Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 01:10:15
Ich würde die Sprachnachricht eher so deuten, dass sie in diesem Moment eine Ausfahrt oder Abzweigung verpasst hat.
Das war wohl umständlich/missverständlich geschrieben, ich lese es nämlich ebenfalls so, dass sie eine Ausfahrt o.ä. verpasst hat, mMn weil sie - evt. auch zusätzlich durch die "erwischt" Situation - so abgelenkt war, durcheinander etc.
Nach den bis heute bekannten Indizien/Beweisen hat auch mMn niemand anderes außer der angeklagten TV etwas mit dem Mord zu tun.
Die Nachricht klang nicht besonders angespannt, das war eher so lockeres, über sich selbst lustig machendes "aaaaah, shit".
Sie musste ja nach dem Wiederanschalten sicher einige Nachrichten lesen, Adi kontaktieren, CD anrufen, da kann man schonmal ne Abfahrt verpassen, wer kennts nicht
"„Wenn man ein bisschen logisch denken tut und eins und eins alles so zusammenzählt, dann kommen nur Fragezeichen raus“
Sronson hat geschrieben: ↑Dienstag, 20. Oktober 2026, 11:03:07
Hallo Maria,
ich denke nicht, dass ein Gerichtsmediziner alle theoretisch denkbaren Todesursachen & Tatwerkzeuge explizit ausschließen muss. Stattdessen konzentriert er sich doch auf diejenigen, die ernsthaft in Betracht kommen. Nach jetzigem Stand gibt’s mMn keinen ernsthaft infrage kommenden Alternativansatz zu der Feststellung, dass Fabian von einer anderen Person mit einem messerähnlichen Gegenstand gezielt getötet wurde.
Der NDR-Bericht bezieht sich auf den Fallanalytiker nicht auf den Rechtsmediziner.
Ist im Gutachten des Rechtsmediziners ausdrücklich von einem Overkill die Rede oder ist das eine vom Fallanalytiker aus dem Gutachten des Rechtsmediziners abgeleitete Schlussfolgerung als Erklärung für die vielen Stichwunden?
Könnte man diesen Umstand der hohen Anzahl an Stichwunden nicht auch anders interpretieren?
Vielleicht wusste der Täter ja auch ganz genau wie er so zustechen muss, dass es tödlich ist und hat seine Professionalität dadurch kaschiert, dass er öfter zugestochen hat, als es für die Tötung des Jungen notwendig gewesen wäre? Sollte es nur so aussehen als ob er in Rage gewesen wäre?
@Gastleser
Ich tue mich mit der Erklärung des Fallanalytikers für die nicht festgestellten Händigkeit deshalb schwer, weil der Täter angesichts dessen, dass es mehrere Stichwunden gab ja auch die Position geändert haben müsste, um in der Geraden zu bleiben oder nicht? Auf so etwas achtet man bei einem Overkill? Würde das dann nicht eher zu einem Profi passen?
Gerade wegen der nicht festgestellten Händigkeit denke ich schon länger über eine schneidefähige Maschine nach. Aber vielleicht wäre ein schneidefähiger Gegenstand in Art einer Schere denkbar, die zudem in der Lage wäre, zwei Stichwunden gleichzeitig zu letzten.
Maria hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 08:53:19
Gerade wegen der nicht festgestellten Händigkeit denke ich schon länger über eine schneidefähige Maschine nach.
Es wurde doch eindeutig ein Messer als Tatwerkzeug benannt.
Maria hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 08:53:19
Gerade wegen der nicht festgestellten Händigkeit denke ich schon länger über eine schneidefähige Maschine nach. Aber vielleicht wäre ein schneidefähiger Gegenstand in Art einer Schere denkbar, die zudem in der Lage wäre, zwei Stichwunden gleichzeitig zu letzten.
batho66 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 09:13:23
Es wurde doch eindeutig ein Messer als Tatwerkzeug benannt.
Denis Mollenhauer vom NDR war am 4. Juni 2026 beim 9. Verhandlungstag vor Ort, als der Gerichtsmediziner den Obduktionsbericht vorstellte. Im zusammenfassenden Video sagt er: „Es liegt der Schluss nahe, dass Fabian mit einem Messer erstochen wurde.“
Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:09:13
Denis Mollenhauer vom NDR war am 4. Juni 2026 beim 9. Verhandlungstag vor Ort, als der Gerichtsmediziner den Obduktionsbericht vorstellte. Im zusammenfassenden Video sagt er: „Es liegt der Schluss nahe, dass Fabian mit einem Messer erstochen wurde.“
Der Gutachter hat doch sogar die Größe des Messers abgeschätzt. Wie kann man da sagen "es liegt der Schluss nahe"? Das ist doch ein in die Irre führendes Deutsch.
batho66 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:29:23
Der Gutachter hat doch sogar die Größe des Messers abgeschätzt. Wie kann man da sagen "es liegt der Schluss nahe"? Das ist doch ein in die Irre führendes Deutsch.
Da das Tatwerkzeug bislang nicht [zweifelsfrei] aufgefunden wurde, kann der Gerichtsmediziner nicht mit Sicherheit sagen, dass Fabian mit einem Messer erstochen wurde. Die Formulierung ist daher völlig korrekt.
Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:41:29
Da das Tatwerkzeug bislang nicht [zweifelsfrei] aufgefunden wurde, kann der Gerichtsmediziner nicht mit Sicherheit sagen, dass Fabian mit einem Messer erstochen wurde. Die Formulierung ist daher völlig korrekt.
Das ist widersprüchlich zu den Tickern: Zitat "der Gutachter berichtet, das Fabian mit einem einschneidigen Messer getötet wurde" (Ostseewelle)
batho66 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:54:39
Das ist widersprüchlich zu den Tickern: Zitat "der Gutachter berichtet, das Fabian mit einem einschneidigen Messer getötet wurde" (Ostseewelle)
Stern, ntv, Tagesspiegel & BILD geben die Aussage des Gerichtsmediziners Dr. med. Johannes Manhart nicht als absolute Feststellung wieder:
Sechsmal habe jemand dem Achtjährigen in den Brustkorb gestochen - wahrscheinlich mit einem einschneidigen Messer, zehn bis 15 Zentimeter lang.
Bei der Tatwaffe handle es sich vermutlich um ein einschneidiges Messer mit einer Klingenlänge von 10 bis 15 Zentimetern und einer Breite von etwa zwei Zentimetern.
Dr. Manhart erklärt, dass es sich bei der Tatwaffe mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein einschneidiges Messer gehandelt habe – mit einer Klingenlänge von etwa 10 bis 15 Zentimetern und einer Klingenbreite von rund zwei Zentimetern.
Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 00:24:28
Welch beispiellose Erinnerungsfähigkeit und dazu noch gesegnet mit einer Übersicht von 720° in allen 3 Achsen und Ebenen!
RTL 08.10.2026 11:53 Uhr hat geschrieben:„Sie hat in den Tagen nach der Tat sehr unauffällig gelebt. Ist das mit einer Persönlichkeitsstörung in Einklang zu bringen?", will Löcker wissen. „Mit den psychopathischen Anteilen auf jeden Fall", antwortet der Gutachter.
„Wenn die Anspannung, die zu der Tat geführt haben könnte, zwei Tage vor der Tat begonnen habe. Ist es dann möglich, den Zustand über Stunden und Tage zu halten, der sich dann am 10. Oktober um 11.30 Uhr, 12.00 Uhr entladen habe?", fragt der Verteidiger weiter. „Das kann ich nicht sagen, weil sie mit mir darüber nicht gesprochen", erläutert der Dr. Keiper und sagt weiter: „Es ist erstaunlich, mit welcher hohen kriminellen Energie die Tat begangen wurde, wenn die Tat Frau H. zuzurechnen ist."
Gina H. spielt währenddessen mit ihrem kleinen Stressball und schaut nach unten.
„Die mögliche Tat ist nicht Symptom einer Störung", führt der Psychiater aus. „Wäre die Tat auch ohne die Krankheit annehmbar? Aufgrund der psychopathischen Merkmale, die Frau H. hat, müsste ich sagen: Ja." Keiper erklärt weiter, dass Gina H. eine weitere Therapie ihres eigenen Psychologen abgelehnt habe. Die Angeklagte wirkt jetzt genervt und flüstert ihrem Verteidiger Thomas Löcker gestikulierend etwas zu. Der Gutachter weiter: „Eine Psychopathie kann nicht geheilt werden. Es sind biologische Merkmale, die man hat. Es ist als Persönlichkeitsstörung zu behandeln."
Maria hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 08:53:19
@Gastleser
Ich tue mich mit der Erklärung des Fallanalytikers für die nicht festgestellten Händigkeit deshalb schwer, weil der Täter angesichts dessen, dass es mehrere Stichwunden gab ja auch die Position geändert haben müsste, um in der Geraden zu bleiben oder nicht?
Gerade wegen der nicht festgestellten Händigkeit denke ich schon länger über eine schneidefähige Maschine nach. Aber vielleicht wäre ein schneidefähiger Gegenstand in Art einer Schere denkbar, die zudem in der Lage wäre, zwei Stichwunden gleichzeitig zu letzten.
Ab wieviel Winkelunterschied würdest du eine sichere Aussage zu Links oder Rechts machen, da weder Opfer noch Täterschaft 100% fixiert gewesen sind?
Die Messgenauigkeit, um an weniger als 25kg Restmasse die Winkel der Stichkanäle zu bestimmen, wird in Weichgewebe, „soft tissue“, nicht so einfach sein. Der Kanal im Brustbein wird am besten erhalten geblieben sein.
Ein Stich der aus einer kreisförmigen Arm Bewegung kommt, so wie in der OFA „von Hinten“ angenommen, lässt sich nach Rechts, Links, besser zuordnen, wenn die Klinge „senkrecht“ zum Bewegungsvektor mit Schneide zum Opfer ausgerichtet ist. Dann ist der Stichkanal breiter als das Tatwerkzeug, und ist bei geringer Stichtiefe, näher der Definition in Richtung Schnittwunde.
Wenn bei der OFA-Position die Klinge 90° gedreht wäre, Klingenrücken nach oben, Kopfseitig, und Schneide nach unten, Richtung Unterkörper zeigend, dann wird aus der Stichbewegung auf einer Kreisbahn ein linearer Stichksnsl ohne besondere Merkmale.
Wie war die Orientierung der Eintritsswunden: Senkrecht, Waagerecht, „Schräg“, Gleichmäßig, Ungleichmäßig?
Eine Händigkeit festzustellen, die in einem Gutachten hieb- und stichfest ist, wird mit einstelligen Gradabweichungen mMn nicht möglich sein. Es gibt bestimmt Studien dazu …..
Dann hätte es immer zwei sehr auffällige „Stichpaare“ mit demselben seitlichen Abstand gegeben.
Die genaue Klingenlänge ist unbekannt, es wird zwischen 10 bis 15cm vermutet. Daraus könnte man folgern, dass auch die Tiefe der Stichkanäle nicht genau zu rekonstruieren oder messbar ist. Möglicherweise konnten keine Gewebeauffälligkeiten festgestellt werden, die Hinweise auf Kontakt des Tatwerkzeug-Griffstücks mit dem Opfer liefern könnten, im besten Fall eine Zuordnung zur Griffform. Zu dem Thema wurden im H.E.T. Untersuchungen und eine Studie verlinkt.
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Heckengäu hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 11:43:06
Welch beispiellose Erinnerungsfähigkeit und dazu noch gesegnet mit einer Übersicht von 720° in allen 3 Achsen und Ebenen! […..]
Dass der Journalist einen Stressball knetet, hat er bestätigt und das ist auch sehr verständlich.
Warum eine psychopathisch orientierte Person einen Stressball knetet ist weniger verständlich, oder?
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Pentax77 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 07:43:33
Die Nachricht klang nicht besonders angespannt, das war eher so lockeres, über sich selbst lustig machendes "aaaaah, shit".
Sie musste ja nach dem Wiederanschalten […..]
Auch nach dem Wiedereinschslten war es in den folgenden Wochen nicht angespannter, das Kommunikationsverhalten sei nach „der Tat überwiegend gleich geblieben“:
10:10 Uhr: zweiter Zeuge - BKA-Beamter
Roland F. vom BKA (operative Fallanalyse) stellt eine Kommunikationsanalyse vor
[…..]
Verhalten NACH der Tat:
überwiegend gleich geblieben.
[…..]
ChatGPT VOR der Tat:
Manipulativer Nutzen: CHATGPT sollte Texte für Matthias R. emotionaler, trauriger machen ("noch emotionaleren Abschiedsbrief formulieren")
SIe schreibt außerdem über den Alkoholkonsum von Matthias R. und über die Pferde, kaum über ihren Sohn
Sie möchte Matthias R. wiedergewinnen
ChatGPT NACH der Tat:
Nur wenig Kommunikation
Weiterhin Trennung, Eifersucht, fehlendes Vertrauen zu Matthias R.
Sie gibt die Anweisung, KI solle "Trauerrede schreiben für die Beerdigung meines Kindes"... sie beschreibt Fabian auch in negativen Zügen, sie habe Fabian trotzdem "über alles geliebt".
Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 01:36:38[…..]Verstehe ich nicht. Mir wird genau das Video angezeigt, das auch in der Vorschau zu sehen ist.
Es geht um die Veröffentlichung des Videos bei RTL
Haben „wir Zwei ♡ ♡“ uns jetzt geeinigt, dass der RTL Artikel von 15:16 Uhr ist, das Vorschaubild abweichend ist und das dazugehörige Trainerin Interview von News5 stammt?