MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle: Anja Aichele, Ayleen Ambs, Vierfachmord von Annecy 2012, Bärbel B. (Bremerhaven) u. Ingrid R. (Bremen), Annika Brill, Tristan Brübach, Christoph Bulwin, Anne D. (Lorch), Suzanne Eaton, Michaela Eisch, Victor Elling, Sonja Engelbrecht, Trude Espas, Regina Fischer, Abby G. & Libby W. (USA-Indiana), Maren Graalfs, Valeriia Gudzenko, Mara-Sophie H. (Kirchdorf), Marion & Tim Hesse, Jutta Hoffmann, Bärbel K. (Lübeck), Milina K. (Luckenwalde), Peggy Knobloch, Cindy Koch, Martina Gabriele Lange, Lola (FR-Paris), Karl M. (Berlin), Khadidja M. (Ingolstadt), Stefan M. (Salzgitter), Jelena Marjanović, Margot Metzger, Karin N. (Borchen), N. N. (Lampertheim), Gabby Petito, Heike Rimbach, Elmar Rösch, Gustav Adolf Ruff, Carina S. (Iserlohn), Hannah S. (Hamm), Lena S. (Wunsiedel), Gabriele Schmidt, Mord in Sehnde-Höver, Yasmin Stieler, Simone Strobel, Elisabeth Theisen, Karsten & Sabine U. (Wennigsen), Nicky Verstappen, Hanna W. (Aschau)
papaya
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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Shadow hat geschrieben: Dienstag, 19. Mai 2026, 12:13:39 Einen Beweis kann man nicht als Lüge abtun.
Sonja auf einem Foto / Bild Material am SMP wäre eindeutig & sicher besser zu aktzeptieren gewesen als eine Erzählung.
Es gibt ja nicht nur kein Bild.
Es gibt die Geschichte mit der Frage nach der Uhrzeit, obwohl es am SMP von Uhren nur so wimmelt. Und wahrscheinlich auch sonst öffentliche Uhren auf dem weiteren Weg, die von der Tram aus zu sehen sind.
Man lässt keine Frau einfach stehen, die man gerade zur Haltestelle begleitet hat - es sei denn es gab Streit.
Die Haltestelle per se war unplausibel und die Notwendigkeit zum Pinkeln eigentlich auch.
Das ist alles sowas von konstruiert.
Was wäre passiert wenn Sonja früher allein Los wäre?
Der Ermittlungansatz ist immer dort, wo die Vermisste Person zuletzt verschwand.
Dann hätte nicht der SMP im Fokus gestanden sondern die Schelling Straße.
Das hätte die Ermittler direkt zu den aufmerksamen Nachbarn geführt mit ihren Hinweisen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die nicht trotzdem befragt wurden.
Stattdessen durfte sie nicht telefonieren weil zu Spät.
1. Ich habe noch nie vorher gehört das Freunde ein Abhol Telefonat verweigern, wenn es später wurde.
Sind doch froh wenn die Freundin gut zuhause ankommt.
2. die Begründung „ zu spät“ klingt nicht plausibel , weil Maria ca. 2 Uhr aus der WHG angerufen wurde.
Zu spät habe ich darauf bezogen, dass Sonja der Anruf aus der Wohnung nicht "verweigert" wurde, sondern man ihr vermutlich zu Recht gesagt hätte, wenn Du nachts um 2 zu Hause anrufst um Dich abholen zu lassen, gibt das nur Ärger.

Ob das passiert ist, ist eine andere Frage. Maria dagegen wollte man ja offenbar ärgern oder bedrohen.
Fazit: Ein getätigter Anruf aus der WHG hätte bewiesen werden können , ein Anruf vom SMP /Telefonzelle dagegen nicht.
Der Anruf aus der Telefonzelle hat ja auch nicht stattgefunden. Egal ob nun Karte kaputt, Nummer nicht im Kopf oder gar nicht da gewesen.
Shadow
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Shadow »

papaya schrieb…Ich kann mir nicht vorstellen, dass die nicht trotzdem befragt wurden.
Ja, ich konnte es mir vorher auch nicht vorstellen aber die Mutter erwähnt es im Interview & es macht Sinn deswegen die Homepage zu schalten.
Maischberger Interview „ man müsste anfangen von der Schelling Straße zu ermitteln“
https://m.youtube.com/watch?v=8XY5s9CLieo&ra=m
Warum wurde dort nicht ermittelt? Nachzulesen HP:
Sonjas Eltern wiesen dort besonders auf die erheblichen Ungereimtheiten in den Aussagen des damals letzten Begleiters hin. Dies wurde jedoch mit der Begründung abgetan, daß sie subjektiv emotional urteilten.

Fazit : Der Abend/ Nacht wurde bezeugt von den Jungs, somit wurde durch ihnen der Abend rekonstruiert.
Die gründliche Prüfung wurde ja wegen subjektiv, emotionales Urteil der Eltern abgelehnt.
ohne SMP Platz wäre die Schelling Straße zum Ermittlungsansatz geworden.
dann hätten die Nachbarn davon erzählt das dort obskure Gestalten sich öfter rumtreiben, wo Sonja verschwand.
Der Hinweis vom Rentner „muxmäuschen stiller Abend“ hätte dann spätestens die Frage aufgeworfen , ob die Gruppe überhaupt die ganze Zeit ( bis auf Anruf Maria) in der WHG gewesen war.
Die zentrale Frage ist doch wie kam Sonja nach Kipfenberg?
Die Jungs hatten zwar keinen Führerschein aber ihre Kontakte vielleicht schon.
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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papaya hat geschrieben: Dienstag, 19. Mai 2026, 11:37:02 Auch für mich ist das ein starkes Argument. Ziemlich unwahrscheinlich, dass drei Teenager in einem Mordfall dauerhaft mit einer Lügengeschichte durchkommen, ohne dass der Polizei Widersprüche auffallen.

Es ist nun aber Fakt, dass die Darstellung auf der Webseite und die offiziellen Berichte hinten und vorne nicht zusammenpassen. Dann muss man offen die Webseite und die Position der Eltern in Zweifel ziehen. Das steht mir zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu, und das hat bisher in der Diskussion auch kaum jemand getan.

Richtig ist offensichtlich mindestens, dass der SMP nicht die plausibelste Tramhaltestelle von der Schellingstraße aus ist und dass es sehr seltsames Verhalten ist, eine 19jährige einfach nachts um 2:30 stehenzulassen und in die Tram zu springen, wenn ich sie schon kavaliersmäßig bis dorthin begleitet habe.

Meiner Meinung nach ist die Webseite glaubwürdig, auch wenn viele Aussagen dort nicht unabhängig verifiziert werden können (Zeugensichtung Robert/Sonja in der Schellingstraße um 22 Uhr, Sektenzugehörigkeiten, ...). Für mich glaubwürdiger als das Narrativ von XY und der Presse.

Ich hatte mir von der Lektüre der Threads auch mehr Details versprochen, um das Mosaik zu vervollständigen.
Für mich ist die Homepage einfach subjektiv. Deshalb glaube ich, dass man nicht alles so ganz 1:1 übernehmen kann. Da Markbert des öfteren mit Sonja und ihrer Clique unterwegs war und sie sich auch nicht gegenseitig von zu Hause abgeholt, sondern am HBF getroffen haben, finde ich es nicht außergewöhnlich, dass er sie zurückgelassen hat. Lt. seiner Aussage habe er sie gefragt, ob ihre Schwester ihn auch mitnehmen würde, was sie angeblich wie folgt beantwortet hat: "Eher nicht." Kein Wunder, dass er da seine letzte Chance nutzte und in die Tram einstieg.
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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SE kam erst viel später nach Kipfenberg.
Ich gehe davon aus,dass sie nach Abtransport aus dem Keller zunächst irgendwo verbuddelt worden ist (z.Bspl. Schrebergarten, unter Bodenplatte o.ä.). Dort musste sie irgendwann aus unbekannten Gründen weg (Verkauf, Tod des Besitzers o.ä.) und kam so neu verpackt vlt. schon teilweise skelettiert nach Kipfenberg.
Die DNA muss also nicht vom Täter stammen.
Der "Verbringer" könnte noch heute in München leben und kannte Sonja. Der damalige Unbekannte zum Treff in der Wohnung ist vlt. zwischenzeitlich verstorben. Robert könnte ihn gekannt haben und entsprechend später vom Liegeplatz erfahren haben.
Das ist ein Auszug aus meinen persönlichen Hypothesen und Analysen.
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Kartoffelsack »

Monkdoc hat geschrieben: Dienstag, 19. Mai 2026, 19:18:29 SE kam erst viel später nach Kipfenberg.
Ich gehe davon aus,dass sie nach Abtransport aus dem Keller zunächst irgendwo verbuddelt worden ist (z.Bspl. Schrebergarten, unter Bodenplatte o.ä.). Dort musste sie irgendwann aus unbekannten Gründen weg (Verkauf, Tod des Besitzers o.ä.) und kam so neu verpackt vlt. schon teilweise skelettiert nach Kipfenberg.
Die DNA muss also nicht vom Täter stammen.
Der "Verbringer" könnte noch heute in München leben und kannte Sonja. Der damalige Unbekannte zum Treff in der Wohnung ist vlt. zwischenzeitlich verstorben. Robert könnte ihn gekannt haben und entsprechend später vom Liegeplatz erfahren haben.
Das ist ein Auszug aus meinen persönlichen Hypothesen und Analysen.
Was für ein Unbekannter? Quelle?
papaya
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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Kartoffelsack hat geschrieben: Mittwoch, 20. Mai 2026, 06:27:41 Was für ein Unbekannter? Quelle?
Quellen sind einfach ein Problem hier. Wir haben die offizielle Geschichte, wir haben die Webseite von Dwarf (die von der offiziellen Linie stark abweicht) und wir haben diverse Dinge, die irgendwer irgendwann gehört und nie belegt hat, die hier zum Allgemeingut geworden sind.

Einerseits kann man natürlich nicht jede vertrauliche Erzählung öffentlich belegen, anderseits scheinen mir im Laufe der Jahre auch etliche unbelegte Behauptungen zu scheinbaren Fakten mutiert zu sein.
Shadow hat geschrieben: Dienstag, 19. Mai 2026, 13:37:46.
Maischberger Interview
https://m.youtube.com/watch?v=8XY5s9CLieo&ra=m
Hier behauptet Frau Engelbrecht (ab ca. 2:00), Robert habe an besagtem Montag "den ganzen Tag gequengelt, gebettelt und fast gedroht, dass Sonja mitgehen muss", und sie habe das dann schließlich auch getan.

Woanders heißt es, Sonja habe sich mittlerweile von ihrer Mutter am Telefon verleugnen lassen, sei aber diesmal vor ihrer Mutter ans Telefon gegangen.

Das ist doch eindeutig nicht konsistent und mindestens "den ganzen Tag" maßlos übertrieben.

Die Quellenlage ist ganz offensichtlich an vielen Stellen nicht so, dass man daraus belastbare Schlüsse ziehen könnte.
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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Webseite von Dwarf
Kenne ich nicht und mit Gugel nicht zu finden wegen Namensgleichheit zu Firma: :arrow: Bitte Link posten. Danke
papaya
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von papaya »

http://sonja-engelbrecht.de/
Shadow hat geschrieben: Donnerstag, 14. Mai 2026, 18:44:07 Auf der Website heißt es :
Diese Webseite ist die offizielle Suchseite für Sonja Engelbrecht, sie ist in Absprache mit Sonjas Eltern entstanden.

DWARF ist ein Mitglied im Het , so heißt die hilfsbereite Bekannte der Eltern.
Ich halte sie für glaubwürdig & die Interviews der Eltern z.b. Kritik - fehlender Beweis SMP & fehlende Ermittlungen in der Schelling Straße stimmen mit der HP überein.
Es wurde offiziell von den Eltern kurz angesprochen & über die Homepage zusammen detaillierter über den Abend informiert.
Shadow
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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Papaya schrieb…Hier behauptet Frau Engelbrecht (ab ca. 2:00), Robert habe an besagtem Montag "den ganzen Tag gequengelt, gebettelt und fast gedroht, dass Sonja mitgehen muss", und sie habe das dann schließlich auch getan.
Woanders heißt es, Sonja habe sich mittlerweile von ihrer Mutter am Telefon verleugnen lassen, sei aber diesmal vor ihrer Mutter ans Telefon gegangen.
Das ist doch eindeutig nicht konsistent und mindestens "den ganzen Tag" maßlos übertrieben
Doch das lässt sich konsistent aufklären mit Abfolge.
1. Schritt
Sonja war vom Geburtstagstags Marathon müde & beauftragte ihre Mutter Anrufer abzuwimmeln.
2.Schritt
Robert ließ sich aber nicht abwimmeln
3.Schritt
Hier sind 2 Dinge gleichzeitig geschehen.
Frau Engelbrecht wollte eine Ausrede erfinden Sonja schläft aber in der Sekunde hob Sonja den Hörer ab.
Sonja obwohl sie zuerst müde war , verspürte dann doch Neugierde.
Also für mich klingt der Ablauf plausibel.

Im Vergleich ist halt die Frage, was klingt plausibler als Grund den ganzen Tag beharrlich zu quängeln / betteln & ein Nein nicht zu aktzeptieren.“ muss mitgehen“
A) um in eine Kneipe zu gehen, die man hätte locker genauso gut jederzeit ein anderes Mal besuchen können.
B) Zeitdruck zu haben für ein seltenes Gothic Treffen, wo Sonja sich extra in eine schicke schwarze Kluft schmiss.
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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Das wäre nur plausibel wenn Sonja EINMAL vor ihrer Mutter ans Telefon gegangen wäre.
Und dann hat dieses Telefonat DEN GANZEN TAG gedauert?
Außerdem wird Robert ansonsten nicht als der Typ beschrieben, der länger quengelt und bettelt.

Also wird hier (mindestens) maßlos übertrieben. Dann weiß man bei allen anderen Informationen auch nicht, was da wie sehr aufgebauscht wurde.
Shadow
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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Hier liegt ein Missverständnis vor in der Interpretation.

Weder Frau Engelbrecht noch Sonja hatten den ganzen Tag mit Robert telefoniert.
Sonjas Mutter meinte das Robert den Tag über verteilt anrief , nicht aufgab und immer mal wieder zwischendurch bei Sonjas Eltern nachfragte.
Er gab keine Ruhe & Frau Engelbrecht wollte zum Schluss grade die Ausrede „Sonja schläft“ bringen & in dem Moment kam Sonja kurz vorher EINMAL dazwischen.
Das war aber dann das entscheidende eine Mal, paar Sekunden später hätte er keine Chance mehr gehabt.

Ich kann hier keine maßlose Übertreibung erkennen.
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von papaya »

Shadow hat geschrieben: Mittwoch, 20. Mai 2026, 15:14:15
Weder Frau Engelbrecht noch Sonja hatten den ganzen Tag mit Robert telefoniert.
Sonjas Mutter meinte das Robert den Tag über verteilt anrief , nicht aufgab und immer mal wieder zwischendurch nachfragte.
Er gab keine Ruhe & Frau Engelbrecht wollte grade die Ausrede schlafen bringen & in dem Moment kam Sonja EINMAL dazwischen.
Das war aber dann das entscheidende eine Mal, paar Sekunden später hätte er keine Chance mehr gehabt.

Ich kann hier keine maßlose Übertreibung erkennen.
Ich halte das für hochgradig konstruiert.

Sie wollte eigentlich gar nicht mit Robert reden. Nun ging sie einmal ran (1995 konnte man vielleicht auch nicht unbedingt den Anrufer erkennen) und wollte nicht. Bei allen potentiell weiteren Anrufen geht sie halt einfach nicht ran. Fertig.

Oder sie wurde in diesem einen Telefonat überredet, aber das dauerte sicher nicht DEN GANZEN TAG.

Also irgendwas ist da eben übertrieben oder nicht plausibel.
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Shadow »

@ Papaya
Hier hast du zusammengemischt.
„Sie wollte eigentlich gar nicht mit Robert reden. Nun ging sie einmal ran und wollte nicht.“

Sonja wollte den ganzen Tag nicht mit Robert reden, wegen Müdigkeit.
Sie muss dann im Laufe des Abend wieder fit geworden sein , denn sie wollte herausfinden was Robert von ihr wollte.

Das heißt seine Überredungskünste konnte er nicht den ganzen Tag auf Sonja einwirken lassen , sondern hatte nur die eine Chance am Abend sie zu überreden mitzukommen.
Und so kam es das die Mutter die ständigen Quengeleien Sonja sprechen zu wollen ,über den Tag verteilt abfing & das dann so der Öffentlichkeit mitteilte.
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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Das meine ich mit Loverboy-Methodik.
Sonja wusste genau was er wollte......er hat Sie mglw. auch mit dem Geschenk oder anderen Fakten erpresst (Treffen mit Unbekanntem # Verehrer oder Dealer = Hypothese). Deshalb auch die hilfesuchenden Anrufe bei den Freundinnen und Maria, dass sie mitkommen sollten. Diese sagten ab. Die kannten mglw. den Sachverhalt schon aus eigenen vorhergehenden persönlichen Erfahrungen. Deshalb auch in der Nacht konstruktiv die bedrohliche telefonische Einschüchterung von Maria zum Schweigen.
.....meine persönlichen Hypothesen
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Kartoffelsack »

Monkdoc hat geschrieben: Mittwoch, 20. Mai 2026, 20:21:48 Das meine ich mit Loverboy-Methodik.
Sonja wusste genau was er wollte......er hat Sie mglw. auch mit dem Geschenk oder anderen Fakten erpresst (Treffen mit Unbekanntem # Verehrer oder Dealer = Hypothese). Deshalb auch die hilfesuchenden Anrufe bei den Freundinnen und Maria, dass sie mitkommen sollten. Diese sagten ab. Die kannten mglw. den Sachverhalt schon aus eigenen vorhergehenden persönlichen Erfahrungen. Deshalb auch in der Nacht konstruktiv die bedrohliche telefonische Einschüchterung von Maria zum Schweigen.
.....meine persönlichen Hypothesen
Zuerst war es ein Scherzanruf bei Maria mit Nachäffen von Gremlinstimmen und im Laufe der Zeit war der Anruf bedrohlich. Genau wie die Anrufe von Markbert. Zuerst bittete und bettelte er und zuletzt drohte er schon fast. Was ist das? F a s t drohen? Hat er nun gedroht oder nicht? Wie erkennt man fast drohen? Mit was hätte er denn drohen können? Das nehme ich leider nicht ernst.
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von papaya »

Ich kann nur noch mal wiederholen:
papaya hat geschrieben: Mittwoch, 20. Mai 2026, 13:31:20 Quellen sind einfach ein Problem hier. Wir haben die offizielle Geschichte, wir haben die Webseite http://sonja-engelbrecht.de/ (die von der offiziellen Linie stark abweicht) und wir haben diverse Dinge, die irgendwer irgendwann gehört und nie belegt hat, die hier zum Allgemeingut geworden sind.

Einerseits kann man natürlich nicht jede vertrauliche Erzählung öffentlich belegen, anderseits scheinen mir im Laufe der Jahre auch etliche unbelegte Behauptungen zu scheinbaren Fakten mutiert zu sein.

Die Quellenlage ist ganz offensichtlich an vielen Stellen nicht so, dass man daraus belastbare Schlüsse ziehen könnte.
Das wird dadurch nicht besser, dass man versucht, diese halbgaren Informationen dann so zu interpretieren, dass sie in das eigene Narrativ passen.

Meiner Meinung nach könnte man nicht einmal mit Sicherheit sagen, ob Sonja irgendwann nach 22 Uhr erfolgreich heimgefahren bzw. getrampt ist und dann die elterliche Wohnung noch einmal verlassen hat. Das ist zugegeben nicht wahrscheinlich, aber ein Beispiel dafür, was (zumindest nach meinem Kenntnisstand) für Optionen existieren, die nicht einmal betrachtet werden und auch nicht ausgeschlossen werden können.
Monkdoc
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Monkdoc »

Stichwort Quelle.
In Ermittlungen kommt man ohne Thesen und Arbeitshypothesen nicht zum Ziel. Hypothesen entstehen durch Addition mehrerer Punkte aus unterschiedlichen Hinweisen, Gegebenheiten, Spuren oder Indizien. Ein Täter hinterlässt selten eine Quelle, sondern Spuren.Wenn jemand Angst nach einem Telefonat hat, war dieses sicherlich ein angstteinflössendes ( und damit interpretativ bedrohliches) Telefonat. Hier wird wieder wie so oft subtil versucht, die Glaubwürdigkeit des Autors in Frage zu stellen.Das bestätigt auf der richtigen Fährte zu sein. Ebenfalls wurde auf viele Thesen bislang nicht eingegangen, wo auch keine Quellen genannt wurden und die Thesen förmlich weggeschwiegen wurden........
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von papaya »

Monkdoc hat geschrieben: Donnerstag, 21. Mai 2026, 18:00:15 Stichwort Quelle.
In Ermittlungen kommt man ohne Thesen und Arbeitshypothesen nicht zum Ziel. Hypothesen entstehen durch Addition mehrerer Punkte aus unterschiedlichen Hinweisen, Gegebenheiten, Spuren oder Indizien. Ein Täter hinterlässt selten eine Quelle, sondern Spuren.Wenn jemand Angst nach einem Telefonat hat, war dieses sicherlich ein angstteinflössendes ( und damit interpretativ bedrohliches) Telefonat. Hier wird wieder wie so oft subtil versucht, die Glaubwürdigkeit des Autors in Frage zu stellen.Das bestätigt auf der richtigen Fährte zu sein. Ebenfalls wurde auf viele Thesen bislang nicht eingegangen, wo auch keine Quellen genannt wurden und die Thesen förmlich weggeschwiegen wurden........
Ich kann das nicht ganz nachvollziehen. Wenn jemand durch "Addition mehrerer Punkte aus unterschiedlichen Hinweisen, Gegebenheiten, Spuren oder Indizien" eine Hypothese bildet, dann sollte er diese und die Schlussfolgerungen benennen.

Zu Deinen Hypothesen
Monkdoc hat geschrieben: Samstag, 25. April 2026, 14:18:01 Hypothese 1: SE war nicht am SMP
Hypothese 2: SE hatte einen Drogenunfall
Hypothese 3: SE wurde Opfer von Liquid Ecstasy
Hypothese 4: SE hatte einen Atemstillstand durch K.O. Tropfen durch Überdosierung (Beimischung in Fruchtsaft)......
Hypothese 5: SE war zu diesem Zeitpunkt nicht im Vollmond
Hypothese 6: Die schwarze Hose war ein Lockgeschenk eines Bekannten oder Unbekannten mit Datingabsicht.

Bestätigung nur durch Offenbarung des oder der Mitwisser möglich...
fehlt mir diese Herleitung, ich habe mich aber hier
https://het-forum.de/viewtopic.php?p=337891#p337891

ausführlich dazu geäußert, ebenso Heckengäu hier
https://het-forum.de/viewtopic.php?p=332502#p332502

so dass man nicht behaupten kann, "Ebenfalls wurde auf viele Thesen bislang nicht eingegangen, wo auch keine Quellen genannt wurden und die Thesen förmlich weggeschwiegen wurden........".

An anderer Stelle von Dir genannte Hypothesen
Monkdoc hat geschrieben: Samstag, 09. Mai 2026, 15:31:38 Meine prsönlichen Hypothesen in Unkenntnis der Aktenlage:

Hypothese:
Okkultismus und Satanismus sind hier als falsche Ansätze zu werten und lenken vom eigentlichen Fokus ab.
Hypothese:
SE war nie am SMP angekommen.
Hypothese:
ein Drogenunfall mit Liquid Ecstasy (KO-Tropfen !!) im Rahmen eines Treffens führte zum Unfalltod in dem bekannten Fokusdreieck.
Hypothese:
Das Treffen war ein jüngerer Verehrer (Geschenk Lederhose !!) und mglw.ein Freund der Clique oder Bekannter aus dem Freundeskreis ( Drogenlieferant von Luxusdrogen?)
decken sich mit den obigen numerierten.

Die Hypothese
Monkdoc hat geschrieben: Montag, 18. Mai 2026, 21:12:08 Die Jungs haben primär nur die Wohnung zur Verfügung gestellt . ...vlt angekommen als SE bereits (Keller?) zwischengelagert war.
habe ich schlicht nicht verstanden. Julian hat wem die Wohnung in der Schellingstraße zur Verfügung gestellt, als Sonja bereits im Keller zwischengelagert war? Wann soll der Drogenunfall mit Ecstasy passiert sein, wenn Sonja um 22 Uhr in der Schellingstraße gesehen wurde und offensichtlich direkt von zu Hause über den Hauptbahnhof dorthin gegangen sein muss?
Satanische Verse

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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@monkdoc

Die Loverboy-/KO-Tropfen-Theorie ignoriert konsequent alles, was auf sonja-engelbrecht.de dokumentiert ist. Ich verstehe, dass das eine reißerische Erklärung ist – aber sie passt schlicht nicht zu den Fakten.

Fangen wir mit dem an, was belegt ist: In Julians Wohnung in der Schellingstraße gab es laut Aussage der Hausbewohner regelmäßig Besuche von „obskuren Gestalten" – und diese hörten abrupt auf, nachdem Sonjas Vater persönlich im Haus vorstellig wurde. Das ist keine Spekulation, das ist eine Zeugenaussage. Irgendetwas in dieser Wohnung war nicht normal.

Der entscheidende Punkt, den in dieser Diskussion kaum jemand ernst nimmt: Gegen 2:00 Uhr nachts erhält Marias jemand mit verstellter Stimme – Drohungen und „obskure Äußerungen". Maria war danach so verängstigt, dass sie zu ihrer Nachbarin floh. Die Polizei stufte den Anruf als „nicht relevant" ein, hielt Maria aber an, darüber zu schweigen. Warum Stillschweigen, wenn es nicht relevant ist?

Robert stritt den Anruf zunächst ab. Am 23.05.1996 gab Kriminaloberrat Nagel gegenüber Sonjas Eltern zu, dass Robert den Anruf gestanden hat – von Julians Wohnung aus. Julian hatte zuvor behauptet, niemand habe dort telefoniert.

Ein ehemaliges Sektenmitglied hat diesen Anruf eindeutig eingeordnet: Es handelt sich um eine in der Sektenszene übliche Form der Sanktionsdrohung bei Ungehorsam. Das ist kein Hobby-Okkultismus, das ist ein bekanntes Muster aus dem Innenleben geschlossener Gruppen.

- Die Hausbewohner hörten in dieser Nacht trotz angeblich laufender Musik keinerlei Lärm aus Julians Wohnung. Vier junge Leute, absolut lautlos.
- Das Telefon der Engelbrechts wurde offenbar bereits *vor* Sonjas Verschwinden abgehört – von wem?
- Julians Reaktion auf ein Suchplakat vor seinem eigenen Haus: Er machte einen großen Bogen darum und wechselte die Straßenseite.

Die Erklärung, die all diese Punkte zusammenhält, ist kein Loverboy. Es ist, dass Sonja in der Schellingstraße in etwas hineingezogen wurde, das sie nicht verstand oder nicht wollte – und dass der Drohungsanruf bei Maria zeigt, dass die Gruppe danach aktiv versuchte, Zeugen einzuschüchtern. Das Muster – geschlossene Gruppe, Schweigen nach außen, Drohungen bei Ungehorsam, obskure Besucher, Vertuschung gegenüber der Polizei – entspricht dem, was wir aus dokumentierten Sektenfällen kennen.

Die KO-Tropfen-Theorie erklärt nicht, warum Robert lügt. Sie erklärt nicht, warum Julian lügt. Sie erklärt nicht, warum Maria zum Schweigen gebracht wird. Die Sektentheorie erklärt all das.
Shadow
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Shadow »

Satanische Verse schrieb…
Das Muster – geschlossene Gruppe, Schweigen nach außen, Drohungen bei Ungehorsam, obskure Besucher, Vertuschung gegenüber der Polizei – entspricht dem, was wir aus dokumentierten Sektenfällen kennen.

Genauso , satanische Verse hat das Muster auch erkannt.
wiederholendes Muster

1. Menschenhandel
2. Abhol Adressen
3. einflussreiche, wohlhabende Täter
4. schwarze Messen auf gotische Anwesen

Im Vergleich zu Sonja:

1. Verdacht Menschenhandel Verkauf Sonja
2. Nachbarin sieht Sonja bei Adresse zuletzt
3. gesucht wird Jägerprofil, Gutsherren wurden damals automatisch in Jägervereinigung aufgenommen.
4.Sonjas Fund Nähe gotischen Anwesen

1x ( okkulter) Jäger aus Baubranche wurde vor 20 Jahren gefunden —>Einzeltäter Ausschluss.
1x nach einem Kipfenberger Jäger wird heutzutage gezielt gesucht —> Suche nach Einzeltäter

1+1 zusammen ergäbe die Frage ,ob unter diesen Jägern Verbindungen (Mitglieder?) bestanden haben könnte.
Der Kipfenberger Jäger vielleicht als Auftraggeber der das Versteck nachkontrollierte & der andere Jäger aus der Baubranche könnte evtl. Folien beigesteuert haben.
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