MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Benutzeravatar
Pentax77
Beiträge: 471
Registriert: Donnerstag, 20. August 2026, 19:32:08
Kronen: 0
Sterne: -
Wohnort: 45XXX

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Sway hat geschrieben: ↑Montag, 05. Oktober 2026, 23:18:33 Im Live vom Jens wurde nochmal eine Nachricht vom 20.10. etwas weiter ausgeführt. Sinngemäß auf die Frage ihres Bekannten nach einem Alibi: „Ich weiss ja nicht, wann F umgebracht wurde, aber Freitag vormittags war ich eine Stunde nicht erreichbar, war ich mit dem Kind spazieren…“. Später habe sie ihren Sohn aber von der Schule abgeholt.

O.o

Da kommt er nochmal vor, der „Lütten“…
Ist mir heute Mittag irgendwie entgangen.
Sicher dass das "Kind" war und nicht "Hund".? Wenn es Kind gewesen wäre hätten auch sich wirklich alle Ticker und StA drauf gestürzt......nur Jens hat es als einziger gehört??
@HE_Gffnkkd
"„Wenn man ein bisschen logisch denken tut und eins und eins alles so zusammenzählt, dann kommen nur Fragezeichen raus“
Turmfalke23
Beiträge: 1411
Registriert: Freitag, 28. Juli 2023, 12:08:34
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Turmfalke23 »

Solange Ginas Seelenleben und ihre emotionalen und psychischen Prozesse nicht genau bekannt sind, ist es für Außenstehende/Laien sehr schwierig, eine Bewertung vorzunehmen. Die Medien sind dazu nur bedingt geeignet.
Deshalb ist das psychiatrische Gutachten am 08.10.2026 bezüglich einer Erkrankung Ginas besonders wichtig.

Bitte manchmal zuerst nach Informationen suchen, danach überflüssiges Gerede vermeiden bzw. hier zu schreiben, m. A. n.

Ein zwanghaftes Lügen ist oft die Begleiterscheinung einer psychischen Erkrankung, ohne dass es der
Betroffene selbst erkennt. Krankhaftes Lügen ist häufig im Rahmen einer Persönlichkeitsstörung, z.B. Borderline-Persönlichkeitsstörung, vorzufinden.

Quelle: Lehrbuch Psychiatrie von H.J. Möller.

Außerdem habe ich einen interessanten Artikel von  Prof. Dr. Hans Stoffels, einem Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, gefunden,
welcher die Lehrmeinung v. H. J. Möller bestätigt.
Wenn Lügen zur Krankheit wird !
Notorische Lügner geben sich als Adelige aus oder erfinden schwere Schicksalsschläge. Ein Psychotherapeut aus Berlin therapiert Betroffene und erklärt im Interview, wie das gelingen kann.

Der Zwang zu lügen
Am ersten April wird traditionell so manche erfundene Geschichte verbreitet. Doch es gibt Menschen, die zwanghaft ihr gesamtes Leben mit solchen Lügengeschichten bestreiten. Sie erfinden Adelsabstammungen, Doktortitel oder den Tod von Angehörigen.
Menschen, die über ein normales Maß heraus lügen, werden in der Psychologie als "Pseudologen" bezeichnet. Prof. Dr. Hans Stoffels ist Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie in Berlin und hat bereits viele dieser Menschen behandelt.

Es gibt Menschen, die aus krankhaften Gründen über ein normales Maß hinaus lügen. Wie lässt sich das erkennen?
Hans Stoffels: Es ist nicht einfach, krankhaftes Lügen zu erkennen und die Diagnose korrekt zu stellen. Menschen, die aus nicht-krankhaften Gründen lügen, verstecken sich manchmal hinter der Diagnose und behaupten: Ich kann nichts dafür, ich bin krank! So muss der Psychotherapeut genau hinschauen und eine tiefgehende Exploration vornehmen, um das Krankheitsbild zu erkennen und eine Therapie einzuleiten. Nicht selten tritt krankhaftes Lügen auch im Rahmen einer Persönlichkeitsstörung auf, sei es eine Borderline-Persönlichkeit-Störung mit großer Impulsivität, eine narzisstische oder auch eine antisoziale Persönlichkeitsstörung. Gerade beim Versuch einer psychotherapeutischen Behandlung sind diese Aspekte zu berücksichtigen.

Was macht einen notorischen Lügner aus?
Stoffels: Man muss davon ausgehen, dass der Betroffene kreativ ist und eine große Begabung für Fantasien und das Erfinden von Geschichten hat. Das ist erst mal eine positive Fähigkeit, die auch ein Künstler oder Schriftsteller haben muss. Aber ein Pseudologe ist häufig in Umständen aufgewachsen, die von großer Entbehrung, beispielsweise der elterlichen Zuwendung, gekennzeichnet sind. Seine große Fantasie ist dann das Mittel, mit dem er diese Realität verändert und die traumatischen Umstände "bewältigt".

Pseudologen flüchten also bewusst aus der Realität?
Stoffels: Genau. Diese Flucht in die Fantasie kann sogar für die komplette Lebensbewältigung herhalten. Das Selbstwertgefühl hat häufig stark gelitten. Mit dem Ausleben der Fantasie wollen Pseudologen auch das verminderte Selbstwertgefühl retten.

Pseudologen flüchten also bewusst aus der Realität?
Stoffels: Genau. Diese Flucht in die Fantasie kann sogar für die komplette Lebensbewältigung herhalten. Das Selbstwertgefühl hat häufig stark gelitten. Mit dem Ausleben der Fantasie wollen Pseudologen auch das verminderte Selbstwertgefühl retten.

Welche Lügengeschichten denken sich Pseudologen denn gerne aus?
Stoffels: Das hat sich gewandelt. Früher haben sich Pseudologen gerne als Adelige oder Weltreisende ausgegeben, um Anerkennung zu erlangen. Heute nehmen sie gerne die Opferrolle ein, zum Beispiel die Rolle des Opfers einer schweren Krebserkrankung oder einer Vergewaltigung. Kürzlich wurde ich mit dem Fall befasst, in dem ein Mann behauptet hatte, sein Sohn sei an einem Unfalltod verstorben, was - wie sich später herausstellte gar nicht stimmte. Aber zunächst hatte er viel Zuwendung und Mitleid erfahren.

Besonders stark leiden ja auch die Belogenen, also Partner oder Freunde ...
Stoffels: Darum empfehle ich, wenn eine Psychotherapie begonnen wird, die Angehörigen in die Therapie mit einzubeziehen. Das trägt zum Gelingen der Therapie bei. Darüber wird mit dem Patienten gesprochen, denn er muss zustimmen und es für sinnvoll erachten.

Lässt sich Pseudologie denn komplett heilen?
Stoffels: Ich bin durchaus optimistisch. Wenn es gelingt, die kreative Begabung der Betroffenen in eine andere Richtung zu lenken, kann sich dies positiv auswirken. Aber die psychotherapeutischen Ziele sollten bescheiden sein, und es ist durchaus ein Erfolg, wenn sich der Pseudologe besser kontrollieren kann, sich mit seinen Lügengeschichten zurückhält und mit seinen Angehörigen über seine fatalen Neigungen offen spricht.
 https://www.quarks.de/gesellschaft/psyc ... heit-wird/
Trillerpfeile

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trillerpfeile »

Ich finde es einfach, eine Bewertung vorzunehmen.
Und ich brauche auch kein Psychologiestudium, um zu erkennen, wann jemand lügt und manipuliert.
Ich persönlich bewerte sie als eiskalt, brutal und denke auch, dass sie stolz auf ihre Tat ist. Sie bereut Nichts und ist untherapierbar in meinen Augen.

Aus Selbstschutz und Schutz naher Angehöriger sollte man doch eigentlich recht zügig Menschen bewerten.
Sollte man nicht jeden bewerten, dem man auch nur kurz sein Kind oder Tier anvertraut?
Wenn neue Menschen ist Leben treten, sollte man immer kritisch prüfen, was das für Charaktere sind, damit die keinen Ärger ins Leben bringen können (beruflich und privat).
Benutzeravatar
Pentax77
Beiträge: 471
Registriert: Donnerstag, 20. August 2026, 19:32:08
Kronen: 0
Sterne: -
Wohnort: 45XXX

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Turmfalke23 hat geschrieben: ↑Dienstag, 06. Oktober 2026, 07:34:08 Solange Ginas Seelenleben und ihre emotionalen und psychischen Prozesse nicht genau bekannt sind, ist es für Außenstehende/Laien sehr schwierig, eine Bewertung vorzunehmen. Die Medien sind dazu nur bedingt geeignet.
Deshalb ist das psychiatrische Gutachten am 08.10.2026 bezüglich einer Erkrankung Ginas besonders wichtig.
Naja man darf auch vorher schon über die zu erwartende Schuldfähigkeit diskutieren, genau wie man seit Beginn über die Tat selber diskutierte.

Es ist ja auch nicht so dass bisher nichts vorliegt. Bis auf die persönlichen Gespräche liegt dem Gutachter ja das gleiche "Material" vor wie der Öffentlichkeit.
Sronson hat geschrieben: ↑Samstag, 03. Oktober 2026, 01:17:04 An dieser Stelle noch einmal der Hinweis, dass der Öffentlichkeit nicht dieselben Informationen wie den Verfahrensbeteiligten vorliegen. Frau Habetha hat darauf hingewiesen, dass das vorläufige Gutachten keinen Hinweis auf eine eingeschränkte oder aufgehobene Schuldfähigkeit erkennen ließ.
"„Wenn man ein bisschen logisch denken tut und eins und eins alles so zusammenzählt, dann kommen nur Fragezeichen raus“
Semikolon
Beiträge: 11
Registriert: Freitag, 12. Juni 2026, 19:16:59
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Semikolon »

Turmfalke23 hat geschrieben: ↑Dienstag, 06. Oktober 2026, 07:34:08 Solange Ginas Seelenleben und ihre emotionalen und psychischen Prozesse nicht genau bekannt sind, ist es für Außenstehende/Laien sehr schwierig, eine Bewertung vorzunehmen. Die Medien sind dazu nur bedingt geeignet.
Deshalb ist das psychiatrische Gutachten am 08.10.2026 bezüglich einer Erkrankung Ginas besonders wichtig.

Bitte manchmal zuerst nach Informationen suchen, danach überflüssiges Gerede vermeiden bzw. zu schreiben, m. A. n.

Ein zwanghaftes Lügen ist oft die Begleiterscheinung einer psychischen Erkrankung, ohne dass es der
Betroffene selbst erkennt. Krankhaftes Lügen ist häufig im Rahmen einer Persönlichkeitsstörung, z.B. Borderline-Persönlichkeitsstörung, vorzufinden.

Quelle: Lehrbuch Psychiatrie von H.J. Möller.

Außerdem habe ich einen interessanten Artikel von  Prof. Dr. Hans Stoffels, einem Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, gefunden,
welcher die Lehrmeinung v. H. J. Möller bestätigt.



 https://www.quarks.de/gesellschaft/psyc ... heit-wird/
Danke für deinen Beitrag.

Gina H.'s Gedanken- und Gefühlswelt ist höchstwahrscheinlich für die meisten von uns nicht nachvollziehbar. Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon darüber nachgedacht habe, warum sie ständig "ohne Sinn & Verstand" irgendetwas daherredet. Als m ü s s t e sie auf alles mögliche eine sich selbst schützende (?) Antwort haben, die sich wohl sekundenschnell und reflexartig in ihrem Kopf zusammensetzt.

Für mich macht es Sinn, dass sie dieses Verhalten (neben all den anderen irritierenden Verhaltensweisen) irgendwann in ihren frühen Lebensjahren erlernt hat.

Mit ihren Lügen/Ausreden konfrontiert, reagiert sie mit genau demselben fragwürdigen Gerede - oder vllt. auch manchmal erstaunt, dass sie dies oder jenes gesagt haben soll. So ist zumindest mein bisheriger Eindruck.

Das klärt für mich jetzt nicht die Frage, ob sie eine grausame Mörderin ist oder nicht. Das sehe ich diesbezüglich ähnlich wie RA Ohm "...aber macht sie das zu einer Mörderin?"

Setze da eher auf ihr physisches Verhalten um den Tatzeitraum herum. Denn das psychisch Fragwürdige gehört anscheinend seit vielen Jahren zu ihr.
Sway
Beiträge: 557
Registriert: Freitag, 12. Juni 2026, 15:18:30
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sway »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Dienstag, 06. Oktober 2026, 06:31:59 Sicher dass das "Kind" war und nicht "Hund".? Wenn es Kind gewesen wäre hätten auch sich wirklich alle Ticker und StA drauf gestürzt......nur Jens hat es als einziger gehört??
@HE_Gffnkkd
HE_Gffnkkd hätt ich jetzt auch nochmal gefragt. In den meisten Tickern steht sowas wie „schildert ihren Vormittag“.

Das war halt auch so‘n Punkt als es um die Alibi-Frage ging, warum sie am 20.10. direkt vom Freitagvormittag erzählt hat.

War die Tatzeit da schon bekannt? Wann wurde das Feuerfoto an die Polizei übergeben? Klar könnte man meinen, dass sie sich auf Fabians verschwinden an dem Tag bezieht - aber war da schon klar, dass er vor Mittag verschwunden ist? Mal wieder eine von vielen Auffälligkeiten.
Turmfalke23
Beiträge: 1411
Registriert: Freitag, 28. Juli 2023, 12:08:34
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Turmfalke23 »

Semikolon hat geschrieben: ↑Dienstag, 06. Oktober 2026, 08:23:11 Danke für deinen Beitrag.

Ginas H.'s Gedanken- und Gefühlswelt ist höchstwahrscheinlich für die meisten von uns nicht nachvollziehbar. Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon darüber nachgedacht habe, warum sie ständig "ohne Sinn & Verstand" irgendetwas daherredet. ..
Ich will Ginas Einlassung vor Gericht nicht abwerten, auch wenn Rea. Ohm angeblich dagegen war.
Aber erkennbar ist doch nun für die meisten, dass mit ihr etwas nicht stimmt.
Inwieweit eine angenommene Erkrankung von ihr zum angenommenen Tatzeitpunkt eine Rolle spielt
ist auch Gegenstand im Prozesses.
Pentax77 hat geschrieben: ↑Dienstag, 06. Oktober 2026, 08:06:16 Naja man darf auch vorher schon über die zu erwartende Schuldfähigkeit diskutieren, genau wie man seit Beginn über die Tat selber diskutierte.

Es ist ja auch nicht so dass bisher nichts vorliegt. Bis auf die persönlichen Gespräche liegt dem Gutachter ja das gleiche "Material" vor wie der Öffentlichkeit.
Da bekanntlich Gina bereits in mehreren psychiatrischen Einrichtungen war, wird es eine entsprechende Krankengeschichte dazu geben.
In solchen Einrichtungen ist man u.a. auch verpflichtet, Krankheitsbilder zu dokumentieren.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass solche Erkenntnisse beim Fachvortrag
des Gutachters am 08.10.2026 außer Acht gelassen werden bzw. eine Anamnese von Gina zuvor öffentlich bekannt war, m.E. :roll:

Leider bestimmt Nebenklägerin Christine H. noch die Öffentlichkeit den Inhalt eines Gutachtens, 
welches später dem schriftl. Urteil beigefügt wird und evtl. Grundlage einer Revision werden kann.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Bienemaja5 hat geschrieben: ↑Montag, 05. Oktober 2026, 21:10:12 Ich verstehe diese ganzen vielen Indizien […..] so ganz verstehe ich den mutmasslichen Tatablauf nicht.
[…..] Wann hat sie das Messer vom Nachbarn geholt? Vielleicht zufällig dabei gehabt?! […..] Kein Blut, keine Nervosität, nichts. […..] das Auto reinigt sie soo gründlich, dass keine kleine Spur gefunden wird. Gar nichts. Ausser die Küchenrolle, aber dafür hat sie eine plausible Erklärung.
[…..]die Story lässt sich […..] genauso wenig sinnvoll erklären wie ihre Versionen der Geschichte. […..]
Der Tatablauf unmittelbar um die Tat herum wurde möglicherweise etwas vernachlässigt.

Nachdem das Messer wie geplant geholt wurde, wurde es dann in der geräumigen, schnitt- und stichfesten Gesäßtasche der Reiter:innen Leggings zum Tümpel geführt, anschließend im Tümpelwasser von DNA befreit, ohne Spuren im Uferbereich oder auf den Pammys zu hinterlassen, und anschließend wieder mit dem Messer zum Auto, hinter den Sitz damit, und zum nächsten Treffen, möglicherweise.
Spurenbehaftete Bekleidung und andere Gegenstände wurden weder im Misthaufen, noch im Müll (die durchsuchte Recylingfirma), oder in der Feuertonne (meinte die brandverständige Zeugin) entsorgt, sondern auf unbekannte Weise.

Die Spur auf der Küchenrolle stammt von der zweiten Wildtrakuntersuchung. War diese Küchenrolle bei der ersten Untersuchung bereits im Wildtrak?
Sronson
Moderatorin
Beiträge: 4131
Registriert: Sonntag, 07. April 2024, 14:22:56
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Sway hat geschrieben: ↑Dienstag, 06. Oktober 2026, 09:04:06 War die Tatzeit da schon bekannt? Wann wurde das Feuerfoto an die Polizei übergeben?
Am 17.10.2025 erging folgende gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Rostock & der Staatsanwaltschaft Rostock zur Identifizierung und zu den weiteren Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Auffinden eines Kinderleichnams am 14.10.2025:


Nachdem es am Vormittag des 14.10.2025 zum Auffinden des Leichnams eines Kindes kam, befinden sich die zuständigen Ermittlungsbehörden weiterhin im Dauereinsatz.

Um die Umstände des Sachverhaltes weiterhin zu erhellen, werden die kriminalpolizeilichen Ermittlungen unter Hochdruck fortgesetzt. So werden weiterhin Bewohnerinnen und Bewohner der um den Fundort liegenden Orte und Gemeinden sowie auch in Güstrow durch zahlreiche Einsatzkräfte der Kriminalpolizei an deren Wohnanschriften zu möglichen Beobachtungen befragt. Die Staatsanwaltschaft Rostock und die Polizei bitten die hierdurch Betroffenen, sich nach Möglichkeit für diese Befragungen bereitzuhalten, um durch deren Mithilfe möglichst viele Informationen generieren zu können. Nach wie vor bittet die Polizei die Bevölkerung um die Mitteilung von sachdienlichen Hinweisen, aber auch um die Bereitstellung von gegebenenfalls relevanten Foto- und Videoaufnahmen aus privaten Kameras.

Ergänzend ist das durch Polizei eingerichtete Hinweistelefon auch fortan unter der Rufnummer 0800-5977268 durchgehend besetzt, um auch hier sachverhaltsrelevante Hinweise aus der Bevölkerung entgegenzunehmen.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Florian Müller
Telefon: 03843 266-302
E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de
Mglw. hat sich die Reiterin in der Folge entweder eigenständig gemeldet oder wurde, wie andere Anwohner, von den Ermittlern direkt befragt. Jedenfalls fanden ihre Aussage und die Übergabe der bewegten Bilder meiner Erinnerung nach zeitnah statt.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6139537
Wann passierte was? Zeitstrahl unter:
https://het-forum.de/viewtopic.php?t=8778
Sronson
Moderatorin
Beiträge: 4131
Registriert: Sonntag, 07. April 2024, 14:22:56
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Bei T-Online ist Folgendes zu lesen:
Vor Gericht wurde am Mittwoch außerdem ein Polizeivermerk vorgetragen: Die Beamten hatten die Zeugin im Laufe der Ermittlungen schon einmal befragt. Die Frage, ob sie Rauch oder Feuer gesehen habe, verneinte sie demnach zunächst. Dann erinnerte sie sich plötzlich doch und sagte laut Protokoll: "Nein, oder? Ich habe das sogar fotografiert. Sagt bitte nicht, dass das Feuer das Kind war."
Wann genau sie von der Polizei befragt wurde, geht daraus nicht hervor.

https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... empel.html

^^^^^^

Nachtrag, 10:45 Uhr:

So, jetzt aber! Die Fotos wurden den Ermittlern am 15.10. übergeben.
Heckengäu hat geschrieben: ↑Mittwoch, 27. Mai 2026, 15:36:20
Bild-27.05.2026 - 12:18 Uhr hat geschrieben:
Bei den drei Aufnahmen vom 10. Oktober um 14.59 Uhr handelt es sich nicht um klassische Fotos, sondern um kurze Livebilder, die die Zeugin mit ihrem iPhone mini machte. Es habe ausgesehen wie „gebrandrodet“. „In meiner Erinnerung war der Tümpel vorher komplett zugewuchert. Das sah aus, als hätte jemand das Schilf runtergebrannt“, sagt sie.

Das letzte der drei Videos entstand um Punkt 15 Uhr. Erst am 15. Oktober gelangten die Aufnahmen zur Polizei.
https://m.bild.de/regional/rostock/live ... gle.com%2F
Wann passierte was? Zeitstrahl unter:
https://het-forum.de/viewtopic.php?t=8778
Turmfalke23
Beiträge: 1411
Registriert: Freitag, 28. Juli 2023, 12:08:34
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Turmfalke23 »

Gastleser hat geschrieben: ↑Dienstag, 06. Oktober 2026, 10:20:55 Der Tatablauf unmittelbar um die Tat herum wurde möglicherweise etwas vernachlässigt

Die Spur auf der Küchenrolle stammt von der zweiten Wildtrakuntersuchung. War diese Küchenrolle bei der ersten Untersuchung bereits im Wildtrak?
Nach meinem Kenntnisstand war die Küchenrolle in einer der hinteren Türen einer  integrierten Ablage der Türverkleidung eingesteckt.
Die Rolle soll abgeknickt gewesen sein, eine Blutspur von Fabian bei flüchtigem Augenschein schlecht erkennbar gewesen sein.

Dafür gab es jede Menge DNA‑Material von Fabian im Bereich der Bodengruppe beifahrerseitig des Rangers.
Fasern von seiner Bekleidung gab es auch.

Natürlich gibt’s auch dafür ein Herausreden für diese Funde einiger Personen.
Sronson
Moderatorin
Beiträge: 4131
Registriert: Sonntag, 07. April 2024, 14:22:56
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Sway hat geschrieben: ↑Montag, 05. Oktober 2026, 23:18:33 Im Live vom Jens wurde nochmal eine Nachricht vom 20.10. etwas weiter ausgeführt. Sinngemäß auf die Frage ihres Bekannten nach einem Alibi: „Ich weiss ja nicht, wann F umgebracht wurde, aber Freitag vormittags war ich eine Stunde nicht erreichbar, war ich mit dem Kind spazieren…“. Später habe sie ihren Sohn aber von der Schule abgeholt.
Pentax77 hat geschrieben: ↑Dienstag, 06. Oktober 2026, 06:31:59 Sicher dass das "Kind" war und nicht "Hund".? Wenn es Kind gewesen wäre hätten auch sich wirklich alle Ticker und StA drauf gestürzt......nur Jens hat es als einziger gehört??
@HE_Gffnkkd
Laut BILD-Ticker sprach sie auch in ihrer Vernehmung von einem Spaziergang „mit dem Lütten und Leo“. Sie muss sich also gleich 2x versprochen haben.
Heckengäu hat geschrieben: ↑Dienstag, 15. September 2026, 14:23:53 15.09.2026 - 14:12 Uhr
[…] Der Richter möchte wissen, ob Gina H.s Satz in der Vernehmung, dass sie mit „dem Lütten und Leo“ spazieren ist, ein „Freud‘scher Versprecher oder ein Symptom ihrer Krankheit“ war. „Ich flehe Sie genauso an wie Ihren Freund, wie Ihren Lebensgefährten. Helfen Sie mir“, sagt der Richter. „Das war ein Versprecher“, sagt Gina H. Sie habe Fabian nicht gemeint und J. sei ja in der Schule gewesen.
Wann passierte was? Zeitstrahl unter:
https://het-forum.de/viewtopic.php?t=8778
Maria
Beiträge: 334
Registriert: Donnerstag, 07. Mai 2026, 07:47:02
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Maria »

Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 04. Oktober 2026, 20:23:30 Hierzu gibt eine dänische Studie Aufschluss:

Tötungsdelikte durch scharfe Gewalteinwirkung werden häufig mit Messern begangen, da diese leicht verfügbar sind und keine besonderen Fähigkeiten im Umgang erfordern. Die meisten der 471 untersuchten Fälle ereigneten sich in Innenräumen mit einem Küchenmesser. Am häufigsten war der linke vordere Brustbereich betroffen; bei über 75% der Opfer waren Herz u/o Lunge verletzt
—> Es gibt keinen Hinweis darauf, dass man ein Messertraining oder Erfahrung braucht, um jmd. gezielt tödlich zu verletzen.

Quelle: Asser et al. [2020]: Sharp Force Homicide in Denmark 1992-2016. Journal of Forensic Sciences, 65(3), 833-839. https://doi.org/10.1111/1556-4029.1424
Bedarf es auch keiner besonderen Fähigkeiten 8 Mal so zuzustechen, ohne dass im Anschluss Rückschlüsse auf die Händigkeit gezogen werden können?
Benutzeravatar
Pentax77
Beiträge: 471
Registriert: Donnerstag, 20. August 2026, 19:32:08
Kronen: 0
Sterne: -
Wohnort: 45XXX

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Sronson hat geschrieben: ↑Dienstag, 06. Oktober 2026, 11:27:14 Laut BILD-Ticker sprach sie auch in ihrer Vernehmung von einem Spaziergang „mit dem Lütten und Leo“. Sie muss sich also gleich 2x versprochen haben.
Der Satz mit dem lütten und Leo war mir bekannt.. das wurde doch auch mit Gericht mit Gina direkt erörtert.
Dass dann nun "Ich war mit dem Kind" draus gemacht wird finde ich...naja.....
Falls es das gleiche Gespräch war.
"„Wenn man ein bisschen logisch denken tut und eins und eins alles so zusammenzählt, dann kommen nur Fragezeichen raus“
Sronson
Moderatorin
Beiträge: 4131
Registriert: Sonntag, 07. April 2024, 14:22:56
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Maria hat geschrieben: ↑Dienstag, 06. Oktober 2026, 12:02:44 Bedarf es auch keiner besonderen Fähigkeiten 8 Mal so zuzustechen, ohne dass im Anschluss Rückschlüsse auf die Händigkeit gezogen werden können?
Diese Frage richtest du am besten direkt an das Autorenteam. Herr Thomsen ist per Email unter aht@forens.au.dk zu erreichen.

^^^^^^
Pentax77 hat geschrieben: ↑Dienstag, 06. Oktober 2026, 12:07:40 Der Satz mit dem lütten und Leo war mir bekannt.. das wurde doch auch mit Gericht mit Gina direkt erörtert.
Dass dann nun "Ich war mit dem Kind" draus gemacht wird finde ich...naja.....
Falls es das gleiche Gespräch war.
Es handelt sich um 2 verschiedene Aussagen: Zum einen geht es um ihre Vernehmung [am 14.10.2025?] und zum anderen um eine persönliche Nachricht an einen Bekannten, die auf den 20.10.2025 datiert ist.
Wann passierte was? Zeitstrahl unter:
https://het-forum.de/viewtopic.php?t=8778
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Maria hat geschrieben: ↑Dienstag, 06. Oktober 2026, 12:02:44 Bedarf es auch keiner besonderen Fähigkeiten 8 Mal so zuzustechen, ohne dass im Anschluss Rückschlüsse auf die Händigkeit gezogen werden können?
In der von der OFA vorgeschlagenen Art „Auf den Knien, mit diesen beide Arme fixiert“, ist die Bewegungskurve aus dem Schultergelenk beinahe eine Gerade, daraus lässt sich keine Händigkeit folgern.
„Von Hinten“ wäre die Bewegungskurve aus dem Ellbogengelenk sehr kreisförmig, und die Händigkeit möglicherweise erkennbar, vorausgesetzt der Oberkörper wäre nicht „verdreht“.
@Sway hat das vielleicht am Lieblingsmodell nachgestellt?
Heckengäu
Beiträge: 4208
Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
Kronen:
Sterne:
Wohnort: 71XXX

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

MoPo von gestern 12:59 von einer freien Mitarbeiterin, aber altem Sommerfoto mit "French Tuck"
Dann fällt eine bemerkenswerte Äußerung: „Ich weiß nicht, mit was Fabian umgebracht wurde, angeblich aber mit sieben oder acht Messerstichen.“ Die Behörden hatten die genauen Verletzungen des Jungen damals noch nicht öffentlich beschrieben. Erst aus der späteren Anklage wurde bekannt, dass Fabian mindestens sechs schwere Stichverletzungen im Brustbereich erlitten haben soll, zwei davon direkt ins Herz.
Doch nicht nur Blut beschäftigt sie. In demselben Gespräch hofft H., dass sich eine Flasche mit Grillanzünder nicht mehr im Fahrzeug befindet. Am folgenden Tag kommt sie erneut darauf zurück. „Ich bin mir keiner Schuld bewusst, ich habe nichts getan“, sagt sie zunächst zu einem Bekannten. Kurz darauf folgt jedoch die Sorge: „Nicht, dass ich den Brandbeschleuniger noch im Auto hab.“ Sollte die Polizei ihn finden, fürchtet H., werde man ihr die Tat anlasten.
Sagt man allgemein zu Grillanzünder Brandbeschleuniger?
Erst am Samstag sah ich in einem dieser weissen hohen vollkommen Grillieruntauglichen Ungetüme eine lodernde Flämmenfläche im ganzen Bereich durch ziemlich grosszügige Verwendung von "Brandbeschleuniger"
https://www.morgenpost.de/panorama/arti ... gsnot.html
Spekulatiant

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Spekulatiant »

Gastikus hat geschrieben: ↑Dienstag, 14. Juli 2026, 13:24:52 Bild

Äpfel mit Birnen oder Grad mit % gleichzusetzen ist nicht zielführend. Es bleibt somit wie zuvor beschrieben dabei, dass die Einbuchtung zwischen Lohmen und Klein Upahl nicht zum Schlitten fahren/ Rodeln geeignet ist. Siehe hier

Der Versuch, die Stelle bezüglich "Berge rodeln" schönzumalen, ist gescheitert.


Möglicherweise verstehen wir unter "rodeln" was anderes als ein Pferdebesitzer mit Schlitten.
Soweit ich mich erinnere, spricht sie von Schlitten fahren.
Das kann auch ein Pferdeschlitten sein.
Sway
Beiträge: 557
Registriert: Freitag, 12. Juni 2026, 15:18:30
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sway »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Dienstag, 06. Oktober 2026, 12:07:40 Der Satz mit dem lütten und Leo war mir bekannt.. das wurde doch auch mit Gericht mit Gina direkt erörtert.
Dass dann nun "Ich war mit dem Kind" draus gemacht wird finde ich...naja.....
Falls es das gleiche Gespräch war.
Nein. Der „Lütten“ wurde in der polizeilichen Vernehmung erwähnt, meine ich (nicht sicher). Auf jeden Fall war die gestrig angespielte Nachricht/Telefonat mir bisher noch nicht bekannt. Das ist wohl die gleiche wie mit den „8 Messerstichen“.
Benutzeravatar
Pentax77
Beiträge: 471
Registriert: Donnerstag, 20. August 2026, 19:32:08
Kronen: 0
Sterne: -
Wohnort: 45XXX

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Gibt's ein Video aus dem Gerichtssaal von gestern? Finde noch keins.
"„Wenn man ein bisschen logisch denken tut und eins und eins alles so zusammenzählt, dann kommen nur Fragezeichen raus“
Antworten