatz im Mittelalter.
Unnötig und vieles eines rechtsstaatlichen Gerichtsverfahrens unwürdig.
(ich verweise nochmal auf meine letzte Frage oben)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 22:06:05 Guck dir doch die Zuschauerränge im Gerichtssaal an. Das ist teilweise wie zur Hinrichtungszeit auf einem Marktplatz im Mittelalter.
Unnötig und vieles eines rechtsstaatlichen Gerichtsverfahrens unwürdig.
Und trotzdem ist der Kurztrip Ende des Monats bereits gebucht, um ein(zwei) letztes mal dem Schauspiel beizuwohnen, bevor kurz darauf der Vorhang fällt.... :D
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 21:45:12 ...
Ach übrigens, herzlichen Dank! Ich habe an vielen Stellen beim nachträglichen Lesen herzlich und laut gelacht. Aber klarer Platz eins war dein Spruch
"Der Apfel fällt nicht weit ins Bier!" :lol: :lol: :lol:

Auf Platz zwei immerhin @Heckengäu s
"Dringende Dienstgeschäfte ist der seriöse Code für das Aufsuchen der Exkrementenabfuhrräumlichkeiten. :lol: :lol:
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 22:06:05 Guck dir doch die Zuschauerränge im Gerichtssaal an. Das ist teilweise wie zur Hinrichtungszeit auf einem Marktplatz im Mittelalter.
Unnötig und vieles eines rechtsstaatlichen Gerichtsverfahrens unwürdig.
Wegen des Publikums habe ich mich auch gewundert. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass viele Besucher dort nicht vorrangig hingehen, weil sie sich für Kriminalfälle interessieren, sondern weil sie sensationsgeil sind oder sich gern am Leid anderer [hier: dem der Angeklagten] ergötzen. Oder schlichtweg, weil sie ortsnah wohnen und nichts Besseres zu tun haben. Da scheinen einige ein Mordverfahren mit einer [kostenlosen] Zirkusvorstellung zu verwechseln.

[Ich meine ausdrücklich nicht unsere Gerichtsgänger, die uns hier mit Informationen versorgen!]
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Bernhard hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 21:35:01 Sie wird so dargestellt? Sie stellt sich selbst so dar würde ich sagen. Sie schwört auf das Leben ihres Sohnes und lügt dann. Ich finde das schon ziemlich "böse"
Ich hoffe dass der Gutachter dieses “wording” wahrnimmt und erörtert. Es ist m.E. ein “diagnostisches” Indiz einer massiven Störung, m. E - Verdacht auf dissoziativ. Wenn wir diskutieren “ob eine Frau sowas macht”, das Gericht aber zu eben dieser Überzeugung gelangt, bleibt die Frage ob “so eine Frau” auf das Augenlicht ihres Kindes schwört (überspitzt) weil sie überzeugt ist dass ihre Unschuld wahr ist. Das ergäbe eine logische Konsequenz.
Ich gebe einen Tipp ab: Psychiatrie vs. Haft: 40:60
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 22:17:18 Und trotzdem ist der Kurztrip Ende des Monats bereits gebucht, um ein(zwei) letztes mal dem Schauspiel beizuwohnen, bevor kurz darauf der Vorhang fällt.... :D
Ich hatte die Frechheit begangen, geboren zu werden, und mußte dafür mein halbes Leben lang Busse tun.
Mit Vorliebe las ich Räuber- und Mordbrennergeschichten und beneidete die Spiessgesellen darum, daß ihre Namen so schön und hervorstechend gedruckt in den Zeitungen standen.
Als ich der Hinrichtung von zwei Mördern beiwohnte, interessierte mich am meisten, was sie wohl noch für eine Anrede ans gaffende Volk halten würden, und ich hielt sie für feige Memmen, als keiner ein Wort hervorbrachte.
Das wollte ich in einem ähnlichen Falle besser machen; die Zeitungen würden meine Abschiedsrede drucken müssen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Kalle hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 22:44:55 Ich hoffe dass der Gutachter dieses “wording” wahrnimmt und erörtert. Es ist m.E. ein “diagnostisches” Indiz einer massiven Störung, m. E - Verdacht auf dissoziativ. Wenn wir diskutieren “ob eine Frau sowas macht”, das Gericht aber zu eben dieser Überzeugung gelangt, bleibt die Frage ob “so eine Frau” auf das Augenlicht ihres Kindes schwört (überspitzt) weil sie überzeugt ist dass ihre Unschuld wahr ist. Das ergäbe eine logische Konsequenz.
Ich gebe einen Tipp ab: Psychiatrie vs. Haft: 40:60
Mein Tipp: Gutachter sagt verminderte Schuldfähigkeit zur Tatzeit lag wohl vor. Richter sagt ja habe ich zur Kenntnis genommen und gibt ihr lebenslang mit besonderer Schwere der Schuld und wird eine lange Begründung abliefern aus der man auch erfährt, dass sie sich insbesondere mit ihrer sehr ausführlichen Einlassung+Befragung ein krasses Eigentor geschossen hat.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trillerpfeife »

Oder sie gehen ins Gericht, um die Frau mit eigenen Augen zu sehen, die nicht ein Wort oder Geste des Beileids für die Eltern übrig hat?
Hätte ja sein können, dass es nur nicht getickert wurde.
Oder aber, es ist ihr völlig egal und sie sitzt mit Recht auf der Anklagebank.
Letzteres ist jedoch viel wahrscheinlicher.
Und der Einzige, der am wahrscheinlichsten gerade eine dissoziative Amnesie hat, ist wohl der Vater.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Heckengäu hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 22:48:45 Ich hatte die Frechheit begangen, geboren zu werden, und mußte dafür mein halbes Leben lang Busse tun.
Mit Vorliebe las ich Räuber- und Mordbrennergeschichten und beneidete die Spiessgesellen darum, daß ihre Namen so schön und hervorstechend gedruckt in den Zeitungen standen.
Als ich der Hinrichtung von zwei Mördern beiwohnte, interessierte mich am meisten, was sie wohl noch für eine Anrede ans gaffende Volk halten würden, und ich hielt sie für feige Memmen, als keiner ein Wort hervorbrachte.
Das wollte ich in einem ähnlichen Falle besser machen; die Zeitungen würden meine Abschiedsrede drucken müssen.
Da fällt mir ein mein TüV läuft im Dezember ab.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Erstmal nur Gast hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 23:23:58 ,"weshalb ein Kind, das angeblich in der Schule war bis 10:50 noch am Smartphone gespielt hat"

Kann es sein, daß eben dieses Handy vorerst mal gar nicht zu Hause war bzw von woanders "gespielt" wurde?
Nein kann nicht sein. Die logdaten hätten glasklar diese ganzen Aktivitäten aufgezeichnet z.b. ein und ausloggen aus WLAN Netzen, Display an aus, App-aktivitäten etc

Nebenbei - ich habe daheim mit Family Link verschiedene Aktionen nachgestellt und geschaut ob es hätte sein können, dass Dorina mit ihrem nachschauen von Arbeit aus (was ja wohl auch kurz vor elf möglich war, bevor sie sich an die Kasse begab) das Display hatte einschalten können. Anschließend das Handy ausgelesen.
Fazit: keine normale Family Link Aktion lässt das Display an und ausgehen.. Aber selbst ein sperren und entsperren und ändern von Bonuszeiten wird aufgezeichnet auch wenn das Display dabei nicht angeht. Es wird auch aufgezeichnet ob das Display durch eine App oder eine Taste eingeschaltet wurde. Beim abschalten komischerweise nicht. Da steht dann einfach nur vereinfacht gesagt Helligkeit medium, dann ein Eintrag sleep und ein Eintrag helligkeit dark.
Man kann das Display aktivieren indem man irgendwelche Nachrichten schickt, per Family Link das Handy anklingeln lässt oder direkt anruft. Aber das erzeugt weitere eindeutige Einträge.

Fazit: Das Handy befand sich den ganzen Morgen daheim, es wurde wie bekannt benutzt und um 10:50 ging das Display aus, entweder weil es jemand aktiv ausgeschaltet hat oder die Bildschirm Anzeigezeit (bei Android ohne herumfummeln in den Entwickleroptionen was ich Dorina jetzt mal nicht zuschreibe max.10minuten) erreicht war
Das Handy war durchgehend in der Wohnung und wurde zwischen 10:40 und 10:50 im Hause L. zuletzt angefasst.
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Pentax77
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Der Vollständigkeit halber: Alle anderen Theorien setzen entweder eine mutwillige oder aufgrund mangelnder Kenntnisse falsche Auswertung des Handydaten durch die EB voraus. Beides ist auszuschließen. :P
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sway »

Bernhard hat geschrieben: ↑Freitag, 02. Oktober 2026, 21:35:01 Sie wird so dargestellt? Sie stellt sich selbst so dar würde ich sagen. Sie schwört auf das Leben ihres Sohnes und lügt dann. Ich finde das schon ziemlich "böse"
Wollt grad sagen… man darf schon jemanden trotz Unschuldsvermutung als Arschloch oder niederträchtiges Stück bezeichnen oder? :D Juristisch verurteilen darf man hin zwar nicht, moralisch nach eigenen Werten aber schon :D
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