Finde deinen Beitrag sehr gut. Auch ich bin bisher nicht davon überzeugt, dass es so war wie es scheint.GastausanderemForum hat geschrieben: ↑Donnerstag, 26. Februar 2026, 09:53:47 Würde bei einem Auftragsmord der Auftraggeber nicht in der Regel für ein sicheres Alibi sorgen?
Dass sie es nicht alleine war ist eine Überlegung, mit der ich grundsätzlich mitgehen kann.
Ich tue mich jedoch schwer mit dem angeblichen Motiv einer Frau, zu der Fabian nach Einschätzung der Mutter bedenkenlos ins Auto gestiegen wäre und bei der sie in der Vergangenheit nie ein schlechtes Gefühl hatte, wenn der Junge bei ihr war. Die selbe Frau soll den Jungen umgebracht haben, um sich bei einer Wiederannäherung an MR als Trösterin anzubieten?
Deswegen wäre für mich das Szenario, dass ihr eine Falle gestellt wurde, nicht ausgeschlossen. Es gibt Menschen, die aus Angst, ihnen würde die Unschuld nicht geglaubt werden, falsche Angaben machen, sich zum Beispiel ein falsches Alibi besorgen. Könnte hier so etwas ähnliches passiert sein? Sie verstrickt sich ohne Not in Widersprüche, was berechtigterweise auf Ermittlerseite die Alarmglocken zum Läuten bringt, und war es trotzdem nicht?
Weiß sie, wer es war und hat berechtiger Weise Angst, ihr oder ihrem Sohn könnte etwas angetan werden, noch bevor die Polizei genügend in der Hand hat, ihn hinter Gitter zu bringen? Hat der- oder diejenige eine Erpressungsgrundlage?
Könnte es jemanden geben, der oder die aufgrund der Trennung von MR und Gina H., Hoffnungen in ihn oder sie machte und eine Wiederannäherung von MR und Gina H. verhindern wollte? Wäre MR von Gina Hs. Täterschaft überzeugt, hätte er sich bestimmt von Gina H. abgewandt.
Gab es wirklich sexuellen Missbrauch und jemand hatte Angst, Fabian könne am Wochenende vorhaben, sich seinem Vater gegenüber zu offenbaren. Jetzt bitte nicht das Argument, er hätte das seiner Mutter erzählt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Kinder eben genau das nicht tun. War alles so geplant, dass es nach einem Konflikt auf Mann-Frau-Ebene aussehen sollte? Dann würden sich meine Überlegungen einen Absatz darüber natürlich erledigen.
Dass der Ablageort aus Dorina Ls. Sicht kein Zufall war, -zumindest habe ich die im Berliner Kurier wiedergegebenen Äußerungen ihrer Anwältin (vgl. das von mir eingestellte Zitat https://het-forum.de/viewtopic.php?p=323550#p323550) so interpretiert- könnte dafür sprechen, dass er in der Vergangenheit für MR und Dorina L. eine Rolle gespielt hat. War das der Anlass für die anfangs noch zweifelnde Mutter, Fabians, die ihren ursprünglichen Gedanken, als es noch ein Vermisstenfall war, das Kind könne bei Gina sein, wieder verwarf (vgl. die von mir in einem Beitrag vom 15. Januar wiedergegebene Passage aus dem Berliner Kurier https://het-forum.de/viewtopic.php?p=317857#p317857), letztlich doch von Gina Hs. Täterschaft auszugehen?
Sollte für Dorina L. und MR die Umgebung des Ablageorts in glücklicheren Zeiten eine Bedeutung gehabt haben, könnte auch MR Schlussfolgerungen gezogen haben, ganz ohne, dass Gina H. ihm irgendeine Geschichte erzählen müsste. Der Ablageort könnte aber auch dazu gedient haben, vom wirklichen Motiv abzulenken.
Ich bin zwar nichts ortskundig, möchte aber nicht, dass Deine Frage untergeht, ob es alternativ zur Haustür noch einen anderen Zu- bzw. Ausgang zu Fabians Zuhause gibt. Deswegen bin ich so frei sie wieder aufzugreifen. Gehen Deine Überlegungen in die Richtung, ob es an anderer Stelle besser möglich gewesen wäre, Fabian unbemerkt aus dem Haus zu lotsen, wenn der alternative Zugang zum Beispiel an einer weniger stark frequentierten Straße wäre?
Bezüglich der Ausgänge im Haus:
Ja es war eine Überlegung ob Fabian das Haus durch eine andere Tür hätte verlassen können, ob selbständig oder unter Zwang oder sogar bewusstlos getragen, darüber bin ich mir nicht sicher.
Zumindest wäre eine weitere Tür, die nicht direkt zur Hauptdurchfahrtsstraße liegt, eine Möglichkeit weniger schnell entdeckt zu werden. Diese Tür könnte entweder auch im Treppenhaus liegen oder zB im Keller mit einer Treppe die dann außen hinter dem Haus wieder hoch ins EG führt.
Leider hat noch niemand dazu geantwortet, der ortskundig ist.
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