Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Samstag, 30. Dezember 2023, 14:28:46
von Catch22
Thommy_Franke hat geschrieben: ↑Samstag, 30. Dezember 2023, 13:55:22
… Was passiert, wenn z. B. ein Staatsanwalt schlecht arbeitet? Meines Wissens gibt es keine Sanktionsmöglichkeiten. …
StAe sind Beamte. Beamte können disziplinarrechtlich sanktioniert werden. (Für Richter gilt das nicht, sie sind Richter und nicht Beamte.) Beamte handeln weisungsgebunden! In Bayern stand der Wahlkampf ins Haus …
Thommy_Franke hat geschrieben: ↑Samstag, 30. Dezember 2023, 13:55:22
… der Staatsanwalt, der Christian B. wegen Mordes an Maddie rankriegend will. … Er darf … munter weiter als Staatsanwalt agieren. …
Vielleicht soll er ja genau das tun!
(Wie beispielsweise der bayerische Innenminister der Soko im Fall Peggy K. einen neuen Chef vor die Nase setzte, der sodann zügig einen vermeintlichen Täter präsentierte. Von demselben Ministerium eingesetzt, lenkte derselbe Kriminaldirektor anschließend als Leiter die NSU-Ermittlungen ins Nirwana. Oder wie im Fall Ursula H. elitäre Internatsschüler von tiefergehenden Ermittlungen abgeschirmt wurden, darunter der Sohn des späteren Waffenlobbyisten Karlheinz S. – ebenfalls in Bayern, damals unter Straußens Ägide.)
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Samstag, 30. Dezember 2023, 19:59:29
von Thommy_Franke
Der Fall Ursula H. ist unglaublich tragisch.
Ich habe mich selbst Dutzende Stunden damit befasst. Danach war und bin ich zu 100% davon überzeugt, dass der Täter verurteilt wurde und im Gefängnis sitzt.
Tragisch ist, dass der Bruder von Ursula H. glaubt der ein Unschuldiger wäre verurteilt worden.
Ich bin jetzt mal sarkastisch und weise daraufhin, dass der Bruder Religionslehrer ist. Er scheint es somit nicht so mit der Logik zu haben.
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Samstag, 30. Dezember 2023, 20:00:36
von Thommy_Franke
Der Fall Ursula H. ist unglaublich tragisch.
Ich habe mich selbst Dutzende Stunden damit befasst. Danach war und bin ich zu 100% davon überzeugt, dass der Täter verurteilt wurde und im Gefängnis sitzt.
Tragisch ist, dass der Bruder von Ursula H. glaubt, ein Unschuldiger wäre verurteilt worden.
Ich bin jetzt mal sarkastisch und weise daraufhin, dass der Bruder Religionslehrer ist. Er scheint es somit nicht so mit Logik zu haben.
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Sonntag, 31. Dezember 2023, 00:17:55
von Catch22
Thommy_Franke hat geschrieben: ↑Samstag, 30. Dezember 2023, 19:59:29
… Danach war und bin ich zu 100% davon überzeugt, dass [im Fall Ursula H.] der Täter verurteilt wurde und im Gefängnis sitzt. …
Das greift viel zu weit. Es geht allein um eine mögliche Einflussnahme innerhalb der Hierarchie: vom Innenminister hinab zum Polizeibeamten, vom Justizminister zum StA.
Und hier mag die Erklärung liegen, weshalb die Ermittlungen im Fall Ursula H. nicht wieder aufgenommen werden: Die StA beruft sich auf Verjährung. Verjährt ist erpresserischer Menschenraub mit Todesfolge, Mord nicht. Ob ein zumindest bedingter Tötungsvorsatz wirklich ausgeschlossen werden kann, könnten erst neue Ermittlungen zeigen. (Als Mordmerkmal käme etwa Habgier in Betracht.) Diese gar nicht erst zu betreiben, stimmt nachdenklich.
Übrigens sitzt Werner M. nicht mehr im Gefängnis und mit einer 100-prozentigen Sicherheit von seiner alleinigen Täterschaft auszugehen widerspricht jeder Logik. Der Religionslehrer dürfte nicht in Gänze falsch gelegen haben. Aber er kam der Sonne gefährlich nahe …
Dies sei nur beispielhaft erwähnt, eine Erörterung von Einzelheiten anderer Fälle bringt uns im Fall Hanna nicht weiter. Es ging darum, Kanäle möglicher Einflussnahme aufzuzeigen.
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Sonntag, 31. Dezember 2023, 00:43:07
von andi55
@Kalle
Danke für deine tolle Zusammenfassung. Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Auf mich wirkt es so, als hätten die sich allesamt darauf verlassen, dass nach fast einem Jahr U-Haft des Angeklagten sowieso ein Geständnis kommt, anders kann ich mir das nicht erklären. Das muss man sich mal vorstellen, da wird die Hausärztin als Zeugin geladen und kann nicht benennen wann genau Sebastian krankgeschrieben war und die Ermittler haben es wohl auch nicht herausgefunden, es hätte auch ein simpler Kontakt zum Arbeitgeber gereicht. Im Gerichtssaal werden Pornos gezeigt, eine reine Verzweiflungstat um die Öffentlichkeit auf Seite der Anklage zu bringen. Seriös wäre gewesen, die Besucher des Gerichtssaals hinauszuschicken, wenn es denn schon sein muss, die sexuelle Neugierde eines 20-jährigen zu analysieren. Die Empörten sollen mal lieber die Handys ihrer Kids daheim checken, da bekommen sie noch ganz andere Sachen zu sehen. Du hast bei deiner Zusammenfassung noch die Rolle der Pflichtverteidiger vergessen, aber das würde hier zu weit führen. Eines weiß ich ganz sicher, sollte ich im Leben jemals auf einen Pflichtverteidiger angewiesen sein, dann würde ich mich für einen Nobody entscheiden, von mir aus Anfänger mit Büro im Keller, der würde das als Chance sehen, sich ins Geschäft zu bringen , ein Herr Baumgärtel ist auf diesen Job schlichtweg nicht angewiesen. Schickt seinem Schützling die Akten mit der Post anstatt diese mit ihm zu besprechen.
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Sonntag, 31. Dezember 2023, 04:04:17
von Catch22
Zum Jahreswechsel blickt Rosenheim24.de auf den bisherigen Prozessverlauf zurück.
Unter den Tisch fallen Fakten, die ein Täterwissen am 03.10. widerlegen, frei erfunden sind Parallelen von Pornovideo und Tatablauf, kein Wort über Sebastians Psyche, ins Zwielicht gerückt wird Verteidigerin Rick als auf der Hatz nach Justizirrtümern und idyllisch weichgezeichnet erscheint eine, mit Verlaub, besoffene Studentin – denn das Wort der Eltern gelte als gesetzt.
Liest sich wie eine PR-Auftragsarbeit:
Ein Wunder, dass RAin Rick noch nicht (wie in früheren Verfahren) das Etikett eines Rottweilers angeheftet wurde – einer blutrünstigen Killerin inmitten zartfühlender Schoßhündchen.
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Sonntag, 31. Dezember 2023, 10:18:13
von Gast
Über Opas Taschenuhr wird OVB wohl auch nichts mehr berichtet haben. Wahrscheinlich nur noch von einem Stein, als mögliches Tatwerkzeug. Nur blöd, dass eine Begegnung mit einem Stein bei 10km Fluss um ein Vielfaches höher ist, als eine Begegnung mit einem Stein auf der Kampenwandstraße.
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Sonntag, 31. Dezember 2023, 12:22:25
von Gast0815
Thommy_Franke hat geschrieben: ↑Samstag, 30. Dezember 2023, 19:59:29Ich bin jetzt mal sarkastisch und weise daraufhin, dass der Bruder Religionslehrer ist. Er scheint es somit nicht so mit der Logik zu haben.
Auch wenn es OT ist, das darf man hier so nicht stehen lassen. Ich weiß aus einer Doku,, dass er auch ein Musiker ist und ein kleines Tonstudio besitzt. Entsprechnd kennt er sich auch in akustischen Dingen aus, und weiß natürlich, dass das Tonbandgeräte-Gutachten nicht überzeugend war. Denn allein die Akustik eines Raumes kann dafür sorgen, dass der besonderer Ton geschwächt wird. Und der geschwächte Ton trat mit dem Tonbandgerät auch nur dann auf, wenn das Mikro an einer speziellen Stelle stand, also wenig wahrscheinlich. Das hätte im Gutachten erwähnt sein müssen, war es jedoch nicht.
Das war wohl die Ursache, welche bei ihm die Zweifel bewirkt haben und diese sind auch nachvollziehbar. Justiz, die so schlecht abeitet (wie wahrscheinlich auch im vorliegednden Fall) kann man nicht über den Weg trauen und sie kann auch nicht mehr überzeugen.
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Sonntag, 31. Dezember 2023, 12:28:22
von andi55
Kein Tag vergeht an dem man nicht von irgendeinem Unfug von alkoholisierten Personen liest. Soeben im BR Videotext gelesen, ein 64-jähriger Mann geht auf den Zuggleisen, Zugführer hupt, Mann kann sich nur nur mit Sprung in einen Graben retten. Es heißt der Mann wäre "deutlich alkoholisiert" gewesen mit 1,7 Promille. Bei einem 64-jährigen Mann heißt es "deutlich alkoholisiert 1,7 Promille, bei Hanna werden über 2 Promille heruntergespielt, als wäre sie einfach nur ein wenig angeheitert gewesen. Sorry, aber mit über 2 Promille bei einer 23-jährigen Frau ist sehr wohl ein Unfallgeschehen möglich, da kann man nichts herunterspielen. Und der Satz, sie wäre das trinken gewöhnt gewesen, sie wird während ihres Studiums im Ausland wohl kaum jeden Abend Alkohol konsumiert haben und wenn man während der Semesterferien 3mal die Woche Alkohol trinkt ist man noch lange kein Gewohnheitstrinker. 2 Promille sind einfach heftig, da gibt es nichts schönzureden.
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Montag, 01. Januar 2024, 13:15:53
von Gast
Ertrinken und Alkohol
In einer retrospektiven Hamburger Studie aus dem Jahr 1996 fanden sich bei 424 durchgeführten Untersuchungen von Ertrinkungsfällen in 286 Fällen positive Alkoholbefunde. Die Blutalkoholkonzentrationen betrugen in 36,4% bis 1 Promille. Die höheren Konzentrationen verteilten sich zu 22,4% auf 1,01-2, 31,8% auf 2,01-3 und zu 9,4% auf BAK-Werte von über 3 Promille. Vergleicht man mit Düsseldorfer Daten, aber auch mit anderen deutschen Studien, so ergeben sich ähnliche Verhältnisse. Der Tod im Wasser zeigt in vielen Fällen einen signifikanten Zusammenhang mit einer erheblichen Alkoholisierung.
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Montag, 01. Januar 2024, 15:19:05
von Lindenblütentee
Wenn Du das drüben postest, fallen zwei Dutzend Forist*Innen über Dich her, dass diese Statistik all die weiblichen Opfer von nächtlichen Joggern herunterspielt, die durch Schläge auf den Kopf getötet wurden und zufällig eine leichte Alkoholkonzentration aufweisen.
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Montag, 01. Januar 2024, 16:00:14
von Gast
Lindenblütentee hat geschrieben: ↑Montag, 01. Januar 2024, 15:19:05
Wenn Du das drüben postest, fallen zwei Dutzend Forist*Innen über Dich her, dass diese Statistik all die weiblichen Opfer von nächtlichen Joggern herunterspielt, die durch Schläge auf den Kopf getötet wurden und zufällig eine leichte Alkoholkonzentration aufweisen.
Die von drüben ermitteln gerade, was ein freies oder unfreies Gewässer ist.
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Montag, 01. Januar 2024, 17:33:48
von lawine
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Ich habe großes Vertrauen darin, daß zum Beispiel die Vorsitzende Richterin zunehmend durchblickt. Es macht sicher Sinn, der sog. Unfallthese mit einigen wenigen Gutachten etwas nachzugehen. Schon allein um eine gewisse Revisionsfestigkeit des erstinstanzlichen Urteils zu bewirken. Zweifel, ob Hydromechanik Professoren etwaige „Wasserwalzen“ oder andere Naturunbillen Chiemgauer Bach- und Flussläufe finden können, welche vergleichbare, von humanpathologischen Experten diagnostizierten Gewaltverletzungsmuster prämortal bewirken können, seien erlaubt.
Nicht vergessen sollten alle Foristen aus dem Save Sebastian-Lager: Bisher gibt es durchaus zusätzliche Aspekte im Prozess, die die Anklage erhärten. Der Angeklagte ist mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit der Hanna begegnet. Wie er an dem Abend und allgemein so in Bezug auf Frauen drauf war, erübrigt weitere Ausführungen. Er hatte alle Mittel, Motive und Gelegenheiten, die Tat entsprechend der Anklage auszuführen. Das Althandy mit dem Spiel sieht nach Nebelkerze der verzweifelten Verteidigung aus. Das Spiel wird eher von 12 Jährigen gespielt… Ob in diesem Jahr oder weit früher… zu Hause bei den T.s
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als belastendes Indiez werte ich den Bekannten, der vom "Geständnis" des Angeklagten derart schockiert war, dass er sich seinem Arzt gegenüber der psychschen Last dieses Geständnisses erleichtern musste.
Was die 5 gleichförmigen Verletzungen , mutmaßlich dem Kopf des Opfers mit einem Stein beigebracht anbelangt:
"Drüben"" in der anderen Welt will man das hinbiegen, dass der im Wasser treibende Körper der Hanna 5x mit dem Kopf auf ein Hindernis im Fluß anstieß. Natürlich nur mit dem Kopf---weil die gleichförmigen Wunden nirgendwo anders am zahlreiche Verletzungen aufweisenden Körper gefunden wurde.
glaubt hier jemand an diese Theorie?
Die symmetrischen Brüche der Schulterdächer soll sich H. bei einem Sturz in den Hochwasserführenden Bach zugezogen haben....
Einen männlichen Täter will man wohl unbedingt ausschließen....
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Montag, 01. Januar 2024, 17:37:45
von lawine
Oberbayer hat geschrieben: ↑Freitag, 29. Dezember 2023, 14:49:33
Ich habe großes Vertrauen darin, daß zum Beispiel die Vorsitzende Richterin zunehmend durchblickt. Es macht sicher Sinn, der sog. Unfallthese mit einigen wenigen Gutachten etwas nachzugehen. Schon allein um eine gewisse Revisionsfestigkeit des erstinstanzlichen Urteils zu bewirken. Zweifel, ob Hydromechanik Professoren etwaige „Wasserwalzen“ oder andere Naturunbillen Chiemgauer Bach- und Flussläufe finden können, welche vergleichbare, von humanpathologischen Experten diagnostizierten Gewaltverletzungsmuster prämortal bewirken können, seien erlaubt.
Nicht vergessen sollten alle Foristen aus dem Save Sebastian-Lager: Bisher gibt es durchaus zusätzliche Aspekte im Prozess, die die Anklage erhärten. Der Angeklagte ist mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit der Hanna begegnet. Wie er an dem Abend und allgemein so in Bezug auf Frauen drauf war, erübrigt weitere Ausführungen. Er hatte alle Mittel, Motive und Gelegenheiten, die Tat entsprechend der Anklage auszuführen. Das Althandy mit dem Spiel sieht nach Nebelkerze der verzweifelten Verteidigung aus. Das Spiel wird eher von 12 Jährigen gespielt… Ob in diesem Jahr oder weit früher… zu Hause bei den T.s
als belastendes Indiez werte ich den Bekannten, der vom "Geständnis" des Angeklagten derart schockiert war, dass er sich seinem Arzt gegenüber der psychschen Last dieses Geständnisses erleichtern musste.
Was die 5 gleichförmigen Verletzungen , mutmaßlich dem Kopf des Opfers mit einem Stein beigebracht anbelangt:
"Drüben"" in der anderen Welt will man das hinbiegen, dass der im Wasser treibende Körper der Hanna 5x mit dem Kopf auf ein Hindernis im Fluß anstieß. Natürlich nur mit dem Kopf---weil die gleichförmigen Wunden nirgendwo anders am zahlreiche Verletzungen aufweisenden Körper gefunden wurde.
glaubt hier jemand an diese Theorie?
Die symmetrischen Brüche der Schulterdächer soll sich H. bei einem Sturz in den Hochwasserführenden Bach zugezogen haben....
Einen männlichen Täter will man wohl unbedingt ausschließen....
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Montag, 01. Januar 2024, 17:55:52
von Catch22
andi55 hat geschrieben: ↑Sonntag, 31. Dezember 2023, 12:28:22
… bei Hanna werden über 2 Promille heruntergespielt, als wäre sie einfach nur ein wenig angeheitert gewesen. … 2 Promille sind einfach heftig, da gibt es nichts schönzureden.
Die Bagatellisierung von Alkohol hat in Bayern Tradition, gilt Bier doch als Grundnahrungsmittel und zählt Vernebelung zum Brauchtum. Nach 2 Mass (Liter) Bier könne ein „g'standnes Mannsbuid“ immer noch sicher nach Hause chauffieren, tönte 2008 ein bayerischer Ministerpräsident im Wahlkampf.
Ob nun Bier, Wein, Wodka oder Pfeffi – was macht das schon für einen Unterschied? Jugendtypische Modegetränke kommen und gehen, Bestand hat die Sozialisation in alkoholgeprägtem Brauchtum. Und Brauchtum steht in Bayern unter besonderem Schutz: Nettes wird hochgejubelt, weniger Nettes heruntergespielt und schöngeredet. Holleri du dödl di!
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Montag, 01. Januar 2024, 18:28:36
von Gast0815
lawine hat geschrieben: ↑Montag, 01. Januar 2024, 17:37:45
Was die 5 gleichförmigen Verletzungen , mutmaßlich dem Kopf des Opfers mit einem Stein beigebracht anbelangt:
"Drüben"" in der anderen Welt will man das hinbiegen, dass der im Wasser treibende Körper der Hanna 5x mit dem Kopf auf ein Hindernis im Fluß anstieß. Natürlich nur mit dem Kopf---weil die gleichförmigen Wunden nirgendwo anders am zahlreiche Verletzungen aufweisenden Körper gefunden wurde.
glaubt hier jemand an diese Theorie?
Hat der Gutachter bei einer anderen Verletzung nicht gesagt, der Kopf sei im Weg? Vielleicht kommt deshalb die Idee auf. Ob die stimmt, keine Ahnung, aber wenn wirklich meist der Kopf im Weg ist, kann da was dran sein.
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Montag, 01. Januar 2024, 18:29:40
von Catch22
lawine hat geschrieben: ↑Montag, 01. Januar 2024, 17:37:45
als belastendes Indiez werte ich den Bekannten, der … sich seinem Arzt gegenüber der psychschen Last dieses Geständnisses erleichtern musste. …
Wer nach einem von der gesamten Partyrunde als scherzhaft aufgefassten „Geständnis“ psychosomatische Symptome entwickelt, sollte sich in der Tat einem Arzt anvertrauen. Vielleicht bedarf er ja weitergehender professioneller Hilfe.
lawine hat geschrieben: ↑Montag, 01. Januar 2024, 17:37:45
… "Drüben"" … will man das hinbiegen, dass der im Wasser treibende Körper … 5x mit dem Kopf auf ein Hindernis im Fluß anstieß. … glaubt hier jemand an diese Theorie? …
Wissenschaft ist keine Glaubenslehre. Überlassen wir die Beantwortung solcher Fragen dem Hydromechaniker Malcherek!
lawine hat geschrieben: ↑Montag, 01. Januar 2024, 17:37:45
… Einen männlichen Täter will man wohl unbedingt ausschließen....
Gegenfrage: Ein Täter – bevorzugt der Angeklagte – soll wohl mit aller Macht herbeibeschworen werden!? Wissenschaftliche Expertise ist für die Katz', könnte sie doch am Ende die allseits ersehnte Hexenverbrennung vereiteln …
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Montag, 01. Januar 2024, 18:35:50
von Gast
Catch22 hat geschrieben: ↑Montag, 01. Januar 2024, 17:55:52
DUnd Brauchtum steht in Bayern unter besonderem Schutz: Nettes wird hochgejubelt, weniger Nettes heruntergespielt und schöngeredet. Holleri du dödl di!
Naja aber Dirndl hatte sie keines an.
Hier gibts Statistiken zum Tod durch Ertrinken und ganz unten das Archiv
Man müsste aber alle Badeunfalle und Unfälle von Wasserfahrzeugen aus herausrechnen um vergleichbare Fälle zu haben. Und dann sind vllt nur 20% dieser Unfälle von weiblichen Personen und wenn man dann die letzten 10 Jahre her nimmt kommt man auf ähnliche Fälle wie dieser hier falls es ein Unfall war.
Lindenblütentee hat geschrieben: ↑Montag, 01. Januar 2024, 15:19:05
Wenn Du das drüben postest, fallen zwei Dutzend Forist*Innen über Dich her, dass diese Statistik all die weiblichen Opfer von nächtlichen Joggern herunterspielt, die durch Schläge auf den Kopf getötet wurden und zufällig eine leichte Alkoholkonzentration aufweisen.
Internetz sagt 0 getötete Frauen von nächtlichen Joggern.
Die 5 Wunden am Hinterkopf können aber auch von den 5 Krallen von einem einzigen Tatzenhieb eines Bären oder einer Bärin herrühren.
Der/die schlechte Laune hatte, weil er/sie sich nicht an Mülltonnen gütlich tun konnte, da er durch das Mädchen gestört wurde.
Denn ein solcs bösgesinntes Viech wurde bei Traunstein gesichtet:
RND hat geschrieben:Bärensichtung in Traunstein – abschießen oder Chance geben?
Erst am vergangenen Sonntag nun wurde in Siegsdorf im Landkreis Traunstein wieder ein Bär mit einer Wildtierkamera aufgenommen. Und auch hier sind die Landwirte bezüglich des dringlichen Almauftriebs zutiefst verunsichert. „Ein Nebeneinander von großen Beutegreifern und Weidehaltung ist schlicht und ergreifend nicht möglich“, wird Landrat Siegfried Walch in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zitiert. Und er deutete die Möglichkeit eines Abschusses an.
Natürlich abschiessen. Ein Bär im Chiemgau geht gar nicht.
Während in Italien im Trentino ein Jogger (Männlich) von einem Bären getötet wurde.
Die vermeintliche Täterin "Gaia" war es aber gar nicht: Ihr Maul bzw. die Zähne sind in geringerem Abstand als bei Bärenmännern.
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Verfasst: Montag, 01. Januar 2024, 19:35:36
von andi55
@lawine
Also für mich gesprochen will ich keineswegs einen männlichen Täter ausschließen, jedoch waren in Tatortnähe 600 Personen, nicht nur ein Sebastian, nehmen wir an die Hälfte der 600 Personen waren männlich ,bleiben 300 Personen und dann nehmen wir an die Hälfte von denen war derart dicht wie der Hanna-Nachbar Philipp, dann bleiben immer noch 150 Personen . Ich will jetzt nicht zum x-male einen Vortrag halten über die persönlichkeitsverändernde Wirkung von Alkohol. Die nettesten Personen haben üble Aussetzer, keine Einzelfälle ( ich kann mich selber schon nimmer hören, so oft hab ich das hier schon ausgeführt). Der einzig nüchterne in Tatortnähe war vermutlich Sebastian, aber der muss es unbedingt gewesen sein. Und ganz ehrlich, warum wird eigentlich ein weiblicher Täter so kategorisch ausgeschlossen? Ich für mich subjektiv schließe es nicht aus.