MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 21:42:17…kein Schwein fährt nur wegen einer Arbeitshose 26km bzw ein knappe halbe Stunde weit!
Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 23:25:31 Ja, aber nicht 26km weg. Wer bitte steuert so eine Entfernung wegen nur eines Artikels an? Ich noch nie.
Weil wir Olaf nicht persönlich kennen, können wir nicht einschätzen, ob er für eine Arbeitshose so weit fahren würde. Auch wenn ich selbst keine 25 km für irgendeine Bekleidung fahren würde, gibt’s definitiv Menschen, die das tun würden. Deshalb gehe ich bei „kein Schwein“ nicht mit.
Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 23:31:04 Ändert aber nichts an meiner Meinung, dass ein normal denkender Mensch keine 50km nur für eine 18€ Arbeitshose verballert.
Wer hat jemals behauptet, Olaf K. sei ein normal denkender Mensch?

^^^^^^
Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 21:42:17 Also wer Gina die ganzen Zufälle nicht abnehmen möchte, darf hier aber auch nicht sagen ja, war halt Zufall..... :P :lol: :P :lol:
Die Zufälle im Zusammenhang mit Gina übersteigen die im Zusammenhang mit Olaf um ein Vielfaches.

Eine Videoaufzeichnung seines Norma-Besuches wäre trotzdem gut.
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Pentax77
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Sronson hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 23:34:05 Weil wir Olaf nicht persönlich kennen, können wir nicht einschätzen, ob er für eine Arbeitshose so weit fahren würde. Auch wenn ich selbst keine 25 km für irgendeine Bekleidung fahren würde, gibt’s definitiv Menschen, die das tun würden. Deshalb gehe ich bei „kein Schwein“ nicht mit.
Du weißt doch auch dass "kein Schwein" eine Redensart ist die eher etwas ausdrücken und nicht bloß Ausschließlichkeit ausdrücken soll..
Und man sollte nicht einseitig komische Verhaltensweisen relativieren.
Wenn eine Borderline-Erkrankte ein Testament ausdruckt finde ich das z.B. viel normaler (und nicht belastender) als wenn ein scheinbar normaler Mensch vorgeblich 50km für eine Arbeitshose fährt die im Angebot ist.
Nur als Beispiel.
Aber Ansichten sind unterschiedlich.
Gastikus hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 23:32:44 Also das Prospekt von Kalenderwoche 41 2025 bestätigt die Aktionsware Arbeitshose. Wenn es die ab 06.10. gab ist es gut möglich, dass sie am 10.10. nicht mehr verfügbar war.
Das macht es eher wieder schlimmer.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Catch22 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 18:53:47Medial unprofessionelle Klugscheißerei […] selbsternannte Hobbyverurteiler […] der Pöbel von der Straße […] Mitleidshysterie für die Opfer […] „Unschuldig im Knast – hurra!“
Ich liebe Texte, bei denen die Wortwahl des Autors im größtmöglichen Widerspruch zu seiner eigenen Forderung nach Sachlichkeit steht. Unterschiedliche Menschen pauschal in abwertende Kategorien einzuordnen und dabei alle Welt wissen zu lassen, dass man sich selbst & die eigene Meinung für das Maß aller Dinge hält, zeugt wirklich von großem Charakter. Applaus!!
Arroganz ist das Selbstbewusstsein des Minderwertigkeitskomplexes.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von batho66 »

Arbeitshosen kosten sonst ca. 50 Euro. Da sind 18 Euro durchaus attraktiv, trotz ein paar Euro Spritkosten. Ich finde das durchaus rational. Und wenn man dringend eine braucht, dann fährt man halt hin.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von batho66 »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 23:45:16 Wenn eine Borderline-Erkrankte ein Testament ausdruckt finde ich das z.B. viel normaler
Es war halt nur der Zeitpunkt des Ausdruckens auffällig, nicht das Testament an sich.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastikus »

Die Prospekte sind auf folgender Seite falsch datiert, nicht wundern. Darunter auch irrelevante Onlineprospekte
https://www.rabato.com/de/norma/prospekt
Mit ein wenig Suche wird man auch dort fündig. Anscheinend gab es deutschlandweit verschiedene Modelle der Arbeitshose :shock:
Andere Artikel wie zB auf Seite 1 und 2 sind alle identisch.
KW 41 2025 06.10. - 11.10.2025 bestätigt - Aussage Olaf K. damit objektiv glaubwürdig, dass die Arbeitshose am 10.10. nicht mehr verfügbar war
Spoiler
Unten links am Prospektrand steht die korrekte KW und das Jahr, dieser Link führt direkt zum relevanten Prospekt https://www.rabato.com/de/norma/prospekt/AMI30KG?page=4
Bild
batho66 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 00:10:55 Arbeitshosen kosten sonst ca. 50 Euro.
Oder frag mal den Jäger was man dafür im Strauss Workwearstore lässt
Spoiler
50-100 deckt das Meiste ab, speziellere noch teurer bis 261
https://www.strauss.com/de/de/warnschut ... gin=SEARCH
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Gastikus hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 01:13:47 Andere Artikel wie zB auf Seite 1 und 2 sind alle identisch.
KW 41 2025 06.10. - 11.10.2025 bestätigt - Aussage Olaf K. damit objektiv glaubwürdig
Dann war meine Recherche so gesehen immerhin nicht umsonst 😁🥳
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 20:29:06 Nö, das sieht der Bundesgerichtshof ganz anders. Wie mehrfach betont …, kommt es im Wesentlichen auf die Gesamtschau an.
Dazu aus dem Beschluss BGH 2 StR 4/15 zwei Leitsätze:
Dass es auf die Gesamtschau ankommt, ist richtig. In dem von Dir zitierten BGH-Beschluss heißt es aber auch:
2. Werden diese Grundsätze beachtet, kann der Tatrichter seine Überzeugung von der Täterschaft des Angeklagten auch dann gewinnen, wenn ein auf das Kerngeschehen der Tat bezogenes Beweismittel fehlt und die Überführung des Angeklagten darauf beruht, dass alle konkret in Frage kommenden Alternativen ausgeschlossen werden (vgl. BGH StraFo 2012, 466).

BGH-Beschluss vom 27.10.2015, 2 StR 4/15
https://www.hrr-strafrecht.de/2/15/2-4-15.php
Deshalb schrieb ich:
Catch22 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 18:53:47 Ohne unmittelbar tatbezogene Indizien aber wird eine Verurteilung sehr schwierig oder ganz unmöglich.
Denn der Ausschluss aller konkret in Frage kommenden Alternativen dürfte sehr schwierig oder sogar unmöglich sein.



In einem Video-Podcast vom 10.10.2026 beleuchten die RAe Sayıl Bayraktar und Nurcan Bayraktar aus Mannheim den aktuellen Stand im Fabian-Prozess – auch aus rechtlicher Sicht.

Video-Podcast (1:53:44 Min.):
https://youtu.be/ZEb8FKfLFVk

Von Minute 37:13 bis 57:30 werden die wesentlichen Indizien chronologisch erörtert sowie rechtlich eingeordnet und bewertet – in einem Rollenspiel StA versus Verteidigung:
https://youtu.be/ZEb8FKfLFVk&t=37m13s (Link mit Sprungmarke)

Webseite der Kanzlei:
https://www.anwaltskanzlei-bayraktar.de ... -und-team/

Anmerkung: Hier und hier wurde dieser Videoclip bereits vor einer Woche von @Anna17 und von @Gastleser vorgestellt. Danke!




@Sronson
Sronson hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 20:20:53 Kaum bist du wieder 1 Tag im Thread aktiv, fällst du erneut durch dieselben unangenehmen Verhaltensweisen auf, die bereits beim letzten Mal Anlass zur Beanstandung gaben: Auf kritische Nachfragen & Anmerkungen, die deiner Meinung widersprechen, reagierst du mit herablassenden & feindseligen Äußerungen/ Unterstellungen.
Ausführlich dazu im Spoiler:

Spoiler – hier klicken!

Erst scheinheiliges Zuckerbrot, dann die Peitsche?
Sronson hat geschrieben: ↑Freitag, 16. Oktober 2026, 19:34:35 Schön, mal wieder von dir zu lesen!
Sronson hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 20:20:53 Whataboutismus kannst du dir übrigens selbst vorwerfen: Du warst es, der meine Aussage [„Nicht jede Person, der die vorgeworfene Tat nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, ist zwangsläufig unschuldig.“] auf eine falsche Ebene gezogen hat. Nicht umgekehrt!
Ach, wirklich?

Ausgangspunkt war der Eiskeller-Fall, in dem ein Unschuldiger zu 9 Jahren Haft verurteilt und in aller Öffentlichkeit durch den Dreck gezogen wurde, bis er schließlich trotz rechtskräftigen Freispruchs wegen Rufmords seine Heimat verlassen musste.
Catch22 hat geschrieben: ↑Freitag, 16. Oktober 2026, 22:12:30 Der Begriff „Eiskeller“ wird in einem deutschen Gerichtssaal nicht zum letzten Mal gefallen sein. Er hat noch eine große Karriere vor sich. Und dies ist alles andere als unanständig. Der Eiskeller-Fall ist eine bitterernste Mahnung!
Deine unmittelbare Reaktion darauf:
Sronson hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 00:01:13 Doch grundsätzlich gilt: Nicht jede Person, der die vorgeworfene Tat nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, ist zwangsläufig unschuldig.
Noch immer lässt mich das fassungslos zurück – nicht nur vor dem Hintergrund des Eiskeller-Falls.

Solche öffentlichen (!) Äußerungen nähren – unabhängig von Deiner Intention – einen unheilvollen Volksglauben, der die Atmosphäre in Aschau und im gesamten Chiemgau bis heute vergiftet und der einen jungen, unschuldigen Menschen in den Abgrund stieß – ein verlorenes Leben!

Dementsprechend fiel meine Antwort aus: empört und entrüstet, mit etwas Ironie. Herablassende Feindseligkeit und noch dazu Unterstellungen kann ich nicht erkennen:
Catch22 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 02:58:42 Sehnsucht nach dem Mittelalter? Nach Hexenverbrennung? „Grundsätzlich“ und immer bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung. Alles andere wäre Lynchjustiz abseits aller Rechtsstaatlichkeit!

Bei der Vorstellung, selbst zu Unrecht einer Straftat beschuldigt zu werden, versagen leider allzu oft die eigene Vorstellungskraft und Empathiefähigkeit.
Weder mit der Ausgangslage (dem Eiskeller-Fall) noch mit meiner Reaktion auf Deine Antwort darauf zu tun hat das, was Du darauf entgegnest. Rechtfertigung, Rechthaberei und Whataboutismus:
Sronson hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 03:37:43 Nirgends habe ich gefordert, jmd. ohne ausreichenden Schuldnachweis zu verurteilen & zu bestrafen. Bitte lege mir keine Aussagen in den Mund, die ich nicht getätigt habe! Das ist eine ziemlich unfaire Diskussionsweise.

Du vermischst hier 2 völlig unterschiedliche Fragen:
1) Darf jmd. wegen einer Straftat verurteilt werden, wenn seine Schuld nicht zweifelsfrei bewiesen ist? —> Nein.
2) Ist jmd. zwangsläufig unschuldig, wenn sich seine Schuld nicht zweifelsfrei nachweisen lässt? —> Auch nein.
Die Unschuldsvermutung sagt nämlich nichts darüber aus, was tatsächlich geschehen ist, sondern lediglich darüber, wie eine beschuldigte Person im rechtlichen Sinne zu behandeln ist. Das sollte man klar trennen!

Man könnte übrigens auch sagen: Bei der Vorstellung, einen geliebten Menschen durch einen Mord zu verlieren und erleben zu müssen, dass der Täter nicht zur Rechenschaft gezogen wird, versagen leider allzu oft die eigene Vorstellungskraft & Empathiefähigkeit.
Erneut komme ich zum Kern, nämlich dem Ausgangspunkt zurück:
Catch22 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 04:52:49 Wissen zu wollen, jemand sei schuldig, obwohl sich dessen Schuld nicht ohne vernünftige Zweifel beweisen lässt, ist anmaßend und ehrverletzend.

Täter ist oft genug nicht derjenige, den man dafür hält.
Wieder verlierst Du Dich in weitschweifigen Rechtertigungen und Rechthaberei – am Thema vorbei:
Sronson hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 10:44:15 Noch einmal und ganz allgemein: Die Unschuldsvermutung macht aus einer faktisch schuldigen Person keine faktisch unschuldige Person. Wenn Person A tatsächlich Person B ermordet hat, ändert die Unschuldsvermutung nichts an dieser Tatsache. Sie schützt Person A lediglich davor, ohne ausreichenden Schuldnachweis von einem Gericht verurteilt zu werden.

Es als „anmaßend“ & „ehrverletzend“ zu bezeichnen, jmd. für schuldig zu halten, obwohl sich dessen Schuld [noch] nicht ohne vernünftige Zweifel beweisen lässt, ist völlig überzogen. Immerhin gehen Ermittler & Staatsanwaltschaft aufgrund konkreter Verdachtsmomente davon aus, dass eine Person eine Straftat begangen hat und erheben idF Anklage, obwohl die Schuld zu diesem Zeitpunkt noch nicht zweifelsfrei bewiesen ist. Oder glaubst du ernsthaft, Gina wurde angeklagt, weil Herr Nowack sie für unschuldig hält?
Zuguterletzt verlangst Du auch noch eine Statistik von mir:
Sronson hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 10:44:15 Definiere „oft“! Gibt es hierzu entsprechende wissenschaftliche Studien? Soweit ich weiß, gibt’s für D keine belastbaren Zahlen. Die im Netz kursierenden Angaben beruhen tw. auf richterlichen Schätzungen und unterscheiden sich gravierend. Also worauf stützt sich deine Behauptung?
Sronson hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 20:20:53 Für diese pauschale Aussage hätte ich weiterhin gern eine wissenschaftliche Quelle.
Es genügt, wenn nur ein einziger nicht der Täter ist, für den man ihn hält. Vor allem dann, wenn Du einmal selbst betroffen sein solltest!

Um dieser leidigen Debatte ein Ende zu setzen, schrieb ich:
Catch22 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 18:53:47 Bitte verschone mich mit diesem unerträglich rechthaberischen Whataboutismus! Danke.
Nicht zu verkennen ist, dass ich inzwischen genervt war. Ist das so unverständlich?!
Sronson hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 20:20:53 Persönliche Angriffe sind unerwünscht. Die Thread-Regeln gelten für alle, also auch für dich. Ich erwarte, dass du dich künftig daran hältst!
Willst Du mich rausekeln? Ich bin mir nicht bewusst, gegen Regeln verstoßen zu haben.

Und weiter geht‘s:
Sronson hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 23:56:56 Ich liebe Texte, bei denen die Wortwahl des Autors im größtmöglichen Widerspruch zu seiner eigenen Forderung nach Sachlichkeit steht. Unterschiedliche Menschen pauschal in abwertende Kategorien einzuordnen und dabei alle Welt wissen zu lassen, dass man sich selbst & die eigene Meinung für das Maß aller Dinge hält, zeugt wirklich von großem Charakter. Applaus!!

„Arroganz ist das Selbstbewusstsein des Minderwertigkeitskomplexes.“

- Jean Rostand, frz. Biologe & Philosoph
Auch hierauf repliziere ich in einem Spoiler:

Spoiler – hier klicken!

Bewusst sinnentstellend und aus den Zusammenhängen gerissen, zitierst Du:
Catch22 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 18:53:47 Medial unprofessionelle Klugscheißerei […] selbsternannte Hobbyverurteiler […] der Pöbel von der Straße […] Mitleidshysterie für die Opfer […] „Unschuldig im Knast – hurra!“
Irreführende Schmutzpickerei ist das!

Der vollständige, zugestandenermaßen pointierte, aber durch und durch sachliche Text lautet:
Catch22 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 18:53:47 Wären die Öffentlichkeit und damit auch potentielle Zeugen nicht von Beginn an durch Social Media, YouTube & Co. einseitig aufgestachelt worden. wären der heutige Ermittlungsstand und die Beweislage vielleicht anders.

Ein kleiner Exkurs über Social Media, YouTube und andere Unbilden unserer Zeit:

Medial unprofessionelle Klugscheißerei beeinflusst Zeugen und Schöffen und be- oder verhindert ein faires Verfahren. In noch kaum einem Strafprozess spielte die mediale Voreingenommenheit eine so große Rolle wie im Fall Fabian, nicht einmal im Eiskeller-Fall. Erinnert bin ich an die Fälle Marianne Bachmaier (1981) und Monika Weimar (1986). Nicht auszudenken, wenn es damals schon Social Media, YouTube und neunmalkluge Kriminalforen gegeben hätte!

In einem Strafverfahren geht es allein darum, in aller Sachlichkeit und Nüchternheit festzustellen, ob der Angeklagte schuldig ist. Jede Emotionalisieung ist dem abträglich – erst recht, wenn selbsternannte Hobbyverurteiler und Hobbyjounalisten ohne jeden fachlichen Hintergrund eine unkontrollierbare Abwärtsspirale der Hetze in Gang setzen. Denn der Pöbel von der Straße frisst ihnen aus der Hand. Eine sachlich-nüchterne Einordnung scheint oft gar nicht gefragt zu sein. Denn eigenes Unwissen eröffnet einen subjektiv größeren Freiraum für Phantasien und blanken Unsinn.

Bei vielen reicht die Empathie (um dieses oft missbrauchte Modewort zu verwenden) gerade einmal aus, um sich in eine wahre Mitleidshysterie für die Opfer hineinzusteigern, gefolgt von manischen Hasstiraden gegenüber mutmaßlichen Tätern. Kaum einer aber will verstehen, dass der Rechtsstaat ein faires Verfahren garantiert und dass jeder bis zur Rechtskraft einer Verurteilung als unschuldig gilt. Wer darauf verweist, wird beschimpft und angegriffen. Niemand will sich vorstellen, wie es wäre, selbst (womöglich unschuldig!) auf der Anklagebank zu sitzen. Abrupt endet hier jede Empathie.

Hilfreich wäre ein innovatives Freizeitprogramm fürs Wochenende: „Unschuldig im Knast – hurra!“
Deine Antwort:
Sronson hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 23:56:56 Ich liebe Texte, bei denen die Wortwahl des Autors im größtmöglichen Widerspruch zu seiner eigenen Forderung nach Sachlichkeit steht. Unterschiedliche Menschen pauschal in abwertende Kategorien einzuordnen und dabei alle Welt wissen zu lassen, dass man sich selbst & die eigene Meinung für das Maß aller Dinge hält, zeugt wirklich von großem Charakter. Applaus!!

„Arroganz ist das Selbstbewusstsein des Minderwertigkeitskomplexes.“

- Jean Rostand, frz. Biologe & Philosoph
Charakterlos, arrogant, Minderwertigkeitskomplex … Sind nach den Sonderregeln für Moderatoren derart haltlose und beleidigende Anwürfe gestattet?!

Findest Du Dich etwa selbst in den von mir benannten Kollektiven wieder?

Im Übrigen: „Soldaten sind Mörder“, ist eine erlaubte freie Meinungsäußerung. Verboten hingegen ist zu sagen: „Soldat Meier ist ein Mörder.“ Einen bestimmten individuellen Menschen habe ich in meinem obigen Text nicht adressiert.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Korkplatte »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 01:49:32 Dann war meine Recherche so gesehen immerhin nicht umsonst 😁🥳

Ich wohne auf dem Land und von mir ist Aldi jeweils 21 und 23 km entfernt. Wenn es da früher Kinderkleidung gab, konnte es passieren dass ich beide abgefahren bin, insbesondere wenn mir per Mundpropaganda gesagt wurde, gestern hab ich dort noch den Schneeanzug liegen sehen. Die Discounter Sachen haben gute Qualität. Damals konnte man im Internet noch nicht bestellen, also wären dann nur die teuren Fachgeschäfte in der ganz großen Stadt (40 km) in Frage gekommen. Bei mehreren Kindern überlegt man sich das.
Gehen wir davon aus, dass Olaf eher kein online Shopper ist und er einfach sein Glück versucht hat. Tatsächlich sehe ich in der Gegend wenig Möglichkeiten ansonsten an eine Arbeitshose zu kommen.
Was ist mit dir? :roll:
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Maria »

batho66 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 00:12:48 Es war halt nur der Zeitpunkt des Ausdruckens auffällig, nicht das Testament an sich.
Wenn es als erweiterter Suizid geplant gewesen wäre, passte das nicht zum allgemein angenommenen Motiv.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Korkplatte »

Maria hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 09:04:27 Wenn es als erweiterter Suizid geplant gewesen wäre, passte das nicht zum allgemein angenommenen Motiv.
Ich sehe das ausdrucken als Vorsorge, falls sie festgenommen wird. Der Sohn soll ja ihr Auto bekommen, wenn ich mich richtig erinnere.
Was ist mit dir? :roll:
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Korkplatte hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 09:49:16 Ich sehe das ausdrucken als Vorsorge, falls sie festgenommen wird. Der Sohn soll ja ihr Auto bekommen, wenn ich mich richtig erinnere.
Ich würde beim ausdrucken überhaupt keinen Tatbezug herstellen. Am 9.10. nicht und auch an keinem anderen Tag. Dafür dass sie tatsächlich zwei Suizidversuche hatte, Borderline erkrankt ist und sich auch vorher schon mit Testamenten befasst zieht das an der Stelle nicht.
Ein Tatbezug ist hier konstruiert und eine bloße Behauptung.

Es gibt Dinge die gewichtiger sind, manche Indizien muss man halt auch verwerfen(können). Gilt auch für Zeugenaussagen.

Man wird auch so zu einem Schuldspruch kommen, ohne dass man jeden Krümel gegen sie dreht.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HE_Gffnkkd »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 22:07:30 Also stützt sich hier das ganze vormittags-Alibi darauf, dass sein Handy an einem Mast bei Bützow eingeloggt war. Ja die Beamten haben ihm geholfen dabei, er konnte sich ja nicht erinnern....und fertig waren sie.
So wie bei CD dass er die Rinder versorgt hat. So wie bei M&M dass sie da auf dem Weg zum Förster waren der sie dann später nicht identifizieren konnte.
In welche Richtung entwickeln sich deine ganzen Recherchen und Überlegungen hier gerade?

Es hört sich für mich fast so an, als gehst du mittlerweile von einem großen Komplott aus, bei dem mehrere Täter sich zusammengefunden haben, um Fabian zu "beseitigen" und nur Gina das einzige an diesem Komplott beteiligte Dummerchen war, das zu blöd war sich ein vernünftiges Alibi so beschaffen?!


Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 23:31:04 Ändert aber nichts an meiner Meinung, dass ein normal denkender Mensch keine 50km nur für eine 18€ Arbeitshose verballert. Nicht um 11Uhr wo jeder weiß es handelt sich um Angebotsware die eher nicht den ganzen tag da liegt..... ;-)
Du verkennst hier in meinen Augen komplett die Psychologie von Rabatten und Schnäppchen.
Die Annahme, dass Menschen in diesem Punkt auch nur annähernd rational agieren, wovon du mit "ein normal denkender Mensch" hier offensichtlich ausgehst, ist fern von jeder Realität. Das ist auch wissenschaftlich schon untersucht.

Zwar nicht ganz hochwissenschaftlich, sondern eher populärwissenschaftlich, aber dennoch sehr spanned und empfehlswert ist diesbezüglich das Buch Psycho? Logisch! Nützliche Erkenntnisse der Alltagspsychologie.
Hier wird unter anderem in einem Kapitel aufgezeit wie vollkommen irrational Meschen handeln können, wenn es um Rabatte geht.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 10:33:44 In welche Richtung entwickeln sich deine ganzen Recherchen und Überlegungen hier gerade?

Es hört sich für mich fast so an, als gehst du mittlerweile von einem großen Komplott aus, bei dem mehrere Täter sich zusammengefunden haben, um Fabian zu "beseitigen" und nur Gina das einzige an diesem Komplott beteiligte Dummerchen war, das zu blöd war sich ein vernünftiges Alibi so beschaffen?!
Wie auch immer du darauf kommst. Das habe ich mit keiner Silbe gesagt oder auch nur angedeutet.
Meinen Standpunkt zum zu erwartenden Urteil und zur Täterschaft habe ich oft genug geschrieben.

Man muss aber auch nicht so tun als gäbe es für die Verteidigung in ihrem Plädoyer nichts mehr zu sagen und immer gleich die Verschwörungskeule rausholen. Dann kann man den Thread auch bis zum 29.10. schließen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HE_Gffnkkd »

Catch22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 04:24:14 Dass es auf die Gesamtschau ankommt, ist richtig. In dem von Dir zitierten BGH-Beschluss heißt es aber auch [, "dass alle konkret in Frage kommenden Alternativen ausgeschlossen werden [müssen]."]

Deshalb schrieb ich:
"Ohne unmittelbar tatbezogene Indizien aber wird eine Verurteilung sehr schwierig oder ganz unmöglich."

Denn der Ausschluss aller konkret in Frage kommenden Alternativen dürfte sehr schwierig oder sogar unmöglich sein.

[Farbliche Hervorhebung von mir]
Das fehlende Verständnis, was im juristischen Sinne mit einer KONKRET in Frage kommenden Alternative gemeint ist, ist hier im Forum meiner Meinung nach das mit Abstand größte Problem, wenn es um Alternativen geht.

Aber auch dich lade ich gerne dazu ein. Nenn doch bitte nur eine einzige, konkret in Frage kommende Alternative, wenn du wirklich glaubst es sei für das Gericht "schwierig oder sogar unmöglich" alle konkret in Frage kommenden Alternativen auszuschließen.


Catch22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 04:24:14 In einem Video-Podcast vom 10.10.2026 beleuchten die RAe Sayıl Bayraktar und Nurcan Bayraktar aus Mannheim den aktuellen Stand im Fabian-Prozess – auch aus rechtlicher Sicht.
Danke, den Podcast werde ich mir mal anhören!
Solche Podcasts können zwar durchaus spannend sein, bleiben meiner Meinung nach aber immer sehr weit hinter der Erwartungen zurück, dass man hier ne professionelle juristische Meinung zu hören kriegt.
Ohne das bis jetzt gehört zu haben, würde ich daher jede Wette eingehen, dass

1. Jedes Indiz hier hauptäschlich nur einzeln betrachtet und bewertet wird und im Kern als, um es mit Ohms Worte zu sagen, "Kann man so sehen, kann man aber auch so sehen" präsentier wird.
2. Falls überhaupt auf die Gesamtschau der Indizien eingegangen wird, keine finale Bewertung erfolgt (also weder ein "Für mich wäre das in der Gesamtschau ein Freispruch" noch ein "Ich würde hier in der Gesamtschau davon ausgehen, dass Gina schuldig ist".)

Mit anderen Worten, das was wirklich spannend wäre, nämlich die perönliche Einschätzung in der Gesamtschau von einer Person mit abgeschlossenem Jura Studium, bleibt immer aus.
(Bestenfalls kann man die aller höchstens zwischen den Zeilen ruashören.)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HE_Gffnkkd »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 10:44:12
Snickers gefällig? 😜

Ich hab die Frage denke ich ganz sachlich formuliert und auch klar gesagt "Es hört sich für mich fast so an [...]" (farbliche Hervorheubng hinzugefügt).

Das kam für mich halt zwischen den Zeilen ein wenig so rüber, nicht nur in dem Post, sondern auch in einer Reihe weiterer Posts, die in letzter Zeit von dir kamen. Deswegen dachte ich mir, ich frag mal nach, weil ich mich durchaus auch gemäß
Pentax77 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 10:44:12 Meinen Standpunkt zum zu erwartenden Urteil und zur Täterschaft habe ich oft genug geschrieben.
an ganz andere Posts von dir erinnern kann, wo ich eindeutig keinen subtilen "War möglicherweise doch alles ganz anders" Unterton mitgeschwingend wahrgenommen habe.

Wie gesagt, nur mein persönliches Empfinden.
Wenn das nicht so sein soll, alles gut!
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Pentax77
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 11:23:28 Snickers gefällig? 😜

Ich hab die Frage denke ich ganz sachlich formuliert und auch klar gesagt "Es hört sich für mich fast so an [...]" (farbliche Hervorheubng hinzugefügt).

Das kam für mich halt zwischen den Zeilen ein wenig so rüber, nicht nur in dem Post, sondern auch in einer Reihe weiterer Posts, die in letzter Zeit von dir kamen. Deswegen dachte ich mir, ich frag mal nach, weil ich mich durchaus auch gemäß

an ganz andere Posts von dir erinnern kann, wo ich eindeutig keinen subtilen "War möglicherweise doch alles ganz anders" Unterton mitgeschwungend wahrgenommen habe.

Wie gesagt, nur mein persönliches Empfinden.
Wenn das nicht so sein soll, alles gut!
Ich möchte die von Ω angesprochenen Bauchschmerzen für mich einfach vermeiden. Ich habe schon vor Monaten gesagt ich bin sehr aufs Verteidigungs-Plädoyer gespannt, dass das für mich der allerinteressanteste Tag wird, weit vor dem Urteilstag. Deshalb werde ich auch vor Ort sein (du auch wieder? Wäre cool ;) )

Insofern gründen sich meine Überlegungen noch nichtmal auf einem Anzweifeln der Täterschaft, sondern auf einer immer noch vorhandenen Unsicherheit bezüglich des 10.11. und einer anstehenden Revision. Vielleicht bin ich aber auch nur zu sehr unerfahrener Laie, um wie jeder erfahrene Jurist (inklusive Ω der da nur was anderes vorgibt) wissen zu können, wie wasserdicht das im Grunde alles ist.

Insofern, ja, alles gut! 👍
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HE_Gffnkkd »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 11:33:22 Deshalb werde ich auch vor Ort sein (du auch wieder? Wäre cool ;) )
Beiden den Plädoyers bin ich leider nicht da. Hätte auch nicht gedacht, dass das Verfahren sich so lang zieht 😂
Bei der Urteilsverkündung bin ich aber ganz früh morgens wieder am Gericht und stehe an.
Aber cool, dass dann auf jeden Fall jemand von uns hier im Forum im Gericht sein wird und aus erster Hand Dinge ergänzen kann, die in den Tickern nicht klar genug dargestellt werden. 😀

Pentax77 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 11:33:22 Insofern gründen sich meine Überlegungen noch nichtmal auf einem Anzweifeln der Täterschaft, sondern auf einer immer noch vorhandenen Unsicherheit bezüglich des 10.11. und einer anstehenden Revision. Vielleicht bin ich aber auch nur zu sehr unerfahrener Laie, um wie jeder erfahrene Jurist (inklusive Ω der da nur was anderes vorgibt) wissen zu können, wie wasserdicht das im Grunde alles ist.
Man muss ja bei der Revision zwischen Rechtsfehlern und Verfahrensfehlern unterscheiden.

Rechtsfehler beziehen sich auf die juristisch korrekte Begründung eines Urteils. Diesbezüglich sagt man, hatte ich glaub ich auch schon mal erzählt, dass jeder erfahrene Jurist so wie Schütt es ist, immer eine Begründung schreiben kann, bei dem der BGH keine Rechtsfehler ausmacht.
Aber das ist auch wieder eins der Verstädnisprobleme. Der BGH prüft z.B. nicht direkt, ob es seiner Ansicht nach eventuell Mittäter gab oder nicht, sondern nur ob die Begründung des Gerichtes diesbezüglich juristisch gemäß Rechtssprechung und Gesetzgebung haltbar ist. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied.
Da Schütt offensichtlich sehr akribisch arbeitet und offensichtlich auch sehr klug ist, gehe ich deshalb davon aus, dass hier rein gar nichts zu holen sein wird in einer Revision. Sprich die Urteilsbegründung von Schütt wird rechtsfehlerfrei sein.

Was mögliche Verfahrensfehler angeht, sieht es jedoch anders aus.
Die Ablehnung gewisser Anträge könnte für das Gericht durchaus probelmatisch werden. Ich spare mir das für den Moment auf, an dem bekannt wird, dass es in die Revision geht, da das Thema hier schon oft genug aufkam, aber mindestens an zwei Stellen hat sich das Gericht hier aus meiner Sicht möglicherweise durchaus auf juristisch dünnes Eis begeben.
Das eine Revision völlig chancenlos ist, denke ich daher nicht.

Spoiler
Allerdings wünsche ich mir für Dorina sehr, dass es am Ende nicht heißt, "Gehe zurück nach der Badstrasse".
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Catch22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 04:24:14
Ich hab dich freundlich willkommen geheißen, weil das unserem üblichen Umgang entspricht. Eine freundliche Begrüßung bedeutet nun ganz sicher nicht, dass man im weiteren Diskussionsverlauf keine Regelverstöße monieren darf.

Leider hast du bereits beim letzten Mal, als dein Umgangston kritisiert wurde, meine Moderation als persönliche Feindseligkeit dargestellt, anstatt dich mit der Kritik inhaltlich zu befassen. Daher die erneute Aufforderung, persönliche Abwertungen & polemische Angriffe zu unterlassen. Respekt ist keine Einbahnstraße!

Du wurdest zudem nunmehr 2x gebeten, deine pauschale Tatsachenbehauptung zu den angeblich häufigen Fehlurteilen mit einer Quelle zu belegen. Dieser Aufforderung bist du nicht nachgekommen. Auch hier hast du dich an unsere Regeln zu halten!

Außerdem ist die Diskussion über den Eiskeller-Fall nun zu beenden. Dafür gibt es einen eigenen Thread. Im hiesigen Thread geht es um den Mord an Fabian.

Vielen Dank für dein Verständnis!
Wann passierte was? Zeitstrahl unter:
https://het-forum.de/viewtopic.php?t=8778
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Maria :-) hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 09:04:27 Wenn es als erweiterter Suizid geplant gewesen wäre, passte das nicht zum allgemein angenommenen Motiv.
Wie lautet das allgemein angenommene, widerspruchsfreiearme Motiv, oder wird das erst im Plädoyer „nachgeschärft“?

^^^^^^

Ist die Foren-Meinung zu Zeitstrahl und Alternativlosigkeit der Donnerstag-Freitag-Sichtungs-Zeugen einheitlich?

DJ Wiedergabe:
Spoiler
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