MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Keks22
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Kabooka14 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 17:28:51 Warum fand man dann am Tümpel Fußspuren, die man dem Jäger zuordnete, oder irre ich mich?
Das hast du falsch verstanden. Natürlich war er mit GH dort.
Sie haben sich ja abends dort auf die Suche begeben .
Er behauptet GH ist vorangegangen und habe ihn zielgerichtet zum Tümpel geführt. Sie behauptet er ist vorangegangen oder sie sind ggf parallel gelaufen und so auf Fabian gestoßen. Sie sagte er hatte eine Taschenlampe dabei. Er sagt er hat keine Taschenlampe benutzt.
Er sagt er kannte den Tümpel vorher nicht. Er ist Jäger und hat ein eigenes Jagdrevier, was evtl sogar an das Revier grenzt wo der Tümpel liegt, weil sein Handy bis 6 Uhr im Gebiet des Tümpels eingeloggt war. Er war am Samstag auf dem Hegeringstreffen. Der Ort ist in unmittelbarer Nähe zum Tümpel, vielleicht nur 2 bis 3 km weit entfernt.
Man hat von ihm eine Fussspur einzeln ziemlich abseits vom Tümpel ohne eine Fussspur von GH gefunden. Diese Engelbert Strauss Fussspur.
Keine Engelbert Strauss fussspur am Fundort obwohl er die Leiche berührt hat.
Welche Schuhe hatte er also tatsächlich am 13.10 an oder war er später oder ggf früher schon mal am Fundort .
Es wurden nocht mehrere Fusspuren gesichert die niemandem zugeordnet werden konnten.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Keks22 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 16:27:49 Ja den grossen Unbekannten oder auf jeden Fall mir nicht bekannten.

Aber wie gesagt kann auch alles so sein wie es in der Anklage steht.

Dann bleiben eben die Zweifel und das Leben hat nicht immer eine Antwort parat.
Aber vielleicht das Plädoyer der Anklage.
Gehst du davon aus, dass G diesen großen Unbekannten kennt?

Wenn ja, warum denkst du, gibt G diesen nicht preis, sondern geht lieber für Jahre in den Bau?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Kabooka14 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 17:02:38 Tatsächlich bat-befahl G ihrem Nachbarn, in einem Internetcafé zu googeln, welche Länder nicht ausliefern. Die Möglichkeit, ein Internetcafé aufzusuchen, schien sie also zu kennen.
Nein, ich bin nicht ortskundig. Wenn es dann wirklich kein anderes geeignetes Internetcafé in der näheren Umgebung geben sollte: Von Reimershagen nach Rostock ist es mit Auto knapp eine Stunde. Dank ihrem üblichen Tagesbalauf verfügte sie über relativ viel Zeit, um Ausflüge in die Umgebung machen zu können.
Der Mittäter könnte in ihrer Nähe gewohnt haben und muss, im Gegensatz zu ihr, nicht unbedingt ein Handyfreak sein. Er könnte sie auf die Idee gebracht haben und sich um weitere Schritte gekümmert haben. Vielleicht wusste er, wie man Fotos und Filme ins Darknet stellt. Wie gesagt, das könnte auch schon früher mehrmals passiert sein.
Ist es weit hergeholt oder wäre es möglich, dass die an Hinz und Kuntz verschickten Nacktbildchen nur eine Nebelkerze waren?
Erst mal zu den Nackbildern. Die waren kein Versehen oder Nebelkerze. Sie hat ja mindestens ein Fotoshooting gemacht und selbst in etwa gesagt:" Frauen wissen wie sie ihre Reize einsetzen müssen". Ich weiß den genauen Wortlaut nicht mehr, wenn gewünscht, liefere ich das nach (am Handy ist es immer ein wenig schwierig)

Da wären wir schon beim nächsten Punkt. Sie trifft also zum Beispiel beim Einkaufen einen Nachbarn oder jemanden an dem Ort. Dieser spricht sie drauf an, dass er auf Fabian scharf wäre (sei es für harmlose Fotos, oder auch anderes) auch auf die Gefahr, dass G ihn verpfeift?

Dann vereinbaren sie, dass G immer nach Rostock in die Universitätsbibliothek fährt z.b. immer am Donnerstag um zehn. Damit er an seinem Computer, weil Handy hat er ja nicht, mit Gina die Details bespricht und evtl den Treffpunkt?

Wie teilt Gina ihm mit, dass sie Fabian jetzt im Auto hat? Per Brieftaube? wo steigt der Typ dann zu ihr ins Auto?

Warum sollten sie ihn dann spontan töten? Vor allem wenn es schon mehrfach so stattgefunden hat?

Selbst wenn Fabian gesagt hat, das sag ich meiner Mama, was du mit mir gemacht hast - es ist ganz einfach: "wenn du deiner Mama was sagst, kommst du ins Heim und deine Mama stirbt. Außerdem wird sie dir sowieso nicht glauben." Das funktioniert leider immer.

Wenn es nur um Fotos ging, hätte G das auch alleine tun können und braucht keinen Mittäter.
Wie man Fotos ins darknet einstellt, findet man vermutlich sogar mit einem IQ von 76 raus.

So und selbst wenn es einen oder mehrere Täter gäbe, sitzt doch trotzdem schon mal nicht die Falsche auf der Anklagebank?
Höchstens das Strafmaß würde sich ändern.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Korkplatte hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18:17:56 Gehst du davon aus, dass G diesen großen Unbekannten kennt?

Wenn ja, warum denkst du, gibt G diesen nicht preis, sondern geht lieber für Jahre in den Bau?
Wenn sie weder mit dem Verschwinden von Fabian sowie seiner späteren Ermordung zu tun hat dann kennt sie den oder die grossen Unbekannten auch nicht.

Wenn sie aber mit seinem Verschwinden zu tun hat und weis wer Fabian ermordet hat oder sogar dabei war dann weiss sie was sie für eine Strafe bekommen wird. Hier gilt es erstmal alles zu leugnen und zu lügen und zu hoffen das die RAe alles auf die Reihe kriegen. Aber wäre es bei so einer Situation zu dem Nachtatverhalten gekommen? Wohl eher nicht. Also glaube ich , das wenn sie mit dem Verschwinden von Fabian zu tun hatte, nicht wusste was mit Fabian geschehen wird.
Evtl hat man sie reingelegt und ihr später gedroht das ihr oder ihrem Sohn was passiert.
Vielleicht redet sie noch.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Keks22 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18:41:53
Es gibt sowas wie "Kronzeugen" mit neuer Identität. Das würden ihre Anwälte ihr hoffentlich gesagt haben, wenn es auch nur ansatzweise in Frage kommt. Der Sohn hat ja bereits eine neue Identität. Außerdem könnte derjenige ihr ja auch erstmal nichts tun, wenn dieser stattdessen einrückt.

Die Anwälte haben sie ja bereits darauf vorbereitet, dass sie verurteilt wird. Also hat sie nicht mehr lange Zeit, den Mund aufzumachen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Keks22 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18:41:53 Evtl hat man sie reingelegt und ihr später gedroht das ihr oder ihrem Sohn was passiert.
Vielleicht redet sie noch.
Ihr Sohn lebt bei einer Pflegefamilie. Gina sieht sich selbst nicht mehr als Mutter. Daher sehe ich keinen Grund, warum sie aus Angst um J. den Täter schützen sollte. Auch die Angst um Adi dürfte nicht allzu groß sein, denn Gina [ge]braucht ihn nach eigenen Angaben nur noch, um ihre Pferde nicht zu verlieren. Lediglich die Angst um ihre Großeltern wäre ein nachvollziehbarer Grund, den wahren Täter zu schützen. Allerdings scheint mir die Vorstellung, dass Gina aus Liebe zu u/o Sorge um eine andere Person ins Gefängnis geht, sehr weit hergeholt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Keks22 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18:15:08 Natürlich war er mit GH dort.
Sie haben sich ja abends dort auf die Suche begeben .
Er behauptet GH ist vorangegangen und habe ihn zielgerichtet zum Tümpel geführt. Sie behauptet er ist vorangegangen oder sie sind ggf parallel gelaufen und so auf Fabian gestoßen. Sie sagte er hatte eine Taschenlampe dabei. Er sagt er hat keine Taschenlampe benutzt.

Man hat von ihm eine Fussspur einzeln ziemlich abseits vom Tümpel ohne eine Fussspur von GH gefunden. Diese Engelbert Strauss Fussspur.
Keine Engelbert Strauss fussspur am Fundort obwohl er die Leiche berührt hat.
Welche Schuhe hatte er also tatsächlich am 13.10 an oder war er später oder ggf früher schon mal am Fundort .
Es wurden nocht mehrere Fusspuren gesichert die niemandem zugeordnet werden konnten.
Man kann vieles behaupten (frag G). Aber waren sie wirklich dort oder hat sich das von ihnen geschilderte Nachtatverhalten anders abgespielt? Dass eine Kamera ein paar Autolichter aufnimmt, einmal hin, einmal zurück, beweist ja nicht viel. Vielleicht waren sie nach der Tat nie mehr da. Um Fußspuren zu rechtfertigen, die eventuall schon früher dort entstanden sind, hätten sie, von der Existenz dieser Kamera wissend, einfach an ihr vorbeifahren, einige Meter weiter vorne anhalten und nach einem bestimmten Zeitraum wieder zurück fahren können. Vielleicht war der Jäger tatsächlich (nur) früher am Fundort. Vielleicht sogar alle drei.
Wenn dort Fußspuren vom kleinen F gefunden wurden, die voraussichtlich vom 10.10., dem Tattag, datieren, müssten die Fußspuren des Täters oder der Täter auf jeden Fall ebenfalls zu sehen gewesen sein, zumal erwachsene Menschen vermutlich tiefere Fusßspuren im Matsch hinterlassen dürften. Außer, jemand hat Fusßspuren verwischt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Keks22 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18:15:08 Es wurden nocht mehrere Fusspuren gesichert die niemandem zugeordnet werden konnten.
Eine gesicherte Fußspur die nicht zugeordnet werden konnte , könnte der Schäferin gehören ( die auch am 13.10 die beiden Autos gesehen hat ) . Sie gab doch vor Gericht an , das sie am 8.10 unten am Tümpel war um nach Fischen zu gucken weil so wenig Wasser drinnen war .
Meine mich auch zu erinnern das es in den Tickern hieß das sie ihre ( Gummi) Stiefel noch hat und die mit den anderen Spuren verglichen werden sollten
Zuletzt geändert von Sronson am Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19:39:38, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Passiver Leser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 10:01:23
Für mich wirkt es auch alles viel zu geplant, als dass das morgens eine "spontane" Situation war die sie genutzt hat. Da hätte sie sicher mehr Spuren hinterlassen. Sie ist ein Mensch der die totale Kontrolle will, die wird vorher alles dahingehend organisiert haben, damit alles so gut es geht nach ihrem Plan läuft ……

Mich beschäftigt eine Theorie:
F muss vorher gewusst haben dass sie ihn abholt!
Sie sollen sich ja am Vortag bereits ein paar Minuten getroffen haben können. Könnte GH dort bereits nicht alles arrangiert haben?
Entscheidender Punkt für mich wäre: F war eigentlich gar nicht wirklich krank am Tattag. Sie hat am Vortag unter dem Vorwand zB. irgendeiner tollen gemeinsamen Unternehmung F dazu bewegt, sich am nächsten Tag krank zu melden um alleine daheim zu sein. Dann haben sie vereinbart, dass er um X Uhr raus kommt, vllt hat sie irgendwo um die Ecke gehalten wo keine Häuser stehen etc.
Das sehe ich ähnlich. Sie hätte am Tattag zum Nachbarn beim vormittäglichen Pferdepflegen wohl gesagt “ich muss nochmal weg”. Also nicht: Ich muss was für die Großeltern erledigen, einkaufen, Geld abheben oder sowas. Das war sicher keine spontane Eingebung.
G hat D als schlechte Mutter denunziert, die sich nicht um ein warmes Essen bemühe, er oft allein sei usw.
Also WUSSTE sie, dass er abzugreifen ist.

Nowack schliesst einen Zufall nicht aus. Ich schon. Entweder Donnerstag ausgemacht und ihn zum krankmachen motiviert, oder am Freitag in Reimershagen bemerkt, dass jetzt ein “ Zeitfenster” aufgeht ( Roblox Theorie)

Ihren Plan könnten dann die Steinesammler, sowie die Verweigerung von M durchkreuzt haben. Ab da wurde ihr IQ Defizit zu ihrem Verhängnis und eine Reihe von Fehlern nimmt kein Ende und zieht sich bis in den Prozess
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Kabooka14 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19:24:40 Man kann vieles behaupten (frag G). Aber waren sie wirklich dort oder hat sich das von ihnen geschilderte Nachtatverhalten anders abgespielt? Dass eine Kamera ein paar Autolichter aufnimmt, einmal hin, einmal zurück, beweist ja nicht viel. Vielleicht waren sie nach der Tat nie mehr da.
Wie Frau Habetha im von Gastleser verlinkten Interview mit Jens Schwarck mitteilte, wurde an diesem Abend kein anderes Fahrzeug aufgezeichnet. Die Aufnahmen stimmen mit den Funkzellendaten und den Angaben der Tümpelzeugen überein. Daher ist es unerheblich, dass weder der Fahrzeugtyp noch die Insassen zu erkennen waren.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Kabooka14 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19:24:40
Wenn dort Fußspuren vom kleinen F gefunden wurden, die voraussichtlich vom 10.10., dem Tattag, datieren, müssten die Fußspuren des Täters oder der Täter auf jeden Fall ebenfalls zu sehen gewesen sein, zumal erwachsene Menschen vermutlich tiefere Fusßspuren im Matsch hinterlassen dürften. Außer, jemand hat Fusßspuren verwischt.
Zum Beispiel Spuren von Pammys und Covallieros?
Heckengäu hat geschrieben: ↑Dienstag, 02. Juni 2026, 15:27:20 Covaliero Reitstiefeletten
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kabooka14 »

Korkplatte hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18:40:01 Erst mal zu den Nackbildern. Die waren kein Versehen oder Nebelkerze.

Warum sollten sie ihn dann spontan töten? Vor allem wenn es schon mehrfach so stattgefunden hat?

Selbst wenn Fabian gesagt hat, das sag ich meiner Mama, was du mit mir gemacht hast - es ist ganz einfach: "wenn du deiner Mama was sagst, kommst du ins Heim und deine Mama stirbt. Außerdem wird sie dir sowieso nicht glauben." Das funktioniert leider immer.

So und selbst wenn es einen oder mehrere Täter gäbe, sitzt doch trotzdem schon mal nicht die Falsche auf der Anklagebank?
Höchstens das Strafmaß würde sich ändern.
Na klar kann sie zig Fotoshootings und Bildchen gemacht und sie Hinz und Kuntz versendet haben. Trotzdem kann dies vorausahnend in Absprache gemacht worden sein, im Sinne einer Irreführung oder Bluff, um der Möglichkeit eines späteren Gerüchts oder Verdachts, jemand von ihnen könnte was mit sexualisierter Gewalt gegen Kinder oder Kinderpornografie am Hut haben, entgegenzuwirken. Ein Narrativ schaffen sozusagen.

Es wäre ja nicht das erste Mal, dass Kriminelle ihre Taten, Orte und Uhrzeiten vereinbaren. Das geht auch analog, wenn sie in der Nähe wohnen. Ist es nicht so, dass sie sich ständig mit Hinz und Kuntz an Seen, Hochsitzen, etc getroffen hat, bei Tag und bei Nacht? Komplizen können sich verpfeifen, müssen und tun sie aber im Interesse aller Beteiligten nicht allzu oft.

Nochmal, sie könnten ihn spontan oder geplant getötet haben, weil er möglicherweise die Qual lange genug ertragen und sich endlich, Drohungen zum Trotz, dagegen widersetzt und rebelliert hat. Zeitweise soll F ja auffällig aggressiv gewesen sein. F richtete vll seine Aggression schließlich nicht mehr auf Nebenkriegsschauplätze sondern gegen den oder die Täter. Das würde voraussetzen, dass die Drohungen nicht mehr funktionierten.
Nicht jeder lässt sich ewig unterbuttern. Vielen platzt irgendwann der Kragen. Man opfert die Zugehörigkeit für Wahrheit und Gerechtigkeit.

Genau, diese Tatsache (mehrere Täter) würde den Radius der Kriminalität erweitern. Und es wäre wichtig, dies herauszufinden, um zukünftige Gewalttaten verhindern zu können.
Kabooka14

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19:50:44 Wie Frau Habetha im von Gastleser verlinkten Interview mit Jens Schwarck mitteilte, wurde an diesem Abend kein anderes Fahrzeug aufgezeichnet. Die Aufnahmen stimmen mit den Funkzellendaten und den Angaben der Tümpelzeugen überein. Daher ist es unerheblich, dass weder der Fahrzeugtyp noch die Insassen zu erkennen waren.
Kann ja gut sein: Deren Fahrzeuge fahren an der Kamera vorbei, die Funkzelle erfasst deren Daten ... aber beweist es, dass sie nochmal zum Tümpel runtergegangen sind? Sie hätten irgendwo davor anhalten können. Aber lassen wir's. Vielleicht war es alles anders.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Anna17 »

Kalle hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19:42:11 Entweder Donnerstag ausgemacht und ihn zum krankmachen motiviert…
Der Ablauf des 09.10.2025 (Donnerstag) ist tatsächlich ebenfalls interessant, rein im Hinblick auf die Aktivitäten von Fabian.

07:12 Uhr Fabian verlässt sein Zuhause Richtung Schule

Vormittag Schule

10:42 Uhr Fabian wird wegen Erkrankung von Dorina vorzeitig aus der Schule abgeholt, ist wieder zu Hause.

14:06 Uhr F’s Handy verläst das heimische WLAN.

14:10 - 14:20 Uhr F trifft beim Freund ein.
Fabians Handy ist in diesem Zeitraum mit dem WLAN des Freundes verbunden.

Die beiden Kinder (Fabian und sein Freund) scheinen zeitgleich um 14:10 Uhr bei diesem Freund angekommen zu sein. Wahrscheinlich hat Fabian seinen Freund an der Schule abgeholt. Das würde auch zu der Aussage des 1. Hortbetreuers passen, dass dieser Fabian am 09.10.2025 gegen 14:00 Uhr gesehen haben will.

14:20 - 14:32 Uhr in diesem Zeitraum wird ein Treffen mit GH (zwecks Absprache für den folgenden Tag) vermutet, allerdings hat GH in genau diesem Zeitraum mit der AWO telefoniert.

14:32 - 16:00 Uhr Alte Molkerei / Jugendclub / Greybulls e.v., Fabians Handy ist hier im WLAN eingeloggt.

16:00 - 17:42 Uhr
102 Minuten ohne bisher bekannte WLAN-Verbindung. In diesem Zeitraum gibt es keine dokumentierte WLAN-Verbindung. Es lässt sich nicht nachvollziehen, wo sich Fabian in dieser Zeit aufgehalten hat und ob er sich möglicherweise mit jm. getroffen haben könnte.

17:42 Uhr Fabian ist wieder im heimischen WLAN eingeloggt.

18:00 Uhr Abendessen mit seiner Mutter.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Kabooka14 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 20:07:25 Nochmal, sie könnten ihn spontan oder geplant getötet haben, weil er möglicherweise die Qual lange genug ertragen und sich endlich, Drohungen zum Trotz, dagegen widersetzt und rebelliert hat.
Wann, wo und durch wen soll dieser lange andauernde Missbrauch denn stattgefunden haben?
Kabooka14 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 20:07:25 Zeitweise soll F ja auffällig aggressiv gewesen sein.
Bitte definiere „auffällig aggressiv“ und führe entsprechende Belege an.

Ein 8-jähriger, der enttäuscht darüber ist, den Nachmittag nicht mit seinem Freund verbringen zu dürfen und der deshalb sein Fahrrad hinschmeißt, zeigt mMn eine durchaus altersgerechte Frustrationsreaktion. Nur weil manche Erwachsene ein solches Verhalten als lästig empfinden, ist es aus entwicklungspsychologischer Sicht noch lange nicht problematisch u/o besorgniserregend.

Die wiederholten negativen Bewertungen der Kinder Fabian und J. hier im Thread finde ich unangemessen!
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Korkplatte »

Kabooka14 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 20:07:25
Mit den hinzen und kunzen an Seen hat sie sich doch aber per Handy verabredet?
Bisher war das ja soweit bekannt, nur CD mit dem sie sich getroffen hat. Also nur ein Hinz.

Wie lange soll denn dieses Verbrecherkartell schon existieren? Die vergreifen sich alle lediglich an Fabian? Keine anderen Kinder?
Du gehst davon aus, dass Fabian sexuell missbraucht wurde? Durch Männer? Und G hat dabei zugestehen? Hat ihn immer den Männern zugeführt?
Oder was genau ist bei diesen jahrelangen Treffen passiert?

Was war in der Zeit, wo G gar keinen Zugriff auf Fabian hatte?
War sie dann in der Zeit,wo Fabian im Wechselmodell war, immer ein paar Stunden weg, hat ihren Sohn zu Heike geschoben oder wie? Wäre das nicht da schon aufgefallen, dass sie mit Fabian alleine regelmäßig unterwegs ist?

Du schreibst " man opfert die Zugehörigkeit für Wahrheit und Gerechtigkeit" und beziehst es darauf, dass Fabian seine Mutter verraten würde. Aber "
Komplizen können sich verpfeifen, müssen und tun sie aber im Interesse aller Beteiligten nicht allzu oft. "
Widerspricht sich das nicht in allen Punkten?

Du hast ja heere Ansichten von Kriminellen. Zudem ein völlig verdrehtes Bild von missbrauchten Kindern.

Die Quelle für "zeitweise auffällig Aggressiv" von Fabian möchtest du mir bitte nachliefern.
Zuletzt geändert von Sronson am Mittwoch, 14. Oktober 2026, 20:37:24, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 20:25:21 Die wiederholten negativen Bewertungen der Kinder Fabian und J. hier im Thread finde ich unangemessen!
Absolut! Es kann und darf nicht sein dass ein einzelner, mit völlig abstrusen Hypothesen von dauerhaftem sexuellem Kindesmissbrauch "durch Männer" von der Angeklagten initiiert, gebilligt, begünstigt und ermöglicht, für die es nicht einen klitzekleinen Anhaltspunkt gibt, den Thread kapert
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Korkplatte hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 20:35:23 Wie lange soll denn dieses Verbrecherkartell schon existieren? Die vergreifen sich alle lediglich an Fabian? Keine anderen Kinder?
Du gehst davon aus, dass Fabian sexuell missbraucht wurde? Durch Männer? Und G hat dabei zugestehen? Hat ihn immer den Männern zugeführt?
Oder was genau ist bei diesen jahrelangen Treffen passiert?
Ganz ähnliche Fragen habe ich mir gerade beim Lesen des Beitrags von Kabooka auch gestellt, daher zitiere ich deine Fragen nochmals und ergänze wie folgt: Wenn es mehrere Täter gab, wer hatte dann das Motiv? War es nach wie vor Gina, die nur Gehilfen zur Durchführung des Mordes anheuerte oder waren es diese unbekannten Männer, denen Gina Kinder gegen zuführte, damit sie sich sexuell befriedigen können.

Nehmen wir mal letzteres an. Die Situation läuft aus dem Ruder und die Männer erstechen in Anwesenheit von Gina ihren geliebten Ziehsohn. Das muss sie im Moment der Tat doch so erschüttern, dass man dazwischen geht. Da ist man doch am Boden zerstört, denn dass man so weit geht, war nicht abgemacht. Da legt man doch ein Geständnis ab, denn umgebracht hat man ihn nicht und geplant war das auch nie. Die langjährige Haftstrafe nimmt man dann in Kauf, schon aus eigener Scham. Zumindest dann wenn sich Mrs. Dr. Jeckyll wieder in Mrs. Hyde verwandelt hat. Das ganze Verhalten von Gina nach der Tat spricht nicht gerade für solch ein Szenario.

Zumal es wie oben schon angemerkt, F dann doch nicht der 1. Fall gewesen sein dürfte. Das wäre ein riesiger Zufall. Merkwürdig wäre auch, wenn sie neben ihren Tausenden von Handy-Nachrichten noch ein weiteres analoges Doppel-Leben geführt hat. Wie soll das denn noch in den Tagesplan passen? Keine einzige Spur auf den digitalen Geräten, keine passende Zeugenaussage.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 14:36:41 Weil Hiasl nicht dabei war, gab es keinen Zusammenhang mit der Trennung meinst du, welches Ereignis war dann ausschlaggebend?
Hiasl war zwar nicht dabei, bezieht sich aber einen Tag später auf irgendwelche Sachen, die wohl dort zwischen F und G passiert sind.

Hab das mal ausführlich dokumentiert hier… muss grad mal suchen…

Da ist der gesamte Ablauf Dreiecksbeziehung G-M-F von 2023 bis Oktober 2025 mit Hervorhebung des 12.08.25:

https://het-forum.de/viewtopic.php?p=36 ... ee#p362853

Übrigens - der Salzgitter-Prozess interessiert mich auch sehr. Bin gespannt wie hierüber vergleichsweise berichtet wird.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Keks22 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 16:01:48 Es ist halt so das es nur einen ganz geringen Prozentsatz an weiblichen Täterinnen oder Mithelferinnen/ Mitwisserinnen gibt die mit einem Kriminaldelikt im Sexuellen/ Kinderponographischen Bereich in Verbindung gebracht werden.
Das liegt wohl erstmal in der Natur der Frau die in den meisten Fällen fürsorglich, liebevoll den Nachwuchs hegt und pflegt.
Leider Gottes gibt es selten, aber es kommt vor, auch das Gegenteil.
Hier wurde ja bereits öfters die eine Studie von Zähringer und Co. als Quelle hochgeholt. Da steht im Übrigen als allerletzter Satz sowas wie, dass es keinen einzigen Fall einer Frau gibt, die ein Kind aufgrund der Verdeckung einer Straftat wie sexuellen Missbrauch getötet hat.

(Auch hier such ich kurz mal und liefere nach)

Da ist es:
Tötungsdelikte an Kindern, bei denen nach Höynck et al.
(2015) und Haug und Zähringer (2017) der Auslöser der Tat
ausschließlich eine psychische Erkrankung (überwiegend
psychotische Störungen, Depressionen oder auch Belas-
tungsreaktionen) war, werden ebenfalls überwiegend durch
Täterinnen begangen. Allerdings machen diese nur einen
sehr geringen Anteil aller Tötungsdelikte an Kindern durch
Frauen aus (Höynck et al. 2015; Saimeh 2010). Zu etwa der
Hälfte begehen Frauen – in der Regel die leiblichen Mütter
– (versuchte) erweiterte Suizide, bei dem die Kinder eben-
falls Opfer sind (Haug und Zähringer 2017; Höynck et al.
2015).Hingegen sind Täterinnen bei zielgerichteten Tötungen
von Kindern, bei denen der Tatauslöser häufig ein Tren-
nungskonflikt war oder das Kind als Störfaktor oder Last
in irgendeiner Weise empfunden wurde, eine Ausnahme.
Täterinnen von Sexualdelikten, bei denen die Tötung des
Kindes sexuelle Handlungen ermöglichen bzw. verdecken
soll, wurden keine identifiziert (Haug und Zähringer 2017).
https://link.springer.com/content/pdf/1 ... 0590-4.pdf

Interessant dass die Alternativhypothese die unwahrscheinlichste von allen Fällen ist :D und zwar nach „Kind als Störfaktor“.
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