TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
-
Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Wann wachen alle Verantwortlichen endlich auf...da passt doch hinten und vorne nix..meine nicht nur die Gerichtsbarkeit ..sondern Hannas Umfeld auch..bin ueberzeugt..neue Recherche ihres letzten Abends...es kaemen neue Betrachtsweisen hervor
-
Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Das Gericht macht nur seine Arbeit..anhand von Gegebenheiten...andere denk ich wissen mehr
-
Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Bin auch bei fassbinder....dass irgendwo irgendeiner rumlaeuft, der Licht ins Dunkle bringen koennte...
-
Gast
NheujRe: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Ich bin bei fassbinder..Hanna Arbeit im Pauli.. in Kinderklinik
.etc..Hanna..kontaktfreudig..manch einer interpretiert so was falsch..und die Version des mutmasslichen Taeters: Hanna in ein Auto verbracht...
.etc..Hanna..kontaktfreudig..manch einer interpretiert so was falsch..und die Version des mutmasslichen Taeters: Hanna in ein Auto verbracht...
-
Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Finde es heftig..niemand scheint wirklich Interesse zu haben, dass Hannas Schicksal wirklich geklaert wird
-
Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
verstehe auch nicht...Hanna scheint ja sehr intelligent gewesen zu sein..warum sie nicht ..ob der Bedrohung nicht zurueck in Richtung Club lief..auch mit 2 Promille...ich denk mir, auch wenn ich noch so besoffen bin,wenn ich in missliche Lage komm dann dreht sich Schalter um...
Und finde es immer noch komisch, dass keiner aus dem Freundeskreis nicht doch mit ihr heim ist...auch wenn sie das ablehnte...bei uns frueher und bei meinen Kindern...heute schon erwachsen ueberliess man nie Sturzbetrunkene sich selber...und noch Hannas Verhalten schon in frueheren Zeiten..wie man nachlesen konnte: im Zeitalter mobiler Kommunikation kann man ja Eltern Bescheid geben...auch wenn man erwchsen ist, dass man nachts nicht mehr beimkommt..war anscheinend Usus...dass Eltern im Unklaren gelassen wurde..ich spreche nicht von ihrem letzten Abend
Und finde es immer noch komisch, dass keiner aus dem Freundeskreis nicht doch mit ihr heim ist...auch wenn sie das ablehnte...bei uns frueher und bei meinen Kindern...heute schon erwachsen ueberliess man nie Sturzbetrunkene sich selber...und noch Hannas Verhalten schon in frueheren Zeiten..wie man nachlesen konnte: im Zeitalter mobiler Kommunikation kann man ja Eltern Bescheid geben...auch wenn man erwchsen ist, dass man nachts nicht mehr beimkommt..war anscheinend Usus...dass Eltern im Unklaren gelassen wurde..ich spreche nicht von ihrem letzten Abend
-
Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Und mit Fundort von Ring..in Naehe von der Uhr..empfinde ich geradezu linkisch...der wurde bewusst dort platziert..aber mit Sicherheit erst viel spaeter
-
Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Als Eltern will.man nicht kontrollieren sondern beruhigt sein..gerade eben wegen solchen Faellen wie Hanna
-
andi55
- Beiträge: 719
- Registriert: Sonntag, 14. Mai 2023, 23:50:34
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Habe vor einigen Wochen eine Doku im TV angeschaut, in welcher es um die Sicherung von sogenannten Mikrospuren ging. Es ist einfach kaum vorstellbar, dass ein Täter so intensiven Körperkontakt mit einem Opfer hat wie von der Anklage angenommen, ohne Spuren zu hinterlassen.
Draufknien , Hose des Opfer's ausziehen , womöglich nochmal an anderer Stellen anfassen um den Körper in den Bach zu verbringen. Und dann noch die Kratzer an den Unterarmen die angeblich von den Sträuchern entlang des Bachs stammen sollen. Irgendetwas hätte doch zu finden sein müssen, Hautpartikel, für das bloße Auge nicht sichtbare Blutspuren, Kleidungsfasern. Das mehrstündige Treiben im Fluss ist auch kein Argument, wenn DNA selbst Waschgänge in der Maschine mit Waschmittel und Schleudergänge übersteht und danach noch nachweisbar ist. Angeblich lässt sich DNA selbst bei Wäsche noch nachweisen, welche eine Woche in Seifenlauge eingeweicht war. Bei Hanna nichts gefunden, auf ihren Kleidungsstücken nicht und bei Sebastian auch nicht. Warum? Ein Zeuge hat ausgesagt der Jogger hätte eine Art Windbreaker getragen in jener Nacht, also langärmeliges Kleidungsstück. Die Riss.-Quetschwunden am Kopf des Opfer's haben also am langärmeligen Kleidungsstück des vermeintlichen Täter's keine Spuren hinterlassen ? Irgendetwas an den Ärmeln hätte man doch finden müssen ! Selbst wenn der Windbreaker danach gewaschen wurde, DNA überlebt 40 Grad Wäsche und bei höheren Temperaturen ist das Teil hinüber. War das in puncto Spurenlage tatsächlich einfach Glück , dass nichts gefunden wurde ?
Draufknien , Hose des Opfer's ausziehen , womöglich nochmal an anderer Stellen anfassen um den Körper in den Bach zu verbringen. Und dann noch die Kratzer an den Unterarmen die angeblich von den Sträuchern entlang des Bachs stammen sollen. Irgendetwas hätte doch zu finden sein müssen, Hautpartikel, für das bloße Auge nicht sichtbare Blutspuren, Kleidungsfasern. Das mehrstündige Treiben im Fluss ist auch kein Argument, wenn DNA selbst Waschgänge in der Maschine mit Waschmittel und Schleudergänge übersteht und danach noch nachweisbar ist. Angeblich lässt sich DNA selbst bei Wäsche noch nachweisen, welche eine Woche in Seifenlauge eingeweicht war. Bei Hanna nichts gefunden, auf ihren Kleidungsstücken nicht und bei Sebastian auch nicht. Warum? Ein Zeuge hat ausgesagt der Jogger hätte eine Art Windbreaker getragen in jener Nacht, also langärmeliges Kleidungsstück. Die Riss.-Quetschwunden am Kopf des Opfer's haben also am langärmeligen Kleidungsstück des vermeintlichen Täter's keine Spuren hinterlassen ? Irgendetwas an den Ärmeln hätte man doch finden müssen ! Selbst wenn der Windbreaker danach gewaschen wurde, DNA überlebt 40 Grad Wäsche und bei höheren Temperaturen ist das Teil hinüber. War das in puncto Spurenlage tatsächlich einfach Glück , dass nichts gefunden wurde ?
-
Catch22
- Beiträge: 1445
- Registriert: Sonntag, 10. Juli 2022, 21:33:56
- Kronen: ♔
(ausgezeichnet mit einer Goldenen Krone für 1000 Beiträge) - Sterne:
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Richtig. Mehr noch:andi55 hat geschrieben: ↑Dienstag, 15. Oktober 2024, 08:53:12 … Es ist einfach kaum vorstellbar, dass ein Täter so intensiven Körperkontakt mit einem Opfer hat wie von der Anklage angenommen, ohne Spuren zu hinterlassen. … Die Riss.-Quetschwunden am Kopf des Opfer's haben also am langärmeligen Kleidungsstück des vermeintlichen Täter's keine Spuren hinterlassen ? …
Spuren müssten zu erwarten sein
► am Opfer,
► am Täter,
► am Tatort.
Nirgends jedoch wurden Spuren gefunden.
Eine kreative „Argumentation“ von StA und Gericht will das Fehlen jeglicher Spuren an Opfer und Täter „plausibel“ erscheinen lassen. Was aber dann immer noch übrig bleibt, ist der vermeintliche „Tatort“!
Nicht im Wasser, sondern auf festem Grund und Boden soll die „Tat“ stattgefunden haben. Dort sollen dem Opfer fünf Riss-Quetsch-Wunden am Schädel beigebracht worden sein. Diese Verletzungen müssen stark geblutet haben. Demzufolge muss am „Tatort“ Blut in nicht geringer Menge vorhanden gewesen sein.
Gefunden aber wurde: nichts. Workaround: „Tatort“ unbekannt, Eingrenzung nur „mutmaßlich“.
Zu den bereits bekannten Parametern (Funkzellenwechsel) traten mit Auswertung von Hannas Handy weitere Parameter hinzu (Temperaturabfall, GPS), die die in Frage kommenden Örtlichkeiten räumlich sehr eng eingrenzten – allesamt südlich des Hofbichls, in unmittelbarer Nähe zum Bärbach. Aber auch schon im Oktober 2022 war klar: Ein „Tatort“ konnte nur in diesem Bereich liegen.
Von allen anderen erwartbaren Spuren abgesehen, hätten dort Blutspuren gefunden werden müssen, wenn danach gesucht worden wäre. Leichenspürhunde zeigen auch Überreste von Blut an, die der Mensch mit bloßem Auge nicht wahrnimmt und bei denen chemische Techniken, wie etwa in freier Natur, schwer einsetzbar sind.
(Regen hätte die Erfolgsaussichten m. E. erst einmal nicht signifikant geschmälert, da Anhaftungen an Holz, Laub oder Gras dadurch nicht vollständig beseitigt werden. Kleinste Blutspuren in geschlossenen Räumen nehmen Leichenspürhunde auch nach einem Jahr noch wahr. In freier Natur dürfte das Zeitfenster kürzer sein.)
► Warum setzten Polizei und StA zu keinem Zeitpunkt Leichenspürhunde ein?
► Warum drängte RA Baumgärtl nicht auf eine Absuche der Uferbereiche mit Leichenspürhunden?
► Warum rückte nicht schon im Oktober 2022 das Brückerl als „Tatort“ in den Fokus? Weil dort keinerlei Spuren sichtbar waren?
(Auf den Holzbohlen wäre Blut allein mit bloßem Auge besser sichtbar gewesen als im Gras oder auf Laub und ein Kampfgeschehen hätte den markanten Moosbewuchs in Mitleidenschaft gezogen.)
► Wurde das Brückerl für die StA später nur deshalb interessant, weil schräg gegenüber der Burgweg zum Wohnsitz Sebastians abzweigt und sich anders dessen Täterschaft nicht konstruieren lässt?
Dass ein Täter soviel Glück gehabt haben soll, ist kaum vorstellbar. Mein Eindruck geht eher dahin, dass die StA ihr Glück herausgefordert haben könnte, keine Spurenlage zu provozieren, die das Kartenhaus eines Gewaltverbrechens hätte zum Einsturz bringen können.
Bei einem Unfall wären die Riss-Quetsch-Wunden höchstwahrscheinlich erst im Wasser entstanden und das Blut wäre in der Strömung fortgespült worden. Keine Spuren im Uferbereich, keine Spuren am Opfer, keine Spuren am „Täter“. Kein Mörder, keine Anklage, kein Jahrhundertprozess.
Diese Verletzungen Sebastians wurden von Mützel als zu frisch bewertet, als dass sie hätten vom „Tattag“ stammen können. Meiner Erinnerung zufolge war es Holderle, der auf diesem toten Pferd noch ins Ziel reiten wollte.
Danke für Deine Ausführungen und insbesondere für das Stichwort Stimmritzenkrampf!Gast0815 hat geschrieben: ↑Montag, 07. Oktober 2024, 17:33:46 … Und genau so etwas wird auch Püschel beschrieben haben, Schwimmbewegungen, weil einem anderes nicht übrigbleibt. Wahrscheinlich hat Püschel noch viel mehr behauptet und auch mit Nachweisen belegt, Assbichler hätte mit diesen laienhaften Vorstellungen … dieses Gutachten niemals ablehnen dürfen.
Püschel sollen das schriftliche Obduktionsgutachten, zahlreiche Fotos und sogar die CT-Aufnahmen der Obduktion vorliegen. Dies alles soll die Verteidigung laut Holderles Strafanzeige an ihn weitergereicht haben. Damit standen Püschel weit mehr als nur oberflächliche Infos zur Verfügung. Dass er demzufolge schon vorab wesentlich tiefergehende Aussagen getroffen hatte als „Schwimmbewegungen“ und „bei Bewusstsein ins Wasser“, dürfte selbstverständlich sein.
Dass hingegen „laienhafte Vorstellungen“ zur Ablehnung des Beweisantrags führten, bezweifle ich. Zu plump war die Begründung: kein Schluckreflex, ergo bewusstlos ins Wasser. Kein Gedanke daran, dass Bewusstlosigkeit (oder eben ein Stimmritzenkrampf) auch erst im Wasser eingetreten sein kann.
Püschel hätte das Kartenhaus eines Gewaltverbrechens zum Einsturz bringen können. Eine Bedrohung.
Badewannen-Fall: Hier wurden alle neuen Gutachten als irrelevant abgetan, ohne dass das LG auch nur einen der Gutachter angehört und befragt hatte. Eine Wiederaufnahme wurde abgelehnt. Erst auf die Beschwerde zum OLG hin besann sich das LG eines besseren, gab dem Wiederaufnahmeantrag statt, entließ Manfred G. aus der Haft und sprach ihn später aufgrund derselben Gutachten und unter fulminanter Justizschelte (hinsichtlich anderer Gerichte) frei. Ein kaum vorstellbares Possenspiel. Hauptdarsteller: eine Justiz mit gummigleichem Rückgrat in Verteidigungsstellung. Realsatire!
Vielleicht deshalb scheuen LG und StA Traunstein, Holderle und die Lokalpresse einen Vergleich mit dem Badewannen-Fall wie der Teufel das Weihwasser. Auch diese Bedrohung wird bis aufs Messer bekämpft. Ein rehabilitierter Hausmeister hat im Sitzungssaal nix zu suchen!
-
Catch22
- Beiträge: 1445
- Registriert: Sonntag, 10. Juli 2022, 21:33:56
- Kronen: ♔
(ausgezeichnet mit einer Goldenen Krone für 1000 Beiträge) - Sterne:
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Davon ist auszugehen. Die Synchronizität der Systemzeiten zu prüfen, gehört zum kleinen Einmaleins der Forensik.Gast hat geschrieben: ↑Samstag, 05. Oktober 2024, 22:04:42 Gilt es … als … gesichert, dass die Uhrzeit der Aufzeichnungen im Club der Realitaet entsprachen. …
Rückte man DNA-Spuren (die ja mit bloßem Auge nicht erkennbar sind) großflächig mit aggressiven Mitteln zu Leibe, dann würde der Einsatz solcher Mittel auf dem Spurenträger erkennbar sein. Egal ob ein empfindliches Kleidungsstück durch mehrere Kochwaschgänge oder etwa durch Chlorbleiche restlos ruiniert worden wäre, das Manöver zur Spurenbeseitigung wäre unübersehbar.Gast hat geschrieben: ↑Samstag, 05. Oktober 2024, 22:12:02 … hikt pharmazeutisches Wissen, DNA - Spuren zu entfernen?
Besser könnte sein, das Kleidungsstück zu entsorgen und durch einen Neukauf zu ersetzen. Bei einem schon länger getragenen Kleidungsstück aber dürfte es schwerfallen, dem neuen Teil auf die Schnelle authentische Gebrauchsspuren zu verpassen: Waschgänge, Beschädigungen, Schweißeinlagerungen usw.
Was hat @fassbinder denn zu Hannas Arbeit im Café Pauli und in der Kinderklinik gesagt? Ich kann dazu nichts finden.Gast hat geschrieben: ↑Freitag, 11. Oktober 2024, 01:38:50 Ich bin bei fassbinder..Hanna Arbeit im Pauli.. in Kinderklinik …
Das war nur eine bloße Mutmaßung Sebastians bei seiner polizeilichen Vernehmung auf die Frage, wie er sich einen Tatablauf vorstellen könne. Kein Bezug zur Realität, keine „Version“.Gast hat geschrieben: ↑Freitag, 11. Oktober 2024, 01:38:50 … die Version des mutmasslichen Taeters: Hanna in ein Auto verbracht...
Die Uhr hat keinerlei Zusammenhang mit dem Fall Hanna!Gast hat geschrieben: ↑Sonntag, 13. Oktober 2024, 01:58:19 Und mit Fundort von Ring..in Naehe von der Uhr..empfinde ich geradezu linkisch...der wurde bewusst dort platziert..aber mit Sicherheit erst viel spaeter
Egal ob Bedrohung oder missliche Lage: Mit mehr als zwei Promille BAK sind gewöhnliche Menschen nicht mehr ganz so sicher auf ihren Beinen und deshalb weniger mobil.Gast hat geschrieben: ↑Sonntag, 13. Oktober 2024, 01:46:28 … warum … [Hanna] … ob der Bedrohung nicht zurueck in Richtung Club lief …
Hanna wollte sich von ihrem Nachbarn P. nach Hause begleiten lassen. Der aber ging nochmal in den Eiskeller, um mit seiner Freundin zu reden, während Hanna draußen wartete. Offenbar aus freien Stücken hatte sich Hanna kurz darauf entschlossen, alleine loszugehen. Die beiden hatten sich nur knapp verpasst.Gast hat geschrieben: ↑Sonntag, 13. Oktober 2024, 01:46:28 … Und finde es … komisch, dass keiner aus dem Freundeskreis … mit … [Hanna] heim ist …
Wo bitte konnte man was nachlesen? Von Usus (Brauch, Gewohnheit, Sitte) war nirgends die Rede.Gast hat geschrieben: ↑Sonntag, 13. Oktober 2024, 01:46:28 … und … Hannas Verhalten schon in frueheren Zeiten..wie man nachlesen konnte: … war anscheinend Usus...dass Eltern im Unklaren gelassen wurde..ich spreche nicht von ihrem letzten Abend
Hannas „Notruf“ um 2.32 Uhr ging an eine (veraltete) Rufnummer der Eltern. Ob dieser Anruf von Hanna selbst oder etwa durch den Wasserkontakt ausgelöst wurde, wird erst noch zu klären sein. Möglicherweise wollte Hanna abgeholt werden. Wir wissen es nicht.Gast hat geschrieben: ↑Sonntag, 13. Oktober 2024, 01:46:28 … im Zeitalter mobiler Kommunikation kann man ja Eltern Bescheid geben …
-
andi55
- Beiträge: 719
- Registriert: Sonntag, 14. Mai 2023, 23:50:34
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
In Niedersachsen wurde ein seit Freitag vermisster Student tot in einem Fluss gefunden, welcher zuvor stark alkoholisiert eine Party verließ. Wie viele solcher Fälle gibt es pro Jahr ? Gefühlt denkt man, mindestens alle 3 Monate hört man derartigen Fällen, in denen die Kombi Alk und Gewässer eine Rolle spielen. Hier im Forum hat man sich letztes Jahr noch völlig darüber empört über die Möglichkeit eines Unfalls mit den Worten, ob wir denken, Hanna wäre schnurstracks in den Bach marschiert. Als wäre die Möglichkeit eines Unfalls völlig absurd. Ja, es bleiben immer noch die Verletzungen am Körper des Opfer's die zu klären sind !
-
Catch22
- Beiträge: 1445
- Registriert: Sonntag, 10. Juli 2022, 21:33:56
- Kronen: ♔
(ausgezeichnet mit einer Goldenen Krone für 1000 Beiträge) - Sterne:
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Die Hamburger Morgenpost berichtet:
„Erst mal in Richtung eines Unglücksfalls“ zu ermitteln, klingt bodenständig und vernünftig. Schwer erklärbare Verletzungen wird die Obduktion wohl kaum hervorbringen (kein Hochwasser, keine erhöhte Fließgeschwindigkeit, eher keine signifikanten Hindernisse im Flusslauf). Doch selbst wenn, dann bewahrt der Hanseat die Ruhe und ermittelt ganz ohne Hitzköpfigkeit weiter.
… ist tückisch und endet oft genug tödlich. Dass daran eben auch eine in Bayern gemeinhin als Grundnahrungsmittel gepriesene Substanz Anteil hat, wird von Anhängern rauschhafter Tradition im Freistaat allzu gerne bagatellisiert.
Deshalb gieße ich niemals Wasser in den Wein.
-
Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Naechste Woche haette Hanna..wuerde sie noch leben ihren Geburtstag begehen koennen.
-
Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Glaub auch.es wurde ganz viel.unter den Tisch gekehrt..wieso bekam Hannas Familie in den Morgenstunden nach Tat" zufaellig" Besuch von befreundtem Polizeibeamten..ist doch auch komisch..entweder wurde er ..denke ich mir von Eltern beordert um in Erfahrung zu bringen..was man tut..wenn Tochter abgaengig ist..oder man wusste zu diesem Zeitpunkt schon vom Ableben Hannas und alles weitere wurde insziniert..ich lehne mich weit aus dem Fenster..aber die Erfahrung lehrt..es gibt nichts was es nicht gibt
-
Catch22
- Beiträge: 1445
- Registriert: Sonntag, 10. Juli 2022, 21:33:56
- Kronen: ♔
(ausgezeichnet mit einer Goldenen Krone für 1000 Beiträge) - Sterne:
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Am kommenden Mittwoch wäre Hanna 26 geworden.Gast hat geschrieben: ↑Donnerstag, 17. Oktober 2024, 23:37:45 Naechste Woche haette Hanna … ihren Geburtstag begehen koennen.
Vermutlich ein freundschaftlicher Besuch unter guten Bekannten, für den der Feiertag eine gute Gelegenheit bot.Gast hat geschrieben: ↑Donnerstag, 17. Oktober 2024, 23:46:32 … wieso bekam Hannas Familie … " zufaellig" Besuch von befreundtem Polizeibeamten …
Ein persönlich nahestehender Polizist wird kaum zum untätigen Abwarten raten, wenn es ernstliche Anhaltspunkte für eine Abgängigkeit (auch Erwachsener) gibt. Fraglich ist überdies, ob die Familie zu dieser Zeit überhaupt schon wusste, dass Hanna gar nicht zu Hause war. Im Wissen um den Eiskeller-Besuch war man womöglich in dem Glauben, Hanna schliefe noch und man wollte sie nicht stören.Gast hat geschrieben: ↑Donnerstag, 17. Oktober 2024, 23:46:32 … entweder … um in Erfahrung zu bringen..was man tut..wenn Tochter abgaengig ist …
Die Leiche wurde gegen 14.30 Uhr nahe Prien von einem Spaziergänger entdeckt. Eine Identifizierung nach Augenschein war aufgrund multipler Verletzungen nicht möglich. Ausweisdokumente waren nicht vorhanden. Erst auf der Grundlage des Eiskeller-Stempels und von Schmuck konnte Hanna am Abend durch Personal und Überwachungsvideos des Eiskellers identifiziert werden.Gast hat geschrieben: ↑Donnerstag, 17. Oktober 2024, 23:46:32 … oder man wusste zu diesem Zeitpunkt schon vom Ableben Hannas und alles weitere wurde insziniert …
Angenommen, die Tote wäre schon viel früher durch eine andere Person entdeckt worden, die den Fund nicht der Polizei gemeldet hätte: Wie hätte diese Person auf Anhieb und mit Sicherheit erkannt haben sollen, dass es sich bei der Toten um Hanna handelte? Und wie hätte eine darauf aufbauende Inszenierung vonstatten gehen sollen?
Jeder Polizist, der bei solch einer Verschwörung mitspielt oder sie sogar ersinnt, riskiert leichtfertig neben einer Vorstrafe den Verlust von Job und Pensionsanspruch. Und: Cui bono – wem hätte es überhaupt genützt?
Gilt dies nicht insbesondere für Verschwörungstheorien?Gast hat geschrieben: ↑Donnerstag, 17. Oktober 2024, 23:46:32 … die Erfahrung lehrt..es gibt nichts was es nicht gibt
-
Catch22
- Beiträge: 1445
- Registriert: Sonntag, 10. Juli 2022, 21:33:56
- Kronen: ♔
(ausgezeichnet mit einer Goldenen Krone für 1000 Beiträge) - Sterne:
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Zu dem in der Ilmenau nahe Lüneburg ertrunkenen Studenten berichtet die Hamburger Morgenpost heute zur Obduktion:
► Tod durch Ertrinken
► kein Fremdverschulden
► toxikologische Untersuchung steht noch aus
► Rekonstruktion des Geschehens beabsichtigt
Interessant dabei: Die dortige Polizei will nun rekonstruieren, wie sich der Unglücksfall abgespielt hat.
Im Fall Hanna dagegen hatten sich die Ermittler sofort und mit Eifer auf die Verbrechenstheorie gestürzt. An die Rekonstruktion eines Unfallgeschehens wurde kein Gedanke verschwendet. Noch nicht einmal die Prien wurde umfassend hinsichtlich möglicher Verletzungsursachen inspiziert! (Dies geschah erst auf Betreiben der Verteidigung mehr als ein Jahr später, noch dazu in größter Eile.)
Die Vorberichte der Hamburger Morgenpost findet Ihr hier:
viewtopic.php?p=278418#p278418
► Tod durch Ertrinken
► kein Fremdverschulden
► toxikologische Untersuchung steht noch aus
► Rekonstruktion des Geschehens beabsichtigt
Interessant dabei: Die dortige Polizei will nun rekonstruieren, wie sich der Unglücksfall abgespielt hat.
Im Fall Hanna dagegen hatten sich die Ermittler sofort und mit Eifer auf die Verbrechenstheorie gestürzt. An die Rekonstruktion eines Unfallgeschehens wurde kein Gedanke verschwendet. Noch nicht einmal die Prien wurde umfassend hinsichtlich möglicher Verletzungsursachen inspiziert! (Dies geschah erst auf Betreiben der Verteidigung mehr als ein Jahr später, noch dazu in größter Eile.)
Die Vorberichte der Hamburger Morgenpost findet Ihr hier:
viewtopic.php?p=278418#p278418
-
andi55
- Beiträge: 719
- Registriert: Sonntag, 14. Mai 2023, 23:50:34
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
@Catch22
Im Fall Hanna hat der Soko-Leiter Herr Butz damals geäußert , es sei von einem Gewaltdelikt auszugehen, aber man prüfe auch ein eventuelles Unfallgeschehen ( ist nicht der O-Ton, aber sinngemäß). Klingt ja erstmal sehr vernünftig. Inwieweit dann natürlich die ganzen Gegebenheiten im Bärbach und der Prien geprüft wurden wissen wir nicht, aber man hat sich dann doch relativ flott auf ein Verbrechen festgelegt. Vielleicht hätte sich die Polizei einfach mehr Zeit lassen sollen für welche Variante sie sich entscheiden. Und was macht man wenn man zu 90 Prozent von einem Gewaltverbrechen ausgeht und zu 10 Prozent von einem Unfall ? Ich möchte das nicht entscheiden müssen.
Im Fall Hanna hat der Soko-Leiter Herr Butz damals geäußert , es sei von einem Gewaltdelikt auszugehen, aber man prüfe auch ein eventuelles Unfallgeschehen ( ist nicht der O-Ton, aber sinngemäß). Klingt ja erstmal sehr vernünftig. Inwieweit dann natürlich die ganzen Gegebenheiten im Bärbach und der Prien geprüft wurden wissen wir nicht, aber man hat sich dann doch relativ flott auf ein Verbrechen festgelegt. Vielleicht hätte sich die Polizei einfach mehr Zeit lassen sollen für welche Variante sie sich entscheiden. Und was macht man wenn man zu 90 Prozent von einem Gewaltverbrechen ausgeht und zu 10 Prozent von einem Unfall ? Ich möchte das nicht entscheiden müssen.
-
Catch22
- Beiträge: 1445
- Registriert: Sonntag, 10. Juli 2022, 21:33:56
- Kronen: ♔
(ausgezeichnet mit einer Goldenen Krone für 1000 Beiträge) - Sterne:
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Für gar keine der beiden Varianten hätten sich die Ermittler entscheiden dürfen, solange nicht eine davon hätte definitiv ausgeschlossen werden können. Bis dahin hätte in beide Richtungen gleichermaßen ermittelt werden müssen.
Tatsächlich erweckt die Aussage des KD Butz vom 06.10.2022 erst einmal den Anschein adäquater Ermittlungen. Auffällig aber: Nach dem 06.10.2022 taucht der Unfallbegriff nie wieder in einer Pressemitteilung der Polizei auf!
Ebenso geht daraus hervor, dass ein Gewaltdelikt aufgrund der Rechtsmediziner priorisiert werde. Biomechaniker Adamec von der Rechtsmedizin will in Bärbach und Prien „nach Hindernissen Ausschau gehalten“ haben:
Wann und wie detailliert Adamec „Ausschau hielt“, erschließt sich daraus nicht. Und vor allen Dingen: Wenn dieses „Ausschauhalten“ mit der gebotenen Gründlichkeit erfolgt sowie messtechnisch und fotografisch dokumentiert worden wäre, hätte nicht mehr als ein Jahr später noch ein Drohnenflug stattfinden und der Hydromechaniker Malcherek in höchster Eile mit einem Meterstab losmarschieren müssen.
Adamec, der sich mit Fließgewässern nach eigenen Angaben nicht auskennt und der weder Kaft noch Richtung der Krafteinwirkung für die Schulterdachfrakturen bestimmen konnte, soll nach nur oberflächlicher Inaugenscheinnahme von Bärbach und Prien einen Unfall definitiv ausgeschlossen haben? Ohne Hindernisse vermessen zu haben? Das kann ich nicht glauben.
So aber hätte es gewesen sein müssen, wenn Polizei und StA schon bald nach dem 06.10.2022 nur noch von einem Gewaltdelikt ausgingen.
Man ermittelt (mit unterschiedlicher Priorität) in beide Richtungen weiter – bis sich eine der beiden Varianten unerschütterbar erhärtet.
Spätestens als ein unbedarfter Jogger am Haken zappelte, weil zweifelhafte Zeugen vermeintliches Täterwissen „bewiesen“ haben sollen, war der Würfel gefallen. Ob die Aussage Verenas sich überhaupt auf den 03.10.2022 bezogen haben konnte, wurde erst gar nicht überprüft. Ebenso wenig das Datum des Tischtennisspiels. Sachbeweise für eine Täterschaft gibt es bis heute nicht. Eine ebenso g'schlamperte Mord(s)konstruktion wie zuvor schon ein Unfall lässig vom Tisch gefegt wurde. Unter den Augen zweier Pflichtverteidiger.
Angesichts dieser schwachen Beweis- und Erkenntnislage hätte in Richtung eines Unfalls weiterermittelt werden müssen! Siehe auch § 160 Abs. 2 StPO:
RA Dr. Georg wird recht behalten:
… Der Fall sei … ein „in jeder Hinsicht besonderer Fall. Einer, an den man sich auch später gerade in der bayerischen Justiz noch erinnern wird“, glaubt Georg. …
Rosenheim24.de am 10.07.2024
https://www.rosenheim24.de/rosenheim/ch ... 79328.html
Açieeed! style by