und vor allem;
WARUM, sollten die Angeklagten dann das Handy auf Reisen, Richtung Süden schicken, wenn sie es erst noch irgendwo abholen mussten?
Wäre in Sindersdorf, ein Mord geschehen, wäre es dann nicht klüger, dass Handy in eine andere Richtung, zu schicken? Wenn es doch niemals dort eingeloggt war. Als Täter müsste man das doch einplanen, dass Sindersdorf dann auf dem Weg, des Handys, liegt und somit in den Fokus der Ermittler, geraten könnte.
Mal abgesehen davon, dass ich es mir immer noch nicht erklären kann, warum U.T. sich die Mühe gemacht hat, selbst Richtung Italien zu fahren, wenn von Anfang an geplant war, Alexandras Handy in diese Richtung zu schicken.
Wäre es da nicht viel bequemer, erstmal die Whats Apps zu fälschen und dann einfach in Sindersdorf, oder sonstwo, einen LKW, zu finden, der den Weg von ganz alleine fährt? Muss man den dann auch noch begleiten, Richtung Zielland?
Also wenn das wirklich so gewesen sein soll, dann sind die beiden Angeklagten, sehr kompliziert im Denken und irgendwie ist ihr Verbrechen, für so viel Einsatz, wirklich total fehler- und lückenhaft.
Noch dazu setzt dieses Szenario voraus, dass sie zu Alexandras Handy die Zugangsdaten hatten. Sprich Pin oder Fingerabdruck. Ich gehe mal davon aus, dass Alexandra, nach der Trennung, ihren Pin geändert hat.
Jedenfalls muss der Täter diesen gekannt haben. Sonst hätte er die Nachrichten nicht fälschen können. Ich glaube kaum, dass Alexandra, ihnen diese Pin verraten hat. Zumal das ja dann nicht, in Sindersdorf, zu einer Erpressung des Pins, gekommen sein kann. Denn Alexandra wusste ja da höchstwahrscheinlich bereits, dass die beiden nichts gutes im Schilde führen und sie den Tag möglicherweise nicht überleben könnte. Auch wenn sie vielleicht noch Hoffnung hatte, dass die Angeklagten, sie nach dem Brief schreiben, wieder hätten gehen lassen. Ihren Pin wird sie, wenn das Handy nicht anwesend war, sicherlich falsch angegeben haben.
Bleibt die Frage:
Wie konnte der Täter, die Pin, für seine wohldurchdachte Tat, bekommen, um die Nachrichten an einem anderen Ort, zu fälschen? Welche Täter schicken sich Nachrichten vom Handy des Opfers um ein Alibi zu bekommen, dass jeder Polizist, sofort überprüfen kann?
WEnn die Angeklagten dieses Verbrechen begangen haben, dann haben die jedenfalls null Ahnung davon, wie man Spuren verwischt. Im Gegenteil. Sie öffnen der Polizei, Tür und Tor, indem sie sich selbst gefälschte Nachrichten vom Handy des Opfers schicken und dann auch noch dem Handy Begleitschutz geben. Nur um sicher zu gehen, dass die falsche Spur, nach Italien, wie geplant auch nachvollziehbar ist, für die Ermittler. Eigentlich wollten sie es den Ermittlern, wirklich leicht machen... Vor allem, wenn man jetzt die Verhandlung verfolgt. Jedenfalls war ihre geplante Tat, unterm Strich, schei.... geplant!
Das Handy des Opfers hätte mindestens am Tatort, eingeloggt sein müssen, um die Ermittler auch wirklich auf ihre Spur zu bringen. Aber irgendwie haben sie, dann ihre Tat, wohl doch verschleiern wollen. Indem das Handy nicht beim Opfer ist.
Nur doof, dass es dann weiter südlich wieder geortet wurde. NOch dazu, wo doch U.T. die Aufgabe hatte, dass die falsche Handy Spur, auch als solche, von den Ermittlern erkannt werden kann. Wozu hat er sich denn sonst überall filmen lassen und ist, in einem Twingo, dem LKW gefolgt? (sorry. Ironie nicht ausgeschlossen

).