Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Verfasst: Montag, 09. Dezember 2024, 01:17:43
Mal was ganz anderes - ein Gedankenexperiment, das ich vor einiger Zeit mal per PN mit einem geschätzten Forenmitglied hier andiskutiert habe.
Es geht dabei mehr um die kreative Leistung jedes Einzelnen, um in Gesamtheit einen plausiblen Raum der Möglichkeiten auszuloten, weniger um eine (folgende) Diskussion um "richtig oder falsch".
Jedenfalls, die Frage muss mit Vorannahmen gesetzt werden, geht nicht ohne:
Wir gehen mal von einem Täter aus, der den Plan fasst, eine junge Frau in seine Gewalt zu bringen und ihrer für eine gewisse Zeit -lebendig- habhaft zu sein.
Kein völlig verquerer Weirdo mit Größenwahn oder ausgeprägten Sonderinteressen wie Sadismus oder Faszination für den kriminellen Abgrund, eher so der erfolglose Typ, dessen Frustration sich in sexuellen Erfüllungszwang reingesteigert hat, vielleicht garniert mit misogynen Zügen, weil sich die angebetete holde Weiblichkeit trotz seiner aufrichtigen Bemühungen nie willig zeigt. Also eher notgeiler und mangels Erfolg auch übergriffsbereiter Wichser als irgendein per se ausgekochter Mister Evil.
Dies nicht, weil das vielleicht genau so wahrscheinlich zutreffend gewesen wäre (oder auch nicht), sondern wegen der gelingenden Perspektivübernahme, dem zumindest im Ansatz Hineinversetzen-Können. Letztlich geht es eigentlich auch gar nicht ums Motiv, sondern um die Herangehensweise, ganz praktisch. Wem da das bösartige Mastermind näher liegt, der kann auch gerne damit arbeiten. Und wem das Ganze zu distanzlos oder sonstwie zu unangenehm ist, der kann es ja auch bei einer Ebene der Nachvollziehbarkeit belassen, oder halt einfach nicht mitmachen.
Jedenfalls da dann die Frage, wie würdet ihr selbst an dessen Stelle nach allgemein gefasstem Tatentschluss (oder auch noch als ernsthafte Gedankenspielerei) die Sache planerisch angehen? Was wäre euch wichtig, was müsste berücksichtigt, welche Schwierigkeiten gelöst werden? Wie würdet ihr selbst so eine Tat begehen?
Wie gesagt, wer sich da nicht hineinbegeben kann oder will, lässt es halt einfach. Aber wenns geht an der Stelle bitte keine große Metadiskussion darum, einfach mitmachen oder bleiben lassen
Ich selbst hab da natürlich schon einige Vorstellungen dazu entwickelt, will hier aber nicht gleich was vorgeben - schreibe ich in den nächsten Tagen mal runter. Und auch nur, wenn sich Interesse zeigt, wenn es da Austausch mit jeweils eigenen Beiträgen gibt.
Es geht dabei mehr um die kreative Leistung jedes Einzelnen, um in Gesamtheit einen plausiblen Raum der Möglichkeiten auszuloten, weniger um eine (folgende) Diskussion um "richtig oder falsch".
Jedenfalls, die Frage muss mit Vorannahmen gesetzt werden, geht nicht ohne:
Wir gehen mal von einem Täter aus, der den Plan fasst, eine junge Frau in seine Gewalt zu bringen und ihrer für eine gewisse Zeit -lebendig- habhaft zu sein.
Kein völlig verquerer Weirdo mit Größenwahn oder ausgeprägten Sonderinteressen wie Sadismus oder Faszination für den kriminellen Abgrund, eher so der erfolglose Typ, dessen Frustration sich in sexuellen Erfüllungszwang reingesteigert hat, vielleicht garniert mit misogynen Zügen, weil sich die angebetete holde Weiblichkeit trotz seiner aufrichtigen Bemühungen nie willig zeigt. Also eher notgeiler und mangels Erfolg auch übergriffsbereiter Wichser als irgendein per se ausgekochter Mister Evil.
Dies nicht, weil das vielleicht genau so wahrscheinlich zutreffend gewesen wäre (oder auch nicht), sondern wegen der gelingenden Perspektivübernahme, dem zumindest im Ansatz Hineinversetzen-Können. Letztlich geht es eigentlich auch gar nicht ums Motiv, sondern um die Herangehensweise, ganz praktisch. Wem da das bösartige Mastermind näher liegt, der kann auch gerne damit arbeiten. Und wem das Ganze zu distanzlos oder sonstwie zu unangenehm ist, der kann es ja auch bei einer Ebene der Nachvollziehbarkeit belassen, oder halt einfach nicht mitmachen.
Jedenfalls da dann die Frage, wie würdet ihr selbst an dessen Stelle nach allgemein gefasstem Tatentschluss (oder auch noch als ernsthafte Gedankenspielerei) die Sache planerisch angehen? Was wäre euch wichtig, was müsste berücksichtigt, welche Schwierigkeiten gelöst werden? Wie würdet ihr selbst so eine Tat begehen?
Wie gesagt, wer sich da nicht hineinbegeben kann oder will, lässt es halt einfach. Aber wenns geht an der Stelle bitte keine große Metadiskussion darum, einfach mitmachen oder bleiben lassen
Ich selbst hab da natürlich schon einige Vorstellungen dazu entwickelt, will hier aber nicht gleich was vorgeben - schreibe ich in den nächsten Tagen mal runter. Und auch nur, wenn sich Interesse zeigt, wenn es da Austausch mit jeweils eigenen Beiträgen gibt.