MORDFALL LIEBS -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Zebra
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Trodat5203 hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 12:28:16 Nein, das ist so nicht korrekt. C. hatte ganz klar einerseits Fraukes Schwester als Zeugin, (und das ist etwas vollkommen anderes, als wenn es ein Kumpel von ihm gewesen wäre)andererseits war er zu gewissen Anrufzeiten in Lübbecke. Rein logistisch kann das schon nicht klappen.
Und so oder so ähnlich sieht es Isabella. Sie sagt: Er kann es gar nicht gewesen sein, logistisch ja schon gar nicht möglich, er war ja arbeiten und sowas.
Und Zeugin? Ja, ist sie selbst. Vllt war sie an manchen Momenten der Anrufe mit ihm gemeinsam unterwegs oder bei ihm oder so, das wissen wir nicht.

Deshalb ist er für sie absolut raus, absolut undenkbar als Täter oder Mittärer. Und so tritt sie natürlich hier auch auf, für SIE ist es einfach klar, dass N es nicht gewesen sein kann.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Zebra hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 12:32:55 Und so oder so ähnlich sieht es Isabella. Sie sagt: Er kann es gar nicht gewesen sein, logistisch ja schon gar nicht möglich, er war ja arbeiten und sowas.
Und Zeugin? Ja, ist sie selbst. Vllt war sie an manchen Momenten der Anrufe mit ihm gemeinsam unterwegs oder bei ihm oder so, das wissen wir nicht.

Deshalb ist er für sie absolut raus, absolut undenkbar als Täter oder Mittärer.
Das kann sie ja auch so sehen, wenn sie will. Ich sehe da einen Unterschied. N' Alibis sind gestützt durch Freunde, die mehr Interesse an ihm, als am Opfer hatten. Knappes Zeitfenster zwischen Arbeitsende und Anruf ist ebenso was anderes als in einer völlig anderen Stadt zu sein.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Felix86 »

Zebra hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 12:26:42 Nein, Richtung N.
Ich fragte mich lediglich, wäre es stattdessen C gewesen, ob auch alle auf den Zug aufgesprungen wäre a la: Hab ich's doch gleich gewusst.
Wahrscheinlich nicht, weil uns unser Bauchgefühl sagt: C war es nicht, das ist ein Guter, der hat Frauke richtig lieb gehabt und leidet bis heute. Und dann eben die Frage, weshalb wir Isabella diese Gefühle N so sehr absprechen.

Sie sieht es halt nun einmal nicht, sie mag ihn, sie schreibt ja selbst, er wirkt nur so kalt und emotionslos, eigentlich ist er ganz anders, er kann's nicht so zeigen, er hat sehr gelitten (ja, aber wegen sich selbst und seiner Lage, nicht wegen Frauke.)
Keine Ahnung wie N. Ist. - Ob sie wirklich weiß wie er ist? Sache mit vor Kopf gucken.

Hab meine Meinung zur Glaubwürdigkeit schon geäußert.

Da die Andeutungen nicht Richtung C. gehen erübrigt sich die Frage. Wenn Sie die Richtung C. gemacht hätte würde man sicherlich nun verstärkt zu ihn schauen - logische Konsequenz. Grundsätzlich weiß man ja nicht wer es war. Es gibt halt offene Fragen die m.M. durch die Polizei LEIDER nicht richtig ausermittelt wurden. Diese Meinung scheint Frau Liebs zu teilen.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Zebra hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 12:32:55 Und
Deshalb ist er für sie absolut raus, absolut undenkbar als Täter oder Mittärer. Und so tritt sie natürlich hier auch auf, für SIE ist es einfach klar, dass N es nicht gewesen sein kann.
Meinst Du. Ob ihr das wirklich sooo klar ist bezweifle ich…
Oliver Cromwell
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Oliver Cromwell »

Felix86 hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 12:38:06 Keine Ahnung wie N. Ist. - Ob sie wirklich weiß wie er ist? Sache mit vor Kopf gucken.

Hab meine Meinung zur Glaubwürdigkeit schon geäußert.

Da die Andeutungen nicht Richtung C. gehen erübrigt sich die Frage. Wenn Sie die Richtung C. gemacht hätte würde man sicherlich nun verstärkt zu ihn schauen - logische Konsequenz. Grundsätzlich weiß man ja nicht wer es war. Es gibt halt offene Fragen die m.M. durch die Polizei LEIDER nicht richtig ausermittelt wurden. Diese Meinung scheint Frau Liebs zu teilen.
Der Unterschied ist, dass am Alibi von C. alles belegt und nachgewiesen wurde, dass er es nicht sein kann.

Das ist im Fall von N. und A. das komplette Gegenteil.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Ich kann verstehen, dass man den Standpunkt hat: Geht euch nichts an, ich rechtfertige mich auch nicht in der Öffentlichkeit. Und vielleicht würde einem das auch ein Medienberater empfehlen. Vielleicht wäre das auch klug. C war auch mal verdächtig und leidet heute noch, wie er selber sagt, an diesem Stigma.

Aber genau genommen ist es ja auch nicht N, der sich hier angemeldet hat, sondern seine beste Freundin, die nie als tatverdächtig galt. Sie behauptet, dass es sie emotional noch mitnimmt und die andauernden Verdächtigungen (die ihrem Freund gelten, nicht ihr selbst) ihr schwer zu schaffen machen.

Fakt ist: N ist als Täter ausgeschlossen worden, von der Polizei. I schließt ihn auch aus. Die optimale Lösungsstrategie wäre, einen Haken dran zu machen und sich nicht mehr der Diskussion auszusetzen. Aber I wählt einen anderen Weg.

Sie beobachtet das Narrativ. Sie versucht, den Diskurs zu beeinflussen.

Eine Strategie, die auch der Täter gewählt hat, indem er Frauke anrufen ließ.

Zufall?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Oliver Cromwell hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 12:40:51 Der Unterschied ist, dass am Alibi von C. alles belegt und nachgewiesen wurde, dass er es nicht sein kann.

Das ist im Fall von N. und A. das komplette Gegenteil.
Bis vor kurzem galt das aber auch noch für N. Und klar, dass Isabella damit ja nun auch die letzten Jahre gelebt hat, denn es galt ja als erwiesen, dass N als Täter ausgeschlossen war. So sicher, dass er nicht einmal hier im HET thematisiert werden durfte.
Das Umdenken geht bei uns schneller, aus manchen platzt es eher geradezu heraus, weil sie endlich wieder in eine Richtung ermitteln, die zuvor öffentlich hier verboten war.

Sie aber lebte ja die vergangenen Jahre mit einer Gewissheit und kann so schnell nicht umdenken, will sie es natürlich auch gar nicht. Hier wollten das fast alle, hier gab's den Startschuss und all liefen los. Isabella will aber nicht loslaufen, das würde sie höchstens, wenn er offiziell wieder zum TV wird. Diese Gewissheit der letzten Jahr, dass er unschuldig ist, war für sie gut und schlecht zugleich (1. ihr Freund N war es sicher nicht, aber 2. Angst vor dem unbekannten Täter).

Jetzt aber kämpft sie wieder für ihn und springt für ihn in die Presche. Und wir wissen alle nicht wieso, denn sowas tust du für dein Kind, deinen Ehemann, aber was genau tut N denn für sie, dass sie sich so dermaßen verausgabt?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Felix86 »

BLInvestigations hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 12:47:55 Ich kann verstehen, dass man den Standpunkt hat: Geht euch nichts an, ich rechtfertige mich auch nicht in der Öffentlichkeit. Und vielleicht würde einem das auch ein Medienberater empfehlen. Vielleicht wäre das auch klug. C war auch mal verdächtig und leidet heute noch, wie er selber sagt, an diesem Stigma.

Aber genau genommen ist es ja auch nicht N, der sich hier angemeldet hat, sondern seine beste Freundin, die nie als tatverdächtig galt. Sie behauptet, dass es sie emotional noch mitnimmt und die andauernden Verdächtigungen (die ihrem Freund gelten, nicht ihr selbst) ihr schwer zu schaffen machen.

Fakt ist: N ist als Täter ausgeschlossen worden, von der Polizei. I schließt ihn auch aus. Die optimale Lösungsstrategie wäre, einen haken dran zu machen und sich nicht mehr der Diskussion auszusetzen. Aber I wählt einen anderen Weg.

Sie beobachtet das Narrativ. Sie versucht, den Diskurs zu beeinflussen.

Eine Strategie, die auch der Täter gewählt hat, indem er Frauke anrufen ließ.

Zufall?
Könnte rechtliche Probleme bringen.

Den Fakt mit der Polizei: die Grundlage dafür scheint dünn zu sein (die Polizeiarbeit würde mich da echt interessieren) und es gab ja mit der Zeit "neue" Informationen - z.B. Beziehung zu Frauke (Ich würde viel Geld wetten) - wurde nur sehr oberflächliche dargestellt - wurde ja im Podcast bei Stern auch versucht. Da verliert dann ein Beamter schnell Interesse - wäre jetzt nur ein Beispiel.

Eigentlich hätten alle Beteiligten nochmal Ermittlungen "verdient" um Sachen auszuschließen.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Bastian »

Miss_Erfolg hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 11:41:48 Wirklich spannend finde ich da eher die Frage, unter welchem Nick @Isabella2026 hier vorher schon still mitgelesen und vielleicht auch fleißig mitdiskutiert hat. ;)
Einige.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Oliver Cromwell »

Zebra hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 12:48:50 Bis vor kurzem galt das aber auch noch für N. Und klar, dass Isabella damit ja nun auch die letzten Jahre gelebt hat, denn es galt ja als erwiesen, dass N als Täter ausgeschlossen war. So sicher, dass er nicht einmal hier im HET thematisiert werden durfte.
Das Umdenken geht bei uns schneller, aus manchen platzt es eher geradezu heraus, weil sie endlich wieder in eine Richtung ermitteln, die zuvor öffentlich hier verboten war.

Sie aber lebte ja die vergangenen Jahre mit einer Gewissheit und kann so schnell nicht umdenken, will sie es natürlich auch gar nicht. Hier wollten das fast alle, hier gab's den Startschuss und all liefen los. Isabella will aber nicht loslaufen, das würde sie höchstens, wenn er offiziell wieder zum TV wird. Diese Gewissheit der letzten Jahr, dass er unschuldig ist, war für sie gut und schlecht zugleich (1. ihr Freund N war es sicher nicht, aber 2. Angst vor dem unbekannten Täter).

Jetzt aber kämpft sie wieder für ihn und springt für ihn in die Presche. Und wir wissen alle nicht wieso, denn sowas tust du für dein Kind, deinen Ehemann, aber was genau tut N denn für sie, dass sie sich so dermaßen verausgabt?
Du kannst dir sicher sein, dass N. und A. noch nie (!) vom Tisch waren. Es durfte hier nur aus rechtlichen Gründen nicht in der Tiefe thematisiert werden.

Somit kommen auch jetzt die ganzen Widersprüche zu dem Alibi auf den Tisch. Und wo bitte kämpft Isabella hier für ihren N.?

Alles nur die selben, unkonkreten (bis gar keine Aussagen), die man sich seit 20 Jahren schon anhört. Sollten sich durch die aktuelle Diskussion und neue Informanten Dinge ergeben, welche die Staatsanwaltschaft dazu bringt, das Alibi nochmals auf den Prüfstand zu stellen, könnte Isabella u.U. sogar wegen Mittäterschaft angeklagt werden, auch wenn sie selbst nichts getan hat. Was mir für sie leid tun würde. Obwohl, irgendwie auch nicht, sofern sie 20 Jahre lang den Täter gedeckt haben sollte.

Ich vermute, dass ist auch die Intention von Toxic. Damit sie redet, bevor sie mit gehängt wird.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von darkstar69 »

Felix86 hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 12:18:29 Akteneinsicht hatte nur Frau Liebs (Ergebnis ist vielleicht im Podcast zu hören). Denke das eine solche Theorie nicht wirklich von der Polizei in Erwägung gezogen wurde - Prüfen Alibis (hier höchstwahrscheinlich nur von N. Und lose A.). Auf dem Handy von N. waren Inhalte gelöscht - fairerweise es wurde erst später überprüft. Hatte die gleiche Frage letztens auch gestellt - wird es keine offizielle Antwort drauf geben. Die Polizei ist in dem Fall auch eine Sache für sich. Der Stern Podcast Folge 5 gibt hierzu Informationen (und eröffnet Räume für Spekulationen).
Danke.

Im Podcast wird soviel dazu ja nicht gesagt. Allerdings wirft das Fragen auf. In welche Richtung?
Wenn man eben wüsste, was konkret geprüft wurde, wäre man schlauer, was N. und A. be- oder entlastet.
Ein gegenseitiges Alibi ist zwar gut, aber nicht wirklich aussagekräftig, solange es nicht konkret durch andere bestätigt wird.
Anwesenheitszeiten am Arbeitsplatz sind nur dann aussagekräftig, wenn sie von mehreren unabhängigen Personen tatsächlich bestätigt werden.
Autos und Räumlichkeiten und eben auch Autos und Räumlichkeiten, auf die man Zugriff haben könnte, können nur ausgeschlossen werden, wenn sie tatsächlich gründlich und vollständig mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln untersucht wurden. Aktivitäten nach Fraukes Verschwinden können ebenfalls nur dann als gesichert gelten, wenn sie von weiteren unabhängigen Personen bestätigt werden.

Solche Aussagen und Ergebnisse müssten ja vorliegen, um Personen aus Fraukes Nahfeld und dem Sozialraum dieser Personen be- oder entlasten zu können. Wie würde eine heutige OFA die bestehende Faktenlage dazu beurteilen?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Felix86 »

Zebra hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 12:48:50 Bis vor kurzem galt das aber auch noch für N. Und klar, dass Isabella damit ja nun auch die letzten Jahre gelebt hat, denn es galt ja als erwiesen, dass N als Täter ausgeschlossen war. So sicher, dass er nicht einmal hier im HET thematisiert werden durfte.
Das Umdenken geht bei uns schneller, aus manchen platzt es eher geradezu heraus, weil sie endlich wieder in eine Richtung ermitteln, die zuvor öffentlich hier verboten war.

Sie aber lebte ja die vergangenen Jahre mit einer Gewissheit und kann so schnell nicht umdenken, will sie es natürlich auch gar nicht. Hier wollten das fast alle, hier gab's den Startschuss und all liefen los. Isabella will aber nicht loslaufen, das würde sie höchstens, wenn er offiziell wieder zum TV wird. Diese Gewissheit der letzten Jahr, dass er unschuldig ist, war für sie gut und schlecht zugleich (1. ihr Freund N war es sicher nicht, aber 2. Angst vor dem unbekannten Täter).

Jetzt aber kämpft sie wieder für ihn und springt für ihn in die Presche. Und wir wissen alle nicht wieso, denn sowas tust du für dein Kind, deinen Ehemann, aber was genau tut N denn für sie, dass sie sich so dermaßen verausgabt?
Die Tatsache das er nach dem Stern Podcast nicht allgemein wieder in den Fokus gerückt ist fand ich schon bemerkenswert.

Wovor soll sie Angst haben? War doch ihr unbekannter Täter - macht null Sinn (Ihre Aussage). Trifft eher auf die Schwester von Frauke zu (also Angst zu haben). Gut, jeder hat seine eigenen Gefühle - geschenkt. TOXICFRIEND denkt ja das sie der Schlüssel ist um den Fall nochmal zu lösen (eröffnet Raum für Spekulationen).
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Felix86 »

darkstar69 hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 13:03:29 Danke.

Im Podcast wird soviel dazu ja nicht gesagt. Allerdings wirft das Fragen auf. In welche Richtung?
Wenn man eben wüsste, was konkret geprüft wurde, wäre man schlauer, was N. und A. be- oder entlastet.
Ein gegenseitiges Alibi ist zwar gut, aber nicht wirklich aussagekräftig, solange es nicht konkret durch andere bestätigt wird.
Anwesenheitszeiten am Arbeitsplatz sind nur dann aussagekräftig, wenn sie von mehreren unabhängigen Personen tatsächlich bestätigt werden.
Autos und Räumlichkeiten und eben auch Autos und Räumlichkeiten, auf die man Zugriff haben könnte, können nur ausgeschlossen werden, wenn sie tatsächlich gründlich und vollständig mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln untersucht wurden. Aktivitäten nach Fraukes Verschwinden können ebenfalls nur dann als gesichert gelten, wenn sie von weiteren unabhängigen Personen bestätigt werden.

Solche Aussagen und Ergebnisse müssten ja vorliegen, um Personen aus Fraukes Nahfeld und dem Sozialraum dieser Personen be- oder entlasten zu können. Wie würde eine heutige OFA die bestehende Faktenlage dazu beurteilen?
Die Öffentlichkeit erfährt nicht ,ob diese Punkte von der Polizei abgearbeitet wurden - denke es lief definitiv nicht alles glatt..:-)..
Bin der Meinung das die Polizei nicht umsonst keinerlei Stellung zu den Ermittlungen nimmt - kennt man bei anderen Fällen ja durchaus anders. Trauerspiel - auch für N. unter Umständen.
Die einzige Person die die Akten gesehen hat,ist Frau Liebs - sie darf über Inhalte auch nicht reden. Daher ist der Podcast bemerkenswert.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von darkstar69 »

BLInvestigations hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 12:47:55
Fakt ist: N ist als Täter ausgeschlossen worden, von der Polizei. I schließt ihn auch aus. Die optimale Lösungsstrategie wäre, einen Haken dran zu machen und sich nicht mehr der Diskussion auszusetzen. Aber I wählt einen anderen Weg.

Sie beobachtet das Narrativ. Sie versucht, den Diskurs zu beeinflussen.

Eine Strategie, die auch der Täter gewählt hat, indem er Frauke anrufen ließ.

Zufall?
I.´s Verhalten wirft damals im Podcast wie heute Fragen auf. Was macht das mit der Diskussion? Ich finde es gut, dass I sich äußert und hoffe, sie macht es weiter. Vielleicht würden I, N und A dazu nochmal konkrete Erinnerungen aus ihrer subjektiven Sicht in die Öffentlichkeit bringen, um Vieles klarzustellen. Genau wie Fr Liebs könnten sie ja auch Ihre Wahrnehmungen in einem Podcast äußern.
Felix86 hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 12:55:22
Eigentlich hätten alle Beteiligten nochmal Ermittlungen "verdient" um Sachen auszuschließen.
Genau, so könnten sich alle Beteiligten konkret einbringen und Sachverhalte und Mutmaßungen können ausgeschlossen werden. So könnten alle gewinnen und die Ermittlungen kämen konstruktiv voran.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von darkstar69 »

Felix86 hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 13:10:39 Die Öffentlichkeit erfährt nicht ,ob diese Punkte von der Polizei abgearbeitet wurden - denke das lief definitiv nicht alles glatt..:-)..
Bin der Meinung das die Polizei nicht umsonst keinerlei Stellung zu den Ermittlungen nimmt - kennt man bei anderen Fällen ja durchaus anders. Trauerspiel - auch für N. unter Umständen.
Die einzige Person die die Akten gesehen hat,ist Frau Liebs - sie darf über Inhalte auch nicht reden. Daher ist der Podcast bemerkenswert.
genau deswegen könnte die Polizei bzw Staatsanwaltschaft aber aus heutiger Sicht nochmal ermitteln und ein gutes Verbesserungsmanagement laufen lassen, um mögliche Versäumnisse oder (aus heutiger Sicht) damalige Fehleinschätzungen neu aufzuarbeiten. Auch da könnten alle nur profitieren und gewinnen, vor allem auch Staatsanwaltschaft und Polizei, aber eben auch Frauke und ihre Familie und Freunde.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von BLInvestigations »

Felix86 hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 12:55:22 Könnte rechtliche Probleme bringen.

Den Fakt mit der Polizei: die Grundlage dafür scheint dünn zu sein (die Polizeiarbeit würde mich da echt interessieren) und es gab ja mit der Zeit "neue" Informationen - z.B. Beziehung zu Frauke (Ich würde viel Geld wetten) - wurde nur sehr oberflächliche dargestellt - wurde ja im Podcast bei Stern auch versucht. Da verliert dann ein Beamter schnell Interesse - wäre jetzt nur ein Beispiel.

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Vermutlich ja, aber dünn heißt nicht gleich zerbrechlich. Das kann man nur wissen, wenn man die Akten gelesen hat. Offenbar fehlt das letzte Puzzleteil – und aktuell scheint es sichtbar und in Greifweite zu sein.

Genau wie damals, als die Polizei fast nach Frauke gesucht hat – bis die Anrufe kamen.

Dabei hätte sie es, genau wie heute, verdient, dass man noch mal noch mal ganz genau hinschaut.

Ich bin gespannt, ob Toxic Avenger sich nur hier offenbart oder ob er den nächsten Schritt macht. Oder jemand anders. Das scheinen nur die zwei zu wissen.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Felix86 »

darkstar69 hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 13:16:53 genau deswegen könnte die Polizei bzw Staatsanwaltschaft aber aus heutiger Sicht nochmal ermitteln und ein gutes Verbesserungsmanagement laufen lassen, um mögliche Versäumnisse oder (aus heutiger Sicht) damalige Fehleinschätzungen neu aufzuarbeiten. Auch da könnten alle nur profitieren und gewinnen, vor allem auch Staatsanwaltschaft und Polizei, aber eben auch Frauke und ihre Familie und Freunde.
Sie laufen offene Türen bei mir ein. Würde zumindest diese Theorie vielleicht endgültig ausschließen.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Oliver Cromwell hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 13:02:15 Du kannst dir sicher sein, dass N. und A. noch nie (!) vom Tisch waren. Es durfte hier nur aus rechtlichen Gründen nicht in der Tiefe thematisiert werden.

Somit kommen auch jetzt die ganzen Widersprüche zu dem Alibi auf den Tisch. Und wo bitte kämpft Isabella hier für ihren N.?

Alles nur die selben, unkonkreten (bis gar keine Aussagen), die man sich seit 20 Jahren schon anhört. Sollten sich durch die aktuelle Diskussion und neue Informanten Dinge ergeben, welche die Staatsanwaltschaft dazu bringt, das Alibi nochmals auf den Prüfstand zu stellen, könnte Isabella u.U. sogar wegen Mittäterschaft angeklagt werden, auch wenn sie selbst nichts getan hat. Was mir für sie leid tun würde. Obwohl, irgendwie auch nicht, sofern sie 20 Jahre lang den Täter gedeckt haben sollte.

Ich vermute, dass ist auch die Intention von Toxic. Damit sie redet, bevor sie mit gehängt wird.
Meinst du wirklich Mittäterschaft oder Mitwisserschaft? Mitwisserschaft ist schon lange verjährt.
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Felix86 hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 13:06:36 Die Tatsache das er nach dem Stern Podcast nicht allgemein wieder in den Fokus gerückt ist fand ich schon bemerkenswert.

Wovor soll sie Angst haben? War doch ihr unbekannter Täter - macht null Sinnt (Ihre Aussage). Trifft eher auf die Schwester von Frauke zu (also Angst zu haben). Gut, jeder hat seine eigenen Gefühle - geschenkt. TOXICFRIEND denkt ja das sie der Schlüssel ist um den Fall nochmal zu lösen (eröffnet Raum für Spekulationen).
Kann ich wiederum auch sehr nachvollziehen. Ich bin eine ängstliche Frau, im Dunkeln sehr ungerne alleine unterwegs.
Ihre Freundin wurde ermordet, der Fall ist bis heute ungeklärt. Klar, dass sie Angst hat, oder? Ich habe das alles nicht erlebt und fürchte mich dennoch.
Allerdings stimme ich dir zu: Sie sagt zeitgleich, sie glaube an einen unbekannten Täter. (Muss sie auch, denn sonst würde man sich fragen, wieso sie an einen ihr bekannten Täter glaubt und keine weiteren Aussagen dazu macht)

Dennoch wäre das ja dann einer, der sich in Paderborn herumtreibt und da lebt sie und natürlich hat sie dann Angst als Frau. Gilt das nicht für irgendwie auch jede Frau in Paderborn? Hat man da nicht allgemein Angst vor diesem Täter?
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Zebra hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 13:29:27 Kann ich wiederum auch sehr nachvollziehen. Ich bin eine ängstliche Frau, im Dunkeln sehr ungerne alleine unterwegs.
Ihre Freundin wurde ermordet, der Fall ist bis heute ungeklärt. Klar, dass sie Angst hat, oder? Ich habe das alles nicht erlebt und fürchte mich dennoch.
Allerdings stimme ich dir zu: Sie sagt zeitgleich, sie glaube an einen unbekannten Täter. (Muss sie auch, denn sonst würde man sich fragen, wieso sie an einen ihr bekannten Täter glaubt und keine weiteren Aussagen dazu macht)

Dennoch wäre das ja dann einer, der sich in Paderborn herumtreibt und da lebt sie und natürlich hat sie dann Angst als Frau. Gilt das nicht für irgendwie auch jede Frau in Paderborn? Hat man da nicht allgemein Angst vor diesem Täter?
So meinte ich es auch - diese Angst trifft auf viele Frauen dann zu. Aber Sie hat ja konkrete Angst (deswegen wollte sie sich nicht bei der Doku zeigen - hätte einfach gesagt,dass ich nicht auf Straße angesprochen werden möchte - völlig verständlich). Aber jeder wie er möchte.
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