TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle: Arian Arnold, Jenny Böken, Kirsten Heisig, Unbek. Junge (Oelsa/Osterzgebirge), Isabelle Kellenberger, Malina Klaar, Yolanda Klug, Elisa Lam, Paula Maaßen, Christian Morgenstern, Theresa Stahl, Georgeta Tapu
papaya
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Verstehe ich nicht. Hanna hat nachweislich um 2:26 den Club verlassen.
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Ob das hier vielleicht interessant sein könnte?

https://www.datenschutz-notizen.de/tesl ... u-0934682/

Keine Ahnung ob außerhalb der Parkplätze am Eiskeller und der Bahn generell Autos stehen, weil zB nicht jeder einen großen Hof oder eine Garage hat und man evtl als Besucher eine Parkgebühr (?) sparen möchte…
Auch ist mir nicht bekannt, ob dort auf dem Dorf evtl eher „praktische“ Autos statt Luxus-Karossen bevorzugt werden.
Aber angenommen ein Besucher oder auch Einwohner hat einen Tesla und den Sentry Mode aktiviert; dann wäre es ja möglich, dass da evtl etwas aufgezeichnet wurde.

Fährt hier jemand zufällig einen und kann mehr dazu sagen? Ist dieser Modus standardmäßig aktiviert? Wenn man dsvon keine Ahnung hat, bekommt man das trotzdem irgendwie angezeigt?
Ob die Polizei das wohl auch überprüft hat, wenn sie auf Kameras die Automodelle sehen konnte / Vernehmungen durchgeführt hat?
Mir war das bisher unbekannt, dass diese Modelle das können.

Ob
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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JoinIn hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Dezember 2022, 17:58:32 Ich habe den Fall von Anfang an intensiv verfolgt. Im Interview nach der Festnahme des Joggers sagte der Polizeisprecher, dass man vermute, dass auch der Jogger davor im Eiskeller war.
Warum war er nachher im Laufdress mit Stirnlampe unterwegs? Ein Nachtmensch mag ja nachts joggen, allerdings ist 2-3 Uhr schon mal das Extrem an Uhrzeit (und braucht er da wirklich die Stirnlampe?!). Eine spekulative Idee, die mir da kommt: Wenn er nicht unmittelbar nach der Tat nach seiner verlorenen Uhr gesucht hat (wenn's nicht seine ist), dann hat er vielleicht geschaut entlang des Bärbachs und gegebenenfalls nachhelfen wollen, dass Hannas Körper auch wirklich in die Prien gelangt... Oder sie war am Tatort wo sie in den Bach gestoßen wurde (vielleicht gar nicht in der Absicht sie zu töten) so schnell abgetrieben, dass er sich nicht klar war, ob sie noch lebte. Da wäre Joggen mit der Lampe praktisch. Vielleicht hat ihn dabei jemand beobachtet, zB. hinter dem Eiskeller-Parkplatz zum Bärbach hin, da es hieß man hätte ihn beim Eiskeller joggend gesehen?

Dass die Uhr zur Tat gehört wenn sie wirklich IM Bachbett gefunden wurde, ist wahrscheinlich (und der Täter ist dann wohl auch ziemlich nass geworden), denn die Uhr sah nicht danach aus wie wenn sie schon länger im Wasser gewesen wäre. Und warum wäre jemand anderer früher schon in das sonst relativ trockene Bachbett hinuntergestiegen?
Wenn's der Jogger nicht war, aber etwas mitbekommen hat, wollte er im Schreck vielleicht einfach entlang dem Bärbach schauen, weil er ohnehin momentan nicht schlafen hätte können?
Ich kann leider deine Gedankengänge nicht nachvollziehen.
Zudem wurde von einer Anwesenheit des Joggers im Eiskeller nichts bestätigt
Catch22
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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JoinIn hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Dezember 2022, 17:58:32 … Im Interview nach der Festnahme des Joggers sagte der Polizeisprecher, dass man vermute, dass auch der Jogger davor im Eiskeller war. …
Wann und gegenüber welchem Medium soll ein Polizeisprecher sich dazu geäußert haben? Ich höre davon zum ersten Mal. Kannst Du bitte eine Quelle angeben?

Die Polizei hat noch nicht einmal verlautbart, dass es sich bei dem inhaftierten Tatverdächtigen um den Jogger handelt. Diese Information stammt allein aus den Medien und wurde von der Polizei bis heute noch immer nicht bestätigt. (Das Leitungsgremium eines anderen Forums sieht das erratisch anders.)

Hier im HET warf der offenbar mit den Gegebenheiten in Aschau vertraute Gast @alon ein, der Jogger sei „ziemlich sicher“ nicht im Eiskeller gewesen. Leider ohne nähere Erklärung:
alon hat geschrieben: ↑Dienstag, 22. November 2022, 11:12:35 Er [der Jogger] war ziemlich sicher nicht im Eiskeller, soviel kann ich sagen.

JoinIn hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Dezember 2022, 17:58:32 … Ein Nachtmensch mag ja nachts joggen, allerdings ist 2-3 Uhr schon mal das Extrem an Uhrzeit (und braucht er da wirklich die Stirnlampe?!). …
In jener Nacht hatte der starke und lange andauernde Regen erst gegen 2 Uhr nachgelassen oder sogar ganz aufgehört. Womöglich wollte der Jogger nicht vorher durch strömenden Regen laufen und holte deshalb sein Pensum mitten in der Nacht dieses arbeitsfreien Feiertags nach. Falls die Laufstrecke durch ein Waldstück, über eine Wiese oder entlang einer außerorts unbeleuchteten Straße verlaufen sein sollte, war eine Stirnlampe sehr sinnvoll.

JoinIn hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Dezember 2022, 17:58:32 … dann hat er vielleicht geschaut entlang des Bärbachs …, dass Hannas Körper auch wirklich in die Prien gelangt... Oder sie war am Tatort … so schnell abgetrieben, dass er sich nicht klar war, ob sie noch lebte. Da wäre Joggen mit der Lampe praktisch. Vielleicht hat ihn dabei jemand beobachtet …
Im Umfeld einer stark belebten Discothek wäre ein solches Nachtatverhalten überaus auffällig. Ob ein Täter dieses Risiko wirklich in Kauf genommen und seine Stirnlampe nicht wenigstens zeitweilen abgeschaltet hätte?

JoinIn hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Dezember 2022, 17:58:32 … Wenn's der Jogger nicht war, aber etwas mitbekommen hat, wollte er … vielleicht einfach entlang dem Bärbach schauen …?
Wenn der Jogger als unbeteiligter Zeuge etwas von der Tat mitbekommen hätte, warum hätte er dazu keine Angaben bei der Polizei machen sollen? Nachdem er sich als der gesuchte Zeuge gemeldet hatte, ergaben seine Auskünfte laut Polizei (zunächst) keinerlei sachdienliche Hinweise.
Catch22
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Gast hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Dezember 2022, 21:46:12 Ob das hier vielleicht interessant sein könnte?
https://www.datenschutz-notizen.de/tesl ... u-0934682/
Das macht neugierig! Ich wusste bislang nichts davon.

Gast hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Dezember 2022, 21:46:12 … Ist dieser Modus [Tesla-Wächtermodus] standardmäßig aktiviert? …
Wahrscheinlich nicht:
… Wenn sich Halterinnen und Halter dafür entscheiden, den Wächtermodus einzuschalten …
www.datenschutz-notizen.de/tesla-ich-se ... u-0934682/

Gast hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Dezember 2022, 21:46:12 … Aber angenommen ein Besucher oder auch Einwohner hat einen Tesla und den Sentry Mode aktiviert; dann wäre es ja möglich, dass da evtl etwas aufgezeichnet wurde. …
Nur unter ganz bestimmten Bedingungen:
… Sobald sich jemand dem Fahrzeug nähert, wird diese Person gefilmt. … Die Kameras nehmen die Umgebung rund um das Fahrzeug auf, speichern ggf. die Videobilder vorläufig ab und überschreiben sie alle 60 Minuten. Kommt es in der Nähe des parkenden Fahrzeugs zu einer verdächtigen Bewegung, wird der Warnungszustand aktiviert und die Videobilder der letzten 10 Minuten vor dem Ereignis und 30 Minuten danach werden auf einer SD-Karte in dem Fahrzeug gespeichert. …
[a. a. O.]
Was wäre eine „verdächtige Bewegung“ und wie groß müsste deren „Nähe“ zum Fahrzeug sein? Ich könnte mir vorstellen, dass potentielle Vandalen in unmittelbarer Berührungsnähe oder vielleicht auch noch in Wurfnähe die Videospeicherung auslösen würden. Weitere Distanzen ergäben m. E. weniger Sinn. Und was passiert bei harmlosen Passanten? Ich kenne das System nicht.

Hinzu käme eine prekäre rechtliche Situation: Eine Videoaufzeichnung im öffentlichen Raum ist nur unter sehr engen Voraussetzungen gestattet, kurz und anlassbezogen und unter Gesichtspunkten der Verhältnismäßigkeit – etwa bei einem Unfall zur Sicherung zivilrechtlicher Ansprüche. Im Strafverfahren allerdings folgt aus einer durch Privatpersonen erlangten Videoaufzeichnung nicht unweigerlich ein Beweisverwertungsverbot, wenn diese unter Verstoß gegen Rechte Dritter entstanden ist. Die Beurteilung geschieht im jeweiligen Einzelfall u. a. durch Interessenabwägung. Dabei dürfte im Ergebnis das Strafverfolgungsinteresse bei einem Tötungsdelikt gegenüber Persönlichkeitsrechten Dritter deutlich überwiegen.

Bliebe aber die Frage: Gab es überhaupt einen Tesla auf einem der Parkplätze und war der Wächtermodus aktiviert? Und: Wären die Bilder überhaupt gespeichert worden? Falls dem so sein sollte, wird das den Rosenheim Cops nicht entgangen sein. De san ja ned auf da Brennsuppn daherg'schwumma – auch wenn sie vielleicht noch digitale Fotos auf Aktenseiten kleben … ;-)
Gastgeber

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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„ Weil die Beamten in einer Pressemitteilung einen Jogger suchte, der zur Tatzeit in der Nähe gewesen sein soll, meldet sich Sebastian T. wohl bei den Ermittlern. Er war regelmäßig nachts mit Stirnlampe joggen. Gut möglich, dass er sich in einem 6000-Einwohner-Ort, in dem jeder jeden kennt, mit der Zeugenaussage eigentlich aus der Schusslinie nehmen wollte.“

- https://www.berliner-kurier.de/panorama ... -li.290200
vom 24.11.2022


Höre bzw lese ich zum ersten Mal, dass der TV regelmäßig mit Stirnlampe nachts joggen gewesen war. Wäre dem so, dann wäre er doch in dem Dorf bei den meisten, zumindest dem jungen Volk, das nachts unterwegs ist, als nächtlicher Jogger bekannt und es hätte doch genug Meldungen gegeben, als er öffentlich als Zeuge gesucht wurde. Obwohl man natürlich nicht weiß, ob sich der ein oder andere bei der Polizei gemeldet hatet, mit dem Hinweis, dass eine bestimmte Person regelmäßig nachts joggt. Ich meine der TV hatte sich innerhalb von 2 bis 3 Tagen bei der Polizei gemeldet.

Und die Mutmaßung, dass er sich absichtlich als Zeuge gemeldet haben könnte, um aus der Schusslinie zu gelangen... Ja gut, was bleibt ihm anderes übrig.

Sollte er Täter gewesen sein, wäre die Polizei früher oder später eh auf ihn gekommen, wenn er als nächtlicher Jogger bekannt im Dorf ist. Dann besser freiwillig melden um kooperativ und unschuldig zu wirken. Und wenn er es nicht war, hatte er eh nix zu befürchten (dachte er zumindest) und hat sich somit gemeldet.

Mich wundert aber trotzdem dass er sich so „spät“ gemeldet hat. Ich denke den Aufruf wird er sofort mitbekommen haben.
Als Täter, weil er den aktuellen Ermittlungsstand in der Presse verfolgt, wie weit die Polizei ihm auf die Schliche gekommen sein könnte.
Als Unschuldiger, weil er den Ermittlungsstand verfolgt, weil es quasi seine Nachbarin, die er mindestens vom sehen her kannte, betrifft.
In so einem Dorf, wo jeder fast jeden kennt, wird das doch Thema Nummer 1 gewesen sein. Der Aufruf nach dem Jogger wird sich innerhalb kürzester Zeit dort wie ein Lauffeuer verbreitet haben.


Beschreibung des Joggers:

„Die Beschreibung des Mannes: 25 bis 30 Jahre alt, sportlich-schlanke Figur, hellerer Hauttyp, bekleidet mit kurzer Sport-/Laufhose und langärmligem Oberteil („Windstopper“) und einer Stirnlampe.“
(https://www.bild.de/regional/muenchen/m ... .bild.html)

Kurze Hosen bei den damaligen Witterungsverhältnissen? Auch wenn es nicht mehr geregnet haben sollte, aber kühl wird es um die Uhrzeit gewesen sein. Sollte er sich tatsächlich, wie einige annehmen, nach der Tat in Joggingmontur umgezogen haben, dann die kurzen Hosen damit er besser ins Wasser kommt um Spuren zu vernichten, Hanna wegzuschaffen oder seine Uhr, oder Hannas Handy zu suchen etc. Oder er hat sich hektisch die am griffbereitesten Laufklamotten, und dabei kurze Hosen, daheim angezogen.

Sofern er wirklich vorher im Eiskeller war (und natürlich sofern er wirklich Täter ist), könnte es tatsächlich seine Holzuhr gewesen sein, die er dort getragen haben könnte. Die Uhr könnte für den TV, trotz dass viele hier die Uhr als minderwertig bezeichnen, als „Ausgehuhr“ gelten, die er nur zu bestimmen Anlässen trägt und nicht in der Freizeit oder Arbeit. Und im Eiskeller, wo es von den Lichtverhältnissen eher dunkel gewesen sein wird, wird eine dunkelbraune Uhr, geschweige denn das Material, an einem unauffälligen Typen nicht wirklich ins Auge stechen und in Erinnerung bleiben.
gastxyz

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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papaya hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Dezember 2022, 16:02:03 Schon, aber was bedeutet das? Hanna war ja nicht die Trägerin der Uhr.

Der TV macht (möglicherweise) eine Ausbildung in der Forstwirtschaft. Der einzige mir bekannte Holzkernträger ist Schreiner. Andererseits scheint der TV nicht der Besitzer zu sein.

Die Uhr kostet 159 Euro, gebraucht für 100 zu bekommen
https://www.ronmclaine.com/shop/charlie.html
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 77-156-294
.


Schrieb ja schon jemand, dass Liebhaber Schweizer Markenuhren da die Nase rümpfen. Für einen jungen Erwachsenen aber nicht ungewöhnlich. Außerdem braucht man nur Fotos von der Facebook Seite des Eiskellers mit zB dem P1 in München zu vergleichen. Da unterscheidet sich nicht nur die Uhrenmode.
Bei Forstwirtschaft unterstelle ich Liebe zu Natur Wald Bäumen... da würde eine Holzuhr sehr gut passen.

Evtl haelt Umfeld dicht?
Trug die Uhr eher selten oder vom Umfeld unbemerkt.


Geschenk zum Start der Lehre? ( Uhr in Laden gekauft, bar bezahlt, keine Rückverfolgung möglich).
Zeugnisverweigerungsrecht.

Wurde allerdings DNA an/in der Uhr gefunden, so
kann der TV nicht der Besitzer sein, vorausgesetzt die Untersuchungen sind abgeschlossen.

aber wissen wir, ob DNA gefunden wurde?
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Leute, ob man in kurzer oder langer Hose joggt, das ist doch sowas von unwichtig. In der Nacht hatte es nicht extrem niedrige Temperaturen. Es ist also völlig normal, dass man da in kurzer Hose joggen kann. Ich persönlich jogge eher mit langen Sachen, weil ich eher ne Frostbeule bin, aber da kommen mir dann auch oft Jogger entgegen, die kurze Hosen anhaben.

Und die Diskussion, ob man in der Nacht ne Stirnlampe braucht, die hatten wir hier schon. Es ist nicht ungewöhnlich, dass man mit Stirnlampe läuft, auch um gesehen zu werden. Meine Lampe passt sich sogar der Umgebungshelligkeit an, hab quasi schon fast nen halben Tesla auf der Stirn. 🤪

Und zum Thema 6ooo Einwohner, da kennt jeder jeden. Ich hatte zB. einen Aschauer ne Woche nach der Tat gefragt, ob es schon was Neues gibt. Er wusste von der Tat nicht Mal 😁. Das ist zwar sicherlich die Ausnahme, aber bei 6ooo Einwohner kennt nicht Jeder Jeden.

Dass der TV nach dem Aufruf paar Tage gebraucht hat, das ist sicherlich etwas verdächtig, aber vielleicht hat er es wirklich erst 1-2 Tage später mitbekommen, und dann noch was von 25-30 jährigen Jogger gehört, obwohl er ja jünger ist. Gut möglich, dass er da vielleicht erst mal Angst bekommen hatte.
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Es hat sich ja alles in Hohenaschau abgespielt und das sind vllt nur 500 Einwohner . Trotzdem kenne ich es aus noch kleineren Dörfern wo es Jugendliche gibt die komplett anonym aufwachsen und das einzige wo man sie Treffen könnte wäre die Schulbushaltestelle oder einmal im Jahr auf einem Festle. Wenn sie dann älter werden und keine Hobbies wie Gassigehen oder in Vereinen haben wird es auch nicht besser.
Wenn seine Laufrunden am Tag in der Nähe ihres Wohnhauses gewesen wären, hätten sie sich vllt vom Sehen gekannt.
Guest

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Guest »

Zentrale Fragen zur Lösung des Falles, aus meiner Sicht:

1. War der TV/Jogger zuvor in ziviler Kleidung im Club? Wäre in Optik und Verhalten eher der unauffällige und passiv/beobachtende Typ. Eher in der Peripherie/Bar als direkt auf dem Dancefloor -> Sichtung (Bild-)Daten Eiskeller, Zeugenaussagen

2. Falls vorhanden, wem gehört die DNA an der Holzkern? -> Speichel/DNA Tests der Eiskellerbesucher, Abgleich nationaler/internationaler Datenbanken (D, Österreich, Italien etc.) mit Fokus vollendeter/versuchter Sexualdelikte

3. Welche Hinweise auf eine längerfristig geplante oder spontane Verabredung der Hanna mit einer männlichen Person liegen vor, am Tatabend oder den Tagen zuvor?

4. Welche Korrelationen zeitlicher und personaler Natur lassen sich aus einer übergreifenden Datenanalyse (ggf. unterstützt mit KI-Algorithmen) v.a. aus den unterschiedlichen Datenquellen herausdestillieren? -> Providerdaten Mobilfunk x LAN/WLAN x Logfiles x Bilddaten x Bewegungs-/Sensordaten Standort (GPS, Steuergeräte in Fahrzeugen der Clubbesucher)

Man wüsste gern, was im zweiten 1000 Seiten Los der StA an den Strafverteidiger schon steht - und darüber hinaus an den beiden Flipcharts von Digitaltruppe und OFA…
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Guest hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. Januar 2023, 15:21:46
Man wüsste gern, was im zweiten 1000 Seiten Los der StA an den Strafverteidiger schon steht - und darüber hinaus an den beiden Flipcharts von Digitaltruppe und OFA…
Einzelheiten zu dem Fall wird man nur in einem längeren Verfahren gegen einen, der nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt wird, erfahren, und die Chancen stehen dazu sehr schlecht.

Der Täter hatte viel Glück mit dem Hochwasser aber berechnet hat das wohl keiner, weil einzelne Frau nachts in der Nähe eines reissenden Baches bei vorangehendem schlechten Wetter, dass muss erst einmal zusammentreffen.
Bei Flutkatastrophen allerdings hätte man genug Gelegenheiten.
Oder war das nur ein Kampf am Bach und als sie bewusstlos rein fiel, konnte und wollte der Täter sie da nicht rausholen.
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von JoinIn »

Catch22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. Januar 2023, 01:57:12 Wann und gegenüber welchem Medium soll ein Polizeisprecher sich dazu geäußert haben? Ich höre davon zum ersten Mal. Kannst Du bitte eine Quelle angeben?
Ich finde das Video leider momentan nicht mehr. Hier wurde u.a. der Polizeisprecher interviewt. Ob der nachfolgene Kommentar auch von ihm stammt, weiß man halt nicht . https://zappn.tv/serien/17-30-sat1-baye ... stgenommen
(Mit Sicherheit wissen tun wir ja zu wenig, um in diesem Fall momentan wirklich weiter zu kommen. Man kann nur in einem gewissen Rahmen spekulieren mit Wahrscheinlichkeiten von Möglichkeiten).
Catch22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. Januar 2023, 01:57:12In jener Nacht hatte der starke und lange andauernde Regen erst gegen 2 Uhr nachgelassen oder sogar ganz aufgehört. Womöglich wollte der Jogger nicht vorher durch strömenden Regen laufen und holte deshalb sein Pensum mitten in der Nacht dieses arbeitsfreien Feiertags nach.
Ja, dachte auch, das ist ein Argument. Aber 6-7 Stunden nach der Dämmerung rennen ist halt schon sehr extrem. Das tut man am ehesten, wenn man sein Trainingspensum im Hinblick auf ein Rennen für das man sich vorbereitet, unbedingt durchziehen will. Ich habe ihn aber in keinen Ergebnislisten der letzten Jahre mehr gesehen. Ich persönlich würde da lieber bei Regen rennen. Man kommt ja total aus dem Schlafrhythmus, was ja die Kondition auch nicht besser macht. (Aber bitte, ich bin auch nicht mehr 20; als Nachtmensch auch mal Nachtläufer gewesen). Kurze Hosen finde ich zum Rennen um diese Jahreszeit übrigens nicht zu kühl.
Catch22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. Januar 2023, 01:57:12Im Umfeld einer stark belebten Discothek wäre ein solches Nachtatverhalten überaus auffällig. Ob ein Täter dieses Risiko wirklich in Kauf genommen und seine Stirnlampe nicht wenigstens zeitweilen abgeschaltet hätte?
Ja, gutes Argument. Ich dachte die Frage dabei ist aber auch, ob so ein junger Mann (von dem wir nicht wissen, warum er die Förderschule besuchen musste), der gerade unter Schock steht, einen klaren Kopf behält...
Catch22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. Januar 2023, 01:57:12Wenn der Jogger als unbeteiligter Zeuge etwas von der Tat mitbekommen hätte, warum hätte er dazu keine Angaben bei der Polizei machen sollen? Nachdem er sich als der gesuchte Zeuge gemeldet hatte, ergaben seine Auskünfte laut Polizei (zunächst) keinerlei sachdienliche Hinweise.
Er würde mal abwarten können, wenn er weiß, dass man gegen ihn selbst keine Beweise finden kann, weil er's nicht war. Vielleicht will er den Kumpel nicht verraten? Vielleicht hätte er Angst vor Rache aus dessen Umfeld, wenn's kein Kumpel ist? Vielleicht denkt er, dass man gegen den anderen auch keine Beweise findet, weil die Uhr auch dem nicht gehört, und es keine sonstigen Zeugen gab, und er selbst in dieser Gesellschaft der ist welcher mehr Feinde hat, die etwas zu seinen Ungunsten aussagen (behaupten) würden oder könnten?
Hmmm, Was würde ihm wohl sein Verteidiger raten unter den jeweiligen Umständen?
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Gast hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. Januar 2023, 20:13:12 Oder war das nur ein Kampf am Bach und als sie bewusstlos rein fiel, konnte und wollte der Täter sie da nicht rausholen.
Einerseites würde ich die Variante für wahrscheinlicher einschätzen. Aber wie kommt dann die Uhr in den Bach? Das Bachbett ist mit Steinen gepflastert und hat eine gewisse Tiefe, wo man kaum hinuntersteigt, wenn der Bach normalerweise kaum Wasser führt. Da fällt mir dann keine Ursache ein, egal ob sie dem Täter gehört oder nicht. Vielleicht wollte ein Wanderer etwas abwaschen und hat beim Rucksack Abnehmen das Armband unbemerkt abgerissen, und die Uhr blieb außerhalb des Niedrigwassers liegen auf dass sie nicht mehr Schaden abbekommen hat mit der Zeit. Das scheint mir aber auch sehr unwahrscheinlich.

Vielleicht hat der Täter ja aber versucht, Hanna da nochmal rauszuholen, es ist ihm aber nicht mehr gelungen, weil die Strömung zu stark war?
Ich halte es für wahrscheinlich, dass Uhr und Ring sehr direkt zusammengehören - beides kaputt ging, weil sich die beiden ineinander verhakt haben. Das könnte auch bei einem Rettungsversuch passiert sein, wenn er sie an Hand/ Handgelenk packt und zieht. Wenn man gerade einen Kampf austrägt wo er sie in der Wut Richtung Bach stößt, und sie fällt dabei in den Bach, wobei es wahrscheinlich ist, dass sie da mit dem Kopf auf den Steinen aufschlägt - würde man als Aggressor so schnell mit einem Rettungsversuch reagieren? (Dass man spontan motiviert war, sie Richtung Bach zu stoßen gleich neben dem Parkplatz, kann ich mir gut vorstellen. Man provoziert damit einen Unfall, wo man sich dann nicht so ganz schuldig fühlt, wenn sie letztlich blöd fällt und ertrinkt.) Hat man plötzlich den klaren Kopf, wenn man doch gerade erst anscheinend so voller Wut war? Bei der Strömung muss man schnellstens reagieren, wenn man bedenkt dass die Polizei vermutet, der Bach hat sie bis in die Prien getragen.
Allerdings spricht die Polizei von Tötung durch menschliche Gewalteinwirkung.
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Für das Ertrinken im Bach würde ja schon eine kleine Ohnmacht reichen, aber die hätte wahrscheinlich nur gleiche Verletzungen gehabt wie die, die durch das Treiben im Bach und Fluss entstanden sind. Würgen ausgenommen.
Die Polizei hat aber " äußere Gewalteinwirkung ... und somit ein Tötungsdelikt belegen" festgestellt.

War dann erst Kampf am/im Bach und dann noch Gewalteinwirkung
Oder Gewalteinwirkung und dann noch Kampf trotz der Verletzungen.
Das ganze kann ich mir nur mit einem Tatwerkzeug vorstellen, weil ja die Verletzungen schon massiver sein mussten als die Treibspuren an der Leiche.
Wasser spielt in der kriminalistischen Praxis eine nicht unwichtige Rolle, kann es doch Tatwerkzeug, Versteck oder Transportmittel sein. Zu bedenken ist: Vitale Verletzungen können durch die Wasserlagerung überdeckt werden! Die Intensität von Strangmarken oder Drosselfurchen am Hals kann abnehmen und Stauungsblutaustritte können vollständig ausgewaschen werden.
https://www.corpus-delicti-tours.com/blog/dr-l/
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Sofern die Holzuhr an der Tat beteiligt war, ist für mich der Jogger eher weniger tatverdächtig.

Dann wird es wohl eher jemand anderer gewesen sein. Ich könnte mir, wie schon mal erwähnt, eine Zufallstat gut vorstellen. Täter sieht Hanna auf dem dunklen Kampenwandparkplatz, er ergreift sie und zieht sie Richtung Gebüsch des Bärbachs und will sie dort gefügig machen. Hanna wehrt sich heftig, dem Täter wird die Situation zu gefährlich und will abbrechen. Um vielleicht einen Fluchtvorsprung zu erhalten, versucht er Hanna in den Bach zu werfen. Bei dem Kampf löst sich Ring und Uhr. Hanna fällt hinein, schlägt mit Kopf auf usw....

Dass bei dem Kampf, Hanna vielleicht die Uhr abreißt, und sie ein paar Meter wegschleudert, und diese in den Bach fällt, das kann ich mir vorstellen. Aber mit dem Ring müsste dann ähnliches passiert sein, das stelle ich mir schon schwieriger vor. Jacke, sofern Hanna sie trug, müsste sich dann in Fluss von ihr abgespült haben. Ob dies möglich ist, da wurde ja schon man drüber diskutieren.

Falls es doch der Jogger war, was aktuell ja wohl am wahrscheinlichsten ist, so denke ich, dass es auch eine Zufallstat war, die im Affekt entstandenen ist. Denn vor einer geplanten Tat sich noch vor Eiskeller und auf der großen Kampenwandstr. zu präsentieren, das wäre schon sehr dreist.

Wie und warum Hanna auf den Kampenwandparkplatz kam, darüber lässt sich leider auch nur spekulieren.
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

JoinIn hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. Januar 2023, 20:33:51 Ich finde das Video leider momentan nicht mehr. Hier wurde u.a. der Polizeisprecher interviewt. Ob der nachfolgene Kommentar auch von ihm stammt, weiß man halt nicht . https://zappn.tv/serien/17-30-sat1-baye ... stgenommen
…
Kurzum: Ein Video mit dem O-Ton eines Rosenheimer Polizeisprechers zum Jogger im Eiskeller gibt es nicht. Nachrichtentexte der Redaktion (keine „Kommentare“, wie Du meinst) werden nicht von Polizeisprechern verfasst. Die Polizei hat bis heute niemals und nirgendwo verlautbart, der Jogger sei ebenfalls im Eiskeller gewesen.

JoinIn hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. Januar 2023, 20:57:05 … Vielleicht wollte ein Wanderer etwas abwaschen und hat beim Rucksack Abnehmen das Armband [der Uhr] unbemerkt abgerissen …
Unsinn. Die vorliegende Beschädigung der Uhr erfordert Kräfte, die ein Abreißen des Armbands niemals unbemerkt lassen.

JoinIn hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. Januar 2023, 20:57:05 … Allerdings spricht die Polizei von Tötung durch menschliche Gewalteinwirkung.
Falsch. Die Rede war stets von „äußerer“ Gewalteinwirkung.

JoinIn hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. Januar 2023, 20:57:05 … Das könnte auch bei einem Rettungsversuch passiert sein … und sie fällt dabei in den Bach, wobei es wahrscheinlich ist, dass sie da mit dem Kopf auf den Steinen aufschlägt …
Auch wieder sehr phantasielastig …
Catch22
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Guest hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. Januar 2023, 15:21:46 Zentrale Fragen …:
1. War der TV/Jogger zuvor in ziviler Kleidung im Club? …
2. … wem gehört die DNA an der Holzkern? …
3. … Hinweise auf eine … Verabredung …?
4. … Korrelationen … aus einer … Datenanalyse … herausdestillieren? …
Sehr treffende Analyse. Vielen Dank!

Kleine Korrektur: Der Verteidiger erhielt 2 × 500 = zusammen 1.000 Aktenseiten (nicht 2 × 1.000 Seiten).


Zu 1.: Die wichtigste aller Fragen. Die Ermittler vermuten wohl eine Vorgeschichte zur Tat im Eiskeller.

Zu 2.: Ein DNA-Abgleich mit Datenbanken, den bisher bekannten Clubgästen und dem Jogger dürfte bereits erfolgt sein.

Zu 3.: Auch das erweiterte Umfeld Hannas dürfte schon befragt worden sein. Rutschte dort jemand durch oder gab es eine gänzlich neue Bekanntschaft?

Zu 4.: Mit W-LAN-Logs ist es unmöglich, ohne Kenntnis der MAC-Adressen einzelner Geräte bestimmte Vorgänge bestimmten Personen zuzuordnen. GPS-Daten und Daten aus Fahrzeugen können von den Clubbesuchern nicht ohne begründeten Verdacht im Einzelfall herausverlangt werden.


Anfügen möchte ich noch:

5. Auswertung der beim Jogger sichergestellten Gegenstände (Kleidung, IT usw.).

6. Soziogramm der Clubgäste und Hannas erweiterten Umfelds unter Einbeziehung der OFA.


Zur „Digitaltruppe“: Die Soko wurde auf 34 Mitarbeiter reduziert und ich denke nicht, dass das PP in Rosenheim über hinreichende Ressourcen verfügt. Über IT-forensische Unterstützung durch das BLKA wurde bislang nichts berichtet. Deshalb setze ich derzeit keine übermäßige Hoffnung in eine „übergreifende Datenanalyse (unterstützt mit KI-Algorithmen)“.
JoinIn
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Catch22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. Januar 2023, 22:32:49 Falsch. Die Rede war stets von „äußerer“ Gewalteinwirkung.
Die Polizei nennt es ein Tötungsdelikt, was ich damit meinte. Also nicht bloß die Einwirkung von Steinen im Fluss etc.
https://www.polizei.bayern.de/aktuelles ... index.html
Catch22
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

JoinIn hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. Januar 2023, 22:42:41 Die Polizei nennt es ein Tötungsdelikt, was ich damit meinte. Also nicht bloß die Einwirkung von Steinen im Fluss etc.
https://www.polizei.bayern.de/aktuelles ... index.html
Auch das ist nicht richtig, denn:
… Die Rechtsmediziner hatten … eindeutige Spuren äußerer Gewalteinwirkung festgestellt, die auf ein Tötungsdelikt schließen lassen. …
www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressem ... en/039112/
Auf ein Tötungsdelikt wird aus der Gewalteinwirkung nur geschlossen. Die Verletzungen per se belegen ein Tötungsdelikt nicht.

Was nach Haarspalterei klingt, kennzeichnet einen wesentlichen Unterschied: Nach der von der Polizei gebrauchten Formulierung könnte auch ein Unfall ohne Fremdverschulden in Betracht kommen – unabhängig von dessen Wahrscheinlichkeit.
z3001x
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Catch22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. Januar 2023, 23:05:42Was nach Haarspalterei klingt, kennzeichnet einen wesentlichen Unterschied: Nach der von der Polizei gebrauchten Formulierung könnte auch ein Unfall ohne Fremdverschulden in Betracht kommen
Hat das irgendeinen Sinn darauf hinzuweisen, dass äußere Gewalteinwirkung auch ohne Fremdverschulden vorkommt, wenn die an Hanna W festgestellte unzweideutig auf ein Tötungsdelikt schließen lässt?
Der User, den du so überheblich wie unsinnig zurechtweist, schrieb von "menschlicher Gewalteinwirkung". Das ist keine unzutreffende Formulierung für äußere Gewalteinwirkung, die von einem Menschen verübt wurde.
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