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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Verfasst: Mittwoch, 28. Januar 2026, 05:04:08
von Gast
Ich persönlich könnte mir gut vorstellen, das sie in der Nähe
Des stigelmayer Platz in München als Anhalterin auftrat. Weil sie ihre Schwester zwecks Abholung nicht erreichen konnte.
Mit ihrer Art Hotpants Hose oder shorts...
Es war wohl kein Rock zeigte sie im Monat
April nachts wenn es kühl würde soviel von
Ihren schlanken erotisch aussehenden Beinen...dazu noch
Lange blonde Haare....das sie Outdoor eigentlich einen Waffenschein bräuchte, um sich ungefährdet bewegen zu können . das war ihr vielleicht persoenlich überhaupt nicht bewusst.
Es ist aber genau.so....einzelne Männer gieren gerade im Frühjahr
Nach solchen anblicken ..U. Zwar wollen sie solche Anblicke nicht in der Disco. ...sondern outdoor im Stadtbild......unbedingt alleine...um sie ansprechen zu können....fahrt nach Hause...Beifahrersitz ist noch frei
Nicht alle Männer sind ungefährlich...und sind mit dem sexy Anblick alleine zufrieden
Im Januar 1983 verließ Ingrid sonnleitner...oder ähnlich vom Namen....ihren Arbeitsplatz am Postscheckamt in München in der sonnenstrasse nur wenige 100m entfernt vom stigelmaierolatz...sie wohnte im selben bei Ort von München
Leimen oder aehnlich wie Sonja...ging sogar mal in dieselbe Schule wie Sonja. ( Bin kein Münchner )
Sie wurde im Oktober 82 u. Dezember 82 von einem BMW Fahrer...belästigt und verfolgt.
Er wollte sie unbedingt für Werbeaufnahmen gewinnen..bot ihr eine größere Geldsumme...80 dm je stunde...und stalkte sie..
Eigentlich wollte sie ihr älterer Freund zu arbeit u. Von der der Arbeit...in der Trambahn begleiten ....aus sicherheitsgruenden...
.das lehnte sie aber ab.
Wahrscheinlich war der Unbekannte angebl. Fotograf ihr
Mörder...er wurde nie ermittelt ...Autokennzeichen blieb unbekannt.....sie hatte das Modell als größer beschrieben.
In der Farbe rot.....BMW sonderlack?
Er schrieb ihrer Mutter einen Brief,,,,das sie nie mehr nach Hause Hause kommt...Auslandsaufenthalt...der Brief wurde im postamt Salzburg aufgegeben ..am selben Tag als sie verschwand..
Dieser Fall Ingrid s. Ist für mich einer mysteriösten Fälle in der Kriminalgeschichte.in Deutschland.. Ingrid verschwand, als sie 18j. Alt war.
Sie lebte noch bei ihren Eltern .und ging häufig mit dem Schäferhund einer Nachbarin spazieren...hbs 990.
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Verfasst: Mittwoch, 28. Januar 2026, 06:36:12
von Data
Jolu65 hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Januar 2026, 20:56:26
Nun könnte es ja auch so gewesen sein:
Vollmond-Wohnung Schellingstr-Stigelmaierplatz
Zeugen für diese Variante scheint es keine zu geben.
In der Tat etwas abnorm.
Aber auch die Zeugenaussagen bezüglich Schelling Strasse wie Vollmond bringen keinen verlässlichen Gewinn. Den Stigelmaierplatz muss man wohl als gegeben betrachten. Da der Begleiter diesen Ort als letzter Aufenthalt nennt.
Also wenn man nicht obiger These folgt, muss man schon etwas an Fakten bringen was die These widerlegt. Ansonsten kann man sie auch stehenlassen.
HP1 hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Januar 2026, 21:27:43
Die aufwändige Ablage in weiter Entfernung, egal ob man da nun einen Transport lebend oder tot annimmt, spricht mMn allerdings eher für eine geplante Tat.
Ausgehend vom SMP würde ich hier eher eine spontan Tat annehmen wollen. Die weit entfernte und aufwendige Ablage lassen eher darauf schiessen, dass dem Täter die Verbringstelle bekannt war, und er das Opfer aus seinem täglichen Wirkungskreis entfernen wollte.
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Verfasst: Mittwoch, 28. Januar 2026, 06:50:04
von HP1
Data hat geschrieben: ↑Mittwoch, 28. Januar 2026, 06:36:12
Ausgehend vom SMP würde ich hier eher eine spontan Tat annehmen wollen. Die weit entfernte und aufwendige Ablage lassen eher darauf schiessen, dass dem Täter die Verbringstelle bekannt war, und er das Opfer aus seinem täglichen Wirkungskreis entfernen wollte.
Naja, mein leicht bevorzugtes (keinesfalls für hoch wahrscheinlich gehaltenes) Szenario geht von einem Täter vom Lande aus, der abends in die anonyme Großstadt fährt, um dort ein geeignetes Opfer für seine geplante, vorbereitete Tat abzugreifen - alkoholisierte Nachtschwärmerin, Prostituierte.
Damals praktisch keine Kameras, keine Kennzeichenerfassung, keine Bewegungsdaten auf irgendwelchen Handys oder Navis. In München Autos mit auswärtigem Kennzeichen absolut nicht irgendwie auffällig, bemerkenswert.
Das Thema Anonymität/Sicherheit und Bereitschaft, hier erheblich Aufwand zu investieren, würde ich hier bei einem vorab planenden Täter als zentral ansehen, die aufwändige, (eigentlich) unauffindbare Ablage spräche dafür.
Bei sich zu Hause oder naher, im Wesentlichen ländlicher Umgebung ists da mit den Erfolgsaussichten/Abgriffsmöglichkeiten nach diesem Muster und sicherer Anonymität schwierig. Denkbar auch, dass ein ihm anonymes Opfer, niemand aus seinem (weiteren) Umkreis, besser passte (über den Punkt "kenne ich nicht persönlich" hinaus), die motivhinreichenden Vorstellungen können da manchmal unerwartet spezifisch sein. Vielleicht ist er auch ein Typ, den man bei einer verschwundenen Frau in näherer Umgebung vielleicht verdächtigen könnte (dies vielleicht auch nur seine irrationale Befürchtung, ohne konkreten Grund dafür).
In dem Sinne dann auch ein Transport der lebenden Sonja in den (weiteren) Raum Kipfenberg, dort Sexualstraftat, gut möglich über ein paar Tage fortgesetzt. Mord und Verbringung entsprechend dem Plan des ortskundigen Täters.
Wie gesagt, bevorzuge ich etwas, ohne andere Szenarien irgendwie ablehnen zu wollen.
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Verfasst: Mittwoch, 28. Januar 2026, 07:10:01
von Jolu65
Was spricht denn eindeutig gegen eine Spontantat ?
Ein Mann in einem Auto fährt nachts durch München. Er wird wissen wann und wo er auf Prostituierte treffen kann. Dann sieht er Sonja am Straßenrand.....
Nun wird sie sich schon im Vorfeld ganz klar nicht als Prostituierte zu erkennen gegeben haben, weil sie sicher keine Prostituierte war. Dann müsste der Mann Gewalt angewendet haben und sie sofort überwältigt haben- also sie vom Fahrersitz ins Auto gezerrt haben oder das Auto verlassen haben und ihr nachgestzt haben. Ein solches Szenario an einer Münchner Hauptstraße ist doch sehr unwahrscheinlich, aber wenn tatsächlich kein Verkehr herrscht nicht völlig ausgeschlossen.
Es kann natürlich auch so gewesen sein, dass der Fahrer SE gar nicht für eine Prostituierte hielt und sie in sein Auto einsteigen ließ.
Beiden Szenarien liegen Spontanhandlungen zugrunde. Ein Serienmörder oder -vergewaltiger mit einer gewissen Routine in der Tatbegehung kann hier eigentlich ausgeschlossen werden, weil das offenbar die Polizei auch tut.
Was macht aber ein unerfahrener Spontantäter- wie reagiert der ?
Meist nicht besonders rational- eigentlich immer von Panik getrieben. In solchen Fällen versuchen alle Täter sich unmittelbar vom Tatort wegzubewegen. Sie hinterlassen ihr Opfer und damit auch Spuren.
In diesem Fall ist das anders. Es finden sich weder Zeugen noch Spuren.
Das heißt natürlich nicht, dass es sich nicht so ereignet haben könnte. Aber ich denke die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios ist doch sehr gering.
Noch einmal zum Motiv des abentlichen Ausgangs von Sonja.
Sie wollte offenbar nicht mitgehen- war das normal ? Also hat sie öfter geziert abends auszugehen, wenn ihr nicht danach war oder sie sich interessant machen wollte ? Oder war sie da völlig unkompliert- kumpelmäßig ?
Wenn Ersteres zutrifft wäre ihr Verhalten ja völlig normal gewesen. Wenn nicht, warum wollte sie zuerst nicht weggehen ? Hatte sie eine gewisse Vorahnung oder gar Angst ?
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Verfasst: Mittwoch, 28. Januar 2026, 07:19:33
von Jolu65
@HP1
Wo passieren eigentlich die meisten "geplanten" Sexualstraftaten. Eher räumlich dort, wo man sich auskennt. Fraglich deshalb, ob ein Täter nach München in eine Gegend dieser Stadt fährt, die auch nachts nicht völlig unbelebt ist, um dort sexuelle Phantasien auszuleben.
SE war recht groß, wahrscheinlich nicht unsportlich. Eine solche Frau zu überwältigen, sie kampfunfähig zu machen und abzutransportieren ist sicherlich nicht einfach- gut es gibt aber diese Metzger-Maurer-Mörder-Typen, denen das gelingen kann.
Wie ich soeben dargestellt habe, glaube ich eher nicht an die "Stigelmaier"-Hypothese......
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Verfasst: Mittwoch, 28. Januar 2026, 07:23:49
von gast562
Jolu65 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 28. Januar 2026, 07:19:33
@HP1
Wo passieren eigentlich die meisten "geplanten" Sexualstraftaten. Eher räumlich dort, wo man sich auskennt. Fraglich deshalb, ob ein Täter nach München in eine Gegend dieser Stadt fährt, die auch nachts nicht völlig unbelebt ist, um dort sexuelle Phantasien auszuleben.
SE war recht groß, wahrscheinlich nicht unsportlich. Eine solche Frau zu überwältigen, sie kampfunfähig zu machen und abzutransportieren ist sicherlich nicht einfach- gut es gibt aber diese Metzger-Maurer-Mörder-Typen, denen das gelingen kann.
Wie ich soeben dargestellt habe, glaube ich eher nicht an die "Stigelmaier"-Hypothese......
Anscheinend ist es doch recht einfach, ansonsten würde es diese Mordfälle an jungen Mädchen wohl nicht geben.
Der Täter muss ja auch nicht extra nach München gefahren sein. Der kann dort gearbeitet, studiert, gewohnt haben oder durchgekommen sein. Vielleicht war auch nichts geplant. Er sah Sonja, nahm sie mit und bei einem sexuellen Übergriff könnte die Situation eskaliert sein.
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Verfasst: Mittwoch, 28. Januar 2026, 12:17:48
von Shadow
Diese Schellingstraßen /Stigelmaierplatz-Schilderung werte ich als Alibi. Man hatte an dem Abend etwas Spezielles vor- man erinnere sich, dass Sonjas Mutter sich über deren "Aufmachung" gewundert hat. Bei dieser Unternehmung ist etwas Sclimmes passiert. Die schwächsten Glieder in der Kette sind die beiden Jugendlichen, die man noch am besten einschüchtern konnte, damit sie sich als Alibigeber bereiterklärten.
Laut Frau Engelbrecht ging Sonja für gewöhnlich nicht an einem Montag aus.
An diesem Montag auszugehen & Aufmachung ganz in schwarz mit Pentagramm Kette waren ungewöhnlich.
Um bei der Hypothese zu bleiben eingeschüchterte Zeugen.
Einer der Jungs stritt ab, Sonja überhaupt zu kennen, obwohl befreundet. Wirkt eingeschüchtert für mich.
Vielleicht war Maria als gute Freundin von den möglichen , nächtlichen Ausflugs Plänen eingeweiht & sollte nichts darüber verraten.
Wir erinnern uns , das sie noch in der Nacht zum 11.4 den Anruf bekam , der auf sie einschüchternd wirkte und sie zur Nachbarin floh.
Alle Jungs stritten zuerst gemeinsam den Anruf ab, nein in der Wohnung fand kein Anruf in der Nacht an Maria statt.
Bis am 23.05.1996, gab Kriminaloberrat Nagel gegenüber Sonjas Eltern zu, dass Der letzte Begleiter gestanden hat, ca. 2 Uhr diesen Anruf getätigt zu haben und zwar von der Schelling Wohnung aus.(!)
Das könnte möglicherweise bedeuten das Jemand mit Pkw die Gruppe zurück zur Schelling Wohnung gefahren haben könnte & anwies Maria noch in der Nacht anzurufen.
Wenn Marias Aussage beinhaltete das die Gruppe ein nächtliches Treffen mit anderen vorhätte, wäre das Ermittlungstechnisch trotzdem irrelevant gewesen.
Wie soll Sonja von einem nächtlichen Treffen nicht zurückgekehrt sein , wenn sie doch von der Erzählung her vom letzten Begleiter beim SMP zuletzt gewesen sein soll.
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Verfasst: Mittwoch, 28. Januar 2026, 15:51:01
von HP1
Jolu65 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 28. Januar 2026, 07:19:33
@HP1
Wo passieren eigentlich die meisten "geplanten" Sexualstraftaten. Eher räumlich dort, wo man sich auskennt. Fraglich deshalb, ob ein Täter nach München in eine Gegend dieser Stadt fährt, die auch nachts nicht völlig unbelebt ist, um dort sexuelle Phantasien auszuleben.
SE war recht groß, wahrscheinlich nicht unsportlich. Eine solche Frau zu überwältigen, sie kampfunfähig zu machen und abzutransportieren ist sicherlich nicht einfach- gut es gibt aber diese Metzger-Maurer-Mörder-Typen, denen das gelingen kann.
Wie ich soeben dargestellt habe, glaube ich eher nicht an die "Stigelmaier"-Hypothese......
Ach, mich beschäftigt halt der große räumliche Abstand zwischen Verschwinden und Ablage, wirft bei mir die Frage auf, wo denn die eigentliche Tathandlung gemäß primärem Motiv stattgefunden haben könnte.
Ein Täter mit Wohnort im weiteren Umfeld der Ablage könnte sich ohne Weiteres in München (oder Teilen davon) recht gut ausgekannt haben. Jedenfalls wahrscheinlicher, als dass ein Münchener die Ablagestelle gekannt hätte.
Ich selbst hab in der Stadt (300k) und Land (2000 Einwohner) gelebt. Wollte ich eine mir unbekannte Frau abgreifen, würde ich jedenfalls das städtische Umfeld wählen. Heute vielleicht nicht mehr wegen der Omnipräsenz von Kameras, aber 1995 auf jeden Fall.
Ich finde halt aus Sicht eines hypothetischen Täters die Herangehensweise eine pfiffige Idee: Abgriff irgendwo, wo einen keiner kennt - wo man also weder als zur fraglichen Zeit anwesend aufgefallen wäre oder allgemein beim Verschwinden einer Person als möglicher Täter in Betracht gezogen werden könnte. Ich würde jedenfalls niemand "vor der Haustür" oder in der umliegenden Gegend mitnehmen, wo mir immer wieder mal unvorhergesehen bekannte Personen begegnen.
Und dann eben die Wahl Großstadt, maximal anonym, weit mehr Gelegenheiten, viel zu viele potentielle Täter, als dass irgendwer außerhalb Münchens auf die Idee käme, der Täter könne gerade aus diesem oder jenem Kaff stammen.
Es gab Berichte, zu dieser Zeit hätte ein nicht identifizierter Mann mehrere Prostituierte im weiteren Bereich des Bahnhofs sonderbar angequatscht. Konnte aber nicht näher eingegrenzt werden.
Wie gesagt, nur eine Tendenz, mir "gefällt" die Hypothese. Kann genauso auch anders gewesen sein.
Die große, sportliche und zu dem Zeitpunkt möglicherweise alles andere als nüchterne Sonja hätte jeder Täter überwältigen müssen, egal ob geplant oder nicht und woher er stammte. Außer halt, er hätte sie sie in eine Falle gelockt, hier darf dann wieder mit KO-Tropfen, Tätergruppe, Waffengewalt als Drohung usw. jongliert werden.
Ja, und die meisten "geplanten" Sexualstraftaten finden mit Abstand als Wiederholungstaten in Familien statt.
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Verfasst: Mittwoch, 28. Januar 2026, 16:52:42
von Uleb
Shadow hat geschrieben: ↑Mittwoch, 28. Januar 2026, 12:17:48
Laut Frau Engelbrecht ging Sonja für gewöhnlich nicht an einem Montag aus.
An diesem Montag auszugehen & Aufmachung ganz in schwarz mit Pentagramm Kette waren ungewöhnlich.
Um bei der Hypothese zu bleiben eingeschüchterte Zeugen.
Einer der Jungs stritt ab, Sonja überhaupt zu kennen, obwohl befreundet. Wirkt eingeschüchtert für mich.
Vielleicht war Maria als gute Freundin von den möglichen , nächtlichen Ausflugs Plänen eingeweiht & sollte nichts darüber verraten.
Wir erinnern uns , das sie noch in der Nacht zum 11.4 den Anruf bekam , der auf sie einschüchternd wirkte und sie zur Nachbarin floh.
Alle Jungs stritten zuerst gemeinsam den Anruf ab, nein in der Wohnung fand kein Anruf in der Nacht an Maria statt.
Bis am 23.05.1996, gab Kriminaloberrat Nagel gegenüber Sonjas Eltern zu, dass Der letzte Begleiter gestanden hat, ca. 2 Uhr diesen Anruf getätigt zu haben und zwar von der Schelling Wohnung aus.(!)
Das könnte möglicherweise bedeuten das Jemand mit Pkw die Gruppe zurück zur Schelling Wohnung gefahren haben könnte & anwies Maria noch in der Nacht anzurufen.
Wenn Marias Aussage beinhaltete das die Gruppe ein nächtliches Treffen mit anderen vorhätte, wäre das Ermittlungstechnisch trotzdem irrelevant gewesen.
Wie soll Sonja von einem nächtlichen Treffen nicht zurückgekehrt sein , wenn sie doch von der Erzählung her vom letzten Begleiter beim SMP zuletzt gewesen sein soll.
Die Hose war neu, klar will man die tragen. Die schwarze Jacke wurde auf Anraten der Mutter getragen, wegen der Kälte und ein Pentagramm war normaler Modeschmuck. Die Geschichte mit dem Sektenbeauftragten stand in epischer Ausführung auf der Homepage und ist inzwischen gelöscht aus gutem Grund. Alles nicht der Rede wert!
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Verfasst: Mittwoch, 28. Januar 2026, 18:00:27
von gast562
HP1 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 28. Januar 2026, 15:51:01
Ach, mich beschäftigt halt der große räumliche Abstand zwischen Verschwinden und Ablage, wirft bei mir die Frage auf, wo denn die eigentliche Tathandlung gemäß primärem Motiv stattgefunden haben könnte.
Ein Täter mit Wohnort im weiteren Umfeld der Ablage könnte sich ohne Weiteres in München (oder Teilen davon) recht gut ausgekannt haben. Jedenfalls wahrscheinlicher, als dass ein Münchener die Ablagestelle gekannt hätte.
Ich selbst hab in der Stadt (300k) und Land (2000 Einwohner) gelebt. Wollte ich eine mir unbekannte Frau abgreifen, würde ich jedenfalls das städtische Umfeld wählen. Heute vielleicht nicht mehr wegen der Omnipräsenz von Kameras, aber 1995 auf jeden Fall.
Ich finde halt aus Sicht eines hypothetischen Täters die Herangehensweise eine pfiffige Idee: Abgriff irgendwo, wo einen keiner kennt - wo man also weder als zur fraglichen Zeit anwesend aufgefallen wäre oder allgemein beim Verschwinden einer Person als möglicher Täter in Betracht gezogen werden könnte. Ich würde jedenfalls niemand "vor der Haustür" oder in der umliegenden Gegend mitnehmen, wo mir immer wieder mal unvorhergesehen bekannte Personen begegnen.
Und dann eben die Wahl Großstadt, maximal anonym, weit mehr Gelegenheiten, viel zu viele potentielle Täter, als dass irgendwer außerhalb Münchens auf die Idee käme, der Täter könne gerade aus diesem oder jenem Kaff stammen.
Es gab Berichte, zu dieser Zeit hätte ein nicht identifizierter Mann mehrere Prostituierte im weiteren Bereich des Bahnhofs sonderbar angequatscht. Konnte aber nicht näher eingegrenzt werden.
Wie gesagt, nur eine Tendenz, mir "gefällt" die Hypothese. Kann genauso auch anders gewesen sein.
Die große, sportliche und zu dem Zeitpunkt möglicherweise alles andere als nüchterne Sonja hätte jeder Täter überwältigen müssen, egal ob geplant oder nicht und woher er stammte. Außer halt, er hätte sie sie in eine Falle gelockt, hier darf dann wieder mit KO-Tropfen, Tätergruppe, Waffengewalt als Drohung usw. jongliert werden.
Ja, und die meisten "geplanten" Sexualstraftaten finden mit Abstand als Wiederholungstaten in Familien statt.
Ich sehe das wie du. Geplante Sexualstraftaten finden mit Abstand als Wiederholungstaten in Familien statt. Das dürfte bei Sonja schon mal nicht der Fall gewesen sein, denn egal wie weitschichtig diese Familie ginge (Onkel, Großvater, Cousin usw.). Man hätte gewusst, dass da irgendwer in der Familie einen Kontakt zu Kipfenberg hatte. Also handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine ungeplante Tat, weshalb es auch schwierig ist, den Täter zu finden.
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Verfasst: Mittwoch, 28. Januar 2026, 19:17:56
von Kjansen86
HP1 hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Januar 2026, 20:42:59
Naja, wenn man bekanntermaßen zusammen war und etwas mit zeitlicher Ausdehnung gemacht hätte wovon keiner wissen soll, dann muss man sich wohl oder übel was ausdenken, was man vorgeblich stattdessen gemacht hat.
Wozu? Laut der Alternativtheorien ist doch gar nicht bestätigt dass sie an diesem Abend zusammen gewesen waren, da von denen sowohl die Aussagen zum Vollmond wie auch der Schellinstraße in Zweifel gezogen werden. Aber warum sollte man sich das ausdenken?
Erstens hätte statt zwei, eine Geschichte völlig gereicht. Die drei Jungs hätten der Polizei beispielsweise einfach sagen können, dass sie den Abend spontan in der Schellingstraße verbracht hatten, weil das Vollmond voll war. Das hätte weniger Anknüpfungspunkte für die Polizei geboten, sie wegen falscher Aussagen zu überführen. Noch besser wäre es aber gewesen, gar keine Geschichte vorzubringen. Warum also nicht einfach sagen, dass Sonja aus unbekannten Gründen an diesem Abend nie im Vollmond angekommen ist und man schlicht keine Ahnung hat, was mit ihr passiert ist? Das hätte die Anzahl möglicher falscher Aussagen auf fast null reduziert.
Und genau das ist es was ich meine. Die Alternativtheorien ergeben einfach kein schlüssiges Gesamtbild.
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Verfasst: Mittwoch, 28. Januar 2026, 22:48:30
von HP1
gast562 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 28. Januar 2026, 18:00:27
Ich sehe das wie du. Geplante Sexualstraftaten finden mit Abstand als Wiederholungstaten in Familien statt. Das dürfte bei Sonja schon mal nicht der Fall gewesen sein, denn egal wie weitschichtig diese Familie ginge (Onkel, Großvater, Cousin usw.). Man hätte gewusst, dass da irgendwer in der Familie einen Kontakt zu Kipfenberg hatte. Also handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine ungeplante Tat, weshalb es auch schwierig ist, den Täter zu finden.
Ja, in diese Richtung wollte ich da auch nichts andeuten. War nur eine direkte Antwort auf die Eingangsfrage von Jolu65 an mich.
Kjansen86 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 28. Januar 2026, 19:17:56
Wozu? Laut der Alternativtheorien ist doch gar nicht bestätigt dass sie an diesem Abend zusammen gewesen waren, da von denen sowohl die Aussagen zum Vollmond wie auch der Schellinstraße in Zweifel gezogen werden. Aber warum sollte man sich das ausdenken?
Erstens hätte statt zwei, eine Geschichte völlig gereicht. Die drei Jungs hätten der Polizei beispielsweise einfach sagen können, dass sie den Abend spontan in der Schellingstraße verbracht hatten, weil das Vollmond voll war. Das hätte weniger Anknüpfungspunkte für die Polizei geboten, sie wegen falscher Aussagen zu überführen. Noch besser wäre es aber gewesen, gar keine Geschichte vorzubringen. Warum also nicht einfach sagen, dass Sonja aus unbekannten Gründen an diesem Abend nie im Vollmond angekommen ist und man schlicht keine Ahnung hat, was mit ihr passiert ist? Das hätte die Anzahl möglicher falscher Aussagen auf fast null reduziert.
Und genau das ist es was ich meine. Die Alternativtheorien ergeben einfach kein schlüssiges Gesamtbild.
Sehe ich insgesamt genauso. Ich hab nur manchmal die Angewohnheit, nicht einfach nur die mir wahrscheinlichste Version verkaufen zu wollen (habe ich in diesem Fall auch keine allzu ausgeprägte), sondern innerhalb anderer Ansätze zu überlegen und argumentieren, auch wenn ich die stellenweise für nicht schlüssig oder insgesamt für unwahrscheinlich halte. Sozusagen völlig in konjunktiven Kontext gedacht.
Führt manchmal dazu, dass Leute meinen ich würde irgendetwas propagieren, was ich tatsächlich insgesamt gar nicht für zutreffend halte

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Verfasst: Donnerstag, 29. Januar 2026, 17:15:21
von Kjansen86
HP1 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 28. Januar 2026, 22:48:30
Sehe ich insgesamt genauso. Ich hab nur manchmal die Angewohnheit, nicht einfach nur die mir wahrscheinlichste Version verkaufen zu wollen (habe ich in diesem Fall auch keine allzu ausgeprägte), sondern innerhalb anderer Ansätze zu überlegen und argumentieren, auch wenn ich die stellenweise für nicht schlüssig oder insgesamt für unwahrscheinlich halte. Sozusagen völlig in konjunktiven Kontext gedacht.
Führt manchmal dazu, dass Leute meinen ich würde irgendetwas propagieren, was ich tatsächlich insgesamt gar nicht für zutreffend halte
Ja, das war mir auch eigentlich klar. Ich glaube hier haben wir beide über eine Position diskutiert, die eigentlich niemand von uns vertritt. Ich sollte das demnächst auf Personen beschränken, die die Theorie auch tatsächlich für plausibel halten.