MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Kalle
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Heckengäu hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 13:51:56
Gina H. mit ihren Anwälten Andreas Ohm (l.) und Thomas Löcker.
Oh Mann jetzt sehe ich endlich klar. Frau Ohm hat vergessen sein Cola einzupacken ! Das wars für G. (Sorry, Einzeiler off)
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Sway
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 13:53:41 Mit drei Kindern und alleinerziehend musste ich mich schon durch die schwierigsten Situationen kämpfen.
Da hast du auch automatisch Hassgefühle auf gewisse Leute.
Aber deswegen jemanden Töten?
Nein am nächsten Morgen geht die Sonne wieder auf.

Ich will auch GH Lebenseinstellung nicht gutheissen, genau deswegen mag ich sie auch nicht. Aber den Mord traue ich ihr nunmal nicht zu.
Mir gehts gerade nicht um den Mord, sondern nur darum ob du so eine Lage als finanzielle „Notsituation“ betrachtest oder übertriebenes Gejammer, weil es stabil läuft?
Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Bild

30.10.2026 - 13:50 Uhr
Gina H. machte Selfies am Tattag

Jetzt fasst der Anwalt den vermuteten Tagesablauf von Gina H. am Tattag zusammen. Er weist darauf hin, dass Gina H. am Morgen beim Termin mit dem Hufschmied entspannt gewesen sein soll. Und dass sie am Nachmittag „entspannt ihren Sohn vom Hort abgeholt“, mit ihm einkaufen war und noch locker mit ihm Selfies gemacht habe. „Das muss man sich mal vorstellen“, sagt Ohm.

30.10.2026 - 13:47 Uhr
„Kernbeweisstücke“ voller Lücken

Die Verteidigung nimmt nun die von der Staatsanwaltschaft als „Kernbeweisstücke“ bezeichneten Indizien auseinander: Handyaktivitäten, Zeugenaussagen, Faser- und Schuhspuren, Autoreinigung, Fotos und das Verhalten beim Auffinden der Leiche. Die Schlussfolgerung der Anklage teilt sie nicht: „Diese Kernbeweisstücke enthalten ganz viele Lücken.“

30.10.2026 - 13:44 Uhr
Verteidigung wirft Ermittlern Voreingenommenheit vor

Aus Sicht der Verteidigung gingen die Ermittler zu früh mit einem festen Verdacht gegen Gina H. in den Fall. Hinzu sei die intensive Medienberichterstattung gekommen. Dass die Ermittler davon unbeeinflusst geblieben seien, bezweifelt Ohm deutlich: „Das kann man erzählen, man muss es bloß nicht glauben.“
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Andreas Ohm bezeichnet es als „lebensfremd“, dass Gina H. nur die Hälfte des Grillanzünders verwendet haben soll und die Flasche anschließend bei sich zu Hause aufbewahrt haben soll. „Warum verbrenne ich sie nicht mit? Warum nehme ich sie wieder mit nach Hause?“, fragt Ohm. „Der psychiatrische Sachverständige Herr Dr. Keiper hat gesagt: Intelligenzminderung. Aber so dämlich ist selbst die Angeklagte nicht.“

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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

RTL

Vor 8 Minuten
Svenja Hoffmann
„Sie ist intelligenzgemindert. Aber so dämlich ist selbst die Angeklagte nicht!"
Gina H. habe sich nach Wahrnehmung des Hufschmieds, der am Morgen des 10.10. bei ihr war, normal verhalten. Christian D. habe mittags nichts bemerkt. Auch die Videoaufnahme von Gina H. an der Kasse im Supermarkt am Nachmittag nach der mutmaßlichen Tat habe „nichts Auffälliges" gezeigt.
„Das ist nicht viel Zeit", sagt Ohm mit Blick auf die letzte Displayaktivität von Fabians Handy (10:50 Uhr) und der Aufnahme des Ford Rangers der Angeklagten um 10:52 Uhr in Richtung Tatort. „Das muss schnell gegangen sein." Auch könne man nicht genau sagen, wie lang das Treffen von Gina H. am Tattag ab 13 Uhr mit ihrem Bekannten Christian D. genau gedauert habe. Auch Funkzellen seien nicht zuverlässig, habe ein Gutachter festgestellt.

Ein weiterer zweifelhafter Punkt aus Sicht der Verteidigung: Feldarbeiter wollen Gina H. in ihrem Fahrzeug am Tattag zwischen 12:00 und 12:15 Uhr erkannt haben. „Wie lang er dort gelegen hat und ob Fabian um 12:15 Uhr bereits tot war, ist nicht feststellbar. Wir haben den Rechtsmediziner hier vernommen. Der genaue Todeszeitpunkt war eben nicht eingrenzbar", unterstreicht Ohm.

Über die gründliche Reinigung des Autos von Gina H. am 10.10. nachmittags: „Wenn ich darauf bedacht wäre, alles zu reinigen um Spuren zu verwischen: Die Küchenrolle lasse ich beim Aussagen drin? Die im Übrigen erst bei der zweiten Untersuchung gefunden wurde. Die Grillflasche lasse ich auch drin?", folgt als nächste rhetorische Frage, um aus Sicht der Verteidigung die Abwegigkeit darzulegen. „Wie lebensfremd ist das denn? Wie lebensfremd ist das denn?", fragt Ohm zweimal und beruft sich auf die gefundene Grillflasche. "Warum verbrenne ich sie nicht mit? Warum nehme ich sie wieder mit nach Hause und stelle sie wieder in den Pferdestall?"

„Sie ist intelligenzgemindert. Aber so dämlich ist selbst die Angeklagte nicht", betont Ohm. Gina H. nickt anerkennend.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

„Die Angeklagte kann die Tat nicht begangen haben“

„Entscheidend gegen eine Täterschaft sprechen die eindeutigen Aussagen der kindlichen Zeugen“, sagt Ohm. Der Vater eines der Jungen habe seinem Sohn am Abend von Fabians Verschwinden berichtet. „Ich habe ihn doch heute noch gesehen“, soll der Junge geantwortet haben. „Deshalb kann es sich nur um den 10. Oktober gehandelt haben. Insofern halte ich die Aussagen dieser beiden kindlichen Zeugen für glaubhaft und glaubwürdig. Damit kann die Angeklagte die Tat nicht begangen haben.“

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Auch zweiter Verteiger fordert Freispruch

„Aus meiner Sicht ist hier kein Tatnachweis zu führen“, wiederholt Ohm. „Aus diesem Grunde beantrage auch ich, die Angeklagte freizusprechen.“

Damit beendet Ohm sein Plädoyer. Es folgt das letzte Wort der Angeklagten.

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

„Abgesehen davon, dass mir sowieso niemand glaubt, kann ich nur sagen: Ich bin unschuldig“, beginnt Gina H.

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

„Ich bin selbst Mutter und liebe meinen Sohn über alles“, sagt Gina H. „Ich kann voll nachvollziehen, wie Dorina sich fühlt, auch wenn mir das sowieso keiner glauben mag.“ Wenn sie sich vorstelle, dass ihrem Sohn so etwas angetan worden wäre, sei das schrecklich.

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Ostseewelle

Kernbeweise wie Kameraaufzeichnung, ein verschicktes Foto, abgeschaltetes Handy, Foto aus dem Wald, sauberes Auto, Auffinden von Fabians Leiche, Verhalten von Gina H. am Auffindeort weisen seiner Meinung nach zeitliche Lücken auf und werden vom Anwalt bezweifelt

sie hatte am 10.10.2025 laut der Kameras nur 120 Sekunden Zeit um Fabian abzuholen, das auf einer belebten und vielbefahrenen Straße und das hat niemand mitbekommen, fragt sich Ohm

Ohm hat hinterfragt, warum soll die Angeklagte nur eine halbe Flasche Grillanzünder genutzt haben, um Fabian anzuzünden und nicht die komplette Flasche, wer stellt die Flasche dann noch in die Garage, so dämlich ist nicht mal seine Mandantin
Rechtsanwalt Ohm kritisiert, dass sich bei den Ermittlungen nur auf die Angeklagte konzentriert wurde

die Angeklagte hatte kein Motiv, so der Anwalt
es gibt keinen Tatnachweis, deshalb fordert Rechtsanwalt Ohm auch einen Freispruch und die Aufhebung des Haftbefehls
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

bamberg24

14:00
30.10.2026
NEUESTES UPDATE
Jetzt hat Gina H. das letzte Wort

Nach den Schlussvorträgen richtet sich Richter Holger Schütt direkt an die Angeklagte.

„Wollen Sie noch etwas sagen?“, fragt er Gina H.

Sie reagiert zunächst nur mit einem stummen Nicken.

Schütt hakt nach: „Ja? Dann schalten Sie Ihr Mikrofon ein.“

Damit deutet sich nun an, dass Gina H. vor dem Ende des heutigen Verhandlungstages selbst noch das Wort ergreifen wird.

Sascha Kunhart
13:58
30.10.2026
Verteidigung beantragt Freispruch

Zum Ende seines Vortrags macht Andreas Ohm deutlich, welches Ergebnis die Verteidigung für richtig hält.

Zwischendurch sagt er schmunzelnd: „Es wurde uns auch nicht leicht gemacht als Verteidigung.“ Beim Tatmotiv bleibt seine Position eindeutig: „Welches Motiv hat denn die Angeklagte? Gar keins.“

Ohm beantragt schließlich Freispruch für Gina H. Darüber hinaus verlangt die Verteidigung unter anderem die Herausgabe ihres Fahrzeugs.

Sascha Kunhart
13:51
30.10.2026
Ohm hält Spurenbeseitigung für widersprüchlich

Mehrere Beobachtungen vom 10. Oktober führt Andreas Ohm zunächst als Argument für seine Mandantin an. Der Hufschmied habe am Morgen nichts Auffälliges an Gina H. bemerkt, ebenso Christian D. später am Tag. Auch auf einer Aufnahme an einer Supermarktkasse am Nachmittag sei nach Ansicht des Verteidigers „nichts Auffälliges“ zu erkennen gewesen.

Dann nimmt Ohm die zeitlichen Abläufe auseinander. Zwischen der letzten Displayaktivität von Fabians Handy um 10.50 Uhr und einer Aufnahme des Ford Rangers um 10.52 Uhr liegen lediglich zwei Minuten. „Das ist nicht viel Zeit“, sagt der Anwalt. „Das muss schnell gegangen sein.“ Auch die genaue Dauer des späteren Treffens mit Christian D. lasse sich seiner Ansicht nach nicht sicher bestimmen. Zudem verweist er darauf, dass Funkzellendaten laut einem Gutachter keine exakte Ortung erlaubten.

Bei den Aussagen der Feldarbeiter sieht Ohm ebenfalls offene Fragen. Diese wollen Gina H. zwischen 12 und 12.15 Uhr in ihrem Fahrzeug erkannt haben. „Wie lang er dort gelegen hat und ob Fabian um 12:15 Uhr bereits tot war, ist nicht feststellbar. Wir haben den Rechtsmediziner hier vernommen. Der genaue Todeszeitpunkt war eben nicht eingrenzbar“, sagt Ohm.

Besonders ausführlich beschäftigt er sich anschließend mit der Reinigung des Ford Rangers. Wenn Gina H. tatsächlich gezielt Tatspuren hätte beseitigen wollen, passe es für ihn nicht dazu, dass andere möglicherweise belastende Gegenstände im Fahrzeug beziehungsweise später bei ihr verblieben seien.

„Wenn ich darauf bedacht wäre, alles zu reinigen um Spuren zu verwischen: Die Küchenrolle lasse ich beim Aussagen drin? Die im Übrigen erst bei der zweiten Untersuchung gefunden wurde. Die Grillflasche lasse ich auch drin?“

Ohm fragt gleich zweimal: „Wie lebensfremd ist das denn? Wie lebensfremd ist das denn?“ Anschließend legt er nach: „Warum verbrenne ich sie nicht mit? Warum nehme ich sie wieder mit nach Hause und stelle sie wieder in den Pferdestall?“

Seinen Gedankengang beendet der Verteidiger mit einer drastischen Formulierung: „Sie ist intelligenzgemindert. Aber so dämlich ist selbst die Angeklagte nicht.“

Gina H. reagiert darauf mit einem anerkennenden Nicken. ;)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 12:58:13 Er war auch Metzger? :o
Könntest du diese Info bitte mit einer Quelle belegen? Meines Wissens wurde sie lediglich in einem Ticker erwähnt, dort später jedoch wieder entfernt.
Ich bins hat geschrieben: ↑Montag, 15. Juni 2026, 09:53:24 Er hat mit keinem Wort gesagt das er Schlachter ist. Er hat gesagt er ist im Handel tätig.
Ich verstehe überhaupt nicht warum sein Beruf so wichtig ist. Er ist Zeuge und wurde zum Tümpel geführt.
Sronson hat geschrieben: ↑Montag, 15. Juni 2026, 10:00:44 Er ist im Nutztiereinkauf und -verkauf tätig. Das haben mittlerweile drei Ortsansässige bestätigt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Vor 7 Minuten
Svenja Hoffmann
Gina H. möchte noch etwas sagen
„Wollen Sie noch etwas sagen?", fragt Richter Schütt die Angeklagte. Sie nickt stumm. „Ja? Dann schalten Sie Ihr Mikrofon ein."

Vor 8 Minuten
Svenja Hoffmann
Verteidiger Ohm fordert Freispruch und ...
„Es wurde uns auch nicht leicht gemacht als Verteidigung", schmunzelt Ohm während seines Vortrags. „Welches Motiv hat denn die Angeklagte? Gar keins."

Er fordert ebenfalls einen Freispruch und unter anderem die Herausgabe ihres Fahrzeugs.
Pitahaya11

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pitahaya11 »

Sronson hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 13:53:48 Astreine Leistung, im Schlussplädoyer noch einmal ausdrücklich die [angeblichen] negativen Eigenschaften des ermordeten Kindes hervorzuheben. Wollen sich die beiden Strafverteidiger heute gegenseitig im Niveau unterbieten?
Ist es eine negative Eigenschaft des Kindes, wenn es das über seine Mutter sagt oder deutet es auf eine negative Eigenschaft der Mutter? Von seinem Vater wollte der Junge tatsächlich über einen längeren Zeitraum nichts wissen. Wie in vielen Familien, war es nicht alles Friede, Freude Eierkuchen.

Ich nehme an, Ohm will hier ein Gleichgewicht zugunsten der realistischen Einschätzung von F's Umfeld wiederherstellen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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30.10.2026 - 14:01 Uhr
Jetzt spricht Gina H.!

Jetzt ergreift Gina H. das letzte Wort.

30.10.2026 - 13:56 Uhr
Zeitfenster passt laut Anwalt nicht

Nun weist Ohm darauf hin, dass Fabians Handy, das in der Wohnung blieb, zuletzt um 10.50 Uhr aktiv war, das Auto der Angeklagten aber schon um 10.52 Uhr aus Güstrow wieder rausfuhr. Das zeigt eine Videoaufnahme. „Was haben wir für ein Zeitfenster? Wir haben maximal – gut gerechnet – 120 Sekunden. 120 Sekunden, wo es zu dieser Abholung gekommen sei. Das ist nicht viel Zeit. An diesem Tag gibt es keine Beweise, keine Zeugen, keine Videoaufnahmen, die Fabian mit der Angeklagten gesehen haben. Die waren da in Eile mit 120 Sekunden, die konnten nicht spazieren gehen, die mussten schnell in das Auto, sonst passt die Zeitschiene nicht!“, sagt Ohm.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sway »

Sronson hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 13:57:40 Andreas Ohm bezeichnet es als „lebensfremd“, dass Gina H. nur die Hälfte des Grillanzünders verwendet haben soll und die Flasche anschließend bei sich zu Hause aufbewahrt haben soll. „Warum verbrenne ich sie nicht mit? Warum nehme ich sie wieder mit nach Hause?“, fragt Ohm. „Der psychiatrische Sachverständige Herr Dr. Keiper hat gesagt: Intelligenzminderung. Aber so dämlich ist selbst die Angeklagte nicht.“

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Ich finde das lässt sich relativ einfach erklären. Es ist schlau nichts von seinen Sachen am Tatort zurückzulassen. Evtl wusste jemand wie O, dass sie diese Art Anzünder normalerweise kauft. Sie hatte ihn in der Garage, weil sie vermutlich dort ihr Auto gereinigt hat.

Vor lauter Nachrichten lesen und schreiben, hat sie schlichtweg nicht mehr dran gedacht. Wie an so vieles, was sie nicht mehr genau weiss.

Dämlich, genug das Treffen zum 1. Leichenfund mit CD vertuschen zu wollen, obwohl alles dokumentiert ist, war sie allemal.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

„Ich bin unschuldig, und das werde ich auch so lange sagen, bis man mir glaubt“, sagt Gina H. „Meine Sehnsucht nach Geborgenheit und Harmonie macht mich noch lange nicht zur Mörderin.“ Sie sei kein Monster, wie sie dargestellt werde von Medien und der Nebenklage.

„Vom Gericht habe ich nur Vorverurteilung gespürt, keine Neutralität“, sagt sie. Ihre Persönlichkeit als Mensch und Mutter sei vorverurteilt worden. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, zitiert die Angeklagte Artikel 1 des Grundgesetzes.

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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RTL

Vor einer Minute
Svenja Hoffmann

„Ich habe ihn geliebt wie einen eigenen Sohn“
„Abgesehen davon, dass mir sowieso niemand glaubt. Ich bin unschuldig. Und ich habe Fabian nichts angetan. Und auch wenn alle behaupten, dass Fabian ein Störfaktor war. Ich bin selbst Mutter. Seit einem Jahr ist es der reinste Horror. Und ich kann nachvollziehen, wie Dorina sich fühlt. Auch wenn mir keiner glaubt. Wenn ich mir vorstellen würde, dass J. (ihrem Sohn) so etwas passiert wäre. Ich habe ihn geliebt wie einen eigenen Sohn. Ich habe für ihn gekocht, Unternehmungen gemacht."

Gina H. atmet durch.

„Ich habe ihn in den Arm genommen und getröstet. Auch wenn ich heute sage, Fabian war aggressiv, das war auf damals bezogen. Mag sein, dass er sich in den zwei Jahren verändert hat, wo er nicht bei uns war. Er hat damals Scheiben eingeschlagen. Kinder geschubst."

Dorina schüttelt den Kopf.

„Es ist schlimm, was mit ihm passiert ist. Und das bewegt mich auch. Aber ich bin unschuldig. Das werde ich so lange behaupten, bis mir jemand glaubt. Ich bin eine Frau mit Gefühlen. Im Gericht zeigte ich wenig Emotionen, weil mir das meine Anwälte geraten haben. Hätte ich hier Emotionen gezeigt, hätten alle nur gesagt, ich bin manipulativ."

„Ich bin kein Monster, wie ich dargestellt werde. Ich bin erschüttert, dass ich als Mörderin dargestellt werde. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Man ließ nichts aus, um mir meine Würde zu nehmen. Hilflos musste ich alles über mich ergehen lassen."

„Mein ganzes Leben wurde ich an den Pranger gestellt. Meine Persönlichkeit als Frau und gute Mutter wurde ohne jede Hemmschwelle in den Dreck gezogen." Und weiter: „Liebe macht ja bekanntlich blind und doof. Und das ist auch bei Matthias und mir so. Matthias hat mich oft betrogen und stand als Schlampe da."

„Fabian hat nie gestört und hätte auch in Zukunft nie gestört. Klar war alles ein Auf und Ab. Das ist unsere Beziehung. Und das geht niemanden etwas an. Die Kinder haben dennoch nicht gelitten. Auch wenn sie vieles mitbekommen haben, hatten wir eine gute Zeit."

Über Fabian: „Ich könnte ihm nie etwas antun. Und selbst mit seiner Mutter hatte ich kein schlechtes Verhältnis."

Die letzten Sätze von Gina H.: „Fakt ist: Ich werde kämpfen für meine Unschuld. Und ich lasse mich nicht mein ganzes Leben wegsperren. Und wenn ich bis zum höchsten Gericht gehen muss, das es gibt. Ich werde so lange kämpfen, bis ich wieder auf freiem Fuß bin."
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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14:06
30.10.2026
NEUESTES UPDATE
Gina H. beteuert im letzten Wort ihre Unschuld

Jetzt spricht Gina H. selbst. Gleich zu Beginn macht sie deutlich, dass sie weiterhin jede Verantwortung für Fabians Tod zurückweist: „Abgesehen davon, dass mir sowieso niemand glaubt. Ich bin unschuldig. Und ich habe Fabian nichts angetan.“

Auch der Darstellung, Fabian sei für sie ein Störfaktor gewesen, widerspricht sie. „Ich bin selbst Mutter. Seit einem Jahr ist es der reinste Horror. Und ich kann nachvollziehen, wie Dorina sich fühlt.“ Dann sagt sie über Fabian: „Ich habe ihn geliebt wie einen eigenen Sohn. Ich habe für ihn gekocht, Unternehmungen gemacht.“

Gina H. atmet durch und spricht weiter über die frühere Beziehung zu dem Jungen. „Ich habe ihn in den Arm genommen und getröstet.“ Ihre späteren negativen Aussagen über Fabian hätten sich, so erklärt sie, auf frühere Erlebnisse bezogen.

Als sie sagt, Fabian habe damals unter anderem Scheiben eingeschlagen und Kinder geschubst, schüttelt seine Mutter Dorina den Kopf.

Anschließend betont Gina H. erneut: „Es ist schlimm, was mit ihm passiert ist. Und das bewegt mich auch. Aber ich bin unschuldig. Das werde ich so lange behaupten, bis mir jemand glaubt.“

Warum sie im Gerichtssaal häufig wenig Emotionen gezeigt habe, erklärt sie ebenfalls: „Im Gericht zeigte ich wenig Emotionen, weil mir das meine Anwälte geraten haben.“ Hätte sie Gefühle gezeigt, wären ihr diese nach ihrer Darstellung wiederum als Manipulation ausgelegt worden.

Zum Schluss wird sie grundsätzlich: „Ich bin kein Monster, wie ich dargestellt werde. Ich bin erschüttert, dass ich als Mörderin dargestellt werde.“ Dann sagt sie: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Man ließ nichts aus, um mir meine Würde zu nehmen.“
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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30.10.2026 - 14:05 Uhr
„Ich bin unschuldig“

Richter Schütt fragt: „Wollen Sie noch was sagen?“ Gina H. nickt zweimal stumm. „Abgesehen davon, dass mir sowieso niemand glaubt, möchte ich trotzdem sagen: Ich bin unschuldig und ich hab Fabian nichts angetan, auch wenn das alle behaupten wollen, dass er ein Störfaktor war“, sagt Gina H. „Das ist alles Schwachsinn!“ 8-)
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