HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 08:36:32
Dazu hatte ich schon mal, was ausführlich gepostet, kleine Erinnerung an meine subjektiven Prozessbeobachtungen von dem Tag:
----------
Möglicherweise war die Aussage, dass bei allen 20 Aspekten mindestens ein Punkt vergeben wurde etwas übertrieben, […..]
Es ist für mich jedenfalls sehr schwer vorstellbar, dass Herr Keiper einerseits im Kern sagt, dass ihm ein solches Ausmaß an Empahtielosigkeit wie er es bei Gina vorgefunden hat, noch nie in seiner Karriere untergekommen ist und selbst ihn noch überraschen konnte, anderseits dieser Aspekt dann aber nicht mit maximaler Punktzahl bewertet worden sein soll.
Dankeschön für die Auflösung, genau dieser Abschnitt ist mir entgangen!
Denn das war auch der Beitrag mit deinem legendären Schlusssatz, der nicht passender sein könnte:
„War irgendwie ein typischer Löcker Move “
^^^^^^
Das sehe ich genauso. Hmm. Sind diese charmanten Eigenschaften bei „8.“ ausreichend für „2 Punkte?
Bin mir sicher, dass der Ehrenwerte n.B.Schütt die Testmerkmale genau kennt, denn das erklärt die Diskussion mit der Reitgerte, „Peitsche“, und ein paar andere in das Verfahren eingebrachte Verhaltensweise und „Freundschaften“ der Angeklagten:
Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 11:42:30
-`♡´- Frau mit spitzen Filzstift, das sollte ein Einwurf zu @Ranubis und den @Gast werden
Letzterer hatte durchaus Recht, eine einheitliche Meinung sehe ich ebenfalls nicht, wie du mit deinem Löcker Zitat im Bild Sticker gezeigt hast, und man überlässt die Interpretation der nicht so „schönen“ Indizien dem Gericht und selber sieht man diese nur alleinstehend, weit weg vom nächsten Glied.
Die genannten Zitate, dass das Feuer für sich allein bezeichnet wird, stammten beide von Ra Ohm, das erste aus dem Plödoyer als Zitat vom Journalisten, das zweite aus einem Interview:
Danke nochmal für das vollständige Zitat ich war gestern auch etwas müde… und konnte da wohl auch gasttechnisch was nicht auseinanderhalten.
Womöglich bin ich sogar etwas müde vom Fall generell. Wird einfach Zeit, dass es ein Urteil gibt. Da es kaum neuen Input und Erkenntnisse für die Öffentlichkeit gibt, dreht man sich gefühlt seit Wochen im Kreis und klammert sich für neue Erkenntnisse an Formulierungen oder Streitet sich über Auslegungen. Ich bin gespannt auf das Urteil.
Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 20:35:39
2 Meinungen:
Die Mutter nach Staatsanwalt und Nk Plädoyers im Interview:
NK, Von Martin Trotz, Veröffentlicht: 02.11.2026 • 15:17 Uhr, Video und Skript:
Ich wollte mich eigentlich nur noch zurückhalten angesichts der derzeitigen Diskussion hier. So richtig Bock auf Steinchen umdrehen und Fragen dahin beantworten hat ja offenbar keiner mehr.
Allerdings finde ich es hochinteressant, dass nun schon ein Medien-Kanal ins Wanken gerät und nicht mehr sicher ob eines klaren Urteils ist. Sogar von "muss mit einem bitteren Urteil rechnen" spricht.
In dem Fall sage ich nur Zweidrittelmehrheit. Kippen auch nur zwei der 5 da vorne auf 'es bestehen noch Zweifel' wars das mit einer Verurteilung.
"„Wenn man ein bisschen logisch denken tut und eins und eins alles so zusammenzählt, dann kommen nur Fragezeichen raus“
Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 20:35:39
2 Meinungen:
Die Mutter nach Staatsanwalt und Nk Plädoyers im Interview:
Fabians Mutter tut sich keinen Gefallen damit, direkt nach dem Gerichtstag sich vom geiernden Schwarck Jeans filmen zu lassen .
Leider ist sie zudem geradezu verbohrt von der Schuld der Angeklagten voll überzeugt und erst letzte Woche wurde das hier auch dargelegt, wie sie sich sich sehr oft dahingehend geäussert hat über Monate aus einer sehr begrenzten eingeengten Sichtweise. Da muss man konsterniert konstatieren - umgeben von wenig hilfreichen 'Beraterinnen'. Man merkt ihr auch eine übergrosse Scheu an, trotz dieser langen Zeit und der knapp 3 Dutzend Gerichtstagen fühlt sie sich nur wohl unter den Fittichen ihrer Rechtsbeiständin und dem Ring der Freundinnen. Vorgeführt in Jenny frägt nah dran nach Tag 33
Den vorgeschickten Unkerich vom NDR muss man nicht weiter beachten.
Er säte nur neue Spannung durch Peitschenknall, weil alle, wir und alle 150 Millionen Deutschsprachigen, teils aus Überdruss, teils aus Übersättigung, lediglich nur noch auf Supersparflamme ane köcheln.
Ausserdem hat mit ihm etwas nicht gestimmt: Metallische Augensterne sind unnatürlich - war es ein Android? .
stb.png (106.15 KiB) 1399 mal betrachtet
.
Mir deucht, das ist ein stachliger Stressball aus Metall zartmasochistischer Machart.
Ich kenne das nicht. Lediglich eine Verwendung von stacheligen, farbigen Kurstoffbällen in verschiedener Grösse, die in der Physiotherapie und Ergo- verwendet werden. Meine Eltern hatten 2 zuhause, einen habe ich einmal angefasst und ausgedrückt wie eine Zitrone, er war gelb...
Es wurde immer berichtet "...knetet ihren Stressball" folgedem muss er weich sein (nach meinem Verständnis), falls nicht, übermenschliche Kräfte am Werk sein Bekommt die Angeklagte immer jeweils von Onkelpappa Ohm ein neues Bällchen, weil sie alle kaputt drückt?!?
Ich hatte dazu von Anfang an die Vorstellung dass es sich um gummiartiges weiches Plaste handelt das man drückt bis die Brühe herausläuft - wie einst bei Raimund "Seewolf" Harmsdorf bei den als Steine 'verkleideten' Erdäpfeln... Hahahaha!
Heckengäu hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. November 2026, 13:39:03
Dass sich mehr Menschen für den Urteilstag als für den Freitag und das letzte Wort der Beklagten interessieren sollen, erschliesst sich mir nicht.
Muss meine Meinung komplett revidieren: Das Interesse allein an der Reaktion der Angeklagten auf das Urteil wird gross sein und eben deshalb eine grössere Zuhörerinnenzahl anziehen: Nachtcämping mit Heizzelten wie die Hunnen
Ansonsten dürfte Ginas Reaktion bei einer Verurteilung gegen null gehen weil sie ja vorbereitet wird. Insofern eine Enttäuschung für die Zuschauer mit Mistgabeln.
Sollte sie freigesprochen werden erlebt die Menge in großer Zahl ebenfalls eine Enttäuschung. Naja....
"„Wenn man ein bisschen logisch denken tut und eins und eins alles so zusammenzählt, dann kommen nur Fragezeichen raus“
Sway hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 18:01:45
Danke nochmal für das vollständige Zitat ich war gestern auch etwas müde… […..]
Womöglich bin ich sogar etwas müde vom Fall generell. Wird einfach Zeit, dass es ein Urteil gibt. […..] dreht man sich gefühlt seit Wochen im Kreis und klammert sich für neue Erkenntnisse an Formulierungen oder Streitet sich über Auslegungen. Ich bin gespannt auf das Urteil.
Für Dich immer
Der Fall macht inzwischen wirklich müde.
Und ich spüre eine Form von Melancholie, im Sinne der „Nachdenklichkeit“: Das Bild am Anfang und im Verlaufe des Falls, ist gegen Ende weiterhin unverändert: Verlierer, keiner steht besser, aufgeklärter, geläuterter, überzeugter als vorher da. Und angesichts der Revsions Stimmlage wird das noch länger andauern.
Beim Versuch mir eine Neuauflage des Prozesses vorzustellen, mit allen Zeugen und Gutachtern und Anwälten, waren die beiden einzigen Lichtstrahlen das unermüdliche Lächeln der Ehrenwerten Sprecherin und Richtern und das Wissen, das Imker problemlos die Beweisantrag-KI in die irre treiben.
Pausenvorschlag @Sway
Zitat aus dem Letzten Wort @ der Adi [ohne Wertung meinerseits]
Zu Rechtsbetrachtungen und richterlicher Meinungsbildung ist der „Unter Hinter der Robe“ Podcast eine Empfehlung, Dankeschön dafür @Sway.
Ich bin auch gespannt auf das Urteil. Bisher wurden wir regelmäßig vom Geschehen und Entscheidungen im Saal überrascht.
Es ist ein Igelball. Borderliner finden ja "Entspannung" durch Schmerz. (Ganz vereinfacht gesagt). Durch die Stacheln können sie die Spannung in ihnen abbauen. Ebenso funktioniert zum Beispiel ein Gummiband am Armgelenk, dass man schnalzen lassen kann.
Ich denke sie darf den Ball im Gefängnis nicht haben, deshalb verwahrt ihn Vater Ohm.
Über den Beitrag kann ich nur müde schmunzeln ehrlich gesagt. Ich zitiere aus dem Skript:
Im Fall Fabian gibt es mehrere Stellen, an denen die Ermittlungen keine klaren Antworten lieferten – und an denen vermeintlich eindeutige digitale Spuren einer genaueren Prüfung nicht standhielten. Und die Staatsanwaltschaft selbst sagt, dass nicht alle Fragen geklärt werden konnten.
DARUM könnte das Urteil anders ausfallen, als viele Beobachter erwarten. Und das liegt auch an den teilweise unprofessionell wirkenden Ermittlungen. Vor Gericht zählt eben nicht, was viele für wahrscheinlich halten, sondern was sich beweisen lässt. Für Fabian und seine Familie wäre Klarheit wichtig. Für den Rechtsstaat ist sie unverzichtbar.
[Farbliche Hervorhebungen sowie fette Großbuchstaben von mir]
Mein Kommentar dazu:
Sag mir, dass du noch nie etwas vom Prinzip der Gesamtschau in einem Indizienprozess gehört hast, ohne mir zu sagen, dass du noch nie etwas vom Prinzip der Gesamtschau in einem Indizienprozess gehört hast!
Und weil man es anscheinend nicht oft genug wiederholen kann:
In einem Indizienprozess braucht man für eine Verurteilung keine klaren Antworten auf alle Fragen.
In einem Indizienprozess dürfen einzelne Aspekte ungeklärt bleiben.
In einem Indzienprozess muss man nicht unbedingt jede Teilhandlung zewifelsfrei beweisen können.
In einem Indizienprozess geht es im Wessentlichen um die Würdigung der Gesamtschau und die Beantwortung der Frage, ob mit den Feststellungen der Beweisaufnahme vernünftige Zweifel an der Täterschaft der Angeklagten bestehen, die nicht bloß denktheoretischer Natur sind.
HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Donnerstag, 05. November 2026, 07:38:16
Über den Beitrag kann ich nur müde schmunzeln ehrlich gesagt. Ich zitiere aus dem Skript:
Mein Kommentar dazu:
Sag mir, dass du noch nie etwas vom Prinzip der Gesamtschau in einem Indizienprozess gehört hast, ohne mir zu sagen, dass du noch nie etwas vom Prinzip der Gesamtschau in einem Indizienprozess gehört hast!
Und weil man es anscheinend nicht oft genug wiederholen kann:
In einem Indizienprozess braucht man für eine Verurteilung keine klaren Antworten auf alle Fragen.
In einem Indizienprozess dürfen einzelne Aspekte ungeklärt bleiben.
In einem Indzienprozess muss man nicht unbedingt jede Teilhandlung zewifelsfrei beweisen können.
In einem Indizienprozess geht es im Wessentlichen um die Würdigung der Gesamtschau und die Beantwortung der Frage, ob mit den Feststellungen der Beweisaufnahme vernünftige Zweifel an der Täterschaft der Angeklagten bestehen, die nicht bloß denktheoretischer Natur sind.
Ich habe das völlig wertefrei meinerseits eingestellt. Soweit ich kurz recherchiert habe, hat sich die OZ dazu noch nicht geäußert. Und der rote Alex von der OZ vor Ort… lehnt sich nie zu weit aus dem Fenster, jedenfalls nicht schriftlich.
PS: ich weiß, was ein Indizienprozess ist
Jeanne hat geschrieben: ↑Donnerstag, 05. November 2026, 08:57:19
Ich habe das völlig wertefrei meinerseits eingestellt. [...]
PS: ich weiß, was ein Indizienprozess ist
Schon klar, du hast ja schließlich nur den Link gepostet. Da kann ja dann gar keine Wertung mit dabei sein.
Mein Post und die darin enthaltende Vermutung, dass man nicht wüsse, was ein Indizenprozess wirklich ist, bezieht sich auch in keinster Weise auf dich, sondern auf den Autor des Beitrages, Martin Trotz.
Wollte ich nur nochmal erwähnen, falls das nicht klar geworden sein sollte.
Heckengäu hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. November 2026, 10:45:50
Das war nicht eines meiner Motorräder sondern dasselbe Modell das der Autor im Roman 'Zen and the Art of Motorcycle Maintenance' (1974) von Robert M. Pirsig gefahren ist, als er mit seinem 12-jährigen Sohn auf einer Fahrt von 4.500 KM durch viele Bundesstaaten der USA gereist ist .
Das Buch gibt es als Original nur noch antiquarisch, als Taschenbuch vom Moloch und es ist 'schwere Kost', auch wegen der verbundenen Gesellschaftskritik in der damaligen Zeit vor über 50 Jahren aus der Sicht eines bewusst ausserhalb des Mainstream stehenden
Dankeschön für deinen Buchtipp, lieber Heckengäu!
Warum auch immer, hat dieser Wälzer mich an "Blue Highways. Eine Reise in Amerika" von William Least Heat-Moon erinnert (ein ganz besonderes autobiografisches Reisebuch, das ich jedem ans Herz legen kann).
Aktuell sitzen wir ja alle im Wartezimmer, bis das gerechte Urteil in 5 Tagen fallen wird (so Gott will) ...
Wenn du Zeit und Muße hast, würde ich dich gerne bitten, zur Überbrückung ein Stückchen mehr darüber zu erzählen. Warum ist deiner Meinung nach der Roadtrip-Roman "Zen and the art of Motorcycle Maintenance" schwere Kost?
Hab gelesen, dass im Buch die gespaltene Psyche des Autors bzw. seines Alter Egos Phaedrus thematisiert wird, der an den Folgen eines psychischen Zusammenbruchs und Elektroschocktherapien litt (einige Leser und Kulturtheoretiker bringen Robert M. Pirsigs philosophischen Roman „Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten“ (1974) auf metaphorischer und zeithistorischer Ebene mit dem CIA-Gedankenkontrollprogramm MK-Ultra in Verbindung, sozusagen als Paradebeispiel für die grausamen skandalösen Depatterning-Methoden der CIA).
Vllt. schaffe ich es ja noch, den hochinteressanten Wälzer übers WE zu lesen. Bin bei schwerer Kost jedoch vorsichtig, da etwas zart besaitet anderseits.