Auch meine Kinder waren Schlüsselkinder und sind heute starke und rechtschaffende Persönlichkeiten, die taff ihr Leben meistern. Jedes Wenn und Aber, was gewesen wäre, wenn Dorina dies und jenes anders gemacht hätte, ist anmaßend und nicht legitim. Hätte, hätte Fahrradkette. Kinder müssen Kinder sein dürfen und Raum für Entwicklung haben. Ein gutes soziales Umfeld heißt für mich nicht, mein Kind in Watte zu packen, ihm alles vorzuzeichnen, es vor jeder eigenen Erfahrung zu „ beschützen“. Diese Übereltern, die heute mit den Finger auf Dorina zeigen, diese Neunmalklugen und teils lebensunfähigen Menschen, die der Meinung sind, sie hätten alles anders und besser gemacht, wird es immer geben. Ich erlebe es täglich, Ergebnis ist das neueste Beispiel, dass mich ein 19 (!) Jähriger fragt, wie der Rasenmäher angeht und funktioniert. Wir leben hier auf dem Land, so gut wie jeder mit eigenem Grundstück.. also auch Rasen zum Mähen. Aber das macht Mama immer… war die Antwort auf mein entsetztes Gesicht.Kalle hat geschrieben: ↑Freitag, 23. Oktober 2026, 20:26:28 Danke, so sehe ich das auch. Es gibt m. E. In diesem Fall keine erhöhte Wahrscheinlichkeit durch das “Umfeld” dass es so passiert ist. Schon gar keine Kausalitäten… weil Mutter so, deswegen. Auch deshalb greifts mich an. Er hätte eine starke Persönlichkeit werden können und vielleicht -gerade weil - war er es schon längst. Nix ist m.E. heut so überschätzt wie die selbst beweihräuchernde Übervorsorge die am Ende auch nur eine Variante einer Vernachlässigung ist. In diesen Fällen werden wichtige Werte wie Freiheit, Neugier, Phantasie, Kreativität, Mut, eigene Welt, erstickt. Nur weil die Bessereltern einfach nur Angsthasen sind und mit dem Finger auf “Schlüsselkinder” zeigen. Schlimm finde ich nur digitale Betäubung. Aber wer kann sich dieser Seuche ehrlich entziehen…
Dorina hat den Alltag für sich und Fabian sicher in vielen Dingen nicht optimal gelöst, wer tut das schon… aber niemals trägt sie Schuld am Tod ihres Kindes!
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