MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Jane Doe hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 12:34:02 Es wäre für einen Tatablauf, wie Du ihn beschreibst sehr sehr viel.... geradezu extrem viel 'Glück' und Zufall von Nöten um nicht ad hoc aufzufliegen, ob bei der Planung, Abholung, bei det Tat selbst oder bei der Spurenvernichtung. Da gibt es so viele Schwachstellen, die sie hätte umschifft haben müssen, von ihrer psychischen und kognitiven Konstitution mal ganz abgesehen.

Es fehlt einfach insgesamt viel zuviel, um rund zu sein.
Chapeau, eine tolle Zusammenfassung (der gesamte Beitrag)!
Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 12:39:59 Diese Überlegung finde ich schlüssig. Wäre Fabian innerhalb dieser zwei Tage gefunden worden, hätte man sie aufgrund ihrer Abwesenheit nicht mit dem Fund in Verbindung bringen können. Sie hätte problemlos dazu übergehen können, Fabians Vater zu trösten, sollte das Teil ihres Plans gewesen sein. Bis zu Olafs Meldung, versteht sich, denn spätestens dann wäre sie in den Fokus der Ermittler geraten.

Eine solche Aktion klingt zwar total irrsinnig, würde aber zu ihrer chaotisch-naiven Art passen, die sich uns bisher präsentiert hat. Es muss gar nicht ihr Plan gewesen sein, fremde DNA am Fundort zu platzieren. Vielleicht hatte sie einfach Angst, allein nach der Leiche zu sehen.
Für mich auch ein schlüssiges Argument, bis zu dem Punkt, wo es um Klein Upahl ansich geht. Gerade dort, wo sie sich sonst nie aufhält (Aussage RF), sich also nicht auskennt? Wären der TV die Arbeiten im Wald und auf den Feldern nicht aufgefallen? Die Steinesammler hatten sicher weit sichtbares Arbeitsgerät dabei.

Eine Erklärung könnte sein, dass sie so im „Tunnel“ der Umsetzung war, dass sie die Umgebung nicht prüfte und Ihr Handeln anpasste. Mit der Sichtung des Pickups nahm das Unheil dann seinen Lauf.

Deinen zweiten Absatz halte sich tatsächlich für einen guten Erklärungsansatz. Das könnte zu den uns bekannten Verhaltensmustern passen.
Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 12:45:33 Wie kommst du zu der Annahme, Fabian wäre binnen zehn Minuten getötet worden? Zwischen dem Verlassen seiner Wohnung und der Sichtung des PickUps durch den Zeugen Olaf liegen etwa zwei Stunden.

Der Tümpel wurde leergepumpt und mit einem Metalldetektor abgesucht. Auch der Misthaufen des Großbauern wurde durchsucht. Hinzu kommen die Durchsuchungen des großelterlichen Gehöfts und zwei weiterer Anwesen.
Ich würde das Zeitfenster zur Tatumsetzung tatsächlich auch maximal ausgedehnt betrachten. Allein die Fahrt von der Wohnung nach Klein Upahl würde das genannte „10min“ Zeitfenster sprengen. Für eine Tatumsetzung im Fzg. spricht die Rückgabe des Pickups, bzw. des Alternativfzg.

Entweder hat man bei den Absuchen eine Tatwaffe gefunden (und nicht kommuniziert -> Täterwissen, oder Besitz den man ggf. einer tatbeteiligten Person zutraut/noch versucht zuzuordnen) oder die Todesursache wurde anders herbeigeführt (fehlende Blutspuren am Tatort und/oder Fzg.)
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Djuke hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 13:17:35Für mich auch ein schlüssiges Argument, bis zu dem Punkt, wo es um Klein Upahl ansich geht. Gerade dort, wo sie sich sonst nie aufhält (Aussage RF), sich also nicht auskennt? Wären der TV die Arbeiten im Wald und auf den Feldern nicht aufgefallen? Die Steinesammler hatten sicher weit sichtbares Arbeitsgerät dabei.
Sollte der Fundort nicht aufgrund seiner (angeblich) exponierten Lage gezielt ausgewählt worden sein, könnte er das Ergebnis einer panischen Suche nach einem geeigneten Ort gewesen sein. Nach den Ausführungen von @Albatros ist Gina hinwärts vermutlich nicht durch Klein Upahl gefahren, sondern durch das Waldgebiet und könnte dabei nach passenden Ablageorten gesucht haben. Ihre Fahrtroute kennen wir nicht. Ich würde nicht ausschließen, dass sie zuvor schon anderswo gesucht hat.

Bei einer Einzeltäterschaft stelle ich mir einen enormen psychischen Druck vor, die Tat schnell zu beenden beziehungsweise das tote Kind so bald wie möglich loszuwerden.
Wann passierte was? Zeitstrahl unter:
https://het-forum.de/viewtopic.php?t=8778
Fragjanur

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Jane Doe hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 12:34:02
Es wäre für einen Tatablauf, wie Du ihn beschreibst sehr sehr viel.... geradezu extrem viel 'Glück' und Zufall von Nöten um nicht ad hoc aufzufliegen, ob bei der Planung, Abholung, bei det Tat selbst oder bei der Spurenvernichtung. Da gibt es so viele Schwachstellen, die sie hätte umschifft haben müssen, von ihrer psychischen und kognitiven Konstitution mal ganz abgesehen.

Es fehlt einfach insgesamt viel zuviel, um rund zu sein.
Na ja, was wissen wir denn über ihr Vortatverhalten? Was wissen wir denn über ihre Zeugenbefragung und was sie dort alles angegeben hat? Über genannte Alibis? Und doch geriet sie dort schon ins Visier der Ermittler. Zur Tatwaffe. Die soll bekannt sein. Gehe davon aus, dass es etwas sehr Spezifisches ist. Und wie @Sronson richtig anmerkt, ab Olaf wäre sie definitiv im Fokus gewesen. So ungesehen ist das also nicht gelaufen. Wir wissen auch nicht, ob es noch mehr Zeugenaussagen gibt, die sie direkt mit der Tat in Verbindung bringen, die an neuralgischen Punkten und Zeiten ermittelt wurden.

Ich meine mich auch zu erinnern, dass sie der Güstrow Gruppe beitrat am Tattag noch bevor irgendwas mit Fabian bekannt war, noch bevor er überhaupt vermisst wurde. Das wäre ja ein ziemlich großer Zufall, nicht wahr?

Und ihre Nachricht an Dorina. Dieses "...was mit Fabian passiert ist.." Er galt als vermisst. Offiziell "passiert" war da nur die Abgängigkeit. Gehe davon aus, dass man all diese Umstände erfragt hat und sich daraus Widersprüche ergeben haben.

Die Ermittler halten sich bedeckt, weil es neuerdings so ist, dass true crime Fälle sehr intensiv im Internet, Social Media behandelt werden und sich Gerüchte verselbständigen. Man möchte einen fairen Prozess garantieren und wir erfahren nichts, was es für uns rund machen würde. Bedeutet aber nicht, dass es für StA. nicht schon längst rund ist. RA. Ohm hat getan, was seine Aufgabe als Pflichtverteidiger ist. Zweifel streuen. Rechtsmittel ausschöpfen. Aber diese scheinen für die Gerichte, auch bei 14seitiger Ausarbeitung, nicht ausgereicht zu haben, weshalb man die U-Haft aufrecht erhält.

Andere Beteiligte kann ich nicht ausmachen. Glaube auch nicht, dass jemand aus Liebe zu ihr diese Tat mitbegangen hat, maximal nicht belasten wollte und wir wissen auch nicht, was am Tümpel mit den beiden Typen tatsächlich geschehen ist, gesprochen wurde und warum diese nicht die Polizei gerufen haben. Möglich, dass wir im Prozess noch mehr dazu erfahren.

Rund kann es für mich persönlich eh nicht werden, weil es absolut nichts gibt, was für mich auch nur im Ansatz verständlich macht, warum ein Kind sterben musste.

Es gab keine Not für sie, sich den Medien gegenüber als Finderin zu outen. Das spiegelt irgendwie ihre scheinbare Denke wieder, dass das schon reicht, um nicht als Täterin gehandelt zu werden. Es hätte nie diese ganze öffentliche Debatte um die Person Gina gegeben, denn die EB hätten ihre Identität nicht preisgegeben. Bis jetzt nicht offiziell bestätigt! Dass man in der Umgebung gewusst hätte, um wen es sich handelt, geschenkt. Aber diese Dimension wie jetzt, hätte es nicht angenommen. Das alles schließt sie aber nicht als alleinige Täterin aus. Und zur Ablage kann von Schubkarre bis sonstwas benutzt worden sein. Ich gehe nicht davon aus, dass sie ihn am helllichten Tag über den Acker gezogen hat.
Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Korrektur:

Gegen eine Tatumsetzung im Fzg. spricht die Rückgabe derer an die Besitzer/Nutzer.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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SonntagsGast hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 12:52:48 Der Reporter vor Ort antwortet auf eine Frage im Stream, ob G. allein gehandelt hat und bestätigt sowie verteidigt die Einschätzung von Ohm. Er habe sich das nicht ausgedacht, der Anwalt nimmt daher Bezug auf Dinge, die schon in der Ermittlungsakte stehen und ermittelt wurden, so der Reporter Jens Sch. "Zumindest eine andere Person" sei noch involviert.

https://www.youtube.com/live/L0oIZZEooR ... T9JxtYDZn1
(2:31:28 bis 2:32:28)

Wann wird diese andere Person festgenommen?
Das ist Interpretation, aber sachlich m.E. nicht richtig.

Dein “…. "Zumindest eine andere Person" sei noch involviert. …” lese ich nicht bei 2h31 heraus.
Dein “ ….. Er habe sich das nicht ausgedacht, der Anwalt nimmt daher Bezug auf Dinge, die schon in der Ermittlungsakte stehen und ermittelt wurden ….” lese ich beim Interview RA Ohm nicht heraus.

1. Live
“ …. Ähm eine Frage, stimmst du denn dem zu, was der Rechtsanwalt sagt, dass nach Aktenlage, so wie er es ausdrückt, ähm, man das nicht alleine machen kann? Also Frage, würdest du sagen Mittäter, kein Mittäter?
Also ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie das nicht alleine gemacht hat. Mhm.
Ähm eine Frage, die so ein bisschen es ist nicht böse und man muss ja auch mal, man muss ja auch noch mal, darüber nachdenken, was der Anwalt gesagt hat, ja, nach Aktenlage. Das ist ja anscheinend etwas, was da schon in der Akte steht. Also, das hat er sich ja nicht aus den Fingern gesaugt und das hat er sich ja auch nicht für das Interview ausgedacht. Ja, also er geht, glaube ich, davon aus, dass da zumindest noch eine andere Person involviert sein muss.
Ja, und er hat es ja auch gesagt, ähm, obwohl es ihm im Endeffekt nicht mal was bringt, einen Mittäter irgendwie zu präsentieren, ist ja auch nicht seine Aufgabe. Das hat er auch gesagt. Ähm, es würde ihm aber natürlich, es ist jetzt auch nichts, was ihm was bringt im Sinne von, äh, da ist dann seine Mandantin raus.
Das ist ja nicht der Fall. Ähm, aber er hat es gesagt. Er hat gesagt, nach Aktenlage ist das so nicht alleine zu machen, wahrscheinlich, ne? …..”

Zitat des RA
“…. Meine persönliche Meinung ist, dass es schwierig ist, eine solche Tat – jedenfalls nach Aktenlage – allein zu begehen. …..”

FR/Ippen.Media , Karolin Schaefer 04.12.2025, 19:01 Uhr
https://www.fr.de/panorama/mordfall-fab ... 64812.html
Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 13:49:40 Bei einer Einzeltäterschaft stelle ich mir einen enormen psychischen Druck vor, die Tat schnell zu beenden beziehungsweise das tote Kind so bald wie möglich loszuwerden.
Würde für mich dafür sprechen, dass die Tat ggf. im Waldstück erfolgte und auch dort die Ablage erfolgte.

Ich muss gestehen, dass ich nach den unterschiedlichen Darstellungen der verschiedenen Optionen unsicher bin, ob Konsens über den finalen Auffindeort herrscht.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 12:45:33 Wie kommst du zu der Annahme, Fabian wäre binnen zehn Minuten getötet worden? Zwischen dem Verlassen seiner Wohnung und der Sichtung des PickUps durch den Zeugen Olaf liegen etwa zwei Stunden.



Der Tümpel wurde leergepumpt und mit einem Metalldetektor abgesucht. Auch der Misthaufen des Großbauern wurde durchsucht. Hinzu kommen die Durchsuchungen des großelterlichen Gehöfts und zwei weiterer Anwesen.
Zur 10 Minuten Grenze:
Ich orientiere mich an den offiziellen Pressemitteilungen der EB und versuche daraus Rückschlüsse zu ziehen.
10.50 Abholung
11.00-15.00 Tatzeitraum + Verbringung

Das bedeutet: Es kann länger gedauert haben. Muss aber nicht.
Im Gegenteil. Der frühestmögliche Mindestzeitraum zur Durchführung der Tat wird auf etwa 10 Minuten nach Abholung angesetzt.
Es muss (!) also in diesem Zeitraum möglich gewesen sein, und das ist was zählt, wenn es um den Tatort geht.
Ob ubd dass wahrscheinlicher mehr Zeit verging spielt bei der o.g. Fragestellung keine Rolle.

Wie ein anderer User richtigerweise beschrieben hat, decken diese 10 Minuten die Fahrt nach Klein Upahl kaum ab. Das sind etwa 15 Minuten. Und genau hier wird es interessant.
Zuletzt geändert von Sronson am Sonntag, 11. Januar 2026, 15:38:52, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Gastname angepasst
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Fragjanur hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 11:20:03 Gerade das kleine Zeitfenster deutet für mich auf eine Alleintat hin. Nach wie vor sehe ich das 1. Papa WE als springenden Punkt für die Tat. Sich überall zu identifizieren und einzubringen, sehe ich wie die Feuerteufel, die beim Löschen helfen, um von ihrer Täterschaft abzulenken.

Für mich spielen keine anderen Personen eine Rolle.

Und nehme ich den SM post, wo sie ihren Anker benennt, auf die Frage der anderen, dass sie ja noch ihr Kind und ihre Pferde hätte und sie aber ihren Ex, also Mathias als ihre Hauptperson bezeichnet, wäre das die einzige Person, wegen der sie schweigen würde. Nur als Spekulation. Denn der steht ja auch nicht im Verdacht, in diesen Mord involviert zu sein.

Klein Upahl schafft eine räumliche Distanz zu sich selbst und zum Wohnort Fabians. Die Ablage am Tümpel möglicherweise gewählt, dass er tatsächlich gefunden wird, in ihrer Abwesenheit (das WE, wo sie nicht in Reimershagen gewesen sein soll). Was nicht geschah und die Fahrt dorthin in der Nacht vor dem tatsächlichen "Fund" möglicherweise geschehen, um sich zu überzeugen, ob er noch dort liegt. Hierfür dann vielleicht auch die verbrannte Sexpuppengeschichte geschaffen, um die beiden Männer dort hinzulocken. Denen wurde die Brisanz des Besuches vielleicht auch dann erst wirklich klar, was sie erstmal schweigen ließ. Immer noch völlig schäbiges und für Normaltickende nicht nachvollziehbares Verhalten.

Für mich hat sie Tat entsprechend alleine begangen.

Könnte mir vorstellen, dass die Geschichte am Ende viel banaler erklärt wird und auch ziemlich eindeutig, warum sie inhaftiert wurde. Lediglich sie.
Sehr guter Beitrag 🙂
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Jane Doe hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 14:35:30 Das bedeutet: Es kann länger gedauert haben. Muss aber nicht.
Im Gegenteil. Der frühestmögliche Mindestzeitraum zur Durchführung der Tat wird auf etwa 10 Minuten nach Abholung angesetzt.
Es muss (!) also in diesem Zeitraum möglich gewesen sein, und das ist was zählt, wenn es um den Tatort geht.
Wie kommst du darauf?
Ab Ankunft am Tümpel blieben der Tatverdächtigen (bei direkter Fahrt dorthin) ca. 1,5 Stunden, um Fabian zu töten und abzulegen, denn Olaf will den PickUp zwischen 12:30 Uhr und 12:45 Uhr gesehen haben.

Das Anzünden der Leiche könnte deutlich später erfolgt sein, da die Reiterin das Feuer erst gegen 15:00 Uhr filmte.

Vor diesem Hintergrund erschließt sich mir nicht, weshalb es zwingend möglich gewesen sein soll, dass Fabian innerhalb der ersten zehn (Fahrt-)Minuten getötet wurde. Damit meine ich ausdrücklich nicht, dass es zeitlich unmöglich wäre, denn eine solche Tat kann innerhalb weniger Sekunden erfolgen (siehe Iryna Zarutska). Dass Fabian im Auto getötet wurde, halte ich jedoch für ausgeschlossen, denn
Djuke hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 13:54:31Gegen eine Tatumsetzung im Fzg. spricht die Rückgabe derer an die Besitzer/Nutzer.
Djuke hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 14:04:43 Würde für mich dafür sprechen, dass die Tat ggf. im Waldstück erfolgte und auch dort die Ablage erfolgte.
Sollte Gina alleine gehandelt haben, so halte ich es für am wahrscheinlichsten, dass Fabian eigenständig das Fahrzeug verließ und selbst zum Tatort lief. Dass Tatort und Fundort identisch sind, finde ich sehr wahrscheinlich.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 14:58:43 Wie kommst du darauf?
Ab Ankunft am Tümpel blieben der Tatverdächtigen (bei direkter Fahrt dorthin) ca. 1,5 Stunden, um Fabian zu töten und abzulegen, denn Olaf will den PickUp zwischen 12:30 Uhr und 12:45 Uhr gesehen haben.

Das Anzünden der Leiche könnte deutlich später erfolgt sein, da die Reiterin das Feuer erst gegen 15:00 Uhr filmte.

Vor diesem Hintergrund erschließt sich mir nicht, weshalb es zwingend möglich gewesen sein soll, dass Fabian innerhalb der ersten zehn (Fahrt-)Minuten getötet wurde. Damit meine ich ausdrücklich nicht, dass es zeitlich unmöglich wäre, denn eine solche Tat kann innerhalb weniger Sekunden erfolgen (siehe Iryna Zarutska). Dass Fabian im Auto getötet wurde, halte ich jedoch für ausgeschlossen, denn






Sollte Gina alleine gehandelt haben, so halte ich es für am wahrscheinlichsten, dass Fabian selbst zum Tatort lief und Tatort und Fundort identisch sind.

-> und genau das vermute ich tatsächlich das Fabian alleine an den Fundort gelaufen sein könnte, und Fundort / Tatort identisch sind.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast8888 hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 15:04:18 -> und genau das vermute ich tatsächlich das Fabian alleine an den Fundort gelaufen sein könnte, und Fundort / Tatort identisch sind.
Für eine Vertrauensperson braucht es keine besondere Überredungskunst, um einen 8-Jährigen zum Aussteigen und zu einem anschließenden kleinen Spaziergang zu bewegen. Ich glaube, dass bis zur eigentlichen Tat alles ohne Zwang abgelaufen sein könnte.
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Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Wenn wir der Annahme folgen, dass die Anfahrt zum Tatort nicht durch Klein Upahl erfolgte, warum erfolgte die Fahrt gegen 12:30Uhr, die zur Sichtung gemäß Aussage des Zeugen OL führte, dann in Richtung Klein Upahl und nicht retour durch den Wald, der „Deckung“ bot?
SonntagsGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Über eine Handvoll Personen mit Nähe zu den Beteiligten sprechen sich für einen oder mehrere Mittäter aus. M.R. geht so weit, zu sagen, dass die TV als Täterin gänzlich wegfällt. Ihre Oma weiß definitiv, dass sie mit Fabians
Verschwinden nichts zu tun hat.

Für Profiler A. Petermann wäre Ginas angenommene Motiv sehr ungewöhnlich und eine Expertin ordnet das mit dem Feuer mehr den Herren der Schöpfung zu:
"Einen Brand zu legen wäre auch eher männertypisch"
https://www.morgenpost.de/panorama/arti ... ertin.html

Der Oberstaatsanwalt hält Details zum Fall zurück, mit der Begründung, dass sie unter Täterwissen fallen.
Allerdings hat Gina H. über ihren Anwalt Akteneinsicht und ist im Bilde darüber, was ermittelt wurde.
Dennoch hält A. Nowack daran fest, nichts an die Öffentlichkeit zu geben. Obschon es kein Täterwissen mehr geben kann, weil die alleinige Täterin ja in U-Haft und an der Quelle sitzt.

Daraus lässt sich schließen, dass weitere Mittäter mithören könnten und über die Presse an Täterwissen gelangen würden, sollte Nowack Tatdetails preisgeben.
Bis zur Anklageerhebung ist also zum Schutz der Ermittlungen der Deckel drauf, und vermutlich
steht mindestens eine weitere Festnahme in naher Zukunft an.
https://www.bild.de/regional/mecklenbur ... b1c20718a2
Fragjanur

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Djuke hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 15:38:05 Wenn wir der Annahme folgen, dass die Anfahrt zum Tatort nicht durch Klein Upahl erfolgte, warum erfolgte die Fahrt gegen 12:30Uhr, die zur Sichtung gemäß Aussage des Zeugen OL führte, dann in Richtung Klein Upahl und nicht retour durch den Wald, der „Deckung“ bot?
Weil das bloße Langfahren dort noch gar keinen Verdachtsmoment erzeugt und bis dahin offiziell noch gar nicht geschehen war. Vielleicht musste sie zu einer bestimmten Zeit irgendwo sein? Ein Alibi aufbauen? Brauchte noch etwas? Wie hätte sie ahnen können, dass ausgerechnet Olaf dort arbeitet und ihr Auto sieht und erkennt? Man bringt ja nicht täglich ein Kind um, also kann man zuweilen auch die Kopflosigkeit verstehen, warum welche Handlungsstränge erfolgten.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Bernhard »

Djuke hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 15:38:05 Wenn wir der Annahme folgen, dass die Anfahrt zum Tatort nicht durch Klein Upahl erfolgte, warum erfolgte die Fahrt gegen 12:30Uhr, die zur Sichtung gemäß Aussage des Zeugen OL führte, dann in Richtung Klein Upahl und nicht retour durch den Wald, der „Deckung“ bot?
- auf der Rückfahrt wäre Fabian nicht mehr an Bord gewesen, vielleicht hat die TV sich sicherer gefühlt und gedacht hier würde sie niemand kennen
- vielleicht hat sie sich im Wald fast festgefahren und wollte das Risiko des Steckenbleibens nicht noch mal eingehen
- vielleicht war sie im Wald unterwegs nicht um nicht gesehen zu werden, sondern auf der Suche nach einem geeigneten Tatort. Da sie den gefunden hat gab es keinen Grund mehr, erneut durch den Wald zu fahren
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Djuke hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 15:38:05 Wenn wir der Annahme folgen, dass die Anfahrt zum Tatort nicht durch Klein Upahl erfolgte, warum erfolgte die Fahrt gegen 12:30Uhr, die zur Sichtung gemäß Aussage des Zeugen OL führte, dann in Richtung Klein Upahl und nicht retour durch den Wald, der „Deckung“ bot?
Schnellster Weg nach Reimershagen?
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Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Fragjanur hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 13:52:41 Ich meine mich auch zu erinnern, dass sie der Güstrow Gruppe beitrat am Tattag noch bevor irgendwas mit Fabian bekannt war, noch bevor er überhaupt vermisst wurde.
…..
Aber diese scheinen für die Gerichte, auch bei 14seitiger Ausarbeitung, nicht ausgereicht zu haben, weshalb man die U-Haft aufrecht erhält. …..
Der Zeitpunkt und die Art, z.B. “Einladung”, zur Anfrage und des Beitritts zur fb Güstrow Gruppe, ist nur dem Admin der Gruppe und fb bekannt, und bei Bedarf auch den EB. Der Admin hat das nicht veröffentlicht.

14 Seiten die darstellen sollten, dass es keine U-Haftgründe gibt. Das ist fast wie im HET-Forum: keine hinreichenden Gründe darstellbar.
“ „Es war doch auch vorher schon klar, dass dies jetzt nur ein Zwischenschritt sein kann“, sagte Ohm gegenüber unserer Redaktion.
….
wiederholte seine Einschätzung, dass die Ermittler gegen seine Mandantin bisher lediglich Indizien zusammengetragen haben, die nur wenig überzeugen und auch nicht lückenlos seien. „Dazu kann man aber unterschiedliche Auffassungen haben“, räumte Ohm ein. Er habe nun noch weitere Ermittlungsunterlagen angefordert. Von weiteren Beschuldigten habe er offiziell keine Kenntnis. …..”

https://www.nordkurier.de/regional/gues ... an-4158740
Jane.Doe
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 14:58:43 Wie kommst du darauf?
Ab Ankunft am Tümpel blieben der Tatverdächtigen (bei direkter Fahrt dorthin) ca. 1,5 Stunden, um Fabian zu töten und abzulegen, denn Olaf will den PickUp zwischen 12:30 Uhr und 12:45 Uhr gesehen haben.
Darum geht's gar nicht. Die Tat müsste bereits 10 Minuten nach Abholung erfolgt sein können. Also bereits um 11 Uhr laut Pressemitteilung. Wann sie tatsächlich erfolgte spielt keine Rolle.
Nach dem Ergebnis der bisherigen Ermittlungen ist der achtjährige
Junge aus Güstrow am 10.10.2025 getötet und an dem späteren
Auffindeort abgelegt worden. Vermutlich zur Verschleierung der
Spurenlage wurde der Leichnam anschließend angezündet. Als
Zeitfenster dieser Handlungen kommt der 10.10.2025 von 11:00 Uhr bis
15:00 Uhr in Betracht.
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pre ... mitteilung

Wenn er um.10.50 abgeholt wurde, müsste der Tatort auf dem Weg zum Tümpel liegen, sonst wären keine (als Minimum) 10 Minuten angegeben mit 11.00 Uhr.

Dass das Feuer um 14.57 Uhr fotografiert wurde und Olaf das Auto um 12.45 gesehen hat, spielt dabei auch keine Rolle. Die Tat selbst muss theoretisch um 11.00 Uhr bereits begangen worden sein können! Und zwar 10 Minuten nach seiner Abholung.
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