Sinta hat geschrieben: ↑Freitag, 23. August 2024, 10:20:10
Dieser Post sagt gar nichts aus, ausser dass die Poststellerin auch eine Bekannte der Familie ist und sie schlussendlich nicht mehr weiss als schon bekannt ist.
Ausser dem genauen Fundort vielleicht. Doch das bringt auch keine neuen Erkenntnisse.
Ganz so unbedeutend finde ich den Beitrag auf FB nicht, auch wenn nicht alle Punkte neue Erkenntnisse liefern.
Wir erfahren Details, die vorher nicht bekannt waren (das Alter des Bruders, Persönliches zu Jennis wie "Einzelkind" und "nicht leibliche Mutter von Arian", das Alter und Freßverhalten des Rottweilers) und einige Aspekte, die Einblicke in die Gefühlswelt der Eltern geben.
Zudem nimmt die Schreiberin Bezug auf Gerüchte, die in den vergangenen Wochen nochmal direkt durch die Region gegangen sind - und die auch ich so gehört habe (die aber der Schreiberin nach nicht stimmen).
Der Schreiberin nach ist ganz klar, daß die Familie aus Elm die leiblichen Eltern von Arian gewesen sind. Die aber auch immer noch nicht wissen, was genau in der Zeit vom 22.4. - 24.6. geschehen ist.
Die Polizei hat somit den Eltern anscheinend nicht mitgeteilt, daß Luftaufnahmen aus dem Zeitraum 23.4. - 29.4. (ggf. auch noch aus dem Mai) Arian am Fundort liegend zeigen. Das soll nicht heißen, daß er zu diesem Zeitpunkt dort noch nicht lag, aber anscheinend ist keine Bestätigung oder Verneinung seitens der Polizei erfolgt. Das finde ich schon ungewöhnlich, daß dies vermeintlich nicht erfolgt ist. Denn es würde den Verbleib von Arian ab dem 22.4. abends deutlich einkürzen und die mögliche Todesursache auch eher eingrenzen.
Eine Frage zum Todeszeitpunkt. Ist das üblich, dass dieser bis einschließlich Tag des Auffindens angegeben wird?
Falls der Körper des Jungen dort schon deutlich länger gelegen ist und dementsprechende Spuren aufweist, ließe sich doch zumindest ein "vor dem dd.mm,yy " ableiten, oder sehe ich das falsch?
Sand11 hat geschrieben: ↑Freitag, 23. August 2024, 11:14:27
Ganz so unbedeutend finde ich den Beitrag auf FB nicht, auch wenn nicht alle Punkte neue Erkenntnisse liefern.
Wir erfahren Details, die vorher nicht bekannt waren (das Alter des Bruders, Persönliches zu Jennis wie "Einzelkind" und "nicht leibliche Mutter von Arian", das Alter und Freßverhalten des Rottweilers) und einige Aspekte, die Einblicke in die Gefühlswelt der Eltern geben.
Zudem nimmt die Schreiberin Bezug auf Gerüchte, die in den vergangenen Wochen nochmal direkt durch die Region gegangen sind - und die auch ich so gehört habe (die aber der Schreiberin nach nicht stimmen).
Der Schreiberin nach ist ganz klar, daß die Familie aus Elm die leiblichen Eltern von Arian gewesen sind. Die aber auch immer noch nicht wissen, was genau in der Zeit vom 22.4. - 24.6. geschehen ist.
Die Polizei hat somit den Eltern anscheinend nicht mitgeteilt, daß Luftaufnahmen aus dem Zeitraum 23.4. - 29.4. (ggf. auch noch aus dem Mai) Arian am Fundort liegend zeigen. Das soll nicht heißen, daß er zu diesem Zeitpunkt dort noch nicht lag, aber anscheinend ist keine Bestätigung oder Verneinung seitens der Polizei erfolgt. Das finde ich schon ungewöhnlich, daß dies vermeintlich nicht erfolgt ist. Denn es würde den Verbleib von Arian ab dem 22.4. abends deutlich einkürzen und die mögliche Todesursache auch eher eingrenzen.
Die Infos der Schreiberin sind keinesfalls neu. Diese wurden schon x mal in diversen fb seiten erwähnt. Es ist eher ein Aufwärmen einer neuen engen Bekannten der Familie. Scheinbar sind es die Eltern gewohnt, dass andere für sie sprechen.
Intressanter sind Infos wie:
Was wurde nun tatsächlich mit der immensen Spendesumme gemacht.
Weshalb kennt die Schreiberin die genaue Fundstelle, die ja von der Polizei nicht bekannt gegeben wurde.
Sinta hat geschrieben: ↑Freitag, 23. August 2024, 13:54:55
Weshalb kennt die Schreiberin die genaue Fundstelle, die ja von der Polizei nicht bekannt gegeben wurde.
Upps, sollte sich die BILD während des Interviews mit Bauer S. die Gelegenheit entgehen lassen haben, die Original- Fundstelle zu fotografieren? Eine gleichlautende Fundstelle wurde auch bei Brisant bildlich veröffentlicht.
Es macht mir etwas Angst, dass die Rechtsmediziner einen so großen Spielraum bezügl. des Todeszeitpunktes offenlässt. Ich dachte wirklich, da wären wir in der Rechtsmedizin schon weiter. Oder wurden nur die Eltern nicht entsprechend informiert?
Sinta hat geschrieben: ↑Freitag, 23. August 2024, 13:54:55
Was wurde nun tatsächlich mit der immensen Spendesumme gemacht.
Spendenziel Beerdigung: 12.000 EUR
die Spendenaktion wurde mit ca. 33.000 EUR abgeschlossen
Ich finde deine Nachfrage berechtigt.
Es wäre doch ein Leichtes, die ein oder andere Spendenquittung (anonymisiert) zu posten. Gerne auch zweckbezogen, nur, damit es den Richtigen zu Gute kommt. Kann man Spenden an gemeinnützig anerkannte Institutionen gemäß § 10b EStG doch von der eigenen Steuer sogar absetzen. D.h. man kann die Steuerersparnis gleich nochmal spenden.
Vielleicht wurden nur "Handgelder" verteilt?
Kurz nochmal zum Todeszeitpunkt und der Todesursache:
Einige Tage nach dem Fund gab es dazu das letzte Statement der Polizei ROW (28.6.).
Darin hieß es, daß man mit Blick auf die Persönlichkeitsrechte des Kindes keine weiteren Angaben zu diesen beiden Punkten öffentlich machen würde.
Ich bin seinerzeit davon ausgegangen, daß die Eltern des Kindes diese Punkte aber erfahren hätten bzw. erfahren würden.
Gemäß dem FB-Post der Freundin der Familie ist dies aber (zumindest bis vor einigen Tagen) nicht der Fall.
Natürlich ist es sehr wahrscheinlich, daß - anders als in der Sterbeurkunde angegeben - Arian bereits vor dem 24.6. verstorben ist.
Aber wahrscheinlich ist es mit Blick auf die Angaben in der Sterbeurkunde so, daß erst mit dem tatsächlichen Fund am 24.6. der Tod festgestellt werden konnte. Auch die wahrscheinliche Sichtung des bereits verstorbenen Jungen am 23.6. morgens durch den Sohn des Landwirts reicht nicht für ein anderes Datum aus.
Und auch eine Korrektur des anderen Datums (22.4.), daß wahrscheinlich auch nicht das richtige Datum ist, ist nicht möglich - selbst wenn auf den Luftaufnahmen vom 23.4. - 29.4. wohlmöglich der Junge nicht am späteren Fundort zu sehen ist.
Susi2 hat geschrieben: ↑Freitag, 23. August 2024, 14:32:31
Upps, sollte sich die BILD während des Interviews mit Bauer S. die Gelegenheit entgehen lassen haben, die Original- Fundstelle zu fotografieren? Eine gleichlautende Fundstelle wurde auch bei Brisant bildlich veröffentlicht.
Es macht mir etwas Angst, dass die Rechtsmediziner einen so großen Spielraum bezügl. des Todeszeitpunktes offenlässt. Ich dachte wirklich, da wären wir in der Rechtsmedizin schon weiter. Oder wurden nur die Eltern nicht entsprechend informiert?
Habe vorhin ein Foto mit der mutmasslichen Fundstelle gefunden
Gast hat geschrieben: ↑Montag, 19. August 2024, 12:32:11Zeugen = Die Eltern? Ist das dein voller Ernst und dein letztes Wort, um deine Behauptung zu belegen? Ich frage vorsichtshalber lieber noch einmal nach..
Wenn man den Eltern da als Zeugen nicht traut, dass Arian sich selbst die Türe öffnete und das Haus verließ, was ist dann die Vermutung? Dass Arian von den Eltern aus dem Haus geschickt wurde, weil er störte? Dass sie lügen?
Sich an dieser Stelle nicht auf die Aussage der Eltern zu verlassen impliziert dies ja quasi.
Je mehr du mir weg nimmst desto größer werde ich. Was bin ich?
Arian wurde gegen 19:00 draussen gesehen und um 19:15 von einer ü kamera erfasst. Um 19:30 bemerkten die Eltern, dass das Kind nicht auf seiner Treppe sass. Das lässt genug Spielraum für Fragen.
Die Eltern können bezeugen, dass Arian zwar 19:30 nicht auf der Treppe sass und die Türe offen stand. Doch was zwischen 19:00 und 19:30 nit Arian lief, wissen sie ja auch nicht.
War Arian zwischen 19:00 - 19:15 und zwischen 19:15 und 19:30 alleine draussen?
Sinta hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. August 2024, 20:38:20
Arian wurde gegen 19:00 draussen gesehen und um 19:15 von einer ü kamera erfasst. Um 19:30 bemerkten die Eltern, dass das Kind nicht auf seiner Treppe sass. Das lässt genug Spielraum für Fragen.
Die Eltern können bezeugen, dass Arian zwar 19:30 nicht auf der Treppe sass und die Türe offen stand. Doch was zwischen 19:00 und 19:30 nit Arian lief, wissen sie ja auch nicht.
War Arian zwischen 19:00 - 19:15 und zwischen 19:15 und 19:30 alleine draussen?
Das ist richtig und man kann sich an dieser Stelle die Frage stellen, warum niemand in der Zeit nach ihm gesehen hat aber das beantwortet nicht meine Frage. Was ist denn die Vermutung die dahinter steckt, den Eltern in dem Punkt nicht zu glauben, dass Arian sich selbst die Tür öffnete und eigenständig ohne jegliche Begleitung das Haus verließ? Was soll anderes geschehen sein, als diese durchaus plausible Schilderung der Eltern?
Es wurde kein Klingeln gehört und auch kein Klopfen von aussen an der Türe. Ebenso ist er alleine auf den Videoaufnahmen zu sehen. Es gibt also keinen Hinweis darauf, dass jemand Arian nach draussen lockte.
Also nochmals meine Frage: was ist die Vermutung?
Je mehr du mir weg nimmst desto größer werde ich. Was bin ich?
Wir können uns ja dem Fall - ohne Insiderwissen - nur von 2 Seiten nähern: Dem 22.4. bis 19:33 und dem 24.6. ab nachmittags.
Zu der Zeit dazwischen wissen wir nichts, es gibt darin keine eindeutig belegbare Spur des Jungen.
Über den 22.4. ist viel sinniert worden, auch für die Zeit bis 19:33 gibt es keine 100 % für uns „Außenstehende“ belegbaren Nachweise, wo Arian an dem Tag war.
Mit Blick auf den 24.6. und den Bildern vom Fundort (Grasabdruck) vermuten einige User hier im HET, daß Arian dort erst kurze Zeit gelegen haben dürfte. Es gab aber keine Spuren auf der nicht gemähten Wiese (niedergedrücktes Gras, Fußabdrücke,….). Das hohe Gras verdeckte bis zum 23.6. (wahrscheinliche Sichtung durch den Sohn des Landwirts) den Körper, so weit bekannt waren keine Spuren im Gras zum Fundort hin erkennbar.
Erstaunlich ist, daß der Verwesungsgeruch, der bei den Temperaturen im Frühjahr spätestens nach einer Woche extrem gewesen sein muss, nicht irgendjemanden vorher auf den Leichnam stoßen ließ. Egal ab wann der Junge dort lag, diesen Geruch hätte trotz der Distanz zum nächsten Wohnhaus spätestens ab einer Woche nach dem Liegen an dieser Stelle irgendjemand wahrnehmen müssen (Jäger, Mitarbeiter des Landwirts, Familie des Landwirts, Spaziergänger, Gassigeher, Jogger, …). Das könnte ein Indiz für eine nicht allzu lange Liegezeit sein, denn dieser Geruch ist über mehrere hundert Meter intensiv zu vernehmen.
Sand11 hat geschrieben: ↑Montag, 26. August 2024, 17:31:47
Wir können uns ja dem Fall - ohne Insiderwissen - nur von 2 Seiten nähern: Dem 22.4. bis 19:33 und dem 24.6. ab nachmittags.
Zu der Zeit dazwischen wissen wir nichts, es gibt darin keine eindeutig belegbare Spur des Jungen.
Über den 22.4. ist viel sinniert worden, auch für die Zeit bis 19:33 gibt es keine 100 % für uns „Außenstehende“ belegbaren Nachweise, wo Arian an dem Tag war.
Mit Blick auf den 24.6. und den Bildern vom Fundort (Grasabdruck) vermuten einige User hier im HET, daß Arian dort erst kurze Zeit gelegen haben dürfte. Es gab aber keine Spuren auf der nicht gemähten Wiese (niedergedrücktes Gras, Fußabdrücke,….). Das hohe Gras verdeckte bis zum 23.6. (wahrscheinliche Sichtung durch den Sohn des Landwirts) den Körper, so weit bekannt waren keine Spuren im Gras zum Fundort hin erkennbar.
Erstaunlich ist, daß der Verwesungsgeruch, der bei den Temperaturen im Frühjahr spätestens nach einer Woche extrem gewesen sein muss, nicht irgendjemanden vorher auf den Leichnam stoßen ließ. Egal ab wann der Junge dort lag, diesen Geruch hätte trotz der Distanz zum nächsten Wohnhaus spätestens ab einer Woche nach dem Liegen an dieser Stelle irgendjemand wahrnehmen müssen (Jäger, Mitarbeiter des Landwirts, Familie des Landwirts, Spaziergänger, Gassigeher, Jogger, …). Das könnte ein Indiz für eine nicht allzu lange Liegezeit sein, denn dieser Geruch ist über mehrere hundert Meter intensiv zu vernehmen.
Zum Thema Verwesungsgeruch: hast du die Stelle gesehen, wo er lag? Da ist ziemlich weit und breit kein Fußweg für Spaziergänger. Um dorthin zu gelangen muss man entweder ganz dicht am Maisfeld entlang oder komplett über ein Feld und dann am Wald vorbei.
Das hätte niemand mitbekommen. Die Bauern sitzen meist in ihren Fahrzeugen und merken das auch nicht.
Hasenfuss hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. August 2024, 06:13:54
Zum Thema Verwesungsgeruch: hast du die Stelle gesehen, wo er lag? Da ist ziemlich weit und breit kein Fußweg für Spaziergänger. Um dorthin zu gelangen muss man entweder ganz dicht am Maisfeld entlang oder komplett über ein Feld und dann am Wald vorbei.
Das hätte niemand mitbekommen. Die Bauern sitzen meist in ihren Fahrzeugen und merken das auch nicht.
Ja, ich weiß um die Stelle und in der Tat sind es mehrere hundert Meter von dort bis zum Oheweg und dem (Verbindungsweg) Eikhof. Diese Wege werden an Wochenenden, insbesondere bei gutem Wetter (wie z.B. am Himmelfahrtswochenende und Pfingsten), eigentlich regelmäßig von Spaziergängern genutzt.
Die Fundstelle selbst liegt in der Tat schon sehr abgelegen und dennoch kann ich mir es kaum vorstellen, daß nicht einmal ein Jäger oder ein Mitarbeiter des Landwirts den Geruch vernommen hat.
Gast hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. August 2024, 13:08:53
Das fehlende Puzzlestück? Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Alles außer Ausgebüxt schloss man kategorisch aus. Min. 3:40 – https://www.ardmediathek.de/video/ndr-i ... DMxZjBhYzk
Vermutlich, weil ein ländliches Postkarten-Idyll, ein Wohnviertel á la Desperate Housewives plus eine glückliche* Familie der oberen Mittelschicht sowas nicht hergeben? *siehe J.C.s Gedenkvideo
Und welcher Bereitschaftspolizist traut sich da schon, unangenehme Fragen zu stellen. Überhaupt: Ein Kind mit Einschränkung wird vermisst, mit Weg-/Hinlauftendenz, da kommt doch keiner auf dumme Gedanken. Im Gegenteil, die Herausforderung nehmen wir an. Und so kam es denn auch. Das Motto der Maßnahmen hätte lauten können:"Autismus? Können wir!" – Ihre Polizei Rotenburg.
Hat man sich schlicht und ergreifend vergaloppiert? Ein Tunnelblick, kann das sein? O-Töne zum Ü-Kameravideo "habe alle Angaben der Eltern bestätigt"
zum Notruf "der Vater habe sofort reagiert" + "den Ernst der Lage gleich erkannt"
Eine Woche nach Arians Verschwinden präsentierte man uns den erfahrenen M.M. – angepriesen als Top-Ermittler in der Region Niedersachsen. Bißchen spät, kann das sein? https://www.bild.de/regional/niedersach ... 171f784432
So Fragen wurden abgewürgt mit "Wir haben es niemals ausgeschlossen, dass er entführt wurde." Dann schließt sich die Frage an, warum die Oste-Theorie strapaziert, fast schon herbeigesehnt wurde. Eindeutig war das nie, für Verantwortliche schon:
„Unsere Hunde haben mehrfach und unabhängig voneinander einen speziellen Punkt an der Oste angezeigt – und keine weiteren.“ https://www.bild.de/regional/niedersach ... 46192f9adc
Im Verlauf musste es wie Schuppen von den Augen gefallen sein:
Die Eingangs-Theorie stimmte sehr wahrscheinlich überhaupt nicht.
Wurde die Gutgläubigkeit von Verantwortlichen einer Kleinstadt ausgenutzt?
Und dann tauchte der Junge plötzlich auf. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Fremdverschulden – und kein Täter in Sicht?! Feststand nur, die unangenehmen Fragen, die kommen. Deutet sich hier an: Min. 2:47https://www.welt.de/vermischtes/krimina ... n-ist.html
Fehler passieren. Wäre doch souverän, sich sowas einzugestehen?
In der heutigen Zeit wohl ne romantische Vorstellung.
(Beispiel-Fall aus Rotenburg)
Ein bis an die Zähne bewaffneter Soldat bedroht seine Ex-Frau und ihren neuen Freund. Das Pärchen erstattet Anzeige. Statt die Waffenbehörde vorschriftsmäßig einzuschalten, ein Klaps auf die Hand. Nach einer Gefährderansprache lässt die Pol-Row das Ganze fallen – und damit einen labilen Militär-Macho freie Hand. Ergebnis: Vier tot, förmlich hingerichtet, darunter ein 3-jähriges Kind. Vier Menschen, die heute am Leben sein könnten. Die Pol-Row? Schweigt. https://www.focus.de/panorama/welt/amok ... %C3%B6nnen. https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... eufer.html
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Ich glaube Spinelli hatte recht von der Stoßrichtung her. Der redete sich ja in Rage und knallte die Tür hinter sich zu mit Abschiedszeilen wie "Arian wurde übersehen" + "es passierten Fehler". Zwar wurde Arian nicht übersehen, aber dafür andere Dinge aus meiner Sicht.
Eine Ermittlungsresistenz ist für mich offensichtlich.
Dieser aus meiner Sicht sehr gute Beitrag war mir durchgerutscht. Viele der angesprochenen Punkte sehe ich genauso.
Auch bei mir entstand der Eindruck, daß die Polizei ROW nach dem 4-fach Mord im März, bei dem die Polizei durchaus in die Kritik geriet, im Fall Arian "alles richtig machen wollte". Dieses Bild entstand während der aktiven Suche vom 22.4. - 29.4. auch weitgehend. Das abrupte Ende am 29.4. überraschte allerdings bereits einige.
Bei genauer Betrachtung traten aber auch im Zeitraum vom 22.4. - 29.4. bereits Überraschungen auf:
- Am 23.4. - dem wahrscheinlich entscheidenden Tag der Suche, um den vermißten Jungen noch lebend zu finden - war der Einsatzleiter nicht durchgehend vor Ort. Er war für einige Stunden in Lüneburg. Vor Ort wurde - bei immer zahlreicher eintreffenden Suchmannschaften - die Lage unübersichtlicher.
- Am 23.4. wurden die Bewohner des Ortes um die Sichtung der Aufnahmen von privaten Überwachungskameras gebeten. Erstaunlicherweise fand sich am 24.4. genau eine Aufnahme, die vermeintlich das Szenario vom 22.4. abends bestätigt.
- Am 24.4. sichtete man am Osteufer bei Niedrigwasser vermeintlich eine (!) kleine Fußspur. Dies befeuerte die Oste-Theorie, die sich nie als wirklich überzeugend darstellte. Nach dem nächsten Hochwasser war die Spur weg. Sie müßte also aus der Zeit vom 24.4. nach dem Morgenhochwasser stammen. Diese Stelle der Oste wird man aber am 24.4. (zumindest bei Tageslicht) immer beobachtet haben, man hätte den Jungen also sehen müssen.
- Die Suche auf der Oste konzentrierte sich schon sehr früh auf deutlich flußabwärts von Elm gelegene Bereiche. Jede Flut hätte einen Körper aber fast wieder bis an die Stelle des Reinfallens zurück treiben lassen.
Natürlich sind Fehler und Fehleinschätzungen bei so einer aufwändigen Suche unvermeidbar.
Doch es gehört im Rahmen einer gesunden Fehlerkultur für mich dazu, diese einzugestehen.
Ich weiß, es ändert nichts am Schicksal von Arian.
Doch die jetzige Situation (keine konkreten Angaben zur Todesursache und Todeszeitpunkt) scheint verständlicherweise für seine Eltern eine große Belastung zu sein.
Ich stelle mir gerade immer wieder 2 Fragen
1.An den Ballons , die überall aufgestellt waren , waren doch Üwkameras , gabs da keine Aufnahmen?
Wurde das nichts angerührt?
2.Wie war der Zustand seiner Bekleidung?
Der Landwirt will doch das Shirt an der Farbe erkannt haben.
Wäre das nach so langer Zeit überhaupt nicht so dermaßen verschmutzt , das da gar keine Farbe mehr zu sehn war?
User hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. August 2024, 18:34:00
Ich stelle mir gerade immer wieder 2 Fragen
1.An den Ballons , die überall aufgestellt waren , waren doch Üwkameras , gabs da keine Aufnahmen?
Wurde das nichts angerührt?
2.Wie war der Zustand seiner Bekleidung?
Der Landwirt will doch das Shirt an der Farbe erkannt haben.
Wäre das nach so langer Zeit überhaupt nicht so dermaßen verschmutzt , das da gar keine Farbe mehr zu sehn war?
Zu 1: Nein.
Zu 2: Das T-Shirt war noch gelb, zum Rest der Bekleidung gibt es keine Aussagen. Keine der 3 Personen, die den Körper auf der Wiese gesehen haben, sind dicht rangegangen. Der Landwirt (am 24.6.) und der Sohn (am 23.6.) sind bei der Sichtung nicht aus dem Mähfahrzeug ausgestiegen. Die uns bekannten Beschreibungen des Landwirts (von seinem Sohn liegt ja keine eigene Aussage vor) beruhen also auf dem, was er „von oben“ aus seinem Fahrzeug und mit einigen Metern Entfernung zum Kind im hohen Gras erkennen konnte. Von seinem Mitarbeiter liegt ebenfalls keine dokumentierte Aussage vor.
Eine Frage in die Runde auch wenn sie uns im Fall wahrscheinlich nicht voranbringt:
Am 20.6. erschien in einigen Tageszeitungen der Region Bremervörde ein längeres Interview mit dem Chefermittler der EG Arian (Mark Müller).
Herr Müller erwähnte dabei einen „spannenden“ Moment in der Suche nach dem Jungen.
Am 9.5. wurde in Ostdeutschland (nicht näher spezifiziert) ein Junge allein entdeckt, der Arian sehr ähnlich sieht. Das Kind ist ebenfalls Autist.
Die Polizei wurde informiert und es stellte sich heraus, daß es nicht Arian ist.
Mich wundert, daß MM diesen Moment vom 9.5. im Zeitungsinterview am 20.6. schildert.
Hat irgendjemand dazu am 9.5. oder den Folgetagen was gelesen? Wenn ja, wie fand die „Auflösung“ der Situation statt?