MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Jetzt gerade
Svenja Hoffmann
Löckers Plädoyer dauert länger als erwartet
Löcker geht sogar noch auf die Reitvideos vom 9.10. (einen Tag vor der mutmaßlichen Tat) ein, die während des Prozesses im Gericht vorgespielt wurden. Zu sehen war eine aufgebrachte Gina H., die ihr Pferd schlug und ungehalten reagierte, als ihr Pferd die Kommandos nicht befolgte. Löcker will offensichtlich darlegen, dass H.s Gemütslage an dem Tag keine Aussagekraft habe. „Gerade die Launigkeit bei Stuten ist bekannt. Es könne genau so gut sein, dass sich die Stimmung vom Pferd auf Frau H. übertragen hat."

Richter Holger Schütt muss gähnen. Löckers Vortrag geht überraschenderweise bereits fast zwei Stunden. Prozessbeobachter waren von kürzeren Plädoyers der Verteidigung ausgegangen.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Heckengäu hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 11:21:26 Löcker könne nicht verstehen, „dass ausgerechnet Christian D. als Jäger und Metzger nicht erkannt haben will, dass es sich um eine Leiche handelt, die er sogar angefasst hat. Und dann von Rohren faselte".
Offenbar ist mir bisher entgangen, dass Christian D. Menschen jagt und schlachtet. Wurde dies während seiner Zeugenaussage deutlich?
Wann passierte was? Zeitstrahl unter:
https://het-forum.de/viewtopic.php?t=8778
Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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bamberg24

11:24
30.10.2026
NEUESTES UPDATE
Verteidigung übernimmt Verantwortung für Formulierung zum Portemonnaie

Bei der Frage, was Gina H. am 10. Oktober auf dem Weg zum Bankgeschäft tatsächlich vergessen hatte, nimmt Löcker seine Mandantin ausdrücklich in Schutz.
Sie habe Matthias R. vor dem 13. Oktober nach seiner Darstellung nicht belogen und ihm stets berichtet, was geschehen sei. Deshalb könne man aus Sicht des Verteidigers auch nicht den Schluss ziehen, Gina H. sei eine notorische Lügnerin.
Die Unklarheit in ihrer Einlassung zum Portemonnaie erklärt Löcker nun mit einem eigenen Fehler. Die falsche Formulierung gehe auf ihn zurück. Dazu sagt er: „Asche auf mein Haupt.“

Außerdem verweist der Anwalt auf einen Punkt aus der Akte, an den er sich nach eigener Aussage nicht mehr genau erinnern konnte. Dort habe er „irgendwo nachgelesen“, dass Gina H.s Erinnerungsvermögen „weniger ausgeprägt sei“. Die konkrete Stelle habe er am Vorabend allerdings nicht mehr gefunden.
Löcker sagt dazu: „Die Stelle habe ich gestern Abend nicht mehr gefunden. Ich war auch zu müde, es noch nachzuschlagen.“ Dem Gericht müsse dieser Umstand seiner Ansicht nach jedoch bekannt sein.

Sascha Kunhart
11:22
30.10.2026
Verteidigung erklärt das Verhalten am 13. Oktober

Warum Gina H. nach dem Fund am Tümpel nicht sofort selbst die Polizei verständigte, versucht Löcker nun mit der Situation vor Ort zu erklären.
Nach seiner Darstellung hätten Christian D. und Olaf K. sie gebeten, an diesem Tag zunächst keine Polizei zu rufen. Das habe auf Gina H. „bedrohlich gewirkt“.
Löcker kündigt zugleich an, noch näher darauf einzugehen, warum die Darstellung der Anklage aus Sicht der Verteidigung nicht aufgehe, Gina H. habe mit dem Leichenfund bewusst Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollen.

Sascha Kunhart
11:21
30.10.2026
Lautes Handyklingeln unterbricht Löcker kurz

Gerade als Thomas Löcker auf den zweiten Tümpel-Zeugen Christian D. zu sprechen kommt, wird es plötzlich unerwartet laut im Gerichtssaal: Das Handy des Verteidigers klingelt.
Die Unterbrechung sorgt auch bei Gina H. für eine sichtbare Reaktion. Lächelnd wendet sie sich an ihren zweiten Anwalt Andreas Ohm und sagt: „Habe ich habe mich erschrocken.“
Danach setzt Löcker seine Ausführungen fort.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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30.10.2026 - 11:21 Uhr
Löcker weist Anschuldigung von Olaf K. zurück

Olaf K. hatte unter anderem ausgesagt, Gina H. habe ihm nach Fabians Verschwinden einen Beutel mit Schuhen gebracht, den er bei sich zu Hause verstecken sollte. „Das wird doch nicht irgendjemand ernsthaft glauben wollen?“, fragt Löcker. Schließlich sei es doch viel naheliegender, dass Gina H., im Falle, dass sie die Täterin sei, die Schuhe direkt vernichtet hätte. „Warum sollte sie auch Schuhe verstecken wollen, die sie am Tattag gar nicht getragen haben soll? Auch Frau H. hat schließlich nur zwei Füße!“, sagt Löcker.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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bamberg

11:27
30.10.2026
NEUESTES UPDATE
Verteidigung stellt Christian D.s Darstellung infrage

Bei Christian D. setzt Löcker an dessen Ortskenntnis an. Als Jäger kenne er die Gegend nach seiner Darstellung „wie seine eigene Westentasche“. Auch durch seine Arbeit mit Kühen sei er dort viel unterwegs gewesen und dürfte den Hochsitz am Tümpel bei Klein Upahl gekannt haben.

Löcker glaubt zudem nicht, dass Christian D. an diesem Abend in erster Linie nach Fabian suchen wollte. „Er wird sich auch nicht allen Ernstes an der Suche nach Fabian beteiligen wollen. Er wollte einen kuscheligen Abend mit Frau H.“ Nach Auffassung des Verteidigers sei sein eigentliches Ziel gewesen, Zeit mit Gina H. auf dem Hochsitz zu verbringen.

Deshalb hält Löcker es für „wahrscheinlicher als unwahrscheinlich“, dass die Idee, ausgerechnet diese Gegend anzusteuern, von Christian D. selbst ausgegangen sei.
Besonders zweifelt der Anwalt dessen Schilderung am Tümpel an. Er könne nicht verstehen, „dass ausgerechnet Christian D. als Jäger und Metzger nicht erkannt haben will, dass es sich um eine Leiche handelt“, obwohl er den Körper sogar angefasst habe. Stattdessen habe der Zeuge, so Löcker, von Rohren gesprochen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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30.10.2026 - 11:23 Uhr
Jetzt geht es um mögliche Tatwaffe

Auch die Erzählungen von Olaf K. zum Campingmesser, das lange als mögliche Tatwaffe gehandelt wurde, zieht der Anwalt in Zweifel. „Sie hätte keinen Grund, die Tatwaffe ohne Druck plötzlich wieder auftauchen zu lassen“, sagt Löcker. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer selbst gesagt, dass sie es nicht für erwiesen hält, dass es sich bei dem Campingmesser um die Tatwaffe handelt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 11:12:30 Und - Hat er sie denn angezeigt?

^^^^^^



Bezieht er sich damit auf die Falschaussagen vor Gericht, derentwegen Adi angezeigt wurde?

—-> Dieser Klamauk ist wirklich schwer zu ertragen. Hoffentlich wird Ohms Plädoyer besser!
Bis jetzt finde ich das Plädoyer von Löcker richtig gut.
So hätte ichs auch gemacht wäre ich Anwältin.
Das spiegelt viele meiner Eindrücke und Wahrnehmungen wieder.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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bamberg24

11:29
30.10.2026
NEUESTES UPDATE
Verteidigung nimmt sogar die Reitvideos vom Vortag der Tat auf

Löcker arbeitet sich weiter durch Details aus der Beweisaufnahme und kommt nun auf die Reitvideos vom 9. Oktober zurück. Darauf war Gina H. aufgebracht zu sehen, als ihr Pferd nicht wie gewünscht reagierte.
Der Verteidiger hält wenig davon, daraus Rückschlüsse auf ihre Stimmung am folgenden Tag zu ziehen. Er sagt: „Gerade die Launigkeit bei Stuten ist bekannt. Es könne genau so gut sein, dass sich die Stimmung vom Pferd auf Frau H. übertragen hat.“

Währenddessen zieht sich sein Vortrag deutlich länger hin als von vielen Beobachtern erwartet. Richter Holger Schütt muss zwischenzeitlich gähnen.
Löcker spricht inzwischen seit fast zwei Stunden. Viele Prozessbeobachter hatten mit einem deutlich kürzeren Schlussvortrag der Verteidigung gerechnet.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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30.10.2026 - 11:25 Uhr
Anwalt: Olaf K. scheide als Belastungszeuge aus

Löcker behauptet, Olaf K. habe eine „höchst kriminelle Vergangenheit“. Er scheide als Belastungszeuge „gänzlich aus“. „Was will man einem solchen Menschen ernsthaft glauben?“, sagt Löcker. Nun geht es um die Frage, warum Gina H. die Leiche von Fabian gefunden haben soll und auch noch bei der Auffindung dabei sein wollte, wenn sie ihn getötet hätte. „Es hätte doch schlichtweg ein anonymer Hinweis ausgereicht“, sagt Anwalt Löcker. So wäre etwa „ein anonymes Schreiben mit verstellter Schrift“ möglich gewesen. Die Polizei habe sie nach dem Leichenfund nicht gerufen, weil die beiden Männer das nicht wollten. „Sie empfand diese Aufforderung bei beiden Herren als eher bedrohlich“, sagt der Anwalt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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30.10.2026 - 11:30 Uhr
Löcker begründet Gina H.s Lügen

Nun kommt er zum Zeugen Christian D. – Gina H.s Bekanntem, mit dem sie am 13. Oktober 2025 als erstes am Leichenfund war. Während er behauptete, Gina H. habe ihn zu dem Tümpel geführt, behauptete die Angeklagte das genaue Gegenteil. Er habe sie dorthin geführt. Löcker stellt nun die Frage, wem von beiden eher zu glauben ist. Er spricht das Vernehmungsvideo an. Dort hatte Gina H. die Version der Geschichte des Auffindens der Leiche immer wieder geändert. „Sie ist auch in der Lage, eine Lüge durch eine nächste Lüge fortzusetzen“, sagt Löcker. Richter Holger Schütt hört jetzt aufmerksam zu und richtet seinen Blick auf den Anwalt. Löcker erklärt, dass ihre Lügen immer Gründe gehabt hätten, etwa, die beiden Männer zu schützen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Erschütternde Schlafmützigkeit von unserer Lieblingsjournalistin oder was es die Azubiene?! :D

30.10.2026 - 11:32 Uhr
Löckers Handy klingelt

Während der Ausführungen zu Gina H.s Fähigkeit zu lügen, klingelt plötzlich laut Löckers Handy. „Oh, Tschuldigung!“, sagt der Anwalt. Kurzes Gelächter im Saal. Der Richter wirft ihm einen Blick zu.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Vor 3 Minuten
Svenja Hoffmann
Der Verteidiger schließt eine geplante Tat aus
Löcker gibt nun an, dass die Tat nicht von langer Hand geplant gewesen sein könne und Gina H. nicht habe wissen können, dass er ausgerechnet am 10.10. krankheitsbedingt zu Hause sein würde. Hinweis: Dass die Tat länger geplant gewesen war, hat die Staatsanwaltschaft jedoch nicht behauptet.

Ein mögliches Treffen mit Fabian am 9.10., um sich für den Folgetag zu verabreden, könne „gänzlich ausgeschlossen werden". Diese Möglichkeit hat die Staatsanwaltschaft gestern tatsächlich in Betracht gezogen. Löcker sagt dazu: „Wie hätte Frau H. davon ausgehen sollen, dass Fabian seiner Mutter nichts davon erzählen würde?" Ein eventuelles Geheimnis zwischen ihr und einem achtjährigen Jungen habe herauskommen können, da sie von dem engen Verhältnis zwischen Fabian und seiner Mutter gewusst habe.

Es sei „undenkbar", dass Frau H. „das unkalkulierbare Risiko" eingegangen sei, am hellichten Tag mit so einem Vorhaben mit ihrem auffälligen Auto unterwegs zu sein.

Fabians Mutter atmet tief durch. Sie schaut Gina H. weiterhin an und fixiert sie mit ihren Augen. Gina H. blickt dagegen gerade ins Leere.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Dachte bereits der rote Alex hätte Fersengeld gegeben - weil der Ticker endlos schwieg...

ostseewelle

Löcker hinterfragt auch, warum die Angeklagte ihre Handydaten nicht gelöscht hat, den Brandbeschleuniger nicht verschwinden ließ, mit dem Sohn nach der angeblichen Tat einkaufen ging, das Auto nicht mit Chemiereiniger säuberte
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Vor 2 Minuten
Svenja Hoffmann
Verteidiger Löcker stellt eine Reihe von Fragen in den Raum
„Wieso wählte sie den Tümpel und keine andere versteckte Stelle, obwohl die Zeit nicht drängte?
Woher soll sie wissen, dass die Stelle Schweinesuhle genannt wird?
Warum hat sie keine Spuren des Opfers an ihrer Kleidung?
Warum entsorgt sie sie nicht?
Warum löscht sie nicht ihre Handydaten, wie Christian D.? Matthias R. hat sein Handy sogar verbrannt, warum nicht sie?
Warum nimmt sie die Flasche Grillanzünder wieder mit und wirft sie nicht ins Feuer? Aus Geiz?
Warum entfernt sie nicht die Küchenrolle mit dem winzigen Bluttropfen? Wie soll der verwässerte Bluttropfen überhaupt mit der Tat in Verbindung stehen?
Wie lässt sich erklären, dass Frau H. nach der Tat mit ihrem Sohn einkaufen ging und ein Foto mit ihrem Sohn machte?
Bei sämtlichen dieser Frage lässt sich keine plausible oder belastbare Antwort finden."
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 11:31:47 Bis jetzt finde ich das Plädoyer von Löcker richtig gut.
So hätte ichs auch gemacht wäre ich Anwältin.
Das spiegelt viele meiner Eindrücke und Wahrnehmungen wieder.
Herr Löcker hat mMn eine ähnlich blühende Fantasie wie seine Mandantin. Der bisherige Höhepunkt seines Plädoyers war die Behauptung, keiner der Zeugen hätte Gina als egozentrisch oder manipulativ beschrieben. Dies könnte er jetzt noch toppen, indem er behauptet, seine Mandantin sei aufgrund ihres niedrigen IQs gar nicht in der Lage, ein solches Verbrechen zu begehen.

Beim Juwelenraub im Grünen Gewölbe in Dresden durch den Remmo-Clan argumentierte die Verteidigerin Ines Kilian, ihr Mandant Mohamed Remmo sei viel zu fett, um durchs Fenster zu passen ,-)

^^^^^^

Der Stern-Ticker klemmt seit 45 min.
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https://het-forum.de/viewtopic.php?t=8778
Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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bamberg24

11:36
30.10.2026
NEUESTES UPDATE
Verteidigung hält ein geplantes Vorgehen für ausgeschlossen

Löcker richtet den Blick nun auf die Frage, ob die Tat vorbereitet gewesen sein könnte. Seine Position: Gina H. habe gar nicht wissen können, dass Fabian ausgerechnet am 10. Oktober krankheitsbedingt zu Hause sein würde.

Ein Treffen am Vortag, bei dem sich beide für den nächsten Tag verabredet haben könnten, schließt der Verteidiger ebenfalls aus. „Wie hätte Frau H. davon ausgehen sollen, dass Fabian seiner Mutter nichts davon erzählen würde?“, fragt Löcker.

Nach seiner Argumentation wäre ein solches Vorhaben für Gina H. viel zu riskant gewesen. Sie habe gewusst, wie eng das Verhältnis zwischen Fabian und seiner Mutter gewesen sei. Dass ein Geheimnis zwischen ihr und einem achtjährigen Jungen dauerhaft verborgen geblieben wäre, hält Löcker deshalb für „gänzlich ausgeschlossen“.

Auch die Vorstellung, Gina H. hätte am helllichten Tag mit ihrem auffälligen Fahrzeug ein solches Risiko auf sich genommen, bezeichnet er als „undenkbar“ und als „das unkalkulierbare Risiko“.

Im Saal reagiert Fabians Mutter sichtbar: Sie atmet tief durch und richtet ihren Blick weiter auf Gina H. Die Angeklagte selbst schaut währenddessen geradeaus ins Leere.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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30.10.2026 - 11:37 Uhr
Gina H. habe Fabians Vater „nie belogen“

Gina H. habe vor dem 13. Oktober 2025 Matthias R. nie belogen. „Sie wollte einfach keine Geheimnisse vor ihm haben“, sagt Löcker. Sie habe ihm sogar nach einem Unterwäsche-Shooting die Bilder gezeigt und ihm erzählt, dass sie diese an die Männer Olaf K. und Jörg M. weitergeleitet hat. Gina H. habe zuvor nie in wesentlichen Episoden gelogen. „Auch die Anekdote mit dem Portemonnaie entlarvt sie nicht“, sagt Löcker und meint die Geschichte darüber, dass Gina H. am Tattag wegen angeblicher Bankgeschäfte in Güstrow war und behauptete, ihr Portemonnaie zu Hause vergessen zu haben und deshalb unverrichteter Dinge zurückgefahren zu sein. Der Anwalt sagt, Gina H.s „Fähigkeit sich an Dinge zu erinnern“ könne „krankheitsbedingt eingeschränkt sein“, das hätten wir vor Gericht gehört. „Leider habe ich diese Stelle gestern Nacht nicht mehr gefunden, dem Gericht sollte das aber bekannt sein“, sagt Löcker.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Ostseewelle

eine solche Tat die durch eine Frau verübt worden sein soll ist in der Geschichte sehr selten
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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bamberg24

11:43
30.10.2026
NEUESTES UPDATE
Löcker stellt die Ermittlungslogik infrage

Statt einen einzelnen Beweispunkt herauszugreifen, reiht der Verteidiger nun mehrere Fragen aneinander, die aus seiner Sicht gegen die Annahme sprechen sollen, Gina H. habe Fabian getötet.

„Wieso wählte sie den Tümpel und keine andere versteckte Stelle, obwohl die Zeit nicht drängte?
Woher soll sie wissen, dass die Stelle Schweinesuhle genannt wird?
Warum hat sie keine Spuren des Opfers an ihrer Kleidung?
Warum entsorgt sie sie nicht?
Warum löscht sie nicht ihre Handydaten, wie Christian D.?
Matthias R. hat sein Handy sogar verbrannt, warum nicht sie?
Warum nimmt sie die Flasche Grillanzünder wieder mit und wirft sie nicht ins Feuer? Aus Geiz?
Warum entfernt sie nicht die Küchenrolle mit dem winzigen Bluttropfen?
Wie soll der verwässerte Bluttropfen überhaupt mit der Tat in Verbindung stehen?
Wie lässt sich erklären, dass Frau H. nach der Tat mit ihrem Sohn einkaufen ging und ein Foto mit ihrem Sohn machte?“

Löcker fasst seine Argumentation anschließend so zusammen: „Bei sämtlichen dieser Frage lässt sich keine plausible oder belastbare Antwort finden.“
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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bamberg24

11:47
30.10.2026
NEUESTES UPDATE
Löcker weist Darstellung von Gina H.s Auftreten zurück

Noch einmal macht der Verteidiger das äußere Erscheinungsbild seiner Mandantin zum Thema. Er widerspricht dabei ausdrücklich der Schilderung des psychiatrischen Gutachters, Gina H. habe ihn in der JVA mit halbdurchsichtiger Reithose und tiefem Ausschnitt empfangen.
Löcker sagt, er selbst sei an diesem Tag ebenfalls dort gewesen. Nach seiner Erinnerung habe Gina H. eine Strickjacke über einem Shirt getragen, sei ungeschminkt gewesen und habe ihre Haare nicht gestylt. Solche Bewertungen bezeichnet er als „frauenfeindlich“.
Dann geht er noch einen Schritt weiter und verweist auf ihr Privatleben. Gina H. habe mit 30 Jahren erst drei Sexualpartner gehabt und könne „mit den heutigen Maßstäben fast als keusch gelten“.

Fabians Mutter Dorina Lange reagiert darauf sichtbar: Sie kann sich ein kurzes Lächeln nicht verkneifen, atmet wiederholt tief durch und hält ihre Hände gefaltet.
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