MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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29.10.2026 - 10:10 Uhr
Staatsanwalt nennt Motiv für die Tat
Nach der Tat habe Gina H. Fabians Leiche mit Grillanzünder in Brand gesetzt. Anschließend habe sie Matthias R. mehrfach angeboten, zu ihr zu kommen und sich trösten zu lassen. Als er darauf nicht einging, habe Gina H. schließlich selbst die Leiche gefunden, so Staatsanwalt Schley.
Fabian sei zwischen 11.22 und 12.15 Uhr gestorben. Gina H. habe laut Schley „ziel- und zweckgerichtet“ gehandelt, um ein „Feindbild und einen Störfaktor“ in ihrer Beziehung zu Matthias R. zu beseitigen.
29.10.2026 - 10:10 Uhr
Staatsanwalt nennt Motiv für die Tat
Nach der Tat habe Gina H. Fabians Leiche mit Grillanzünder in Brand gesetzt. Anschließend habe sie Matthias R. mehrfach angeboten, zu ihr zu kommen und sich trösten zu lassen. Als er darauf nicht einging, habe Gina H. schließlich selbst die Leiche gefunden, so Staatsanwalt Schley.
Fabian sei zwischen 11.22 und 12.15 Uhr gestorben. Gina H. habe laut Schley „ziel- und zweckgerichtet“ gehandelt, um ein „Feindbild und einen Störfaktor“ in ihrer Beziehung zu Matthias R. zu beseitigen.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
0:13
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Staatsanwaltschaft beschreibt mögliches Motiv hinter der Tat
Nach Darstellung von Oliver Schley soll Gina H. nach der Tat versucht haben, den Leichnam mit Grillanzünder in Brand zu setzen.
Anschließend habe sie Matthias R. mehrfach angeboten, zu ihr zu kommen und sich von ihr trösten zu lassen. Weil er darauf nicht eingegangen sei, habe Gina H. nach Auffassung der Staatsanwaltschaft später selbst den Fund der Leiche herbeigeführt.
Auch den mutmaßlichen Todeszeitraum grenzt Schley ein: Fabian sei nach seiner Darstellung zwischen 11.22 Uhr und 12.15 Uhr gestorben.
Für das Motiv findet der Staatsanwalt deutliche Worte. Gina H. habe „ziel- und zweckgerichtet“ gehandelt, um ein „Feindbild und einen Störfaktor“ in ihrer Beziehung zu Matthias R. zu beseitigen.
Damit verbindet die Anklage den mutmaßlichen Tatablauf direkt mit der zuvor geschilderten Beziehungsgeschichte und den Konflikten rund um Matthias R.
0:13
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Staatsanwaltschaft beschreibt mögliches Motiv hinter der Tat
Nach Darstellung von Oliver Schley soll Gina H. nach der Tat versucht haben, den Leichnam mit Grillanzünder in Brand zu setzen.
Anschließend habe sie Matthias R. mehrfach angeboten, zu ihr zu kommen und sich von ihr trösten zu lassen. Weil er darauf nicht eingegangen sei, habe Gina H. nach Auffassung der Staatsanwaltschaft später selbst den Fund der Leiche herbeigeführt.
Auch den mutmaßlichen Todeszeitraum grenzt Schley ein: Fabian sei nach seiner Darstellung zwischen 11.22 Uhr und 12.15 Uhr gestorben.
Für das Motiv findet der Staatsanwalt deutliche Worte. Gina H. habe „ziel- und zweckgerichtet“ gehandelt, um ein „Feindbild und einen Störfaktor“ in ihrer Beziehung zu Matthias R. zu beseitigen.
Damit verbindet die Anklage den mutmaßlichen Tatablauf direkt mit der zuvor geschilderten Beziehungsgeschichte und den Konflikten rund um Matthias R.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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29.10.2026 - 10:12 Uhr
Staatsanwalt: Einlassung ist „Schutzbehauptung“
Die Einlassung von Gina H. vor Gericht hält die Staatsanwaltschaft für eine „Schutzbehauptung“. „Die Darstellungen der Angeklagten widersprechen den Ergebnissen der Beweisaufnahme“, sagt Staatsanwalt Oliver Schley.
29.10.2026 - 10:12 Uhr
Staatsanwalt: Einlassung ist „Schutzbehauptung“
Die Einlassung von Gina H. vor Gericht hält die Staatsanwaltschaft für eine „Schutzbehauptung“. „Die Darstellungen der Angeklagten widersprechen den Ergebnissen der Beweisaufnahme“, sagt Staatsanwalt Oliver Schley.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
RTL
Vor 2 Minuten
Svenja Hoffmann
Woher wusste Gina H., dass Fabian an diesem Tag zu Hause war?
Hierbei handelt es sich laut Schleys Aussage um einen Punkt, der nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte.
„Denkbar ist, dass die Angeklagte bereits am 9.10. in Güstrow gewesen und mit Fabian ein Treffen für den 10.10. vereinbart hat.“
Dafür spreche eine Zeugensichtung eines kupfer-orangefarbenen Ford Rangers am 9.10. um etwa 14:30 Uhr in der Nebenstraße von Fabians Wohnung. Und: Auch beim bloßen Vorbeifahren sei Fabians Fahrrad vor der Haustür erkennbar, was zeigte, dass er sich zu Hause befunden habe.
Außerdem habe Fabian die Wohnung relativ spontan verlassen, da er sein Handy und seinen regulären Schlüssel zu Hause gelassen habe.
Vor 2 Minuten
Svenja Hoffmann
Woher wusste Gina H., dass Fabian an diesem Tag zu Hause war?
Hierbei handelt es sich laut Schleys Aussage um einen Punkt, der nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte.
„Denkbar ist, dass die Angeklagte bereits am 9.10. in Güstrow gewesen und mit Fabian ein Treffen für den 10.10. vereinbart hat.“
Dafür spreche eine Zeugensichtung eines kupfer-orangefarbenen Ford Rangers am 9.10. um etwa 14:30 Uhr in der Nebenstraße von Fabians Wohnung. Und: Auch beim bloßen Vorbeifahren sei Fabians Fahrrad vor der Haustür erkennbar, was zeigte, dass er sich zu Hause befunden habe.
Außerdem habe Fabian die Wohnung relativ spontan verlassen, da er sein Handy und seinen regulären Schlüssel zu Hause gelassen habe.
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Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Die Einlassung von Gina H. sei eine „Schutzbehauptung“, sagt Schley. „Die Darstellungen der Angeklagten widersprechen dem Ergebnis der Beweisaufnahme.“ Der Staatsanwalt spricht von „erfundenen Abläufen“ und nennt Gina H.s Version des Tattags „absolut abenteuerlich und fernliegend“.
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Waldi
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Ich dachte bis dato der Schlüssel sei weg. Dorina hat sich ein neues Schloss einbauen lassen. Das lese ich zum ersten mal.
Wobei ich auch über den regulären Schlüssel stolpere. Impliziert das, dass der reguläre Schlüssel in der Wohnung war und der (welcher?) irreguläre Schlüssel weg ist?
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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29.10.2026 - 10:21 Uhr
Widersprüche um das Portemonnaie
Der Staatsanwalt macht die Widersprüche vor allem an Gina H.s Angaben zum Portemonnaie fest. Zunächst habe sie gesagt, es zu Hause vergessen zu haben, obwohl sie zuvor geschildert hatte, darin nach der Bankkarte gesucht zu haben. Mehrfach habe sie zudem verneint, zwischenzeitlich zu Hause gewesen zu sein. Auf einem Video aus einem Edeka-Markt sei sie jedoch mit ihrem Portemonnaie zu sehen. Daraufhin habe Gina H. ihre Aussage geändert und erklärt, sie sei doch noch einmal nach Hause gefahren, um es zu holen.
29.10.2026 - 10:17 Uhr
Widersprüche beim angeblichen Bankbesuch
Nun zählt Staatsanwalt Oliver Schley die Indizien und Widersprüche in Gina H.s Einlassung auf. So habe sie angegeben, am 10. Oktober wegen Bankgeschäften für ihre Großmutter nach Güstrow gefahren zu sein, die Bankkarte aber vergessen zu haben. Statt zurückzufahren, sei sie mit ihrem Hund im Wald spazieren gegangen und später direkt weiter nach Krakow am See, um ihren Sohn abzuholen. Für Schley sind das „erhebliche Widersprüche, welche auf ein erfundenes Geschehen hinweisen“.
29.10.2026 - 10:21 Uhr
Widersprüche um das Portemonnaie
Der Staatsanwalt macht die Widersprüche vor allem an Gina H.s Angaben zum Portemonnaie fest. Zunächst habe sie gesagt, es zu Hause vergessen zu haben, obwohl sie zuvor geschildert hatte, darin nach der Bankkarte gesucht zu haben. Mehrfach habe sie zudem verneint, zwischenzeitlich zu Hause gewesen zu sein. Auf einem Video aus einem Edeka-Markt sei sie jedoch mit ihrem Portemonnaie zu sehen. Daraufhin habe Gina H. ihre Aussage geändert und erklärt, sie sei doch noch einmal nach Hause gefahren, um es zu holen.
29.10.2026 - 10:17 Uhr
Widersprüche beim angeblichen Bankbesuch
Nun zählt Staatsanwalt Oliver Schley die Indizien und Widersprüche in Gina H.s Einlassung auf. So habe sie angegeben, am 10. Oktober wegen Bankgeschäften für ihre Großmutter nach Güstrow gefahren zu sein, die Bankkarte aber vergessen zu haben. Statt zurückzufahren, sei sie mit ihrem Hund im Wald spazieren gegangen und später direkt weiter nach Krakow am See, um ihren Sohn abzuholen. Für Schley sind das „erhebliche Widersprüche, welche auf ein erfundenes Geschehen hinweisen“.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
RTL
Vor 6 Minuten
Svenja Hoffmann
Bei dieser Aussage muss Gina H. schmunzeln
Nun geht es um Schuhspuren, die am Tümpel gefunden wurden: „Dass die Angeklagte am 10.10. Schuhe der Marke Pammys getragen hat, ergibt sich anhand der Videoaufnahmen aus dem Edeka-Markt in Krakow am See. Nach Ergebnis der Hauptverhandlung kann ausgeschlossen werden, dass die Spuren zu einem späteren Zeitpunkt an den Tümpel gelangt sein können."
Dass jemand anderes ebenfalls Schuhe der Marke Pammys getragen und zum Tümpel gegangen sei, „wie es die Verteidigung in ihrem Schlussplädoyer behaupten wird", sei ebenfalls nicht denkbar.
Beide Verteidiger und die Angeklagte schauen sich überrascht an. „Machst du das? Machst du das?", fragt Gina H. lächelnd und schmunzelnd ihren Verteidiger Andreas Ohm.
Vor 14 Minuten
Svenja Hoffmann
Staatsanwaltschaft sicher: HIER hat sich Gina H. verraten
Gina H. habe sich in einer Vernehmung bezüglich des 10.10. verraten, sagt Staatsanwalt Schley.
Er zitiert die Angeklagte: „Ich weiß nicht, wann Fabian verschwunden ist. Ich war in dem Wald. Ich bin spazieren gegangen mit dem Lütten [plattdeutsches Wort für Kind, Anm. d. Red.] und mit dem Hund."
Schley schlussfolgert: „Ihr Sohn befand sich zu dem Zeitpunkt jedoch nachweislich in der Schule.“
Gina H. atmet tief durch, blickt weiterhin nach unten und spielt mit ihrem Stressball. Ihr Verteidiger Andreas Ohm schüttelt bei den Ausführungen des Staatsanwalts Schley den Kopf.
Vor 6 Minuten
Svenja Hoffmann
Bei dieser Aussage muss Gina H. schmunzeln
Nun geht es um Schuhspuren, die am Tümpel gefunden wurden: „Dass die Angeklagte am 10.10. Schuhe der Marke Pammys getragen hat, ergibt sich anhand der Videoaufnahmen aus dem Edeka-Markt in Krakow am See. Nach Ergebnis der Hauptverhandlung kann ausgeschlossen werden, dass die Spuren zu einem späteren Zeitpunkt an den Tümpel gelangt sein können."
Dass jemand anderes ebenfalls Schuhe der Marke Pammys getragen und zum Tümpel gegangen sei, „wie es die Verteidigung in ihrem Schlussplädoyer behaupten wird", sei ebenfalls nicht denkbar.
Beide Verteidiger und die Angeklagte schauen sich überrascht an. „Machst du das? Machst du das?", fragt Gina H. lächelnd und schmunzelnd ihren Verteidiger Andreas Ohm.
Vor 14 Minuten
Svenja Hoffmann
Staatsanwaltschaft sicher: HIER hat sich Gina H. verraten
Gina H. habe sich in einer Vernehmung bezüglich des 10.10. verraten, sagt Staatsanwalt Schley.
Er zitiert die Angeklagte: „Ich weiß nicht, wann Fabian verschwunden ist. Ich war in dem Wald. Ich bin spazieren gegangen mit dem Lütten [plattdeutsches Wort für Kind, Anm. d. Red.] und mit dem Hund."
Schley schlussfolgert: „Ihr Sohn befand sich zu dem Zeitpunkt jedoch nachweislich in der Schule.“
Gina H. atmet tief durch, blickt weiterhin nach unten und spielt mit ihrem Stressball. Ihr Verteidiger Andreas Ohm schüttelt bei den Ausführungen des Staatsanwalts Schley den Kopf.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
10:15
29.10.2026
Staatsanwaltschaft weist Gina H.s Darstellung zurück
Die Aussagen von Gina H. während der Hauptverhandlung überzeugen die Staatsanwaltschaft nicht.
Oliver Schley bezeichnet ihre Einlassung als „Schutzbehauptung“ und begründet dies mit den aus seiner Sicht festgestellten Widersprüchen zur Beweisaufnahme.
„Die Darstellungen der Angeklagten widersprechen den Ergebnissen der Beweisaufnahme“, sagt der Staatsanwalt.
Damit stellt die Anklage klar, dass sie Gina H.s eigene Schilderung des Geschehens nicht für glaubhaft hält.
10:20
29.10.2026
Bankbesuch wird zum nächsten Streitpunkt
Oliver Schley geht nun auf Gina H.s Angaben zu ihrem Aufenthalt in Güstrow am 10. Oktober ein.
Die Angeklagte hatte erklärt, wegen Bankgeschäften für ihre Großmutter in die Stadt gefahren zu sein. Dort habe sie bemerkt, dass die benötigte Bankkarte fehlte. Nach ihrer Darstellung sei sie jedoch nicht direkt zurückgefahren, sondern zunächst mit ihrem Hund im Wald spazieren gegangen und später weiter nach Krakow am See, um ihren Sohn abzuholen.
Für Schley passt dieser Ablauf nicht zusammen. Er spricht von **„erheblichen Widersprüchen, welche auf ein erfundenes Geschehen hinweisen“**.
Die Staatsanwaltschaft wertet diese Angaben damit als weiteren Punkt, der aus ihrer Sicht gegen die Einlassung von Gina H. spricht.
10:24
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Angaben zum Portemonnaie sorgen für weitere Zweifel
Besonders kritisch bewertet Oliver Schley die wechselnden Aussagen von Gina H. zu ihrem Portemonnaie.
Zunächst habe sie erklärt, das Portemonnaie zu Hause vergessen zu haben. Gleichzeitig habe sie zuvor geschildert, darin nach der Bankkarte gesucht zu haben. Mehrfach habe sie außerdem verneint, zwischenzeitlich noch einmal zu Hause gewesen zu sein.
Dann verweist Schley auf Videoaufnahmen aus einem Edeka-Markt. Darauf sei Gina H. mit ihrem Portemonnaie zu sehen.
Erst danach habe sie ihre Darstellung geändert und angegeben, doch noch einmal nach Hause gefahren zu sein, um das Portemonnaie zu holen.
Für die Staatsanwaltschaft sind diese wechselnden Angaben ein weiterer Punkt, der Zweifel an Gina H.s Schilderung des Tagesablaufs weckt.
10:15
29.10.2026
Staatsanwaltschaft weist Gina H.s Darstellung zurück
Die Aussagen von Gina H. während der Hauptverhandlung überzeugen die Staatsanwaltschaft nicht.
Oliver Schley bezeichnet ihre Einlassung als „Schutzbehauptung“ und begründet dies mit den aus seiner Sicht festgestellten Widersprüchen zur Beweisaufnahme.
„Die Darstellungen der Angeklagten widersprechen den Ergebnissen der Beweisaufnahme“, sagt der Staatsanwalt.
Damit stellt die Anklage klar, dass sie Gina H.s eigene Schilderung des Geschehens nicht für glaubhaft hält.
10:20
29.10.2026
Bankbesuch wird zum nächsten Streitpunkt
Oliver Schley geht nun auf Gina H.s Angaben zu ihrem Aufenthalt in Güstrow am 10. Oktober ein.
Die Angeklagte hatte erklärt, wegen Bankgeschäften für ihre Großmutter in die Stadt gefahren zu sein. Dort habe sie bemerkt, dass die benötigte Bankkarte fehlte. Nach ihrer Darstellung sei sie jedoch nicht direkt zurückgefahren, sondern zunächst mit ihrem Hund im Wald spazieren gegangen und später weiter nach Krakow am See, um ihren Sohn abzuholen.
Für Schley passt dieser Ablauf nicht zusammen. Er spricht von **„erheblichen Widersprüchen, welche auf ein erfundenes Geschehen hinweisen“**.
Die Staatsanwaltschaft wertet diese Angaben damit als weiteren Punkt, der aus ihrer Sicht gegen die Einlassung von Gina H. spricht.
10:24
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Angaben zum Portemonnaie sorgen für weitere Zweifel
Besonders kritisch bewertet Oliver Schley die wechselnden Aussagen von Gina H. zu ihrem Portemonnaie.
Zunächst habe sie erklärt, das Portemonnaie zu Hause vergessen zu haben. Gleichzeitig habe sie zuvor geschildert, darin nach der Bankkarte gesucht zu haben. Mehrfach habe sie außerdem verneint, zwischenzeitlich noch einmal zu Hause gewesen zu sein.
Dann verweist Schley auf Videoaufnahmen aus einem Edeka-Markt. Darauf sei Gina H. mit ihrem Portemonnaie zu sehen.
Erst danach habe sie ihre Darstellung geändert und angegeben, doch noch einmal nach Hause gefahren zu sein, um das Portemonnaie zu holen.
Für die Staatsanwaltschaft sind diese wechselnden Angaben ein weiterer Punkt, der Zweifel an Gina H.s Schilderung des Tagesablaufs weckt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
10:36
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Staatsanwaltschaft hält freiwilliges Weggehen für unwahrscheinlich
Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft spricht wenig dafür, dass Fabian die Wohnung am 10. Oktober allein und aus eigenem Entschluss verlassen hat.
Oliver Schley verweist darauf, dass der Achtjährige nach Angaben von Zeugen häufig mit dem Fahrrad unterwegs gewesen sei. Zudem habe Fabian sein Geld zu Hause gelassen.
Für Schley passt das nicht zu der Annahme, dass der Junge etwa losgegangen sein könnte, um sich unterwegs etwas zu essen zu kaufen.
Die Staatsanwaltschaft sieht darin einen weiteren Hinweis darauf, dass Fabian die Wohnung nicht einfach selbstständig verlassen habe.
10:24
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Angaben zum Portemonnaie sorgen für weitere Zweifel
Besonders kritisch bewertet Oliver Schley die wechselnden Aussagen von Gina H. zu ihrem Portemonnaie.
Zunächst habe sie erklärt, das Portemonnaie zu Hause vergessen zu haben. Gleichzeitig habe sie zuvor geschildert, darin nach der Bankkarte gesucht zu haben. Mehrfach habe sie außerdem verneint, zwischenzeitlich noch einmal zu Hause gewesen zu sein.
Dann verweist Schley auf Videoaufnahmen aus einem Edeka-Markt. Darauf sei Gina H. mit ihrem Portemonnaie zu sehen.
Erst danach habe sie ihre Darstellung geändert und angegeben, doch noch einmal nach Hause gefahren zu sein, um das Portemonnaie zu holen.
Für die Staatsanwaltschaft sind diese wechselnden Angaben ein weiterer Punkt, der Zweifel an Gina H.s Schilderung des Tagesablaufs weckt.
10:20
29.10.2026
Bankbesuch wird zum nächsten Streitpunkt
Oliver Schley geht nun auf Gina H.s Angaben zu ihrem Aufenthalt in Güstrow am 10. Oktober ein.
Die Angeklagte hatte erklärt, wegen Bankgeschäften für ihre Großmutter in die Stadt gefahren zu sein. Dort habe sie bemerkt, dass die benötigte Bankkarte fehlte. Nach ihrer Darstellung sei sie jedoch nicht direkt zurückgefahren, sondern zunächst mit ihrem Hund im Wald spazieren gegangen und später weiter nach Krakow am See, um ihren Sohn abzuholen.
Für Schley passt dieser Ablauf nicht zusammen. Er spricht von **„erheblichen Widersprüchen, welche auf ein erfundenes Geschehen hinweisen“**.
Die Staatsanwaltschaft wertet diese Angaben damit als weiteren Punkt, der aus ihrer Sicht gegen die Einlassung von Gina H. spricht.
10:15
29.10.2026
Staatsanwaltschaft weist Gina H.s Darstellung zurück
Die Aussagen von Gina H. während der Hauptverhandlung überzeugen die Staatsanwaltschaft nicht.
Oliver Schley bezeichnet ihre Einlassung als „Schutzbehauptung“ und begründet dies mit den aus seiner Sicht festgestellten Widersprüchen zur Beweisaufnahme.
„Die Darstellungen der Angeklagten widersprechen den Ergebnissen der Beweisaufnahme“, sagt der Staatsanwalt.
Damit stellt die Anklage klar, dass sie Gina H.s eigene Schilderung des Geschehens nicht für glaubhaft hält.
10:13
29.10.2026
Staatsanwaltschaft beschreibt mögliches Motiv hinter der Tat
Nach Darstellung von Oliver Schley soll Gina H. nach der Tat versucht haben, den Leichnam mit Grillanzünder in Brand zu setzen.
Anschließend habe sie Matthias R. mehrfach angeboten, zu ihr zu kommen und sich von ihr trösten zu lassen. Weil er darauf nicht eingegangen sei, habe Gina H. nach Auffassung der Staatsanwaltschaft später selbst den Fund der Leiche herbeigeführt.
Auch den mutmaßlichen Todeszeitraum grenzt Schley ein: Fabian sei nach seiner Darstellung zwischen 11.22 Uhr und 12.15 Uhr gestorben.
Für das Motiv findet der Staatsanwalt deutliche Worte. Gina H. habe „ziel- und zweckgerichtet“ gehandelt, um ein „Feindbild und einen Störfaktor“ in ihrer Beziehung zu Matthias R. zu beseitigen.
Damit verbindet die Anklage den mutmaßlichen Tatablauf direkt mit der zuvor geschilderten Beziehungsgeschichte und den Konflikten rund um Matthias R.
10:36
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Staatsanwaltschaft hält freiwilliges Weggehen für unwahrscheinlich
Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft spricht wenig dafür, dass Fabian die Wohnung am 10. Oktober allein und aus eigenem Entschluss verlassen hat.
Oliver Schley verweist darauf, dass der Achtjährige nach Angaben von Zeugen häufig mit dem Fahrrad unterwegs gewesen sei. Zudem habe Fabian sein Geld zu Hause gelassen.
Für Schley passt das nicht zu der Annahme, dass der Junge etwa losgegangen sein könnte, um sich unterwegs etwas zu essen zu kaufen.
Die Staatsanwaltschaft sieht darin einen weiteren Hinweis darauf, dass Fabian die Wohnung nicht einfach selbstständig verlassen habe.
10:24
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Angaben zum Portemonnaie sorgen für weitere Zweifel
Besonders kritisch bewertet Oliver Schley die wechselnden Aussagen von Gina H. zu ihrem Portemonnaie.
Zunächst habe sie erklärt, das Portemonnaie zu Hause vergessen zu haben. Gleichzeitig habe sie zuvor geschildert, darin nach der Bankkarte gesucht zu haben. Mehrfach habe sie außerdem verneint, zwischenzeitlich noch einmal zu Hause gewesen zu sein.
Dann verweist Schley auf Videoaufnahmen aus einem Edeka-Markt. Darauf sei Gina H. mit ihrem Portemonnaie zu sehen.
Erst danach habe sie ihre Darstellung geändert und angegeben, doch noch einmal nach Hause gefahren zu sein, um das Portemonnaie zu holen.
Für die Staatsanwaltschaft sind diese wechselnden Angaben ein weiterer Punkt, der Zweifel an Gina H.s Schilderung des Tagesablaufs weckt.
10:20
29.10.2026
Bankbesuch wird zum nächsten Streitpunkt
Oliver Schley geht nun auf Gina H.s Angaben zu ihrem Aufenthalt in Güstrow am 10. Oktober ein.
Die Angeklagte hatte erklärt, wegen Bankgeschäften für ihre Großmutter in die Stadt gefahren zu sein. Dort habe sie bemerkt, dass die benötigte Bankkarte fehlte. Nach ihrer Darstellung sei sie jedoch nicht direkt zurückgefahren, sondern zunächst mit ihrem Hund im Wald spazieren gegangen und später weiter nach Krakow am See, um ihren Sohn abzuholen.
Für Schley passt dieser Ablauf nicht zusammen. Er spricht von **„erheblichen Widersprüchen, welche auf ein erfundenes Geschehen hinweisen“**.
Die Staatsanwaltschaft wertet diese Angaben damit als weiteren Punkt, der aus ihrer Sicht gegen die Einlassung von Gina H. spricht.
10:15
29.10.2026
Staatsanwaltschaft weist Gina H.s Darstellung zurück
Die Aussagen von Gina H. während der Hauptverhandlung überzeugen die Staatsanwaltschaft nicht.
Oliver Schley bezeichnet ihre Einlassung als „Schutzbehauptung“ und begründet dies mit den aus seiner Sicht festgestellten Widersprüchen zur Beweisaufnahme.
„Die Darstellungen der Angeklagten widersprechen den Ergebnissen der Beweisaufnahme“, sagt der Staatsanwalt.
Damit stellt die Anklage klar, dass sie Gina H.s eigene Schilderung des Geschehens nicht für glaubhaft hält.
10:13
29.10.2026
Staatsanwaltschaft beschreibt mögliches Motiv hinter der Tat
Nach Darstellung von Oliver Schley soll Gina H. nach der Tat versucht haben, den Leichnam mit Grillanzünder in Brand zu setzen.
Anschließend habe sie Matthias R. mehrfach angeboten, zu ihr zu kommen und sich von ihr trösten zu lassen. Weil er darauf nicht eingegangen sei, habe Gina H. nach Auffassung der Staatsanwaltschaft später selbst den Fund der Leiche herbeigeführt.
Auch den mutmaßlichen Todeszeitraum grenzt Schley ein: Fabian sei nach seiner Darstellung zwischen 11.22 Uhr und 12.15 Uhr gestorben.
Für das Motiv findet der Staatsanwalt deutliche Worte. Gina H. habe „ziel- und zweckgerichtet“ gehandelt, um ein „Feindbild und einen Störfaktor“ in ihrer Beziehung zu Matthias R. zu beseitigen.
Damit verbindet die Anklage den mutmaßlichen Tatablauf direkt mit der zuvor geschilderten Beziehungsgeschichte und den Konflikten rund um Matthias R.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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29.10.2026 - 10:34 Uhr
Wie wusste Gina H., wo Fabian war?
Eine Frage kann die Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben nicht zweifelsfrei klären: woher Gina H. wusste, wo sich Fabian befand. Schley hält mehrere Möglichkeiten für denkbar. So könnte Gina H. Fabian bereits am Vortag in Güstrow gesehen haben. Ein Zeuge will ihr Auto dort nahe Fabians Wohnanschrift gesehen haben.
Ebenso möglich sei, dass Gina H. am 10. Oktober spontan zu Fabians Wohnhaus fuhr. Von der Straße aus sei sein Fahrrad vor dem Haus zu sehen gewesen, was darauf hingedeutet habe, dass Fabian zu Hause war.
29.10.2026 - 10:33 Uhr
Faserspur in Gina H.s Auto
Als weiteres Indiz nennt Schley eine Faserspur in Gina H.s Auto, die zu Fabians Sweatshirtjacke passe. Diese sei erst am 2. September 2025 gekauft worden, während Gina H. nach eigener Aussage zuletzt im August Kontakt zu Fabian hatte. Die Erklärung der Verteidigung, Gina H.s Sohn besitze dieselbe Jacke, überzeugt die Staatsanwaltschaft nicht.
29.10.2026 - 10:33 Uhr
Fabian soll freiwillig ins Auto gestiegen sein
Mehrere Zeugen hätten ausgesagt, dass Fabian großes Vertrauen zu Gina H. hatte und in ihr Auto gestiegen wäre. Eine gewaltsame Entführung hält Schley für ausgeschlossen: An der stark befahrenen Schweriner Straße wäre das seiner Ansicht nach aufgefallen.
29.10.2026 - 10:33 Uhr
Staatsanwaltschaft: Fabian ging nicht allein los
Dass Fabian die Wohnung von sich aus verlassen habe, schließt die Staatsanwaltschaft aus. Zeugen zufolge sei er meist mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Auch habe er sein Geld zu Hause gelassen, weshalb Schley nicht davon ausgeht, dass Fabian sich etwas zu essen kaufen wollte.
29.10.2026 - 10:34 Uhr
Wie wusste Gina H., wo Fabian war?
Eine Frage kann die Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben nicht zweifelsfrei klären: woher Gina H. wusste, wo sich Fabian befand. Schley hält mehrere Möglichkeiten für denkbar. So könnte Gina H. Fabian bereits am Vortag in Güstrow gesehen haben. Ein Zeuge will ihr Auto dort nahe Fabians Wohnanschrift gesehen haben.
Ebenso möglich sei, dass Gina H. am 10. Oktober spontan zu Fabians Wohnhaus fuhr. Von der Straße aus sei sein Fahrrad vor dem Haus zu sehen gewesen, was darauf hingedeutet habe, dass Fabian zu Hause war.
29.10.2026 - 10:33 Uhr
Faserspur in Gina H.s Auto
Als weiteres Indiz nennt Schley eine Faserspur in Gina H.s Auto, die zu Fabians Sweatshirtjacke passe. Diese sei erst am 2. September 2025 gekauft worden, während Gina H. nach eigener Aussage zuletzt im August Kontakt zu Fabian hatte. Die Erklärung der Verteidigung, Gina H.s Sohn besitze dieselbe Jacke, überzeugt die Staatsanwaltschaft nicht.
29.10.2026 - 10:33 Uhr
Fabian soll freiwillig ins Auto gestiegen sein
Mehrere Zeugen hätten ausgesagt, dass Fabian großes Vertrauen zu Gina H. hatte und in ihr Auto gestiegen wäre. Eine gewaltsame Entführung hält Schley für ausgeschlossen: An der stark befahrenen Schweriner Straße wäre das seiner Ansicht nach aufgefallen.
29.10.2026 - 10:33 Uhr
Staatsanwaltschaft: Fabian ging nicht allein los
Dass Fabian die Wohnung von sich aus verlassen habe, schließt die Staatsanwaltschaft aus. Zeugen zufolge sei er meist mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Auch habe er sein Geld zu Hause gelassen, weshalb Schley nicht davon ausgeht, dass Fabian sich etwas zu essen kaufen wollte.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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29.10.2026 - 10:37 Uhr
Staatsanwalt widerspricht Zeugenbeobachtung
Ein Zeuge hatte ausgesagt, am Tattag in Zehna eine schwarzhaarige Frau mit einem Jungen gesehen zu haben, den er für Fabian hielt. Die Staatsanwaltschaft geht jedoch davon aus, dass es sich bei dem Jungen „tatsächlich um ein anderes Kind gehandelt haben“ müsse.
29.10.2026 - 10:37 Uhr
Staatsanwalt widerspricht Zeugenbeobachtung
Ein Zeuge hatte ausgesagt, am Tattag in Zehna eine schwarzhaarige Frau mit einem Jungen gesehen zu haben, den er für Fabian hielt. Die Staatsanwaltschaft geht jedoch davon aus, dass es sich bei dem Jungen „tatsächlich um ein anderes Kind gehandelt haben“ müsse.
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Keks22
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
So so die Staatsanwaltschaft weiss also heute schon was die Verteidigung morgen behaupten wird.
Schon in die Glaskugel geschaut.
Ich meine denken kann mich sich das ja, aber sollte man sowas in seinem Plädoyer einfließen lassen?
Zuletzt geändert von Sronson am Donnerstag, 29. Oktober 2026, 10:42:33, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt
Grund: Zitat gekürzt
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Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
„Die genauen Umstände, die wie Tötung erfolgt ist, konnten im Rahmen der Hauptverhandlung nicht festgestellt werden“, sagt Schley. Da aber der Leichnam „keine Abwehrspuren oder andere Anhaltspunkte für ein Kampfgeschehen“ aufgewiesen habe, sei der Angriff auf Fabian „plötzlich und für diesen unvorhersehbar“ erfolgt.
„Am wahrscheinlichsten“ sei es laut Schley, dass der „stehende oder gehende Fabian von hinten umfasst und gewürgt wurde, während mit der anderen Hand schnell und wiederholt auf den Oberkörper eingestochen wurde“.
#Stern
„Am wahrscheinlichsten“ sei es laut Schley, dass der „stehende oder gehende Fabian von hinten umfasst und gewürgt wurde, während mit der anderen Hand schnell und wiederholt auf den Oberkörper eingestochen wurde“.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
10:39
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Faserspur soll Fabians Jacke zugeordnet werden können
Als weiteres Indiz führt Oliver Schley eine Faserspur aus Gina H.s Auto an. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft passe diese zu Fabians Sweatshirtjacke.
Für Schley ist dabei vor allem der Zeitpunkt relevant: Die Jacke soll erst am 2. September 2025 gekauft worden sein. Gina H. hatte dagegen angegeben, Fabian zuletzt bereits im August gesehen zu haben.
Die Verteidigung hatte darauf verwiesen, dass Gina H.s Sohn dieselbe Jacke besitze. Diese Erklärung hält die Staatsanwaltschaft jedoch nicht für überzeugend.
Aus Sicht der Anklage bleibt die Faserspur deshalb ein weiterer Baustein in der Indizienkette.
10:36
29.10.2026
Staatsanwaltschaft hält freiwilliges Weggehen für unwahrscheinlich
Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft spricht wenig dafür, dass Fabian die Wohnung am 10. Oktober allein und aus eigenem Entschluss verlassen hat.
Oliver Schley verweist darauf, dass der Achtjährige nach Angaben von Zeugen häufig mit dem Fahrrad unterwegs gewesen sei. Zudem habe Fabian sein Geld zu Hause gelassen.
Für Schley passt das nicht zu der Annahme, dass der Junge etwa losgegangen sein könnte, um sich unterwegs etwas zu essen zu kaufen.
Die Staatsanwaltschaft sieht darin einen weiteren Hinweis darauf, dass Fabian die Wohnung nicht einfach selbstständig verlassen habe.
10:39
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Faserspur soll Fabians Jacke zugeordnet werden können
Als weiteres Indiz führt Oliver Schley eine Faserspur aus Gina H.s Auto an. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft passe diese zu Fabians Sweatshirtjacke.
Für Schley ist dabei vor allem der Zeitpunkt relevant: Die Jacke soll erst am 2. September 2025 gekauft worden sein. Gina H. hatte dagegen angegeben, Fabian zuletzt bereits im August gesehen zu haben.
Die Verteidigung hatte darauf verwiesen, dass Gina H.s Sohn dieselbe Jacke besitze. Diese Erklärung hält die Staatsanwaltschaft jedoch nicht für überzeugend.
Aus Sicht der Anklage bleibt die Faserspur deshalb ein weiterer Baustein in der Indizienkette.
10:36
29.10.2026
Staatsanwaltschaft hält freiwilliges Weggehen für unwahrscheinlich
Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft spricht wenig dafür, dass Fabian die Wohnung am 10. Oktober allein und aus eigenem Entschluss verlassen hat.
Oliver Schley verweist darauf, dass der Achtjährige nach Angaben von Zeugen häufig mit dem Fahrrad unterwegs gewesen sei. Zudem habe Fabian sein Geld zu Hause gelassen.
Für Schley passt das nicht zu der Annahme, dass der Junge etwa losgegangen sein könnte, um sich unterwegs etwas zu essen zu kaufen.
Die Staatsanwaltschaft sieht darin einen weiteren Hinweis darauf, dass Fabian die Wohnung nicht einfach selbstständig verlassen habe.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Bild
29.10.2026 - 10:42 Uhr
Versprecher bei der Polizei?
Zwischen Gina H.s Spazierstrecke am Tattag und dem Tatort lägen nur fünf Autominuten. Gina H. sei bei ihrer polizeilichen Vernehmung „mutmaßlich infolge einer Unachtsamkeit“ etwas herausgerutscht. „Ich war auch in dem Waldstück […] und bin da auch sparzieren gegangen mit meinem Lütten und meinem Hund.“ Gina H.s leiblicher Sohn habe sich zu diesem Zeitpunkt jedoch nachweislich in der Schule befunden.
29.10.2026 - 10:42 Uhr
Versprecher bei der Polizei?
Zwischen Gina H.s Spazierstrecke am Tattag und dem Tatort lägen nur fünf Autominuten. Gina H. sei bei ihrer polizeilichen Vernehmung „mutmaßlich infolge einer Unachtsamkeit“ etwas herausgerutscht. „Ich war auch in dem Waldstück […] und bin da auch sparzieren gegangen mit meinem Lütten und meinem Hund.“ Gina H.s leiblicher Sohn habe sich zu diesem Zeitpunkt jedoch nachweislich in der Schule befunden.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
RTL
Vor 28 Minuten
Svenja Hoffmann
Staatsanwaltschaft sicher: HIER hat sich Gina H. verraten
Gina H. habe sich in einer Vernehmung bezüglich des 10.10. verraten, sagt Staatsanwalt Schley.
Er zitiert die Angeklagte: „Ich weiß nicht, wann Fabian verschwunden ist. Ich war in dem Wald. Ich bin spazieren gegangen mit dem Lütten [plattdeutsches Wort für Kind, Anm. d. Red.] und mit dem Hund."
Schley schlussfolgert: „Ihr Sohn befand sich zu dem Zeitpunkt jedoch nachweislich in der Schule.“
Gina H. atmet tief durch, blickt weiterhin nach unten und spielt mit ihrem Stressball. Ihr Verteidiger Andreas Ohm schüttelt bei den Ausführungen des Staatsanwalts Schley den Kopf.
Vor 28 Minuten
Svenja Hoffmann
Staatsanwaltschaft sicher: HIER hat sich Gina H. verraten
Gina H. habe sich in einer Vernehmung bezüglich des 10.10. verraten, sagt Staatsanwalt Schley.
Er zitiert die Angeklagte: „Ich weiß nicht, wann Fabian verschwunden ist. Ich war in dem Wald. Ich bin spazieren gegangen mit dem Lütten [plattdeutsches Wort für Kind, Anm. d. Red.] und mit dem Hund."
Schley schlussfolgert: „Ihr Sohn befand sich zu dem Zeitpunkt jedoch nachweislich in der Schule.“
Gina H. atmet tief durch, blickt weiterhin nach unten und spielt mit ihrem Stressball. Ihr Verteidiger Andreas Ohm schüttelt bei den Ausführungen des Staatsanwalts Schley den Kopf.
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batho66
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Ich denke, es ist schon sinnvoll, mögliche Argumente der Verteidigung bereits nun abzuräumen. Nur leider macht der Staatsanwalt das nicht. Er sagt ja lediglich, dass diese Spuren nicht von einer anderen Person stammen können. Ohne jede weitere Begründung. Also recht schwache Stelle.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
10:42
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Staatsanwaltschaft hält Sichtung in Zehna für nicht belastbar
Eine Zeugenaussage, wonach am Tattag in Zehna eine schwarzhaarige Frau mit einem Jungen gesehen worden sein soll, ordnet die Staatsanwaltschaft anders ein.
Der Zeuge hatte den Jungen für Fabian gehalten. Oliver Schley geht jedoch davon aus, dass es sich „tatsächlich um ein anderes Kind gehandelt haben“ müsse.
Für die Anklage spricht diese Beobachtung deshalb nicht gegen den von ihr angenommenen Ablauf des 10. Oktober.
10:41
29.10.2026
Woher wusste Gina H., dass Fabian zu Hause war?
Ein Punkt bleibt aus Sicht der Staatsanwaltschaft nicht eindeutig auflösbar: Woher Gina H. gewusst haben soll, wo sich Fabian am 10. Oktober befand.
Oliver Schley nennt dafür mehrere denkbare Möglichkeiten. So könnte Gina H. Fabian bereits am Vortag in Güstrow gesehen haben. Ein Zeuge hatte angegeben, ihr Auto in der Nähe von Fabians Wohnanschrift bemerkt zu haben.
Ebenso hält Schley es für möglich, dass Gina H. am 10. Oktober spontan zum Wohnhaus gefahren sei. Von der Straße aus sei Fabians Fahrrad vor dem Haus sichtbar gewesen. Daraus habe sie möglicherweise geschlossen, dass der Achtjährige zu Hause war.
Welche dieser Varianten tatsächlich zutrifft, kann die Staatsanwaltschaft nach eigener Darstellung nicht sicher feststellen.
10:42
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Staatsanwaltschaft hält Sichtung in Zehna für nicht belastbar
Eine Zeugenaussage, wonach am Tattag in Zehna eine schwarzhaarige Frau mit einem Jungen gesehen worden sein soll, ordnet die Staatsanwaltschaft anders ein.
Der Zeuge hatte den Jungen für Fabian gehalten. Oliver Schley geht jedoch davon aus, dass es sich „tatsächlich um ein anderes Kind gehandelt haben“ müsse.
Für die Anklage spricht diese Beobachtung deshalb nicht gegen den von ihr angenommenen Ablauf des 10. Oktober.
10:41
29.10.2026
Woher wusste Gina H., dass Fabian zu Hause war?
Ein Punkt bleibt aus Sicht der Staatsanwaltschaft nicht eindeutig auflösbar: Woher Gina H. gewusst haben soll, wo sich Fabian am 10. Oktober befand.
Oliver Schley nennt dafür mehrere denkbare Möglichkeiten. So könnte Gina H. Fabian bereits am Vortag in Güstrow gesehen haben. Ein Zeuge hatte angegeben, ihr Auto in der Nähe von Fabians Wohnanschrift bemerkt zu haben.
Ebenso hält Schley es für möglich, dass Gina H. am 10. Oktober spontan zum Wohnhaus gefahren sei. Von der Straße aus sei Fabians Fahrrad vor dem Haus sichtbar gewesen. Daraus habe sie möglicherweise geschlossen, dass der Achtjährige zu Hause war.
Welche dieser Varianten tatsächlich zutrifft, kann die Staatsanwaltschaft nach eigener Darstellung nicht sicher feststellen.
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Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Seit wann sind die denn per du?
Açieeed! style by