MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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30.10.2026 - 11:43 Uhr
Ziel: „Kuscheliger Abend“ mit Gina H.

Christian D. habe zudem Ortskenntnisse von der Region um Klein Upahl gehabt. Er hätte die Umgebung „wie seine eigene Westentasche“ kennen sollen. „Als Jäger wird er auch den Hochsitz am Tümpel gekannt haben“, sagt Löcker. „Ziel wird es gewesen sein, mit Frau H. einen kuscheligen Abend zu verbringen.“

30.10.2026 - 11:42 Uhr
Löcker prangert Zeugen weiter an

Christian D. habe hingegen regelmäßig seine Ehefrau angelogen, um sich mit Gina H. zu treffen. Auch seinen Arbeitgeber habe er belogen, da er sich während der Arbeitszeit mit ihr getroffen habe. Zudem sei seiner Aussage, das sei eine rein freundschaftliche Beziehung gewesen, nicht zu glauben. Christian D. dürfte sich „wegen seines Verlangens nach ihr verabredet und getroffen“ haben. „Es dürfte zwischen Freunden unüblich sein, sich ständig liebevoll zu umarmen und sogar zu küssen“, sagt Löcker.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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30.10.2026 - 11:47 Uhr
„Absolut unglaubwürdig“

„Es ist wahrscheinlicher als unwahrscheinlich, dass die Initiative von Herrn D. (Christian D., Bekannter von Gina H., Anmerkung der Redaktion) ausgegangen sein wird“, sagt Anwalt Löcker. „Dass er Fabian nicht erkannt haben will, ist ebenfalls absolut unglaubwürdig. Wir haben alle die Bilder gesehen. Ich bin mir sicher, dass der überwiegende Teil der Betrachter in dem Wissen, dass Fabian auch verschwunden war, diesen auch erkannt haben dürfte“, sagt der Anwalt.
Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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RTL

Vor 5 Minuten
Svenja Hoffmann
Verteidiger Löcker: Gina H. könne „mit den heutigen Maßstäben fast als keusch gelten"
Jetzt spricht der Verteidiger erneut über die Kleidung seiner Mandantin. Dass der psychiatrische Gutachter angegeben habe, Gina H. habe ihn mit einer halbdurchsichtigen Reithose und einem tiefen Ausschnitt empfangen, könne er nicht verstehen. Er sei am selben Tag in der JVA gewesen. Gina H. habe eine Strickjacke über einem Shirt getragen, sei ungeschminkt und ihre Haare ungestyled gewesen. Solche Äußerungen seien „frauenfeindlich".

Darüber hinaus: Gina H. habe mit ihren 30 Jahren erst drei Sexualpartner gehabt und könne "mit den heutigen Maßstäben fast als keusch gelten".

Dorina Lange, Fabians Mutter, kann sich ein Lächeln bei diesen Ausführungen nicht verkneifen. Sie atmet immer wieder tief durch und hat ihre Hände zusammengefaltet.
Jeanne
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 11:14:41 Sehe ich genauso. Was spielt es für eine Rolle, wie jemand spricht oder wie er sich verkauft? :roll:
Das dürfte dann ja für ALLE Prozessbeteiligten gelten.
Die Gedanken sind frei..
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Ostseewelle

eine solche Tat die durch eine Frau verübt worden sein soll ist in der Geschichte sehr selten
der Anwalt bezeichnete auch mögliche Motive wie finanzielle Abhängigkeit, Liebe zu Matthias R. als Spekulationen
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Heckengäu hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 11:39:02 Der Verteidiger schließt eine geplante Tat aus
Löcker gibt nun an, dass die Tat nicht von langer Hand geplant gewesen sein könne und Gina H. nicht habe wissen können, dass er ausgerechnet am 10.10. krankheitsbedingt zu Hause sein würde.
Wenn Herr Löcker von der Unschuld seiner Mandantin überzeugt ist, muss zwangsläufig eine andere Person die Tat begangen haben. Woher nimmt er dann die Gewissheit, dass die Tat nicht geplant war? Kennt er den wahren Täter? Oder will er damit etwa zum Ausdruck bringen, dass Gina, falls sie die Täterin war, nur ungeplant gehandelt haben kann?

^^^^^^
Heckengäu hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 11:45:15 Sie habe ihm sogar nach einem Unterwäsche-Shooting die Bilder gezeigt und ihm erzählt, dass sie diese an die Männer Olaf K. und Jörg M. weitergeleitet hat.
Da ist er wieder: Jörg M., der Gutmensch, dem völlig unbegründet sexuelle Absichten unterstellt werden.
Sronson hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 10:43:36 Haha! Hier hätte ein kurzes Korrekturlesen durch die KI sicherlich geholfen, solche Widersprüche zu vermeiden.
Wann passierte was? Zeitstrahl unter:
https://het-forum.de/viewtopic.php?t=8778
Pitahaya11

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Jeanne hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 11:52:02 Das dürfte dann ja für ALLE Prozessbeteiligten gelten.
Selbstverständlich! Wär schön, wenn das auch außerhalb des Gerichtsgebäudes und nicht nur für die Prozessbeteiligten gilt. :)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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30.10.2026 - 12:00 Uhr
Verhalten nach der Tat wirft Fragen auf

Auch Gina H.s Auftreten nach der Tat wirft für Löcker Fragen auf. Wie könne es sein, dass sie nicht nach Rauch oder Feuer gerochen habe? Warum sei sie anschließend mit ihrem Sohn unbeschwert einkaufen gegangen und habe ein fröhliches Selfie gemacht? Für Löcker bleiben zu viele Fragen offen: „Darauf lässt sich keine plausible Antwort finden.“ Gerade bei einem Indizienprozess sei eine schlüssige Erklärung jedoch unerlässlich.

30.10.2026 - 12:00 Uhr
Warum hinterließ Gina H. so viele mögliche Spuren?

Löcker stellt infrage, ob das Verhalten von Gina H. zu einer geplanten Tat passt. Warum habe sie ihre Handydaten nicht gelöscht, den Grillanzünder wieder mitgenommen und die Küchenrolle mit Fabians Blut im Auto gelassen? Ebenso fragt er, warum das Auto lediglich ausgebürstet und nicht mit scharfen Reinigungsmitteln behandelt worden sei. Auch Blut oder Fasern Fabians seien nicht an ihrer Kleidung gefunden worden.

30.10.2026 - 11:56 Uhr
Woher sollte Gina H. wissen, dass Fabian allein war?

Woher Gina H. überhaupt gewusst haben soll, dass Fabian an diesem Tag krank und allein zu Hause war, stellt die Verteidigung infrage. Ein Treffen am Vortag schließt Löcker aus. Auch dass sie bei einer geplanten Tat ihr Handy dabeigehabt haben soll, erscheint ihm unlogisch. Schließlich habe sie damit rechnen müssen, dass ihre Handydaten überprüft werden.

30.10.2026 - 11:55 Uhr
„Das passt doch vorne und hinten nicht zusammen!“

Verteidiger Thomas Löcker widerspricht der Darstellung, Gina H. habe aus der Trennung heraus einen Mordentschluss gefasst. Ähnliche Trennungsphasen habe es zuvor schon gegeben. Außerdem sei sie nie gegenüber anderen körperlich aggressiv geworden. Frühere Gewalt habe sich ausschließlich gegen sie selbst gerichtet und sei spontan gewesen. Eine länger geplante Tötung Fabians passe deshalb aus Sicht Löckers nicht zu ihrem bisherigen Verhalten: „Das passt doch vorne und hinten nicht zusammen!“
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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RTL

Vor 4 Minuten
Svenja Hoffmann
Wird es das längste Plädoyer des Prozesses?
Das Plädoyer von Thomas Löcker dauert mittlerweile zweieinhalb Stunden.
Das Plädoyer von Staatsanwalt Schley hatte gestern zwei Stunden und 37 Minuten gedauert (von 9.33 Uhr bis 12.10 Uhr).

Vor 7 Minuten
Svenja Hoffmann
„Konstruiert“: Thomas Löcker will das Tatmotiv widerlegen
Auch das Motiv will Löcker widerlegen. Es sei „konstruiert". Gina H. habe sich ein Leben ohne Matthias R. vorstellen können. Sie sei „nach der Trennung gefestigt gewesen".

Es gebe auch keine Hinweise oder Belege, dass sie sich an Matthias R. habe rächen wollen. Außerdem habe sie „Fabian nicht nur einmal vor Matthias R. in Schutz genommen."

Auch finanzielle Gründe könnten seiner Auffassung nach bei einer möglichen Tat keine Rolle gespielt haben. Das Futter für ihre Pferde würde nur 200 Euro monatlich kosten, sie hätte 1.500 Euro monatlich zur Verfügung gehabt.

Vor 9 Minuten
Svenja Hoffmann
Fehlende Autodaten durch Ermittler gelöscht?
Löcker spekuliert nun, weswegen Autodaten der Angeklagten im Zeitraum eines Monats fehlen und erst ab dem 14.10. wieder verfügbar sind. „Naheliegend habe ich nachgedacht, dass jemand, der ein Interesse an der Verurteilung meiner Mandantin hat", die Daten manipuliert habe. Diesen Gedanken habe er aber wieder verworfen, weil es keine Anhaltspunkte dafür gebe. Es könne aber sein, dass ein Ermittler die Daten ausgewertet habe, der davon nichts verstehe und die wichtigen Daten unwiderruflich gelöscht habe.

Richter Holger Schütt runzelt die Stirn und schüttelt den Kopf.
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Ostseewelle

es wird ein Freispruch beantragt, sowie die Aufhebung des Haftbefehls
Pause bis 12:45 Uhr
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Nun geht es um die Frage, von wem der Vorschlag kam, bei Klein Upahl nach Fabian zu suchen. Löcker führt aus, dass Christian D. Gina H. bei einem Treffen am 13. Oktober vorgeworfen habe, bei der Suche nach dem Jungen so passiv zu sein. „Sie war in Zugzwang, irgendwas zu unternehmen“, sagt Löcker.

Die Verteidigung bleibt bei der Version, dass Gina H. in den sozialen Medien ein Video gesehen haben will, das dazu aufrief, bei Klein Upahl zu suchen. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Beweisaufnahme wurde dieses Video erst am 18. Oktober, also nach dem Leichenfund, veröffentlicht.

Einen Beweisantrag, Personen zu laden, die das Video bereits am 13. Oktober gesehen haben wollen, hatte die Kammer abgelehnt.

#Zeit
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bamberg24

12:07
30.10.2026
NEUESTES UPDATE
Löcker nähert sich dem längsten Schlussvortrag

Thomas Löcker spricht inzwischen seit rund zweieinhalb Stunden.

Damit kommt sein Schlussvortrag zeitlich immer näher an das gestrige Plädoyer von Staatsanwalt Oliver Schley heran. Dieses hatte zwei Stunden und 37 Minuten gedauert.

Sollte Löcker noch deutlich länger weitersprechen, könnte sein Vortrag zum bislang längsten Plädoyer in dieser Schlussphase des Prozesses werden.

Sascha Kunhart
12:06
30.10.2026
Verteidigung greift das angenommene Motiv an

Nun stellt Löcker die Frage in den Mittelpunkt, warum Gina H. Fabian überhaupt hätte töten sollen. Die von der Staatsanwaltschaft angenommene Motivlage hält er für „konstruiert“.

Nach seiner Darstellung habe Gina H. nach der Trennung durchaus eine Zukunft ohne Matthias R. gesehen und sei „nach der Trennung gefestigt gewesen“. Hinweise darauf, dass sie sich an ihm habe rächen wollen, gebe es aus Sicht des Verteidigers nicht.

Auch das Verhältnis zu Fabian stellt Löcker anders dar. Seine Mandantin habe „Fabian nicht nur einmal vor Matthias R. in Schutz genommen“.

Finanzielle Sorgen seien für ihn ebenfalls kein überzeugender Ansatz. Löcker verweist darauf, dass das Futter für die Pferde rund 200 Euro im Monat gekostet habe und Gina H. nach seiner Darstellung monatlich etwa 1.500 Euro zur Verfügung gehabt habe.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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30.10.2026 - 12:08 Uhr
Löcker zweifelt „psychopathische Züge“ an

Auch Keipers Einschätzung von Gina H.s Persönlichkeit attackiert die Verteidigung. Dass sie unterschiedliche Männer für verschiedene Lebensbereiche gehabt habe, kommentiert Löcker spöttisch: „Solche Gruppierungen werden ansonsten auch gerne als Freundeskreis bezeichnet.“ Psychopathische Züge sieht er bei Gina H. nicht. Dem Sachverständigen fehle dafür aus seiner Sicht „die nötige Bildung auf dem Gebiet“.

30.10.2026 - 12:07 Uhr
Verteidigung greift psychiatrisches Gutachten an

Löcker stellt die Einschätzungen des psychiatrischen Sachverständigen Dr. Peter Keiper infrage. Besonders dessen Schilderung von Gina H.s Kleidung bei einem Besuch in der JVA weist er zurück. Die Darstellung könne man als „frauenfeindlich“ bezeichnen. Keiper sitzt während des Plädoyers im Zuschauerraum und wirkt bei Löckers Ausführungen irritiert.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Heckengäu hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 12:08:09 Auch das Motiv will Löcker widerlegen. Es sei „konstruiert". Gina H. habe sich ein Leben ohne Matthias R. vorstellen können. Sie sei „nach der Trennung gefestigt gewesen".
Hat sie deshalb 2x versucht, sich das Leben zu nehmen und diese verzweifelten Posts im Netz veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass sie ohne Adi nicht leben kann?

—> Dürfen Strafverteidiger derart lügen?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Anwalt Löcker fordert Freispruch für Gina H.

Nach seiner ausführlichen Kritik an der Indizienkette fordert Anwalt Thomas Löcker einen Freispruch für Gina H. Aus Sicht der Verteidigung bleiben zu viele entscheidende Fragen zum Tatablauf unbeantwortet. Die von der Staatsanwaltschaft angeführten Indizien reichten nicht aus, um Gina H. die Tötung Fabians zweifelsfrei nachzuweisen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gina H.s Bekannter Christian D. hatte ausgesagt, dass sie ihn zielgerichtet zum Leichenfundort am Tümpel geführt habe. Verteidiger Löcker versucht, dessen Glaubwürdigkeit zu beschädigen. Er hatte etwa ausgesagt, in der Dunkelheit etwas gesehen und sogar berührt zu haben. Er habe gedacht, es handele sich um Rohre. „Dass ausgerechnet Herr D. als Metzger und Jäger nicht erkannt haben will, dass er vor einer Leiche stand, lässt einen nur den Kopf schütteln.“ Das sei „absolut unglaubwürdig“.

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Löcker stellt mehrere Fragen, deren Klärung aus seiner Sicht für eine lückenlose Indizienkette nötig sei. „Warum macht Frau H. beim Spazierengehen im Wald ein Foto, obwohl ihr bewusst sein müsste, dass sie damit ihren genauen Standort zu einer bestimmten Uhrzeit preisgibt?“, fragt Löcker. „Dieses technische Verständnis dürfte bei allen Handynutzern in dem Alter zum Allgemeinwissen gehören.“

Auch die anderen Fragen gehen in die Richtung: Wäre die Angeklagte die Mörderin, wäre sie professioneller vorgegangen. „Warum entfernt sie nicht die Küchenrolle mit dem Bluttropfen?“, fragt Löcker etwa. Oder: „Warum nimmt sie den Brandbeschleuniger wieder mit ins Auto, wieso wirft sie diese Flasche nicht einfach ins Feuer, um diese Spur zu vernichten?“

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Nun spricht Thomas Löcker über das Motiv – aus seiner Sicht gibt es keines. Selbst Fabians Mutter Dorina Lange habe die Angeklagte ja gefragt: Warum hast du das getan? „Was allzu deutlich zeigt, dass auch für sie kein Motiv naheliegend ist“, so Löcker. Die von der Staatsanwaltschaft angenommene Motivkonstellation – Rache, Besitzdenken, finanzielle Abhängigkeit – hält der Verteidiger für „abwegig“.

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 11:25:08 Offenbar ist mir bisher entgangen, dass Christian D. Menschen jagt und schlachtet. Wurde dies während seiner Zeugenaussage deutlich?
Das Ganze zu CD ist wahllos…

Erst hiess es, er habe den Weg vorgegeben, jetzt ist es ein Schäferstündchen…

Zumal man ja für ein Schäferstündchen ja auch keine Taschenlampe braucht. Hat die Verteidigung nicht darauf bestanden, dass er eine dabei hatte?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Thomas Löcker erinnert an die beiden Jungen, die angegeben hatten, Fabian noch am 10. Oktober um die Mittagszeit gesehen zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte argumentiert, dass sich die Zeugen im Tag geirrt haben müssen. „Dass die Glaubwürdigkeit der Kinder angegriffen wird, war zu erwarten“, sagt Löcker. „Man reduziert sich jetzt darauf, dass man ohne Substanz behauptet: Dann haben sie sich halt im Tag vertan.“

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