VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Anonym4augen

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

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Was viele von euch hier nicht verstehen, ist, dass die Ermittler aufgrund ihrer Untersuchungen und Auswertungen sagen, dass RR das Haus des Schwagers am 18.02.2019 nicht lebend verlassen hat. Aber was bedeutet das konkret?

Die Ermittler haben sich dazu bislang nicht näher geäußert. Ihr habt doch sicher schon einmal die Begriffe „ermittlungstaktische Gründe“ oder „Täterwissen“ gehört? Das bedeutet, dass sie bestimmte Details bewusst zurückhalten. Wichtig ist: Sie schließen nicht aus, dass sie bereits vorher gestorben ist oder dass die Tat schon früher stattgefunden hat. Sie stellen lediglich fest, dass sie am 18.02.2019 dieses Haus nicht mehr lebend verlassen hat – mehr nicht.

Viele gehen automatisch davon aus, dass an diesem Morgen etwas passiert sein muss. Doch das ist nicht zwingend der Fall. Es könnte zum Beispiel sein, dass sie bereits in der Nacht oder am Abend zuvor ums Leben kam und der Täter den Leichnam erst am Morgen auf eine Weise aus dem Haus gebracht hat.

Also: Einfach mal darüber nachdenken.
Auchgast
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Auchgast »

margarita hat geschrieben: Samstag, 22. Februar 2025, 12:41:54 Am 28.02. berichtete die BZ ziemlich detailliert über den Tagesablauf:
https://www.bz-berlin.de/berlin/neukoel ... r-schweigt

Bei der 2. Verhaftung trat eine Pressesprecherin vor die Kamera und gab bekannt, dass der TV erneut verhaftet wurde. Und zwar an seinem Arbeitsplatz - und in den frühen Abendstunden.

Dann gibt es noch die Erzählung von Fr R (ich meine, es war in der gelöschten Doku) über die Verhaftung in ihrem Haus. Das müsste morgens/vormittags gewesen sein, da sie gerade frühstücken wollten.

Ich finde alle 3 Schilderungen glaubwürdig. Der StA möchte ich keine Lüge unterstellen, v.a. geben sie die frühen Abendstunden an. Normalerweise tendiere ich dazu, am ehesten der Presse nicht zu glauben. Aber andererseits ist der Bericht schon sehr detalliert.
Und Fr R unterstelle ich auch keine Lüge.


Ist jetzt kein wichtiges Thema, nur aufgefallen ist es mir trotzdem.
Ja das ist doch 1 zu 1 was ich geschrieben habe oder? Verstehe ich jetzt nicht :-)
Chateau Lazaridi

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Chateau Lazaridi »

Anonym4augen hat geschrieben: Samstag, 22. Februar 2025, 14:04:23 Was viele von euch hier nicht verstehen, ist, dass die Ermittler aufgrund ihrer Untersuchungen und Auswertungen sagen, dass RR das Haus des Schwagers am 18.02.2019 nicht lebend verlassen hat. Aber was bedeutet das konkret?

Die Ermittler haben sich dazu bislang nicht näher geäußert. Ihr habt doch sicher schon einmal die Begriffe „ermittlungstaktische Gründe“ oder „Täterwissen“ gehört? Das bedeutet, dass sie bestimmte Details bewusst zurückhalten. Wichtig ist: Sie schließen nicht aus, dass sie bereits vorher gestorben ist oder dass die Tat schon früher stattgefunden hat. Sie stellen lediglich fest, dass sie am 18.02.2019 dieses Haus nicht mehr lebend verlassen hat – mehr nicht.

Viele gehen automatisch davon aus, dass an diesem Morgen etwas passiert sein muss. Doch das ist nicht zwingend der Fall. Es könnte zum Beispiel sein, dass sie bereits in der Nacht oder am Abend zuvor ums Leben kam und der Täter den Leichnam erst am Morgen auf eine Weise aus dem Haus gebracht hat.

Also: Einfach mal darüber nachdenken.
Du scheinst auch etwas nicht so recht verstanden zu haben, sorry.
Letzten Endes haben die Ermittlungsbehörden auch nur eine Tathergangshypothese geäussert, da ist nichts in Stein gemeißelt. Allerdings sind die Ermittler zu ihrer Hypothese gekommen aufgrund von Informationen, die grösstenteils nicht veröffentlicht wurden.
Anonym4augen

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Anonym4augen »

Chateau Lazaridi hat geschrieben: Samstag, 22. Februar 2025, 16:18:56 Du scheinst auch etwas nicht so recht verstanden zu haben, sorry.
Letzten Endes haben die Ermittlungsbehörden auch nur eine Tathergangshypothese geäussert, da ist nichts in Stein gemeißelt. Allerdings sind die Ermittler zu ihrer Hypothese gekommen aufgrund von Informationen, die grösstenteils nicht veröffentlicht wurden.
Natürlich basiert jede Ermittlung auf einer Hypothese – aber eine Hypothese, die sich auf konkrete Erkenntnisse stützt. Und genau das ist der Punkt: Die Ermittler haben öffentlich gesagt, dass RR das Haus am 18.02.2019 nicht lebend verlassen hat. Sie haben aber nicht gesagt, dass sie genau an diesem Morgen gestorben sein muss. Diese Unterscheidung ist essenziell.

Wenn du sagst, dass die Ermittler ihre Schlussfolgerung auf Informationen stützen, die nicht veröffentlicht wurden, dann widersprichst du dir eigentlich selbst – denn das bedeutet ja gerade, dass wir nicht wissen, worauf sie sich genau beziehen. Und genau deshalb sollte man sich nicht vorschnell auf eine bestimmte Zeit oder einen bestimmten Ablauf festlegen. Vielleicht solltest du das nochmal überdenken.
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Klugscheißer »

Anonym4augen hat geschrieben: Samstag, 22. Februar 2025, 14:04:23 Was viele von euch hier nicht verstehen, ist, dass die Ermittler aufgrund ihrer Untersuchungen und Auswertungen sagen, dass RR das Haus des Schwagers am 18.02.2019 nicht lebend verlassen hat. Aber was bedeutet das konkret?

Die Ermittler haben sich dazu bislang nicht näher geäußert. Ihr habt doch sicher schon einmal die Begriffe „ermittlungstaktische Gründe“ oder „Täterwissen“ gehört? Das bedeutet, dass sie bestimmte Details bewusst zurückhalten. Wichtig ist: Sie schließen nicht aus, dass sie bereits vorher gestorben ist oder dass die Tat schon früher stattgefunden hat. Sie stellen lediglich fest, dass sie am 18.02.2019 dieses Haus nicht mehr lebend verlassen hat – mehr nicht.
Doch, die Ermittler haben sich näher geäußert und schließen aus, dass sie vorher bereits verstorben ist.
Das Snap-Foto am Morgen ist für die Ermitter der letzte Lebendbeweis, wie Sta Glage sagt. Warum sie das als Beweis sehen und einen Fake offensichtlich ausschließen können, sonst würden sie es so nicht sagen, dazu äußern sie sich nicht. Aber ich vertraue da den ITlern.
Viele gehen automatisch davon aus, dass an diesem Morgen etwas passiert sein muss. Doch das ist nicht zwingend der Fall. Es könnte zum Beispiel sein, dass sie bereits in der Nacht oder am Abend zuvor ums Leben kam und der Täter den Leichnam erst am Morgen auf eine Weise aus dem Haus gebracht hat.
Nein, so könnte es nicht gewesen sein.
Also: Einfach mal darüber nachdenken.
Und sich nochmal mit den Fakten beschäftigen.
Anonym4augen

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Anonym4augen »

Klugscheißer hat geschrieben: Samstag, 22. Februar 2025, 17:31:08 Doch, die Ermittler haben sich näher geäußert und schließen aus, dass sie vorher bereits verstorben ist.
Das Snap-Foto am Morgen ist für die Ermitter der letzte Lebendbeweis, wie Sta Glage sagt. Warum sie das als Beweis sehen und einen Fake offensichtlich ausschließen können, sonst würden sie es so nicht sagen, dazu äußern sie sich nicht. Aber ich vertraue da den ITlern.

Nein, so könnte es nicht gewesen sein.


Und sich nochmal mit den Fakten beschäftigen.
Spannend, wie du dich so sicher gibst, obwohl du dich offensichtlich auf Aussagen stützt, die du selbst nicht überprüfen kannst. Du vertraust den Ermittlern blind, obwohl sie wesentliche Details nicht offenlegen – aber gleichzeitig forderst du von anderen, ausschließlich mit Fakten zu argumentieren. Merkst du den Widerspruch?

Noch interessanter: Der Haftrichter hatte offenbar nicht so viel Vertrauen in die Ermittler wie du. Der Verdächtige wurde zweimal verhaftet und zweimal wieder freigelassen. Denk mal kurz darüber nach – wenn die Beweislage so eindeutig wäre, wie du es darstellst, wäre er dann nicht längst verurteilt?

Aber keine Sorge, ich verstehe schon. Es ist leichter, sich an eine einfache Erklärung zu klammern, als die Unsicherheiten des Falls zu akzeptieren. Unser Gehirn liebt klare Antworten, selbst wenn sie auf wackeligen Beinen stehen. Ist ein natürlicher Reflex – bloß nicht hinterfragen, sonst könnte die eigene Überzeugung ins Wanken geraten.

Aber hey, du scheinst ja genau zu wissen, wie alles abgelaufen ist. Vielleicht solltest du dich mal mit den Ermittlern in Verbindung setzen, sie könnten jemanden mit deiner Gewissheit sicher gut gebrauchen.
Chateau Lazaridi

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Chateau Lazaridi »

Anonym4augen hat geschrieben: Samstag, 22. Februar 2025, 17:29:45 Natürlich basiert jede Ermittlung auf einer Hypothese – aber eine Hypothese, die sich auf konkrete Erkenntnisse stützt. Und genau das ist der Punkt: Die Ermittler haben öffentlich gesagt, dass RR das Haus am 18.02.2019 nicht lebend verlassen hat. Sie haben aber nicht gesagt, dass sie genau an diesem Morgen gestorben sein muss. Diese Unterscheidung ist essenziell.

Wenn du sagst, dass die Ermittler ihre Schlussfolgerung auf Informationen stützen, die nicht veröffentlicht wurden, dann widersprichst du dir eigentlich selbst – denn das bedeutet ja gerade, dass wir nicht wissen, worauf sie sich genau beziehen. Und genau deshalb sollte man sich nicht vorschnell auf eine bestimmte Zeit oder einen bestimmten Ablauf festlegen. Vielleicht solltest du das nochmal überdenken.
Ich vermag keinen Widerspruch in meinen Aussagen zu sehen.
Wovon reden wir hier überhaupt? Die Sache ist doch ganz einfach: Niemand weiss was in den Morgenstunden des 19.02. geschehen ist, auch die Polizei nicht. Aufgrund der Ermittlungsarbeit hat die Polizei verstärkt Grund anzunehmen, dass Rebecca das Haus nicht lebend verlassen hat, können dies aber nicht mit Gewissheit sagen. Auf was genau sich deren Annahme stützt hat die Polizei nie publik gemacht.
Ich würde es übrigens sehr schätzen wenn Du Abstand davon nehmen würdest, andere Kommentatoren anzugehen.
Klugscheißer
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Klugscheißer »

Anonym4augen hat geschrieben: Samstag, 22. Februar 2025, 17:42:51 Spannend, wie du dich so sicher gibst, obwohl du dich offensichtlich auf Aussagen stützt, die du selbst nicht überprüfen kannst. Du vertraust
den Ermittlern blind, obwohl sie wesentliche Details nicht offenlegen
So ist es nun mal, man muss schon darauf vertrauen, dass die Ermittler wissen, was sie tun, eben weil sie es gelernt haben. Das wäre schon arg verwegen, ihre Aussagen überprüfen zu wollen.

– aber gleichzeitig forderst du von anderen, ausschließlich mit Fakten zu argumentieren. Merkst du den Widerspruch?
Es geht darum, alle Fakten einzubringen, und nicht irgendwelche wegzulassen, die gerade nicht so in die Argumentation reinpassen, wie dieses Snap-Foto, also kein Rosinenpicken zu betreiben.

Noch interessanter: Der Haftrichter hatte offenbar nicht so viel Vertrauen in die Ermittler wie du. Der Verdächtige wurde zweimal verhaftet und zweimal wieder freigelassen. Denk mal kurz darüber nach – wenn die Beweislage so eindeutig wäre, wie du es darstellst, wäre er dann nicht längst verurteilt?
Wir reden von welcher Beweislage? Dass sie erst am Montag Morgen verstorben sein kann aber nicht früher? Und deswegen wird man verurteilt?

Aber keine Sorge, ich verstehe schon.
Und ich auch. Und bevor deine Angriffe noch persönlicher werden, war's das.
anonym4augen

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von anonym4augen »

Chateau Lazaridi hat geschrieben: Samstag, 22. Februar 2025, 19:35:45 Ich vermag keinen Widerspruch in meinen Aussagen zu sehen.
Wovon reden wir hier überhaupt? Die Sache ist doch ganz einfach: Niemand weiss was in den Morgenstunden des 19.02. geschehen ist, auch die Polizei nicht. Aufgrund der Ermittlungsarbeit hat die Polizei verstärkt Grund anzunehmen, dass Rebecca das Haus nicht lebend verlassen hat, können dies aber nicht mit Gewissheit sagen. Auf was genau sich deren Annahme stützt hat die Polizei nie publik gemacht.
Ich würde es übrigens sehr schätzen wenn Du Abstand davon nehmen würdest, andere Kommentatoren anzugehen.
Gut, dann sind wir uns ja in einem Punkt einig: Niemand weiß genau, was in den Morgenstunden des 19.02. passiert ist – auch die Polizei nicht. Du sagst selbst, dass die Ermittler nur Grund zur Annahme haben, dass Rebecca das Haus nicht lebend verlassen hat, es aber nicht mit absoluter Gewissheit sagen können.

Und genau das ist der Punkt: Die Polizei hat ebenfalls nie gesagt, dass Rebecca an diesem Morgen gestorben sein muss – sie haben lediglich festgestellt, dass sie das Haus zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr lebend verlassen hat. Das bedeutet, dass die Möglichkeit offen bleibt, dass etwas schon vorher passiert ist. Diese Theorie wird also nicht ausgeschlossen, sondern bleibt eine Option.

Ich sehe daher nicht, worin genau dein Widerspruch zu meiner Aussage bestehen soll. Vielleicht hast du es einfach nur anders interpretiert. Falls du sachlich über den Fall diskutieren möchtest, bin ich gerne dazu bereit – aber dann bitte ohne unnötige Belehrungen darüber, wie ich auf Kommentare reagieren soll.
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

anonym4augen hat geschrieben: Samstag, 22. Februar 2025, 21:06:48Und genau das ist der Punkt: Die Polizei hat ebenfalls nie gesagt, dass Rebecca an diesem Morgen gestorben sein muss – sie haben lediglich festgestellt, dass sie das Haus zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr lebend verlassen hat. Das bedeutet, dass die Möglichkeit offen bleibt, dass etwas schon vorher passiert ist. Diese Theorie wird also nicht ausgeschlossen, sondern bleibt eine Option.
Eigentlich nicht. Aus Sicht der Polizei muss am Morgen des 18.2.2019 im Haus der Schwester etwas passiert sein, bei dem Rebecca zu Tode kam. Und zwar als nur sie und ihr Schwager dort waren - diesen Umstand schätzen sie ja als verdachtsbegründend ein. Es kann nicht schon früher, etwa am Sonntag oder in der Nacht von So auf Mo, passiert sein, aus Sicht der Moko. Das ergibt sich einfach aus dem Umstand, dass sie den Schwager, und nur ihn, des Totschlags verdächtigen und beschuldigen und außerdem die SnapChat-Nachricht am Morgen als letztes echtes Lebenszeichen von Rebecca werten. Das engt den Zeitraum und die Schuldfrage stark ein - in der Hypothese der Berliner Mordkommision (die ich mir nicht zu eigen mache, nur wiedergebe). Sie vermuten Totschlag in einer Zeit als Jessica nicht mehr im Haus war, also nach 7 Uhr. Wenn man die spätere Durchsuchung miteinbezieht u.a. wg des Gürtels, und außerdem den speziellen Inhalt der konsumierten Pornovideos, gehen sie von einer Strangulation des Teenagers in diesem Zeitraum aus.
Anonym4augen

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Anonym4augen »

z3001x hat geschrieben: Sonntag, 23. Februar 2025, 00:17:45 Eigentlich nicht. Aus Sicht der Polizei muss am Morgen des 18.2.2019 im Haus der Schwester etwas passiert sein, bei dem Rebecca zu Tode kam. Und zwar als nur sie und ihr Schwager dort waren - diesen Umstand schätzen sie ja als verdachtsbegründend ein. Es kann nicht schon früher, etwa am Sonntag oder in der Nacht von So auf Mo, passiert sein, aus Sicht der Moko. Das ergibt sich einfach aus dem Umstand, dass sie den Schwager, und nur ihn, des Totschlags verdächtigen und beschuldigen und außerdem die SnapChat-Nachricht am Morgen als letztes echtes Lebenszeichen von Rebecca werten. Das engt den Zeitraum und die Schuldfrage stark ein - in der Hypothese der Berliner Mordkommision (die ich mir nicht zu eigen mache, nur wiedergebe). Sie vermuten Totschlag in einer Zeit als Jessica nicht mehr im Haus war, also nach 7 Uhr. Wenn man die spätere Durchsuchung miteinbezieht u.a. wg des Gürtels, und außerdem den speziellen Inhalt der konsumierten Pornovideos, gehen sie von einer Strangulation des Teenagers in diesem Zeitraum aus.
Ich verstehe, dass du die Sichtweise der Polizei zusammenfasst, aber du stellst sie als eine unumstößliche Tatsache dar, obwohl sie es nicht ist. Die Polizei hat eine Hypothese formuliert, die auf Indizien basiert – das ist nicht dasselbe wie ein zweifelsfreier Beweis.

Es gibt zwei Punkte, die du übersiehst:
1. Die Polizei hat nie explizit gesagt, dass Rebecca am Morgen des 18.02. gestorben sein muss. Sie haben lediglich festgestellt, dass sie das Haus zu einem späteren Zeitpunkt nicht lebend verlassen hat. Das ist ein entscheidender Unterschied, denn es bedeutet nicht automatisch, dass der Todeszeitpunkt mit dem letzten nachweisbaren Lebenszeichen identisch sein muss.
2. Die Verdachtslage gegen den Schwager beruht auf Indizien, nicht auf einer wasserdichten Beweiskette. Dass sie ihn für verdächtig halten, bedeutet nicht automatisch, dass er der Täter ist oder dass ihre Annahmen über den Tathergang unumstößlich sind. Der Haftrichter sah die Beweise offenbar nicht als ausreichend an – sonst wäre er nicht zweimal wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Ja, die Polizei hält die Snapchat-Nachricht für ein echtes Lebenszeichen, aber die entscheidende Frage bleibt: Können sie mit absoluter Sicherheit ausschließen, dass Rebecca nicht schon früher in eine lebensbedrohliche Situation geraten ist oder dass dieses Lebenszeichen manipuliert wurde? Das wissen wir nicht, weil sich die Ermittler dazu nicht äußern.

Solange es keine wasserdichten Beweise gibt, bleibt es eine Hypothese. Und genau deshalb sollte man offen bleiben für verschiedene Möglichkeiten – anstatt eine bestimmte Annahme als alternativlose Wahrheit zu verkaufen.
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

@Anonym4augen
Ich behauptet nicht, dass, was die Polizei annimmt, richtig wäre, ich fasse nur ihre Argumentation zusammen. Hab ich auch bereits geschrieben.
Du unterschlägst einfach den Umstand, dass die Polizei es als Verdachtsmoment ansieht, dass FR und RR in einem Zeitraum allein im Haus waren, zu dessen Beginn Rebecca aus Polizeisicht noch lebte (wg SnapChat-Foto) und an dessen Ende es kein Lebenszeichen mehr von ihr gab und wo sie das Haus leblos (also tot) verlassen haben muss - in der Annahme der Moko.

D.h. die Polizei sagt
- Rebecca kam im Haus zu Tode
- Rebecca kam im Haus zu Tode als sie und FR allein im Haus waren
- Rebecca lebte am Morgen noch
- FR ist einziger Tatverdächtiger und Beschuldigter der Moko.

Aus allen 4 Annahme bzw. Fakten zusammen ergibt sich zwingend dass die Polizei eine Tat am Morgen mit FR als Alleintäter annimmt.
Da ist kein Spielraum für einen früheren Zeitpunkt oder einen anderen Täter oder ein Unfallgeschehen oder ein lebendiges, freiwilliges Verlassen des Hauses - in den öffentlich vorgetragenen Befunden und wie man sie bewertet. (wie gesagt, das ist, was die Moko/StA sagt, nicht was ich denke).
Mglweise haben sie intern zusätzliche alternative, als weniger wahrscheinlich eingestufte Erklärungsmodelle. Die wurden aber nicht nach außen kommuniziert. Nach außen wurde nur FR als vermuteter Täter und die Tat am Morgen, in Abwesenheit von JR und dem Kind angegeben. Auch wenn nie direkt gesagt wurde: Er hat sie am Morgen getötet - so wurde es indirekt schon so gesagt, und zwar eindeutig, also dass es eindeutig ihre Hypothese ist.
Was wahr ist und wirklich geschah, ist ein anderes Thema. Es ging nur um den Inhalt der öffentlich kommunizierten Verdachtshypothese der Berliner Mordkommission.
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

Anonym4augen hat geschrieben: Sonntag, 23. Februar 2025, 00:51:09 2. Die Verdachtslage gegen den Schwager beruht auf Indizien, nicht auf einer wasserdichten Beweiskette. Dass sie ihn für verdächtig halten, bedeutet nicht automatisch, dass er der Täter ist oder dass ihre Annahmen über den Tathergang unumstößlich sind. Der Haftrichter sah die Beweise offenbar nicht als ausreichend an – sonst wäre er nicht zweimal wieder auf freien Fuß gesetzt worden.
Du vermengst die Fragestellungen was
a) die Polizeihypothese überhaupt ist und beinhaltet
damit inwieweit
b) die Polizeihypothese stichhaltig und überzeugend oder aber lückenhaft belegt, unfundiert oder auch fehlerhaft ist oder sein könnte.

Dass sie evtl nicht zutrifft, und das, was öffentlich bekannt ist, nicht extrem tragfähig scheint, da würd ich dir schon zustimmen, aber nicht darin, dass sie eig eine ganz andere Hypothese haben als das vermutete Tötungsdelikt am Morgen durch FR als Täter. Das wurde schon so ausgedrückt.

Eine dritte Frage ist natürlich, ob eine Mordkommission nur genau eine These hat, die keine Erklärungs-Varianten enthält und die alle ihre Mitglieder vertreten. Normalerweise gibt es ja mehrere Ermittlungsstränge und wenn einer nicht zum Ziel führt, wird oftmals ein anderer nochmal angesehen.
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

Anonym4augen hat geschrieben: Sonntag, 23. Februar 2025, 00:51:09Ja, die Polizei hält die Snapchat-Nachricht für ein echtes Lebenszeichen, aber die entscheidende Frage bleibt: Können sie mit absoluter Sicherheit ausschließen, dass Rebecca nicht schon früher in eine lebensbedrohliche Situation geraten ist oder dass dieses Lebenszeichen manipuliert wurde? Das wissen wir nicht, weil sich die Ermittler dazu nicht äußern.
Sie äußert sich schon derart, dass sie davon ausgehen, dass es echt ist und sie dementsprechend noch am Morgen lebte. 100 % ist das nicht. Aber das ist nun mal, wie Kriminalermittler vorgehen müssen bei den vielen einzelnen Befunden, die fast allesamt nicht 100 % sicher sind. Da geht es immer um Einschätzung.
Manfred Glage hat geschrieben:Wir wissen von einem Foto, das sie noch an eine Freundin geschickt hat am Morgen vor ihrem Verschwinden, das darauf hindeutet dass sie eben zu diesem Zeitpunkt noch gelebt hat

https://www.youtube.com/watch?v=CqcRh0eFvek?t=373
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

Eine Fälschung des Snapchat-Fotos würde voraussetzen dass
- der Fälscher weiß, dass RR dieses Ritual pflegt
- mit wem sie es pflegt
- was sie sich üblicherweise schicken (ihr Outfit)
- es ein passendes Outfit-Foto aus dem Haus von Becci überhaupt gibt.
- der Fälscher die Zugangsdaten hat (soll nur die Cousine gehabt haben, die Familie bekam die wohl erst nach dem Verschwinden durch die Cousine)
- der Fälscher weiß wie es technisch geht, Fotos bei SnapChat zu fälschen (wissen ja v.a Teenies die SC verwenden)
- Der Fälscher es als sehr wahrscheinlich einschätzen kann, dass die Empfängerin das Foto bewusst wahrnimmt und in Erinnerung behält (wofür sich selbst löschende Sc-Fotos eine denkbar ungünstige Wahl sind).
- es für den Fälscher einen erkennbaren Sinn hinsichtlich Verschleierung einer Tat ergibt

Speziell letzteres ist nicht überzeugend. Wenn solche Nachrichten gefälscht werden, dann macht ein Täter das so, dass von Tatort und Tatzeit abgelenkt wird oder sogar davon, dass eine Tat überhaupt geschah, und dadurch der Tatverdacht nicht (oder später) auf den Täter fällt.
Hier wäre eine lebende Becci ganz weit vom Haus weg und möglichst spät am Morgen im Interesse des (vermeintlichen) Täters gewesen.

D.h. es hätte sich gelohnt vorzutäuschen, dass sie irgendwo in Neukölln unterwegs ist an dem Morgen und so ein Foto zu schicken. Sodass der Nachweis erbracht würde: Hat Haus lebend verlassen, Maurerweg ist kein Tatort und FR kein Täter.
Ein Foto aus dem Haus bringt wenig Vorteil, weil es den Verdacht nicht vom Tatgeschehen im Haus weglenkt. Und den Tatzeitpunkt nicht auf einen Zeitpunkt legt, der den Verdächtigen unverdächtig macht.
Der Fake wäre also sinnfrei oder jedenfalls sinnarm. Das macht es (für mich) unwahrscheinlich, dass es ein Fake war, und wahrscheinlich, dass das Foto echt war und RR da wirklich noch lebte und auch bereits fertig angezogen zum aus dem Haus gehen war und auf dem Sprung war, also dabei war, das Haus zu verlassen.
100 % rausbekommen kann man es nicht, dazu bräuchte man zumindest RR 's Handy.
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Klugscheißer »

z3001x hat geschrieben: Sonntag, 23. Februar 2025, 02:25:01 D.h. es hätte sich gelohnt vorzutäuschen, dass sie irgendwo in Neukölln unterwegs ist an dem Morgen und so ein Foto zu schicken. Sodass der Nachweis erbracht würde: Hat Haus lebend verlassen, Maurerweg ist kein Tatort und FR kein Täter.
Ein Foto aus dem Haus bringt wenig Vorteil, weil es den Verdacht nicht vom Tatgeschehen im Haus weglenkt. Und den Tatzeitpunkt nicht auf einen Zeitpunkt legt, der den Verdächtigen unverdächtig macht.
Der Fake wäre also sinnfrei oder jedenfalls sinnarm. Das macht es (für mich) unwahrscheinlich, dass es ein Fake war, und wahrscheinlich, dass das Foto echt war und RR da wirklich noch lebte und auch bereits fertig angezogen zum aus dem Haus gehen war und auf dem Sprung war, also dabei war, das Haus zu verlassen.
100 % rausbekommen kann man es nicht, dazu bräuchte man zumindest RR 's Handy.
Aus dieser Sicht hatte ich es in der Ausführlichkeit noch gar nicht betrachtet.
Deine Ausführungen erscheinen mir durchwegs schlüssig.

Es macht keinen Sinn, ein Foto umständlich zu faken und an eine Freundin zu schicken. Um einen Lebendbeweis zu konstruieren, wäre es für jemanden, der mit diesem Spiel nicht allzu vertraut ist, wovon ich beim Tatverdächtigen ausgehe, einfacher, eine WhatApp Nachricht abzusetzen.
Anonym4augen

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Anonym4augen »

z3001x hat geschrieben: Sonntag, 23. Februar 2025, 02:25:01 Eine Fälschung des Snapchat-Fotos würde voraussetzen dass
- der Fälscher weiß, dass RR dieses Ritual pflegt
- mit wem sie es pflegt
- was sie sich üblicherweise schicken (ihr Outfit)
- es ein passendes Outfit-Foto aus dem Haus von Becci überhaupt gibt.
- der Fälscher die Zugangsdaten hat (soll nur die Cousine gehabt haben, die Familie bekam die wohl erst nach dem Verschwinden durch die Cousine)
- der Fälscher weiß wie es technisch geht, Fotos bei SnapChat zu fälschen (wissen ja v.a Teenies die SC verwenden)
- Der Fälscher es als sehr wahrscheinlich einschätzen kann, dass die Empfängerin das Foto bewusst wahrnimmt und in Erinnerung behält (wofür sich selbst löschende Sc-Fotos eine denkbar ungünstige Wahl sind).
- es für den Fälscher einen erkennbaren Sinn hinsichtlich Verschleierung einer Tat ergibt

Speziell letzteres ist nicht überzeugend. Wenn solche Nachrichten gefälscht werden, dann macht ein Täter das so, dass von Tatort und Tatzeit abgelenkt wird oder sogar davon, dass eine Tat überhaupt geschah, und dadurch der Tatverdacht nicht (oder später) auf den Täter fällt.
Hier wäre eine lebende Becci ganz weit vom Haus weg und möglichst spät am Morgen im Interesse des (vermeintlichen) Täters gewesen.

D.h. es hätte sich gelohnt vorzutäuschen, dass sie irgendwo in Neukölln unterwegs ist an dem Morgen und so ein Foto zu schicken. Sodass der Nachweis erbracht würde: Hat Haus lebend verlassen, Maurerweg ist kein Tatort und FR kein Täter.
Ein Foto aus dem Haus bringt wenig Vorteil, weil es den Verdacht nicht vom Tatgeschehen im Haus weglenkt. Und den Tatzeitpunkt nicht auf einen Zeitpunkt legt, der den Verdächtigen unverdächtig macht.
Der Fake wäre also sinnfrei oder jedenfalls sinnarm. Das macht es (für mich) unwahrscheinlich, dass es ein Fake war, und wahrscheinlich, dass das Foto echt war und RR da wirklich noch lebte und auch bereits fertig angezogen zum aus dem Haus gehen war und auf dem Sprung war, also dabei war, das Haus zu verlassen.
100 % rausbekommen kann man es nicht, dazu bräuchte man zumindest RR 's Handy.
Du sagst, dass ein Fake für einen Täter wenig Sinn ergeben würde, weil es ihn nicht entlastet. Aber das setzt voraus, dass ein möglicher Täter rational und strategisch perfekt handelt. Das ist ein Trugschluss. Nicht jeder Täter plant alles durch – manche improvisieren oder machen Fehler. Vielleicht dachte derjenige, dass ein Foto aus dem Haus unauffälliger wäre als eine Standortverlagerung.

Denn welchen Sinn hätte ein letztes Foto aus dem Haus, auf dem sie bereits fertig angezogen ist? Richtig – es soll den Eindruck erwecken, dass sie im Begriff war, die Wohnung zu verlassen. Sein Plan müsste also gewesen sein, zu behaupten, er habe geschlafen, während sie das Haus verlassen hat. Dieses Szenario würde perfekt zu einem Ablauf passen, in dem sie bereits vorher gestorben ist.

Doch leider kamen die Lügen ans Licht – er war wach, hat im Internet recherchiert usw. – weshalb er schließlich auch nicht mehr ausgesagt hat. Zudem gibt es keinen eindeutigen Beweis für das Foto, sondern nur die Aussage der Freundin. Das Bild selbst konnte nie wiederhergestellt werden (Einmalansicht).

Nebenbei bemerkt: Es gibt mehrere Möglichkeiten, solche Fotos zu fälschen – zum Beispiel, indem man ein altes Bild als Sticker einfügt, vergrößert und abschickt. Ich könnte dir sogar jetzt ein Selfie von Rebecca „herzaubern“ – so einfach wäre das.

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Zuletzt geändert von z3001x am Sonntag, 23. Februar 2025, 13:54:27, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: gefaktes Foto entfernt
Chateau Lazaridi

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Chateau Lazaridi »

anonym4augen hat geschrieben: Samstag, 22. Februar 2025, 21:06:48 Gut, dann sind wir uns ja in einem Punkt einig: Niemand weiß genau, was in den Morgenstunden des 19.02. passiert ist – auch die Polizei nicht. Du sagst selbst, dass die Ermittler nur Grund zur Annahme haben, dass Rebecca das Haus nicht lebend verlassen hat, es aber nicht mit absoluter Gewissheit sagen können.

Und genau das ist der Punkt: Die Polizei hat ebenfalls nie gesagt, dass Rebecca an diesem Morgen gestorben sein muss – sie haben lediglich festgestellt, dass sie das Haus zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr lebend verlassen hat. Das bedeutet, dass die Möglichkeit offen bleibt, dass etwas schon vorher passiert ist. Diese Theorie wird also nicht ausgeschlossen, sondern bleibt eine Option.

Ich sehe daher nicht, worin genau dein Widerspruch zu meiner Aussage bestehen soll. Vielleicht hast du es einfach nur anders interpretiert. Falls du sachlich über den Fall diskutieren möchtest, bin ich gerne dazu bereit – aber dann bitte ohne unnötige Belehrungen darüber, wie ich auf Kommentare reagieren soll.
Genau genommen bist Du der User, der andere belehrt. Zudem hast du den User Klugscheisser schön ziemlich böse angefahren und hast die Sachebene verlassen. Einen weiteren Diskurs mit Dir wird es nicht geben, auch unabhängig von Deiner Person, ich möchte mich hier nicht mehr äussern. Du versuchst mit der Brechstange und unter Missachtung der Gegebenheiten ein Tathergang zu kreieren, der den Tatzeitpunkt unrealistisch vorverlegt. Um diesen tragischen Fall hat sich zudem eine medialer Popanz aufgebaut der mich -gelinde gesagt- regelrecht anwidert, in ganz besonderem Umfang bestimmte Youtuber; Bernis Nachtcafe und diese Kartenlegertante seien nur beispielhaft erwähnt. Ich habe den Eindruck, dass diese und ähnliche Kanäle meinungstechnisch hier übermässig präsent sind und eher spalterisch wirken und alles andere als der Sache dienlich. Darauf habe ich definitiv keine Lust und beschränke mich künftig auf das Mitlesen, wie zuvor auch. Ohne es genau benennen zu können, etwas an diesem Fall stinkt gewaltig und sollte er je geklärt werden können wird sicherlich eine Megatonnen-Bombe hochgehen, davon bin ich überzeugt. Bis dahin aber Euch allen alles Gute.
Zane
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zane »

Also mal ne etwas blöde frage:

Aber ist denn bekannt ob J + F auch ein zweites Auto haben? Meine mal noch einen Weißen Wagen bei denen gesehen zu haben.
Falls nicht, wie ist dann J zur Arbeit gefahren? Zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmittel? Wenn ja stellt sich die frage Warum wenn Sie doch ein Auto hat.
War dann wohl vorher schon bekannt, dass Florian den Wagen brauchen würde. Was widerrum ein Alibi für F wäre, wenn schon vorher klar war das er das Auto braucht, weil dann ist die Fahrt mit dem Twingo tatsächlich aus einem anderen Grund gewesen und hatte vlt nichts mit Rebecca zu tun.
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

Zane hat geschrieben: Sonntag, 23. Februar 2025, 17:11:04Falls nicht, wie ist dann J zur Arbeit gefahren?
Meine rein spekulative Theorie ist, dass die 8:36-9:22 Fahrt die Fahrt zu Arbeit war, mit FR als Hin-Beifahrer und Alleine-Rückfahrer.
Wenn sie 2 Autos hätten ist zumindest im ersten Erklärungsansatz nicht ganz verständlich, warum sie nach der Kita-Fahrt den Wagen zurückgebracht haben sollte und nicht direkt weiter zur Arbeit wäre.
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