VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Ungeklärte Fälle: Martin Bach, Tabita Cirvele, Heidi Dannhäuser, Anna E. (Herrieden), Sergej Enns, Nancy Förster, Denis Franke, Helga Frings, Monika Frischholz, Inga Gehricke, Leonie Gritzka, Jascha Hardenberg, Karl Erivan Haub, Felix Heger, Ines Heider, Ina K. (Gorleben), Anett Carolin Kaiser, Baris Karabulut, Elke Kerll, Inka Köntges, Katrin Konert, Ralf Kottmann, Leitner/Baumgartner, Monika Liebl, Wolfgang Loh, Danuta Lysien, Jennifer M. (Bühl/Bremen), Alexandra May, Maddie McCann, Lars Mittank, Tanja Mühlinghaus, Mandy Müller, Mine O. (Duisburg), Harald Oelschläger, Alexandra R. (Nürnberg), Birgit Rösing (gen. Storck), Petra Schetters, Dirk Schiller, Émile Soleil, Rosi Strohfus, Anton Thanner, Hartmut Weiske

Geklärte Fälle: Vera B. (Datteln), Liam Colgan, Fritz Hagedorn, Kevin Hantl, Maria Henselmann, Rondk Kaniwar, Birgit Keller, Malina Klaar, Timo Kraus, Mike Mansholt, Marc Otto, Rainer Schaller, Sophie Sherpa, Jeannette Stehr, Annika T. (Seelze-Lohnde), Lars Wunder
AngRa
Beiträge: 6490
Registriert: Freitag, 24. Oktober 2014, 08:54:34
Kronen: ♔♔♔♔♔♔
(ausgezeichnet mit sechs Goldenen Kronen für 6000 Beiträge)
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Die Eltern mussten halt irgendwann in den Alltag, d.h. an ihren eigentlichen Wohnort zurück kehren. Überraschend finde ich das nicht.
Benutzeravatar
Gast A
Beiträge: 526
Registriert: Dienstag, 13. Juni 2017, 07:21:45
Kronen:
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Gast A »

Nur mal angenommen, Émile wäre in einen der Trögge gefallen und ertrunken, hätten die Hunde dann daraus getrunken?
andi55
Beiträge: 662
Registriert: Sonntag, 14. Mai 2023, 23:50:34
Kronen:
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von andi55 »

@Widasedumi
VIELEN DANK für deine ausführliche Antwort. Habe mir die eingefügten Links aber bisher noch nicht angesehen, aber es interessiert mich auf jeden Fall sehr und ich gebe zu, es fasziniert mich mittlerweile auch ein bißchen. Dass das Thema so ganz nebenbei auch ein lukratives Geschäftsmodell ist , ist natürlich nicht zu leugnen. Ich bin halt an diesem David Paulides hängen geblieben, da das Verschwinden des kleinen Emilie ohne jegliche Spur genau ins Thema passt. Wenn so ein kleines Kind im Gewusel einer Großstadt verschwindet, kann ich das irgendwie besser nachvollziehen als in einer Gegend wie dieses Le Vernet.
Widasedumi
Beiträge: 8966
Registriert: Donnerstag, 12. März 2020, 10:04:00
Kronen: ♔♔♔♔♔♔♔♔
(ausgezeichnet mit acht Goldenen Kronen für 8000 Beiträge)
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Irrtumsvorbehalt
AngRa
Beiträge: 6490
Registriert: Freitag, 24. Oktober 2014, 08:54:34
Kronen: ♔♔♔♔♔♔
(ausgezeichnet mit sechs Goldenen Kronen für 6000 Beiträge)
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

@GastA

Du meinst die Hunde hätten aus den Brunnen evtl. nichts getrunken, wenn der Kleine ins Wasser gefallen wäre, weil sie so erzogen sind Spuren anzuzeigen, aber nicht zu zerstören?

Ich glaube nicht, dass der Kleine in einen der Tröge gefallen und ertrunken ist, denn unter diesen Umständen hätten diejenigen, die ihn gefunden haben den Rettungswagen verständigt und alles wäre längst aufgeklärt, weil kein Grund bestanden hätte die Leiche zu verbergen und den Tod zu verschleiern. Ich glaube eher , dass etwas anderes dahinter steckt, möglicherweise eine fahrlässige Handlung , die zum Tode des Kleinen geführt hat, die aber Konsequenzen für den Täter gehabt hätte. Ich könnte mir vorstellen, dass das Ausreißen des Kleinen bemerkt worden ist, dass er es ( wie die Hunde angezeigt haben ) bis zu den Trögen geschafft hat, dass er dann dort eingeholt worden und weggetragen ist und dass dann etwas passiert ist, was den Kleinen verletzt und zum Tod geführt hat. Der Zeuge hat den Kleinen laufen gesehen, aber er hat die Szenerie meiner Meinung nach nicht lange beobachtet und hat daher evtl. nicht mitbekommen, dass der Kleine eingeholt worden ist, weil er nichts Spektakuläres gesehen hat, was ein tieferes Interesse geweckt hätte. Da ist er wieder ins Haus und hat sich anderen Dingen zugewandt. Er wird das alles auch zeitlich nicht so genau einordnen können. Ist natürlich nur Spekulation. Exakt nachgewiesen ist eigentlich nur der Zeitpunkt, wo die Großmutter des Kleinen die Gendarmerie verständigt hat.
Benutzeravatar
Gast A
Beiträge: 526
Registriert: Dienstag, 13. Juni 2017, 07:21:45
Kronen:
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Gast A »

Meine Fragestellung war tatsächlich sehr ungeschickt. Aber ja, das meinte ich, ob die Hunde gebellt hätten, wen die Spur -iM- Wassser geendet hätte.

@AngRa, deinen Beitrag habe ich verstanden, denn so denke ich auch. Es bleibt nun noch die Frage offen, wo Émile ist.
Bis zur Meldung vergingen ca. 45-60 Minuten. Während dieser Zeit hat die Familie nach ihm gesucht - haben wirklich alle gesucht?
AngRa
Beiträge: 6490
Registriert: Freitag, 24. Oktober 2014, 08:54:34
Kronen: ♔♔♔♔♔♔
(ausgezeichnet mit sechs Goldenen Kronen für 6000 Beiträge)
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

@GastA

Wenigstens gehen die Ermittlungen intensiv weiter.

Die Verfügung, dass Fremde den Ort nicht betreten dürfen, wurde bis zum 30.9.2023 verlängert, was ich als Zeichen dafür werte, dass das Interesse am Schicksal des Kleinen nach wie vor sehr groß ist, auch wenn es so scheinen mag, als sei ein Stillstand bei den Ermittlungen eingekehrt, weil es schon länger keine öffentlichen Stellungnahmen mehr gegeben hat.

https://www.bfmtv.com/bfm-dici/disparit ... 50813.html


Es soll nun aber wohl eine neue Spur geben und zwar wird in einem See getaucht.
Im Fall des vermissten zweijährigen Émile haben die Ermittler in Frankreich eine neue Spur. Mehrere Polizisten suchen gemeinsam mit speziell ausgebildeten Tauchern einen Bergsee im Alpendorf Le Vernet ab, in dem der Junge Anfang Juli verschwunden war. Auch eine zerstörte Bodenplatte in der Nähe des Hauses der Großeltern gibt den Ermittlern Rätsel auf.

Seit Dienstagmorgen sind die Ermittler gemeinsam mit Polizeitauchern an dem See im Einsatz, um weitere Hinweise auf das Verschwinden des zweijährigen Émile zu finden. Der See liegt unmittelbar hinter einem Schwimmbad in Le Vernet, das die Familie des Jungen häufiger besucht hat. Erst am Montag war bekannt geworden, dass die Eltern von Émile das Alpendorf überraschend verlassen hatten.

Vermisster Émile: Ermittler mit neuer Spur – Taucher untersuchen See in Le Vernet
Der See hinter dem Schwimmbad von Le Vernet wurde bereits unmittelbar nach dem Verschwinden des Jungen durchsucht. Allerdings wollen die Ermittler nun nochmal auf den Grund des Sees tauchen, um zu überprüfen, ob Spuren übersehen wurden. Das berichtet der lokale Fernsehsender „BFMTV“. Der See ist etwa 1500 Quadratmeter groß und wird von Familien für Ausflüge genutzt. Auch bei Anglern ist er sehr beliebt.
https://www.ksta.de/panorama/vermisster ... ung-650256

Wenn der See hinter dem Schwimmbad schon zu Beginn der Untersuchungen durchsucht worden ist, dann ist die Spur aber wohl nicht so neu, wie es am Anfang des Berichts beschrieben wird. Mir ist nur in Erinnerung, dass in einigen früheren Berichten erwähnt worden ist, dass die Familie des Kleinen auch nach dessen Verschwinden das Schwimmbad besucht hat.
Benutzeravatar
Gast A
Beiträge: 526
Registriert: Dienstag, 13. Juni 2017, 07:21:45
Kronen:
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Gast A »

Dass dieser Teich gleich am Anfang das Verschwindens untersucht wurde, war mir nicht bekannt.
Ob das im Zusammenhang mit dem Schwimmbadbesuch gestanden haben soll, wurde meines Wissens nach demzufolge auch nicht öffentlich kommuniziert.
Dass es befremdlich erschien, weil die Familie in's Schwimmbad geht, während dieser angespannten und ungewisssen Situation, wurde bereits erwähnt.
Vielleicht sollten die jüngeren Kinder auch nur aus der "Schußlinie" gebracht werden, während der Hochphase der Durchsuchungen.
In dem Ort sind die Unterhaltungsmöglichkeiten begrenzt und wenn man sich das Schwimmbad anschaut, dann ist das auch kein riesiges Spaßbad.

Tja, oder die Kinder sollten für einen gewissen Zeitraum nicht im Haus sein.
AngRa
Beiträge: 6490
Registriert: Freitag, 24. Oktober 2014, 08:54:34
Kronen: ♔♔♔♔♔♔
(ausgezeichnet mit sechs Goldenen Kronen für 6000 Beiträge)
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Die Suche durch speziell ausgebildete Taucher im Bergsee hat nichts ergeben.

https://www.bfmtv.com/bfm-dici/disparit ... 90375.html
Benutzeravatar
Gast A
Beiträge: 526
Registriert: Dienstag, 13. Juni 2017, 07:21:45
Kronen:
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Gast A »

Stehende Gewässer geben ihre Opfer i. d. R. nach einigen Tagen wieder frei.

Das pack ich hier mit dazu. Wenn ich das richtig begriffen habe, war der 15 jährige Onkel in Gewahrsam?
https://actu.fr/faits-divers/disparitio ... 02447.html
andi55
Beiträge: 662
Registriert: Sonntag, 14. Mai 2023, 23:50:34
Kronen:
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von andi55 »

@Gast A
Ich bin nicht sicher, aber ich glaube du hast das missverstanden. Damit ist gemeint der Fall wird jetzt so klassifiziert, dass es um die Entführung einer Person unter 15 Jahren Jahren geht , damit ist Emilie gemeint. Man muss einen Fall wohl klassifizieren ob Entführung eines Erwachsenen, oder Entführung eines Minderjährigen oder Mord oder Raub , oder, oder , oder....und danach richtet sich dann wohl ,welche Rechte die Polizei hat. Ich bin aber kein Fachmann , aber so interpretiere ich das.
Benutzeravatar
Gast A
Beiträge: 526
Registriert: Dienstag, 13. Juni 2017, 07:21:45
Kronen:
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Gast A »

Vielleicht kann uns das jemand etwas genauer erklären.
Gast

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Gast »

Die Eltern von Emile sind heute der Einladung des Papstes gefolgt.

https://www.ohmymag.com/news/faits-dive ... 61006.html
Heckengäu
Beiträge: 833
Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
Kronen:
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Gast A hat geschrieben: Freitag, 22. September 2023, 16:11:14Das pack ich hier mit dazu. Wenn ich das richtig begriffen habe, war der 15 jährige Onkel in Gewahrsam?
https://actu.fr/faits-divers/disparitio ... 02447.html
Ganz falsch.
Beständig kommen seit Wochen von deiner Seite subtile Andeutungen dass die Gross-Familie selbst den Kleinen "verschwunden" hat.
Damit liegst du so falsch, wie man falscher gar nicht liegen kann.

Der Vermisstenfall wurde bereits am 18. Juli von den Behörden anders eingestuft.
Vom Vermisstenfall zu einem Kriminalfall im Sinne eines Verbrechens.

Das ergab den Eltern des Kleinen nun auch die Möglichkeit, als Nebenkläger in Erscheinung zu treten und so über ihre anwaltliche Vertretung teilweise Einsicht in die Ermittlungsakten dieser Strafsache zu erhalten.
Als Vermisstenfall zuvor war das von der Gesetzgebung nicht vorgesehen, folgedem nicht möglich.

https://actu.fr/faits-divers/disparitio ... 02447.html

Hier die vollständige Übersetzung des Artikels:
Spoiler
Vermisster Émile: Weitere Ausgrabungen in einem Teich in der Nähe von Haut-Vernet.

Ein Team von Tauchern der Gendarmerie wurde mobilisiert, um einen Teich einige hundert Meter von dem Dorf entfernt, in dem der Junge verschwunden war, zu untersuchen. Diese Suche blieb ergebnislos.

Von Alexandra Segond Veröffentlicht am 20 Sep 23 um 10:02 Uhr aktualisiert am 20 Sep 23 um 16:40 Uhr

Werden wir jemals erfahren, was passiert ist? Die Suche nach dem zweieinhalbjährigen Emile, der seit dem 8. Juli kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben hat, wird fortgesetzt.

Mehr als zwei Monate nach dem Verschwinden des kleinen Jungen in der Gemeinde Haut-Vernet (Alpes-de-Haute-Provence) wurden am Dienstag, den 19. September 2023, neue Ausgrabungen durchgeführt.

Ein Team von Tauchern der Gendarmerie durchkämmte eine Wasserfläche in der Nähe des Weilers, wie BFMTV am Dienstag berichtete. Die Staatsanwaltschaft Aix-en-Provence bestätigte dies gegenüber actu.fr am Mittwoch, den 20. September 2023.

Ausgrabungen ohne Erfolg

Die Durchsuchungen fanden im Laufe des Dienstagvormittags statt. Die Gendarmen untersuchten "das Gewässer der Gemeinde", in dem Emile verschwunden war, wie die Staatsanwaltschaft gegenüber actu.fr erklärte.

Dieses etwa 1500 m² große Wasserreservoir, das normalerweise bei Bränden genutzt wird, war bereits ein erstes Mal inspiziert worden, allerdings nur teilweise.

Leider blieben die neuen Untersuchungen ergebnislos. "Sie haben nichts ergeben, was für die Ermittlungen von Bedeutung wäre", so die Staatsanwaltschaft weiter. Der kleine Junge bleibt also weiterhin unauffindbar.

Sie waren bereits vor einer Woche nach Haut-Vernet zurückgekehrt, um eine Betonplatte zu untersuchen, die in der Nähe des Tatorts gegossen wurde, wie der Staatsanwalt von Aix-en-Provence, Jean-Luc Blachon, gegenüber actu.fr erklärte.

Der Fall wurde umdefiniert.

Seit Beginn der Ermittlungen wurden von den Gendarmen der Forschungsabteilung in Marseille zahlreiche Spuren untersucht. Ein Team wurde sogar speziell auf diesen Fall angesetzt, der Mitte Juli 2023 eine kriminalistische Wendung nahm.

Die am 18. Juli eröffnete gerichtliche Untersuchung zur "Suche nach den Ursachen des Verschwindens" wurde außerdem umqualifiziert "wegen Entführung und Freiheitsberaubung eines unter 15-jährigen Minderjährigen ohne freiwillige Freilassung vor dem 7ᵉ Tag".

Diese Statusrevision ermöglicht es den Ermittlern, ihre Nachforschungen zu vertiefen, und vereinfacht bestimmte Verfahren, wie z. B. die Versetzung von Verdächtigen in Polizeigewahrsam.
andi55
Beiträge: 662
Registriert: Sonntag, 14. Mai 2023, 23:50:34
Kronen:
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von andi55 »

@Heckengäu
Das ist aber jetzt schon ein bißchen anmaßend was du Gast A geantwortet hast !!
Warum schließt du denn die Großfamilie so vehement aus?? Du schreibst, Gast A liegt damit so falsch wie man nur falsch liegen kann.
Ich denke mal , ausgeschlossen werden kann hier rein gar nichts. Und dass die Berichterstattung über die Mentalität der Großfamilie , sofern sie denn stimmt, bei einigen hier ein Bauchgrummeln hinterläßt , naja. Der Großvater als der große Patriarch der mit großer Strenge über die Großfamilie wacht und aufpasst , dass am Sonntag ja alle in die Kirche rennen. Ich kenne solche Familien,das ist mehr Schein und es herrscht viel Angst in solchen Familien. Nicht etwa vor Gewalt aber auf jeden Fall Liebesentzug.
AngRa
Beiträge: 6490
Registriert: Freitag, 24. Oktober 2014, 08:54:34
Kronen: ♔♔♔♔♔♔
(ausgezeichnet mit sechs Goldenen Kronen für 6000 Beiträge)
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Die Ermittlungsbehörden schließen es ganz und gar nicht aus, dass auch die Familie in Émiles verschwinden verwickelt sein könnte. Es wurde immer wieder betont, dass es verschiedene Richtungen gibt in die ermittelt wird.

Inzwischen hat der Großvater von Émile der "Famille chrétienne" ein Interview gegeben. Er möchte mit diesem Interview das Bild zurecht rücken, was sich durch Zeugenaussagen ergeben hat.
Le grand-père du petit garçon porté disparu depuis maintenant près de trois mois, dément l'image d'homme sévère qui lui a été donnée depuis le début de l'enquête. Les grands-parents du petit garçon se réjouissent de bénéficier du soutien de leurs proches.
Il avait été décrit par certains habitants du Vernet comme un homme strict, discret, droit. Près de trois mois après la disparition du petit Émile dans les Alpes-de-Haute-Provence, les grands-parents du garçon s'expriment sur l'image de leur famille renvoyée dans la presse.

Dans une interview accordée au média Famille chrétienne, le grand-père du petit garçon dénonce notamment l'étiquette sévère qui lui a été attribuée depuis le début des recherches.


Übersetzt:

Der Großvater des kleinen Jungen, der seit fast drei Monaten vermisst wird, bestreitet das Bild eines strengen Mannes, das ihm seit Beginn der Ermittlungen vermittelt wurde. Die Großeltern des kleinen Jungen freuen sich über die Unterstützung ihrer Lieben.
Einige Einwohner von Vernet hatten ihn als strengen, diskreten und aufrechten Mann beschrieben . Fast drei Monate nach dem Verschwinden des kleinen Émile in den Alpes-de-Haute-Provence äußern sich die Großeltern des Jungen über das Bild ihrer Familie, das sich in der Presse widerspiegelt.

In einem Interview mit den Medien Famille Chrétienne prangert der Großvater des kleinen Jungen insbesondere die harte Etikette an, die ihm seit Beginn der Recherchen zugeschrieben wird.

https://www.bfmtv.com/bfm-dici/tout-cel ... 20812.html

Immerhin hat auch der Bürgermeister den Großvater als strengen Mann bezeichnet. Insbesondere seine Aussage scheint mir einiges Gewicht zu haben.
Heckengäu
Beiträge: 833
Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
Kronen:
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

AngRa hat geschrieben: Samstag, 23. September 2023, 05:23:34https://www.bfmtv.com/bfm-dici/tout-cel ... 20812.html

Immerhin hat auch der Bürgermeister den Großvater als strengen Mann bezeichnet. Insbesondere seine Aussage scheint mir einiges Gewicht zu haben.
"Der Großvater von Émile bestreitet das Bild, das von seiner Familie gezeichnet wird.

Der Großvater des seit fast drei Monaten vermissten Jungen widerspricht dem Bild eines strengen Mannes, das ihm seit Beginn der Ermittlungen vermittelt wurde. Die Großeltern des Jungen freuen sich über die Unterstützung, die sie von ihren Verwandten erhalten.

Er war von einigen Bewohnern von Le Vernet als strenger, diskreter und geradliniger Mann beschrieben worden. Fast drei Monate nach dem Verschwinden des kleinen Émile in der Region Alpes-de-Haute-Provence äußern sich die Großeltern des Jungen zu dem Bild ihrer Familie, das in der Presse gezeichnet wurde.

In einem Interview mit dem Medienunternehmen Famille chrétienne prangert der Großvater des kleinen Jungen insbesondere das strenge Etikett an, das ihm seit Beginn der Suche zugewiesen wurde.

"Ich gelte als dominanter Typ, der alle terrorisiert. Das ist alles falsch, aber es ist mir egal", erklärte er.

"Die Leute sind so nett zu uns".

In einem ersten Interview mit Famille chrétienne im August hatten die Eltern des kleinen Émile, Marie und Colomban, bereits "Unwahrheiten" im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Verschwinden ihres Sohnes angeprangert. Sie sprachen insbesondere von "falschen (...) und verletzenden Details", die von "böswilligen Zeugenaussagen" stammten, die "eine krasse Unwissenheit" an den Tag legten.

Die Großeltern des Jungen versichern nun, dass das Bild einer isolierten Familie, das ihnen manchmal zugeschrieben wird, nicht der Realität entspricht. Im Gegenteil, der Großvater des Jungen, ein Physiotherapeut, spricht insbesondere von Patienten, die seit Emiles Verschwinden "zu Freunden geworden" sind, und freut sich über die Unterstützung, die die Familie aus Haut-Vernet weiterhin in ihrem Umfeld erhält.

"Die Presse macht uns das Leben schwer, aber die Menschen um uns herum sind wirklich außergewöhnlich", sagt der Großvater des kleinen Jungen gegenüber Famille chrétienne.

"Es ist sehr bewegend, weiterhin zahlreiche Briefe zu erhalten (...) Die Leute sind so nett zu uns", bestätigt Emiles Großmutter.

"Wir sind alle angespannt"

Trotz der Unterstützung aus ihrem Umfeld erklären Émiles Großeltern, dass die Situation für sie nach wie vor schwierig ist. "Marie fragt uns manchmal, wie wir die ersten Anzeichen einer Depression erkennen können", sagt die Großmutter des Jungen. "Wir sind alle angespannt", fährt sie fort.

Fast drei Monate nach dem Verschwinden von Émile gehen die Ermittlungen in Le Vernet weiter. In dieser Woche untersuchten Taucher der Gendarmerie die Ufer und den Grund eines Sees.

Eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle hatte dem Sender BFMTV jedoch versichert, dass die Suche nichts ergeben habe.
Benutzeravatar
Gast A
Beiträge: 526
Registriert: Dienstag, 13. Juni 2017, 07:21:45
Kronen:
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Gast A »

Google Chrom und Android übersetzen recht gut.
Da ist ein weiteres Bild von Émile, auf dem er herzlich lacht. ❤️️
Tja, was soll ich von dem Interview halten - es geht um das persönliche Umfeld, um Glauben und Religionen, das Image der Familie,
aber es gab keinen Appell an mögliche Entführer.
https://www.famillechretienne.fr/41292/ ... rd%3Demile

Émiles Großeltern: „Jeden Abend beten wir zur guten Mutter“
Die Familie des Anfang Juli verschwundenen kleinen Émile wird am Samstag in Marseille an der Messe von Papst Franziskus teilnehmen. Anne und Philippe Vedovini, die Großeltern des kleinen Jungen, sprechen mit dem FC über ihre Freundschaft mit einem OM-Fan und die zahlreichen Unterstützungsbotschaften, die sie in mehr als zwei Monaten erhalten haben.

Freust du dich, morgen an der Papstmesse im Velodrom teilzunehmen?
Philippe: Es ist eine riesige Veranstaltung. Marseille wartet seit mehr als 400 Jahren auf den Papst! Wir sind glücklich ; Es ist ein sehr wichtiges Ereignis im Leben eines Christen. Diesen Schritt hatten meine Frau und ich bereits vor unserem Kennenlernen getan, als Johannes Paul II. 1996 nach Reims kam.

Anne: Wir beten jeden Tag für den Papst und jeden Abend beten wir zur guten Mutter. Wir reisen mit fast allen Kindern ab! Marie und Colomban werden auch da sein. Ohne ihre Kleine, weil es für sie vielleicht etwas lang sein könnte.

Wer hat Ihnen vorgeschlagen, mit Ihrer Familie dorthin zu gehen?
Philippe: Es war unser Freund Rachid Zeroual, der mit dem Generalvikar, Pater Xavier Manzano, über uns sprach. In Marseille ist Rachid als der weiße Wolf bekannt, weil er Vizepräsident der Fangruppe OM South Winners ist. Es ist lustig, aber alles ist durch diesen muslimischen Mann passiert! Er hat seine Einträge überall und es überrascht mich nicht, dass er in direktem Kontakt mit dem Kardinal steht. Ich erinnere mich noch an den Tag, als er nach Haut Vernet ging und uns fragte, ob wir daran interessiert wären, Plätze für die Messe zu haben?!

Anne: Es sollte angemerkt werden, dass unsere Freundschaft mit ihm in Haut Vernet entstand. Rachid kommt zum Haus seiner Frau. Unsere Kinder waren schon immer Freunde. Wenn wir zum See oder zum Zelten gingen, begleiteten sie uns manchmal.

Wir würden uns nicht unbedingt vorstellen, dass Sie einem der berühmtesten Unterstützer von OM nahe stehen?!
Anne: Aber wir haben viel Freundschaft mit Rachid! Wir wollten ihn nicht in Verlegenheit bringen, indem wir über die Messe des Papstes und unsere Nähe sprachen. Aber Rachid protestierte: „Ich bin dein Freund, du musst es tun!“ Ich habe dich von Anfang an unterstützt!‘ Es ist wahr: Diesen Sommer machten sie sich sofort auf die Suche nach Émile und verließen ihr Haus, um die Freunde und Familie unterzubringen, die gekommen waren, um uns zu unterstützen.

Philippe: Ich bestätige. Rachid ist wirklich ein mutiger und intelligenter Mann. Sicherlich trägt er zur Atmosphäre des Velodroms in „seiner Südkurve“ bei, indem er mit seinem Soundsystem moderiert ... Aber in den meisten seiner Tifos lässt er die „Gute Mutter“ erscheinen. Er war es, der mit seinen Jugendlichen die Tifos für die Messe des Papstes im Velodromstadion herstellte. Zu Weihnachten macht er auch die Krippe! Er sagt einfach: „Das sind unsere Wurzeln!“ » In Marseille ist die Gute Mutter ganz einfach ein Teil der Stadt.

Gibt es in Marseille auch die traditionelle Messe?
Es gibt tatsächlich die Kirche Saint Charles mit der Gemeinschaft der Barmherzigkeit Gottes. Das ist nicht gerade unsere Sensibilität, aber wir kennen sie sehr gut. Und wir wissen, dass sie für Émile und seine Familie beten und beten.

Leiden Sie immer noch unter dem Image, das in den Medien widergespiegelt wird?
Anne: Die Anwälte sagen mir beim Lesen der Presseberichte: „Sie, meine Dame, sind fast durchsichtig, aber Ihr Mann nimmt alles auf seine Kosten“!

Philippe: Offensichtlich wirke ich wie ein Dominator, der jeden terrorisiert ... Das alles ist falsch, aber es ist mir egal. Die Presse tut uns weh, aber die Menschen um uns herum sind wirklich außergewöhnlich! Der Beweis dafür, dass Gott existiert, ist die Güte, die uns jeden Tag erwiesen wird.

Anne: Es ist für uns sehr bewegend, weiterhin viele Briefe zu erhalten. Öffnen Sie einfach ein paar davon, um Ihnen Tränen in die Augen zu treiben. Es gibt eine große Kluft zwischen der Reaktion der Franzosen und der der Medien …

Bestätigt sich dies auch in Ihrem Beruf als Physiotherapeut?
Philippe: Auf jeden Fall. Mit großer Freude konnte ich meine Tätigkeit als Physiotherapeutin wieder aufnehmen. Ich habe eine sehr enge Beziehung zu meinen Patienten. Am Tag nach Emiles Verschwinden war es so stark... Mehrere Patienten wurden Freunde. Einige lösen heute wegen des Verschwindens von Émile Zuneigung aus. Meine Kollegen – Podologen und Physiotherapeuten – kommen auf mich zu und fragen mich, wie es mir ergeht, wie ich es schaffe, meine Patienten mit einem Lächeln zu empfangen … Vielleicht ist es die Stärke des Glaubens. Ich muss arbeiten und meinen Lebensunterhalt verdienen! Die Leute sind so nett zu uns. Dadurch entsteht ein intensiver und religiöser Austausch. Wenn wir uns die Zeit nehmen, Menschen zuzuhören, öffnen sie sich tiefgreifend: Sie gehen manchmal durch schwierige Situationen.

Versuchen Sie, Marie und Colomban so gut wie möglich zu beschützen?
Philippe: Ja. Angesichts einer solchen Tortur haben wir immer Angst vor einer psychischen oder physischen Reaktion ...

Anne: Marie fragt uns manchmal, wie man die ersten Anzeichen einer Depression erkennt. „Wenn du die Tränen deines Kindes nicht mehr ertragen kannst, wenn du zu heftig mit deinen Lieben reagierst …“ Wir sind alle angespannt. Das ist schwer zu bewältigen. Manchmal sprüht es. Als Paar mit Philippe haben wir das Glück, mehrere Flugstunden hinter uns zu haben.

Haben Sie irgendeine Hoffnung für Émile?
Philippe: Hoffnung ist etwas Übernatürliches. Auf dieser Ebene gibt es kein Problem ... Ich neige dazu, schlechte Worte zu sagen, wenn ich an bestimmte Journalisten denke ... Aber ich hege keinen Hass. Ich kann wirklich sagen: Ich bete für sie! „Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun…“

Anne: Wir sind über all das hinaus... Was uns tröstet, ist der Kontakt mit den Menschen um uns herum. Sie zeigen so viel Mitgefühl! Émiles Verschwinden bringt uns vielen Menschen näher.

Philippe: Wissen Sie, gut ist nicht unbedingt das, woran wir glauben. Ich denke an all die einfachen Menschen, die schwere Prüfungen manchmal mit großer Würde durchstehen. Einer meiner Patienten hat einen autistischen Sohn. Es ist schrecklich, ein Kind so großzuziehen ... Sie kam mit ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn, um nach Émile zu suchen. Ich erhielt eine SMS von ihr, in der sie mir von Émile erzählte: „Ich hätte ihn unbedingt treffen wollen. »
andi55
Beiträge: 662
Registriert: Sonntag, 14. Mai 2023, 23:50:34
Kronen:
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von andi55 »

Sorry, das ist mir irgendwie alles too much. Ich bin zwar selber dem christlichen Glauben zugetan, aber dieses blumige Gerede in so in einer Situation, kann ich persönlich gar nichts damit anfangen. Ich kenne aber Menschen die auch tiefgläubig sind und sich genauso ausdrücken würden. Das alles macht die Familie aber definitiv nicht verdächtig , aber genauso wenig eben "nicht verdächtig"! Mit keiner Silbe wird auf den Tag des Verschwindens eingegangen, man spielt doch dann für sich immer wieder die Situation durch was in diesem Zeitraum des Verschwindens los war und die eigenen Vermutungen und seien sie noch so wirr. Der Großvater redet nur über den Glauben und die Güte und die Freude über ach so gute Menschen . Anscheinend sehen sie es auch als Prüfung Gottes an was hier passiert ist. Ich wäre gerne etwas empathischer in dieser Hinsicht, aber ich kann da leider gar nichts damit anfangen.
Heckengäu
Beiträge: 833
Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
Kronen:
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Das Publikationsorgan "La famille chretienne" wird übersetzt mit "Die christliche Familie".
Entsprechend sind religiöse und christliche Artikel, Interviews und Themen mit katholischem respektive altkatholischem Hintergrund Inhalt.

Die historische Vergangenheit infolge der Verfolgung andersgläubiger "Protestierender" durch Ausrottung vor knapp 500 Jahren hat ihre Spuren hinterlassen: Alle französischen Protestanten bilden im vorwiegend katholischen Frankreich heute eine Minderheit von etwa 3 %.
Das sind knapp 2 Millionen Reformierter von 67,75 Millionen (2021) Einwohnern in Franks Reich.

Im Jahr 2012 schlossen sich die Evangelisch-Lutherische Kirche von Frankreich und die Reformierte Kirche von
Frankreich zur Vereinigten Protestantischen Kirche Frankreichs zusammen.
Antworten