MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
-
Sronson
- Moderatorin
- Beiträge: 4337
- Registriert: Sonntag, 07. April 2024, 14:22:56
- Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge) - Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
„Wir haben kein Tatwerkzeug. Wir können auch die letzten Minuten im Leben des Kindes nur mutmaßlich rekonstruieren“, sagt Habetha. „Aber wir können eine andere Tätervariante verbindlich ausschließen.“
#Stern
#Stern
-
Heckengäu
- Beiträge: 4511
- Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
- Kronen:
- Sterne:
- Wohnort: 712XX
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
14:12
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Habetha kritisiert die Sprache über Fabian scharf
Christine Habetha bleibt bei der Frage, wie Gina H. über Fabian gesprochen haben soll.
Besonders greift sie die Bezeichnung „Scheiß-Anhängsel“ auf. Dazu sagt die Nebenklagevertreterin: „Ein Kind ist kein Anhängsel, ein Kind ist kein störender Rest aus einer früheren Beziehung.“
Während dieser Passage schmunzelt Gina H. nach außen sichtbar und flüstert ihrem Verteidiger Andreas Ohm etwas zu.
Habetha erinnert anschließend an Sprachnachrichten, in denen Gina H. die Abwesenheit Fabians bei seinem Vater positiv beschrieben haben soll. Dabei sei von „himmlischer Ruhe“ zu Hause die Rede gewesen.
Für Habetha liegt darin eine klare Haltung: „Als ein Kind keinen Kontakt zu seinem Vater hatte, vielleicht irritiert war deswegen. Für sie war es eine Entspannung. Nicht seine Anwesenheit wurde als Bereicherung beschrieben, seine Abwesenheit wurde als Entlastung beschrieben.“
Die Nebenklage zeichnet damit einen deutlichen Gegensatz zwischen Fabians Bedeutung für seine Familie und dem Bild, das Gina H. nach ihrer Auffassung von ihm vermittelt habe.
14:12
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Habetha kritisiert die Sprache über Fabian scharf
Christine Habetha bleibt bei der Frage, wie Gina H. über Fabian gesprochen haben soll.
Besonders greift sie die Bezeichnung „Scheiß-Anhängsel“ auf. Dazu sagt die Nebenklagevertreterin: „Ein Kind ist kein Anhängsel, ein Kind ist kein störender Rest aus einer früheren Beziehung.“
Während dieser Passage schmunzelt Gina H. nach außen sichtbar und flüstert ihrem Verteidiger Andreas Ohm etwas zu.
Habetha erinnert anschließend an Sprachnachrichten, in denen Gina H. die Abwesenheit Fabians bei seinem Vater positiv beschrieben haben soll. Dabei sei von „himmlischer Ruhe“ zu Hause die Rede gewesen.
Für Habetha liegt darin eine klare Haltung: „Als ein Kind keinen Kontakt zu seinem Vater hatte, vielleicht irritiert war deswegen. Für sie war es eine Entspannung. Nicht seine Anwesenheit wurde als Bereicherung beschrieben, seine Abwesenheit wurde als Entlastung beschrieben.“
Die Nebenklage zeichnet damit einen deutlichen Gegensatz zwischen Fabians Bedeutung für seine Familie und dem Bild, das Gina H. nach ihrer Auffassung von ihm vermittelt habe.
-
Sronson
- Moderatorin
- Beiträge: 4337
- Registriert: Sonntag, 07. April 2024, 14:22:56
- Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge) - Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Christine Habetha sagt, es sei wichtig, dass Fabian nicht nur ein Opfer in einem Aktenzeichen sei.
„Fabian war ein Kind mit einem Charakter, mit Träumen, mit Freundschaften, mit einer Familie“, sagt Habetha. Er sei anhänglich gewesen, sei abends manchmal zu seiner Mutter ins Bett gekrochen, um zu kuscheln. „Er war eben so ein kleiner Kuschler“, sagt sie.
Bei Dorina L. laufen die Tränen.
#Stern
„Fabian war ein Kind mit einem Charakter, mit Träumen, mit Freundschaften, mit einer Familie“, sagt Habetha. Er sei anhänglich gewesen, sei abends manchmal zu seiner Mutter ins Bett gekrochen, um zu kuscheln. „Er war eben so ein kleiner Kuschler“, sagt sie.
Bei Dorina L. laufen die Tränen.
#Stern
-
Sronson
- Moderatorin
- Beiträge: 4337
- Registriert: Sonntag, 07. April 2024, 14:22:56
- Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge) - Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Christine Habertha rekapituliert, was Menschen, die Fabian kannten, vor Gericht aussagten: Die Eltern, die Klassenlehrerin, die Freunde. Fabian wurde als kontaktfreudig, freundlich und herzlich erlebt. „Er war ein besonderer Teil unserer Klasse“, hatte die Klassenlehrerin gesagt. „Er war eigentlich sehr cool“, sagte Fabian bester Freund.
All diesen Schilderungen stellt Christine Habetha anschließend das „Zerrbild der Angeklagten“ gegenüber. Sie nannte Fabian schwierig, aggressiv, sonderbar, „wirklich fett“. „Hier sprach eine erwachsene Frau über einen achtjährigen Jungen“, sagt Habetha. Die Angeklagte fand für Fabian Worte, die man von einem Erwachsenen gegenüber einem Achtjährigen nicht erwarten sollte.“
#Stern
All diesen Schilderungen stellt Christine Habetha anschließend das „Zerrbild der Angeklagten“ gegenüber. Sie nannte Fabian schwierig, aggressiv, sonderbar, „wirklich fett“. „Hier sprach eine erwachsene Frau über einen achtjährigen Jungen“, sagt Habetha. Die Angeklagte fand für Fabian Worte, die man von einem Erwachsenen gegenüber einem Achtjährigen nicht erwarten sollte.“
#Stern
-
Sronson
- Moderatorin
- Beiträge: 4337
- Registriert: Sonntag, 07. April 2024, 14:22:56
- Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge) - Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Christine Habetha zitiert eine Sprachnachricht von Gina H., in der sie sagte, sie wolle die Beziehung mit Matthias R., aber „ohne diese Scheißanhängsel“.
„Ein Kind ist kein Anhängsel“, sagt Habetha. „Ein Kind ist kein störender Rest aus einer früheren Beziehung.“
#Stern
„Ein Kind ist kein Anhängsel“, sagt Habetha. „Ein Kind ist kein störender Rest aus einer früheren Beziehung.“
#Stern
-
Heckengäu
- Beiträge: 4511
- Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
- Kronen:
- Sterne:
- Wohnort: 712XX
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Bild
29.10.2026 - 14:09 Uhr
Kein identifiziertes Tatwerkzeug
„Wir haben kein identifiziertes Tatwerkzeug“, sagt die Nebenklage-Anwältin. Aber es gebe einen „Ausschluss alternativer Geschehensabläufe“. Es seien „30 kräftezehrende Verhandlungstage“ vergangen. Es gehe um ein „zutiefst erschütterndes Verbrechen“. „Ein Verfahren, das den Hinterbliebenen das Äußerste abverlangt hat. Jede Wiederholung schrecklicher Details – auch heute – bedeutet für sie ein erneutes qualvolles Durchleben ihrer dunkelsten Stunden.“
29.10.2026 - 14:07 Uhr
Welchen Eindruck will Gina H. vermitteln?
Sie erwähnt auch, dass der psychiatrische Gutachter berichtet hatte, dass Gina H. mittels einer halbdurchsichtigen Leggins und eines tiefen Ausschnitts versucht habe, ihn zu manipulieren. „Jedenfalls äußerlich gibt sich die Angeklagte hier ganz anders. Da ist doch nichts geblieben von den Belohnungsbildern, die sie verschickt hat. Ponyfrisur, fast kindlich. Welchen Eindruck will sie uns hier vermitteln?“
29.10.2026 - 14:09 Uhr
Kein identifiziertes Tatwerkzeug
„Wir haben kein identifiziertes Tatwerkzeug“, sagt die Nebenklage-Anwältin. Aber es gebe einen „Ausschluss alternativer Geschehensabläufe“. Es seien „30 kräftezehrende Verhandlungstage“ vergangen. Es gehe um ein „zutiefst erschütterndes Verbrechen“. „Ein Verfahren, das den Hinterbliebenen das Äußerste abverlangt hat. Jede Wiederholung schrecklicher Details – auch heute – bedeutet für sie ein erneutes qualvolles Durchleben ihrer dunkelsten Stunden.“
29.10.2026 - 14:07 Uhr
Welchen Eindruck will Gina H. vermitteln?
Sie erwähnt auch, dass der psychiatrische Gutachter berichtet hatte, dass Gina H. mittels einer halbdurchsichtigen Leggins und eines tiefen Ausschnitts versucht habe, ihn zu manipulieren. „Jedenfalls äußerlich gibt sich die Angeklagte hier ganz anders. Da ist doch nichts geblieben von den Belohnungsbildern, die sie verschickt hat. Ponyfrisur, fast kindlich. Welchen Eindruck will sie uns hier vermitteln?“
-
Heckengäu
- Beiträge: 4511
- Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
- Kronen:
- Sterne:
- Wohnort: 712XX
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Bild
29.10.2026 - 14:16 Uhr
Fabian aus Sicht seines Vaters
„Fabian aus Sicht seines Vaters“, führt Habetha fort. Fabian sei ein Junge voller Tatendrang und Neugier auf sein Umfeld gewesen. Er habe Entdeckergeist und soziale Fairness gehabt. „Er teilte seine Sachen bereitwillig und genoss das Miteinander in vollen Zügen“, so die Anwältin. Er sei ein aktiver, lebensfreudiger und zuverlässiger Junge gewesen, „der das Leben auf dem Hof liebte“.
29.10.2026 - 14:14 Uhr
Fabians Mama kämpft mit Tränen
„Ich möchte, dass in diesem Saal noch einmal laut und deutlich gehört wird, wer Fabian wirklich war“, sagt Anwältin Habetha. Nun führt sie die Schilderungen der verschiedenen Menschen aus Fabians Leben auf. „Fabian aus Sicht seiner Mutter“, beginnt Habetha. Fabian sei ein anhänglicher, herzlicher, verschmuster Junge gewesen. Der abends ins Bett zu Mama gekrochen sei. Dorina L. kämpft mit den Tränen. Fabian habe gemerkt, wenn es seiner Mutter nicht gut geht. Er sei hilfsbereit gewesen, habe ein großes Harmoniebedürfnis gehabt. „Er strebte stets nach Frieden und Zusammenhalt“, sagt Habetha. Er sei ein liebevoller, hilfsbereiter Junge gewesen.
29.10.2026 - 14:16 Uhr
Fabian aus Sicht seines Vaters
„Fabian aus Sicht seines Vaters“, führt Habetha fort. Fabian sei ein Junge voller Tatendrang und Neugier auf sein Umfeld gewesen. Er habe Entdeckergeist und soziale Fairness gehabt. „Er teilte seine Sachen bereitwillig und genoss das Miteinander in vollen Zügen“, so die Anwältin. Er sei ein aktiver, lebensfreudiger und zuverlässiger Junge gewesen, „der das Leben auf dem Hof liebte“.
29.10.2026 - 14:14 Uhr
Fabians Mama kämpft mit Tränen
„Ich möchte, dass in diesem Saal noch einmal laut und deutlich gehört wird, wer Fabian wirklich war“, sagt Anwältin Habetha. Nun führt sie die Schilderungen der verschiedenen Menschen aus Fabians Leben auf. „Fabian aus Sicht seiner Mutter“, beginnt Habetha. Fabian sei ein anhänglicher, herzlicher, verschmuster Junge gewesen. Der abends ins Bett zu Mama gekrochen sei. Dorina L. kämpft mit den Tränen. Fabian habe gemerkt, wenn es seiner Mutter nicht gut geht. Er sei hilfsbereit gewesen, habe ein großes Harmoniebedürfnis gehabt. „Er strebte stets nach Frieden und Zusammenhalt“, sagt Habetha. Er sei ein liebevoller, hilfsbereiter Junge gewesen.
-
Heckengäu
- Beiträge: 4511
- Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
- Kronen:
- Sterne:
- Wohnort: 712XX
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Bild
29.10.2026 - 14:19 Uhr
So beschrieben Freunde Fabian
„Fabian aus Sicht seiner Freunde“, sagt Habetha. „Klein, dick und ein bisschen frech“, wiederholt sie den Kindermund von einem Freund von Fabian. „Fabian war in den Erinnerungen seiner Freunde ein Junge, der mitten in einem ganz gewöhnlichen Kinderleben stand.“
29.10.2026 - 14:18 Uhr
Fabian der „Rechenkönig“
„Fabian aus Sicht seiner Klassenlehrerin“, sagt Habetha. Seine Klassenlehrerin habe ihn als kontaktfreudig, freundlich und herzlich beschrieben. Unter eine Mathearbeit habe sie das Prädikat „Der Rechenkönig“ geschrieben. Er sei freundlich und kontaktfreudig gewesen. „Er war ein besonderer Teil unserer Klasse“, wiederholt Habetha die Worte der Klassenlehrerin. Dorina L. kämpft erneut mit den Tränen.
29.10.2026 - 14:19 Uhr
So beschrieben Freunde Fabian
„Fabian aus Sicht seiner Freunde“, sagt Habetha. „Klein, dick und ein bisschen frech“, wiederholt sie den Kindermund von einem Freund von Fabian. „Fabian war in den Erinnerungen seiner Freunde ein Junge, der mitten in einem ganz gewöhnlichen Kinderleben stand.“
29.10.2026 - 14:18 Uhr
Fabian der „Rechenkönig“
„Fabian aus Sicht seiner Klassenlehrerin“, sagt Habetha. Seine Klassenlehrerin habe ihn als kontaktfreudig, freundlich und herzlich beschrieben. Unter eine Mathearbeit habe sie das Prädikat „Der Rechenkönig“ geschrieben. Er sei freundlich und kontaktfreudig gewesen. „Er war ein besonderer Teil unserer Klasse“, wiederholt Habetha die Worte der Klassenlehrerin. Dorina L. kämpft erneut mit den Tränen.
-
Heckengäu
- Beiträge: 4511
- Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
- Kronen:
- Sterne:
- Wohnort: 712XX
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
14:24
29.10.2026
Dorina L. kämpft mit den Tränen
Christine Habetha rückt Fabian nun ganz bewusst als Kind in den Mittelpunkt. Sie sagt: „Ich möchte, dass in diesem Saal noch einmal laut und deutlich gehört wird, wer Fabian wirklich war.“
Dann schildert sie ihn aus Sicht seiner Mutter: Fabian sei ein anhänglicher, herzlicher und verschmuster Junge gewesen. Abends sei er zu seiner Mutter ins Bett gekrochen und habe gespürt, wenn es ihr nicht gut ging.
Dorina L. kämpft während dieser Worte sichtbar mit den Tränen.
Habetha beschreibt Fabian weiter als hilfsbereit und sehr harmoniebedürftig. „Er strebte stets nach Frieden und Zusammenhalt“, sagt sie.
Für seine Mutter sei Fabian vor allem eines gewesen: ein liebevoller, hilfsbereiter Junge, der sehr fein wahrgenommen habe, wie es den Menschen um ihn herum ging.
14:24
29.10.2026
Dorina L. kämpft mit den Tränen
Christine Habetha rückt Fabian nun ganz bewusst als Kind in den Mittelpunkt. Sie sagt: „Ich möchte, dass in diesem Saal noch einmal laut und deutlich gehört wird, wer Fabian wirklich war.“
Dann schildert sie ihn aus Sicht seiner Mutter: Fabian sei ein anhänglicher, herzlicher und verschmuster Junge gewesen. Abends sei er zu seiner Mutter ins Bett gekrochen und habe gespürt, wenn es ihr nicht gut ging.
Dorina L. kämpft während dieser Worte sichtbar mit den Tränen.
Habetha beschreibt Fabian weiter als hilfsbereit und sehr harmoniebedürftig. „Er strebte stets nach Frieden und Zusammenhalt“, sagt sie.
Für seine Mutter sei Fabian vor allem eines gewesen: ein liebevoller, hilfsbereiter Junge, der sehr fein wahrgenommen habe, wie es den Menschen um ihn herum ging.
-
Heckengäu
- Beiträge: 4511
- Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
- Kronen:
- Sterne:
- Wohnort: 712XX
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Bild
29.10.2026 - 14:24 Uhr
„Ein Kind ist kein lästiges Anhängsel“
Besonders scharf kritisiert Habetha eine Nachricht, in der Gina H. Fabian als „scheiß Anhängsel“ bezeichnet haben soll. „Ein Kind ist kein lästiges Anhängsel. Ein Kind ist kein störender Rest aus einer früheren Beziehung“, sagt die Anwältin. In Gina H.s Vorstellung einer Beziehung mit Matthias R. sei für Fabian kein Platz gewesen. „Die Existenz des Kindes ist keine Verhandlungssache.“
29.10.2026 - 14:24 Uhr
Habetha kritisiert Gina H.s Bild von Fabian
„Die Verachtung in der Sprache“ sei deutlich geworden, sagt Nebenklage-Anwältin Christine Habetha. Gina H. habe Fabian etwa auf sein Gewicht reduziert und als schwierig bezeichnet. Dabei sei der Achtjährige weder für die Beziehung seines Vaters noch für Gina H.s Gefühle gegenüber seiner Mutter verantwortlich gewesen.
29.10.2026 - 14:19 Uhr
So beschrieben Freunde Fabian
„Fabian aus Sicht seiner Freunde“, sagt Habetha. „Klein, dick und ein bisschen frech“, wiederholt sie den Kindermund von einem Freund von Fabian. „Fabian war in den Erinnerungen seiner Freunde ein Junge, der mitten in einem ganz gewöhnlichen Kinderleben stand.“
29.10.2026 - 14:24 Uhr
„Ein Kind ist kein lästiges Anhängsel“
Besonders scharf kritisiert Habetha eine Nachricht, in der Gina H. Fabian als „scheiß Anhängsel“ bezeichnet haben soll. „Ein Kind ist kein lästiges Anhängsel. Ein Kind ist kein störender Rest aus einer früheren Beziehung“, sagt die Anwältin. In Gina H.s Vorstellung einer Beziehung mit Matthias R. sei für Fabian kein Platz gewesen. „Die Existenz des Kindes ist keine Verhandlungssache.“
29.10.2026 - 14:24 Uhr
Habetha kritisiert Gina H.s Bild von Fabian
„Die Verachtung in der Sprache“ sei deutlich geworden, sagt Nebenklage-Anwältin Christine Habetha. Gina H. habe Fabian etwa auf sein Gewicht reduziert und als schwierig bezeichnet. Dabei sei der Achtjährige weder für die Beziehung seines Vaters noch für Gina H.s Gefühle gegenüber seiner Mutter verantwortlich gewesen.
29.10.2026 - 14:19 Uhr
So beschrieben Freunde Fabian
„Fabian aus Sicht seiner Freunde“, sagt Habetha. „Klein, dick und ein bisschen frech“, wiederholt sie den Kindermund von einem Freund von Fabian. „Fabian war in den Erinnerungen seiner Freunde ein Junge, der mitten in einem ganz gewöhnlichen Kinderleben stand.“
-
Heckengäu
- Beiträge: 4511
- Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
- Kronen:
- Sterne:
- Wohnort: 712XX
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
14:26
29.10.2026
So erinnert sich Fabians Vater an seinen Sohn
Christine Habetha wechselt nun zur Sicht von Matthias R.
Fabian sei ein Junge voller Tatendrang gewesen, neugierig auf seine Umgebung und mit großem Entdeckergeist. Gleichzeitig beschreibt die Anwältin ihn als fair und gemeinschaftlich.
„Er teilte seine Sachen bereitwillig und genoss das Miteinander in vollen Zügen“, sagt Habetha.
Fabian sei aus Sicht seines Vaters aktiv, lebensfreudig und zuverlässig gewesen – ein Junge, „der das Leben auf dem Hof liebte“.
14:26
29.10.2026
So erinnert sich Fabians Vater an seinen Sohn
Christine Habetha wechselt nun zur Sicht von Matthias R.
Fabian sei ein Junge voller Tatendrang gewesen, neugierig auf seine Umgebung und mit großem Entdeckergeist. Gleichzeitig beschreibt die Anwältin ihn als fair und gemeinschaftlich.
„Er teilte seine Sachen bereitwillig und genoss das Miteinander in vollen Zügen“, sagt Habetha.
Fabian sei aus Sicht seines Vaters aktiv, lebensfreudig und zuverlässig gewesen – ein Junge, „der das Leben auf dem Hof liebte“.
-
Heckengäu
- Beiträge: 4511
- Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
- Kronen:
- Sterne:
- Wohnort: 712XX
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Bild
29.10.2026 - 14:28 Uhr
„Fabian musste nichts tun, um störend zu sein“
Gina H. habe Fabian zunehmend nicht mehr als Kind, sondern als Problem und möglichen Rivalen wahrgenommen, sagt Habetha. „Fabian war kein Beziehungskonkurrent auf Augenhöhe.“ Es habe genügt, „dass er existierte und von seinem Vater geliebt wurde“. Als Habetha frühere Äußerungen der Angeklagten über Fabian zitiert, flüstert Gina H. ihrem Anwalt Andreas Ohm zu: „Stimmt doch alles nicht.“
29.10.2026 - 14:27 Uhr
„Fabian war kein Problem“
„Fabian war kein Problem, das Erwachsene lösen mussten“, sagt Christine Habetha. Er sei auch kein Hindernis „auf dem Weg zu einem erträumten Leben zu zweit“ gewesen. Fabian habe das Recht gehabt, geliebt, geschützt und respektiert zu werden, „auch dann, wenn seine Existenz nicht in die Lebensplanung eines Erwachsenen passte“.
29.10.2026 - 14:26 Uhr
„Ich war richtig böse auf ihn“
Habetha kritisiert, dass Gina H. Fabian in ihrer Einlassung sogar für ihre Probleme nach seinem Tod verantwortlich gemacht habe. Sie zitiert die Angeklagte mit den Worten: „Ich war richtig böse auf ihn.“
29.10.2026 - 14:25 Uhr
„Für eine Mutter ist der Sohn nicht austauschbar“
Die Nebenklage-Anwältin erinnert daran, dass hinter dem Verfahren ein achtjähriges Kind steht: „Für eine Mutter ist der Sohn nicht austauschbar, für seine Freunde ist er nicht eines von vielen Kindern und für seine Lehrer ist er auch nicht irgendeine Zahl.“
29.10.2026 - 14:28 Uhr
„Fabian musste nichts tun, um störend zu sein“
Gina H. habe Fabian zunehmend nicht mehr als Kind, sondern als Problem und möglichen Rivalen wahrgenommen, sagt Habetha. „Fabian war kein Beziehungskonkurrent auf Augenhöhe.“ Es habe genügt, „dass er existierte und von seinem Vater geliebt wurde“. Als Habetha frühere Äußerungen der Angeklagten über Fabian zitiert, flüstert Gina H. ihrem Anwalt Andreas Ohm zu: „Stimmt doch alles nicht.“
29.10.2026 - 14:27 Uhr
„Fabian war kein Problem“
„Fabian war kein Problem, das Erwachsene lösen mussten“, sagt Christine Habetha. Er sei auch kein Hindernis „auf dem Weg zu einem erträumten Leben zu zweit“ gewesen. Fabian habe das Recht gehabt, geliebt, geschützt und respektiert zu werden, „auch dann, wenn seine Existenz nicht in die Lebensplanung eines Erwachsenen passte“.
29.10.2026 - 14:26 Uhr
„Ich war richtig böse auf ihn“
Habetha kritisiert, dass Gina H. Fabian in ihrer Einlassung sogar für ihre Probleme nach seinem Tod verantwortlich gemacht habe. Sie zitiert die Angeklagte mit den Worten: „Ich war richtig böse auf ihn.“
29.10.2026 - 14:25 Uhr
„Für eine Mutter ist der Sohn nicht austauschbar“
Die Nebenklage-Anwältin erinnert daran, dass hinter dem Verfahren ein achtjähriges Kind steht: „Für eine Mutter ist der Sohn nicht austauschbar, für seine Freunde ist er nicht eines von vielen Kindern und für seine Lehrer ist er auch nicht irgendeine Zahl.“
-
Heckengäu
- Beiträge: 4511
- Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
- Kronen:
- Sterne:
- Wohnort: 712XX
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
14:29
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Fabians Lehrerin nannte ihn den Rechenkönig
Christine Habetha zeichnet nun das Bild weiter, das Menschen aus Fabians unmittelbarem Umfeld von ihm hatten.
Seine Klassenlehrerin habe ihn als kontaktfreudig, freundlich und herzlich beschrieben. Besonders eine kleine Erinnerung hebt Habetha hervor: Unter eine Mathearbeit habe die Lehrerin das Prädikat „Der Rechenkönig“ geschrieben.
Dann zitiert Habetha noch einmal einen Satz, der Fabian als Schüler zusammenfasst: „Er war ein besonderer Teil unserer Klasse.“
Für Dorina L. ist diese Passage erneut schwer auszuhalten. Sie kämpft sichtbar mit den Tränen.
14:29
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Fabians Lehrerin nannte ihn den Rechenkönig
Christine Habetha zeichnet nun das Bild weiter, das Menschen aus Fabians unmittelbarem Umfeld von ihm hatten.
Seine Klassenlehrerin habe ihn als kontaktfreudig, freundlich und herzlich beschrieben. Besonders eine kleine Erinnerung hebt Habetha hervor: Unter eine Mathearbeit habe die Lehrerin das Prädikat „Der Rechenkönig“ geschrieben.
Dann zitiert Habetha noch einmal einen Satz, der Fabian als Schüler zusammenfasst: „Er war ein besonderer Teil unserer Klasse.“
Für Dorina L. ist diese Passage erneut schwer auszuhalten. Sie kämpft sichtbar mit den Tränen.
-
Heckengäu
- Beiträge: 4511
- Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
- Kronen:
- Sterne:
- Wohnort: 712XX
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Bild
29.10.2026 - 14:35 Uhr
Gina H. kommentiert immer wieder leise
Gina H. reagiert heute auffällig häufig auf Aussagen, die aus ihrer Sicht nicht stimmen. Immer wieder spricht sie leise mit ihren Verteidigern oder kommentiert das Gesagte. Für das Gericht ist das nicht zu hören, in der ersten Pressereihe kommen einzelne Äußerungen jedoch an.
29.10.2026 - 14:33 Uhr
Nebenklage: Keine Trauer um den „Ziehsohn“
Gina H. habe Fabian als ihren „Ziehsohn“ bezeichnet und damit eine besondere emotionale Nähe beansprucht, sagt Habetha. Gleichzeitig habe sie keinerlei Emotionen in Bezug auf Fabian gezeigt. Anders sei das gewesen, als Gina H. über ihr verstorbenes Pferd oder ihren leiblichen Sohn sprach.
29.10.2026 - 14:35 Uhr
Gina H. kommentiert immer wieder leise
Gina H. reagiert heute auffällig häufig auf Aussagen, die aus ihrer Sicht nicht stimmen. Immer wieder spricht sie leise mit ihren Verteidigern oder kommentiert das Gesagte. Für das Gericht ist das nicht zu hören, in der ersten Pressereihe kommen einzelne Äußerungen jedoch an.
29.10.2026 - 14:33 Uhr
Nebenklage: Keine Trauer um den „Ziehsohn“
Gina H. habe Fabian als ihren „Ziehsohn“ bezeichnet und damit eine besondere emotionale Nähe beansprucht, sagt Habetha. Gleichzeitig habe sie keinerlei Emotionen in Bezug auf Fabian gezeigt. Anders sei das gewesen, als Gina H. über ihr verstorbenes Pferd oder ihren leiblichen Sohn sprach.
-
DocMitleser
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Es würde mich interessieren, warum die Staatsanwaltschaft davon ausgeht, dass eine vergleichbare Tat zukünftig nicht zu erwarten sein. Die charakterlichen und psychischen Vorraussetzungen werden sich nicht wesentlich ändern (Persönlichkeitsstörungen sind kaum zu behandeln und Frau H. lässt ehrliche Therapie-Motivation und Einsicht missen), die Tat erfolgte geplant und nicht im Affekt oder unter Einfluss von Drogen oder ganz speziellen Umständen, die sich so ähnlich nicht wiederholen könnten. Bei der nächsten Beziehung steht vielleicht eine 80jährige Schwiegermutter im Weg, eine Expartnerin oder wer auch immer. Sie hatte mit Ihrer Tat aus Ihrer Sicht vielleicht sogar "Erfolg"- M. ist wieder mit ihr zusammen und steht wieder 100%ig an Ihrer Seite und sie scheint -soweit von aussen beurteilbar- auch nicht unter Schuldgefühlen oder Reue zu leiden, sodass ihr Learning sein könnte, dass so eine Tat ein erfolgversprechender Weg sein kann. Hat jemand dazu nähere Informationen oder Gedanken, warum die Staatsanwaltschaft davon ausgeht, dass zukünftig keine Gefahr von ihr ausgeht?Heckengäu hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 12:36:32 bamberg24
....
Zugunsten der Angeklagten berücksichtigt die Staatsanwaltschaft, dass Gina H. bislang strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten sei. Zudem gehe sie nicht davon aus, dass von ihr künftig erneut eine vergleichbare Tat zu erwarten sei.
...
Zuletzt geändert von Sronson am Donnerstag, 29. Oktober 2026, 17:54:06, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Nutzername angepasst
Grund: Nutzername angepasst
-
Heckengäu
- Beiträge: 4511
- Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
- Kronen:
- Sterne:
- Wohnort: 712XX
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Bild
29.10.2026 - 14:47 Uhr
Verhandlung für heute beendet
14.43 Uhr die Verhandlung ist für heute beendet! Weiter geht es morgen um 9.30 Uhr mit dem Plädoyer der Verteidigung und dem letzten Wort der Angeklagten.
29.10.2026 - 14:47 Uhr
„Der Tod trägt einen Namen: Mord“
Zum Abschluss wird Nebenklage-Anwältin Christine Habetha deutlich: „Meine Mandantin hat ihren Sohn verloren. Ein Urteil mildert den Schmerz nicht.“ Es könne ihr aber die Gewissheit geben, dass der Tod ihres Kindes nicht ungesühnt bleibe. „Der Tod trägt einen Namen, nämlich Mord. Und der Täter trägt einen Namen, nämlich den der Angeklagten.“
29.10.2026 - 14:46 Uhr
Auch Nebenklage fordert lebenslange Haft
Auch die Nebenklage sieht die Mordmerkmale Heimtücke und niedrige Beweggründe als erfüllt an. Anwältin Christine Habetha fordert für Gina H. eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld.
29.10.2026 - 14:45 Uhr
„Wer unschuldig ist, erfindet keine Alibis“
Mit Blick auf das morgige Plädoyer der Verteidigung sagt Habetha: „Wir werden sehr oft hören, denke ich mal, in dubio pro reo.“ Für sie seien mögliche Zweifel jedoch ausgeräumt. „Wer unschuldig ist, erfindet keine Alibis.“ Als wichtigstes Indiz nennt sie das „eindeutige Täterwissen“, Zeugen zum Tatort geführt zu haben. Die Alibis seien überprüft, die Spurenlage eindeutig und die Indizienkette geschlossen.
29.10.2026 - 14:45 Uhr
„Ein Kind musste mit seinem Leben bezahlen“
Fabian sei für Gina H. zum „Konkurrenten und Hindernis“ geworden, sagt Nebenklage-Anwältin Christine Habetha. Dabei sei er weder Nebenbuhler noch Konkurrent gewesen. Sie spricht von einer „eifersüchtigen, kontrollierenden und selbstbetonenden Haltung“ der Angeklagten gegenüber Fabian. „Ein Kind musste mit seinem Leben bezahlen.“
29.10.2026 - 14:47 Uhr
Verhandlung für heute beendet
14.43 Uhr die Verhandlung ist für heute beendet! Weiter geht es morgen um 9.30 Uhr mit dem Plädoyer der Verteidigung und dem letzten Wort der Angeklagten.
29.10.2026 - 14:47 Uhr
„Der Tod trägt einen Namen: Mord“
Zum Abschluss wird Nebenklage-Anwältin Christine Habetha deutlich: „Meine Mandantin hat ihren Sohn verloren. Ein Urteil mildert den Schmerz nicht.“ Es könne ihr aber die Gewissheit geben, dass der Tod ihres Kindes nicht ungesühnt bleibe. „Der Tod trägt einen Namen, nämlich Mord. Und der Täter trägt einen Namen, nämlich den der Angeklagten.“
29.10.2026 - 14:46 Uhr
Auch Nebenklage fordert lebenslange Haft
Auch die Nebenklage sieht die Mordmerkmale Heimtücke und niedrige Beweggründe als erfüllt an. Anwältin Christine Habetha fordert für Gina H. eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld.
29.10.2026 - 14:45 Uhr
„Wer unschuldig ist, erfindet keine Alibis“
Mit Blick auf das morgige Plädoyer der Verteidigung sagt Habetha: „Wir werden sehr oft hören, denke ich mal, in dubio pro reo.“ Für sie seien mögliche Zweifel jedoch ausgeräumt. „Wer unschuldig ist, erfindet keine Alibis.“ Als wichtigstes Indiz nennt sie das „eindeutige Täterwissen“, Zeugen zum Tatort geführt zu haben. Die Alibis seien überprüft, die Spurenlage eindeutig und die Indizienkette geschlossen.
29.10.2026 - 14:45 Uhr
„Ein Kind musste mit seinem Leben bezahlen“
Fabian sei für Gina H. zum „Konkurrenten und Hindernis“ geworden, sagt Nebenklage-Anwältin Christine Habetha. Dabei sei er weder Nebenbuhler noch Konkurrent gewesen. Sie spricht von einer „eifersüchtigen, kontrollierenden und selbstbetonenden Haltung“ der Angeklagten gegenüber Fabian. „Ein Kind musste mit seinem Leben bezahlen.“
-
Pitahaya11
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Dass Frau Habetha Fabian nochmal in den Mittelpunkt stellt und an ihn erinnert, finde ich sehr schön. Diese schöne Geste könnte eine heilende Wirkung auf Dorina haben. Es kann ihr helfen, alles besser zu verkraften. Es kann ihre Zukunft heller malen.
-
Heckengäu
- Beiträge: 4511
- Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
- Kronen:
- Sterne:
- Wohnort: 712XX
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Ostseewelle
Gina H. hat Fabian nicht als Kind sondern als Problem wahrgenommen
für die Nebenklage ist die Indizienkette komplett, sie beantragt eine Verurteilung wegen Mordes und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld, sie schließt sich damit der Staatsanwaltschaft an
Christine Habetha bedankt sich im Namen von Fabians nochmal beim Publikum für die Anteilnahme und auch lieben Worte
Gina H. hat Fabian nicht als Kind sondern als Problem wahrgenommen
für die Nebenklage ist die Indizienkette komplett, sie beantragt eine Verurteilung wegen Mordes und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld, sie schließt sich damit der Staatsanwaltschaft an
Christine Habetha bedankt sich im Namen von Fabians nochmal beim Publikum für die Anteilnahme und auch lieben Worte
-
Heckengäu
- Beiträge: 4511
- Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
- Kronen:
- Sterne:
- Wohnort: 712XX
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
14:53
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Wichtig
Von der Redaktion oben angeheftet
Verhandlung beendet – morgen ist die Verteidigung am Zug
Um 14.43 Uhr ist der heutige Verhandlungstag im Fall Fabian beendet.
Nach den Schlussvorträgen von Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwaltschaft und Nebenklage ist nun die Verteidigung an der Reihe.
Weiter geht es morgen um 9.30 Uhr. Dann soll das Plädoyer der Verteidigung folgen. Anschließend erhält Gina H. voraussichtlich noch ihr letztes Wort.
Damit rückt das Verfahren seinem Ende einen weiteren großen Schritt näher. Der heutige Tag war geprägt von der klaren Forderung nach lebenslanger Freiheitsstrafe und der Feststellung der besonderen Schwere der Schuld.
Morgen wird die Verteidigung ihre Sicht auf die Beweislage darlegen und versuchen, die Argumentation der Anklage zu entkräften.
Sascha Kunhart
14:52
29.10.2026
Nebenklage fordert ebenfalls lebenslange Haft
Auch Christine Habetha sieht die Mordmerkmale Heimtücke und niedrige Beweggründe als erfüllt an. Für Gina H. fordert die Nebenklage deshalb eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes sowie die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld.
Zum Ende ihres Schlussvortrags richtet Habetha den Blick noch einmal auf Fabians Mutter. Sie sagt: „Meine Mandantin hat ihren Sohn verloren. Ein Urteil mildert den Schmerz nicht.“
Ein Urteil könne ihr aber zumindest die Gewissheit geben, dass der Tod ihres Kindes nicht ungesühnt bleibe.
Dann schließt Habetha mit besonders deutlichen Worten: „Der Tod trägt einen Namen, nämlich Mord. Und der Täter trägt einen Namen, nämlich den der Angeklagten.“
Sascha Kunhart
14:48
29.10.2026
Habetha spricht von einem tödlichen Konkurrenzdenken
Christine Habetha beschreibt Fabian aus Sicht der Nebenklage als ein Kind, das für Gina H. zunehmend zum „Konkurrenten und Hindernis“ geworden sei.
Dabei, so Habetha, sei Fabian weder Nebenbuhler noch Konkurrent gewesen. Sie spricht von einer „eifersüchtigen, kontrollierenden und selbstbetonenden Haltung“ der Angeklagten gegenüber dem Achtjährigen.
Dann formuliert sie den Kern ihrer Bewertung sehr deutlich:
„Ein Kind musste mit seinem Leben bezahlen.“
Sascha Kunhart
14:40
29.10.2026
Gina H. kommentiert den Schlussvortrag immer wieder leise
Während der heutigen Plädoyers reagiert Gina H. auffällig häufig auf Aussagen, denen sie offenbar widersprechen möchte.
Immer wieder beugt sie sich zu ihren Verteidigern und kommentiert einzelne Passagen leise. Für das Gericht sind diese Bemerkungen nicht zu verstehen.
In der ersten Pressereihe kommen jedoch vereinzelt Äußerungen der Angeklagten an. Besonders dann, wenn Aussagen aus ihrer Sicht nicht stimmen, reagiert sie unmittelbar.
Sascha Kunhart
14:38
29.10.2026
Habetha stellt behauptete Nähe und fehlende Trauer gegenüber
Christine Habetha greift nun einen Widerspruch auf, den sie im Verhalten von Gina H. sieht.
Die Angeklagte habe Fabian selbst als ihren „Ziehsohn“ bezeichnet und damit eine besondere emotionale Nähe zu ihm beansprucht.
Nach Darstellung der Nebenklage habe sich diese Nähe nach Fabians Tod jedoch nicht in entsprechenden Gefühlsregungen gezeigt. Habetha verweist darauf, dass Gina H. bei Gesprächen über Fabian kaum Emotionen gezeigt habe.
Anders sei das gewesen, wenn es um ihr verstorbenes Pferd oder ihren leiblichen Sohn ging. Dort habe sie deutlich stärkere Gefühle gezeigt.
Für Habetha passt diese unterschiedliche Reaktion nicht zu dem Bild, das Gina H. zuvor von ihrer Beziehung zu Fabian vermittelt habe.
Sascha Kunhart
14:37
29.10.2026
Gina H. widerspricht leise während Habethas Ausführungen
Für Christine Habetha liegt der Kern darin, dass Fabian aus Sicht von Gina H. zunehmend nicht mehr als Kind, sondern als störender Faktor wahrgenommen worden sei.
„Fabian war kein Beziehungskonkurrent auf Augenhöhe“, sagt die Nebenklagevertreterin. Entscheidend sei allein gewesen, „dass er existierte und von seinem Vater geliebt wurde“.
Während Habetha frühere Äußerungen der Angeklagten über Fabian zitiert, reagiert Gina H. leise in Richtung ihres Verteidigers Andreas Ohm.
„Stimmt doch alles nicht“, sagt sie.
Sascha Kunhart
14:36
29.10.2026
Fabian war kein Hindernis für ein gemeinsames Leben
Christine Habetha formuliert nun einen der zentralen Gedanken ihres Schlussvortrags besonders deutlich:
„Fabian war kein Problem, das Erwachsene lösen mussten.“
Er sei auch kein Hindernis „auf dem Weg zu einem erträumten Leben zu zweit“ gewesen.
Für die Nebenklage steht damit fest: Fabian hatte unabhängig von den Konflikten der Erwachsenen ein eigenes Recht auf Schutz und Zuneigung.
Habetha sagt: „Fabian hatte das Recht, geliebt, geschützt und respektiert zu werden – auch dann, wenn seine Existenz nicht in die Lebensplanung eines Erwachsenen passte.“
Sascha Kunhart
14:35
29.10.2026
Habetha: Für Fabian war in Gina H.s Beziehungsbild kein Platz
Christine Habetha stellt nun einen scharfen Gegensatz zwischen den Erinnerungen von Familie, Freunden und Lehrern und den Äußerungen von Gina H. her.
Sie spricht von „Verachtung in der Sprache“. Gina H. habe Fabian unter anderem auf sein Gewicht reduziert und als schwierig beschrieben. Dabei sei der Achtjährige weder für die Beziehung seines Vaters noch für die Gefühle der Angeklagten gegenüber seiner Mutter verantwortlich gewesen.
Besonders deutlich wird Habetha bei der Bezeichnung „scheiß Anhängsel“. Sie sagt: „Ein Kind ist kein lästiges Anhängsel. Ein Kind ist kein störender Rest aus einer früheren Beziehung.“
Für Habetha zeigt sich darin, dass Fabian in der von Gina H. gewünschten Beziehung mit Matthias R. keinen echten Platz gehabt habe. Ihr Satz dazu: „Die Existenz des Kindes ist keine Verhandlungssache.“
Dann erinnert die Nebenklage noch einmal daran, um wen es in diesem Verfahren geht: „Für eine Mutter ist der Sohn nicht austauschbar, für seine Freunde ist er nicht eines von vielen Kindern und für seine Lehrer ist er auch nicht irgendeine Zahl.“
Besonders hart kritisiert Habetha schließlich eine Passage aus Gina H.s eigener Einlassung. Darin habe sie über Fabian gesagt: „Ich war richtig böse auf ihn.“
Für die Nebenklage ist genau diese Haltung ein zentraler Punkt in der Bewertung des Verhältnisses zwischen Gina H. und Fabian.
14:53
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Wichtig
Von der Redaktion oben angeheftet
Verhandlung beendet – morgen ist die Verteidigung am Zug
Um 14.43 Uhr ist der heutige Verhandlungstag im Fall Fabian beendet.
Nach den Schlussvorträgen von Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwaltschaft und Nebenklage ist nun die Verteidigung an der Reihe.
Weiter geht es morgen um 9.30 Uhr. Dann soll das Plädoyer der Verteidigung folgen. Anschließend erhält Gina H. voraussichtlich noch ihr letztes Wort.
Damit rückt das Verfahren seinem Ende einen weiteren großen Schritt näher. Der heutige Tag war geprägt von der klaren Forderung nach lebenslanger Freiheitsstrafe und der Feststellung der besonderen Schwere der Schuld.
Morgen wird die Verteidigung ihre Sicht auf die Beweislage darlegen und versuchen, die Argumentation der Anklage zu entkräften.
Sascha Kunhart
14:52
29.10.2026
Nebenklage fordert ebenfalls lebenslange Haft
Auch Christine Habetha sieht die Mordmerkmale Heimtücke und niedrige Beweggründe als erfüllt an. Für Gina H. fordert die Nebenklage deshalb eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes sowie die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld.
Zum Ende ihres Schlussvortrags richtet Habetha den Blick noch einmal auf Fabians Mutter. Sie sagt: „Meine Mandantin hat ihren Sohn verloren. Ein Urteil mildert den Schmerz nicht.“
Ein Urteil könne ihr aber zumindest die Gewissheit geben, dass der Tod ihres Kindes nicht ungesühnt bleibe.
Dann schließt Habetha mit besonders deutlichen Worten: „Der Tod trägt einen Namen, nämlich Mord. Und der Täter trägt einen Namen, nämlich den der Angeklagten.“
Sascha Kunhart
14:48
29.10.2026
Habetha spricht von einem tödlichen Konkurrenzdenken
Christine Habetha beschreibt Fabian aus Sicht der Nebenklage als ein Kind, das für Gina H. zunehmend zum „Konkurrenten und Hindernis“ geworden sei.
Dabei, so Habetha, sei Fabian weder Nebenbuhler noch Konkurrent gewesen. Sie spricht von einer „eifersüchtigen, kontrollierenden und selbstbetonenden Haltung“ der Angeklagten gegenüber dem Achtjährigen.
Dann formuliert sie den Kern ihrer Bewertung sehr deutlich:
„Ein Kind musste mit seinem Leben bezahlen.“
Sascha Kunhart
14:40
29.10.2026
Gina H. kommentiert den Schlussvortrag immer wieder leise
Während der heutigen Plädoyers reagiert Gina H. auffällig häufig auf Aussagen, denen sie offenbar widersprechen möchte.
Immer wieder beugt sie sich zu ihren Verteidigern und kommentiert einzelne Passagen leise. Für das Gericht sind diese Bemerkungen nicht zu verstehen.
In der ersten Pressereihe kommen jedoch vereinzelt Äußerungen der Angeklagten an. Besonders dann, wenn Aussagen aus ihrer Sicht nicht stimmen, reagiert sie unmittelbar.
Sascha Kunhart
14:38
29.10.2026
Habetha stellt behauptete Nähe und fehlende Trauer gegenüber
Christine Habetha greift nun einen Widerspruch auf, den sie im Verhalten von Gina H. sieht.
Die Angeklagte habe Fabian selbst als ihren „Ziehsohn“ bezeichnet und damit eine besondere emotionale Nähe zu ihm beansprucht.
Nach Darstellung der Nebenklage habe sich diese Nähe nach Fabians Tod jedoch nicht in entsprechenden Gefühlsregungen gezeigt. Habetha verweist darauf, dass Gina H. bei Gesprächen über Fabian kaum Emotionen gezeigt habe.
Anders sei das gewesen, wenn es um ihr verstorbenes Pferd oder ihren leiblichen Sohn ging. Dort habe sie deutlich stärkere Gefühle gezeigt.
Für Habetha passt diese unterschiedliche Reaktion nicht zu dem Bild, das Gina H. zuvor von ihrer Beziehung zu Fabian vermittelt habe.
Sascha Kunhart
14:37
29.10.2026
Gina H. widerspricht leise während Habethas Ausführungen
Für Christine Habetha liegt der Kern darin, dass Fabian aus Sicht von Gina H. zunehmend nicht mehr als Kind, sondern als störender Faktor wahrgenommen worden sei.
„Fabian war kein Beziehungskonkurrent auf Augenhöhe“, sagt die Nebenklagevertreterin. Entscheidend sei allein gewesen, „dass er existierte und von seinem Vater geliebt wurde“.
Während Habetha frühere Äußerungen der Angeklagten über Fabian zitiert, reagiert Gina H. leise in Richtung ihres Verteidigers Andreas Ohm.
„Stimmt doch alles nicht“, sagt sie.
Sascha Kunhart
14:36
29.10.2026
Fabian war kein Hindernis für ein gemeinsames Leben
Christine Habetha formuliert nun einen der zentralen Gedanken ihres Schlussvortrags besonders deutlich:
„Fabian war kein Problem, das Erwachsene lösen mussten.“
Er sei auch kein Hindernis „auf dem Weg zu einem erträumten Leben zu zweit“ gewesen.
Für die Nebenklage steht damit fest: Fabian hatte unabhängig von den Konflikten der Erwachsenen ein eigenes Recht auf Schutz und Zuneigung.
Habetha sagt: „Fabian hatte das Recht, geliebt, geschützt und respektiert zu werden – auch dann, wenn seine Existenz nicht in die Lebensplanung eines Erwachsenen passte.“
Sascha Kunhart
14:35
29.10.2026
Habetha: Für Fabian war in Gina H.s Beziehungsbild kein Platz
Christine Habetha stellt nun einen scharfen Gegensatz zwischen den Erinnerungen von Familie, Freunden und Lehrern und den Äußerungen von Gina H. her.
Sie spricht von „Verachtung in der Sprache“. Gina H. habe Fabian unter anderem auf sein Gewicht reduziert und als schwierig beschrieben. Dabei sei der Achtjährige weder für die Beziehung seines Vaters noch für die Gefühle der Angeklagten gegenüber seiner Mutter verantwortlich gewesen.
Besonders deutlich wird Habetha bei der Bezeichnung „scheiß Anhängsel“. Sie sagt: „Ein Kind ist kein lästiges Anhängsel. Ein Kind ist kein störender Rest aus einer früheren Beziehung.“
Für Habetha zeigt sich darin, dass Fabian in der von Gina H. gewünschten Beziehung mit Matthias R. keinen echten Platz gehabt habe. Ihr Satz dazu: „Die Existenz des Kindes ist keine Verhandlungssache.“
Dann erinnert die Nebenklage noch einmal daran, um wen es in diesem Verfahren geht: „Für eine Mutter ist der Sohn nicht austauschbar, für seine Freunde ist er nicht eines von vielen Kindern und für seine Lehrer ist er auch nicht irgendeine Zahl.“
Besonders hart kritisiert Habetha schließlich eine Passage aus Gina H.s eigener Einlassung. Darin habe sie über Fabian gesagt: „Ich war richtig böse auf ihn.“
Für die Nebenklage ist genau diese Haltung ein zentraler Punkt in der Bewertung des Verhältnisses zwischen Gina H. und Fabian.
-
Heckengäu
- Beiträge: 4511
- Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
- Kronen:
- Sterne:
- Wohnort: 712XX
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Bild
29.10.2026 - 14:54 Uhr
Warum die Staatsanwaltschaft Gina H. für die Täterin hält
Für die Anklage ergibt sich die Täterschaft nicht aus einem einzelnen Beweis, sondern aus der Vielzahl der Indizien. Dazu zählen unter anderem Schuh- und Faserspuren, Fabians Blut an einer Küchenrolle, der Grillanzünder, die Reinigung des Autos und Gina H.s deaktiviertes Handy. Hinzu kommen aus Sicht der Staatsanwaltschaft zahlreiche Widersprüche in ihren Aussagen.
29.10.2026 - 14:54 Uhr
Warum die Staatsanwaltschaft Gina H. für die Täterin hält
Für die Anklage ergibt sich die Täterschaft nicht aus einem einzelnen Beweis, sondern aus der Vielzahl der Indizien. Dazu zählen unter anderem Schuh- und Faserspuren, Fabians Blut an einer Küchenrolle, der Grillanzünder, die Reinigung des Autos und Gina H.s deaktiviertes Handy. Hinzu kommen aus Sicht der Staatsanwaltschaft zahlreiche Widersprüche in ihren Aussagen.
Açieeed! style by