TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle: Arian Arnold, Jenny Böken, Kirsten Heisig, Unbek. Junge (Oelsa/Osterzgebirge), Isabelle Kellenberger, Malina Klaar, Yolanda Klug, Elisa Lam, Paula Maaßen, Christian Morgenstern, Theresa Stahl, Georgeta Tapu
Gast67

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Kann jemand erklären, was es genau mit dem Nachbarn und dem Polizisten auf sich hat?
gast1456

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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@Gast67
gib mal "Nachbar" in die Suchzeile ein....alles was zu Phillip geschrieben ist klärt dich auf.

Somit kannst du Dir selber eine Meinung bilden. Ist besser wie wenn man das subjektiv erklärt.
Catch22
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Gast67 hat geschrieben: Freitag, 17. Oktober 2025, 10:54:56 Kann jemand erklären, was es genau mit dem Nachbarn und dem Polizisten auf sich hat?
Ein Schnelldurchlauf aus dem Gedächtnis:

Der Nachbar P. war bereits beim Vorglühen dabei und ging anschließend mit in den Eiskeller. Verabredet war, dass er Hanna auf dem Nachhauseweg begleiten würde. Beide verließen den Eiskeller, um den Heimweg anzutreten, der Nachbar ging jedoch noch einmal hinein, um mit seiner Freundin zu sprechen und ihr den Hausschlüssel zu übergeben. Als er Minuten später wieder herauskam, war Hanna weg. Er musste sich mehrfach übergeben und versuchte zweimal vergeblich, Hanna anzurufen (2.36 und 2.37 Uhr); er schickte ihr eine Textnachricht. Schließlich harrte er unter einem Schirm aus, bis er nach telefonischem Kontakt mit seiner Freundin von dieser aufgelesen und nach Hause geschleppt wurde, wo beide gegen 4 Uhr ankamen.

Am Vormittag des 03.10.2022 hatten Hannas Eltern Besuch vom Stiefvater des P. Dieser ist Polizist.

Die Mutter des P. hatte sich 2022/23 anerboten, als Zeugin über angebliche Verhaltensauffälligkeiten Sebastians während dessen Kindergartenzeit auszusagen. Ob es zu dieser Aussage kam, weiß ich nicht.

Der Stiefvater (Polizist) wurde nun an einem der ersten Sitzungstage von RAin Rick im Publikum erkannt. Er hantierte verbotswidrig an seinem Handy, das er laut Sicherheitsverfügung des Gerichts (siehe hier) im Sitzungssaal gar nicht hätte in Betrieb haben dürfen. Von der Vorsitzenden wurde er des Saales verwiesen, weil er möglicherweise noch als Zeuge gehört werden müsse.

P. zählte während der Ermittlungen zu den 26 priorisierten („verdächtigen“) Personen. Weshalb er als Täter ausgeschlossen wurde, weiß ich nicht.

Ich denke, über die Suchfunktion findest Du weitere Details:
search.php?keywords=Philipp&t=1158&sf=msgonly
search.php?keywords=Nachba*&t=1158&sf=msgonly

Inwieweit eine Relevanz besteht, wird sich erst im weiteren Verlauf der Hauptverhandlung zeigen. Zunächst wird es m. E. wohl u. a. um das Tischtennisspiel und die Hausparty gehen und schließlich um die gutachterliche Beantwortung rechtsmedizinischer, hydrologischer, hydromechanischer, geodätischer und weiterer technischer Fragen:

► Wo kann der „Tatort“ eingegrenzt werden?
► Wie plausibel und wahrscheinlich ist ein Unfallgeschehen?
► Wäre dem Angeklagten eine Tatbegehung in zeitlicher Hinsicht überhaupt möglich gewesen?

Für letztere Frage wird das Weg-Zeit-Diagramm spannend, das ich gestern als „Rechenaufgabe“ in den Raum gestellt hatte:
viewtopic.php?p=305545#p305545
Catch22
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Catch22 hat geschrieben: Donnerstag, 16. Oktober 2025, 20:57:26 … Wer die Muße findet, kann im aufgehobenen Urteil die bekannten Parameter heraussuchen … und in folgendes Schema einsetzen: …
Inzwischen habe ich die betreffenden Stellen herausgesucht und miteinander verknüpft:


Sichtungen auf Eiskeller-Parkplatz

► nach 2.20 Uhr bis spätestens 2.30 Uhr

Die Quellen dazu aus dem aufgehobenen Urteil:
Spoiler – hier klicken!

► Zeuge: Jogger „geschätzt gegen 2.20/2.25 Uhr“ bei Wirtshaus zum Baumbach, Kampenwandstr. 75a (Rdnr. 246), Wegstrecke vom Wirtshaus zur Ecke Schlossbergstr. = knapp 300 m, bei normaler Gehgeschwindigkeit ca. 3 Min. (Rdnr. 749)

► Zeugin: „bis 2.20/2.25 Uhr im Eiskeller gefeiert“, danach auf Weg zum Auto auf Festhallenparkplatz entgegengekommender Jogger (Rdnr. 247)

► Zeuge: Jogger „zwischen 2.25 Uhr und 2.30 Uhr“ aus Richtung Kampenwandstr. über Festhallenparkplatz Richtung Festhalle (Rdnr. 248–249)

► Gericht: „gegen ca. 2.25 Uhr über Festhallenparkplatz“ gejoggt (Rdnr. 29)

Die Variabilität der Zeitangaben ist viel zu groß! Zumindest die Angaben der Zeugin aus Rdnr. 247 hätten anhand der Videoüberwachung des Eiskellers genauestens überprüft werden können und müssen:
► Zeitpunkt des Verlassens des Eiskellers,
► Gehgeschwindigkeit,
► Zeitpunkt des Erreichens ihres Autos.
► Der Standort des Autos auf dem Parkplatz wurde von der Zeugin auf einer Skizze eingezeichnet (Rdnr. 250).


Wege + Zeiten

► Jogger: E-Parkplatz via Burgweg bis Brückerl = 990 m
4:57 Min. (5er-Pace = 5 Min./km = 12 km/h)

► Jogger: Brückerl bis Wohnanschrift = 680 m
3:24 Min. (5er-Pace)

► Hanna: Kampenwandstr. erreicht
2:28:00 Uhr

► Hanna: Kampenwandstr. bis Brückerl = 240 m
2:42 Min. (Gehgeschwindigkeit)

► Jogger: „Clash of Clans“
ab 2.42 Uhr

Die Quellen dazu aus dem aufgehobenen Urteil:
Spoiler – hier klicken!

► Jogger: Strecke Mitte Festhallenparkplatz bis Ecke Burgweg/Kampenwandstr. = 990 m (Rdnr. 31)
4:57 Min. mit 5er-Pace (von mir errechnet aus Angaben in Rdnr. 31, 753–754)

► Jogger: Strecke Brückerl (gegenüber Ecke Burgweg/Kampenwandstr.) bis Wohnanschrift = 680 m (Rdnr. 54)
→ rechnerisch 3:24 Min. mit 5er-Pace (nachgestellt in 3:39 Min. mit 6er-Pace, Rdnr. 753–754)

► Hanna: Video, 2:28:00 Uhr Ecke Schlossbergstr./Kampenwandstr. (Rdnr. 27, 732)

► Hanna: Strecke Ecke Schlossbergstr./Kampenwandstr. bis Ecke Burgweg/Kampenwandstr. (Brückerl) = „fast“ 240 m (Rdnr. 748)
2:42 Min. bei normaler Gehgeschwindigkeit (Rdnr. 748)

► Jogger: 2.42 Uhr über Router zu Hause „Clash of Clans“ gestartet, Dauer 8:33 Min. (Rdnr. 55, 657); weitere Starts: 3.31 Uhr für 3:04 Min., 18.54 Uhr für 3:37 Min. (Rdnr. 658), zuvor 02.10.2022, 21.10 Uhr für 14:29 Min. (Rdnr. 659)


Geo-Datenpunkt 11 (Seilbahnparkplatz)

► erfasst um 2:31:41 Uhr (letzter genauerer Datenpunkt)

Die Quelle dazu aus dem aufgehobenen Urteil:
Spoiler – hier klicken!

► Geo-Datenpunkt 1: 2:28:31 Uhr (Rdnr. 582)

► Geo-Datenpunkt 11: 2:31:41 Uhr (Rdnr. 582)

► Geo-Datenpunkt 12: 2:33:35 Uhr, Lokalisierung extrem ungenau, Radius ca. 1–9 km (Rdnr. 583)

Zur Erinnerung die rekonstruierte Karte:
Spoiler – hier klicken!

Bild
https://www.allmystery.de/bilder/km168746-146

Die Quellen zu Temperatursturz und Anrufversuch:
Spoiler – hier klicken!

► Temperatursturz Handy zwischen 2:31:59 und 2:32:15 Uhr = ins Wasser geraten (neues Gutachten, „Der Spiegel“ vom 28.09.2025, siehe hier)

► letzter ausgehender Anruf zum Festnetzanschluss der Eltern um 2:32:09 Uhr, Dauer laut Anrufprotokoll 0 Sek. (Urteil, Rdnr. 37, 555)


Daraus ergibt sich folgendes Bild:

► 2:25:45 Uhr: spätester Start Jogger auf E-Parkplatz
► 2:30:42 Uhr: Jogger erreicht Brückerl
► 2:30:42 Uhr: Hanna erreicht Brückerl
► 2:31:41 Uhr: Geo-Datenpunkt 11 (S-Parkplatz)
► 2:31:59–2:32:15 Uhr: Temperatursturz Handy
► 2:32:09 Uhr: Anrufversuch
► unbekannter Zeitraum für Tatbegehung
► 2:36:36 Uhr: Start Jogger von Tatort auf S-Parkplatz
► Annahme: ca. 1 Min.* von Bach durch Hecke bis Brückerl
► Annahme: ca. 1 Min.* inhäusig bis Spielstart
► 2.42 Uhr: „Clash of Clans“

* sehr knapp geschätzt!

Es verbleiben maximal rund 4½ Minuten für eine äußerst komplexe Tatbegehung (wie von der StA vorgeworfen) und das Verschwindenlassen eines (aufgrund des Verletzungsmusters) ganz speziellen Tatwerkzeugs. Hinzu kommt ein spätester Startzeitpunkt auf dem Eiskeller-Parkplatz, der nur auf den ersten Blick mit den nicht genau verifizierten Zeugenaussagen konveniert.

Darauf kann sich jeder nun seinen eigenen Reim machen.
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Da ist doch was oberfaul..
..was wenn Hanna Philiip doch noch traf.
Ist das dumme Theorie...???es gab Gerangel und Hanna landete im Bach?..
Jogger beobachtete alles?
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Gast »

Wer weiss..vielleicht war zur besagten Zeit Jannas Handy gar nicht mehr in ihrem Besitzalles nur fingiert?
Catch22
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

OVB: Roadmap

Einen vorläufigen Ablaufplan für den Sitzungsmarathon der kommenden Woche stellt das Oberbayerische Volksblatt (OVB) vor – „ohne Gewähr“:

Mo 20.10.2025
► weitere Mithäftlinge Sebastians
► Arbeitskollege Sebastians
► Hausärztin Sebastians

Di 21.10.2025
► RiLG Dorothea Bartschmid zum 1. Rechtsgang
► 2 Vernehmungsbeamtinnen
► Mutter von Verena R. zur „Hausparty

Mi 22.10.2025
Lea R.
► weitere Freunde Sebastians, u. a. zum Tischtennisspiel
Sichtungszeugen zum Jogger

Do 23.10.2025
► Zeugen zu GPS-Daten, Funkzellen, Telefonen
→ Hannas Weg nach Verlassen des Eiskellers

Fr 24.10.2025
► Zeugen aus Umfeld des Eiskellers
► Ohrenzeugin Burghotel zum Schrei
► Vernehmungsbeamte
Verena R.

► Entscheidung über Beweisantrag (Labudde) der Nebenklage?

► noch keine Stellungnahmen der Gutachter (Adamec, Malcherek u. a.) zu Befangenheitsanträgen

Anwesende Gutachter:
► Rainer Huppert (Kinder- und Jugendpsychiater)
► Nicole Liwon (Diplompsychologin und Psychotherapeutin)
→ Jugendstrafrecht?


Die OVB-Medien berichten auf Rosenheim24:

Spoiler – hier klicken!
Freunde des Angeklagten, Häftlinge, Gutachter und Polizeibeamte: Marathon-Programm im Hanna-Prozess

Bild
… Heike Will (Mitte), Beisitzer und Schöffen … © Michael Weiser



Was berichten Zeugen aus der JVA Traunstein?

… Am Montag, 20. Oktober, sollen ab 9.30 Uhr weitere Mithäftlinge von Sebastian T. aus der U-Haft … befragt werden (ohne Gewähr …). Dabei geht es vermutlich nicht nur darum, ob Sebastian T. sich tatsächlich irgendeinem Insassen gegenüber über die Geschehnisse am 3. Oktober 2022 geäußert hat. Sondern auch darum, was für einen Eindruck er auf Mitinsassen der JVA machte. Geladen sind für Montag außerdem ein Arbeitskollege des Angeklagten und die Hausärztin des Angeklagten.

Am Dienstag, 21. Oktober, wird sich Dorothea Bartschmid, Richterin am Landesgericht Traunstein, zur ersten Verhandlung zwischen Oktober 2023 und März 2024 äußern. …

Sebastian T.: Ein seltsames Geständnis

Außerdem werden zwei Vernehmungsbeamtinnen aussagen. Und es geht um eine rätselhafte Äußerung Sebastian T.s. Im Laufe des Oktober 2022 war er häufiger bei der Familie einer Schulfreundin anzutreffen. „Ja mei, dann war ich‘s halt“: Das soll, wie die Mutter der Schulfreundin angab, Sebastian T. während einer „Hausparty“ gesagt haben. Ein Geständnis? Oder doch nur die resignierte Reaktion eines verunsicherten jungen Mannes, der sich von der Polizei ins Visier genommen fühlt? Am Dienstag. 21. Oktober, soll sich die Mutter jener Schulfreundin dazu äußern.

Am Mittwoch, 22. Oktober, kommt die Schwester der Schulfreundin zu Wort, deren Aussage Sebastian T. überhaupt erst die Einschätzung als „dringend tatverdächtig“ eingebracht hatte. Weitere Freunde des Angeklagten sind geladen. Befragt werden sie auch zu einem gemeinsamen Tischtennisspiel. Wann fand es statt? Kann Sebastian T. tatsächlich an Verena R. Täterwissen verraten haben? Dazu werden Zeugen erwartet, die Sebastian T. in der tragischen Nacht beim Joggen beobachteten. Trug er tatsächlich eine kurze Hose, wie Zeugen während der ersten Verhandlung festgestellt hatten? Wenn ja, wo blieb die Hose ab? Die Polizei fand sie nicht, Sebastian T. selbst behauptete, in langen Hosen zu laufen.

Eine Zeugin hörte einen Schrei wie in Todesangst

Am Donnerstag, 23. Oktober, werden Zeugen zu GPS-Daten, Funkzellen und Telefonen aussagen. Welchen Weg schlug Hanna ein, nachdem sie kurz vor halb drei das Gelände des „Eiskeller“ verließ? Zeugen aus dem Umfeld des Clubs „Eiskeller“ werden am Freitag, 24. Oktober, gehört. Vernehmungsbeamte werden befragt, außerdem die Zeugin Verena R., deren erste Aussage im November 2022 bei den Ermittlern die Alarmglocken schrillen ließ. …

Die ganze Zeit anwesend sein werden die beiden Gutachter, die Sebastian T. eine Reifeverzögerung attestiert hatten: Jugendpsychiater Rainer Huppert und Psychiaterin Nicole Liwon. Sie hatten im Prozess übereinstimmend eine Reifeverzögerung bei Sebastian T. ausgemacht und sich für die Anwendung des Jugendstrafrechts bei dem damals 21-Jährigen eingesetzt. Huppert beschrieb T. als „freundlichen jungen Mann“.

Wird über den Antrag der Nebenklage entschieden?

Aus dem Prozess zurückgezogen hat sich Hannas Familie, die sich dem Verfahren als Nebenkläger angeschlossen hatte. … ihr Anwalt Walter Holderle … hatte zuvor … einen Beweisantrag eingebracht. Ein Gutachter sollte hinzugezogen werden. Prof. Dr. Dirk Labudde … sollte beweisen, dass „Hannas Verletzungen nicht durch ein Treiben und durch Anstoßvorgänge des Körpers im Wasser herrühren können“.

Befangenheitsanträge werden noch geprüft

Wird das Gericht diesem Antrag auch nach dem Rückzug der Eltern von Hanna noch folgen? Das gilt es zu klären. „Die Frage, ob über den Antrag der Nebenklage noch zu entscheiden ist, ist rechtlich nicht so einfach und wird von der Kammer noch geprüft werden“, erklärte Cornelia Sattelberger, Sprecherin des Landgerichts Traunstein, auf Anfrage des OVB. Zu den Befangenheitsanträgen der Verteidigung unter anderem gegen die Sachverständigen Jiri Adamec und Andreas Malcherek, die sich gegen die Unfallthese ausgesprochen hatten, würden noch immer die erforderlichen Stellungnahmen eingeholt.

Rosenheim24.de am 19.10.2025
https://www.rosenheim24.de/rosenheim/ro ... 92058.html
ohne Paywall:
https://www.removepaywall.com/search?ur ... 92058.html

Die Leserkommentare dazu:
https://www.rosenheim24.de/rosenheim/ro ... d-Comments

Was bisher geschah:
viewtopic.php?p=305506#p305506
andi55
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von andi55 »

@Catch22
Großes Dankeschön, dass Du das alles immer so schön für uns sortierst !!
Ich hätte längst den Überblick verloren.
Fee

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Fee »

Gast hat geschrieben: Sonntag, 19. Oktober 2025, 02:52:56 Da ist doch was oberfaul..
..was wenn Hanna Philiip doch noch traf.
Ist das dumme Theorie...???es gab Gerangel und Hanna landete im Bach?..
Jogger beobachtete alles?
Das sehe ich genauso, Philipps Stiefvater der Polizeibeamter taucht am Vormittag des 3.Oktober bei Hannas Eltern auf.
Am zweiten Verhandlungstag im neuen Verfahren sitzt er im Publikum und hantiert mit seinem Handy und wird von Regina Rick erkannt und von der Vorsitzenden des Saal verwiesen.
Irgendwie stimmt da was nicht.
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Gast »

Das sehe ich genauso, dieser Philipp ist für mich schon lange auffällig, hat kein Alibi und ist extrem traumatisiert, und das Verhalten seiner Mutter und dem Stiefvater als Polizist schon seltsam.
Catch22
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

Gast hat geschrieben: Sonntag, 19. Oktober 2025, 02:52:56 Da ist doch was oberfaul.. ..was wenn Hanna Philiip doch noch traf. …
Fee hat geschrieben: Montag, 20. Oktober 2025, 02:01:45 Das sehe ich genauso … Irgendwie stimmt da was nicht.
Gast hat geschrieben: Montag, 20. Oktober 2025, 06:36:15 Das sehe ich genauso, dieser Philipp … hat kein Alibi …
Ob der Nachbar P. wirklich kein Alibi hat, wissen wir nicht! Lest bitte die angegebene Fundstelle im aufgehobenen Urteil nach (Rdnr. 280 ff) und befasst Euch mit der Abgrenzung der nördlichen und südlichen Funkzelle (Rdnr. 588 ff); ob diese für Hannas Handy den Provider Vodafone betreffende Abgrenzung auch für das Handy des Nachbarn P. gilt, wissen wir nicht.

Zweifellos wird der Nachbar P. noch als Zeuge einvernommen werden. Dann werden wir vermutlich mehr erfahren. Hier zum wiederholten Male die bislang bekannten Eckdaten:

Spoiler – hier klicken!
Catch22 hat geschrieben: Samstag, 04. Oktober 2025, 03:00:03
… Ob dieser [Nachbar P] schlussendlich ein Alibi hat, weil er sich bis um 2.38 Uhr vor dem Eingangsbereich des Eiskellers aufgehalten haben soll (Urteil, Rdnr. 280–281), wird sich wohl erst noch herausstellen müssen. (Gibt es dafür einen Video- oder Zeugenbeweis? Wurde verifiziert, ob die Anrufversuche um 2.36 Uhr und 2.37 Uhr sowie die Whats-App-Nachricht um 2.38 Uhr innerhalb der nördlichen Funkzelle, also noch im Bereich des Eiskellers, abgesetzt wurden?)
Catch22 hat geschrieben: Samstag, 04. Oktober 2025, 16:27:42
… Wir aber kennen diese Videoaufzeichnungen [des Eiskellers] nicht, ebenso wenig das Blickfeld der Kamera(s), die Auflösung, Schärfe und sonstige Qualität. Sind Gesichter und Kleidung zu erkennen?

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wurden das Handy des P. und analog dazu die Daten der betreffenden Funkzellen ausgewertet. Es gibt drei von P.s Handy abgehende Signale: um 2.36, 2.37 und 2.38 Uhr. Die Straße „Am Hofbichl“ trennt die nördliche von der südlichen Funkzelle. Auf diese Weise ließ sich leicht und sekundengenau feststellen, wo P.s Handy zu den genannten Zeitpunkten zu lokalisieren war:
► im Bereich des Eiskellers und der Schlossbergstraße (nördliche Funkzelle) oder
► im Bereich der Kampenwandstraße südlich der Querstraße „Am Hofbichl“ (südliche Funkzelle).

Sachbeweise (wie Video und Mobilfunk) haben Substanz – Bauchgefühl und neblige Spekulationen nicht. Nur zur Info: Üble Nachrede, Verleumdung und falsche Verdächtigung erfüllen Straftatbestände (§§ 186, 187, 164 StGB) und können zivilrechtlich empfindliche Schadenersatzforderungen nach sich ziehen.


Hier übrigens geht's zum Live-Ticker der Passauer Neuen Presse:
https://www.pnp.de/lokales/landkreis-tr ... g-19513535

… und hier zum Ticker auf Rosenheim24 (OVB):
https://www.rosenheim24.de/bayern/landk ... 85988.html
https://www.removepaywall.com/search?ur ... 85988.html
andi55
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von andi55 »

Funktioniert nur bei mir der Liveticker der pnp nicht, oder sind die jetzt beleidigt und kommentieren die heutigen Aussagen nicht ?
Catch22
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

andi55 hat geschrieben: Montag, 20. Oktober 2025, 13:30:33 Funktioniert nur bei mir der Liveticker der pnp nicht …?
Auch bei mir herrscht seit 7.31 Uhr Funkstille. Kollabiert, eingeschlafen, aus dem Saal geschmissen? ;-)
Catch22
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

6. Sitzungstag – 20.10.2025

OVB: Live-Ticker

Nach der Vorberichterstattung über den bevorstehenden Sitzungsmarathon (siehe hier) berichtet das Oberbayerische Volksblatt (OVB) heute:

► Zeuge: Ralf G. (66, Mithäftling)
• bester Freund Sebastians in JVA
• Sebastian sei „sympathischer Naturbursche, einfach strukturiert, angenehmer Mensch, nie laut oder aggressiv“
• Sebastian habe „in sich geruht“
• Sebastian habe Unschuld bekundet
• „Geständnis“ lt. Presse gegenüber Mutter sei nicht glaubhaft
• von vielen in JVA gemobbt
• Zeuge sei Sebastian im Schach unterlegen

► Zeuge: Michail M. (50, Mithäftling)
• Sebastian habe „immer vehement“ Unschuld bekundet
• Sebastian täten auch Hannas Eltern leid
• gesamte JVA habe Sebastian schlecht behandelt
• Sebastian habe alles „geschluckt“
• Adrian M. sei „Sprüchemacher und Wichtigtuer“

► Zeuge: Arbeitskollege (23) Sebastians aus Oberaudorf
• in WhatsApp-Gruppe Sebastians
• Täterwissen 03.10.2022 abends, 04.10.2022 vormittags?
• Diskussion, Sebastian zu schützen?
→ keine genaue Erinnerung
• StA Merkel: Sebastian habe am 04.10.2022 Chats gelöscht haben wollen
→ weitere Zeugen aus Sebastians Freundeskreis
• Sprachnachricht von Verena R. an Freundin des Zeugen
→ Verena nicht mit Sebastian unterwegs 03.10.2022, 2 Uhr
• StA: Sprachnachricht vom 04.10.2022 vormittags?
→ StA wolle dies prüfen

► Zeuge: Bekannter (25) Sebastians
• einmal beim Tischtennis dabei
• aber sicher nicht am 03.10.2022

► Zeuge: Hotelgast (20) im Burghotel
• habe auf Freundin aus Eiskeller gewartet
• sei ca. 2.30 Uhr kurz vor Hoteleingang gewesen
• habe weder Jogger noch andere Verdächtige gesehen
• habe keinen Schrei gehört

► Zeugin: Urlauberin aus Vlotho (74) im Burghotel
• sei ca. 2.30 Uhr auf Toilette gegangen
• habe dann „markerschütternden Schrei“ gehört
• „Angstschrei, aus dem Nichts, überrascht, nichtsahnend“
• weibliche Stimme
• nur 1 Schrei
• traue sich nicht zu, Schrei nachzuahnen
• habe nicht aus Fenster geschaut
• „als werde jemand angegriffen“
• RA Georg: „Angriff“ durch Phantasie?

Weiter geht‘s morgen:
► RiLG Dorothea Bartschmid zum 1. Rechtsgang
► 2 Vernehmungsbeamtinnen
► Mutter von Verena R. zur „Hausparty“

Spoiler – hier klicken!
„Ein Angstschrei aus dem Nichts“: Hörte Urlauberin … Hannas Überlebenskampf?

Bild
… Sebastian T. … mit seinen Verteidigern Regina Rick und Yves Georg. © Haindl



Update, 12 Uhr – Mithäftling als Zeuge

… Heute machen zwei Zeugen den Auftakt, die mit Sebastian T. im Gefängnis in Traunstein gesessen sind – darunter auch ein 66-Jähriger. Er war so etwas wie der beste Freund von Sebastian T. in der JVA. Der Zeuge beschreibt ihn als „sympathischen Naturburschen, einfach strukturiert, ein angenehmer Mensch, der nie laut oder aggressiv war.“

Er nennt ihn „den Wasti“. Und immer wieder habe „der Wasti“ im Gefängnis gesagt, dass er unschuldig sei. „Er war sich sicher, dass er wieder rauskommt und sich vor Gericht alles klären lässt.“ Aus der Zeitung erfuhr der Zeuge dann, Sebastian T. habe den Mord an Hanna wohl seiner Mutter gestanden. Das habe er aber nur „aus Spaß“ gesagt. Der 66-jährige Mitinsasse war sich sicher: Der überfällt keine Frau mit 1,80 Meter, weil er so schmächtig ist. Überhaupt sei T. im Gefängnis von vielen gemobbt und gehänselt worden.

Auch ein zweiter Mithäftling (50) sagt: „Sebastian T. hat es immer vehement von sich gewiesen, dass er es war.“ Auch Hannas Familie tue ihm leid, habe der Angeklagte einmal gesagt. Dem „Knast-Zeugen“, dem Sebastian T. in der U-Haft die Tat angeblich gestand, glaubt er nicht. Ein „Sprüchemacher und Wichtigtuer“ sei das gewesen. …

Update, 16 Uhr – Hatte Sebastian T. Täterwissen?

Eine der Fragen des Nachmittags …: Was wusste der Freundeskreis von Sebastian T. wann? … Wurde bereits am Vormittag des 4. Oktober 2022 diskutiert, ob der Angeklagte etwas mit dem Tod von Hanna zu tun hatte? Ob er von dem Vorfall erzählt hatte? Denn Presse und Öffentlichkeit waren damals von der Polizei noch nicht informiert – und Sebastian T. hätte somit Täterwissen verraten.

Ein 23-jähriger Arbeitskollege und guter Bekannter war ebenfalls in der Whatsapp-Gruppe des Freundeskreises. Er sagt als Zeuge aus – und laut Staatsanwalt … Merkel wollte er schon am 4. Oktober bewirken, dass gewisse Chats wieder aus der Gruppe gelöscht werden. Verriet sich Sebastian T. gegenüber seinen Freunden schon am Abend des 3. Oktober? Diskutierten die Freunde, ob jemand mit Sebastian T. zur Tatzeit unterwegs war? Ob man ihn schützen soll? Dazu, was der Freundeskreis von Sebastian T. wann wusste, werden … noch viele Zeugen geladen.

Ein weiterer Bekannter des Angeklagten, 25 Jahre alt, kann sich noch erinnern, dass er mit der Clique von Sebastian T. einmal beim Tischtennisspielen gewesen sei – aber am 3. Oktober, wie die Staatsanwaltschaft vermutet, sei es sicher nicht gewesen. Bei diesem Tischtennisspiel am Abend des 3. Oktober habe Sebastian T. seinen Freunden Täterwissen verraten, glaubt die Staatsanwaltschaft. Womöglich wurde an diesem Tag trotzdem Tischtennis gespielt, aber ohne den Zeugen. …

Update, 16.30 Uhr – Hörte Urlauberin … Hannas Überlebenskampf?

Das Burghotel … liegt nur wenige Meter vom angeblichen Tatort entfernt. Jetzt waren noch zwei Zeugen geladen, die dort in der Nacht auf 3. Oktober 2022 einquartiert waren – und zur Tatzeit wach. Ein 20-Jähriger, der dort auf seine Freundin wartete, die ebenfalls im … „Eiskeller“ war, bekam nichts mit. Auch, … [als] er gegen 2.30 Uhr kurz vor der Tür des Hotels war, sah er weder einen Jogger, noch einen anderen Verdächtigen, noch hörte er einen Schrei.

Ganz anders eine 74-jährige Urlauberin aus der Nähe von Bielefeld. Sie ging gegen 2.30 Uhr auf die Toilette. „Dann hab ich einen markerschütternden Schrei gehört“, so die Frau. Immer wieder wird sie gebeten, von der Richterin und den Verteidigern, den Schrei genauer zu beschreiben: „Ein Angstschrei, aus dem Nichts, überrascht, nichtsahnend“, so die Frau. Eine weibliche Stimme sei es gewesen – und: „als wird jemand angegriffen“. Da hakt Verteidiger Yves Georg gleich nach, der Aspekt mit dem Angriff könne ja auch ihrer Fantasie entspringen.

Nachmachen will die 74-Jährige den Schrei im Gerichtssaal selbst nicht. Das traut sie sich nicht zu. „Nur der eine Schrei. Dann war Feierabend“, erinnert sie sich. Aus dem Fenster geschaut hat sie nicht. …

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PNP: Live-Ticker

Vollends verwaist bleibt heute der Ticker der Passauer Neuen Presse (PNP):
https://www.pnp.de/lokales/landkreis-tr ... g-19513535


OVB

In einem weiteren Artikel berichtet das OVB:

Spoiler – hier klicken!
Ominöse Sprach-Nachricht: Wann wussten Sebastian T.s Freunde von der Tragödie um Hanna?

Bild
„Er hat das geschluckt und geschluckt“: … am Amtsgericht … sagten weitere Zeugen aus der JVA … © Michael Weiser



… Auch am Morgen des sechsten Verhandlungstages geraten Verteidigung und Staatsanwaltschaft aneinander. Es ging erst um Spuren und darum, wo im Aktenberg diese Spuren aufgelistet sind, dann um Ermittlungsaufträge. Der Ton wurde schärfer, die Lautstärke stieg. Und das „… unterbrechen Sie mich nicht!“ fügte sich so selbstverständlich in den Satz wie das „Amen“ in den Gottesdienst. …

Wer ist „Schatzi“? Ein Zeuge hat Erinnerungslücken

Es kamen Zeugen zu Wort, die Sebastian T. kennen. Aus der JVA Traunstein ebenso wie aus dem Bekanntenkreis. Staatsanwältin … Dirnberger wollte von einem Ex-Kollegen des Angeklagten … wissen, ob nach Hannas gewaltsamen Tod im Freundeskreis darüber gesprochen worden sei, dass das der T. gewesen sein könne, weil der doch nachts joggen gewesen sei. Über drei Jahre nach der fatalen Nacht konnte sich der Zeuge jedoch nicht genau erinnern. In seinen Handy-Kontakten jener Zeit war ein „Schatzi“ zu finden gewesen. Auch wer sich hinter diesem Kosenamen verbarg, konnte er nicht sagen – das immerhin zur Belustigung des Publikums.

Wann wussten T.s Freunde von der Tragödie?

Dabei geht es möglicherweise um wichtige Details. Wann war Hannas Tod ein Thema im Freundeskreis von Sebastian T.? Der „Schatzi“-Zeuge wurde zu einer ominösen Sprachnachricht befragt, die im ersten Prozess nicht zur Sprache gekommen war. Es geht um … Verena R. Die hatte bei ihrer polizeilichen Vernehmung im Herbst 2022 ausgesagt, dass Sebastian T. bereits am Abend des 3. Oktober 2022 von Hannas Tod gesprochen habe …

In der neuen Sprachnachricht fühlte sie sich allerdings zu einer Klarstellung gegenüber der Freundin des Zeugen veranlasst. Nein, sie sei nicht am 3. Oktober gegen 2 Uhr nachts mit Sebastian T. unterwegs gewesen. Stammt diese Nachricht vom Vormittag des 4. Oktober 2022, wie die Staatsanwaltschaft vermutet? Dann könnte man schließen, dass das nächtliche Joggen von Sebastian T., vielleicht sogar seine mögliche Verbindung zu Hannas Tod im Bekanntenkreis diskutiert wurde. Das will die Staatsanwaltschaft prüfen. Hatte Verena R.s ursprüngliche Aussage vielleicht doch mehr Gehalt als vor zwei Jahren gedacht?

Verena R. wird Ende der Woche aussagen. Die Verteidiger … Rick und … Georg denken aber, dass die ominöse Sprachnachricht doch erst viel später abgeschickt wurde. Noch zu klären wäre außerdem, wann ein Tischtennisspiel stattfand, an dem wohl auch Sebastian T. und Verena R. teilgenommen haben. Etwa am Abend des 3. Oktober 2022? … Zwei Zeugen aus dem Bekanntenkreis konnten dazu am Montag, 20. Oktober, aber nichts sagen.

JVA-Zeugen beschreiben den Angeklagten wohlwollend

Ansonsten lief es gut für die Verteidigung und den Angeklagten. Zwei Zeugen aus der U-Haft kamen zu Wort, darunter der Häftling, der möglicherweise den engsten Bezug zu Sebastian T.s hatte: Ralf G. Er stellte dem Angeklagten ein gutes Zeugnis aus. „Ich hab ihn als sehr sympathischen jungen Mann wahrgenommen“, sagte er. Ein „Naturbursche“, der erzählt habe, dass er gerne in die Berge gehe. Sebastian T. habe auch immer wieder beteuert, mit dem Tod von Hanna nichts zu tun gehabt zu haben. Dennoch sei er gemobbt und gehänselt worden, immer wieder habe es Anspielungen gegeben, „was ich ebenso gegenüber dem Opfer gegenüber unangebracht fand wie auch gegenüber Herrn T”.

Er habe mit Sebastian T. Schach gespielt – „da war er besser als ich“ –, sich auch öfter mit ihm unterhalten. Dass der in der Nacht joggen gegangen sei, „fand ich nun ja ein bisschen merkwürdig“. Andererseits fahre sein Patenkind auch öfter in der Nacht Rad. Sebastian T. habe in der Haft „in sich geruht“, sei überzeugt gewesen, dass die Wahrheit herauskomme: „Dass ich‘s nicht war“.

„Sebastian T. wurde sehr schlecht behandelt“

Ein weiterer Zeuge aus der U-Haft äußerte sich wohlwollend über T., Michail M. Er kannte ihn unter anderem vom Schachspielen. T. habe ihm gegenüber geäußert, ihm täten Hannas Eltern leid, aber er könne nicht zugeben, was er nicht gemacht habe. „Er hat gesagt, ich zerbreche innerlich, wenn ich die anschaue, meine Eltern tun mir auch leid.” Sebastian T. litt offenbar in der U-Haft. „Das ganze Gefängnis hat ihn aufgezogen, er wurde sehr schlecht behandelt.” Sebastian T. habe das alles „geschluckt, geschluckt und geschluckt, bis es aus ihm hervorbrach und er schrie, ich habe es nicht getan.“

Auch über den … [Zeugen] Adrian M. wusste sich Michail M. zu äußern. Der sei ein Aufschneider. Als er gehört habe, dass Sebastian T. mit Adrian M. über den fatalen Morgen von Aschau gesprochen habe, „habe ich gelacht“, so unglaubhaft sei das gewesen. [Adrian] M. habe auch über Sebastian T. immer wieder versucht, an Süßigkeiten zu kommen, bis der das Spiel durchschaut habe. Laut Verteidiger … Georg noch ein weiteres Motiv für M., über Sebastian T. zu lügen: „Die Unfähigkeit, auf Zurückweisungen angemessen zu reagieren, ist typisch für Borderline.“

Am Montag sagte auch noch eine mittlerweile 74 Jahre alte Zeugin aus Flotow [richtig: Vlotho] aus. In ihrer Ferienwohnung im zweiten Stock … [des Burghotels] hatte sie am 3. Oktober 2022 gegen halb drei die Toilette aufgesucht. Sie hörte einen „markerschütternden Schrei“, wie sie sagte, „einen Angstschrei, als ob ein Mensch einen anderen angreift.“



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PNP

Ergänzende Details berichtet die Passauer Neue Presse – in puncto Sprachnachricht teils widersprüchlich zum OVB:

► Zeuge: Arbeitskollege (23) Sebastians aus Oberaudorf
zu Sprachnachricht
• Chat vom 04.10.2022, 11.11 Uhr
• zwischen Verena R. und damaliger Freundin des Zeugen
• Inhalt: Treffen Verenas mit Sebastian
• Zeuge verlangte, Chat zu löschen, Grund nicht erinnerlich
• Chat-Teilnehmerin: „Ihr zwingt mich, etwas zu löschen.“
• Zeuge zu Polizei: „interessante Sprachnachricht“
• StA: Antrag auf Vernehmung der Freundin des Zeugen

zu Sebastian
• beide vor drei Jahren Azubus
• Sebastian habe „schnell gelernt“, „auf Baustelle was geschafft“, „gemacht, was man ihm gesagt hat“, nie aggressiv
• Sebastian habe von Wanderungen, Laufsport, nächtlichem Joggen erzählt

► Zeuge: Ralf G. (66, Mithäftling)
• gemeinsam in Arbeitsbetrieb der JVA
• starker Bezug Sebastians zum Opa
• Sebastian sei „als Mörder“ beschimpft worden
• Sebastian habe Videoüberwachung in Zelle hingenommen
• „Eingeständnis“ bei Hausparty sei „ein Spaß“ gewesen
• stutzig bei Gewaltvideos

► Zeugin: Urlauberin aus Vlotho (74) im Burghotel
• nach Toilettengang Blick auf Handy: „ungefähr 2.30 Uhr“
• nachmittags habe sich Tod eines Mädchens im Dorf rumgesprochen

Seit heute anwesende Gutachter:
► Rainer Huppert (Kinder- und Jugendpsychiater)
► Nicole Liwon (Diplompsychologin und Psychotherapeutin)
→ Jugendstrafrecht?

Spoiler – hier klicken!
… Zeugenchat und Freundeskreis … im Fokus

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Die Testpsychologin … Liwon und der psychiatrische Sachverständige Dr. … Huppert … werden … zur Persönlichkeit des Angeklagten … Stellung beziehen. – Foto: Kretzmer



Warum forderte ein 23-jähriger Zeuge von zwei Frauen, einen Chat zwischen ihnen vom 4. Oktober 2022 um 11:11 Uhr – also kurz nach dem Tod der Studentin Hanna W. … – zu löschen? …

Diese Frage blieb … [heute] … offen. … [Jetzt] rücken … Zeugen aus dem Umfeld des Angeklagten in den Mittelpunkt.

Familie aus Traunstein nimmt wichtige Rolle ein

Eine wichtige Rolle wird dabei … eine Familie aus Traunstein einnehmen. Eine Mutter und ihre zwei Töchter [Verena und Lea R.], mittlerweile 23 und 20 Jahre alt, kannten Sebastian T. gut. Die ältere Tochter [Verena R.] und „beste Freundin“ von T. besuchte mit ihm die gleiche Schule … und brachte ihn oft mit nach Hause.

Genau diese junge Frau führte den besagten Chat, der gelöscht werden sollte, mit der damaligen Freundin des Arbeitskollegen aus Oberaudorf. Darin ging es darum, wann … [Verena R.] mit dem Angeklagten unterwegs war – ob am 3. oder am 4. Oktober 2022. Der Zeuge hatte der Polizei gegenüber von sich aus „eine interessante Sprachnachricht“ erwähnt.

„Ihr zwingt mich, etwas zu löschen“

Warum er das getan hatte, daran konnte er sich … [heute] nicht erinnern, auch nicht an den Grund, warum er das Löschen des Chats gefordert hatte. Eine Chatteilnehmerin beschwerte sich übrigens hinterher: „Ihr zwingt mich, etwas zu löschen.“ Die „Ex“ des 23-Jährigen zu den Hintergründen der Sprachnachricht anzuhören, beantragten gestern die Staatsanwälte … Dirnberger und … Merkel.

Der Arbeitskollege wurde auch zur Person des Angeklagten befragt. Beide waren vor drei Jahren Auszubildende. In der Arbeit habe T. „schnell gelernt“, habe „auf der Baustelle was geschafft“ und „gemacht, was man ihm gesagt hat“. Aggressiv habe er ihn nie erlebt, so der 23-jährige Kollege.

In den Monaten vor der Tat sei er meist mit dem Freundeskreis von Sebastian T. unterwegs gewesen, habe zum Beispiel „Lost Places“ besucht. Privat habe ihm „Wasti“ von seinen Wanderungen, dem Laufsport und nächtlichem Joggen erzählt.



Zwei andere Zeugen, frühere Mithäftlinge des Angeklagten, wurden von der Polizei in Fesseln vorgeführt. Mit einem 66-Jährigen war Sebastian T. gemeinsam in einem Arbeitsbetrieb der JVA Traunstein tätig. T. sei von den anderen Insassen „gemobbt und gehänselt“, als „Mörder“ beschimpft worden. Der Angeklagte habe alles ertragen und gemeint: „Ich bin unschuldig. Es wird sich alles vor Gericht klären.“

Bild
… Sebastian T. kurz vor Prozessbeginn …

Auf Nachfragen habe er stets beteuert: „Ich war es nicht.“ Alle Beschuldigungen, auch die pausenlose Kameraüberwachung in der Zelle, habe T. gelassen hingenommen. Dass er die Tat gegenüber der Mutter der „besten Freundin“ eingeräumt habe, sei „ein Spaß“ gewesen. Der Zeuge zeichnete das Bild eines „sympathischen Mannes“, eines „Naturburschen“ mit starkem Bezug zum Opa. Er hielt T. für „einfach strukturiert“: „Aber man konnte mit ihm zurechtkommen.“ Stutzig habe ihn gemacht, dass die Polizei bei ihm Gewaltvideos gefunden habe.

… [Adrian M.] wird als „merkwürdig“ beschrieben

Ein 50-jähriger Gefangener hatte ein Gespräch mit dem Angeklagten, in dem dieser „die Eltern von Hanna“ und seine eigenen Eltern bedauerte. Alles sei schlimm, alle täten ihm sehr leid. Den Hauptbelastungszeugen beschrieb dieser Zeuge als „merkwürdig“. Er könne sich nicht vorstellen, dass T. ihm etwas erzählt habe von der Tat. Vielmehr hätte er sich gegebenenfalls dem 66-Jährigen anvertraut, zu dem der Angeklagte ein vertrauensvolles Verhältnis gehabt habe.

Unter den weiteren Zeugen waren am sechsten Prozesstag erste Gäste aus dem „Eiskeller“, dazu ein junger Mann aus dem Freundeskreis und dessen Mutter. …



… Seit … [heute] sind mit der Testpsychologin Nicole Liwon und dem psychiatrischen Gutachter Dr. Rainer Huppert zwei neue Gutachter im Gerichtssaal in Laufen anwesend. Sie sollen letztlich Stellung beziehen zur Persönlichkeit des Angeklagten. Wann sie ihre Expertisen erstatten, steht noch nicht fest. …

Ein nächtlicher Schrei

Einen „markerschütternden Schrei“, einen „Angstschrei aus Panik, Angst“ vernahm eine 74-jährige Frau aus Bielefeld in der Nacht des 3. Oktober 2022, die damals mit ihrem Ehemann … im „Burghotel“ … weilte. Vor der Ersten Jugendkammer schilderte sie, sie sei in ihrem kleinen Apartment nachts wach geworden. Auf dem Weg zur Toilette habe sie den Schrei gehört, „dann nichts mehr, Feierabend“. Wieder am Bett habe sie auf das Handy gesehen. Es sei ungefähr 2.30 Uhr gewesen. Am Morgen habe sie ihrem Mann von dem Schrei erzählt. Nachmittags habe sich der Tod eines Mädchens im Dorf rumgesprochen.

PNP.de am 20.10.2025
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andi55
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von andi55 »

Wieso ist dieser Schrei überhaupt noch ein Thema ?
Es gibt eine Zeugin die einen Schrei gehört, markerschütternd, als würde jemand angegriffen werden, der Schrei einer Frau in Todesangst.
Und da glotzt man nicht kurz aus dem Fenster, sondern haut sich wieder in die Federn und pennt seelenruhig weiter ?
Dann gibt es noch einen weiteren Zeugen, ein junger Mann, welcher um diese Zeit kurz vor dem Haus war und weder etwas gesehen noch gehört hat.
Und was ist mit den anderen Gästen des Hotel's ? Oder waren die beiden die einzigen Gäste am 03.10.2022 ?
Und was ist mit den Anwohnern, anscheinend hat da auch niemand etwas gehört ? Der von der Staatsanwaltschaft angenommene Tatort liegt mitten im Wohngebiet, überall Häuser ringsrum und niemand hat etwas gehört, außer die eine Zeugin. Das alles fand ja schließlich nicht an einem abgelegenen Weiler irgendwo in der Pampa statt.
Und selbst wenn es ihn gegeben hätte, was sagt das aus ? Natürlich stößt man einen Kreischer aus, wenn man womöglich den Halt verliert, ist das so lebensfremd ?
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Gast »

Da gebe ich Dir recht. Besonders auffällig ist der Zeuge, der draußen stand und auf seine Freundin wartete, jedoch zum angeblichen Tatzeitpunkt nichts gehört haben will. Das erscheint tatsächlich verwunderlich.

Auch die Aussage der Zeugin, die angab, einen Schrei gehört zu haben und heute in der Verhandlung sagte, Hanna sei an den Haaren gepackt worden, wirft Fragen auf. Sie selbst räumte ein, dass sie diesen Eindruck lediglich in den Schrei „hineininterpretiert“ habe – so lautete ihr eigenes Zitat.

Der Verteidiger hakte daraufhin nach und fragte, ob sie zwischen einem tatsächlichen Schrei und ihrer Interpretation unterscheiden könne. Dies konnte die Zeugin allerdings nicht.
Catch22
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

andi55 hat geschrieben: Montag, 20. Oktober 2025, 22:17:06 Wieso ist dieser Schrei überhaupt noch ein Thema? …
Der „überraschte, markerschütternde Angstschrei aus dem Nichts“ ist nach wie vor ein Streitthema. Diese Frage wird sich voraussichtlich von ganz alleine beantworten, nachdem die Unfalltheorie (nach Anhörung aller diesbezüglicher Gutachter) vollständig auf dem Tisch liegen wird. Der Schrei passt m. E. sehr plausibel zu einem Unfall mit anschließendem Ertrinken.

andi55 hat geschrieben: Montag, 20. Oktober 2025, 22:17:06 … Und was ist mit den anderen Gästen des Hotel's? … Und was ist mit den Anwohnern …?
Im ersten Rechtsgang hatte die Urlauberin aus Vlotho ausgesagt, die Balkontür habe offengestanden. Der andere Hotelgast war wohl nur kurz vor dem Eingang, um seine Freundin zu empfangen. Die Zeitangaben beider Zeugen lauten nur „ungefähr“ um 2.30 Uhr. Wahrscheinlich hielt sich dieser andere Hotelgast zum Zeitpunkt des Schreis im Inneren des Burghotels auf und konnte deswegen nichts wahrnehmen. Anderen Anwohnern wird es ähnlich ergangen sein. Erfolgt sein müsste der Schrei wohl um 2:31:59 Uhr, wenn man den Temperatursturz des Handys zugrundelegt.
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Gast »

Der Bach hatte in der Nacht über 1m Wasserstand und hohe Strömungsgeschwindigkeit. Jeder weiß, welche Gelräuschkulisse so ein Bach im Gebirge hat. Zudem Häuserfronten und der angrenzende steile Burgberg. Es war also in der Nacht alles andere als leise.
Catch22
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

7. Sitzungstag – 21.10.2025

OVB: Live-Ticker

Das Oberbayerische Volksblatt (OVB) berichtet:

(Nachfolgende Zusammenfassung enthält auch Infos aus dem Ticker der PNP, Link siehe weiter unten.)

► Zeugin: RiLG Dorothea Bartschmid zum 1. Rechtsgang
• zur Aussage Angela R.s (Hausparty)
• zu Aussagen Verena und Lea R.s (Hausparty, Tischtennis)
• zur Aussage Verena R.s (Spaziergang, Messer am Hals)
• Verena damals nervös, gezittert, Aussagen konfus

► Zeugin: Angela R. (50, Mutter von Verena und Lea R.)
• Hausparty am 17.11.2022
• Sebastian habe gesagt: „Ich geb‘s zu, ich war‘s.“
• danach habe sich Sebastian bis zum Erbrechen betrunken
• Zeugin habe Eingeständnis nicht ernstgenommen
• sei zum Rauchen gegangen
• Vorhalt: bei Polizei 22.11. keine Erinnerung an Eingeständnis
• Sebastian habe im Zimmer Verenas übernachtet
• Frage Vorsitzende: keine Besorgnis wegen Eingeständnis?
• Zeugin: keine Antwort
• Frage Vorsitzende: Bedrohung Verenas mit Messer?
• Zeugin: Verena habe es ihr berichtet
• Sebastian sei „sehr netter, lustiger junger Mann“
• Sebastian + Verena nach Schulzeit befreundet, kein Paar
• beide Töchter seien „in Behandlung“
• große Erinnerungslücken, jetzt 5. Vernehmung, keine Details
• Vorsitzende: Gedächtnislücken nicht erklärbar
• Akten: Austausch mit Tochter über Änderung von Aussagen
→ zu wessen Schutz?
• Zeugin: „Ich bin nervös, ich habe meine eigenen Probleme.“
• Beisitzerin: „Herr T. hat auch Probleme, u. a. wegen Ihnen!“
• RA Dr Georg: „Seien Sie froh, dass Sie nicht vereidigt wurden!“

► Zeugin: KHKin Michaela S. zu Vernehmungen von Verena R.
1. Vernehmung am 17.11.2022
• am 03.10.2022 beim Eiskeller mit Sebastian getroffen
• 3½ Std. Spaziergang
• Sebastian: Hanna, die er vom Sehen kenne, sei umgebracht
• Wissen Sebastians um 19.15 Uhr, dass Hanna tot
→ Täterwissen
2. Vernehmung am 18.11.2022
• Verena fürchte sich vor Sebastian
• Aussage vom Vortag komplett bestätigt
→ konkreter Tatverdacht gegen Sebastian
→ Haftbefehl

► Zeugin: KOKin (Zweite Sachbearbeiterin) zu Vernehmung von Verena R.
• anwesend bei 2. Vernehmung am 18.11.2022
• bestätigt Angaben von KHKin Michaela S.
• über Verena: aktiv, aufgeschlossen, gut drauf, nicht nervös
• viele Ermittlungsstränge in Soko
• ein Ermittlungsansatz: Sebastian

► StA + Verteidigung: Anna D. als neue Zeugin
• über Austausch mit Verena R. per Instagram

Weiter geht‘s morgen:
► Lea R.
► weitere Freunde Sebastians, u. a. zum Tischtennisspiel
► Sichtungszeugen zum Jogger

Spoiler – hier klicken!
Wichtige Zeugin belastet Sebastian T. schwer – aber das Gericht verzweifelt mit ihr

Bild
Sebastian T. … mit seiner Verteidigerin Regina Rick. © picture alliance/dpa | Sven Hoppe



Update, 12.45 Uhr – Aussagen über Sebastian T.s Mord-Geständnis

Erste Zeugin heute: Dorothea Bartschmid. Sie war beisitzende Richterin im ersten Prozess gegen Sebastian T. Bartschmid wird befragt, was … Verena und Lea R.… sowie deren Mutter Angela R. im ersten Prozess aussagten. Alle sagten aus, dass Sebastian T. bei einer Hausparty am 17. November 2022 bei ihnen daheim … die Tat gestand. „Ja ich war’s, ich bin der Mörder von Aschau“, habe Sebastian T. laut der Mutter der Mädchen gesagt – und das nicht in einer „spaßigen Form“…

Ähnlich sagten es … [Verena und Lea R.] im ersten Prozess aus. Sie hörten bei der Hausparty von Sebastian T.: „Ja, ich war‘s, ich hab‘ sie umgebracht.“ Klar war, dass es um Hanna ging. So gesehen war es ein klares Mord-Geständnis vor „versammelter Mannschaft“.

Die zweite wichtige Frage: Hat Sebastian T. … [Verena und Lea R.] schon am 3. Oktober 2022 von einem getöteten Mädchen in Aschau erzählt? Dann hätte er Täterwissen verraten … Bartschmid erinnert sich: Lea R. sagte im ersten Prozess aus, man sei am 3. Oktober 2022 in Übersee beim Tischtennisspielen gewesen. Da habe Sebastian T. gesagt: „Wisst Ihr schon, in Aschau ist ein Mädel umgebracht worden.“

Ganz ähnlich habe es auch Verena R. vor Gericht erzählt. Sie wurde im ersten Prozess gleich dreimal vernommen. „Aber das waren selten konfuse Aussagen“, schränkt die Richterin im Zeugenstand ein. Bei einer ersten Vernehmung in Traunstein habe Verena R. „gezittert und geweint“. Die weiteren Vernehmungen wurden in einem Nebenraum abgehalten und ihre Aussage per Video in den Gerichtssaal übertragen. Die junge Frau sei trotzdem gestresst gewesen, außerdem gab es technische Probleme. „Ein arges Durcheinander“, erinnert sich Richterin Bartschmid.

Die Aussage von Verena R. im ersten Prozess sei noch weiter gegangen. Sebastian T. hätte ihr bei einem Spaziergang am 3. Oktober 2022 ein Messer an den Hals gehalten und spaßeshalber gesagt „Ich könnte Dich auch umbringen“. Richterin Bartschmid musste nun gute zwei Stunden aussagen. …

Update, 14.20 Uhr – Gericht verzweifelt an Zeugein

Angela R., die Mutter … [von Verena und Lea R.], sagte jetzt aus – und sie ließ die Gerichtsbeteiligten eher ratlos zurück. „Ich kann mich nicht mehr erinnern“, dieser Satz fiel etliche Male in ihrer Aussage. Aber an eins kann sie sich erinnern. Am 17. November 2022 war Sebastian T. bei einer Hausparty daheim bei der Familie R. „Er saß bei uns auf der Couch. Und plötzlich, wie aus dem Nichts, sagte er: Ich geb's zu, ich war‘s.“ Thema war der Tod von Hanna. Danach habe sich Sebastian T. bis zum Erbrechen betrunken.

Aber: Angela R. nahm ihn angeblich nicht wirklich ernst. „Obwohl er es ganz ernst gesagt hat“, wie sie sich erinnert. Das Gericht, die Staatsanwaltschaft und die Verteidiger hätten noch jede Menge weiterer Fragen. Was sprach sie im Privaten noch mit ihren Töchtern? Gab es Absprachen vor den Polizeivernehmungen? Wollte man Sebastian T. schützen? Denn nur fünf Tage nach dem Mord-Geständnis bei der Hausparty wurde Angela R. von der Polizei vernommen. Da konnte sie sich an den „Ich war‘s“-Satz nicht mehr erinnern.

Richterin Heike Will wird lauter und forscher. Sie kann sich die Gedächtnislücken der Zeugin nicht erklären: „Da muss auch mal der Frust raus, da kriegt man fast Schnappatmung“, so die Richterin. Vieles ist aber in den Akten festgehalten. Auch, wie sie mit einer ihrer Töchter darüber SMS schrieb, dass man Aussagen gegenüber der Polizei ändern sollte. Zum Schutz der Töchter – oder zum Schutz von Sebastian T.? Schließlich wurde der Angeklagte erst durch eine Aussage von Verena R. festgenommen.



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OVB

In einem weiteren Artikel berichtet das Oberbayerische Volksblatt (OVB):

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Hat sich Sebastian T. als „Mörder von Aschau“ bezeichnet? Einblicke in denkwürdige Haus-Party

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Nicht immer streiten sie, ab und an sind sie auch einer Meinung: Die Verteidiger … sowie die Staatsanwaltschaft … © Michael Weiser



… An Tag 7 … kam es zu einer seltenen … Übereinkunft: Eine gewisse Zeugin soll eingeladen werden. Sie kann und soll womöglich zu einer ominösen Sprachnachricht Auskunft geben.

„Wir stehen dem nicht entgegen“, sagte Verteidigerin … Rick auf das Ansinnen von Staatsanwalt … Merkel. Er hatte darum gebeten, Anna D. zu laden, die sich mit Hauptzeugin Verena R. per Instagram ausgetauscht hat. Ja, und die Verteidigung will das eben auch. …

… Wieviel ist welche Version der Schulfreundin wert?

Also Anna D.: Kann Sie etwas zu Verena R. sagen, die Sebastian T. … so schwer belastete? Verenas Aussage lautete: Sebastian T. habe ihr von einem Mord berichtet, von dem sonst noch niemand in Aschau wusste. Täterwissen! meinten die Ermittler … Die Staatsanwaltschaft hofft, dass die neue Zeugin … Verena R.s Aussage indirekt untermauert. Von derselben Zeugin erwartet die Verteidigung, dass sie bei einer früheren Aussage bleibt. Die ominöse Sprachnachricht stamme demnach aus dem November, sei also sicher kein Beleg für irgendein Täterwissen.

All das wäre womöglich überflüssig, hätte sich Verena R. als zuverlässige Zeugin erwiesen. Im ersten Prozess widersprach sie sich vielfach. Geladen war daher … Dorothea Bartschmid, Besitzerin … im ersten Prozess … und Berichterstatterin. Die Juristin mithin, die sich am tiefsten in die Akten im Fall Hanna gewühlt haben dürfte. Verena R. sei damals nervös gewesen, „sie hat am ganzen Körper gezittert“. Die Aussagen seien in ungewöhnlichem Maße „konfus“ gewesen, sagte Bartschmid.

Warum muss Schulfreundin nochmals aussagen?

Es gibt von Verenas Aussage verschiedene Versionen, und die immer noch zu klärende Frage wird sein, welche Version was wert ist. In der ersten Auflage des … Prozesses mündeten die Aussagen der Schulfreundin in ein Debakel. So sahen sich die Ermittler womöglich erst gezwungen, dem neuen … [Hauptbelastungszeugen] Adrian M. Glauben zu schenken. Doch nun, nach drei verheerenden Verhandlungstagen im neuen Verfahren, ist auch der Zeugniswert von Adrian M. ins Bodenlose gesunken. Damit rückt also erneut die Schulfreundin in den Mittelpunkt. …

Der Angeklagte: Ein netter, lustiger junger Mann

Geladen war am Dienstag … daher auch die Mutter dieser Freundin. Sie berichtete über Sebastian T.s Wesen, sie habe ihn als „sehr netten, lustigen jungen Mann kennengelernt“. Vom Wesen des T. konnte sie sich bald häufiger überzeugen. T. wurde im Oktober 2022 zum Stammgast bei den trinkfreudigen „Haus-Partys“ im Wohnhaus der Familie.

Einmal, am 17. November, sei über Hanna gesprochen worden, sagte die Mutter R. heute aus. Sebastian T. sei etwas abseits auf dem Sofa gesessen. Wie aus heiterem Himmel habe er auf einmal gesprochen. Gut, er sei‘s gewesen, das mit der Hanna.

Der Satz ist hier in indirekter Rede angeführt, weil es die eine Fassung nicht gibt. Von „Ja mei, dann war ich‘s halt“ bis zu „Ich war‘s, ich bin der Mörder von Aschau“ sind mehrere Versionen von verschiedenen Zeugen im Umlauf. Ob sich jemand als Mörder bezeichnet oder sich resigniert dreinschickt, das mag für manche Prozessbeobachter schon einen Unterschied … [machen].

„Die Probleme hat Herr T. auch wegen Ihnen“

Auch über ihre Reaktionen auf diese so oder so schockierende Aussage wurde die Mutter befragt, und auch da äußerte sie sich widersprüchlich. Oft wiederholte sie: „Daran kann ich mich nicht erinnern.“ Die Vorsitzende Richterin … Will sprach sie streng auf ihre Erinnerungslücken an. An einen Satz könne sie sich erinnern, an alles andere nicht? „Ich bin nervös“, sagte die Zeugin. Nervosität bedeute nicht, dass der Kopf leer sei, rügte Will. „Ich habe meine eigenen Probleme“, sagte die 50-Jährige auf den Einwurf der Beisitzerin. „Der Herr T. hat auch Probleme“, entgegnete die Beisitzerin, „und die hat er unter anderem wegen Ihnen.“

Messer und Hauspartys

Das seltsame Geständnis, dann aber auch Verenas Aussage, dass ihr T. mal ein Messer an die Kehle gehalten und gesagt habe: „Haha, jetzt bringe ich dich auch um.“ Sind diese Aussagen glaubhaft? Warum sagte Verena R. einen Tag nach dem „Hausparty“-Geständnis bei der polizeilichen Vernehmung nichts davon? Das wird noch weiter zu klären sein. Nach dem Aussage-Debakel des JVA-Zeugen sind die Aussagen von der Mutter und den Schwestern – wie lückenhaft sie auch sein mögen – wieder in den Vordergrund gerückt.

Das Gericht zeigt sich nicht überzeugt

Die Mutter konnte am Dienstag … das Gericht offenbar nicht überzeugen. Dass Tochter Verena mal das eine, mal das andere gesagt habe, ohne von der Mutter darauf angesprochen zu werden – das brachte Heike Will auf die Palme. „Ihre Tochter teilt Ihnen mit, dass sie nicht die Wahrheit sagt“, stellte Will fest. „Und es war Ihnen wurscht?“ Da bekomme sie „Schnappatmung“, sagte Will. Verteidiger Dr. … Georg nahm die Zeugin mit einer Anspielung auf den Verdacht der Falschaussage aufs Korn: „Sie können froh sein, dass Sie nicht vereidigt wurden.“



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DPA – Abendzeitung

In aller Deutlichkeit zieht die Münchener Abendzeitung (unter Einbeziehung von dpa) Bilanz über die Vernehmung der Zeugin Angela R.:

► Angela R.: „Ich weiß es nicht mehr.“
► Vorsitzende: „Sie können sich an einen Satz erinnern und an sonst nichts.“
► gegenüber Polizei kein Wort von Sebastians Eingeständnis
► Vorsitzende: „Ich habe eher den Eindruck, dass sie lügen!“

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„Ich weiß es nicht mehr“: Zeugin … sorgt für Kopfschütteln

Ein junger Mann sagt auf einer Party, er hätte eine Frau umgebracht – doch Details des Gesprächs hat die Zeugin vergessen? Das kann das Landgericht Traunstein nicht so recht glauben.

… Ausgesagt hatte die Mutter einer jungen Frau, die am 17. November 2022 Freunde zu sich nach Hause eingeladen hatte, darunter auch den … Angeklagten. Ein Gesprächsthema: der Tod von Hanna … Der junge Mann habe bei ihr auf der Couch gesessen, erinnerte sich die Zeugin. „Aus dem Nichts ist dann gekommen: ‚Ich geb‘s zu, ich war‘s.‘“ Eigentlich ein schockierendes Geständnis, doch an Details kann sich die Frau auf wiederholte Nachfragen nicht erinnern.

„Ich weiß es nicht mehr“

„Ich weiß es nicht mehr“ – ein Satz, den die Frau so oder so ähnlich immer wieder sagt. Auf der Richterbank sorgt sie damit ebenso für Kopfschütteln, wie bei der Verteidigung des 23-Jährigen und der Staatsanwaltschaft. „Wissen Sie, was ich komisch finde? Sie können sich an einen Satz erinnern und an sonst nichts“, sagt die Vorsitzende Richterin … Will.

Zudem zitiert sie eine Aussage der Zeugin im ersten Prozess … Damals habe sie noch erzählt, sie sei nach diesem Geständnis aufgewühlt und schockiert gewesen.

„Eindruck, dass sie lügen“

Auch weitere Ungereimtheiten sprechen Gericht und Verteidigung an, etwa die Sache mit der ersten Polizeivernehmung der Zeugin. Fünf Tage nach der Party wurden ihr Fragen zum jetzigen Angeklagten gestellt, der damals bereits als Tatverdächtiger in Haft saß. Von dem Geständnis wenige Tage zuvor habe sie der Polizei nichts berichtet. „Da fällt ihnen aber nicht ein, dass er ihnen gegenüber die Tat eingeräumt hat?“, fragt die Richterin. „Ich habe eher den Eindruck, dass sie lügen.“



Abendzeitung am 21.10.2025
https://www.abendzeitung-muenchen.de/ba ... rt-1087966


PNP

Schillernd und fast vergnüglich liest sich der Bericht der Passauer Neuen Presse (PNP) über den Auftritt der Zeugin Angela R.:

► Erinnerungslücken im Repeat-Modus
► Vorsitzende wettert

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… Kopfschütteln im Gerichtssaal über Zeugin mit Erinnerungslücken

Bild
Im Gespräch vor Verhandlungsbeginn … (von links): Verteidiger … Georg, Verteidigerin … Rick, Staatsanwältin … Dirnberger und Staatsanwalt … Merkel. – Foto: Kas

Eine Zeugin hat … für Kopfschütteln … gesorgt … Trotz großer Gedächtnislücken in vielen anderen Fragen will die Frau sich an ein angebliches Geständnis erinnern. An Details dazu aber nicht.



„Das weiß ich nicht“ im Repeatmodus

Die Mutter der beiden Freundinnen des Angeklagten hatte … als Zeugin größte Erinnerungslücken. Auf acht von zehn Fragen kam immer wieder kopfschüttelnd „Das weiß ich nicht, da kann ich mich nicht erinnern, das ist so lange her“. An einen Satz aber konnte sie sich bestens erinnern. Er fiel durch den Angeklagten am 17. November 2022 bei einer Hausparty in ihrer Wohnung. Sebastian habe aus dem Nichts plötzlich gesagt, als über den Fall Hanna gesprochen wurde: „Ich gebe es zu, ich war es.“ Sie habe das aber nicht ganz so ernst genommen, sie sei dann zum Rauchen gegangen.

Vorsitzende Richterin wettert: „Das verstehe ich nicht“

Die Nacht habe Sebastian T. dann im Zimmer ihrer Tochter verbracht. Das brachte die Vorsitzende Richterin auf die Palme. „Ein junger Mann erklärt, er habe eine Frau umgebracht und sie lassen den dann bei ihrer Tochter im Zimmer übernachten, das verstehe ich nicht“, wetterte die Vorsitzende. Eine Antwort bekam sie nicht. „Haben Sie davon gehört, dass Ihre Tochter von Sebastian mit einem Messer bedroht worden sein soll“, fragte die Richterin weiter. Hier kam nur ein kurzes und knappes „Ja, das hat sie erzählt“.

Die Mutter beschrieb den Angeklagten als „sehr netten und lustigen jungen Mann, mit dem wir viel gelacht haben“. Ihre ältere Tochter sei mit ihm in die Schule gegangen, aber erst nach Schulabschluss hätten sich beide näher angefreundet, ein Paar aber seien sie nicht gewesen. Laut Richterin war die Mutter insgesamt vier Mal vernommen worden, weder bei der Polizei noch vor Gericht könne sich die Zeugin jetzt aber an Details erinnern.

„Sie werden vier Mal vernommen, heute zum fünften Mal und sie haben keine Erinnerung, aber den einen Satz vom 17. November 2022 ,Ich gebe es zu, ich war es‘, daran können sie sich erinnern, das verstehe ich nicht. Ich habe eher den Eindruck, dass sie lügen“, sagte die Vorsitzende Richterin. Kopfschütteln bei der Zeugin, aber auch bei den Verteidigern … Georg und … Rick. Auf Nachfragen der Verteidigung hatte die Mutter ebenfalls immer wieder Erinnerungslücken.



PNP.de am 21.10.2025
https://www.pnp.de/nachrichten/bayern/f ... n-19759040
ohne Paywall:
https://archive.ph/20251021182727/https ... n-19759040


RFO

Lustlos berichtet das Regional-Fernsehen Oberbayern (RFO) in den Kurznachrichten:
https://www.rfo.de/mediathek/video/nach ... ompakt-46/


Anmerkung: Ob es wohl auch heute abend im Hause R. eine „Hausparty“ geben wird, um die Töchter auf ihre morgen (Lea) und am Freitag (Verena) bevorstehenden Vernehmungen vorzubereiten? Die kalte Dusche für Mutter Angela war nur ein sanftes Pré­lude. Die Hütte der R.s brennt bis zum Dachstuhl!
String27
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Registriert: Montag, 20. Oktober 2025, 23:39:59
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von String27 »

Was denkt ihr ? Angela R. Ist doch nicht glaubwürdig? Ich zweifel schon an ihrer Aussage.
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