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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 17:08:26
von Scheich Manfred
Keks22 hat geschrieben: Samstag, 23. November 2024, 12:54:45 Ich habe auch eher die Vermutung das es nur am Tage des Verschwindens evtl ein Sexualdelikt gab und alles weitere waren Kurzschlusshandlungen so unter der Prämisse wie komme ich jetzt aus der scheiss Geschichte wieder raus.
Und falls doch 1,2 oder sogar 3 Täter dran beteiligt waren hat sich vielleicht ne sogenannte Gruppendynamik entwickelt.
Es war WM 2006 und da ist auch reichlich Alkehol geflossen.

Ich war auch mal ein junges Ding und kann mich auch an die eine oder andere Situation erinnern in die ich mich heute nicht mehr begeben würde.
Erstmal Thema DNA. Unter den gegebenen Umständen ist dieses Molekül chemisch instabil, UV-Strahlung, Luftsauersauerstoff und Mikroorganismen, die das Molekül verwerten können. Für den unwahrscheinlichen Fall eines Fundes von Fremd-DNA hätte ich als EB dieses Wissen nicht veröffentlicht, gerade in diesem speziellen Fall.
Eine sexuell motivierte Tat ist schon von der Statistik her einer der häufigsten Motive; ich persönlich möchte das aber nicht so recht glauben. Es ist zum einen die relativ lange Festhaltedauer und zum anderen die Tatsache, dass der Täter der Frauke die Kontaktaufnahme zu ihrem Umfeld erlaubt hat, das sind m.M.n. Verhaltensweisen, die nicht ganz passen zu einer rein sexuell motivierten Tat. Mich beschleicht bei diesem Fall immerzu das Gefühl, dass sich der Täter zwar an Frauke vergangen haben könnte; dies aber nur beiläufig; ich sehe sein eigentliches Tatmotiv in einer Art von Rache, vllt wurde da eine alte Rechnung beglichen und Frauke musste dafür herhalten, weil beispielsweise jemand noch was offen hatte mit Fr. Liebs.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 17:10:05
von Trodat5203
Bastian hat geschrieben: Samstag, 23. November 2024, 16:55:55 18 Jahre später hat sich aber auch die Digitalisierung weiterentwickelt. Wenn die Kripo diese nur mit Schlagwörtern füttern muss, und davon hat ..... ja genug geliefert, dann reicht vielleicht schon ein Tag zur Recherche. Es ist noch nicht wirklich für uns zu begreifen wie weit eine KI zum Beispiel mittlerweile ist.
Ich glaube sogar mehrere Deutsche Ermittlungsbehörden arbeiten mittlerweile mit Palantir zusammen, zumindest mal vor Jahren einen Bericht gesehen, dass es da überlegungen zu gibt, diese Technologie zu nutzen. Und diese Firma hat schon deutlich größerer Verbrecher auf der Welt gefunden, zum Beispiel Bin-Laden.
Ja das mag ja alles stimmen was du schreibst, aber eine KI muss zunächst mit Infos gefüttert werden und diese muss man doch vorher in Erfahrung bringen. Wohnorte, Immobilien, Verhaltensweisen der Person, Beruf, frühere Arbeitgeber, KFZ, Familienkonstellationen etc., das alles sind doch keine Dinge, die eine KI für die Ermittler mal eben so rausfinden kann. Eine KI führt auch keine Observierungen oder Befragungen im Umfeld der Person durch. Einzig und allein sich merkwürdig zu äussern und das im Internet, wo sich leider sehr viele kranke Menschen häufig auch sehr abartig artikulieren und scheiße (excusez-moi) verbreiten, reicht sicherlich nicht aus, um für die Polizei direkt zum Staatsfeind No. 1 oder dem Mörder von Frauke Liebs zu werden.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 17:14:52
von HP1
Was anderes...
HP1 hat geschrieben: Montag, 06. Juni 2022, 13:11:39 Solche einsamen Gebiete/Stellen gibts in der Gegend viele. Auch wenn der Platz gut gewählt ist, muss der Täter dafür keine besonders gute Ortskenntnis gehabt haben. Interessant finde ich eher die Frage, wo sucht ein Täter so einen Platz bzw. welchen Platz wählt er, im Bezug auf seinen Wohn-/Arbeitsort oder auch den Tatort (dort, wo die Leiche weggebracht werden muss)? Das ist natürlich rein spekulativ, aber ich würde sagen, dass der Täter instinktiv eine direkte Nähe zu Wohn-/Arbeitsort vermeiden würde, also dass der Ablageort am nächsten zu einer Ortschaft ist, bei dem kein formeller Bezug zum Täter besteht. Wie gesagt, instinktiv - weniger eine Frage eines konkreten Entdeckungsrisikos. Andererseits würde er nicht unnötig lang mit der Leiche herumfahren wollen, auch hier neben dem tatsächlich höheren Risiko (Auto bleibt liegen, kleiner Unfall...) vor allem ein instinktives Vermeidenwollen (bzw. dann eben möglichst Kurzhalten) dieser massiv stressigen, als höchst gefährlich empfundenen(!) Situation.
Meine Ansicht zur Ablage, schon vor über zwei Jahren vertreten und seither mehrmals geäußert, oft gegen vehement andere Ansichten hier. Nix mit genialer Ort, Täter müsse unbedingt den Ort vorher gekannt haben und so. Nein, einfach eine geeignet erscheinende Stelle an der Straße, nicht zu nah am Zuhause, aber auch nicht weiter weg als nötig erscheinend, weils mit der Leiche im Auto doch ziemlich stressig ist.

Und was schreibt Pointman?
....... hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 15:34:40 Die Nerven zu behalten mit Frauke im Kofferraum war wie ein Schockzustand ganz schnell aus Paderborn raus .
Zu nah an Paderborn ging nicht und sehr weit weg auch nicht weil dieser Schockzustand zu krass war.
Irgendwann die vielen Bäume und verlassenen Straßen gaben im Kopf ein Signal Frauke dort loszuwerden.
Da sollte ich doch gerade begeistert sein, mich in meiner Eitelkeit bestätigt fühlen. Nur, irgendwie kauf ich dem das nicht ab.
(Einschub: Wurde gerade gefragt, warum nicht? Meine Antwort: Ich würde ein Losfahren und Platz suchen vorab ohne Leiche für viel wahrscheinlicher halten als dass er mit der Leiche "ins Blaue" losgefahren wäre. Dies nur, wenn er sie eh im Auto gehabt hätte, sie dort ums Leben gekommen wäre. Hatte das Pünktchen aber anders dargestellt.)

Noch was, vom Mai und Juli dieses Jahr:
HP1 hat geschrieben: Dienstag, 21. Mai 2024, 11:34:27 (...)
Die Vorstellung mag irritieren, und ich verzichte an der Stelle bewusst auf gedankliche Ausschweifungen zum wieso/weshalb/warum. Einfach deswegen, weil man dazu eher unwahrscheinliche Annahmen aufstellen müsste, auf die es keine weitergehenden Hinweise gibt.
Aber ich sags mal so, bei der Frage nach dem Zustandekommen der Anrufe wäre ein Szenario recht hilfreich, bei dem der Täter nicht von vornherein Fraukes Tod im Blick hatte, ihre spätere Freilassung dagegen zumindest anfangs angestrebte Option war. Würde seine Hemmschwelle und Stressempfinden bzgl. Risiko der Anruffahrten erheblich senken. Auch Fraukes Anrufe, soweit aus den Protokollen bekannt, vermitteln zumindest mir eher den Eindruck, dass wenigstens sie selbst mit der tatsächlichen Option "Heimkommen" gerechnet hat, oder sich hier wenigstens begründet Hoffnung gemacht hat. Zuletzt die praktische Durchführung - eine bedingt kooperative und "friedliche" Frauke würde da weit besser ins Bild passen als irgendwelche Konstruktionen mit Fesseln, Knebeln, Drogen, Gewaltandrohung mit Messer am Hals, Pistole am Kopf oder gegen Angehörige, was auch immer man sich da als für die Anruffahrten nötig ausmalen mag.
Ein Anlass/Hergang zur Situation, der Frauke soweit nachvollziehbar bekannt war und zunächst nur bedingt (lebens-)bedrohlich erschien, an dessen Entstehen sie möglicherweise selbst irgendeinen aktiven Anteil hatte (oder auch nicht), sowas in der Art. Bunt ausmalen darf das jeder für sich.
Ist natürlich keine Theorie, nur ein Infragestellen allgemein verbreiteter und oft unhinterfragter Annahmen und Vorstellungen zur Situation. Ich meine, selbst dabei waren wir ja nicht.
HP1 hat geschrieben: Mittwoch, 31. Juli 2024, 22:48:47 Frauke kannte den Täter - davon gehe ich auch aus. (...)
Mir vermitteln die Anrufe viel eher den Eindruck einer Frauke, die zumindest bis Sonntag kooperativ mitmacht, weil sie tatsächlich an ihre mehr oder weniger baldige Freilassung glaubt. Und zwar nicht Hoffnung als letzter Strohhalm einer Verzweifelten - das wäre vielleicht für den letzten Anruf treffend, wo sie bei aller innerer Fatalität und Instabilität dennoch weitestgehend bei dem Schema bleibt, nichts über ihre tatsächliche Lage verlauten zu lassen. Sondern eher so, dass sie tatsächlich Grund hatte, an einen solchen Ausgang glauben, zumindest berechtigt darauf hoffen konnte. Das natürlich grundsätzlich aus ihrer Sicht, aber Frauke war nicht blöd, empathiefähig und hätte mMn wohl ganz gut einschätzen können, wie ihre Chancen stehen, welche Perspektiven realistisch sind. Hängt sehr vom Tatanlass und ihr erkennbarem Motiv ab.
Nicht vergessen, im Gegensatz zu uns kannte Frauke damals den jeweils aktuellen Stand des Tathergangs als "Hauptperson" recht genau, und die Liste der plausiblen Motive, bei denen sie nicht auch darüber im Bilde gewesen sein musste, die ist ziemlich kurz und abenteuerlich. Also, wahrscheinlich wusste Frauke die ganze Zeit ziemlich genau, was da grad abgeht. Und vom Täter und seinem Umgang mit ihr hatte sie natürlich auch ein recht deutliches Bild, möglicherweise ergänzt um ihre bisherigen Erfahrungen mit einem ihr vorab bekannten Täter. Und in eben diesem Kontext vermute ich anhand der Anrufe (Timing, Regelmäßigkeit, Inhalt soweit bekannt), dass Frauke angesichts der ihr augenscheinlichen Situation zunächst eine gewisse Zuversicht hegte. Kippte dann irgendwann zwischen den Anrufen Sonntag und Dienstag.
Wie könnte denn die Situation tatsächlich gewesen sein (und wie nicht...), dass eine halbwegs realistisch einschätzende Frauke zunächst ein gewisses Maß an Zuversicht gehabt hätte? Nicht die einzige, aber sicher die eindeutigst positive Antwort wäre sicher, wenn in der Tatsituation tatsächlich zunächst ihr Tod weder geplant noch von irgendwem gewollt, vielleicht zuerst nichtmal als möglicher Ausgang gesehen und bedacht wurde, von niemandem. Nur ein "sie kann nicht (jetzt noch nicht?) gehen", für das keine Lösung gefunden wird, vielleicht auch keine wirklich zu finden ist. Dass das letztlich mit ihrem Tod endet, sieht anfangs noch keiner, oder will keiner sehen.
Natürlich alles nur Vorstellungen, die mir bei der Beschäftigung mit den Anrufen so kommen, kann auch völlig anders sein. Vielleicht hat der Täter Fraukes Anruftexte ja auch mit dramaturgischem Anspruch wörtlich verfasst und sie Frauke unter vorgehaltener Waffe vorlesen lassen, während sie gefesselt im Laderaum seines Lieferwagens lag. Kommt mir in der Vorstellung recht absurd vor, aber wer weiß? Ich jedenfalls nicht.
(...)
Oder von Januar:
HP1 hat geschrieben: Montag, 15. Januar 2024, 10:03:33 (...)
Also, welche Tatperson/Beziehung/Motiv/Hergang würden eine ihr halbwegs glaubhafte Perspektive auf Freilassung ermöglichen? Muss sicher keine vollumfänglich Zuversicht gebende Rahmenbedingungen sein, aber so ein oder zwei belastbare Punkte bräuchte es da schon.

Ich halte eine Spontantat nach wie vor für gut möglich, etwa Festhalten zur Vertuschung einer zuvor gründlich aus dem Ruder gelaufenen versuchten Annäherung mit juristischen und sozialen Folgen, wenn es herauskäme.
Da kann dann eine Situation geherrscht haben, wo er sie nicht gehen lassen konnte, aber ein Verlauf, der mit ihrem Tod endet, ebenfalls zunächst noch nicht sichtbar/denkbar war, vielleicht (gut möglich) erstmal auch für den Täter nicht. Das Suchen nach einer Lösung, hinreichend glaubhafte Zusicherungen, sie demnächst freizulassen, dann jedoch jedes Mal wieder aufgeschoben.
Die Anrufe tatsächlich das, was sie inhaltlich aussagten: Eine vorgesehene Freilassung, die den sich maximal sorgenden Angehörigen mitgeteilt werden sollte. Dies vor allem Frauke ein Bedürfnis, und der Täter zunächst mit dem Ziel irgendeiner folgenlosen Auflösung der Situation (wie auch immer die hätte aussehen können, da war er selbst wahrscheinlich ratlos) erstmal noch bemüht, ihr entgegenzukommen. Die Anrufe als Bestandteil einer möglichen Auflösung der Situation, als Vorbereitung für eine tatsächliche Heimkehr.
Oder anderer Gedanke, ein Spontantäter wie oben beschrieben, der ohne einen selbst als kriminell empfundenen Vorsatz nach eigener Wahrnehmung in die Situation "hineingerutscht" wäre und einen folgenlosen Weg heraus sucht, dem wäre eine öffentliche Annahme/Wertung als Verbrechen wohl sehr unangenehm, dem könnten die Anrufe zur Vortäuschung von Freiwilligkeit gut ein tiefes Bedürfnis gewesen sein, ohne dass dafür eine formale (tatsächliche oder vermeintliche) Notwendigkeit bestanden hätte. So eine Art verzweifelt-symbolischer Ansatz, seine Tat ungeschehen zu machen, die öffentliche Wahrnehmung in Richtung seiner Wahrnehmung zur Tat hin zu beeinflussen.
Diesen Gedanken muss man da natürlich aus der zeitlichen Perspektive im Verlauf sehen, nicht aus einer Perspektive im Nachgang. Es geht darum, was den Täter zu den jeweiligen Zeiten im Verlauf umgetrieben haben könnte.
Auch dass der Täter den letzten Anruf laufen ließ und nicht bereits nach dem "ja, nein, nein" oder angesichts Fraukes offenkundiger Instabilität frühzeitig abbrach, passt zu einem Täter, der nicht skrupellos kriminell war, sondern in der von ihm keinesfalls so gewollten Situation im Grunde weit überfordert war. Für den Schaden an Frauke und letztlich ihr Tod keine kaltblütige Option/Ziel war, sondern höchstens etwas letztlich Unvermeidbares, das irgendwann im Verlauf am Horizont auftauchte und näherkam.
Und dass Frauke die Zeit über davon ausging, wohl letztlich freizukommen und auch beim letzten Anruf diese Möglichkeit nach wie vor letztlich handlungsleitend war und ihr ermöglichte, die Fassung nicht völlig zu verlieren - bei so einem Täter, den sie selbst als unglücklich, überfordert und möglicherweise gar nicht zum Mord in der Lage gesehen hätte, das würde mMn passen.
(...)
Manchmal klingt für mich die Story von Pointman fast so, als wäre sie mir als wahrscheinlichstes Szenario auch schonmal in den Sinn gekommen.
Und je nach Perspektive klingt seine Story manchmal auch fast so, als hätte er sie sich nichtmal selbst ausgedacht. :?

Mit ein bisschen Cherrypicking kämen da noch ein paar andere Punkte zusammen.
Das zusammen Herumfahren/Abhängen mit einer spontanen Begegnung oder vielleicht (nicht unbedingt allzu verbindlichen) Verabredung nach dem Pub, er will ihr an die Wäsche, sie will nicht, er wird pampig, vielleicht auch gewalttätig (fehlender Zahn), lässt sie danach aus Angst vor den sozialen und/oder juristischen Konsequenzen nicht gehen - alles in der Vergangenheit genau so schon als gut mögliches und mMn recht wahrscheinliches Szenario dargestellt. Such ich jetzt nicht alles zum Zitieren raus, ziemlich lästig bei all dem Kram, den ich so geschrieben habe. Manches, insbesondere in größerem Zusammenhang, hier auch nicht öffentlich zusammengeschrieben.

Einschub: Auch der flüchtige Bekannte aus dem Alltag, bekannt genug für einen kleinen freiwilligen Umweg Dienstag Abend, aber ohne auffindbaren Kontakt in ihren Handydaten (providerseitig) oder online, wurde da schon von mir genannt, inklusive Mutmaßungen wie Nchbarschaft, oder Schule/Arbeit.

Fairerweise muss man allerdings sagen, dass die Rolle von Nieheim als weder relevanter Ort noch gewollte Irreführung, sondern einfach als zufällige Station einer Irrfahrt (eine solche nicht nur Dienstag Nacht, sondern im Grunde die ganze Woche) originell ist, hatte weder ich noch sonstwer (soweit ichs überblicke) so auf dem Schirm.

Jedenfalls, wenn ich mir die Pünktchen-Story so durchlese, dann ist das ziemlich komplett so als Spekulation vorab hier zu finden gewesen, natürlich nicht nur von mir zusammengeschrieben.
Zusammen mit dem Eindruck eines zumindest stilistisch(!) geschauspielerten Auftritts des Pünktchenmanns stellt sich mir da die Frage, in wieweit dessen Story ganz oder teilweise einfach abgekupfert ist. Ich meine, könnte einfach ein Spinner sein, so wie etwa der "Gast" einer gewesen sein muss, wenn statt der Asseln-Brüder nun auf einmal der gepunktete Einzeltäter der heiße Shit wäre. Oder aber, der ist schon, wofür er sich ausgibt, aber seine Story im Detail entspricht mitnichten der damailigen Wirklichkeit. Wär ja nicht so undenkbar, dass der dann über manches nicht gern reden will, an den Stellen dann lieber eine Klapperstorchgeschichte verzapft. Praktischerweise ist das Forum hier ja voll mit Anregungen und Ideen dafür, nicht wahr?


Und an den Pünktchenmann, ich nehme mal an, du liest hier nach wie vor mit:
Du verstehst sicher, ich habe Fragen. Keine ermittlungstechnischen, ich wäre eh ein lausiger Ermittler, bin viel zu wenig zielstrebig, ganz in einer Landschaft aus Möglichkeiten verhaftet.
Das Öffentliche hier scheinst du nicht mehr schreibend nutzen zu wollen, und ohne Registrierung auch keine PN. Kannst dich gern auch mit anonymer Adresse unter Lestonsalisbury(at)gmx.net bei mir melden.

An die anderen hier, spammt mich da bitte nicht mit Fake-Antworten oder anderem Kram zu. Wer Spaß an sowas hat, macht Scherzanrufe bei eurer Oma oder versteckt euren Kindern das Spielzeug, wie auch immer. Da bekommt ihr wenigstens eine unterhaltsame Reaktion auf den Quatsch. ;)

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 17:38:25
von Trodat5203
Bastian hat geschrieben: Freitag, 22. November 2024, 21:40:51 Zum Auto abstellen und in die Stadt gehen?
Ja richtig. Wenn ich weiss, auf meinem Weg in die Innenstadt gibt es direkt zu Beginn eine kostenlose Parkmöglichkeit, würde ich diese nutzen und lieber 15 bis 20 Minuten Fußmarsch in Kauf nehmen, als durch die Stadt zu eiern und dort ggf. keinen Platz zu finden und/oder vor einem besetzten Parkhaus zu stehen.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 17:55:47
von Trodat5203
HP1 hat geschrieben: Samstag, 23. November 2024, 17:14:52
Praktischerweise ist das Forum hier ja voll mit Anregungen und Ideen dafür, nicht wahr?

Und an den Pünktchenmann, ich nehme mal an, du liest hier nach wie vor mit:
Du verstehst sicher, ich habe Fragen. Keine ermittlungstechnischen, ich wäre eh ein lausiger Ermittler, bin viel zu wenig zielstrebig, ganz in einer Landschaft aus Möglichkeiten verhaftet.
Das Öffentliche hier scheinst du nicht mehr schreibend nutzen zu wollen, und ohne Registrierung auch keine PN. Kannst dich gern auch mit anonymer Adresse unter lestonsalisbury(at)gmx.net bei mir melden.
Natürlich gibt es fast nix, was hier nicht in mittlerweile nem Jahrzehnt auch Mal irgendwie zur Sprache gekommen ist. Und da "Pointman" Iven den Vorwurf machte, hier 10 Jahre lang seine Zeit verschwendet zu haben, scheint er sehr gut im Bilde darüber zu sein. Vllt ist "Pointman" ja auch ein ehemaliger Mitwirkender hier, der genau weiss, welche Ansätze Iven vertritt und mit dem man sich uneins war und dies war sein Rachefeldzug. Vllt ist er auch einfach ein Spinner, der zuviel Langeweile hat und gerne mal den ein oder anderen Laden aufmischt, weil seine Mami ihm als Kind zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat. Oder er ist jemand der die Tatgeschehnisse ins korrekte Licht rücken wollte. Das werden wir ohne sein Zutun wohl nie erfahren, da kann sich jetzt jeder sein eigenes Bild von diesem Menschen machen.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 17:56:05
von HP1
Trodat5203 hat geschrieben: Samstag, 23. November 2024, 17:38:25 Ja richtig. Wenn ich weiss, auf meinem Weg in die Innenstadt gibt es direkt zu Beginn eine kostenlose Parkmöglichkeit, würde ich diese nutzen und lieber 15 bis 20 Minuten Fußmarsch in Kauf nehmen, als durch die Stadt zu eiern und dort ggf. keinen Platz zu finden und/oder vor einem besetzten Parkhaus zu stehen.
Wenn man dessen Angabe "Unterbringung Keller EFH in PB" als implizite Wohnortangabe annimmt, dann wäre natürlich zu fragen, wo in PB der denn gewohnt haben könnte, dass der überhaupt das Auto genommen und dort geparkt hätte, um Abends in die Innenstadt zu gehen, inklusive Alkoholkonsum ("3 Bier"). Mag das vielleicht jemand mit besserer Orientierung bzw. Ortskenntnis mal umreißen? Ich sehe da jedenfalls einen Punkt, wo die Story in sich Brüche haben könnte.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 17:57:59
von Trodat5203
HP1 hat geschrieben: Samstag, 23. November 2024, 17:56:05 Wenn man dessen Angabe "Unterbringung Keller EFH in PB" als implizite Wohnortangabe annimmt, dann wäre natürlich zu fragen, wo in PB der denn gewohnt haben könnte, dass der überhaupt das Auto genommen und dort geparkt hätze, um Abends in die Innenstadt zu gehen, inklusive Alkoholkonsum ("3 Bier"). Mag das vielleicht jemand mit besserer Orientierung bzw. Ortskenntnis mal umreißen? Ich sehe da jedenfalls einen Punkt, wo die Story in sich Brüche haben könnte.
Diesen Teil der Story glaube ich nicht, denn wenn er Einblick in die Tat hat oder beteiligt daran war, ist es nur logisch an dieser Stelle zu flunkern.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 17:59:27
von Bastian
Trodat5203 hat geschrieben: Samstag, 23. November 2024, 17:10:05 Ja das mag ja alles stimmen was du schreibst, aber eine KI muss zunächst mit Infos gefüttert werden und diese muss man doch vorher in Erfahrung bringen. Wohnorte, Immobilien, Verhaltensweisen der Person, Beruf, frühere Arbeitgeber, KFZ, Familienkonstellationen etc., das alles sind doch keine Dinge, die eine KI für die Ermittler mal eben so rausfinden kann.
Doch, genau so etwas macht eine KI. Ich könnte mir vorstellen dort sind sämtliche Zeugenaussagen, Fotos, Auswertungen, Gerüchte usw. drin, die Beamten fügen Uni Parkplatz, Fischteiche und ausgeschlagener Zahn ein und die KI liefert die Antwort in etwa genau so, wie hier über Wochen diskutiert, in Minuten. Abgleich der Daten mit Uni Parkplatz, Entfernung Fischteiche, Zahnarztbericht der Obduktion usw. und nach ein paar Sekunden hast du ein Ergebnis. Erst dann kommt der Mensch wieder ins Spiel und schätzt diese Infos für Relevant ein.
Je größer die Infos die der KI zur Verfügung sind, desto schneller kann es Schlüsse ziehen. Umso besser die Arbeit von Iven den Typen am reden zu halten, desto mehr Möglichkeiten für die KI Dinge auszuschließen.

Wie gesagt, wir sind uns noch nicht bewusst, wozu diese Technologie mittlerweile in der Lage ist. Daher fand ich auch die Beiträge mit ChatGPT sehr interessant. Diese hat schon neue Gedankengänge geboten und ist dabei eine kostenlose Software. Die Möglichkeiten die Behörden durch spezielle Varianten haben, sind wahrscheinlich deutlich ausgereifter.

Dahingehend könnte es rechtlich interessant werden, wie diese Informationen vor Gericht zählen würden. Daher immer noch die Ermittler die sich ein eigenes Bild von der Situation machen und z.B. einen Hausbesuch durchführen um zu sehen wie reagiert die Person, denn das kann die KI nicht, noch nicht.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 18:06:25
von HP1
Trodat5203 hat geschrieben: Samstag, 23. November 2024, 17:55:47 Natürlich gibt es fast nix, was hier nicht in mittlerweile nem Jahrzehnt auch Mal irgendwie zur Sprache gekommen ist. Und da "Pointman" Iven den Vorwurf machte, hier 10 Jahre lang seine Zeit verschwendet zu haben, scheint er sehr gut im Bilde darüber zu sein. Vllt ist "Pointman" ja auch ein ehemaliger Mitwirkender hier, der genau weiss, welche Ansätze Iven vertritt und mit dem man sich uneins war und dies war sein Rachefeldzug. Vllt ist er auch einfach ein Spinner, der zuviel Langeweile hat und gerne mal den ein oder anderen Laden aufmischt, weil seine Mami ihm als Kind zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat. Oder er ist jemand der die Tatgeschehnisse ins korrekte Licht rücken wollte. Das werden wir ohne sein Zutun wohl nie erfahren, da kann sich jetzt jeder sein eigenes Bild von diesem Menschen machen.
Ja, grundsätzlich findet sich sehr vieles an Spekulation hier, und das tatsächliche Geschehen damals dürfte da so oder so irgendwo mit dabei sein.
Ist mir nur halt aufgefallen, weil mir diese Story im Ganzen und an einigen Stellen bis ins Detail recht bekannt ist, bis hin zu von mir gemutmaßten, situativen emotionalen Beweggründen, die der Punktmann angesprochen hat.
Die persönliche Ansprache zuletzt an Iven wirkt genau so, als dass er Ivens Bemühungen in dem Fall in der Vergangenheit besonders im Blick gehabt hätte, ja. Dazu fällt mir nicht so viel ein, vielleicht weil ich selbst diese so gar nicht zentral wahrgenommen/mitbekommen habe.

Nicht, dass ich da hier und jetzt irgendwas behaupten wollte, weder dass ich mit vielem Recht gehabt hätte noch dass der das bei mir geklaut hätte oder so. Aber kurios finde ich es schon - ich hätte bis auf die Rolle von Nieheim/Wohn- und Aufenthaltsort PB bis ins Detail ziemlich genau diese Story erzählt, wenn ich hier den Kasper machen und als falscher "Täter" auftreten hätte wollen. Einfach, weil ich das als gut möglich/am wahrscheinlichsten genau so in den letzen 1-2 Jahren zusammenmodelliert hatte.
Dass ichs nicht war, sollte leicht anhand Logfiles, IP und so, feststellbar sein. Also an der Stelle bitte jetzt niemand auf die Idee kommen, mit mir den Kasper machen zu wollen :D

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 18:11:15
von HHmoin
@HP1

Sei lieber vorsichtig sonst lungern plötzlich mehr Rentner als sonst vor deiner Tür rum..
Du wirst dich auf die Suche machen .."wo ist denn das neue Altersheim? "
Aber du wirst es nicht finden.

:)

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 18:15:58
von Bastian
Trodat5203 hat geschrieben: Samstag, 23. November 2024, 17:38:25 Ja richtig. Wenn ich weiss, auf meinem Weg in die Innenstadt gibt es direkt zu Beginn eine kostenlose Parkmöglichkeit, würde ich diese nutzen und lieber 15 bis 20 Minuten Fußmarsch in Kauf nehmen, als durch die Stadt zu eiern und dort ggf. keinen Platz zu finden und/oder vor einem besetzten Parkhaus zu stehen.
Diese hast du am Liboriberg aber auch und diese Möglichkeit ist deutlich bequemer (Ab 19:00 keine Kontrollen mehr bzg. Ticket, wahrscheinlich schon früher, du bist direkt in der Stadt). Die Warburger Straße runter laufen, ja kann man machen. Geht Bergab, ist nicht wirklich herausfordernd. Aber den Weg wieder hoch, also ich persönlich hätte da Abends kein Bock drauf. Die 15-20 Minuten sind runter möglich, wieder zurück nach oben je nach Kondition etc. machbar.

Ich sage der Uni Parkplatz wurde vom Liboriberg startend aus angefahren. Und die Himmelsrichtung in der der Uni Parkplatz dann liegt lässt auf einen Bezug in Richtung Warburg schließen. Warum dann dort geparkt wurde? Dieser wurde bei Bezug zu Paderborn täglich min. einmal passiert und ist bekannt.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 18:28:29
von HP1
Bastian hat geschrieben: Samstag, 23. November 2024, 18:15:58 Ich sage der Uni Parkplatz wurde vom Liboriberg startend aus angefahren. Und die Himmelsrichtung in der der Uni Parkplatz dann liegt lässt auf einen Bezug in Richtung Warburg schließen.
Naja, oder genauso gut auf Anfahrt nach PB rein über B64 aus dem Osten, Driburg, Brakel usw.
Oder Lichtenau und seine Außenkäffer, liegen ja zwischen Warburg und PB.

Warum grad Warburg?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 18:31:23
von Bastian
HP1 hat geschrieben: Samstag, 23. November 2024, 18:28:29
Warum grad Warburg?
Meinte nicht explizit Warburg, sondern so wie du alles was dort auf den Weg hin liegt.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 18:37:35
von HP1
Bastian hat geschrieben: Samstag, 23. November 2024, 18:31:23 Meinte nicht explizit Warburg, sondern so wie du alles was dort auf den Weg hin liegt.
Ah ok. Also nur "Himmelsrichtung Warburg".

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 19:28:07
von Keks22
Scheich Manfred hat geschrieben: Samstag, 23. November 2024, 17:08:26 Erstmal Thema DNA. Unter den gegebenen Umständen ist dieses Molekül chemisch instabil, UV-Strahlung, Luftsauersauerstoff und Mikroorganismen, die das Molekül verwerten können. Für den unwahrscheinlichen Fall eines Fundes von Fremd-DNA hätte ich als EB dieses Wissen nicht veröffentlicht, gerade in diesem speziellen Fall.
Eine sexuell motivierte Tat ist schon von der Statistik her einer der häufigsten Motive; ich persönlich möchte das aber nicht so recht glauben. Es ist zum einen die relativ lange Festhaltedauer und zum anderen die Tatsache, dass der Täter der Frauke die Kontaktaufnahme zu ihrem Umfeld erlaubt hat, das sind m.M.n. Verhaltensweisen, die nicht ganz passen zu einer rein sexuell motivierten Tat. Mich beschleicht bei diesem Fall immerzu das Gefühl, dass sich der Täter zwar an Frauke vergangen haben könnte; dies aber nur beiläufig; ich sehe sein eigentliches Tatmotiv in einer Art von Rache, vllt wurde da eine alte Rechnung beglichen und Frauke musste dafür herhalten, weil beispielsweise jemand noch was offen hatte mit Fr. Liebs.
Rache ist natürlich immer ein Motiv. Ich gehe aber stark davon aus das hier alles abgeklopft wurde auf Seiten von Fr Liebs in Punkto Durchgerauscht durchs Abi oder Abmahnung Schulverweise und ähnliches. Ansonsten könnte man da ja nochmal ansetzen. Sowit ich weiss ist der Vater von FL Zahnarzt. Vielleicht ein geqälter Patient? Ich hoffe hier wurde auch recherchiert.

Was die DNA Analysen bin ich natürlich kein Profi. Habe ausser das Leben nichts studiert. Aber hätte man was verwertbares gefunden hätte man bestimmt Massengentest angeschoben.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 20:02:47
von Keks22
Auch Rache eines Angehörigen eines Suizidopfers käme in Frage

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 20:42:27
von beyourselftonite
@Trodat,

Das ist ein Loch! Je mehr man von einem Loch wegnimmt, desto größer wird es. 😊

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 21:04:34
von HP1
Ich hab hier mal alle Äußerungen von dem Pünktchen zusammenkopiert, zumindest die, die er unter diesem Gast-Nickname im September gepostet hat. Ebenfalls die jeweiligen Posts von Iven und anderen, auf die er reagiert hat.
Alles chronologisch sortiert, zu finden auf den Seiten 1134 bis 1140, ich hoffe, ich hab nichts übersehen und weggelassen.
Der erste Beitrag scheint eine direkte Antwort auf die zuvor geposteten Täterprofil-Steckbriefe zu sein, der letzte davon von Iven etwa eine Viertelstunde vorher.
..... hat geschrieben: Montag, 16. September 2024, 22:50:04 Die öffentliche Bekanntgabe über eine mögliche Entführung hat dazu geführt das Frauke getötet wurde.
Das war kein geplantes Verbrechen!
Das Fernsehen Radio überall in den Medien hat eine zugelassene Rückkehr einfach unmöglich gemacht!
Die Angst vor öffentlichen Anschuldigungen und Gerede egal wo man sich aufhält wären unerträglich gewesen.
Die Nerven und Ängste waren zu schwach um Frauke laufen zu lassen!
Iven hat geschrieben: Dienstag, 17. September 2024, 00:00:13 Ich gehe in allen Punkten mit Dir konform.
Ich stufe den Täter auch nicht als eiskalten Killer ein, sondern als jemanden,
der in einer aussichtslosen Situation war, aus der er nicht mehr herauskam.

Was glaubst Du, wie Frauke Liebs getötet wurde?
...... hat geschrieben: Dienstag, 17. September 2024, 12:32:00 Plastiktüte über den Kopf!
Meiner Einer hat geschrieben: Dienstag, 17. September 2024, 12:45:18 Ja, das vermute/befürchte ich auch. Sediert und dann erstickt.
Iven hat geschrieben: Dienstag, 17. September 2024, 13:08:47 Okay. Glaubst Du, dass bei dieser Handlung Frauke Liebs noch halbwegs bei Bewusstsein war?
Und warum hat der Täter sie Deiner Meinung nach bspw. nicht erschlagen oder erstochen? Hemmungen?
..... hat geschrieben: Dienstag, 17. September 2024, 15:01:32 Durch die paar Tage ohne Schlaf war der letzte Tag ein Tiefschlaf vergleichbar mit einer Vollnarkose!
Mit der Plastiktüte übern Kopf ging das fast von selbst!
So hatte man nicht wirklich das Gefühl für den Tod verantwortlich zu sein.
Diese blöde Tüte war das !
Iven hat geschrieben: Dienstag, 17. September 2024, 19:34:48 Okay, gut argumentiert.
Glaubst Du, dass der Täter seine Tat inzwischen bereut und sie am liebsten ungeschehen machen würde?
Und denkst Du, dass er vielleicht schon einmal darüber nachgedacht hat, sich zu stellen und zu seiner Tat zu stehen, dies aber aus existenzbedrohenden (-vernichtenden) Gründen einfach nicht kann?
...... hat geschrieben: Dienstag, 17. September 2024, 20:43:17 Natürlich macht man sich Vorwürfe und würde das Rad wieder zurück drehen aber das geht nicht!
Es ergibt keinen Sinn sich zu stellen!!!!!
Sie musste sterben weil überall in den Medien und Radio Fernsehen über diese übertriebene Entführung berichtet wurde und jetzt sich stellen????
Niemals.
Dann hätte sie nicht einschlafen brauchen weil das Rampenlicht um Dimensionen größer ist als damals über die übertriebene Entführung in den Nachrichten Fernsehen Radio.
Iven hat geschrieben: Dienstag, 17. September 2024, 21:08:56 Aus Tätersicht kann ich das sogar nachvollziehen, weil es sich ja schließlich nicht um eine Entführung, sondern lediglich um eine Freiheitsberaubung handelte.

Frauke Liebs galt ja als sehr einfühlsam und verständnisvoll. Könntest Du Dir vorstellen, dass der Täter versucht hat, dies für sich auszunutzen und sie dazu bewegen wollte nach einer möglichen Freilassung den Mund zu halten und ihn nicht bei der Polizei zu verraten?
....... hat geschrieben: Dienstag, 17. September 2024, 22:30:25 Frauke war sicher nicht einfühlsam nachdem sie eine auf die Fresse bekommen hat weil sie nicht ficken wollte!
Da war nichts mehr mit Kommunikation.
Danach Panik Angst Verzweifelt!!
Iven hat geschrieben: Dienstag, 17. September 2024, 23:39:26 Wenn es sich so abgespielt haben sollte, hast Du sehr wahrscheinlich Recht. Vermutlich fehlte aufgrund dessen auch der obere, mittlere Schneidezahn an ihrer Leiche.

Was vermutest Du über den Festhalteort, wo könnte der Deiner Meinung nach gewesen sein, in Nieheim, Bad Driburg, Paderborn oder in Lichtenau?
....... hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 08:25:57 Nach dieser heftigen Abfuhr folgte der Schlag in die Fresse.
Das spielte sich alles noch aufn Parkplatz der Universität Paderborn ab aber danach folgte eine planlose Autofahrt bis hoch nach Nieheim und wieder zurück Paderborn.
Bei der planlosen Autofahrt wurde einen schnell klar das Frauke so verheult und dicker Lippe nicht zurück konnte zumindest diese Nacht.
Nieheim Bad Driburg Altenbeken Lichtenau könnt ihr in die Kiste packen!
Die Fahrt nach Nieheim war Planlos um Zeit für die beschissene Situation zu finden, eine Entscheidung zu treffen.
Paderborn!
Iven hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 10:48:59 Dass man nach so einer Eskalation erst einmal Zeit brauchte, um nachzudenken, wie man aus dieser beschissenen Situation wieder halbwegs heil herauskommt, kann ich sehr gut nachvollziehen, ich hätte wahrscheinlich genauso gehandelt.
Aber was glaubst Du, warum der Täter sie dann nicht in der nächsten Nacht - also ca. 24 Stunden später - freigelassen hat, sondern sie weiterhin festhielt und sie dann - wiederum ca. 24 Stunden später - sogar noch mit ihrem Mitbewohner telefonieren ließ?
....... hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 11:05:37 Das süße Lächeln die Blicke auf der Arbeit im Krankenhaus haben sich nicht als wirkliches Interesse erwiesen.
Auf der Arbeit ständig diese Blicke haben falsche Hoffnungen erweckt!
Iven hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 12:17:24 Auf so eine Tussi bin ich auch schon mal reingefallen, kann die Enttäuschung des Täter diesbzgl. also sehr gut nachvollziehen.
Aber noch mal, warum lässt er sie dann nicht einfach wieder frei (einen Tag später), nachdem nichts weiter passiert ist und sich alles ein bisschen beruhigt hat? Und was glaubst Du, warum gab er der Bitte von Frauke Liebs nach, die Telefonate mit ihrem Mitbewohner führen zu dürfen? Sie stellten für ihn doch ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar, oder nicht?
....... hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 12:30:33 Nach 24 Stunden laufen lassen wo Frauke sich erst richtig in die Situation reinsteigerte ging absolut nicht.
Die Anrufe an Chris waren ein Versuch wert um etwas Dampf vom Kessel zu lassen aber Fehlanzeige da stand man vor der Wand und hier ist Schluss!
Iven hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 13:05:29 So ein Verhalten kenne ich. Meine Ex-Frau hatte auch das "Talent" sich in eher harmlosen Streitgesprächen so richtig reinzusteigern. Das endete manchmal sogar schon fast mit Handgreiflichkeiten. Ich war froh, als ich die endlich los war.

Eine zentrale Frage, die ich mir schon seit Jahren immer wieder mal stelle, ist, ob Frauke Liebs damals freiwillig in das Fahrzeug des Täters eingestiegen ist oder ob sie dazu (mit Gewalt) gezwungen wurde? Was ist Deine Theorie dazu?
...... hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 13:17:46 Die Einstieg ins Auto war absolut freiwillig.
Frauke brauchte sich doch keine Sorgen machen bei einer Person die sie kennt!
Iven hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 13:59:39 Das stimmt natürlich. Obwohl ich eher davon ausgehe, dass sich Täter und Opfer nicht namentlich, sondern nur vom Sehen her kannten.

Eine weitere Frage, die ich mir schon seit längerem stelle, ist, wie der Täter auf den Leichenablageort, insbesondere auf die kleine, sehr unscheinbare Einfahrt, die zur Ablagestelle führt (da fuhr man damals als Nicht-Ortskundiger zunächst immer dran vorbei, wenn man sie nicht kannte), gekommen ist?
Hast Du dazu eine Vermutung?
....... hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 15:34:40 Die Nerven zu behalten mit Frauke im Kofferraum war wie ein Schockzustand ganz schnell aus Paderborn raus .
Zu nah an Paderborn ging nicht und sehr weit weg auch nicht weil dieser Schockzustand zu krass war.
Irgendwann die vielen Bäume und verlassenen Straßen gaben im Kopf ein Signal Frauke dort loszuwerden.
Iven hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 17:57:08 Da ticke ich etwas anders. Mich würde es nicht weiter stören, mit einer Leiche lange durch die Gegend zu fahren, vielleicht weil ich es gewohnt bin. ;)

Was mich noch interessieren würde, was meinst Du, wie kam am 20.06.2006 spätabends das Zusammentreffen von Frauke Liebs und dem Täter zustande? War es rein zufällig irgendwo draußen in der Nähe des Pubs "The Auld Triangle" oder war der Täter zur selben Zeit im The Auld Triangle wie Frauke, hat sie dort gesehen und dann draußen etwas abseits auf sie gewartet?
...... hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 18:24:11 Dann wäre eine versuchte Kontaktaufnahme im Pub gewesen. Hätten die anderen ruhig sehen können weil man konnte zu dem Zeitpunkt nicht wissen was für ein Drama noch kommt!
Warum sollte man sich verstecken und unauffällig tun wenn man keine bösen Absichten hat?
Es war ja schließlich nichts schlimmes geplant.
In der Fußgängerzone war die Stimmung super und die 3 Bier schmeckten auch und somit war Auto fahren kein Problem.
Und das beste war das man noch eine Möglichkeit hatte gleich in der Nähe umsonst zu parken.
Beim Weg zum Auto trifft man auch noch die Frau von der Arbeit im Krankenhaus die das schönste Lächeln hat!
Die Chance konnte man sich nicht entgehen lassen mit ihr etwas durch Paderborn zu fahren um Nähe zu spüren.
Trodat5203 hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 18:51:02 Was denkst du ist mit Fraukes persönlichen Sachen passiert ? Was hat er damit gemacht? Warum ist er die Sachen nicht mit ihr dort losgeworden?
....... hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 19:32:38 Die Uhr hat Frauke selbst abgemacht weil sie etwas in der Hand brauchte wegen der Nervosität.
Die Sachen sind mit ein Stein in der Tasche noch am selben Tag in die Fischteiche versenkt worden.
Iven hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 19:47:15 Okay, da gehe ich mit Dir konform, ich denke auch, dass das Zusammentreffen rein zufällig war.

Was war denn Deiner Meinung nach der Auslöser, dass es nach dem fünften und letzten Telefonat am 27.06.2006 keinen weiteren Anruf von Frauke Liebs gab?
....... hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 20:05:18 Wie sollte sie tot anrufen können?
Der Inhalt des letzten Anrufes hat die Situation komplett auseinander genommen.
Iven hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 20:46:33 Na ja, ich bin mir in meiner Hypothese nicht sicher, ob Frauke Liebs bereits am Tag des letzten Telefonats getötet wurde oder erst ein, zwei Tage später. Dass dieser Anruf die Lage komplett gekippt haben könnte, hatte ich natürlich auch schon in Betracht gezogen.

Du schriebst vorhin:
Die Sachen sind mit ein Stein in der Tasche noch am selben Tag in die Fischteiche versenkt worden.

Du kennst Dich im Mordfall Frauke Liebs offenkundig sehr gut aus, hast Du im Laufe der Jahre irgendwelche Informationen (durch Medien, Podcasts, Bekannte etc.) über das Aussehen der verschwundenen Handtasche erfahren können, bspw. über die Farbe, Größe, Verarbeitung, das Material u.Ä.?
Trodat5203 hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 21:10:27 Welche Fischteiche meinst du? Befinden die sich in Nähe des Fundortes? Warum hat er sich entschieden die Sachen separat zur Leiche zu entsorgen? Er macht sich mehr Mühe die Habseligkeiten zu verstecken als eine Leiche? Hatte er deiner Meinung nach Angst, dass Tiere die auffällige Tasche Richtung Straße tragen?
........... hat geschrieben: Mittwoch, 18. September 2024, 21:47:48 Die Fischteiche direkt am Padersee.
Iven hat geschrieben: Donnerstag, 19. September 2024, 11:10:12 @ .......

Für den Fall, dass Du diese Frage gestern übersehen hast, ist sie hier noch einmal:

Du kennst Dich im Mordfall Frauke Liebs offenkundig sehr gut aus, hast Du im Laufe der Jahre irgendwelche Informationen (durch Medien, Podcasts, Bekannte etc.) über das Aussehen der verschwundenen Handtasche erfahren können, bspw. über die Farbe, Größe, Verarbeitung, das Material u.Ä.?
....... hat geschrieben: Donnerstag, 19. September 2024, 18:27:50 Mir ist bewusst weshalb du mich das wiederholt fragst!
Iven hat geschrieben: Donnerstag, 19. September 2024, 19:18:49 Dachte ich mir schon. Magst Du trotzdem antworten?
........... hat geschrieben: Donnerstag, 19. September 2024, 20:04:59 Es ist doch eindeutig erkennbar welche erhoffte Rolle die Tasche noch spielen soll!
Alle richtigen Informationen über die Tasche wurden mit Absicht zurück gehalten!
Tasche = Täterwissen
Iven hat geschrieben: Donnerstag, 19. September 2024, 20:39:52 Die relevanteste aller Fragen lässt Du also unbeantwortet.
Somit lassen sich daraus jetzt zwei gegensätzliche Schlussfolgerungen ziehen ...
Iven hat geschrieben: Donnerstag, 19. September 2024, 21:32:22 @ .......

Nun gut, ich habe noch ein paar weitere Fragen.

Was glaubst Du, an welchem festen Ort hat der Täter Frauke Liebs sieben Tage lang festgehalten?

a) in einem (vielleicht etwas abseits gelegenen) Einfamilienhaus
b) in einem alten, verlassenen Einfamilienhaus (vielleicht Abbruchhaus)
c) in einem alten, verlassenen Fabrikgebäude
d) in einem Gartenhaus oder Geräteschuppen auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses
e) in einer Hütte auf einem ansonsten unbebauten Grundstück
f) in einer (vielleicht verlassenen) Hütte in einem Wald oder wäldlichen Gebiet
g) in einem alten Bunker
h) in einer (vielleicht unterirdischen) Höhle
i) in einem Wohnmobil oder Wohnwagen
j) in einem geschlossenen Kastenwagen
k) in einem PKW (mglw. Kombi)
.......... hat geschrieben: Donnerstag, 19. September 2024, 21:41:41 Ein ganz normales Einfamilienhaus in Paderborn im Keller.
Iven hat geschrieben: Donnerstag, 19. September 2024, 21:57:53 Okay, das ist auch fester Bestandteil meiner Hypothese.

Was denkst Du, hatte Frauke Liebs am Tag ihres Verschwindens Socken an?
Wenn ja, wo könnten diese abgeblieben sein? (an ihrer Leiche wurden keine Socken sichergestellt)
.......... hat geschrieben: Donnerstag, 19. September 2024, 22:30:53Keine Socken angehabt!
Enola hat geschrieben: Donnerstag, 19. September 2024, 23:13:25 Was glaubst Du, hatte der Täter Helfer oder hat er alles alleine gemacht?
Ich bin der Meinung, er hats alleine gemacht.
........ hat geschrieben: Donnerstag, 19. September 2024, 23:17:59 Es gibt keine Beteiligten Personen.
Iven hat geschrieben: Freitag, 20. September 2024, 10:53:06 @ .......

Was glaubst Du, hat der Täter in der Zeit, in der er Frauke Liebs festgehalten hat, irgendwann auch mal mit K.O.-Tropfen, Schlaftabletten oder Ähnlichem gearbeitet, um sie ruhigzustellen?
......... hat geschrieben: Freitag, 20. September 2024, 11:14:21 Nein wozu?
Der Schlag in die Fresse hat die ganzen Tage dafür gesorgt das es keine weiteren Umstände gab!
Iven hat geschrieben: Freitag, 20. September 2024, 11:42:49 Hier haben wir jetzt den ersten Widerspruch in Deinen Ausführungen.
In diesem Beitrag vom 18. September schreibst Du etwas ganz anderes:

https://het-forum.de/viewtopic.php?p=262042#p262042

Hast Du eine Erklärung dafür?
......... hat geschrieben: Freitag, 20. September 2024, 13:12:33 Nein absolut nicht!
Die Anrufe sollten etwas Dampf vom Kessel lassen mit der Hoffnung vielleicht doch etwas runter zu kommen für beide.
Aber das funktionierte nicht und eskalierte immer mehr!
Es war ja kein Geschreie oder Wiederstand also wozu bitte irgendwelche Pharmazie Substanzen?

Eine Frage an dich bevor ich verschwunden bin....

Hast du das Gefühl in den letzten fast 10 Jahren viel Zeit verschwendet zu haben??????

Ich finde ja!!!!!

Ciao

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 21:45:47
von Trodat5203
Jaja, lebhafte Fantasie oder fantastisches Erlebnis. Ein Mitwisser ist er jedenfalls nicht.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Verfasst: Samstag, 23. November 2024, 22:25:32
von Scheich Manfred
Trodat5203 hat geschrieben: Samstag, 23. November 2024, 21:45:47 Jaja, lebhafte Fantasie oder fantastisches Erlebnis. Ein Mitwisser ist er jedenfalls nicht.
OK, jetzt verstehe ich es etwas besser was es mit dem Pünktchen-Mann auf sich hat.
Dort, wo ich herkomme würde man ihn kurz und schmerzlos als "Schwadlappen" bezeichnen.