MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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30.10.2026 - 10:24 Uhr
Gina H. trug oft alte Skechers-Schuhe
Auch bei den Schuhabrücken am Fundort von sogenannten PAMMYS-Sportschuhen sei eine „Übereinstimmung allenfalls möglich“. Diese Schuhe würden „hunderttausendfach“ hergestellt. Die Abdruckspuren würden in den Ermittlungsakten die Überschrift „nicht entscheidbar“ tragen. Auch das könne kein belastbares Gesamtbild bilden. Gina H. trage außerdem oft alte Skechers-Turnschuhe. Das seien ihre „Wald und Wiesen“-Schuhe. „Diese Schuhe wurden nicht einmal untersucht. Diese Schuhe standen in der Wohnung der Frau H. Wieso macht man sich nicht einmal die Mühe, wenn man schon mal dabei ist?“, fragt Löcker.
30.10.2026 - 10:22 Uhr
„Gar nicht vorstellbar“
Zu den Spuren, die in dem orangen Ford Ranger gefunden worden, fügt Löcker hinzu: „Wäre sie die Täterin, wäre dies sicher aufgefallen. Denn in diesem Fall hätte sie akribisch kontrolliert, ob irgendwas in ihrem Fahrzeug auf die Anwesenheit von Fabian hindeuten könnte. Dann wäre ihr aufgefallen, dass die Flasche mit Brandbeschleuniger gar nicht im Auto war. Dass sie ausgerechnet solche Dinge übersehen haben soll, ist doch gar nicht vorstellbar.“
30.10.2026 - 10:21 Uhr
„Für Staatsanwaltschaft eher traurig“
„Ich komme deshalb zu einem Ergebnis, das für die Staatsanwaltschaft eher traurig ist, aber für die Verteidigung eher günstig: Dass die Ergebnisse des Faserspurengutachtens als ungeeignet eingestuft werden müssen“, sagt Löcker.
30.10.2026 - 10:24 Uhr
Gina H. trug oft alte Skechers-Schuhe
Auch bei den Schuhabrücken am Fundort von sogenannten PAMMYS-Sportschuhen sei eine „Übereinstimmung allenfalls möglich“. Diese Schuhe würden „hunderttausendfach“ hergestellt. Die Abdruckspuren würden in den Ermittlungsakten die Überschrift „nicht entscheidbar“ tragen. Auch das könne kein belastbares Gesamtbild bilden. Gina H. trage außerdem oft alte Skechers-Turnschuhe. Das seien ihre „Wald und Wiesen“-Schuhe. „Diese Schuhe wurden nicht einmal untersucht. Diese Schuhe standen in der Wohnung der Frau H. Wieso macht man sich nicht einmal die Mühe, wenn man schon mal dabei ist?“, fragt Löcker.
30.10.2026 - 10:22 Uhr
„Gar nicht vorstellbar“
Zu den Spuren, die in dem orangen Ford Ranger gefunden worden, fügt Löcker hinzu: „Wäre sie die Täterin, wäre dies sicher aufgefallen. Denn in diesem Fall hätte sie akribisch kontrolliert, ob irgendwas in ihrem Fahrzeug auf die Anwesenheit von Fabian hindeuten könnte. Dann wäre ihr aufgefallen, dass die Flasche mit Brandbeschleuniger gar nicht im Auto war. Dass sie ausgerechnet solche Dinge übersehen haben soll, ist doch gar nicht vorstellbar.“
30.10.2026 - 10:21 Uhr
„Für Staatsanwaltschaft eher traurig“
„Ich komme deshalb zu einem Ergebnis, das für die Staatsanwaltschaft eher traurig ist, aber für die Verteidigung eher günstig: Dass die Ergebnisse des Faserspurengutachtens als ungeeignet eingestuft werden müssen“, sagt Löcker.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
RTL
Vor 7 Minuten
Svenja Hoffmann
Im Gericht zeige Gina H. nur eine aufgesetzte Selbstsicherheit und Lässigkeit
Nun geht der Verteidiger auf Gina H.s Verhalten ein: „Selbst die Anstaltspsychologin, die sie erst nach Inhaftierung kennenlernte und um die Vorwürfe weiß, scheint ihr eher zugetan zu sein", beschreibt Löcker die Situation in Haft und möchte wohl darlegen, dass seine Mandantin eine sehr menschliche Seite habe.
Sie stehe während des Prozesses unter einem unerträglichen Druck. Ihre Großeltern hätten gern ausgesagt und „von ihrer lieben Seite" berichtet und „ihre Enkelin entlastet". Das ginge allerdings aufgrund ihrer Krankheiten nicht, erklärt Löcker.
„Ich weiß nicht, wie viele Abende ich zum Leidwesen meiner Familie stundenlang mit Frau H. telefoniert habe", sagt Löcker. „Im Gerichtssaal tritt sie anders auf als in der JVA, wo ich sie in den Gesprächen traurig, niedergeschlagen, ängstlich und reflektiert erlebe. Im Gericht möchte sie nicht schwach wirken." Es sei eine aufgesetzte Selbstsicherheit und Lässigkeit.
Vor 7 Minuten
Svenja Hoffmann
Im Gericht zeige Gina H. nur eine aufgesetzte Selbstsicherheit und Lässigkeit
Nun geht der Verteidiger auf Gina H.s Verhalten ein: „Selbst die Anstaltspsychologin, die sie erst nach Inhaftierung kennenlernte und um die Vorwürfe weiß, scheint ihr eher zugetan zu sein", beschreibt Löcker die Situation in Haft und möchte wohl darlegen, dass seine Mandantin eine sehr menschliche Seite habe.
Sie stehe während des Prozesses unter einem unerträglichen Druck. Ihre Großeltern hätten gern ausgesagt und „von ihrer lieben Seite" berichtet und „ihre Enkelin entlastet". Das ginge allerdings aufgrund ihrer Krankheiten nicht, erklärt Löcker.
„Ich weiß nicht, wie viele Abende ich zum Leidwesen meiner Familie stundenlang mit Frau H. telefoniert habe", sagt Löcker. „Im Gerichtssaal tritt sie anders auf als in der JVA, wo ich sie in den Gesprächen traurig, niedergeschlagen, ängstlich und reflektiert erlebe. Im Gericht möchte sie nicht schwach wirken." Es sei eine aufgesetzte Selbstsicherheit und Lässigkeit.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Ostseewelle
auch den sichergestellten Blutstropfen auf einer Küchenrolle stellt er in Frage
Löcker spricht von einem guten Verhältnis zwischen Gina H. und Fabians Mutter, auch das Verhältnis zwischen Gina H. und Fabian war gut, sonst hätte Fabian gegenüber seiner Mutter erwähnt, was ihn an Gina H. störte
Gina H. sei durch ihre psychischen Erkrankungen besonders belastet
der Anwalt berichtet, dass die Angeklagte im Gefängnis von Beamten und Mitgefangenen ablehnend behandelt wird
eine Belastung für die Angeklagte war, eine 24 Stundenüberwachung in ihrer Zelle zum Anfang der U-Haft
auch den sichergestellten Blutstropfen auf einer Küchenrolle stellt er in Frage
Löcker spricht von einem guten Verhältnis zwischen Gina H. und Fabians Mutter, auch das Verhältnis zwischen Gina H. und Fabian war gut, sonst hätte Fabian gegenüber seiner Mutter erwähnt, was ihn an Gina H. störte
Gina H. sei durch ihre psychischen Erkrankungen besonders belastet
der Anwalt berichtet, dass die Angeklagte im Gefängnis von Beamten und Mitgefangenen ablehnend behandelt wird
eine Belastung für die Angeklagte war, eine 24 Stundenüberwachung in ihrer Zelle zum Anfang der U-Haft
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
10:28
30.10.2026
NEUESTES UPDATE
Schuhspuren aus Sicht der Verteidigung ohne klare Aussagekraft
Bei den Abdrücken am Fundort stellt Löcker vor allem die Eindeutigkeit infrage. Eine Zuordnung zu sogenannten PAMMYS-Sportschuhen sei nach seiner Darstellung allenfalls möglich, nicht sicher.
Er verweist darauf, dass diese Schuhe „hunderttausendfach“ produziert würden. In den Ermittlungsakten seien die betreffenden Abdruckspuren zudem mit „nicht entscheidbar“ überschrieben. Für Löcker reicht das nicht aus, um daraus einen belastbaren Baustein gegen Gina H. zu machen.
Dann lenkt er den Blick auf ein anderes Paar Schuhe, das seine Mandantin nach seiner Darstellung häufig getragen habe: ältere Skechers-Turnschuhe, ihre „Wald und Wiesen“-Schuhe.
Dass diese nicht untersucht worden seien, kritisiert der Verteidiger deutlich: „Diese Schuhe wurden nicht einmal untersucht. Diese Schuhe standen in der Wohnung der Frau H. Wieso macht man sich nicht einmal die Mühe, wenn man schon mal dabei ist?“
Sascha Kunhart
10:25
30.10.2026
Verteidigung argumentiert mit dem Verhalten nach der Tat
Löcker dreht die im Ford Ranger gefundenen Spuren nun in ein Gegenargument um. Nach seiner Darstellung passe gerade das, was im Fahrzeug zurückblieb, nicht zu dem Verhalten, das er bei einer Täterin erwarten würde.
„Wäre sie die Täterin, wäre dies sicher aufgefallen. Denn in diesem Fall hätte sie akribisch kontrolliert, ob irgendwas in ihrem Fahrzeug auf die Anwesenheit von Fabian hindeuten könnte.“
Besonders verweist er auf die Flasche mit Brandbeschleuniger. „Dann wäre ihr aufgefallen, dass die Flasche mit Brandbeschleuniger gar nicht im Auto war.“
Seine Schlussfolgerung formuliert der Verteidiger deutlich: „Dass sie ausgerechnet solche Dinge übersehen haben soll, ist doch gar nicht vorstellbar.“
10:28
30.10.2026
NEUESTES UPDATE
Schuhspuren aus Sicht der Verteidigung ohne klare Aussagekraft
Bei den Abdrücken am Fundort stellt Löcker vor allem die Eindeutigkeit infrage. Eine Zuordnung zu sogenannten PAMMYS-Sportschuhen sei nach seiner Darstellung allenfalls möglich, nicht sicher.
Er verweist darauf, dass diese Schuhe „hunderttausendfach“ produziert würden. In den Ermittlungsakten seien die betreffenden Abdruckspuren zudem mit „nicht entscheidbar“ überschrieben. Für Löcker reicht das nicht aus, um daraus einen belastbaren Baustein gegen Gina H. zu machen.
Dann lenkt er den Blick auf ein anderes Paar Schuhe, das seine Mandantin nach seiner Darstellung häufig getragen habe: ältere Skechers-Turnschuhe, ihre „Wald und Wiesen“-Schuhe.
Dass diese nicht untersucht worden seien, kritisiert der Verteidiger deutlich: „Diese Schuhe wurden nicht einmal untersucht. Diese Schuhe standen in der Wohnung der Frau H. Wieso macht man sich nicht einmal die Mühe, wenn man schon mal dabei ist?“
Sascha Kunhart
10:25
30.10.2026
Verteidigung argumentiert mit dem Verhalten nach der Tat
Löcker dreht die im Ford Ranger gefundenen Spuren nun in ein Gegenargument um. Nach seiner Darstellung passe gerade das, was im Fahrzeug zurückblieb, nicht zu dem Verhalten, das er bei einer Täterin erwarten würde.
„Wäre sie die Täterin, wäre dies sicher aufgefallen. Denn in diesem Fall hätte sie akribisch kontrolliert, ob irgendwas in ihrem Fahrzeug auf die Anwesenheit von Fabian hindeuten könnte.“
Besonders verweist er auf die Flasche mit Brandbeschleuniger. „Dann wäre ihr aufgefallen, dass die Flasche mit Brandbeschleuniger gar nicht im Auto war.“
Seine Schlussfolgerung formuliert der Verteidiger deutlich: „Dass sie ausgerechnet solche Dinge übersehen haben soll, ist doch gar nicht vorstellbar.“
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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30.10.2026 - 10:27 Uhr
Löcker wunderte sich
Zudem habe er sich beim Plädoyer der Staatsanwaltschaft gestern über die Ausführungen zu einer Nachricht von Gina H. am 13. Oktober 2025 zu den Polizei-Suchmaßnahmen am Inselsee gewundert. Gina H. hatte in der Nachricht mitgeteilt, dass sie die Suchmaßnahmen für „Bullshit“ halte, weil man dort eh nichts finde. Die Staatsanwaltschaft hatte das als Täterwissen eingeordnet. „Ich dachte, was ist das jetzt schon wieder für ein Joker, den die Staatsanwaltschaft zieht? Dieser Joker entpuppte sich aber höchstens als Karo 7“, sagt Anwalt Löcker. „Sie wäre nämlich der Auffassung, dass die Suche durch die Hunde ausgehend von der Bushaltestelle, die Nähe des Hauses R. (von Fabians Vater, Anmerkung der Redaktion) betraf. Das hat mit Täterwissen überhaupt nichts zu tun. Hörte sich toll an, ist es aber nicht“, sagt Anwalt Löcker.
30.10.2026 - 10:27 Uhr
Löcker wunderte sich
Zudem habe er sich beim Plädoyer der Staatsanwaltschaft gestern über die Ausführungen zu einer Nachricht von Gina H. am 13. Oktober 2025 zu den Polizei-Suchmaßnahmen am Inselsee gewundert. Gina H. hatte in der Nachricht mitgeteilt, dass sie die Suchmaßnahmen für „Bullshit“ halte, weil man dort eh nichts finde. Die Staatsanwaltschaft hatte das als Täterwissen eingeordnet. „Ich dachte, was ist das jetzt schon wieder für ein Joker, den die Staatsanwaltschaft zieht? Dieser Joker entpuppte sich aber höchstens als Karo 7“, sagt Anwalt Löcker. „Sie wäre nämlich der Auffassung, dass die Suche durch die Hunde ausgehend von der Bushaltestelle, die Nähe des Hauses R. (von Fabians Vater, Anmerkung der Redaktion) betraf. Das hat mit Täterwissen überhaupt nichts zu tun. Hörte sich toll an, ist es aber nicht“, sagt Anwalt Löcker.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
RTL
Vor 5 Minuten
Svenja Hoffmann
Wird Gina H. vielleicht doch schweigen?
Für den letzten Prozesstag war angedacht, dass zunächst die Verteidiger Ohm und Löcker ihre Schlussplädoyers halten, bevor Gina H. das letzte Wort hat.
Im RTL-Interview sagte Andreas Ohm kurz vor Start aber: „Das wird meine Mandantin entscheiden, ob sie am Ende von der Möglichkeit des letzten Wortes Gebrauch machen wird oder nicht."
Es bleibt also spannend, ob die Angeklagte im Mordprozess tatsächlich noch einmal das Wort ergreifen wird.
Vor 5 Minuten
Svenja Hoffmann
Wird Gina H. vielleicht doch schweigen?
Für den letzten Prozesstag war angedacht, dass zunächst die Verteidiger Ohm und Löcker ihre Schlussplädoyers halten, bevor Gina H. das letzte Wort hat.
Im RTL-Interview sagte Andreas Ohm kurz vor Start aber: „Das wird meine Mandantin entscheiden, ob sie am Ende von der Möglichkeit des letzten Wortes Gebrauch machen wird oder nicht."
Es bleibt also spannend, ob die Angeklagte im Mordprozess tatsächlich noch einmal das Wort ergreifen wird.
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Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Ist diese Info heute eigentlich zum ersten Mal öffentlich geworden oder ist sie nur mir während Ginas Einlassung entgangen?
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
10:33
30.10.2026
NEUESTES UPDATE
Streit um angebliches Täterwissen
Löcker nimmt sich nun eine Nachricht vom 13. Oktober 2025 vor, die die Staatsanwaltschaft am Vortag als Hinweis auf mögliches Täterwissen gewertet hatte.
Gina H. hatte die Suchmaßnahmen am Inselsee damals als „Bullshit“ bezeichnet und sinngemäß erklärt, dort werde man ohnehin nichts finden. Für die Anklage war das ein belastender Punkt.
Der Verteidiger hält diese Deutung für deutlich überzogen. „Ich dachte, was ist das jetzt schon wieder für ein Joker, den die Staatsanwaltschaft zieht? Dieser Joker entpuppte sich aber höchstens als Karo 7“, sagt Löcker.
Nach seiner Darstellung habe sich Gina H.s Kritik auf den Bereich rund um die Bushaltestelle und die Nähe zum Haus von Fabians Vater bezogen. Löcker sagt: „Das hat mit Täterwissen überhaupt nichts zu tun. Hörte sich toll an, ist es aber nicht.“
10:33
30.10.2026
NEUESTES UPDATE
Streit um angebliches Täterwissen
Löcker nimmt sich nun eine Nachricht vom 13. Oktober 2025 vor, die die Staatsanwaltschaft am Vortag als Hinweis auf mögliches Täterwissen gewertet hatte.
Gina H. hatte die Suchmaßnahmen am Inselsee damals als „Bullshit“ bezeichnet und sinngemäß erklärt, dort werde man ohnehin nichts finden. Für die Anklage war das ein belastender Punkt.
Der Verteidiger hält diese Deutung für deutlich überzogen. „Ich dachte, was ist das jetzt schon wieder für ein Joker, den die Staatsanwaltschaft zieht? Dieser Joker entpuppte sich aber höchstens als Karo 7“, sagt Löcker.
Nach seiner Darstellung habe sich Gina H.s Kritik auf den Bereich rund um die Bushaltestelle und die Nähe zum Haus von Fabians Vater bezogen. Löcker sagt: „Das hat mit Täterwissen überhaupt nichts zu tun. Hörte sich toll an, ist es aber nicht.“
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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30.10.2026 - 10:31 Uhr
Gina H. „von den meisten Leuten gemocht“
Jetzt kommt Löcker auf die Persönlichkeit von Gina H. zu sprechen. Die Angeklagte werde „von den meisten Leuten gemocht“. „Frau H. kann nicht wie andere auf einen großen Freundes- und Bekanntenkreis zurückgreifen, was aber nicht daran liegt, dass sie furchtbar ist, sondern dass sie eine Art Eigenbrödlerin ist“, behauptet Löcker. „Selbst mit der Kindesmutter hatte sie jedenfalls kein schlechtes Verhältnis.“ Fabian habe bei dem kurzzeitigen Kontaktabbruch auch nicht Probleme mit ihr, sondern mit seinem Vater gehabt.
30.10.2026 - 10:31 Uhr
Gina H. „von den meisten Leuten gemocht“
Jetzt kommt Löcker auf die Persönlichkeit von Gina H. zu sprechen. Die Angeklagte werde „von den meisten Leuten gemocht“. „Frau H. kann nicht wie andere auf einen großen Freundes- und Bekanntenkreis zurückgreifen, was aber nicht daran liegt, dass sie furchtbar ist, sondern dass sie eine Art Eigenbrödlerin ist“, behauptet Löcker. „Selbst mit der Kindesmutter hatte sie jedenfalls kein schlechtes Verhältnis.“ Fabian habe bei dem kurzzeitigen Kontaktabbruch auch nicht Probleme mit ihr, sondern mit seinem Vater gehabt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
10:37
30.10.2026
NEUESTES UPDATE
Verteidigung zeichnet anderes Bild von Gina H.
Nach den Spuren und Ermittlungsansätzen richtet Löcker den Blick nun auf die Persönlichkeit seiner Mandantin.
Gina H. werde nach seiner Darstellung „von den meisten Leuten gemocht“. Einen großen Freundes- und Bekanntenkreis habe sie zwar nicht, das führt der Anwalt aber nicht auf ein schwieriges Verhältnis zu anderen zurück. „Frau H. kann nicht wie andere auf einen großen Freundes- und Bekanntenkreis zurückgreifen, was aber nicht daran liegt, dass sie furchtbar ist, sondern dass sie eine Art Eigenbrödlerin ist“, sagt Löcker.
Auch zur Familie von Fabian zeichnet er ein weniger konfliktbeladenes Bild. „Selbst mit der Kindesmutter hatte sie jedenfalls kein schlechtes Verhältnis.“
Den zeitweisen Kontaktabbruch Fabians ordnet die Verteidigung ebenfalls anders ein: Die Probleme hätten nach Löckers Darstellung nicht Gina H., sondern das Verhältnis zu seinem Vater betroffen.
10:37
30.10.2026
NEUESTES UPDATE
Verteidigung zeichnet anderes Bild von Gina H.
Nach den Spuren und Ermittlungsansätzen richtet Löcker den Blick nun auf die Persönlichkeit seiner Mandantin.
Gina H. werde nach seiner Darstellung „von den meisten Leuten gemocht“. Einen großen Freundes- und Bekanntenkreis habe sie zwar nicht, das führt der Anwalt aber nicht auf ein schwieriges Verhältnis zu anderen zurück. „Frau H. kann nicht wie andere auf einen großen Freundes- und Bekanntenkreis zurückgreifen, was aber nicht daran liegt, dass sie furchtbar ist, sondern dass sie eine Art Eigenbrödlerin ist“, sagt Löcker.
Auch zur Familie von Fabian zeichnet er ein weniger konfliktbeladenes Bild. „Selbst mit der Kindesmutter hatte sie jedenfalls kein schlechtes Verhältnis.“
Den zeitweisen Kontaktabbruch Fabians ordnet die Verteidigung ebenfalls anders ein: Die Probleme hätten nach Löckers Darstellung nicht Gina H., sondern das Verhältnis zu seinem Vater betroffen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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30.10.2026 - 10:35 Uhr
Stundenlange Telefonate mit Gina H.
„Frau H. hat hier einen winzigen Bruchteil von sich preisgegeben“, sagt Löcker. Sie stehe vor Gericht „unter einem nahezu unerträglichen Druck“. Ihre Großeltern hätten vor Gericht leider nicht aussagen können. „Sie hätten ihre Enkelin so gerne entlastet und von ihren liebenswerten Seiten und ihrer fürsorglichen Art J. (leiblicher Sohn von Gina H., Anmerkung der Redaktion) gegenüber berichten wollen“, sagt der Anwalt. „Ich weiß nicht, an wie vielen Abenden ich zum Leidwesen meiner Familie stundenlang mit Frau H. telefoniert habe. Ob das ein Privileg ist, weiß ich nicht.“ Die Angeklagte lacht kurz lautlos auf.
30.10.2026 - 10:35 Uhr
Stundenlange Telefonate mit Gina H.
„Frau H. hat hier einen winzigen Bruchteil von sich preisgegeben“, sagt Löcker. Sie stehe vor Gericht „unter einem nahezu unerträglichen Druck“. Ihre Großeltern hätten vor Gericht leider nicht aussagen können. „Sie hätten ihre Enkelin so gerne entlastet und von ihren liebenswerten Seiten und ihrer fürsorglichen Art J. (leiblicher Sohn von Gina H., Anmerkung der Redaktion) gegenüber berichten wollen“, sagt der Anwalt. „Ich weiß nicht, an wie vielen Abenden ich zum Leidwesen meiner Familie stundenlang mit Frau H. telefoniert habe. Ob das ein Privileg ist, weiß ich nicht.“ Die Angeklagte lacht kurz lautlos auf.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Nun versucht Thoma Löcker das Bild von Gina H.s Charakter geradezurücken. Keiner der Zeugen, die die Angeklagte persönlich kannten, habe von Egozentrik oder manipulativem Verhalten berichtet. „Die Großeltern hätten ihre Enkelin so gerne entlastet und von ihren liebenswerten Seiten berichtet“, sagt Löcker. „Sie sahen sich hierzu wegen ihrer krankheitsbedingten Schwächen nicht in der Lage.“
Löcker berichtet, dass er Gina H. in der JVA ganz anders wahrnehme als im Gerichtssaal. In den Verhandlungsterminen wirke sie oft so, als ob sie das alles gar nicht betreffe, manchmal lache sie. Das liege daran, dass sie sich in der Öffentlichkeit nicht schwach zeigen wolle. Durch die aufgesetzte Lässigkeit wolle sie sich „einen letzten Teil ihrer Würde bewahren“, so Löcker.
#Stern
Löcker berichtet, dass er Gina H. in der JVA ganz anders wahrnehme als im Gerichtssaal. In den Verhandlungsterminen wirke sie oft so, als ob sie das alles gar nicht betreffe, manchmal lache sie. Das liege daran, dass sie sich in der Öffentlichkeit nicht schwach zeigen wolle. Durch die aufgesetzte Lässigkeit wolle sie sich „einen letzten Teil ihrer Würde bewahren“, so Löcker.
#Stern
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
RTL
Vor 2 Minuten
Svenja Hoffmann
„Natürlich liebt er nicht die Mörderin seines Sohnes"
Verteidiger Löcker wird in Bezug auf Fabians Vater noch deutlicher: „Natürlich liebt er nicht die Mörderin seines Sohnes, sondern die Frau, der er die Tat nicht zutraut. Die er für unschuldig hält!"
Und weiter: „Jeder so vernichtende Artikel in der Presse endet mit dem Hinweis, dass bis zu einer Verurteilung die Unschuldsvermutung gelte. Dieser Satz ist für Matthias R. nicht nur ein belangloser Spruch."
Vor 3 Minuten
Svenja Hoffmann
Bei diesen Worten wirkt Fabians Mutter genervt
Thomas Löcker geht nun darauf ein, dass die Angeklagte manipulativ sein soll: „Dass Frau H. Männern gegenüber manipulativ auftreten solle, wurde gestern wieder damit belegt, dass sie in Haft männlichen Bediensteten gegenüber verführerisch auftrete. Was für ein Quatsch!", sagt Löcker energisch. Einige Justizbeamte würden ihr gegenüber ablehnend auftreten und sie dementsprechend behandeln.
Gina H. blickt auf den Boden und schüttelt den Kopf.
„Da Frau H. wie die meisten Gefangenen in Unterwäsche schläft", sei es normal, dass sie sich für die drei bis vier Meter zur Zellentür nichts anderes anziehe, wenn jemand anklopfe. Regelmäßig würden Häftlinge nämlich auch spät abends oder früh morgens aufgesucht, „um Informationen zu übermitteln oder Medikamente vorbeizubringen".
Auch auf Matthias R. geht der Verteidiger nun ein: Er erlebe „einen Spießrutenlauf", seitdem er sich zu Gina H. bekenne, an ihre Unschuld glaube und sich um ihre Großeltern kümmere. Dabei dürfte es naheliegen, dass Matthias R. sie aufgrund der langen Beziehung gut einschätzen könne. „Er weiß um ihre psychische Krankheit, dass sie ungehalten, egozentrisch ist. Er weiß um alle Fehler, die sie im Leben begangen hat. Die unzähligen negativen Telefonate, die für Außenstehende unerträglich wirken können, zeigen aber nur einen Teil der Beziehung."
„Dass Frau H. liebevolle Seiten haben muss, zeigt doch, dass Herr R. sie einfach nicht aufgeben will", erklärt Löcker. Matthias R. ertrage nahezu „stoisch die Verachtung und Ausgrenzung, die ihm unverhohlen zuteil werden. Er hat mir von zahlreichen Episoden berichtet". Er sei derjenige, der Gina H. „von allen am besten kenne".
Fabians Mutter wirkt nun genervt und verdreht die Augen. Sie sitzt durchgehend kerzengerade auf ihrem Platz.
Vor 2 Minuten
Svenja Hoffmann
„Natürlich liebt er nicht die Mörderin seines Sohnes"
Verteidiger Löcker wird in Bezug auf Fabians Vater noch deutlicher: „Natürlich liebt er nicht die Mörderin seines Sohnes, sondern die Frau, der er die Tat nicht zutraut. Die er für unschuldig hält!"
Und weiter: „Jeder so vernichtende Artikel in der Presse endet mit dem Hinweis, dass bis zu einer Verurteilung die Unschuldsvermutung gelte. Dieser Satz ist für Matthias R. nicht nur ein belangloser Spruch."
Vor 3 Minuten
Svenja Hoffmann
Bei diesen Worten wirkt Fabians Mutter genervt
Thomas Löcker geht nun darauf ein, dass die Angeklagte manipulativ sein soll: „Dass Frau H. Männern gegenüber manipulativ auftreten solle, wurde gestern wieder damit belegt, dass sie in Haft männlichen Bediensteten gegenüber verführerisch auftrete. Was für ein Quatsch!", sagt Löcker energisch. Einige Justizbeamte würden ihr gegenüber ablehnend auftreten und sie dementsprechend behandeln.
Gina H. blickt auf den Boden und schüttelt den Kopf.
„Da Frau H. wie die meisten Gefangenen in Unterwäsche schläft", sei es normal, dass sie sich für die drei bis vier Meter zur Zellentür nichts anderes anziehe, wenn jemand anklopfe. Regelmäßig würden Häftlinge nämlich auch spät abends oder früh morgens aufgesucht, „um Informationen zu übermitteln oder Medikamente vorbeizubringen".
Auch auf Matthias R. geht der Verteidiger nun ein: Er erlebe „einen Spießrutenlauf", seitdem er sich zu Gina H. bekenne, an ihre Unschuld glaube und sich um ihre Großeltern kümmere. Dabei dürfte es naheliegen, dass Matthias R. sie aufgrund der langen Beziehung gut einschätzen könne. „Er weiß um ihre psychische Krankheit, dass sie ungehalten, egozentrisch ist. Er weiß um alle Fehler, die sie im Leben begangen hat. Die unzähligen negativen Telefonate, die für Außenstehende unerträglich wirken können, zeigen aber nur einen Teil der Beziehung."
„Dass Frau H. liebevolle Seiten haben muss, zeigt doch, dass Herr R. sie einfach nicht aufgeben will", erklärt Löcker. Matthias R. ertrage nahezu „stoisch die Verachtung und Ausgrenzung, die ihm unverhohlen zuteil werden. Er hat mir von zahlreichen Episoden berichtet". Er sei derjenige, der Gina H. „von allen am besten kenne".
Fabians Mutter wirkt nun genervt und verdreht die Augen. Sie sitzt durchgehend kerzengerade auf ihrem Platz.
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Sway
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Uhhhh. Fauxpax. Ich kenne die Karo 7 als einzige Trumpfkarte in SpielenHeckengäu hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 10:33:26 Bild
30.10.2026 - 10:27 Uhr
Löcker wunderte sich
Die Staatsanwaltschaft hatte das als Täterwissen eingeordnet. „Ich dachte, was ist das jetzt schon wieder für ein Joker, den die Staatsanwaltschaft zieht? Dieser Joker entpuppte sich aber höchstens als Karo 7“, sagt Anwalt Löcker.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Ostseewelle
eine Belastung für die Angeklagte war, eine 24 Stundenüberwachung in ihrer Zelle zum Anfang der U-Haft
Matthias R. also Fabians Vater erlebt einen wahren Spießroutenlauf, weil er an ihre Unschuld glaubt, sich um die Tiere kümmert und mit Gina H. wieder zusammen ist
die Großeltern der Angeklagten werden in Sippenhaft genommen, es gab Fakeanrufe mit Todesnachrichten aus der JVA, es wurde gegen Fenster gebullert, die Koppel beschädigt, so der Anwalt
eine Belastung für die Angeklagte war, eine 24 Stundenüberwachung in ihrer Zelle zum Anfang der U-Haft
Matthias R. also Fabians Vater erlebt einen wahren Spießroutenlauf, weil er an ihre Unschuld glaubt, sich um die Tiere kümmert und mit Gina H. wieder zusammen ist
die Großeltern der Angeklagten werden in Sippenhaft genommen, es gab Fakeanrufe mit Todesnachrichten aus der JVA, es wurde gegen Fenster gebullert, die Koppel beschädigt, so der Anwalt
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
10:40
30.10.2026
NEUESTES UPDATE
Löcker beschreibt Gina H. abseits des Gerichtssaals
Nach Ansicht ihres Verteidigers zeigt die Angeklagte im Prozess nur einen sehr kleinen Teil ihrer Persönlichkeit. „Frau H. hat hier einen winzigen Bruchteil von sich preisgegeben“, sagt Löcker. Sie stehe vor Gericht „unter einem nahezu unerträglichen Druck“.
Bedauerlich sei aus seiner Sicht, dass ihre Großeltern nicht als Zeugen auftreten konnten. „Sie hätten ihre Enkelin so gerne entlastet und von ihren liebenswerten Seiten und ihrer fürsorglichen Art J. gegenüber berichten wollen“, erklärt der Anwalt.
Wie intensiv der Kontakt zwischen Verteidigung und Mandantin gewesen sei, schildert Löcker anschließend sehr persönlich: „Ich weiß nicht, an wie vielen Abenden ich zum Leidwesen meiner Familie stundenlang mit Frau H. telefoniert habe. Ob das ein Privileg ist, weiß ich nicht.“
Darauf reagiert Gina H. im Saal mit einem kurzen lautlosen Lachen.
10:40
30.10.2026
NEUESTES UPDATE
Löcker beschreibt Gina H. abseits des Gerichtssaals
Nach Ansicht ihres Verteidigers zeigt die Angeklagte im Prozess nur einen sehr kleinen Teil ihrer Persönlichkeit. „Frau H. hat hier einen winzigen Bruchteil von sich preisgegeben“, sagt Löcker. Sie stehe vor Gericht „unter einem nahezu unerträglichen Druck“.
Bedauerlich sei aus seiner Sicht, dass ihre Großeltern nicht als Zeugen auftreten konnten. „Sie hätten ihre Enkelin so gerne entlastet und von ihren liebenswerten Seiten und ihrer fürsorglichen Art J. gegenüber berichten wollen“, erklärt der Anwalt.
Wie intensiv der Kontakt zwischen Verteidigung und Mandantin gewesen sei, schildert Löcker anschließend sehr persönlich: „Ich weiß nicht, an wie vielen Abenden ich zum Leidwesen meiner Familie stundenlang mit Frau H. telefoniert habe. Ob das ein Privileg ist, weiß ich nicht.“
Darauf reagiert Gina H. im Saal mit einem kurzen lautlosen Lachen.
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Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Herrn Löckers Bemühungen, Gina als leidliche Zeitgenossin darzustellen, in allen Ehren, aber das ist glatt gelogen! Vielleicht hätte er während der Zeugenaussagen besser zuhören sollen, anstatt mit seiner Mandantin zu schwatzen & herumzublödeln.
[Unterstreichung durch mich.]
Haha! Hier hätte ein kurzes Korrekturlesen durch die KI sicherlich geholfen, solche Widersprüche zu vermeiden.
^^^^^^
Zum Beispiel mit dem erlogenen Alibi, bei dem die Großmutter angab, Gina sei am 10.10.2025 zu Hause gewesen?
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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30.10.2026 - 10:37 Uhr
Gina H. will letzte „Würde bewahren“
In den Gesprächen mit Gina H. in der JVA sei sie „sehr traurig, niedergeschlagen, ängstlich“ gewesen. Im Gerichtssaal wirke sie anders. „Dass sie oft so wirkt, als ob sie das Verfahren gar nichts angehe, liegt daran, dass sie sich in der Öffentlichkeit eben nicht schwach zeigen will“, behauptet Löcker. Gina H. versuche, „durch aufgesetzte Lässigkeit, einen letzten Teil ihrer Würde zu bewahren“. „Taktisch ziemlich ungeschickt. Aber so ist sie halt“, kommentiert Löcker.
30.10.2026 - 10:37 Uhr
Gina H. will letzte „Würde bewahren“
In den Gesprächen mit Gina H. in der JVA sei sie „sehr traurig, niedergeschlagen, ängstlich“ gewesen. Im Gerichtssaal wirke sie anders. „Dass sie oft so wirkt, als ob sie das Verfahren gar nichts angehe, liegt daran, dass sie sich in der Öffentlichkeit eben nicht schwach zeigen will“, behauptet Löcker. Gina H. versuche, „durch aufgesetzte Lässigkeit, einen letzten Teil ihrer Würde zu bewahren“. „Taktisch ziemlich ungeschickt. Aber so ist sie halt“, kommentiert Löcker.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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Jetzt gerade
Svenja Hoffmann
„Ich bin davon überzeugt, dass Olaf K. in Teilen lügt“
Jetzt knöpft sich Löcker die sogenannten Tümpelzeugen vor. „Ich bin davon überzeugt, dass Olaf K. in Teilen lügt, um Frau H. zu diskreditieren." Er stellt infrage, dass Gina H. nach dem Leichenfund „gelacht" habe, wie es K. in seiner Zeugenaussage vor Gericht erzählte. Gina H. habe die Gefühle von Olaf K. nicht ausgenutzt und ihm unmissverständlich klar gemacht, dass sie sich nur eine Freundschaft und keine Beziehung oder sexuellen Kontakt vorstellen könne.
Olaf K. habe der Angeklagten angedroht, ihr alles zu nehmen, was ihr lieb sei, wenn sie noch einmal mit Matthias R. zusammenkommen würde. Als Olaf K. bei der Polizei erfahren habe, dass Gina H. und Matthias R. nur wenige Tage vor der Tat Sex hatten, soll sich K. vor den Augen der Beamten übergeben haben. Das hätten Polizisten Gina H. erzählt.
Olaf K. wolle Gina H. schaden, daher hätte er auch in dem Punkt gelogen, dass sie bei ihm Schuhe habe verstecken wollen. Gerade weil sie die Leiche angezündet haben soll, um Spuren zu verwischen, wäre doch naheliegend gewesen, sie hätte ihre Schuhe und alles andere entsorgt, was sie hätte überführen können. Auch der Umstand des verschwundenen und wiedergefundenen Messers könne nicht stimmen.
„Was will man einem solchen Menschen ernsthaft glauben?", fragt Löcker rhetorisch, wenn man sich „seine kriminelle Vorgeschichte" anschaue.
Jetzt gerade
Svenja Hoffmann
„Ich bin davon überzeugt, dass Olaf K. in Teilen lügt“
Jetzt knöpft sich Löcker die sogenannten Tümpelzeugen vor. „Ich bin davon überzeugt, dass Olaf K. in Teilen lügt, um Frau H. zu diskreditieren." Er stellt infrage, dass Gina H. nach dem Leichenfund „gelacht" habe, wie es K. in seiner Zeugenaussage vor Gericht erzählte. Gina H. habe die Gefühle von Olaf K. nicht ausgenutzt und ihm unmissverständlich klar gemacht, dass sie sich nur eine Freundschaft und keine Beziehung oder sexuellen Kontakt vorstellen könne.
Olaf K. habe der Angeklagten angedroht, ihr alles zu nehmen, was ihr lieb sei, wenn sie noch einmal mit Matthias R. zusammenkommen würde. Als Olaf K. bei der Polizei erfahren habe, dass Gina H. und Matthias R. nur wenige Tage vor der Tat Sex hatten, soll sich K. vor den Augen der Beamten übergeben haben. Das hätten Polizisten Gina H. erzählt.
Olaf K. wolle Gina H. schaden, daher hätte er auch in dem Punkt gelogen, dass sie bei ihm Schuhe habe verstecken wollen. Gerade weil sie die Leiche angezündet haben soll, um Spuren zu verwischen, wäre doch naheliegend gewesen, sie hätte ihre Schuhe und alles andere entsorgt, was sie hätte überführen können. Auch der Umstand des verschwundenen und wiedergefundenen Messers könne nicht stimmen.
„Was will man einem solchen Menschen ernsthaft glauben?", fragt Löcker rhetorisch, wenn man sich „seine kriminelle Vorgeschichte" anschaue.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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30.10.2026 - 10:42 Uhr
Darum geht es heute
Von dem Mord-Prozess am Landgericht Rostock berichtet BILD-Reporterin Isabel Pfannkuche.
Mord-Prozess um Fabian: Heute halten Gina H.s Anwälte ihre Plädoyers
Video
https://m.bild.de/regional/rostock/live ... bild.de%2F
30.10.2026 - 10:42 Uhr
Darum geht es heute
Von dem Mord-Prozess am Landgericht Rostock berichtet BILD-Reporterin Isabel Pfannkuche.
Mord-Prozess um Fabian: Heute halten Gina H.s Anwälte ihre Plädoyers
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