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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 15:30:03
von Fränkin
Alex123 hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 15:01:07 Alexandra hat offensichtlich gegen ihren Willen mit Anzeichen von Angst und Panik im Schriftbild jenes an die Justiz gerichtete Schreiben mit der Hand geschrieben, dass dann wenige Tage nach ihrem Verschwinden bei der Justiz einging.
Dazu muss ich leider die (sinngemäßen) Worte des Gutachters aus dem Gerichtssaal ergänzen:
Der Brief kann ebenso in einer ungünstigen Position geschrieben worden sein.

Das Schriftbild wurde erklärt durch eventuelle Angst oder eventuell eine "verkrampfte Armhaltung beim Schreiben".
Natürlich macht "Angst" hier am meisten Sinn, aber selbst das Gutachten hatte eine weitere Sicht auf den Schreibstil, den wir nicht außer Acht lassen sollten.

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 15:57:01
von Sronson
Alex123 hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 15:01:07 Acht Jahre lang wurde Natascha Kampusch von ihrem Entführer gefangen gehalten, ohne dass der monetäre oder politsche Forderungen gestellt hätte.
Also hör mal, dieser und der Fall von Alexandra sind überhaupt nicht vergleichbar, denn Priklopil hat die damals zehnjährige Natascha mit dem perversen Ziel entführt, sie in eine Frau nach seinem „Ideal zu formen“. Im vorliegenden Fall soll laut Anklage das Motiv in einem Streit um sehr viel Geld liegen. Wenn man 1,5 Jahre lang in der Türkei seine Schuldnerin als Geisel hält, ohne Geld zu fordern, bekommt man sein Geld höchstwahrscheinlich nicht wieder.

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 16:05:35
von Sronson
Alex123 hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 15:01:07 Auch nicht auszuschließen wäre, dass sie mit gestohlenem Pass lebend in die Türkei gebracht und dort umgebracht wurde.
Wie stellst du dir das im Detail vor? Wurde ihr im Auto oder Flugzeug für den gesamten Zeitraum der Reise eine Pistole in den Rücken gehalten? Und wozu jemanden soweit fortschaffen, dabei das Risiko entdeckt zu werden, auf sich nehmen, um die Entführte letzten Endes in der Türkei zu töten? Man darf nicht vergessen, dass Alexandra hochschwanger und unter solchen Umständen jederzeit mit der Geburt zu rechnen war.

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 16:41:04
von Gast0911
Sronson hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 15:57:01 Also hör mal, dieser und der Fall von Alexandra sind überhaupt nicht vergleichbar, denn Priklopil hat die damals zehnjährige Natascha mit dem perversen Ziel entführt, sie in eine Frau nach seinem „Ideal zu formen“. Im vorliegenden Fall soll laut Anklage das Motiv in einem Streit um sehr viel Geld liegen. Wenn man 1,5 Jahre lang in der Türkei seine Schuldnerin als Geisel hält, ohne Geld zu fordern, bekommt man sein Geld höchstwahrscheinlich nicht wieder.
Ich finde, dass man sämtliche Fälle nie besonders gut vergleichen kann. Es gibt immer große Abweichungen und die Protagonisten und Hintergründe sind ja such immer völlig verschieden.

Ich werf mal, ahnungslos, wie wir alle, in den Raum, dass man in andere Länder viel schneller und unauffälliger gelangt, als in die Türkei.
Dass Alexandra vielleicht bewusst war bzw gemacht wurde, dass auch sie möglicherweise strafrechtliche Konsequenzen zu befürchten hätte, die zur Folge haben könnten, dass sie nicht nur das Pflegekind, sondern auch ihr eigenes verlieren könnte.
Auch sie war Bestandteil dieses Firmengespinstes, wie die Angeklagten, A.A., N.H. und einige andere auch.

Aus Gutmütigkeit hat man sie sicher nirgendwohin verschleppt. 6 Tage nach Alexandras Verschwinden sollte der Gerichtstermin stattfinden, den sie gg D.B. und U.T. erwirkt hatte.
Aber theoretisch, und das betone ich, ist ja auch möglich, dass man sie auch ohne sie umzubringen zum Schweigen gebracht hat.

Lediglich Überlegungen.

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 17:43:15
von RockyBalboa
Gast0911 hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 16:41:04 Aber theoretisch, und das betone ich, ist ja auch möglich, dass man sie auch ohne sie umzubringen zum Schweigen gebracht hat.
Theoretisch wurde sie auch von Aliens entführt.

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 18:24:32
von Gast 90411
RockyBalboa hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 17:43:15 Theoretisch wurde sie auch von Aliens entführt.
Aber dir ist schon bewusst, dass auch ein Mord bislang nur eine Theorie ist, oder?

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 19:09:07
von Klugscheißer
Gast 90411 hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 18:24:32 Aber dir ist schon bewusst, dass auch ein Mord bislang nur eine Theorie ist, oder?
Zumindest baut die Anklage und der gerade stattfindende Prozess auf einem Tötungsdelikt auf.
Da würde ich jetzt nicht unbedingt von nur einer Theorie reden.

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 19:19:57
von Alex123
Sronson hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 16:05:35 Wie stellst du dir das im Detail vor? Wurde ihr im Auto oder Flugzeug für den gesamten Zeitraum der Reise eine Pistole in den Rücken gehalten? Und wozu jemanden soweit fortschaffen, dabei das Risiko entdeckt zu werden, auf sich nehmen, um die Entführte letzten Endes in der Türkei zu töten? Man darf nicht vergessen, dass Alexandra hochschwanger und unter solchen Umständen jederzeit mit der Geburt zu rechnen war.
Wie gesagt, ich halte diese Variante für unwahrscheinlich. Aber wenn es diese Variante war, stelle ich eine Reise im Auto vor. Die Begleiter von Alexandra hätten entsprechende Möglichkeiten gehabt sie mit körperlicher Gewalt einzuschüchtern.
Dem Risiko bei der Reise entdeckt zu werden stünde der Heimvorteil von U.T. in der Türkei gegenüber. Dort hätte er seine Leute, seine Möglichkeiten.
Alexandra war in der 32. von 40 Wochen schwanger. Ob da jederzeit mit dem Beginn der Geburt gerechnet werden musste, weiß ich nicht.

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 20:08:12
von Turmfalke23
Klugscheißer hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 19:09:07 Zumindest baut die Anklage und der gerade stattfindende Prozess auf einem Tötungsdelikt auf.
Da würde ich jetzt nicht unbedingt von nur einer Theorie reden.

Die Angeklagten sollen u.a. gemeinschaftlich in unterschiedlicher Tatbeteiligung die Geschädigte ermordet haben, dies ist nach wie vor Tatvorwurf. 

21 Verhandlungstage stehen ja noch zur abschließenden Klärung an.

https://www.justiz.bayern.de/media/imag ... ermine.pdf

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 20:22:08
von Gast 91483
Alex123 hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 19:19:57 Wie gesagt, ich halte diese Variante für unwahrscheinlich. Aber wenn es diese Variante war, stelle ich eine Reise im Auto vor. Die Begleiter von Alexandra hätten entsprechende Möglichkeiten gehabt sie mit körperlicher Gewalt einzuschüchtern.
Dem Risiko bei der Reise entdeckt zu werden stünde der Heimvorteil von U.T. in der Türkei gegenüber. Dort hätte er seine Leute, seine Möglichkeiten.
Alexandra war in der 32. von 40 Wochen schwanger. Ob da jederzeit mit dem Beginn der Geburt gerechnet werden musste, weiß ich nicht.
Bis zum Urteil sind sie als unschuldig zu betrachten und aktuell ist es eine unbewiesene Theorie. Nur, weil etwas in der Anklage steht, ist es, wie in diesem Fall auch, noch lange kein erwiesener Fakt. Sie gilt weiterhin als vermisst. Ob lebend oder nicht, kann man nicht zu 100%er Sicherheit sagen

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 20:43:33
von Komisar_Rex_
Alex123 hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 19:19:57 Wie gesagt, ich halte diese Variante für unwahrscheinlich. Aber wenn es diese Variante war, stelle ich eine Reise im Auto vor. Die Begleiter von Alexandra hätten entsprechende Möglichkeiten gehabt sie mit körperlicher Gewalt einzuschüchtern.
Dem Risiko bei der Reise entdeckt zu werden stünde der Heimvorteil von U.T. in der Türkei gegenüber. Dort hätte er seine Leute, seine Möglichkeiten.
Alexandra war in der 32. von 40 Wochen schwanger. Ob da jederzeit mit dem Beginn der Geburt gerechnet werden musste, weiß ich nicht.
Offenbar bist Du keine Frau oder Du warst noch nie selbst schwanger!!!!!!!!!!!!!!
Unter diesen Umständen hätte der Stress jederzeit, frühzeitige Wehen auslösen können!!!

Alleine den psychischen Stress, vor ihrem Verschwinden, kann zum Problemen werden.
Das Baby war im Bauch, jedenfalls ebenso, diesem Stress ausgesetzt..
Ein Krankenhaus in der Nähe, wäre da sicherlich von Vorteil!!!!
Also ich war nur halb so sehr gestresst, wie Alexandra und lag ab der 35. Schwangerschaftswoche, nur noch auf dem Sofa, weil der Arzt mir verboten hat, auch nur einkaufen zu gehen... Das nur, weil ich mich, im Umzugsstress, einfach nicht geschont habe...
Die Schwangerschaft ist keine Krankheit, aber Stress, ist immer ein Risiko, für Mutter und Kind!!!

Natürlich, wenn ein Polizist auf dem Weg, eine Fahrzeugkontrolle gemacht hätte. Dann hätte der bestimmt sofort erkannt, dass das ja sein Kumpel U.T. ist. Der Polizist ist ja schließlich, ''einer seiner Leute''....
Wenn eine geknebelte Schwangere auf der Rücksitzbank liegt, dann geht das bei U. auf jeden Fall klar....
Jeder Türke weiß, dass U. einen besonderen Stellenwert hat.
(irgendwie unlogisch, oder???)...

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 21:23:38
von Komisar_Rex_
Gast 90411 hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 18:24:32 Aber dir ist schon bewusst, dass auch ein Mord bislang nur eine Theorie ist, oder?
Oder die Entführung.... Die steht ja auch noch im Raum....

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 21:32:19
von Sronson
Alex123 hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 19:19:57 Alexandra war in der 32. von 40 Wochen schwanger. Ob da jederzeit mit dem Beginn der Geburt gerechnet werden musste, weiß ich nicht.
Erst einmal dauert nicht jede Schwangerschaft genau 40 Wochen, sondern ab der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche bis zur vollendeten 42. Schwangerschaftswoche spricht man von einer termingerechten Geburt (errechneter Geburtstermin +-14 Tage).
Komisar_Rex_ hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 20:43:33Offenbar bist Du keine Frau oder Du warst noch nie selbst schwanger!!!!!!!!!!!!!!
Unter diesen Umständen hätte der Stress jederzeit, frühzeitige Wehen auslösen können!!!
Ganz richtig - Es gilt mittlerweile als wissenschaftlich erwiesen, dass psychischer Stress inklusive anhaltender Angst Frühgeburten begünstigt. So kommen bspw. in Kriegsgebieten vermehrt Frühchen zur Welt. Sollte Alexandra tatsächlich ins Ausland verschleppt worden sein, hätte die dabei empfundene Panik jederzeit eine Geburt auslösen können.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7167275/

https://www.apa.org/news/press/releases ... cy-anxiety

https://amp.abc.net.au/article/100968686

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 21:54:01
von Komisar_Rex_
Gast123455 hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 10:10:14 Hier ebenfalls aus Nürnberg und aktiver Pilzsammler, ganzjährig. Hauptsammelgebiet: Steinbrüchlein, sogar exakt im Radius des gefundenen Schädels. Hätte also auch mir passieren können.
Wenn er nicht vergraben war oder erst kürzlich von Wild dorthingeschleppt wurde, behaupte ich sogar, ich hätte ihn gesehen. Wir Pilzfuzzis sind im Wald anders unterwegs, als Spaziergänger oder Wanderer. Es kann gut passieren, dass man was wirklich großes total übersieht, weil man nur auf kleinere Details guckt und sucht - vermutlich auch ein guter Grund, warum es oft Pilzsammler sind, die Verstorbene finden. Und auch deshalb, weil es uns dann doch mal an Stellen verschlägt, wo außer Jägern und Förstern sonst wirklich nie jemand rumrennt.

Bezüglich des Mitinsassen: theoretisch ist alles möglich. Selbst die Aussagen völlig seltsamer Leute vor Gericht. Ich bleib dabei, dass da noch gar nichts ansatzweise aufgeklärt ist. Alles ist Spekulation, egal, welcher These man folgt. So lange nichts bewiesen und belegt ist, wird das auch so bleiben
Hier, Gassi-Gängerin....
Ich gehe zweimal am Tag, mit meinem Hund durch den Wald. Da mein Hund leidenschaftlich, buddelt, hat er mit mir einen Pakt geschlossen:
WEnn er einen Schatz findet, dann machen wir halbe/halbe....Meine Gegenleistung dafür ist, ihn in den unzugänglichsten Stellen, zu finden und ihn daran zu erinnern, dass er mal eine Trinkpause machen muss...
Glaubt mir. Ich bin danach nicht nur Gassi gegangen, sondern habe einen Ninja-Parcour gemeistert, nur damit ich meinen Hund, auch wieder mit nach Hause nehme. Schätze findet man ja, schließlich, auch nicht nahe der Gassi-Wege.

Was ich damit sagen will:
Im Wald, einen Schädel zu finden, ist ungefähr das gleiche!!!
Das STeinbrüchlein, ist kein Steckerlaswald. Da gibt es unzählige Wege, Trampelpfade und Möglichkeiten dort einen Schädel zu verstecken !!!!!
Das unbeobachtet zu tun, wäre ebenfalls möglich. Wenn es nicht gerade Samstag oder Sonntag-Nachmittag ist, geht das sogar ziemlich unauffällig.

Beim Pilze suchen, ist die Möglichkeit, einen Schädel zu finden, genauso gering, wie dass mein Hund, einen Schatz ausbuddelt....
Die Möglichkeit, dass mein Hund, Knochenreste ausbuddelt, ist da bei weitem höher...
Ein Pilzsammler, sucht nach Pilzen.... an Stellen, an denen Pilze wachsen...

Die Möglichkeit, dass der Schädel, Alexandra gehört, war natürlich, gegeben!!!!!!!!
Wenn auch nur sehr gering!

Leider gibt es ja mehrere Vermisstenfälle.

Ich hatte nur insgeheim gehofft, dass das nicht Alexandras Schädel ist...
Auch wenn ich mir natürlich für die Angehörigen wünsche, dass sie gebührend Abschied nehmen können!!!

Das STeinbrüchlein ist ein Ort, den ich von Klein auf kenne und mit dem ich viele schöne ERinnerungen verbinde.
Auch heute bin ich dort oft spazieren, wenn ich meine Eltern besuche...
Mir persönlich reichen schon, Eibach, Katzwang, Allersberg und Hilpoltsein....
Alles Orte, die in meinem Leben, eine Heimat sind oder waren....
Uschis Treff war immer mein Lieblingskiosk, bei dem ich mir jedes mal ein Eis kaufe, wenn ich dort vorbei komme...

Das Problem ist jetzt einfach, dass ich diese Orte für immer, mit dem Verschwinden, Alexandras, verbinden werde...

Das Steinbrüchlein ist für mich ein Ort, purer Freiheit und voller schöner Erinnerungen.
Die Möglichkeit, dass ich dort einen Schädel finden könnte, habe ich niemals in Betracht gezogen...
Ich denke nicht, dass man als Pilzsammler behaupten kann, dass einem ein Schädel, grundsätzlich aufgefallen wäre.

Mir, wäre der auch nicht aufgefallen, obwohl ich das ganze Gebiet dort kenne.... und von mir behaupten würde, dass es dort keinen Trampelpfad gibt, den ich nicht schon mal gegangen bin..

Eine Leiche oder Teile davon zu finden, ist keine schöne Vorstellung!!!
Mit meinem persönlichem Schatzgräber, ist die Chance, allerdings etwas höher!!!

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 22:11:57
von Komisar_Rex_
sorry.. doppelpost

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 22:12:33
von papaya
Ehe das hier komplett aus dem Ruder läuft, nochmal meine Ausführungen vom 28.04., nunmehr auch bestätigt durch einige Erkenntnisse vor Gericht.

Die Anhänger von Hexenverbrennung und ähnlichen Methoden, die wir eigentlich im modernen Deutschland überwunden glaubten, seien daran erinnert, dass insbesondere das fränkische Bamberg sich hier unrühmlich hervorgetan hat.

https://www.studysmarter.de/schule/gesc ... exenbissen.

Sehr zu empfehlen ist auch der berühmte Brief des als Hexer hingerichteten Bürgermeisters von Bamberg, Johannes Junius.
https://www.bvm-bamberg.de/fileadmin/me ... ragung.pdf

Wer sich jedoch an einer rechtsstaatlichen Betrachtung beteiligen möchte, sei noch einmal an folgendes erinnert:

Fakt ist, dass nach unwidersprochenem Mahnbescheid ein Pfändungsbeschluss erlassen wurde, aufgrund dessen *alle* kreditgebenden Banken Alexandra die Konten sperrten. Seltsam ist ja bereits, dass ein Investor seine Immobilien nicht sukzessive bei seiner Hausbank erwirbt, sondern nahezu jede seiner sanierungsbedürftigen Schrottimmobilien mit einer entsprechenden kleinen Investitionssumme über eine andere Bank finanziert. Wir wissen inzwischen aus dem Verfahren, dass es sieben kreditgebende Banken gab.

Sie wehrte sich dann zwar mit rechtlichen Mitteln dagegen, und man kann wohl davon ausgehen, dass am 15.12. auch gerichtlich in ihrem Sinne entschieden worden wäre. Das ändert aber nichts daran, dass alle betroffenen Banken bei Eingang der Pfändung über eine Schufa-Abfrage erkannt haben müssen, dass in Summe ein über viele Banken gestreutes Kreditportfolio von über 2 Millionen Euro besteht.

Erstens ist das für einen Privatinvestor sehr ungewöhnlich.
Zweitens wurde hier schon xmal vorgerechnet, dass dies zu einer monatlichen Belastung von mindestens 5000 Euro führt, was aus ihrem Nettogehalt (muss diesen Banken vorliegen) nicht zu finanzieren ist.

Beides ist per se nicht illegal. Trotzdem ist jede dieser Banken nun gesetzlich dazu verpflichtet, eine Verdachtsmeldung nach §43 Geldwäschegesetz abzugeben.

https://www.gesetze-im-internet.de/gwg_2017/__43.html

Und jetzt noch mal: Die Banken *müssen* diese Meldung abgeben. Sie *können* eine Strafanzeige erstatten.

Wie unglaublich streng die Vorschriften sind und durchgesetzt werden, zeigt eine aktuelle Millionenstrafe gegen die Bank N26:
Die Digitalbank N26 muss wegen zu spät gemeldeter Geldwäsche-Verdachtsfälle eine Geldbuße von 9,2 Millionen Euro zahlen. Das teilte die Bankenaufsicht Bafin am Dienstag in Frankfurt am Main mit. Die Vorwürfe der Behörde gegen N26 beziehen sich auf das Jahr 2022. In dem rechtskräftigen Bußgeldbescheid heißt es, das Institut habe 2022 systematisch Geldwäscheverdachtsmeldungen verspätet abgegeben.
https://www.tagesschau.de/inland/region ... ahr%202022

Die Strafanzeige landet (über die Polizei oder auch direkt) bei der Staatsanwaltschaft. Ich gehe davon aus, dass die Banken das nicht gemacht haben, das Vorliegen einer Straftat wäre mir in diesem Fall nicht offensichtlich genug. Deswegen liegt im bestehenden Fall Polizei und Staatsanwaltschaft nichts vor, was zB Alex123 mantramäßig keine Ermittlungen nennt.

Die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) untersteht jedoch dem Zoll und nicht den Polizeibehörden. Deswegen (Datenschutz) weiß die Polizei überhaupt nichts von laufenden Ermittlungen, solange die FIU nicht aufgrund ihrer Ermittlungen hinsichtlich der Verdachtsmeldungen auf das wahrscheinlich tatsächliche Vorliegen von Geldwäsche und/oder Terrorismusfinanzierung erkennt. Erst dann wird über die Staatsanwaltschaft ein Verfahren eröffnet.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Zentral ... rsuchungen

Das verstehen die meisten Leute nicht. Alexandra als Bankangestellte dürfte dies aufgrund zahlreicher Pflichtschulungen in Banken sehr wohl gewusst und vielleicht auch deshalb kalte Füße bekommen haben und die Zusammenarbeit beenden wollen.

Aber mit der Pfändung und dem Gespräch, das in der Postbank mit ihr dazu geführt wurde, muss ihr vollkommen klar gewesen sein, dass seitens der FIU Ungemach droht.

Daher die WhatsApp "ich will nicht ins Gefängnis und ich lasse mir mein Kind nicht wegnehmen".

Die Botschaft ist doch aktuell, alle versuchen anhand der Anwesenheit von Dejan in Alexandras Nähe zu beweisen, dass ein Gewaltverbrechen stattgefunden haben muss. Aber niemand hat analysiert, dass aufgrund ihrer immensen Kredite Flucht vor Geldwäsche und damit Fluchthilfe durch die ebenfalls betroffenen Dejan und Ugur wahrscheinlich ist. Und die nicht trauernden Rumänen diese Hypothese stützen, so wie noch weitere Fakten.

Mein Denken geht in die Richtung, es gab am Anfang möglicherweise tatsächlich eine kurze energische oder gewaltsame Einschüchterung, man müsse jetzt endlich mal Tacheles reden, sonst kommen am 15.12 alle in Teufels Küche. Da hat man ihr dann erklärt dass der Mahnbescheid nur eine Warnung sein sollte, aber diesen zu ignorieren alles versaut hat. Dass sie jetzt am Arsch ist wegen der Pfändungen und am 15.12. alle zusammen im Gefängnis landen. Und warum? Wegen dem akademischen Eindringling und Besserwisser. Während alle anderen doch seit Jahren eine große Familie sind.

Dann hat man ihr nahegelegt, sie müsse jetzt erstmal untertauchen, Onkel Dejan macht das schon.

Der vermeintliche Widerspruch, sie würde nie und nimmer wieder Kontakt zu Dejan suchen, ist aus einer Vielzahl von Gründen unrealistisch.

Es ist Fakt, dass es ein seit vielen Jahren bestehendes festes soziales Umfeld aus Exmann, dessen neuer Frau, deren Kind (=Pflegekind), Dejan, Ugur und diversen geschäftlichen Verbindungen gibt.

Der Akademiker Bastian R ist ein isolierter Neuling in diesem Kreis. Spätestens als die finanziellen Probleme überhand nahmen und Bastian parallel eine zweite Vaterschaft mit einer anderen Frau beichten musste, dürfte die Identifikation mit ihm auf Null gegangen sein.

Ein immenser Prozentsatz von Frauen kehrt in Beziehungen mit häuslicher Gewalt zurück, ob einem das nun gefällt oder nicht. Darin liegt die Erklärung für den entlastenden Brief und die SMS. Die Gutachter haben völlig außer Acht gelassen, dass diktierte Nachrichten ein völlig anderes Bild abgeben als geschriebene Nachrichten.

Und wer das Schweigen der Angeklagten immer noch als Schuldeingeständnis werten will, sollte sich die Links am Anfang dieses Posts zu Gemüte führen.

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 22:17:13
von Sronson
Gast0911 hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 16:41:04 Dass Alexandra vielleicht bewusst war bzw gemacht wurde, dass auch sie möglicherweise strafrechtliche Konsequenzen zu befürchten hätte, die zur Folge haben könnten, dass sie nicht nur das Pflegekind, sondern auch ihr eigenes verlieren könnte.
Auch sie war Bestandteil dieses Firmengespinstes, wie die Angeklagten, A.A., N.H. und einige andere auch.
Welches Ausmaß hätten diese strafrechtlichen Konsequenzen denn, weißt du dazu Genaueres?

Im Falle einer Verurteilung hätte es eventuell für Alexandra die Möglichkeit gegeben, gemeinsam mit ihrem Baby eine etwaige Haftstrafe anzutreten. Ihre Freiheit wäre ihr jedoch genommen worden und ob ein Gefängnis ein schöner Ort ist um ein Kind aufzuziehen, müssen wir sicherlich nicht diskutieren. Grundsätzlich ist die Überlegung, sie könnte sich vom Acker gemacht haben, nicht verkehrt. Für Dejan B. und Ugur T. wäre es allerdings besser gewesen, ebenfalls zu verschwinden. Hier fehlt das passende Puzzlestück. Hast du dazu eine Idee?
papaya hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 22:12:33 Und wer das Schweigen der Angeklagten immer noch als Schuldeingeständnis werten will, sollte sich die Links am Anfang dieses Posts zu Gemüte führen.
Es liegt im Rahmen des Möglichen, dass die beiden Angeklagten schweigen, weil sie wissen, dass es aufgrund ihrer Unschuld nicht zu einer Verurteilung kommen wird, sie sich jedoch durch Aussagen in anderen Belangen selbst belasten würden.

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Mai 2024, 22:24:28
von Komisar_Rex_
papaya hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 22:12:33 Ehe das hier komplett aus dem Ruder läuft, nochmal meine Ausführungen vom 28.04., nunmehr auch bestätigt durch einige Erkenntnisse vor Gericht.

Die Anhänger von Hexenverbrennung und ähnlichen Methoden, die wir eigentlich im modernen Deutschland überwunden glaubten, seien daran erinnert, dass insbesondere das fränkische Bamberg sich hier unrühmlich hervorgetan hat.

https://www.studysmarter.de/schule/gesc ... exenbissen.

Sehr zu empfehlen ist auch der berühmte Brief des als Hexer hingerichteten Bürgermeisters von Bamberg, Johannes Junius.
https://www.bvm-bamberg.de/fileadmin/me ... bertragung.


Wer sich jedoch an einer rechtsstaatlichen Betrachtung beteiligen möchte, sei noch einmal an folgendes erinnert:

Fakt ist, dass nach unwidersprochenem Mahnbescheid ein Pfändungsbeschluss erlassen wurde, aufgrund dessen *alle* kreditgebenden Banken Alexandra die Konten sperrten. Seltsam ist ja bereits, dass ein Investor seine Immobilien nicht sukzessive bei seiner Hausbank erwirbt, sondern nahezu jede seiner sanierungsbedürftigen Schrottimmobilien mit einer entsprechenden kleinen Investitionssumme über eine andere Bank finanziert. Wir wissen inzwischen aus dem Verfahren, dass es sieben kreditgebende Banken gab.

Sie wehrte sich dann zwar mit rechtlichen Mitteln dagegen, und man kann wohl davon ausgehen, dass am 15.12. auch gerichtlich in ihrem Sinne entschieden worden wäre. Das ändert aber nichts daran, dass alle betroffenen Banken bei Eingang der Pfändung über eine Schufa-Abfrage erkannt haben müssen, dass in Summe ein über viele Banken gestreutes Kreditportfolio von über 2 Millionen Euro besteht.

Erstens ist das für einen Privatinvestor sehr ungewöhnlich.
Zweitens wurde hier schon xmal vorgerechnet, dass dies zu einer monatlichen Belastung von mindestens 5000 Euro führt, was aus ihrem Nettogehalt (muss diesen Banken vorliegen) nicht zu finanzieren ist.

Beides ist per se nicht illegal. Trotzdem ist jede dieser Banken nun gesetzlich dazu verpflichtet, eine Verdachtsmeldung nach §43 Geldwäschegesetz abzugeben.

https://www.gesetze-im-internet.de/gwg_2017/__43.html

Und jetzt noch mal: Die Banken *müssen* diese Meldung abgeben. Sie *können* eine Strafanzeige erstatten.

Die Strafanzeige landet (über die Polizei oder auch direkt) bei der Staatsanwaltschaft. Ich gehe davon aus, dass die Banken das nicht gemacht haben, das Vorliegen einer Straftat wäre mir in diesem Fall nicht offensichtlich genug. Deswegen liegt im bestehenden Fall Polizei und Staatsanwaltschaft nichts vor, was zB Alex123 mantramäßig keine Ermittlungen nennt.

Die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) untersteht jedoch dem Zoll und nicht den Polizeibehörden. Deswegen (Datenschutz) weiß die Polizei überhaupt nichts von laufenden Ermittlungen, solange die FIU nicht aufgrund ihrer Ermittlungen hinsichtlich der Verdachtsmeldungen auf das wahrscheinlich tatsächliche Vorliegen von Geldwäsche und/oder Terrorismusfinanzierung erkennt. Erst dann wird über die Staatsanwaltschaft ein Verfahren eröffnet.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Zentral ... rsuchungen

Das verstehen die meisten Leute nicht. Alexandra als Bankangestellte dürfte dies aufgrund zahlreicher Pflichtschulungen in Banken sehr wohl gewusst und vielleicht auch deshalb kalte Füße bekommen haben und die Zusammenarbeit beenden wollen.

Aber mit der Pfändung und dem Gespräch, das in der Postbank mit ihr dazu geführt wurde, muss ihr vollkommen klar gewesen sein, dass seitens der FIU Ungemach droht.

Daher die WhatsApp "ich will nicht ins Gefängnis und ich lasse mir mein Kind nicht wegnehmen".

Die Botschaft ist doch aktuell, alle versuchen anhand der Anwesenheit von Dejan in Alexandras Nähe zu beweisen, dass ein Gewaltverbrechen stattgefunden haben muss. Aber niemand hat analysiert, dass aufgrund ihrer immensen Kredite Flucht vor Geldwäsche und damit Fluchthilfe durch die ebenfalls betroffenen Dejan und Ugur wahrscheinlich ist. Und die nicht trauernden Rumänen diese Hypothese stützen, so wie noch weitere Fakten.

Mein Denken geht in die Richtung, es gab am Anfang möglicherweise tatsächlich eine kurze energische oder gewaltsame Einschüchterung, man müsse jetzt endlich mal Tacheles reden, sonst kommen am 15.12 alle in Teufels Küche. Da hat man ihr dann erklärt dass der Mahnbescheid nur eine Warnung sein sollte, aber diesen zu ignorieren alles versaut hat. Dass sie jetzt am Arsch ist wegen der Pfändungen und am 15.12. alle zusammen im Gefängnis landen. Und warum? Wegen dem akademischen Eindringling und Besserwisser. Während alle anderen doch seit Jahren eine große Familie sind.

Dann hat man ihr nahegelegt, sie müsse jetzt erstmal untertauchen, Onkel Dejan macht das schon.

Der vermeintliche Widerspruch, sie würde nie und nimmer wieder Kontakt zu Dejan suchen, ist aus einer Vielzahl von Gründen unrealistisch.

Es ist Fakt, dass es ein seit vielen Jahren bestehendes festes soziales Umfeld aus Exmann, dessen neuer Frau, deren Kind (=Pflegekind), Dejan, Ugur und diversen geschäftlichen Verbindungen gibt.

Der Akademiker Bastian R ist ein isolierter Neuling in diesem Kreis. Spätestens als die finanziellen Probleme überhand nahmen und Bastian parallel eine zweite Vaterschaft mit einer anderen Frau beichten musste, dürfte die Identifikation mit ihm auf Null gegangen sein.

Ein immenser Prozentsatz von Frauen kehrt in Beziehungen mit häuslicher Gewalt zurück, ob einem das nun gefällt oder nicht. Darin liegt die Erklärung für den entlastenden Brief und die SMS. Die Gutachter haben völlig außer Acht gelassen, dass diktierte Nachrichten ein völlig anderes Bild abgeben als geschriebene Nachrichten.

Und wer das Schweigen der Angeklagten immer noch als Schuldeingeständnis werten will, sollte sich die Links am Anfang dieses Posts zu Gemüte führen.

Super, vielen Dank, Papaya!!!
Den letzten Teil kann ich leider, aus eigener Erfahrung, bestätigen!!!

Das übrige, klingt sehr schlüssig und ist auf jeden Fall, ein plausibles Szenario, mit Sinn und Logik.
Jedenfalls klingt das wahrscheinlicher, als das, was da gerade vor Gericht, verhandelt wird.
Zumindest auch für mich!!!

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Mittwoch, 29. Mai 2024, 00:04:04
von RockyBalboa
Komisar_Rex_ hat geschrieben: Dienstag, 28. Mai 2024, 22:24:28 Super, vielen Dank, Papaya!!!
Den letzten Teil kann ich leider, aus eigener Erfahrung, bestätigen!!!

Das übrige, klingt sehr schlüssig und ist auf jeden Fall, ein plausibles Szenario, mit Sinn und Logik.
Jedenfalls klingt das wahrscheinlicher, als das, was da gerade vor Gericht, verhandelt wird.
Zumindest auch für mich!!!
Ich finde, du solltest noch mehr Ausrufezeichen verwenden, das wirkt dann noch intelligenter.

Mich überzeugt die Theorie überhaupt nicht, da Alexandra mit einem Anruf, oder einer versendeten Videobotschaft: „Hallo, ich lebe noch, bin in Argentinien, sucht mich nicht… schaut mal, das ist mein inzwischen einjähriger Sohn…“ sofort Dejan und Ugur entlasten könnte.

Aber das tut sie nicht, obwohl der liebe Onkel Dejan ihr doch so großzügig geholfen hat. Völlig logisch, am hellichten Tag überfallen zu werden, geknebelt zu werden und dann einsichtig und bedingungslos einem Absetzen ins Ausland zuzustimmen, weil man sich von - vielleicht grade mal 3 Jahren Haft, womöglich auf Bewährung - wegen einem mutmaßlichen Verstoß gegen ein Bankengesetz bedroht sieht.

Warum haben sie es denn dann nicht nach einem echten Untertauchen aussehen lassen, mit Kontobewegungen bzw. zumindest vorherigen Bargeldabhebungen, Zugticketkauf etc., sodass ja niemand auf den Gedanken käme, dass sie nicht geflüchtet ist? Nein, man lässt sich völlig hirnlos dabei erwischen, wie man ihr postmortem entwendetes Handy in Italien auf Reisen schicken will.

Wieso ist sie damit nicht selbst nach Italien gefahren, wenn sie doch eh untertauchen wollte?

Für mich ist ein Untertauchen absolut unlogisch, und ja, das Schweigen der Angeklagten spricht eine eindeutige Sprache. Nur weil sie das Recht dazu haben, bedeutet das nicht, dass es logisch ist. Niemand würde das an deren Stelle tun, sollte Alexandra am Leben sein.

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Verfasst: Mittwoch, 29. Mai 2024, 00:51:16
von Komisar_Rex_
RockyBalboa hat geschrieben: Mittwoch, 29. Mai 2024, 00:04:04 Ich finde, du solltest noch mehr Ausrufezeichen verwenden, das wirkt dann noch intelligenter.

Mich überzeugt die Theorie überhaupt nicht, da Alexandra mit einem Anruf, oder einer versendeten Videobotschaft: „Hallo, ich lebe noch, bin in Argentinien, sucht mich nicht… schaut mal, das ist mein inzwischen einjähriger Sohn…“ sofort Dejan und Ugur entlasten könnte.

Aber das tut sie nicht, obwohl der liebe Onkel Dejan ihr doch so großzügig geholfen hat. Völlig logisch, am hellichten Tag überfallen zu werden, geknebelt zu werden und dann einsichtig und bedingungslos einem Absetzen ins Ausland zuzustimmen, weil man sich von - vielleicht grade mal 3 Jahren Haft, womöglich auf Bewährung - wegen einem mutmaßlichen Verstoß gegen ein Bankengesetz bedroht sieht.

Warum haben sie es denn dann nicht nach einem echten Untertauchen aussehen lassen, mit Kontobewegungen bzw. zumindest vorherigen Bargeldabhebungen, Zugticketkauf etc., sodass ja niemand auf den Gedanken käme, dass sie nicht geflüchtet ist? Nein, man lässt sich völlig hirnlos dabei erwischen, wie man ihr postmortem entwendetes Handy in Italien auf Reisen schicken will.

Wieso ist sie damit nicht selbst nach Italien gefahren, wenn sie doch eh untertauchen wollte?

Für mich ist ein Untertauchen absolut unlogisch, und ja, das Schweigen der Angeklagten spricht eine eindeutige Sprache. Nur weil sie das Recht dazu haben, bedeutet das nicht, dass es logisch ist. Niemand würde das an deren Stelle tun, sollte Alexandra am Leben sein.
Du, ich kann damit leben, dass Du das anders siehst, als ich.
Lebe Du bitte auch damit, dass ich es anders sehe, als Du!

Ich bin intelligent. Das stimmt!
Aber, ich lasse mir von Dir sicherlich nicht vorschreiben, wieviele Ausrufezeichen ich verwenden darf!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!