HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 12:55:03
Ich sehe das so: Wenn sie verurteilt wird ist sie 50+ bevor sie wieder auf freien Fuß kommt.
Sie wird dann a) fast die Hälfte ihres Lebens im Gefänfnis verbracht haben und dadurch sicherlich geprägt sein
und b) mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in keine Beziehung mehr kommen, wo Kinder auch eine tragende Rolle spielen
knastgeschädigt wird sie sicherlich sein und Kinder werden wohl keine große Rolle mehr in ihrem Leben spielen.
Das "insbesondere Kinder" sollte lediglich der Ermordung an Fabian Rechnung tragen. Ansonsten sehe ich die Gründe für Herrn Keipers Relation unter Annahme ihrer Täterschaft und die Einschätzung "eher nein" statt komplett "nein" zum Thema Sicherungsverwahrung wie von dir beschrieben, insgesamt bei möglichen Gefahren fürs nähere Umfeld, da es keine Anhaltspunkte gibt für zB ein Dasein als Killerclown der Wälder durchstreift und wahllos fremde Menschen ermordet.
„Ich werde ihm bestimmt nicht alles auf die Nase binden, weil das wird die Polizei nicht rausgeben solche Infos.“
Keks22 hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 13:12:12
Aber sie läuft dann bestimmt mit dem Messer Amok und bringt alle um die sie in ihrer Psychopathie dafür verantwortlich hält das sie 25 Jahre im Gefängnis verotten musste.
Vielleicht hat ja da der ein oder andere Paranoia.
Warum beschäftigt man sich überhaupt mit der Zukunft von GH obwohl sie noch nicht mal verurteilt ist.
Ist mir unerklärlich.
Da spielt mEn viel Hass, Missgunst und Schadenfreude rein. Darin unterscheiden sie sich gar nicht mal so sehr von den Tätern, wenn sie so hasserfüllt, schadenfroh und missgünstig treten und trampeln und Tatverdächtige mit Müll bewerfen. Erinnert an primitive Zeiten der Steinigungen und Pfählungen - die Lynchjustiz des Mobs. In diesem Fall wird verbal gelyncht ...
Kann schon verstehen, dass du dich von allzu emotionalen Aussagen distanzieren willst Emotionalität in ihrer negativen und pietätlosen Form. Im optimalen Fall sollten wir so neutral wie möglich hier zur Wahrheits- und Gerechtigkeitsfindung beitragen, und wenn es nur mit einem Sandkorn ist
Keks22 hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 13:34:39
Ich weiss jetzt kommen wieder die Oberschüler und sagen die Ermittler haben das alles richtig gemacht.
Ich bezweifle das sie das alles komplett so gemacht haben .
Ok, halten wir also fest, deine Zweifel beruhen auf der Annahme, die Ermittler sind unfähig und wären nicht gründlich genug vorgeangen.
Diese Annahme teile ich nicht.
Aus meiner Sicht haben die Ermittler im Großen und Ganzen gründlich genug gearbeitet, auch wenn sie sich an vereinzelten Stellen nachweisbar nicht mit Ruhm bekleckert haben.
Auch dass ein gutes Pferd nicht höher springt, als es muss, ist vollkommen nachvollziehbar, denn vorhandene Ressourcen sind nicht unbegrenzt. Zwei Sokos etwa, so wie du es vorschlägst, ist vollkommen utopisch.
Ob eine der Ermittlungspannen der Staatsanwaltschaft in einer Revision noch auf die Füße fallen kann, bleibt abzuwarten.
Das Gericht hat jedenfalls eindeutig durchblicken lassen, dass es bezüglich der Ermittlungspannen keine Schwierigkeiten sieht.
Das ist vielleicht ein bisschen off topic - oder auch nicht: Googelt man die Frau des Keramikers, findet man u.a. eine "Schweinetanzparty", die zuletzt 2018 im Gutshotel Groß Breesen stattgefunden hat. Motto: "Sei kein Schwein - schwing dein Bein!"
Sronson hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 13:19:16[…..] in True-Crime-Foren nicht unüblich. […..]
Es wurde auch schon eine mgl. Revision angesprochen, obwohl Gina noch gar nicht verurteilt wurde.
Die wurde auch von Verteidigung und Ankunft thematisiert, wie zu hören war.
^^^^^^
HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 12:49:09
Was eine Mitäterschaft angeht latutet die Antwort auf diese Frage meiner Meinung nach "ja".
Aber auch dich lade ich hiermit gern dazu ein, eine Alternativhypothese zu präsentieren, die wir dann gemeinsam hier im Forum diskutieren können.
Für nicht ausgeschlossen, aber unwahrscheinlich, halte ich allenfalls, dass jemand anderes die Leiche später angezündet hat.
Aber wie bereits vor einigen Wochen diskutiert, ist das je nach Konstellation keine Mittäterschaft mehr!
Welche einzelnen Abschnitte des Vorhabens, mindestens in der Zeit vom 9.10. bis 14.10., sind denn von einer Mittäterschaft auszuschließen?
Eine Hypothese:
Es gab in der Planung eine Mittäterschaft, Planungsunterstützung, möglicherweise darüber hinausgehende Leistungen sind nicht auszuschließen.
Gibt es Indizien, die dieser Hypothese widersprechen?
^^^^^^
Bis jetzt scheinen möglicherweise die Motive und Interessen der „an jedem Finger einen“-Personen, möglicherweise auch deren nahe Angehörige, an einer lernbehinderten und empathiearmen Reitsportlerin und Rentnerin, mit Hang zur Psychopathie und moderater BL-Störung, nicht so eindeutig zu sein, „das normale Sexinteresse“ scheint es nicht gewesen zu sein.
Keks22, ich glaube auch, dass es bei der Ermittlung durchaus Versäumnisse gab. Diese beziehen sich aber eher auf labortechnische Untersuchungen, wie dem Messer, den Handys und dem Fahrzeug. Womöglich hätten da andere Spezialisten doch noch was finden können oder eine Manipulation am Wagen feststellen können. Das halte ich nicht für ausgeschlossen. Deine oben aufgeführten sieben Punkte wurden doch sicherlich abgearbeitet. Was soll man noch ermitteln, wenn das Mädchen zwei schwarz gekleidete Männer sieht? Es gab Zeugenaufrufe sogar in "Aktenzeichen XY" und das Umfeld wurde sicherlich auch abgearbeitet. Das fließt dann gar nicht mehr in den Prozess ein, da es nicht weiter von Relevanz ist. Die Verteidigung hat solche Ermittlungsfehler bisher nicht aufgezeigt. Daher wird das wohl alles in den Akten versteckt sein. Und zwar als abgehakt.
Kabooka14 hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 14:35:02
Das ist vielleicht ein bisschen off topic - oder auch nicht: Googelt man die Frau des Keramikers, findet man u.a. eine "Schweinetanzparty", die zuletzt 2018 im Gutshotel Groß Breesen stattgefunden hat. Motto: "Sei kein Schwein - schwing dein Bein!"
Auffällig die verbale Parallele zur "Schweinesuhle" in Klein Upahl ... "verfickter" Zufall?
Der Titel der Benefiz-Tanzveranstaltung leitet sich offenbar von der Bürgerinitiative „Gegen Schweinemast in Suckwitz“ ab. Diese Initiative versuchte, den Bau einer Schweinemastanlage in Suckwitz bei Krakow am See zu verhindern. Mit einer Wildschweinsuhle hat diese Mastanlage nichts zu tun.
Sronson hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 09:39:08
Hier liegt doch ein riesiger Widerspruch in deiner Argumentation: Unter diesen Voraussetzungen dürftest du nämlich auch die Ermittlungsarbeit nicht anzweifeln u/o kritisieren, denn du kennst ja die komplette Ermittlungsakte nicht.
@Keks22 Vermutung scheint durch den von Dir zusammengefassten Sternartikel bestätigt zu werden. Oder warum sollte Herr Ohm davon sprechen, dass nicht in alle Richtungen ermittelt wurde?
Gastleser hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 14:46:42
Welche einzelnen Abschnitte des Vorhabens, mindestens in der Zeit vom 9.10. bis 14.10., sind denn von einer Mittäterschaft auszuschließen?
Alle, denn es gibt nach der (voraussichtlich bereits abgeschlossenen) Beweisaufnahme, nicht einen einzigen konkreten Anhaltspunkt für eine Mittäterschaft.
Gastleser hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 14:46:42
Eine Hypothese: "Es gab in der Planung eine Mittäterschaft, Planungsunterstützung, möglicherweise darüber hinausgehende Leistungen sind nicht auszuschließen."
Gibt es Indizien, die dieser Hypothese widersprechen?
Ja, gibt es.
Das Smartphone von Gina wurde vollumfänglich durchsucht, alle Text- und Sprachnachrichten wurden bis ins kleinste Detail analysiert und es ergab sich nicht auch nur der geringste Hinweis darauf, dass Gina über diesen Weg mit einem potentiellen Mittäter kommuniziert hat (zumindest ist diesbezüglich nichts der Öffentlichkeit bekannt. Ob insgeheim gegen einen Mittäter ermittelt wird, wissen wir nicht).
Maria hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 15:10:19
Oder warum sollte Herr Ohm davon sprechen, dass nicht in alle Richtungen ermittelt wurde?
Ja, warum sollte ein Strafverteidiger in einem Interview über den Prozess, in dem es um seine Mandantin geht und in dem alle Indizien in der Gesamtschau auf erdrückende Art und Weise gegen seine Mandantin sprechen, bloß davon sprechen, dass die Ermittlungsbehörden einseitig ermittelt hätten?
Da fällt mir jetzt wirklich gar kein Grund für ein, egal wie lange ich darüber nachdenke.
Ob8 Offtopicphobic
Das Gutshotel Gross Breesen brüstet sich als Deutschlands 1. Bücherhotel, jetzt Gutshof Literaturien ( Flieht Leüdde) unter Kommadeuse Conny Brock seit 1988 l 1998
Nach einem Whiskeyreichen Abend von Conny hörte jemand genau zu, als sie ihren Traum erzählte und so entstand das liebevoll "Eulenland" genannte Paradies für Papierfischchenvölker https://www.literaturien.de/eulenhausen
Die Schweinetanzpartie 2018 http://www.zehna.de/benefiz.html hatte im Hintergund den Protest gegen geplante Schweinemast in Suckwitz bei Krakow am See mit 25.000 Sauen. Abgeschmettert per Gerichtsurteil. Doch der tückische Sauwirt jammert weinerlich.
Schönes Foto, alles unter einem Dach: Jagd Sport Landbedarf Dorfschreinerei Ferienwohnung - prächtig! https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... t-100.html
Soll sich einen alten Flugzeugträger kaufen und ausserhab der 12 Meilen Zone 100.000 Sauen mästen
HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 15:39:21
Ja, warum sollte ein Strafverteidiger in einem Interview über den Prozess, in dem es um seine Mandantin geht und in dem alle Indizien in der Gesamtschau auf erdrückende Art und Weise gegen seine Mandantin sprechen, bloß davon sprechen, dass die Ermittlungsbehörden einseitig ermittelt hätten?
Als Ergänzung: Solche Interviews ohne konkret zu werden, sind doch genauso inhaltsleer wie so mancher Beweisantrag, den er gestellt hat. Deswegen hat dies das Gericht auch mehrfach abgelehnt. Nur so ins Blaue hinein schießen, reicht halt nicht aus. Und das sehe ich leider auch in einigen Beiträgen hier.
Sronson hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 15:04:01
Der Titel der Benefiz-Tanzveranstaltung leitet sich offenbar von der Bürgerinitiative „Gegen Schweinemast in Suckwitz“ ab. Diese Initiative versuchte, den Bau einer Schweinemastanlage in Suckwitz bei Krakow am See zu verhindern. Mit einer Wildschweinsuhle hat diese Mastanlage nichts zu tun.
Ki sagt:
Die Schweinetanz-Party ist eine traditionelle Benefizveranstaltung der Gemeinde Zehna, die unter dem augenzwinkernden Motto "Sei kein Schwein – schwing Dein Bein!" im Gutshotel Groß Breesen (einem Ortsteil von Zehna) organisiert wird.
• Der Hintergrund: Das Event wurde ins Leben gerufen, um Spenden für gemeinnützige Zwecke oder lokale Projekte zu sammeln. Die Veranstaltung kombiniert Tanz, Musik und Kulinarisches in geselliger Atmosphäre.
• Der Ort: Sie findet im bekannten Gutshotel Groß Breesen statt, das als erstes Bücherhotel Deutschlands bekannt ist.
Kabooka14 hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 13:56:38
Da spielt mEn viel Hass, Missgunst und Schadenfreude rein. Darin unterscheiden sie sich gar nicht mal so sehr von den Tätern, wenn sie so hasserfüllt, schadenfroh und missgünstig treten und trampeln und Tatverdächtige mit Müll bewerfen.
Moment mal. Missgünstig? Auf G? Ernsthaft?
Auch Schadenfreude oder Hass sehe ich hier bei niemanden.
Welchen Müll genau meinst du?
Es wird ja hoffentlich erlaubt sein, es zu begrüßen, dass die mutmaßliche Mörderin ihre entsprechende Strafe für den Mord an einem Kind erhält. Wenn denn das Gericht aufgrund der Indizien ein entsprechendes Urteil fällt.
Heckengäu hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 15:40:09
Ob8 Offtopicphobic
Nach einem Whiskeyreichen Abend von Conny hörte jemand genau zu, als sie ihren Traum erzählte und so entstand das liebevoll "Eulenland" genannte Paradies für Papierfischchenvölker https://www.literaturien.de/eulenhausen
Scheinen ja alle dem Alkohol nicht ganz abgeneigt zu sein in der Region
HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 15:39:21
Ja, warum sollte ein Strafverteidiger in einem Interview über den Prozess, in dem es um seine Mandantin geht und in dem alle Indizien in der Gesamtschau auf erdrückende Art und Weise gegen seine Mandantin sprechen, bloß davon sprechen, dass die Ermittlungsbehörden einseitig ermittelt hätten?
Da fällt mir jetzt wirklich gar kein Grund für ein, egal wie lange ich darüber nachdenke.
Ich verstehe. Weil er Partei ist, muss er deswegen automatisch unsachlich sein.
Teilweise ist es wirklich anstrengend hier mitzulesen, weil aufgrund unterschiedlicher Meinungen aufeinander rumgehackt oder nur noch ironisch geschrieben wird. Schade.
Mich würde noch interessieren:
Es gibt ja noch das zweite Vernehmungsvideo, welches bisher nicht gezeigt wurde.
Hier wurde bereits behauptet, dass man nicht zwangsweise noch über den dazugehörigen Beweisantrag überhaupt entscheiden muss (was für mich erstmal unlogisch klingt: Playdoyees bzw. Urteil bei noch offenen Punkten).
Aber bedeutet das auch, dass die Kammer dieses Video bisher nicht ansehen durfte? Oder dürfen sie es nur nicht für ihre Entscheidungsfindung und im Prozess verwenden?
Kabooka14 hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 16:20:27
Scheinen ja alle dem Alkohol nicht ganz abgeneigt zu sein in der Region
Bei dem beständig strammen Wind der Küstenregion braucht man schon morgens eine grosse Tasse Rum mit Tee, wenn man viel ausserhalb einem schützendem Haus zu tun hat. Wie Gassenkehrer, Drehorgelspieler, Spazierer Rentnermässig, Waldmänner in Grün, Kinderwägenschieber
Mittwoch wird schlimm: Böen bis 45 Kmh, "normaler" Wind 20kmh https://www.meteoblue.com/de/wetter/woc ... nd_3208725
Zu Mittag heissen Grog, zum Nachmittagskaffee eine grosse Tasse Kaffee Kognak und zum Abend noch dies und jenes
Keks22 hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 11:46:42
Habe ich behauptet das sie keine starken Psychpathischen Züge hat. ....
Ich lebe seit 60 Jahren auf dieser Welt und verfüge über eine gehörige Portion Lebenserfahrung und bin vielen unterschiedlichen Menschen begegnet.
Vielleicht habe ich ja einer 25 jährigen studierten Person doch einiges voraus.
Nein Sie haben behauptet, der Gutachter sei "über das Ziel hinaus geschossen", da GH 1. Sozialkontakte hatte wie Heike und 2. "sich Polizei und Jugendamt sich bei ihr nicht die Klinke in die Hand haben". Beides hat der Gutachter nicht behauptet und beides ist keine Voraussetzung für Psychopathie.
Offensichtlich macht eine Diskussion an der Stelle keinen Sinn, da Sie Ihre eigene Argumentation nicht verfolgen, sondern mit neuen Hypothesen versuchen abzulenken. Allerdings bitte ich um eine Quelle dafür, dass der Gutachter nur 25 Jahre alt sein soll? In dem Alter hat er maximal sein Medizinstudium abgeschlossen, aber sich noch nicht zweimal zum Facharzt und Gutachter qualifiziert. Das ist allein aufgrund der vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten unmöglich (außer bei Herr Streeck aus der CDU, aber da ging es um kürzere Differenzen). Und damit möchte ich explizit nicht unterstützen, dass allgemeine Lebenserfahrung ohne jeglichen Bezug fachlich Expertise ersetzen kann wie man alleine an den Fehlannahmen in diesem Beitrag erkennen kann.
HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 15:32:29
Alle, denn es gibt nach der (voraussichtlich bereits abgeschlossenen) Beweisaufnahme, nicht einen einzigen konkreten Anhaltspunkt für eine Mittäterschaft.
Ja, gibt es.
Das Smartphone von Gina wurde vollumfänglich durchsucht, alle Text- und Sprachnachrichten wurden bis ins kleinste Detail analysiert und es ergab sich nicht auch nur der geringste Hinweis darauf, dass Gina über diesen Weg mit einem potentiellen Mittäter kommuniziert hat (zumindest ist diesbezüglich nichts der Öffentlichkeit bekannt. Ob insgeheim gegen einen Mittäter ermittelt wird, wissen wir nicht).
Es gibt angesichts der Komplexität und Dichte des zeitlichen Ablaufs, Umfang der Tat, Planungsumfang, attestierter Lernbehinderung und möglicherweise schwammiger Motivlage, keine Anhaltspunkte?
Sind für Hypothesen Anhaltspunkte notwendig, möglicherweise meinst Du die gesetzlichen Hürden für weitere Ermittlungen (sofern diese technisch nicht unmöglich geworden sind), oder reicht es erstmal aus, dass die Hypothese nicht im Widerspruch zu bekannten Indizien steht, möglicherweise sogar von diesen gestützt wird?
Erst einladen zur Alternativhypothesenbildung, und dann mit nicht ermittelten oder nicht mehr ermittelbaren Anhaltspunkten blocken
Es erscheint nicht gehaltvoll, eine Alternativhypothese mit „derzeit vollständiger und fehlerfreier Ermittlungstiefe“ zu kontern, zumal sogar das vermutete Tatwerkzeug per Beschluss, im Nebeneffekt, vollständig von DNA befreit wurde.
Es gab vor dem 14.10. keine TKÜ-Mitschnitte von Gesprächen, diese konnten entsprechend nicht ins kleinste Detail analysiert werden.
Es fehlt mindestens 1 Handy in der Auswertung.
Es fehlen, möglicherweise von mehreren, Fahrzeugdaten.
Es fehlen viele von der eigentlichen Tat zu erwartende Spuren und das Tatwerkzeug, obwohl Recyclinghof und Misthaufen durchsucht wurden.
Deiner Ansicht nach schließt das eindeutig, weil so ermittelt, Beweis beantragt und abgelehnt wurde, eine Täterschafts Beteiligung bei der Planung, möglicherweise Vortat Handlungen, aus.